Ruhe in der Stadt.

Heute ist Feiertag. An Yom Kippur kommt das ganze Land zum Stillstand. Das ganze Land? Mein Vermieter sagt, in Tel Aviv feiern wir das Hohe Fest des Fahrrads. Das läßt sich nur schwer in Fotografien festhalten. Sie werden fragen: Ging es nicht eine Nummer kleiner? Beethoven? Nein, ging leider nicht.

Sie haben es erkannt, wir beim Radio sind manchmal schmerzfrei, was die Bilder angeht. Ich hatte folgende Konstruktion erdacht – unter Protest der Kinder.

Spezialkonstruktion zu Yom Kippur. Rechte: BR

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  1. Das Video ist genial und ebenso Ihre Konstruktion für den Fahrradlenker. Jetzt wäre es noch wunderbar, wenn Ihnen der BR ein paar Pixel mehr für die Videos auf diesem Blog zur Verfügung stellen würde, dass man das noch einigermaßen verträglich im Vollbild anschauen kann.

  2. Lieber Torsten Teichmann,

    als passionierte Radlerin und Tel-Aviv-Besucherin habe ich Ihr Video voller Spannung erwartet und ich bin begeistert. Macht auf jeden Fall Lust auf eine eigene Tour im kommenden Jahr.

    Vielen Dank, sehr gelungen!

    Grüße

    Ute

  3. Irre komisch. Danke für den Beitrag. Mit der Musik haben die Bilder etwas Majestätisches.

    Erinnert mich ein bißchen an die autofreien Sonntage in den 70ern in Deutschland.

    • Ja, die Musik passt wirklich erstaunlich gut zum Video ! Toller Beitrag, Danke dafür !

  4. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis! Ich hatte im vergangenen Jahr das Glück zu Yom Kippur in Tel Aviv sein zu können und bin ebenfalls den ganzen Tag mit dem Fahrrad umhergefahren.

    Wer die Ayalon (Stadtautobahn) an “normalen Tagen” kennt – sie ist ja auch im Video zu sehen – weiß, was es bedeutet, hier mit dem Fahrrad entlang zu fahren. Ich habe mir sogar das Erlebnis als “Geister-Fahrradfahrer” auf der Ayalon gegönnt. Schöner Beitrag!

  5. Hallo Herr Teichmann, soviel Sinn für Poesie hätte ich ja einem hartgesottenen Nahost-Korrespondenten garnicht zugetraut 😉
    Ein schöner Beitrag.

  6. Aus Ihnen wird noch ein Kameramann, Herr Teichmann. 😉

    Fahradfahren mit Beethoven als Soundtrack an einem Auto freien Tag = Winning!

  7. Die Beiträge der letzten Tage waren wirklich alle sehr gelungen. Es ist, als baue sich vor unseren Augen ein immer grösseres und schöneres Kunstwerk auf, das die Komplexität der Region – historisch und aktuell, humorvoll und ernst, mit Bild, Wort und oder Ton usw. – mit jedem neuen Blog besser reflektiert. Die Journalisten selbst scheinen offenbar auch immer mehr Freude an dieser Form des Ausdrucks zu finden. Das ist sehr schön, ansteckend und weckt Interesse.

    Vielleicht ist in diesen Tagen für die Blogger und Leser hier auch besonders der ‘Jom-Kippur-Frieden’ spürbar.

  8. Klasse Beitrag. Dass es so etwas an dem heiligsten Feiertag auch gibt, wußte ich noch nicht. Dieses Land sorgt doch immer wieder für Überraschungen.

  9. Einfach genial! Vielen Dank dafür!
    Das man auf diesem Blog mal einen Beitrag sieht, der das Herz erfreut …

  10. große Kunst Herr Teichmann!
    Sitze Abends vor dem PC und habe erstmals in meinem Leben ein anderes Bild von Israel.
    Eines ,das ich bescheiden beurteilen kann, weil ich meine Welt aus Radperspektive kenne.

  11. Ein super Beitrag!
    Ich bin leider vor zwei Wochen zurückgeflogen. Yom Kippur in Israel hätte ich auch zu gerne erlebt! Aber immerhin konnte ich so ein bisschen teilnehmen!