Uri Avnery – 90 Jahre. Ein Interview

Geboren als Helmut Ostermann 1923 in Beckum, kennt man diesen Helmut in Israel nur als: Uri Avnery. Der Journalist und ehemalige Politiker (er saß ingesamt 10 Jahre als Abgeordneter in der Knesset) ist bekannt als Friedensaktivist, als ein Mann, der sich stets für den Ausgleich mit den Palästinensern einsetzte und -setzt, ja mehr noch: der an der Seite der Palästinenser gegen die israelische Besatzung kämpft. Seine Friedensorganisation “Gush Shalom”, “Block des Friedens”, besteht aus Palästinensern und Israelis, die gemeinsam endlich Frieden wollen im Nahen Osten. Als Journalist hat in eigenen Zeitungen und Zeitschriften politische Skandale in Israel aufgedeckt, hat die Rechte mit scharfen, zynischen Artikel gegeißelt. In Deutschland ist er berühmt geworden mit seinen Essays im SPIEGEL, die sein alter Schulfreund Rudolf Augstein bei ihm in Auftrag gab. Und sein in den 80er Jahren erschienenes Buch “Mein Freund, der Feind”, über seine Begegnung und Beziehung mit und zu Yassir Arafat. Dieser Uri Avnery ist am 10. September 90 Jahre alt geworden. Ich hatte die Möglichkeit ihn zu Hause zu besuchen. Er hatte unser Interview ganz vergessen, machte uns die Tür in Hauskleidung auf und zog sich innerhalb weniger Minuten um – und dann konnte es schon losgehen. Sehen Sie hier nun das gesamte, fast 45 Minute lange Interview mit Avnery. Viel Spaß!  

 

 

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    • Ja, Respekt! So wie es zw. Arafat und Rabin war, auch wenn sie so verschiedene Persönlichkeiten waren. Und ist es nicht tatsächlich der erste Schritt für den Frieden? Also, Respekt sowohl vor Uri Avnery als auch vor den Menschen, die sich mit Ehrlichkeit und Ausdauer weiter um den Frieden zw. Mittelmeer und Jordan bemühen. Und nicht zuletzt, Respekt vor Herr Schneider, der uns diese Einblicke ermöglicht.

  1. Uri Avnery war immer dafür bekannt offen und ehrlich seine Gedanken und Meinungen auszusprechen. Dies gepaart mit einer wachen und weltoffenen, sowie auch selbstkritischen, Wahrnehmung und Weltanschauung, hat ihn m.E. zum bedeutendsten Botschafter Israels werden lassen.

    Danke für das Interview! Vielleicht fällt es zudem ja auch unter “last chance to see”.

  2. DANKE für dieses in seiner Ausführlichkeit wirklich grandiose Interview.

    Obwohl ich mich ja zu den von Avnery wenig geliebten Israel-Sympathisanten gehöre, die in seiner Wahrnehmung offenbar das letzte echte Hindernis für einen Frieden sind (ich bin ehrlich empört!), nötigt mir dieser Mann doch unumwunden Respekt ab. Mit 90 Jahren nicht irgendwo dahinzudämmern, sondern so wach, klug und lebendig am Zeitgeschehen teilzunehmen, allein das ist aller Ehren wert.

    Und auch wenn er sich treu bleibt, die Probleme auf palästinensischer Seite kleinzureden, und alles, was problematisch ist, allein auf israelischer Seite sucht, kommt er mir weniger fanatisch und polemisch vor, als ich ihn noch aus einigen seiner Veröffentlichungen in Erinnerung habe. Mehr Altersweisheit als Altersstarrsinn, auch dafür kann man ihn nur beglückwünschen.

    Und in der Kernsache gebe ich ihm recht: Es ist doch alles ausgeknobelt. Jetzt muss es nur noch mutige Persönlichkeiten gebern, die bereit sind, ihre Unterschrift darunter zu setzen. Da sehe ich allerdings nicht nur bei Netanjahu (den ich bei aller mangelnden “Persönlichkeit” doch für einen Pragmatiker halte) sondern auch auf Palästinensischer Seite ein Problem. Hamas, so erzählt uns Avnery, sei doch zum Frieden bereit.

    Ich habe allerdings die Vermutung, dass sich Hamas in Wirklichkeit hinter der Volksabstimmung versteckt. Selbst wir hier im demokratieverwöhnten, wohlstandsgesättigten und durchbildeten Europa wissen ziemlich genau, dass wir bestimmte neuralgische Fragen nicht zur Volksabstimmung stellen (dort, wo man es getan hat, setzte es oft relativ irrationale Niederlagen).

    Wieviel mehr ist es in Palästina zu befürchten, dass eine Volksabstimmung zu einem Fiasko werden dürfte! Es wird Hamas unendlich leicht fallen, die schmerzhaften Kompromisse als unanehmbar zu geißeln, die PA als US-hörige Israel-Lakaien und Verräter der ureigensten Interessen dastehen zu lassen. Das ist ja ihre Rede sowieso.

    Zumal eben auch die PA und überhaupt die arabische Öffentlichkeit die eigenen Leute viel mehr als hier im Westen vermutet, doch im Unklaren lässt, wo derzeit die Linien liegen, die den ausgeknobelten Kompromiss markieren. Sollte ein Vertrag schwarz auf weiß auf den Tisch kommen, wird das ein Schock. Den wird Hamas nutzen können, und für die PA könnte sich rächen, das eigene Volk jahrelang belogen zu haben.

    Trotzdem: ich bin beeindruckt von dem Mann. Und ehrlich: auch Richard Schneider macht einen großartigen Job als Chefkorrespondent: Respektvoll aber ohne Scheu auch kritische Fragen direkt auf den Punkt zu stellen, mit einer profunden Sachkenntnis und sehr gelungenen Themenwahl.

    Gerne immer wieder, und hier die XXL Version gleich ins Blog zu bekommen, ist nochmal richtig klasse.

    Danke
    Heidelbaer

    • @ Heidelbaer

      Also wirklich spannend wäre es ja einmal, Richard Schneider im Interview/Gespräch mit Uri Avnery und Elyakim Haetzni (mit beiden zusammen) zu sehen! (Fast) 90 Jahre Lebenserfahrung auf beiden Seiten, und die Schlüsse, die beide Herren ziehen, könnten kaum gegensätzlicher sein.

      Übrigens finde ich die Körpersprache in diesen Interviews auch immer sehr interessant!

  3. Gratulation an Herrn Avnery!

    Wenn nicht vorher etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommt, so hat er sicher gute Aussichten, die 120 zu erreichen. Chapeau!

    Sprachlich und inhaltlich erinnert er mich sehr an Avi Primor. Die Prognosen für “in 90 Jahren” teile ich so gar nicht. Ich nehme eher an, dass wir uns bis dahin in einer “anderen Zeitrechnung” befinden werden, auf die eine und persönlich die andere Weise sowieso.

    Herr Schneider hat sicher bewusst vermieden, nachzuhaken, als Herr Avnery in Folge des Arabischen Frühlingserwachens blutige Militärdiktaturen “islamischen Demokratien” gegenüberstellte. Abu Mazen, mit dem es zu einem Zwei-Staaten-Frieden kommen soll, ist bereits vor der Staatsgründung nicht (mehr) demokratisch im Amt; wo gibt es eine gemässigte islamische Demokratie?

    Und auch die Frage, warum Juden in einem palästinensischen Staat kein Zuhause haben dürfen, wäre bei Friedensgesprächen wohl ein Tabubruch und wird daher lieber übersehen.

    Herr Avnery ist ein Idealist, und zu jugendlichem Idealismus gehört wohl immer, dass so manch unliebsame Wahrheit ausgeblendet wird; sie könnte die Hoffnung schwächen. “Realisten” und “Träumer” haben immer gemeinsam Anteil an der Wahrheit.

    Ich suche nach einem “Satz”, der hierzu passt und stosse dabei auf folgende Worte in Anlehnung an einen Ausspruch von Albert Einstein: “Probleme kann man niemals mit derselben Sichtweise lösen, durch die sie entstanden sind.” –
    Idealisten und Träumer sehen ein Problem mit anderen Augen an, haben den anderen Blick, der die Voraussetzung für einen Durchbruch in Konfliktlösungen allgemein und in diesem Friedensprozess im Besonderen sein kann.

  4. Nach einem zweiten Anschauen des Interviews…

    Ich kann nicht verstehen, warum “Friedensbemühungen” auf israelisch immer zwangsläufig bedeuten, dass sich Israelis selbstlos zu absolut loyalen Fürsprechern für die palästinensische Sache machen – und nur das. Der jüdische Staat wird zum Feind, der dem Frieden im Weg steht. Es heisst, mehr Druck müsse auf den israelischen Staat ausgeübt werden. Die Israelis müssen nachgeben, weil sich die Palästinenser niemals mit einer Landfläche von nur 12 % und das ohne Ostjerusalem als Hauptstadt zufriedengeben werden. Oslo: Endlich wird das palästinensische Volk anerkannt… Aber Arafat selbst hatte diesen Namen doch erfunden! Und selbst heute wollen viele Palästinenser den existierenden Staat Israel nicht anerkennen und bitte wieder weghaben. Und was heisst überhaupt, Arafat habe den “Ausgleich” mit Israel gewollt. “Ausgleich”: Man will sich gegen einen vermeintlich Stärkeren durchsetzen und nennt das grossmütig “Ausgleich” – zum Wohle des anderen?

    Es ist, als vollzögen die Gegner Israels an manchen Israelis eine Gehirnwäsche, indem sie die Achillesferse, die das jüdische Gutseinwollen ist, treffen, indem sie diese Güte kapern und für ihre eigenen Zwecke missbrauchen.

    • Na dann guten Morgen Lily, Sie wachen langsam auf…

      Ich konnte dem Interview nichts gutes abgewinnen.

      Ach…. und Arafat war nichtmal “Palästinenser”, oder meinte Avnery die Ägypter mit “sein Volk”?

      (die zweite)Ach… wenn sich die “Palästinenser” nach eine eigenen Staat gesehnt hätten, hätten sie es spätestens in den 20 jährigen Besatzungs “Palästina” seitens Jordanien und Ägypten gründen können.
      Dumm nur, damals gab es die “Palästinenser” noch nicht.

      Wie auch immer. Zum Glück haben solche Leuten in Israel nichts zu sagen, weder jetzt noch in der Zukunft.

    • @ sonderbar und andere

      Denken Sie eigentlich, Herr Ostermann-Avnery ist ein Mitleser der online-Diskussion über sein Interview und Lebenswerk? –

      Wenn es so ist, wie hier einige behaupten, dass der Herr in Israel und für Israel (ziemlich) bedeutungslos ist, dann frage ich mich doch, warum dieses Interview geführt wurde! Wer in Deutschland kennt ihn denn? Oder sind alle deutschsprachigen Israelis potentielle Gesprächspartner?
      😮

    • @Lily
      “Denken Sie eigentlich, Herr Ostermann-Avnery ist ein Mitleser der online-Diskussion über sein Interview und Lebenswerk?”

      Schon möglich. Ich glaube aber eher nicht…

      “dann frage ich mich doch, warum dieses Interview geführt wurde!”

      Das frage ich mich auch, erwarte aber keine Antworten.

      Hier haben sich z.B. viele neue User gemeldet und sich dafür bedankt. Manche behaupten sogar, dass hier solche Stimmen zu kurz kommen…

      Ich persönlich kann es immernoch nicht fassen, was ich mir alles in dem Interview anhören musste.

      Arafat sei kein brilliante Politiker oder Diplomat (oder oder oder) gewesen, aber seine Persönlichkeit…, in den “persönlichen Beziehungen”… sei Wunderbar gewesen.

      Also ungefähr wie den Durchschnitt alle Mörder, Massenmörder und Terroristen. Und selbstverständlich alle andere Menschen auch…

      Netanjahu dagegen bekommt ein vernichtendes Zeugnis, und zwar nicht als Politiker sondern als MENSCH!
      Schließlich sei er in seine Kindheit religiös radikal indoktrieniert gewesen. Und diese Einstellungen seien also nun mal da, selbst wenn der garnicht religiös sei.

      Abbas schneidet da mal wieder schon viel besser ab!
      Schließlich befasste er sich bei seine Doktorarbeit mit der Leugnung des Holokaustes und war in das münchener Massaker 1972 involviert.

      Alle wunderbare Menschen also, besonders in der persönlichen Ebene.
      Bei all denen wurden die kindlichen Indoktrinierungen – falls sie es überhaupt jemals gegeben habe (uhm… man weiss ja nicht so recht was man glauben soll) – bestens überwunden und deren Einstellungen seien frei davon und auf Frieden, Entgegenkommen und Verzicht (auf xxx% ihres Heimatsland) ausgelegt.

      Ähm… apropo %ente “Palästinas”…, wie viele Prozente machte noch mal Transjordanien (Jordanien) vom britischen Palästina-Mandat aus? Und WER hat es bekommen und warum?

      Fragen (die man lieber nicht Avnery stellt) über Fragen…

    • “Das frage ich mich auch, erwarte aber keine Antworten.” (sonderbar)

      “Die grössten Philosophen kennt niemand. Sie haben aus höherer Einsicht geschwiegen.” (Michael Richter)

    • [M. Richter-Zitat] … will heissen, dass eine Nichtantwort als Antwort durchaus legitim und reizvoll ist und in der Regel als Antwort sich selbst genügt, wie in diesem Fall.

      Vielleicht ist dies neben einem rhetorischen Werkzeug ein Ausdruck buddhistischer Freiheit. Eine Frage steht im Raum. Der Ping-Pong-Ball fliegt nicht über’s Netz, um zum Zwecke eines Punktsiegs zurückgeschmettert zu werden, sondern er schwebt schwerelos weiter, verliert sich für eine Zeit in den Weiten des Weltalls, bis er irgendwann, irgendwo auf ein Echo stösst, die Richtung wechselt, eine neue Einsicht gewinnt, die Antwort ist auf eine längst vergessene Frage… schön. –

    • Also in Deutschland ist er schon bekannt, seine Bücher haben hohe Auflagen, und er wird hier mit Preisen überschüttet:
      – 1995: Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück
      – 1997: Aachener Friedenspreis (zusammen mit Gush Shalom)
      – 1997: Bruno Kreisky Preis für Verdienste um die Menschenrechte
      – 1997: Niedersachsenpreis für Publizistik
      – 2001: Right Livelihood Award zusammen mit seiner Frau Rachel Avnery
      – 2002: Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik der Stadt Oldenburg
      – 2003: Lew-Kopelew-Preis zusammen mit dem Palästinenser Sari Nusseibeh
      – 2008: Carl-von-Ossietzky-Medaille des Berliner Vereins Internationale Liga für Menschenrechte Ury Avnery, Adi Winter & Yossi Bartal stellvertretend für Anarchists Against the Wall [11]
      – 2010: Blue Planet Award der Stiftung Ethik & Ökonomie (ethecon)
      (Aus Wikipedia)

      Da müssen wir beide noch viel tippen, bis wir dahin kommen 😀

      Ich finde ihn (gerade auch im Interview) wirklich sympathisch, aber er dient (genauso wie Langer) vielen deutschen Links-Antisemiten (wie Grass, Augstein und Co.) zu und zu gerne als jüdisch-israelisches Feigenblatt für ihre rotbraune Propaganda.

      Er ist eben der “gute” Israelis, der den Palästinensern die Hand reicht, statt auf sie zu schießen. Und damit werden postwendend die anderen alle als “böse” Israelis markiert. Dabei braucht er die “bösen” Israelis, um seine Gedanken frei zu äußern. Denn sie schützen seiner Freiheit vor Diktatur und Barbarei, wie sie in allen Ländern rings um Israel herrschen.

      Ich glaube, er selber ist sich dessen auch eher bewusst, als denen, die ihn hier so über den grünen Klee loben und herumreichen.

      Heidelbaer

  5. Enorm interessantes Interview.
    45 Minuten einfach nur top, sowas will man im Fernsehen sehen.

  6. Vielen Dank für dieses Interview, in dem Uri Avnery so ausführlich seine Auffassung darstellen konnte, waren doch in den letzten Monaten m.E. in diesem Blog eher die rechten (im israelischen Sinne) Stimmen dominierend.

  7. Uri Avnery ist ein linker Träumer, der ganz den Normen und Denkmustern seiner westlichen Sozialisation verhaftet bleibt. Aber islamischen Arabern ist unser abendländisches – von Christentum/Judentum, Aufklärung, revolutionären Bürgerbefreiungen und linken Indoktrinierungen geprägtes – Denken fremd. Es ist geradezu ein Gegensatz.

    Man muss sich schon mit dem islamischen Normenkanon befassen und sich auf ihn einlassen, um das zu erkennen. Das tut aber Avnery aus gutem Grund nicht.

    Er hängt lieber einem Traum nach, in dem seine „palästinensischen“ Gesprächspartner dieselbe Sprache sprechen, wie er selbst. Würde er zugeben, dass zwei ganz verschiedene Welten aufeinanderprallen, zwischen denen es keine Verständigung geben kann, wäre sein Lebenswerk keinen Pfifferling wert.

    Einige seiner Aussagen sind so jenseits jeder politischen Realität, dass man über eine solche Ignoranz historischer Fakten nur staunen kann:

    „Arafat war ein Partner für Israel. Er war der Mann, mit dem man Frieden machen konnte.“
    „Abbas hat die offizielle Unterstützung von Hamas.“
    „Demokratische Wahlen führen in arabischen Staaten zu islamischen demokratischen Ergebnissen.“
    „Syrien wird in so etwas wie schweizerische Kantone aufgehen: Sunniten, Alawiten, Kurden, Schiiten.“
    „Es wäre verantwortungslos gewesen – von irgendeiner iranischen Führung- nicht die Atombombe zu bauen.“
    „Wir haben einen Apartheidstaat in den besetzten Gebieten, schlimmer als Südafrika.“

    Was soll man dazu noch sagen? Auf jeder antisemitischen/antiisraelischen Seite wird Avnery gerne und viel zitiert.

    Er kommt mir so vor, wie die gehirngewaschenen Linken, die auf ihre Demo-Plakate auch 2013 noch immer schreiben: „ Bomber Harris, do it again.“ Er ist ein Paradebeispiel eines typischen Selbsthassers, wie wir ihn auch bei indoktrinierten Anhängern der Antifa in Deutschland kennen.

    PS: Aber das Interview von Schneider ist gut geführt. Wer entlockt schon seinem Gesprächspartner solche Offenbarungen.

    • ich habe mir dieses interview nicht mal angesehen, weil ich genau das erwartet habe, was du hier beschrieben hast.

      uri avinery ist ein niemand. und zwar nicht, weil er ein linker selbsthasser ist, sondern weil er in seinem leben rein gar nichts erreicht hat. er ist ein “ruf” und nichts dahinter. er ist eine diplomierte null.

      das einzige was er zu bieten hat ist ein rhetorisches vermoegen, das hohe alter, deutschkenntnisse und paar buecher, welche nur von israelhasser gelesen werden. in israel ist er ein niemand. bis auf die haaretz zeitung, welche die meisten leser sowieso im ausland hat, wuerde keine zeitung auf die idee kommen ihn abzudruecken. und zwar nicht, weil er eine so umstrittene person ist, sondern weil es einfach niemanden interessiert.

      die jungeren israelis wuerden mit dem namen nichts anfangen koennen. die meisten aeltern wuerden ihn als einen ex knessetmitglied in erinnerung haben, der einfach irgendwann durchgeknallt ist.

    • “Aber das Interview von Schneider ist gut geführt. Wer entlockt schon seinem Gesprächspartner solche Offenbarungen.”

      Ja, ja, das macht der Herr Schneider sehr gut. Nicht viel fragen, schweigen und den anderen reden lassen, und der blüht auf, weil sich jemand interessiert und zuhört. Geschickt – und unter Umständen gefährlich für den “Interviewee”.

  8. @Lily
    „Es ist, als vollzögen die Gegner Israels an manchen Israelis eine Gehirnwäsche, indem sie die Achillesferse, die das jüdische Gutseinwollen ist, treffen, indem sie diese Güte kapern und für ihre eigenen Zwecke missbrauchen.“
    Leider wahr, zum Glück beschränkt sich, die Bandbreite an Träumern wie Herrn Helmut Ostermann, der besser bedenken sollte, dass er in Ausschwitz gelandet wäre, wäre seine Familie nicht 1933 nach Israel abgehauen, auf sehr wenige.

    @sonderbar
    „Ach…. und Arafat war nichtmal “Palästinenser”, oder meinte Avnery die Ägypter mit “sein Volk”?“
    Hehe ich muss immer noch Grinsen , in der Tat Arafat wurde in Kairo geboren als Sohn eines Ägyptisch stämmigen Vaters, der bekanntlich über 25 Jahre letztendlich unfruchtbare Gerichtsstreitereien wegen Landforderungen durchführte.

    @W. Caldonazzi

    Sie bringen es auf den Punkt !

    @Ariel
    Süsser Du bist wie immer genial

    Mit solchen Patrioten wie Herrn Helmut Ostermann, die die „Weltformel“ für alle Leiden „gefunden“ haben, brauchen wir keine Feinde mehr.
    Ich vermute allerdings ,dass es sein Geschäftsmodel ist , eine Art Modus Vivendi , man lebt letztendlich davon, die einen machen Science Fiction andere schreiben Liebesromane , andere Pornografie , andere sind Journalisten , Herr Ostermann verkauft Friedensträumereien.

    Zen

  9. Ha ha, Herr Schneider schleppt die naechste Haaretz-kompatible Gallionsfigur vor die Kamera, kaum ist er aus dem Urlaub zurueck. Some things never change!

    Was fuer ein weltfremder, realitaetsresistenter, linker Narr dieser Herr Uvnery ist – furchtbar! Wie kann man Nazi-Deutschland entfliehen und 70 Jahre in Palaestina leben, die ganzen Angriffskriegs auf Israel miterleben, die unveraendert heftigen Juden-Genozid und Israel-Ausloeschungs-Fantasien der Araber ignorieren, und trotzdem eine solche Ponyhof-Einstellung an den Tag legen?

    “Ich mach’ mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt…!” – Nicht zu fassen, dieser Mann!

    • »Galionsfigur« – kommt aus dem Niederländischen, »het galjoen«.

      Ich mag es, wenn Menschen Einfühlsamkeit zeigen … genauso wichtig wie die historischen Einlassungen waren Uri Avnerys Beschreibungen der verschiedenen Charaktere der ›handelnden Personen‹ (Rabin, Arafat, Netanyahu).

      In seiner Ehrlichkeit hat er etwas von den westfälischen Sturköpfen – und dem, was Plattdütsch eigentlich heißt, nämlich ›unverstellt‹ und ›für jedermann verständlich‹ zu reden. Ich hätte ihm (angesichts meiner Vorbehalte, die ich für ihn hegte) auch nicht so viel an luzider Prägnanz zugetraut (siehe Anekdote mit Helmut Kohl und Bosnien; der Napoleonische Spruch mit der Landkarte). Sein innerer Antrieb ist mir nun weitaus deutlicher geworden; seine Analyse zu Syrien halte ich für treffender als vieles andere, was dazu zum Besten gegeben wurde.

      Es sei einmal dahingestellt, ob seine politischen Interpretationen hinsichtlich Iran und Olmert nicht zu ›einfach‹ sind, auch wenn sie nachvollziehbar scheinen. In seinen Schlussfolgerungen für die Zukunft ist er angesichts von Lapid und anderen eher ›unverdächtigen‹ Gestalten nicht alleine. Es scheint, als müsste jetzt der ›Gordian knot‹ durchtrennt werden, um die Identität des jüdischen Staates als zionistische Realität zu bewahren.

    • @ Psyché

      “In seinen Schlussfolgerungen für die Zukunft ist er angesichts von Lapid und anderen eher ›unverdächtigen‹ Gestalten nicht alleine. Es scheint, als müsste jetzt der ›Gordian knot‹ durchtrennt werden, um die Identität des jüdischen Staates als zionistische Realität zu bewahren.”

      “angesichts von Lapid” – Was meinen Sie hiermit?

      Was bedeutet der zweite Satz? In welcher Form soll dieser Knoten durchtrennt werden, um Israels Identität zu bewahren? – Danke.

    • Liebe Lily,

      ich beziehe mich auf einen Artikel in der NY Times mit dem Titel »One-State Dream, One-State Nightmare«, nach dem Yair Lapid in der Sache ähnlich zitiert wird, wie es Uri Avnery formuliert hat, d. h. dass letztlich die demografische Entwicklung zu einer Ein-Staaten-Lösung führen könnte, die dann das Ende des Staates Israel in der jetzigen Form bedeuten würde. Es kann natürlich sein, dass mich in den Feinheiten meine Erinnerung trügt; danach habe Lapid (allerdings in indirekter Zitation) Ähnliches geäußert wie seinerzeit Wieseltier in dem – in diesem Blog – gelinkten Artikel.

      Den letzten Satz hätte ich mir eigentlich fast ›verkniffen‹, denn er ist doch ein rechter Allgemeinplatz – wie auch immer meine ich letztlich damit das Gleiche wie das im ersten Absatz angedeutete, nämlich dass das im Grunde lange ›Ausgeknobelte‹ schleunigst zur Realität werden sollte, will man es nicht auf einen Geburtenwettkampf zwischen traditionell lebenden Arabern und jüdischen Ultraorthodoxen ankommen lassen.

      Beides dürfte der zionistischen Idee nicht besonders zuträglich sein – oder sehe ich das zu ›bevölkerungspolitisch‹? RCS hat zu Reich-Ranicki auf Twitter geschrieben: ›dt-jüd. kultur… lichtjahre entfernt‹. Manchmal können ›Dinge‹ so ganz verschwinden oder, sagen wir mal, ›erstarren‹ – in diesem immerwährenden Kampf um ›Identität‹; dafür gibt es genügend Beispiele. Übernimmt den Rest dann Wikipedia? Na ja, so dicke wird es sicher nicht kommen.

    • “Manchmal können ›Dinge‹ so ganz verschwinden oder, sagen wir mal, ›erstarren‹ – in diesem immerwährenden Kampf um ›Identität‹” (Psyché)

      Wenn sie verschwinden, gehörten sie nicht zum Plan; wenn sie erstarren, bewegen sie sich im Verborgenen weiter: Gott beschert den Menschen damit immer wieder Wüstenerfahrungen. Inneres Exil im Konflikt. Jede Problematik ist ein Werden und benötigt solche Ruhephasen.

      Zeit, Raum, Materie – behindern die Unmittelbarkeit unseres Seins. Wir leiden unter Mauern, Entfernungen, Zeitspannen, weil diese Hindernisse unserer Seele – unserem alles überdauernden, zeitlosen Wesen – fremd sind. Jede materielle Durststrecke ist für uns Ermahung und Erinnerung,

      Wenn wir über das Haben unser Sein vergessen, verlieren wir uns selbst. Zum Haben gehört auch Frieden “machen”, einen Konflikt lösen oder einen Willen durchsetzen, jede diesseitige Manifestierung.

      Von Verschwinden würde ich erst nach “40jähriger” Bewegungslosigkeit im Äusseren sprechen.

    • Manches wird klarer durch gezieltes Fragen oder bis sich die Antworten nach zwei oder drei Monaten von alleine einstellen, wenn sie dann noch gebraucht werden.

  10. Dank des Interviews weiß ich jetzt, dass Israel und die Türkei zwei Dinge gemeinsam haben:
    1. Die, die an der Macht sind, haben NUR irdische Dinge im Sinn, träumen vom Großreich, tun aber so, als würden sie die Religion verteidigen.
    2. Menschen werden als Spinner, Gutmensch, Selbsthasser oder gar als Vaterlandsverräter bezeichnet, wenn sie sagen: Leute, wir müssen etwas gegen das Unrecht tun, das den Kurden (im Falle der TR) angetan wird, sonst fliegt uns das um die Ohren.
    Und wer hat am Ende Recht behalten? In der Türkei eindeutig wir Spinner und Vaterlandsverräter.

  11. Nur ein Update für die Maus-Fraktion 😉

    Der UN-Bericht liegt vor. Das Ergebnis ist eindeutiger, als man erwarten konnte. Es darf ab jetzt als sicher gelten, dass Sarin eingesetzt wurde, zeitgleich an mehreren Orten, und dass es mit den von Brown Moses analysierten Boden-Boden Raketen ins Zielgebiet gebracht wurde.

    Damit ist aber auch die Schuldfrage faktisch beantwortet: Da die Rebellen weder über die Raketenmunition noch über ein geeignetes Abschusssystem verfügen, beides aber für die syrische Armee und z.T. auch Hisbollah nachgewiesen wurde, ist es praktisch evident, dass die Assad-Seite im großen Stil das Nervengas Sarin eingesetzt hat.

    Zwar behauptet Russland immer noch, es seien die Rebellen gewesen, es gibt aber kein schlüssiges Szenario, wie sie sowohl an den Kampfstoff gelangt sein könnten (in der Menge!), noch wie sie in Besitz der Raketen gekommen sein sollen (das sind keine primitiven Dinger), noch welche Abschussvorrichtung sie verwendet haben sollten.

    Anders als bei den sagenumwobenen B-Waffen Iraks haben wir den physischen Nachweis des Gases, haben wir über 1000 Tote, haben wir die Reste der Raketen mit denen nachweislich das Zeug verschossen wurde. Heute bin ich im Herzen Franzose: Meinetwegen soll man den US-Russischen Plan umsetzen, und das Zeug vernichten, ABER: dann mit einer klaren und geharnischten Resolution bewehrt, die Damaskus eindeutig verurteilt und Assad auch die Pistole auf die Brust setzt. Wenn er Faxen macht, knallt’s.

    Aber mit dieser Haltung stehen sie merkwürdig allein da…
    Heidelbaer

    • @ Heidelbaer

      1. Ich lese die “Fakten” über die Vorgänge in Syrien derzeit mehr intuitiv als nach handgreiflichen Tatsachen greifend. Daher helfen Ihre Fakten auf der Maus-Ebene leider auch nicht. Ich hege tiefes Misstrauen gegenüber Ihrem: “Damit ist aber auch die Schuldfrage faktisch beantwortet.” – Wenn das mit der Beweisführung mal so einfach wäre.

      Jeden Tag hören wir Neues, und damit wird bestätigt: Sicher wissen wir, dass wir nichts sicher wissen.

      2. Zu Uri Avnery’s Lebensleistung (weiter oben): Ich hatte genau den Verdacht, dass mir da etwas entgangen war!

  12. Uri Avneri ist mir nicht unbekannt. Aber ich habe einiges dazu gelernt und ich finde das Interview beeindruckend und sehr treffend. Wer Erfahrungen mit beiden Seiten des Konfliktes gemacht hat und die Menschen auf beiden Seiten kennt, der kann diesem Interview viel Vernunft und Einsicht abgewinnen. Dass das Oslo-Abkommen gescheitert ist, ist mehr als schade, entspricht aber der Vorgabe, dass man sich auf konkrete Ziele – gerade auf israelischer Seite – nicht einlassen wollte. Eine Taktik, die auch bei den jetzigen ’Friedensverhandlungen’ wieder Anwendung zu finden scheint. Und dass Netanyahu kein Mann des Friedens ist, sondern ein Mann des Grossen Israels, ist nichts neues, wird aber in deutschen und vielen westlichen Regierungskreisen mit Sanftmut hingenommen und mit der sogenannten Demokratiephrase verrechnet. Dann gleicht sich das irgendwie wieder aus und es liegt an beiden Seiten sich zu verständigen. Als ob so etwas möglich wäre! Und dass letztlich nach letzten vorläufigen Berichten nur etwa 13% (60% von den jetzigen 22%) des ursprünglichen Territoriums den Palästinensern verbleiben soll, ist nicht nur tragisch, sondern ein Affront, der weiter Unfrieden schüren soll, um weitermachen zu können wie bisher.

    Es ist traurig, dass amerikanische Politik nicht von Überzeugungen und bestehendem Wissen geleitet ist, sondern vom Druck jüdischer und christlicher Lobbyisten, wie Avnery behauptet und dem man sehr gut zustimmen kann, wenn man amerikanisches politisches Agieren beobachtet. Dass die Volksstimmung in fast allen arabischen Staaten islamitisch ist, ist wohl auch eine wahrzunehmende Beobachtung, für die Avnery Ausdruck gibt. Man muss sich jedoch fragen, inwieweit der Israel-Palästina Konflikt und die doppelzüngige westliche Politik zur Lösung des Konfliktes eine solche Entwicklung unnötig verstärkt hat. Es ist gar nicht so lange her, dass z. B. in Ägypten Frauen kaum ein Kopftuch trugen. Die Einschätzungen zum Iran-Konflikt, sowie die weitere Institutionalisierung einer schlimmer werdenden Apartheid-Politik sind mehr als plausibel.

    Avnery nannte auch, dass die Friedensbedingungen ja schon lange vorliegen (so hat das auch Außenminister Fischer gesagt). Es ist tragisch, dass dann nicht mehr Druck von außen ausgeübt wird, um diese Bedingungen auch durchzusetzen. Versöhnlich war dann doch die Aussicht, dass die Nationalstaaten an Bedeutung verlieren werden und es eines Tages eine Union des Mittleren Ostens geben wird. Das ist nur eine Frage der Zeit, wird aber zum Leiden der Menschen in der Region durch die mittelalterliche Sichtweise maßgebender Politiker und daher ausbleibender Erziehung und Aufklärung unnötig in weite Ferne gerückt.

  13. Zu diesem sowie dem vorherigen “thread” passend empfehle ich einen Bericht/Interview auf ynetnews (v. gestern) mit dem (?) Oberbefehlshaber der israelischen Streitkräfte im Westjordanland, Nitzan Alon. der sich insgesamt optimistisch zur aktuellen Sicherheitslage äussert, obgleich die Bekämpfung von vereinzelten Terrorzellen eine Herausforderung darstellt und auch die Rede ist von der 3. “Nitzan-Alon”-Intifada, da er nach Ansicht mancher nicht hart genug durchgreife. Diese Sicherheitsarbeit ist immer eine Gratwanderung, sehr heikel und sensibel. Der Erhalt der angespannten Ruhe ist m.E. eine von den allermeisten unterschätzte Leistung, eine Kunst.

    • “sowie dem vorherigen “thread”” – Korrektur: Ich bezog mich auf “Die Mauer und die Arbeiter”.

  14. Ich habe jetzt, muss ich zugeben, nicht alle obigen Kommentare der anderen Blogeintrag-Kommentatoren gelesen, und wiederhole vielleicht etwas, dass schon jemand vorher gesagt hat; aber eines fiel mir im Videoblog (die Voll-Längen-Version hier drüber kommt noch für mich…) schon “brutal” auf: Herr Avnery (ehemals Ostermann, @RCS: Ist das eigentlich die Übersetzung seines deutschen Namens?) erschien mir nicht nur keinesfalls 90 Jahre alt zu sein sondern auch von einer großen Durchdringung dessen was und wie er was er sagt, ausdrückt.
    @RCS: Hat Herr Avnery denn nicht irgendwann einmal vorgehabt, eine “Genossenschaft” statt eines Blockes für eine mögliche Form von Frieden zu gründen, damit die “treibenden Kräfte” einer Gefolgschaft des sich gegenseitig in Ruhe lassens gegenübers(t)ehen?
    Danke vorab!
    User Fränd

  15. In einem Artikel vom 02.07. d.J. auf israelhayom sagt der Militäranalyst Edward Luttwak über Israel, dass sich die Analysten in der Vergangenheit immer geirrt haben, und jene, deren Prognosen regelmässig zuträfen, seien die Träumer…

    Weiss jemand, wie E. Luttwak politisch einzuordnen ist? Aus seinen wikipedia-Einträgen geht das nicht klar hervor. Er vertritt einige provokante Ansichten, z.B. meint er, der Nahe Osten sei reif für eine Neuordnung und Verschiebung der Grenzen. Er spricht vom totalen Missmanagement des iranischen Nuklarprogramms, gerade so, als sei man sicher, solange man nicht angreife. Eine teilweise Zerstörung der Anlagen könnte das Regime zur Erneuerung und Verbesserung des Atomprogramms nutzen.

    Und dann sagt er diesen Satz, den ich hier vielleicht bereits erwähnte, als der Artikel noch jung war – tappe da jedoch seitdem noch weiter im Dunkeln, “Iran is also the only Muslim country in the world with a large, even flourishing Jewish community. They have Jewish schools, kosher slaughter, functioning Jewish communities […] I suspect that they are not really honest when it comes to their supposed hatred of Jews.”

    Der Herr ist jüdisch, aber diese Worte klingen so völlig fremd. Vielleicht stimmt es ja, was er sagt, und der Iran ist gar nicht so schlimm- gefährlich für Israel und den Rest der Welt, wie immer behauptet wird. Vielleicht liegen der ~Dämonisierung des Iran überhaupt nur Wirtschaftsinteressen zugrunde, und es geht dabei gar nicht um die Gefährdung Israels?

  16. Allen, die glauben, dass es nicht auch Leute braucht, die nicht nur bis zum nächsten Tellerrand ihres Konfliktes schauen können:

    Gäbe es nur Euch, sähe die Welt nur noch traurig und schei**e aus … !!

    Das musste mal raus…

    Grüsse aus der Schweiz