Frieden möglich?! – Eine Vision der Hoffnung

Die hat zumindest Jitzack Herzog, der Vorsitzende der Arbeitspartei, der Awoda. In Jerusalem hat er zum Pressegespräch geladen. Und versuchte sich als Versöhner zu positionieren. Verbindlich im Ton, aber hart in der Sache: Jetzt sei  ein “einmalige Gelegenheit Frieden zu schließen”, die Regierung Netanjahu stehe für eine “Politik der Angst und Einschüchterung” und Naftalie Bennet betreibe eine Kampagne die “realitätsfremd ” sei. Das Ziel Herzogs: Netanjahu ablösen oder zumindest eine mitte-links Regierung bilden. Ein Bericht und ein Porträt.

 

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  1. Ich wünsche Herzog alles Gute. Es fehlen Stimmen der Vernunft und der Einsicht in Israel. Ob die Arbeiterpartei wieder zu einem Machtfaktor in Israel werden kann ist mehr als fraglich. Ob ein Herzog das kann, auch. Aber immerhin! Vielleicht tut sich doch etwas, um einer nur auf den eigenen Nabel besorgten Politik entgegenzuhalten und aus Überzeugung Frieden zu wollen und auch dementsprechend bei den Friedensverhandlungen konstruktiv mitzuwirken.

    Bennett hat gerade kundgetan, dass ein palästinensischer Staat die Wirtschaft Israels bedrohen würde. Ya’lon äussert sich geringschätzig über die Palästinenser als Verhandlungspartner. Netanyahu versucht die Welt immer wieder davon zu überzeugen, dass die Palästinenser immer wieder nur aufwieglerisch und aufhetzerisch sich bemerkbar machen, ohne der direkt oder indirekt mitverschuldeten Situation der Palästinenser Auch nur einen Gedanken zu schenken.

    Wenn ich immer Israel kritisiere, dann weil nur Israel die schon zu lange anhaltende politische Blockade entfernen und die unhaltbare Situation verändern kann. Es hält dank ihrer militärischen Überlegenheit an einem unhaltbaren Status quo fest. Herzog will das ändern. Viel Erfolg.

  2. Wie sieht der Plan denn im Detail aus? Im Speziellen würde mich interessieren wer von den Palästinenser denn Herzogs Gegenstück sein wird. Gibt es da auch eine ernstzunehmende Oppositionspartei die sich für eine endgültige Lösung des Konflikts stark macht ohne die berühmte Endlösung durchzuführen?

  3. Links die islamfaschistische Hamas mit ihrer zum Judengenozid aufrufenden Charta („Der Tag des Gerichts wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken. Die Steine und Bäume werden sagen: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm und töte ihn”) und Israel-Vernichtungsfantasien, die zu etwaigen Freidensverhandlungen vor ein paar Tagen durch einen Sprecher bekannt gab, man wuerde lieber weiterhin seine Soehne als seine Prinzipien opfern.

    Rechts die oberflaechlich weniger extremistische, aber in ihren Zielen genauso fanatische Fatah, angefuehrt von Holocaust-Leugner und 72er Olympia-Massaker-Drahtzieher Abu Mazen (“Palaestina wird judenrein sein!” – Kairo, Juli 2013).

    Und mittendrin unverbesserliche linke ‘Friede Freude Eierkuchen’-Fantasten wie Jitzack Herzog, die gewillt sind, die Sicherheit Israels grobfaehrlaessig aufs Spiel zu setzen und die Chuzpe haben, anderen Politikern vorzuwerfen, sie seien “realitätsfremd.” Ein sagenhafter Zeitgenosse!

    • Sie haben noch ultra rechte Zionisten wie sie vergessen, die den Landraub, die Vertreibung und Unterdrückung von Zivilisten gutheißen, und am liebsten alle Araber aus Palästina vertreiben würden, um einen rassistischen Judenstaat zu schaffen. Und genau die sind das Hauptproblem. Wegen diesen Zionisten ist es überhaupt zum Nahostkonflikt gekommen. Weil sie ein rassitisches Weltbild haben, in dem Juden die Krönung der Schöpfung sind und Araber nichts als Barbaren, die man vertreiben, bestehlen und ermorden kann. Ohne den Zionismus und seine verblendeten rassistischen Anhänger gäbe es keinen Konflikt zwischen Juden und Muslimen im “Heiligen Land” und Christen, Juden und Muslime könnten friedlich nebeneinander zusammenleben, wie es Christen und Muslime schon tun und wie es Christen, Juden und Muslime taten, bevor die europäischen Zionisten nach Palästina kamen.

      • Ultra-rechte rassistische Zionisten sind in Israel eine kleine Minderheit; latent antisemitische Araber auf der anderen Seite aber die Mehrheit, ein Standpunkt der dort quasi Staatsdoktrin ist, wenn man sich anhoert, was regelmaessig aus den Maeulern von Hamas- und Fatah-Anfuehrern kommt. Und in Israel wird Kindern nicht schon im Kindergarten-Alter beigebracht, Araber seien “Affen und Schweine”, die man vernichten muesse, wie das in Gaza und der West Bank ganz normal zum Curriculum gehoert.

        • Stimmt, in Israel bemalen die Kinder gleich die Bomben, mit denen dann Kinder in Gaza oder der Westbank zerfetzt werden, oder sie lernen in extra Trainingcamps, dass man Araber gleich ermordet bevor man Fragen stellt …