Der Winter kommt- fast.

Beim Strandspaziergang am fruehen Morgen faellt es einem sofort auf: Bagger am Strand. Sandbarrikaden werden vor den Bars und Restaurants gebaut. Da schiesst es mir sofort durch den Kopf: Ist was passiert? Habe ich gar was verpasst? Ist aber gar nicht so schlimm. Denn es sind: Wintervorbereitungen. Klingt etwas komisch bei 20 Grad. Ist aber so! Man will gewappnet sein gegen Stuerme und Unwetter aller Art. Kommen vor, aber sehr selten. Anfang Januar gab es einen solchen Tag, da hats richtig geweht. Da gab es dann eine Art Sturmtourismus. Vor allem die verwegenen Kite-Surfer waren da die Attraktion. Winter im Nahen Osten halt.

 

Kommentieren:

Kommentare werden vor der Freischaltung geprüft. Mehr in den Kommentarrichtlinien.
  1. Strandspaziergang – 20 Grad – Winter im Nahen Osten…
    Okay… Neid!!!

    Scheiben frei kratzen – -11 Grad – leere Autobatterie… keine Straßenbahn… zu spät im Büro… – Winter in Deutschland…

    Aber dafür Glühwein und Schupfnudeln auf dem Weihnachtsmarkt… Neid?…

    Liebe Grüße in den Nahen Osten…

  2. Hallo Herr Rosch,
    ich weiß nicht, seit wann Sie schon im sonnigen Ausland leben, aber vermissen Sie nicht, gerade jetzt in der Adventszeit, diese winterliche Stimmung, mit allem Drum und Dran??
    Hier einige virtuelle Köstlichkeiten, mentales Training: schliessen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, Sie öffnen eine Dose mit selbstgebackenen Plätzchen, es riecht köstlich nach Zimt, die Wohnung ist winterlich geschmückt, leise rieselt der Schnee vor der Tür…, glauben Sie mir, das klappt….

    In diesem Sinne, liebe Grüße nach Israel…

    • Gehen Sie mal davon aus, dass wo Herr Rosch sich aufhält es auch Weihnachten gibt. Dort hat ja sogar alles angefangen…Es wird sicher auch genug dort lebende Deutsche geben, die deutsche Weihnachtstraditionen aufrecht erhalten. Wobei mich auch interessiert, ob so etwas gibt wie kitschige Weihnachtsmärkte. Obwohl 20 Grad ist ja auch nicht das optimale Glühweinwetter. Falls/Sobald der erste Schnee in Jerusalem fällt und Skilifte auf dem israelischen Mt. Hermon öffnen, erhalten wir sicher wieder Bericht.

      Liebe Grüße jedenfalls,

    • mentales Training für Michaela:
      schließen Sie die Augen, stellen Sie sich vor, sie steigen nach 10min Busfahrt von Jerusalem aus, in Bethlehem aus. Es weht Ihnen ein durcheinander arabischer Gesprächsfetzen entgegen, es riecht nach unbekannten Köstlichkeiten und es tönen Autohupen. Sie öffnen die Augen und sehen: Die Kleinstadt in der vor 2000 Jahren Jesus Christus das Licht der Welt erblickt hat! Die ganze Stadt ist dekoriert mit Sternen und von fernem hören sie die ersten Töne der Dudelsackspieler die traditionell den Patriarchen von Jerusalem in die Katherinenkirche(neben der orthodoxen Geburtskirche) begleiten, wo er den Weihnachtsgottesdienst hält. Dieser wird in hunderte Länder übertragen und Sie sind live und vor Ort dabei!
      – neidisch?

      • Ich hätte sogar Zeit!! Ich könnte hinfliegen!!
        Elke, Sie auch? Besuchen wir Sarah!!:-)

        • Spontanität will wohl überlegt sein…

          Ich würde es ja machen – aber ich glaube meine Familie wäre sehr enttäuscht Weihnachten alleine feiern zu müssen… Schade ,,,

          Liebe Grüße und schönen dritten Advent…

        • @Michaela…

          Spontanität will wohl überlegt sein…

          Doch meine Familie wäre sicherlich sehr traurig, wenn sie Weihnachten alleine feiern müßte. Schade…

          Schönen dritten Advent und liebe Grüße…

  3. Ich war um diese Zeit schon mal in Israel. Selbst in Jerusalem kommt nur wenig weihnachtliche Stimmung auf. Israel ist nun mal ein jüdisches Land in dem die Menschen Chanukka feiern und nicht Weihnachten.