Daniels Anspruch und Nidals subtile Rache

Daniel will das ganze Land. Vom Meer bis zum Fluss. Vom Strand in Tel Aviv bis zum Jordan. Daniel Luria ist der Sprecher von Ateret Cohanim. Wir treffen uns zum Interview in Jerusalem. Wie ein durchtrainierter Mittelgewichts-Ringer stürmt er durch die Tür, ein gebürtiger Australier, kurze graue Haare, kariertes Hemd, Cargo-Pants. Ein Mann, der keine langen Worte macht, sondern gleich Klartext redet: „Das Land wurde dem einen Sohn Abrahams gegeben – nicht dem anderen.“ Damit ist für ihn eigentlich alles gesagt. Der eine Sohn – das sind die Juden, der andere, das sind die Muslime. Den Juden gehört das Land. Den Muslimen nicht. Basta.    

Ateret Cohanim ist eine jener radikalen Siedler-Organisationen, die den Anspruch auf das ganze Land nicht nur reklamieren, sondern auch umsetzen. In der Altstadt von Jerusalem und in den östlich angrenzenden Stadtteilen, in denen ganz überwiegend Araber leben, bringen sich diese Organisationen in den Besitz von Häusern. Ateret Cohanim kauft die Immobilien, um Thora-Schulen und Studentenwohnheime einzurichten. Häufig sehen sie aus wie Festungen in Feindesland: Stacheldraht und Überwachungskameras. Andere dieser Organisationen berufen sich darauf, dass die Häuser, die sie für sich reklamieren, in der Vergangenheit einmal von Juden bewohnt waren. Vor israelischen Gerichten bekommen sie oft Recht, weil die arabischen Bewohner der Häuser nicht nachweisen können, dass ihre Vorfahren das Haus im 19. Jahrhundert rechtmäßig erworben haben. Die Grundbücher des osmanischen Reichs liegen in den Archiven in Ankara. Zugriff kaum möglich. Es ist eine Besonderheit des israelischen Rechts: Juden dürfen Häuser, die Ihre Vorfahren im Unabhängigkeitskrieg von 1948 in Ostjerusalem verlassen mussten, zurück verlangen. Araber, die ihre Häuser in Westjerusalem im Unabhängigkeitskrieg verlassen mussten, dürfen das nicht.

Jedes Mal, wenn es Organisationen wie Ateret Cohanim gelingt, ein weiteres Haus in Ostjerusalem oder in der Altstadt in Besitz zu nehmen, ist die Botschaft für die palästinensischen Nachbarn ganz unmissverständlich: Die Israelis wollen uns verdrängen – und verhindern, dass ein palästinensischer Staat jemals einen Teil Jerusalems zur Hauptstadt küren kann.

Was Daniel Luria betrifft, liegen sie damit absolut richtig. “Das hier war immer jüdisches Land, und es wird immer jüdisches Land bleiben”, sagt er. Und was ist mit den Palästinensern? Die Antwort ist verblüffend: „Die gibt es gar nicht“, sagt er. Abgesehen von ein paar Beduinen, erklärt er mir, sei das Land im 19. Jahrhundert leer gewesen. Das habe schließlich schon Mark Twain geschrieben. Die Idee, dort habe, bevor die Einwanderung der Juden begonnen hat, ein anderes Volk gelebt, sei nichts als eine Phantasmagorie. Und die Idee eines palästinensischen Staates deshalb absurd. Wie gesagt, Daniel will das ganze Land.

Nidal ist eine israelische Araberin. Als Journalistin hat sie oft zu tun mit den palästinensischen Familien, die seit Jahrzehnten in einem Haus gelebt haben und dann den Räumungsbefehl bekommen, weil eine Siedler-Organisation ihren Besitzanspruch vor Gericht durchsetzen konnte. Wir verabreden uns auf einen Cappuccino. Und zwar in der Jaffa Road im Herzen Jerusalems, im Café Aroma. Weil es dort den besten Kaffee gibt. Aber nicht nur deshalb.

Das Café Aroma ist einer dieser Läden, in denen es keine Kellner mehr gibt. Den Kaffee muss man sich selbst an der Theke abholen. Sobald er fertig ist, ruft die Bedienung den Namen desjenigen, der ihn geordert hat, über einen Lautsprecher aus. Wer an einem der Tische vor dem Café sitzt und sich unterhalten möchte, wird permanent von diesem krächzenden Lautsprecher übertönt.

Wir geben also unsere Bestellung auf, und der freundliche Mitarbeiter fragt Nidal nach ihrem Namen. „Falestin“, sagt sie – das ist das hebräische Wort für Palästina. Und dann setzen wir uns an einen der Tische vor der Tür. Drei Minuten später schallt es „Falestin!“ über die Jaffa Road. Nidal lächelt und lehnt sich zurück. Diesen Moment genießt sie in vollen Zügen. Sie denkt nicht daran, ihren Kaffee zu holen. Eine Minute später plärrt es wieder aus dem Lautsprecher, schon etwas nachdrücklicher: „Falestin!!“ Nidal nickt. „Klingt gut“, sagt sie und – bleibt sitzen. Dann verliert der Mann an der Theke die Geduld: „Falestin!!!“ brüllt er durch den Lautsprecher. Jetzt ist Nidal zufrieden und holt den Cappuccino. Der ist mittlerweile kalt – schmeckt ihr aber besonders gut.

 

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  1. klassischer Propaganda Artikel. Eine “journalistische” Meisterleistung!
    “Ateret Cohanim kauft die Immobilien” – was hat das mit Enteignung und Rückverlangen zu tun? Es sind soviel ich weiss Araber, die Ihre Häuser an jüdische Palästinenser freiwillig verkaufen? naja, ich spare mir den Rest, Ihr Text spricht für sich..

    • @ propa

      Haben Sie die Worte “Besitzanspruch” und “Räumungsbefehl” gelesen?

  2. “In der Altstadt von Jerusalem und in den östlich angrenzenden Stadtteilen, in denen ganz überwiegend Araber leben, bringen sich diese Organisationen in den Besitz von Häusern.”

    oh nein, juden kaufen den arabern haeuser auf… ein klarer fall fuer menschenrechtsrat.

    ” Es ist eine Besonderheit des israelischen Rechts: Juden dürfen Häuser, die Ihre Vorfahren im Unabhängigkeitskrieg von 1948 in Ostjerusalem verlassen mussten, zurück verlangen. ”

    was fuer eine besonderheit. denn in dtl. duerfen die nazinachfahren natuerlich alles behalten, was den juden geraubt wurden… oder doch nicht?

    • “was fuer eine besonderheit. denn in dtl. duerfen die nazinachfahren…”

      Aber ariel! Wehn setzen Sie in Ihrer Analogie mit den Nazinachfahren gleich?

    • @ariel: sag mir was ich behalten habe und ich gebe es gerne zurück. Das Schuldbewusstsein in Deutschland ist ziemlich gut ausgeprägt und politische Handhabung jüdische Rechtsansprüche zu unterdrücken oder nicht nachzukommen sind eher unwahrscheinlich. Das gleiche kann man nicht gerade von Israel’s gehandhabter Politik sagen. Palästinenser haben kein Recht ihre Ansprüche geltend zu machen. Obwohl sie vertrieben wurden, so verneinen manche sogar, dass sie überhaupt existiert haben. Ziemlich pervers.

    • diejenigen welche geflohen sind, haben tatsaechlich keine ansprueche, da sie nicht mehr im land leben. das gleiche gilt umgekehrt. die juden haben keine ansprueche in gaza, wo es hunderjahre alte gemeinden gab. oder in schchem (josefsgrab), wo es bis zu dem unabhaengigkeitskrieg eine staendige juedische praesenz gegeben hat. die sephardischen juden stellen auch kein anspruch auf ihr geraubtes besitz in syrien, irak, aegypten, algier usw.

      auf der anderen seite hat bis jetzt (sagen wir mal fast) jeder araber, der nachweisen konnte, dass ihm das land gehoert vor dem israelischem gericht recht bekommen. genau deswegen wurde der sicherheitszaun mehrmals verschoben.

    • @ariel: das ist doch reiner Unsinn. Man verliert doch nicht das Recht auf seinen Besitz nur weil man geflohen ist. Das ist die Interpretation eines Kolonialstaates, aber nicht internationales Recht. Warum sollten Juden, die vor 1948 dort gelebt haben, keine Ansprüche anmelden können. Wenn man sich weiter darüber unterhalten hätte nach 48 .wie das geplant war, dann wäre das ja möglich gewesen. In Bezug auf die sephardischen Juden (ich weiss, das ist ein bisschen undifferenziert), so möchte ich die Juden sehen, die in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren wollen oder dürfen. Der Staat Israel hat viel dazu getan, um die Juden aus ihrer Heimat nach Israel zu holen. Israel hat ziemlichen Druck gemacht, damit die Juden nach Palästina/Israel umsiedeln und würde am liebsten die palästinensichen Flüchtlinge und Vertriebenen mit den Umsiedlern aus den arabischen Lándern verrechnen. Dass es hier zu Übergriffen kam, das weiss ich. Das gilt besonders für die vertriebenen Juden aus Ägypten. Aber aus all den anderen Ländern, frage mal in deinem Bekanntenkreis wie da wirklich vor sich ging. Ich hoffe, ich liege nicht ganz daneben oðr so habe ich das verstanden.

      Dass Palästinenser ihr Recht auf verlorenes Land einklagen können ist wohl ein Märchen. In einigen Fällen mag das der Fall sein, aber welcher Palästinenser kann wohl in besetztem Land sich in israel, ihrer alten Heimat, niederlassen. Viele Palästinenser wurden z.B. aus ihren Häusern in Jerusalem vertrieben mit dem Versprechen, dass sie in einigen Wochen wieder in ihr Haus zurückkehren können. Damals wussten sie noch nicht, dass das leere Versprechen waren und man vielmehr Eroberungspläne realisieren wollte.

    • “Man verliert doch nicht das Recht auf seinen Besitz nur weil man geflohen ist. Das ist die Interpretation eines Kolonialstaates, aber nicht internationales Recht. ”

      du bist lustig. die palaestinenser koennen die juedischen haeuser von marokko bis nach irak haben, welche von juden zurueckgelassen wurden. was ist mit sudeten? haben sie anspruch auf etwas?

      das ist etwas was die araber schon laengst haetten lernen muessen. man kann nicht kriege anzetteln, sie dann verlieren und spaeter alles zurueckhaben wollen. du bist echt ne knalltuete. die araber haetten vor dem krieg ueber die folgen denken muessen.

      “Aber aus all den anderen Ländern, frage mal in deinem Bekanntenkreis wie da wirklich vor sich ging. ”

      oh, mach dir keine sorgen. ich habe unter freunden syrer, tunesier, marokaner, perser, jemeniter und iraker. sie wurden von den arabischen “gastgeber” so gut behandelt, dass ihre familien bei der ersten gelegenheit einfach abhauten und flohen. du vergisst, dass die juden dem gesetz nach den moslems oft sehr krass benachteiligt UND erniedrigt wurden, obwohl sie vom gesetz beschuetzt wurden. wie ich bereits schrieb, sind es ausgerechnet die sephardischen juden, welche sich mit einem palaestinenser staat und araber am wenigstens anfeun koennen. denn ihre eltern und grosseltern kannten die realitaet.

      “Dass Palästinenser ihr Recht auf verlorenes Land einklagen können ist wohl ein Märchen.”

      ich meinte damit ledeglich faelle, wo militaer oder juden land in samaria und judaea fue sich in anspruch nahmen, dass nachweislich den dort lebenden araber gehoert hat. die geflohnen araber haben per gesetz kein recht weder auf das land, noch auf rueckkehr.

    • “du bist lustig. die palaestinenser koennen die juedischen haeuser von marokko bis nach irak haben, welche von juden zurueckgelassen wurden. was ist mit sudeten? haben sie anspruch auf etwas?”

      Sie wollen aber nicht irgendwelche in Marokko oder im Irak. Sie wollen ihr Land wieder, von dem sie die zionistischen Rassisten vertrieben haben.

      “das ist etwas was die araber schon laengst haetten lernen muessen. man kann nicht kriege anzetteln, sie dann verlieren und spaeter alles zurueckhaben wollen. du bist echt ne knalltuete. die araber haetten vor dem krieg ueber die folgen denken muessen.”

      Die Zionisten hätten erstmal lernen sollen, dass man nicht einfach so in ein anderes Land geht und dort die Menschen ermordet und vertreibt, um seinen eigenen rassistischen Staat zu schaffen …

    • @MichaelK

      Vielleicht nicht Du persönlich aber hier neben Milliarden an Schmuck, Juwelen,Gold , Antiquitäten und Immobilien.
      Der Münchner Kunstfund an “Entartete Kunst” dürfte dir aus neueren Nachrichten nicht unbekannt sein, wer die Mehrheit der Besitzer waren dürfte wohl klar sein.
      paar Beispiele:
      Kaufhaus Tietz (heute Galeria Kaufhof) :
      am 10. März 1933 zeigte der reichsweite Boykottaufruf der Nationalsozialisten, unterstützt durch den „General-Anzeiger“ und andere Zeitungen, schon starke Wirkungen. Die Boykotte waren die Vorboten der kurz darauf erfolgten Enteignung und „Arisierung“. Schon im Juli erfolgte die Umbenennung der Leonhard Tietz AG in „Westdeutsche Kaufhof AG“

      Hertie waren und Kaufhaus:
      Die Abkürzung des Firmennamens Hertie wurde während der Zeit des Nationalsozialismus zur offiziellen Bezeichnung, da der jüdische Name Tietz nicht mehr geführt werden sollte. Er setzte sich aus den Anfangsbuchstaben des bisherigen Firmennamens Hermann Tietz zusammen. Im Zuge der „Arisierung“ sogenannter jüdischer Unternehmen im Dritten Reich setzte 1933 die Dresdner Bank Georg Karg als Geschäftsführer des Kaufhauskonzerns ein. 1939/1940 kaufte Georg Karg Hertie auf. Zusammen mit dem größten unter dem Namen Hertie geführten Warenhaus (Hertie München, Bahnhofplatz) steuerte Karg damit einige der größten Warenhäuser in Deutschland.

      Der Wertheim-Konzern ist ein Kaufhaus-Konzern der Familie Wertheim, der seine Ursprünge in der Hansestadt Stralsund hat. Der expandierende, bedeutende Konzern wurde von den Nationalsozialisten enteignet. Erst 2007 gab es eine Einigung
      mit dem KarstadtQuelle-Konzern.
      Der Bau des Kaufhauses Wertheim am Leipziger Platz war so prächtig , dass sogar Kaise Wilhelm II zur Einweihung kam. Nach der letzten Bauphase betrug die Fassadenlänge über 330 Meter allein an Leipziger Straße und Leipziger Platz.
      Die meisten Mitglieder der Wertheim-Familie emigrierten ins Ausland. Für ihre Anteile am Unternehmen bekamen sie, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil des Werts. Einige gingen weit genug, in die USA, einzelne wurden in Belgien von ihren Verfolgern eingeholt und ermordet.

      Der aus einer wohlhabenden Würzburger Unternehmerfamilie stammende Josef Neckermann war nach einer Banklehre 1931 in die väterliche Kohlenhandlung eingetreten. Im Zuge der „Arisierung“ jüdischer Firmen erwarb der Jungunternehmer 1935 von Siegmund Ruschkewitz dessen Textilkaufhaus in Würzburg sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten sowie 60 Außendienstmitarbeitern. Der Kaufpreis lag weit unter Wert, doch vor dem Hintergrund der kurz zuvor erlassenen Nürnberger Gesetze blieb Ruschkewitz kaum eine andere Wahl, als am 25. Oktober 1935 seine Unterschrift unter den Kaufvertrag zu setzen. Ein drittes Warenhaus erwarb Neckermann mit dem Kaufhaus Vetter, ebenfalls in Würzburg ansässig und bereits durch den Vorbesitzer „arisiert“.
      Durch die Übernahme eines weiteren im jüdischen Besitz befindlichen Unternehmens, der Wäschemanufaktur Karl Joel, entstand 1937 die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Das von Karl Amson Joel (dem Großvater des Pianisten und Sängers Billy Joel) 1928 in Nürnberg gegründete und seit 1934 mit einem Versandzentrum auch in Berlin ansässige Unternehmen war seinerzeit der viertgrößte Textil-Versandhandel Deutschlands. Das NSDAP-Mitglied Neckermann verweigerte jedoch die Zahlung des für die Übernahme vereinbarten Kaufpreises über 2,3 Millionen Reichsmark. Joel musste seinerseits, von Gestapo und SS verfolgt, über die Schweiz in die USA fliehen und wurde erst 1957 nach einem langwierigen Wiedergutmachungsverfahren mit 2 Millionen DM entschädigt. Der „Kauf“ beinhaltete auch den Mietvertrag der Berliner Villa von Karl Joel, die Neckermann 1938 gemeinsam mit seiner Frau Annemarie bezog.

    • @Refporus Zen: klar weiss ich über den Kunstskandal in München Bescheid. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass man nicht versuchen wollte und noch will, den urspriünglichen Eigentümer zu finden.

      Die anderen Fälle, die du hier auflistest sind die unrechtmässigen Enteignungen durch das Naziregime. Ich kenne mich nicht in jedem einzelnen Falle aus, aber irgendwie versuchte man doch das wieder gut zu machen – in irgend einer Form ( auch wenn Widergutmachung mehr als schwierig ist? Dass es da immer noch ausstehende Posten gibt, ist mir schon klar. Aber im Grossen und Ganzen war der Wille und auch der Prozess vorhanden, um Recht wieder herzustellen. Die Situation für Palästinenser ist dagegen sehr viel anders. Sie befinden sich noch und leiden darunter in einer Phase der Enteignung – ohne Aussicht auf Wiedergutmachung.

    • @Michael K.

      “Die anderen Fälle, die du hier auflistest sind die unrechtmässigen Enteignungen durch das Naziregime. Ich kenne mich nicht in jedem einzelnen Falle aus, aber irgendwie versuchte man doch das wieder gut zu machen”.

      Ha! Du irrst dich! gar nichts hat man versucht, die halbherzigen Wiedergutmachungen, musste man sich durch jahrzehntelange Gerichtsverfahren erkämpfen und durch Druck der USA und US-amerikanischen Gerichte, die unter Androhung von Milliardenstrafen deutsche Firmen “überzeugten” sich außergerichtlich zu einigen.
      Also mach nicht hier eins auf Großzügig.
      Der Menschenverlust überwiegt den Materiellen ins unermessliche, wir verloren unsere Basis in Europa. Die spärliche Reste und Überlebende sammelten sich und gingen in unsere Heimat Israel zurück.
      Das genügt aber scheinbar für viele nicht.
      Das hält “Antizionisten” wie dich allerdings nicht davon ab, den Kampf der Vorväter weiter zu führen.
      Dir geht es nicht, um die Araber und den Arabern geht es auch nicht, um Land, Land haben sie genug. Worum es euch in Wirklichkeit geht, kann man in einem Satz zusammenfassen:
      Um die Vernichtung Israels und des Judentums.

    • “den Arabern geht es auch nicht, um Land, Land haben sie genug. Worum es euch in Wirklichkeit geht, kann man in einem Satz zusammenfassen:
      Um die Vernichtung Israels und des Judentums.”

      Jaja, sie mit ihrem rassistischen Schwachsinn mal wieder. Scheren sie nur alle Araber über einen Kamm. Sie beschimpfen andere als Antisemit und sind selber übelster Rassist. Typisch …

  3. Daniel Luria hat offenbar ein besonders ausgeprägtes Zellbewusstsein. 😉 [= ein Augenzwinkern an die regelmässigen Leser dieses Blogs]

    Vielen Dank für diesen herrlichen Beitrag an Herrn -a-um, wenngleich der Inhalt in seiner Substanz ernst ist.

  4. Vielen Dank, Herr Kapern,

    selten habe ich so freudig gelacht beim Thema Nahost. Diese Chuzpe ist einfach großartig – und liebenswert.

  5. Der eine also so unsympathische wie die andere. Mich gruselt es vor solchen Extremisten.

    Was mich wirklich interessieren würde, erzählt Peter Kapern leider nicht:

    Warum macht das Brudervolk aus Ankara es den Menschen so schwer, möglichen Grundbesitz nachzuweisen? Ist es der anti-israelischen Propaganda vielleicht zuträglicher, wenn man den Zustand der Unklarheit aufrecht erhält, weil man dann einfach leichter auf die bösen Juden weisen kann? Ist es vielleicht Kalkül, Juden bauen und grundsanieren zu lassen, bevor man Anspruch auf den Besitz erhebt? Oder existieren die Einträge am Ende vielleicht gar nicht (mehr)? Warum ist noch keine teutsche „Friedensorganisation“ aufgebrochen, den großen, palästinensischen Schatz zu heben? Dafür bräuchte man nicht mal ‘ne Flottilla!

    Ach, und: Warum ist immer nur von „israelischen Siedlungen“ die Rede, aber nie von palästinensischen oder arabischen Siedlungen, wenn in Israels Hauptstadt z.B. ohne Baugenehmigung gebaut wird? (Okay, rhetorische Frage. Zurückgezogen. Herr Kapern: Ich würde mir wünschen, Sie hätten Täter- und Opferrolle noch nicht so zementiert.)

  6. Daniel Luria hat Recht und wenn er Sam Clemens zitiert, hat er nur eine Quelle von unzähligen zitiert, die belegen, dass die sogenannte Palästinenser eine Gastarbeitermischung aus Syrern, Ägyptern, Libanesen und Beduinen ist. Die erst nach der von den Juden initiierte Modernisierung und Urbanisierung des Landes nach Israel kam.
    Hier nur ein Paar Zitate es gibt hunderte von.

    Mark Twain (Sam Clemens) , who visited Palestine in 1867, described it as:
    “ …[a] desolate country whose soil is rich enough, but is given over wholly to weeds-a silent mournful expanse….A desolation is here that not even imagination can grace with the pomp of life and action….We never saw a human being on the whole route….There was hardly a tree or a shrub anywhere. Even the olive and the cactus, those fast friends of the worthless soil, had almost deserted the country.”

    Source: Mark Twain, The Innocents Abroad. London: 1881 (New American Library, 1997).

    Auszug Bericht der britischen königlichen Palestine-Kommission von 1937 :

    “Das Türkische Reich war nach 400-jähriger (1517 – 1917) über das Heilige Land so marode, dass arabische Grundbesitzer, aus Ländern wie Syrien, Ägypten, Libanon usw. mit Bestechungsgeldern sich riesige Gebiete aneigneten, indem sie die Beduinen und Fellachen vertrieben, um diese Böden als Spekulationsobjekte an Juden aus Europa und Amerika verkauften.”

    J.S.Buckingham 1816 in ‘Travels in Palestine“ /WS/:

    „Im größeren Teil Palästinas scheinen die Ruinen umfangreicher zu sein als die bewohnten Häuser.“

    S. Olin 1843 in „Travels in Egypt, Arabia Petraea and the Holy Land:

    „…das einstmals bewohnte Gebiet zwischen Hebron und Bethlehem “ sei nun verlassen und öde … „mit verfallenen Orten.“ Auch in Jerusalem seien „die Häuser in einem verfallenen und ruinösen Zustand.“

    /Be/_S.164_ (Brockhaus, Allg. deutsche Real-Enzyklopaedie, 7. Ausg., Leipzig, 1827, Bd. VIII, S. 2, S. 438 f.):

    Ein deutschsprachiges Nachschlagewerk, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts veröffentlicht wurde, beschrieb Palästina als „verwüstet und durch­zogen von arabischen Räuberbanden“

    /Be/_S.164_(Count Constantine Francois Volney, Travels Through Syria and Egypt in the Years 1783, 1784, 1785, London 1788, vol. 2, S. 164):

    Im 18. Jahrhundert beschrieb ein französischer Autor und Historiker Palästina als „das zerstörte und verwüstete Land … Der Reisende trifft auf nichts anderes als auf Häuser in Trümmern, nutzlos gemachte Zisternen und verlassene Felder“

    /Be/_S. 164_(Thomas Shaw, Travels and Observations Relating to Several Parts of Barbary and the Levant, London, 1767, S. 331 ff.):

    Ein britischer Archäologe schrieb, daß Palästina „keine Menschen hatte, um seine fruchtbare Erde zu bebauen“

    /WS/ W.C. Prime 1857 in „Tent Life in the Holy Land“ :

    „ein verfallenes Land “

    /WS/ Felix Bovet von seinem Besuch in Israel 1858 in „Egypt, Palestine and Phoenicia: A Visit to Sacred Lands“:

    „Die .. Türken … verwandelten es in Ödland … Die Araber selber, die zum kleinen Teil seine Bewohner sind, … haben hier nichts erschaffen.“

    Die demographische Entwicklung Palästinas seit dem Niedergang des Osmanischen Reiches fasste Carl H. Voss, der damalige Vorsitzende des American Christian Palestine Committee, im Jahre 1953 wie folgt zusammmen:

    /Pf/ S.146, aus Voss, Carl H.: The Palestine Problem Today. Israel and Its Neighbours, Boston 1953, S.13:

    „Die arabische Bevölkerung war klein und begrenzt, bis die jüdische Wiederbesiedlung das Land wieder fruchtbar machte und Araber aus den Nachbar­ländern anzog. Als 1882 die organisierte jüdische Besiedlung begann, lebten weniger als 150.000 Araber im Land. Die große Mehrzahl der Araber in den letzten Jahrzehnten waren vergleichsweise Neuankömmlinge – Neueinwanderer oder Nach­kommen von Personen, die in den vergangenen 70 Jahren nach Palästina eingewandert waren“

    • danke fuer diese gute liste. interessant waere zu erfahren ob die zahl 150000 sich auf das ganze gebiet des historischen palaestinas betrifft, d.h. jordanien inklusive.

    • @Ariel

      Ja, die Liste ist gut, aber was nützt sie in der ganzen Problematik? All das ist bekannt, das Zitat, das Veritas aufgeführt hat (Zuhair Muhsin), ist auch bekannt. Na und???? Wer kümmert sich in diesem Konflikt um die Wahrheit?

      Ich kann mich an einen Vorschlag von AlexP erinnern: er wollte, dass Putin zum Judentum konvertiert und in Israel das Ruder übernimmt. Damals habe ich das für einen Verzweiflungsgedanken gehalten, aber inzwischen finde ich diese Idee nicht schlecht.

      Wie sieht das der “Durchschnittsisraeli”
      (falls es den gibt 😉 ?
      a) Netanjahus Politik weiter unterstützen.
      b) einen neuen Premier mit mehr diplomatisches Geschick wählen.
      c) einen “starken” Mann wählen, der sich nicht um das verlogene internationale Geschwafel schert (das eh nix bringt), sondern “knallhart” Israels Interessen vertritt, z.B. im Sinne von Ateret Cohanim. Immerhin VERSTEHEN die Araber nur die “Sprache der Stärke”, diese Appeasement-Diplomatie ist für die doch nur ein Zeichen der Schwäche, die sie ausnutzen.

      Ist Israel wirklich so unabhängig, dass es sich Alternative c) nicht leisten kann?

    • Korrektur:
      Ist Israel wirklich so ABHÄNGIG, dass es sich Alternative c) nicht leisten kann?

    • Es gibt auch ganz andere Zahlen. So zitiert Prof. G. Krämer in ihrem Buch “Geschichte Palästinas” Zahlen von McCarthy:
      1850: ca.300.000 Moslems , ca.27.000 Christen und ca.13.000 Juden, 1880 (nach der Landreform, die es Ausländern erlaubte auch Staatsland zu kaufen): ca.400.000 Moslems, ca.43 Christen und 15.000 Juden.

    • Pardon, es muss natürlich für 1880 heißen “43.000 Christen”. Außerdem beziehen sich Zahlen auf das Mandatsgebiet ohne Jordanien.

    • es gab 1880 kein mandatsgebiet. wieso haette jemand an zahlen interesse haben sollen, die nur ein gebiet betreffen, der als einheit keine bedeutung hat. es gab damals keine landumrisse.

      die zahlen klingen voellig unproportionall.

  7. Wie Sie immer nur solch menschenverachtende Argumente anführen können! Fakt ist: Es leben Menschen in dem Land, in dem die einen mehr, die anderen weniger Rechte haben und alle unsicher leben. Diese Situation muss man lösen. Nicht irgendwelche Zitationen aus dem 19. Jhd. bemühen. Wie sah Deutschland denn zu Beginn des 19 Jhds. aus?
    Hören Sie auf mit solch einer verquerten Logik und beantworten Sie die aktuellen Fragen.

    • Daran sind die Israelis aber nicht interessiert. Sie haben kaum etwas vor den Palästinensern zu fürchten. Warum sollten sie also mit ihrer menschenverachtenden Politik aufhören, solange sie davon enorme wirtschaftliche Vorteil erhalten und immer mehr Land stehlen können. Solange es keinen wirklichen internationalen Druck auf Israel gibt und die USA im Sicherheitsrat ihr Veto einlegen wird die Situation nur auswegloser werden. Die Palästinenser werden immer mehr entrechtet werden und ihr Bewegungsspielraum immer mehr eingeengt werden. Wenn sie heute mit Palästinensischen Jugendlichen Sprechen werden sie feststellen, dass sie nicht an eine Zukunft in Palästina glauben. Alle mit denen ich gesprochen habe träumten vom Ausland, weil die rassistische Besatzungsrealität einfach keinen Entfaltungsspielraum für sie lässt. Unter der rassitischen Israelischen Besatzung leben zu müssen ist eben kein Zuckerschlecken …

    • @Christian Pflügg
      “Fakt ist: Es leben Menschen in dem Land, in dem die einen mehr, die anderen weniger Rechte haben und alle unsicher leben.”

      Also grundsätzlich nichts anders als überall auf der Welt, selbst bei uns.
      Da gibt es aber eine Menge Länder wo die Menschen weitaus mehr als ein “die einen mehr, die anderen weniger Rechte”- Problem haben.

      “Diese Situation muss man lösen. Nicht irgendwelche Zitationen aus dem 19. Jhd. bemühen.”

      Wie Sie sehen, selbst “unsere Free” liefert Ihnen den wichtigsten Grund, warum und weshalb gerade solche Bestandaufnahmen und Zeitzeugnisse sogar dringend gebraucht werden.

      Hier spricht er (Free) ausnahmerweise fast “nur” vom “stehlen”, das reicht dennoch um zu zeigen, dass es unabdingbar ist – und zwar für das gesamten NO-Konflikt – gerade diese Frage zu klären. Und dazu braucht man eben diese ganze “kleinigkeiten” die Sie mit ihren “Fakt ist” am besten aus der Welt schaffen möchten.

      “Fakt ist” was handfest Belegbar ist, alles anderes sind nur haltlose Behauptungen, punkt.

    • ““Fakt ist” was handfest Belegbar ist, alles anderes sind nur haltlose Behauptungen, punkt.”

      Dann belegen sie mir mal handfest, dass der Schwachsinn aus der Bibel wahr sein soll …

  8. Dieser Daniel Luria hat in 2 Dingen absolut recht:

    1) “Das hier war immer jüdisches Land, und es wird immer jüdisches Land bleiben.”

    2) Die Palästinenser gibt es gar nicht – es ist eine erfundene Ethnie, um den Israelis ihr Land streitig zu machen. Das wissen die selbsternannten Palästinenser auch ganz genau. Wie sagte doch das PLO-Mitglied Zuhair Muhsin 1977 in einem Interview mit der niederlaendischen Zeitung ‘Trouw’:

    “Ein palästinensisches Volk existiert nicht. Die Schaffung eines Palästinenserstaats ist nur ein Mittel, um unseren Kampf gegen den Staat Israel zugunsten unserer arabischen Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute über die Existenz eines palästinensischen Volkes, weil arabische nationale Interessen verlangen, daß wir die Existenz eines bestehenden „palästinensischen Volkes“ setzen, um dem Zionismus entgegenzustehen.

    Aus taktischen Gründen kann Jordanien, was ein souveräner Staat mit definierten Grenzen ist, nicht Ansprüche auf Haifa und Jaffa stellen, während ich, als ein Palästinenser, zweifelsfrei Haifa, Jaffa, Beerscheba und Jerusalem beanspruchen kann. Allerdings, in dem Moment, in welchem wir unser Recht auf ganz Palästina reklamieren, werden wir mit der Vereinigung von Palästina und Jordanien nicht eine Minute warten. “

    • “1) “Das hier war immer jüdisches Land, und es wird immer jüdisches Land bleiben.””

      Oh man, selten so gelacht. Was zum Teufel ist jüdisches Land? Das Land das die Zionisten von Muslimischen und Christlichen Menschen gestohlen haben? Und Deutschland ist dann wohl christliches Land. Und Spanien? Und die USA? Jüdisches land, zum totlachen würden es die Zionisten nicht so ernst meinen und deswegen Menschen ermorden, unterdrücken und vertreiben, um ihnen Land zu nehmen, dass ihnen nicht gehört. Vielleicht hat ja mal ein Jude auf dem land gelebt, aber ob er zum Christentum oder Islam konvertiert ist können wir leider nicht mehr feststellen. Vielleicht ist er auch verstorben oder ihn hat es irgendwo anders hingezogen. Einfach schwachsinnig ihre Behauptung. Aber dann Menschen vertreiben und ermorden die tatsächlich seit vielleicht Jahrhunderten auf dem Land leben. Das ist Zionismus ….

      “2) Die Palästinenser gibt es gar nicht – es ist eine erfundene Ethnie”

      Genau, glauben sie lieber an das Märchen vom Land ohne Volk für das Volk ohne Land. Die Araber die dort gelebt haben, bevor die Zionisten sie vertrieben und ermordet haben, sind für sie und ihre zionistischen Freunde ja eh keine Menschen, sondern Barbaren, die man mit gutem Gewissen abschlachten und vertreiben kann …

    • @free
      “Oh man, selten so gelacht. Was zum Teufel ist jüdisches Land? Das Land das die Zionisten von Muslimischen und Christlichen Menschen gestohlen haben? Und Deutschland ist dann wohl christliches Land. Und Spanien? Und die USA? Jüdisches land, zum totlachen würden es die Zionisten nicht so ernst meinen und deswegen Menschen… ”

      Du vestehst nicht mal was Jüdisch ist,das einzige was Du weißt ist ,dass Du Juden hasst.
      Was soll man mit dir noch ernsthaft diskutieren ?
      Wenn ich diesen Hass sehe, bei dem jeglicher Hoffnung auf Vernunft und Verständigung gestorben ist und nicht möglich sein wird.
      Bin ich beruhigt, dass wir die IDF , den Shin Bet und den Mossad unter anderem haben, die uns schützen.
      Gründe doch lieber ein Verein zur Rettung der Gürteltiere, da gibt es wennigsten Chancen auf Erfolg für dich und vielleicht findest Du dein Seelenfrieden.
      und ein kleines Erfolgserlebnis.
      Uns Zionisten wist Du nicht vernichten können.

    • Ach hören sie doch mit dem Quatsch auf. Woran machen sie denn meinen Judenhass fest? Daran, dass ich mich für die Rechte der Palästinenser einsetze, denen die Zionisten das Land gestohlen und sie vertrieben und ermordet haben? Sie sehen sich als Mitglied einer bewegung die die Massenhafte Vertreibung von völlig unschludigen Menschen geplant und umgesetzt hat. Sie können sich gerne nochmal mit Argumenten melden, aber mich einfach nur grundlos als Judenhasse beschimpfen lasse ich mich nicht.

    • @ free

      Es gibt eine ganz schlichte Formel:
      ANTIZIONISMUS IST ANTISEMITISMUS !!!
      Israel kritisieren, dass können am besten die Israelis.

      Und die Unterdrücker der “Palästinenser” sind die Terroristenchefs der Hamas. Sie halten die eigenen Leute in Geiselhaft mit einer blutigen Schreckensherrschaft. Wenn Ihnen die Palästinenser so am Herzen liegen, müssten Sie konsequenterweise zuerst mal gegen die Hamas sein.Diese Mordbuben, die mit Hitlergruss durch die Strassen paradieren wollen Sie doch nicht ernsthaft als Widerstandskämpfer bezeichnen, die ein legitimes Ziel verfolgen ???? Oder ????

    • Komisch, wo war die Hamas als die Zionisten 1947 anfingen Massaker an den Palästinensern zu verüben. Wo war die Hamas, als die Zionisten planten ihren rassistischen Judenstaat zu gründen? Komisch. Ich glaube die Hamas gab es am Anfang des Konflikts noch nicht. Und Zionisten und Semiten sind 2 völlig unterscheidliche paar Schuhe. Semiten sind z.b. die Palästinenser oder die orientalischen Juden. Zionisten sind Eruopäer, die Mehrheit davon hat nicht ansatzweise etwas mit Semiten am Hut, aber das sie beides gleichsetzen ist ein weiter Beweis für ihre Unwissenheit …

    • “Israel kritisieren, dass können am besten die Israelis.”

      und jeder andere wird als Antisemit verleumdet. So einfach läuft das. Die Palästinensern, die Araber, die Muslime …, darf jeder kritisieren. Nur die heiligen Israelis und ihr rassistisches Kolonialprojekt darf nicht kritisiert werden. Meinungsfreiheit schließt anscheinend nicht alles mit ein …

    • Achso und um sie zu beruhigen. Ich halte garnix von gewalttätigen Gruppen wie der Hamas. Ich bin für die friedliche Koexistenz in einem Staat für Christen, Juden, Muslime u.s.w.. Dennoch ist die Hamas das deutlich kleinere Übel als der Terrorstaat Israel. Dessen täglicher Terror ist nicht annähernd mit dem der Hamas oder anderen militanten Palästinensergruppen zu vergleichen. Israel hat so dermaßen viel mehr Menschenleben auf dem Gewissen. Die spielen in einer ganz anderen Liga des Terrorimus als die Hamas. Weißer Phosphor, Splitterbomben und andere Massenvernichtungswaffen die Israel gegen palästinensische Zivilisten einsetzt sind einfach eine andere Sache als selbstgebastelte Raketen und verzweifelte Selbstmordanschläge. Dazu kommt dann noch die tägliche Unterdrückung durch Checkpoints, Ausgangssperren, Hauszerstörungen, Administrativhaft u.s.w. Dann noch die Morde des Mossad an Zivilisten wie den iranischen Atomwissenschaftlern.

    • @ Refporus Zen

      und ausserdem ist es GUT, dass Israel über Atomwaffen verfügt. Das kann ich deshalb sagen, weil ich ein FRIEDLIEBENDER Mensch bin.
      Wenn man die Araber entwaffnet, gibt es die Chance auf Frieden, wenn man Israel entwaffnet, gibt es Israel bald nicht mehr.
      Herrn oder Frau “Free” werde ich zukünftig ignorieren.
      Es hat einfach keinen Sinn mit jemandem zu “reden”, der den “Terrorstaat” Israel zig mal schlimmer findet als die Hamas und vom Judentum so viel versteht wie eine Amöbe von Quantenphysik und der die jüdischen Zionismusgegner wie ein Feigenblatt vor seinen Antisemitismus hält( und womöglich glaubt, dass Sie oder ich und viele Israelfreunde und Zionisten diese Leute und ihre Theorien nicht kennen würden) Alte Strategie, ausgeleiert und langweilig.
      Schalom

    • “Es hat einfach keinen Sinn mit jemandem zu “reden”, der den “Terrorstaat” Israel zig mal schlimmer findet als die Hamas und vom Judentum so viel versteht wie eine Amöbe von Quantenphysik und der die jüdischen Zionismusgegner wie ein Feigenblatt vor seinen Antisemitismus hält( und womöglich glaubt, dass Sie oder ich und viele Israelfreunde und Zionisten diese Leute und ihre Theorien nicht kennen würden) Alte Strategie, ausgeleiert und langweilig.”

      Gähn, mal wieder keine Argumente sondern nur Anfeindungen. Wenn sie anfangen wollen zu diskutieren und nicht nur mit billigen Beleidigungen daherkommen wollen können sie sich ja melden. Wenn hier etwas ausgeleiert und langweilig ist, dann ist es ihre Art sich hier zu äußern. Dann zeigen sie mir doch, dass ich keine Ahnung haben soll. Nur behaupten kann jeder …

    • Achso als Lektüre empfehle ich ihnen auch noch Shlomo Sand: “Die Erfindung des jüdischen Volkes”

      Vielleicht wird ihnen nach der Lektüre nochmal klarer was sie hier für einen Schwachsinn verbreiten 😀

      Aber wahrscheinlich kennen sie zumindest den Namen des Buches und werden mal wieder über die “selbsthassenden” Juden schimpfen anstatt sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen ….

    • @free
      Schlomo Sand ist kein Wissenschaftler , er ist ein Charlatan , der keine Ahnung von Genetik hat oder haben will.
      Schlomo Sand ist ein Geschichtsdozent, der meint “Humangenetik wäre Quatsch” wer sowas behauptet muss aus dem 15ten Jahrhundert stammen, so Jemand ist kein Wissenschaftler.
      Dieser Mann ist Brainwashed :

      Die ersten zwei Jahre nach seiner Geburt verbrachte Sand mit seinen Eltern in einem Flüchtlingslager bei München. Im Jahre 1948 gelangte die Familie Sand nach Jaffa, Israel. Nach dem Sechstagekrieg im Sommer 1967 war Sand jahrelang in der anti-zionistischen Gruppierung Matzpen (Kompass) aktiv.
      Was möchten Sie mit : “Die Erfindung des jüdischen Volkes” beweisen ?
      Das es uns Juden Juden gar nicht gibt , und somit kein Existenzrecht haben ?
      Wie froh ich bin , dass es die NSA und Konsorten gibt , die sich auf Leute wie Sie spezialisieren.
      Schließlich muss man die Welt vor Terrorismus schützen.

    • Was möchten Sie mit : “Die Erfindung des jüdischen Volkes” beweisen ?
      Das es uns Juden Juden gar nicht gibt , und somit kein Existenzrecht haben ?

      Das das Judentum kein Volk, sondern eine Religionsgemeinsschaft ist. Existenrecht für Juden auf jeden Fall, nur nicht auf dem Land von dem sie vorher andere vertrieben haben …

    • “Wie froh ich bin , dass es die NSA und Konsorten gibt , die sich auf Leute wie Sie spezialisieren.
      Schließlich muss man die Welt vor Terrorismus schützen.”

      Wie froh ich bin, dass es auch israelis gibt, die nicht so paranoid sind wie sie und die auch an eine friedliche Koexistenz glauben. Mit Schwarzmalern wie ihnen wird es nie Frieden geben …

    • Was für ein strunzdummes, antisemitisches Geschwätz. Tzzz…

      Passt aber bestens zur obigen, frei erfundenen Schmonzette vom bösen, bösen “Siedler”, der super-duper-cleveren israelischen Araberin Nidal und einer dödeligen Cafèhausangestellten, die üüüberhaupt weiss, was “Falestin” bedeutet.
      Zu blöd, dass der Herr Kapern in dieser Sache selbst wenig Ahnung an den Tag legt, denn “Falestin” ist keineswegs das hebräische Wort für Palästina, sondern das arabische.

    • die sache ist viel interessanter. auf hebraisch sollte es dann “faleschtin” heissen, wenn man auf die hebraische bibel anspielt. schliesslich haben samson und koenig david gegen “philister” oder auf hebraisch “flischtim” gekaempft. das heilige land wurde ja von roemern in palaestina genau wegen den philister umgenannt, die zu der zeit bereits nur in den analen der geschichte aufzufinden waren.

      und jetzt kommt der knueller. die wortwurzel “פלש” von der sich der name philister und philistin ableiten. heisst nicht anderes als “einzudringen”. ein “flischti” ist in der sprache der bibel ein “eindringling”. und die tora bezeichnet das kuestenvolk, welche wahrscheinlich von den phoeniziern abstammt “flischtim”, also “eindringlinge”.

      somit unterstreichen die araber, welche sich als “palaestinenser” bezeichnen wollen, dass sie “eindringlinge” in diesem land sind.

    • Genial. Allerdings heisst das auch, dass das gesamte geographische Palästina zwischen Mittelmeer und Jordan als ~Eindringung/Invasion zu verstehen ist. 🙂

  9. Peter Kapern ist einer jener Journalisten, die ihre Berichte nach ihrer persönlichen Meinung einfärben. Alles was er schreibt und sagt transportiert seine Voreingenommenheit. Bei einem parteipolitischen Medium mag das gerechtfertigt sein. Bei einem von jedem Steuerzahler zwangsfinanzierten Medium, das sich zur objektiven und parteifreien Berichterstattung bekennt, ist das höchst bedenklich.

    Er prangert in vorwurfsvollem Ton an, dass Juden ganz ungeniert Immobilien von Arabern kaufen. Im Satz davor schreibt er, die Juden brächten sich in den Besitz von Häusern. Was nun? Kaufen die Juden die Häuser oder bringen sie diese etwa unrechtmäßig in ihren Besitz?

    Dann behauptet er auch noch, Juden müssten bloß nachweisen, Häuser bewohnt zu haben, um das Eigentum daran zugesprochen zu erhalten. Das ist eine glatte Lüge. Bewohnen allein sichert kein Eigentum, nirgendwo in der westlichen Welt, auch nicht in Israel . Das müsste er eigentlich wissen.

    Zuletzt vergleicht er auch noch die radikale Vertreibung aller Juden aus Ostjerusalem mit der Flucht von ein paar Arabern aus Westjerusalem. Westjerusalem hat eine rein jüdische Entwicklungsgeschichte. Auch das sollte Herr Kapern gelernt haben. Es gibt kein arabisches Westjerusalem, wenn man von Katamon absieht, wo es vielleicht eine Handvoll arabische Häuser gegeben haben mag.

    Vielleicht sollte sich Herr Kapern mit dem Reisebericht von Mark Twain doch etwas intensiver befassen, bevor er als ARD-Berichterstatter wieder nur seine höchst subjektive Meinung veröffentlicht, ohne Rücksicht auf Fakten.

    Es gibt keine Palästinenser und es gibt kein Palästina. Oder hat sich unter osmanischer Herrschaft irgendeiner der Araber als Palästinenser verstanden?

    • “Es gibt keine Palästinenser und es gibt kein Palästina.”

      Mal wieder zionistische Propaganda vom Feinsten. Sie sind auch nicht besser als die ganzen Holocaustleugner …

    • @W. Caldonazzi

      Herr Caldonazzi ich freue mich immer so, Ihre ausgezeichnete
      Postings zu lesen.Sachlich, klar deutlich und logisch!
      Sie bringen es auf den Punkt und Sie haben Recht!
      Danke für die Afklärung.

      Zen