Ein Dorf, ein Team, ein Titel, eine Familie!

Der neue palästinensische Fussballmeister kommt aus Wadi Alnees. Ein 800 Seelen Dorf in der Nähe von Bethlehem! Und die Mannschaft hat eine besondere Tradition und Geschichte.

 

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  1. Sehr geehrter Herr Rosch,

    vielen Dank für diesen tollen Beitrag.
    Ich möchte an dieser Stelle mein Lob und Dank aussprechen für dieses überaus informative, kritische und kreative Blog.

    Im Sommer reise ich wieder nach Israel und ins Westjordanland.
    Ich bin von der Arbeit des Freedom Theatre in Jenin sehr fasziniert und -da ich selbst als Schauspieler an deutschen Stadttheatern arbeite- plane ich eine Kooperation zwischen dem Freedom Theatere und dem Theater Marburg ins Leben zu rufen.
    Mal sehen, was draus wird.

    Gerne würde ich hierzu einige Fragen an Sie richten.
    Vielleicht lässt sich ja ein Kaffee zusammen und Israel trinken!

    Viele Grüße,

    Alexander Peiler

    Ich würde mich sehr freuen, Ihnen im

  2. Ja, die armen unterdrückten israelischen Araber. Umringt von Besatzern – Ihr einziges Vergnügen, der Fussball. Zum Glück können die religiösen Fanatiker selbst vom Fussball Ihre Finger nicht lassen, während israelische Gasgranaten am Checkpoint sich als wahrscheinlich belanglose Müllverbrennung der Araber aufklären lässt. Ein weiterer Tiefflug-Versuch, der zur politisierung nicht taugt, Herr Rosch!

    • @ ein für dich hilfreicher Kommentar wäre darauf hinzuweisen, dass die FIFA Israel damit droht,es vom Weltverband auszuschliessen, falls es nicht dafür sorgt, dass die Bedingungen für palästinensische Fussballer wesentlcih verbessert werden. Das soll bis zum Sommmer zu erreichen sein. Das ist eine seht begrüssenswerte Auflage, aus die sich Israel wahrscheinlich herauszureden versuchen wird. Man kann nur hoffen, dass die FIFA es ernst meint.

      • FIFA , FIFA………. Ah das ist doch der Korrupte haufen
        der die FUSBALL WM für ein paar handvoll $$$$$
        BAKSCHISCH an die ÖL Scheichs
        verkloppt hat, die nun SKLAVEN
        zum bau des stadions
        sterben lassen.
        Tolle organisation die FIFA, leidet an Blatter(n)
        hörte ich und nimmt auch gerne Goldene Luxus Uhren

  3. Das Video ist wohl ein Fernsehbeitrag, nicht nur ein Beitrag für diesen Blog, oder?

    Es werden Probleme kurz angesprochen und die Ursachen nicht benannt, die Interpretation schwebt in der Luft und wird dem uninformierten GEZahler überlassen, der vermutlich (natürlich) die Schuld den Israelis zuschieben wird.

    Der “Dorfchef” FÜHLT sich von den Israelis unterdrückt. Wie FÜHLEN sich denn die Opfer von Terroranschlägen oder deren Angehörige?

    Versprochene Gelder für den Bau des Fußballplatzes, die nie kamen.
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, wo die Gelder hingegangen sind. Wie viele Fatah-Millionäre gibt es in der Westbank?

    “Triumph und zerplatzte Träume – für die Palästinenser liegt das ganz nah zusammen”.

    Wer ist für die zerplatzen Träume verantwortlich???????

    • @ Lustig

      Ich frage mich, ob es sich lohnt, solche kritischen Fragen zu stellen.

      Sie haben doch selbst bereits festgestellt, dass die Einseitigkeit in der Berichterstattung mit grosser Wahrscheinlichkeit einen politischen Hintergrund hat und nicht Wissen und Meinung der Korrespondenten spiegelt.

      Wenn es so ist, sollten wir als Kommentatoren dann überhaupt solche Fragen stellen, die nicht beantwortet werden können, weil sie nicht beantwortet werden sollen?

      Wenn hier jemandem die Ausrichtung dieses Blogs oder die Berichterstattung insgesamt nicht gefällt, dann kann er/sie, dann können Sie, ich, jedermann jederzeit ‘woanders’ gucken gehen… – Niemand ist verpflichtet, sich über das Unabänderliche zu ereifern.

      Ich finde auch sehr bedauerlich, dass hieran nichts zu ändern ist, besonders, da die öffentlich-rechtlichen Nachrichtenportale ein breites Spektrum der Gesellschaft erreichen und nachhaltig Einfluss auf die Meinung der Masse ausüben.

      Es wird eine Chance für “höhere” und vielleicht auch fragwürdige Zwecke verspielt.

      • @Lily

        „Sie haben doch selbst bereits festgestellt“

        Um 10:34 habe ich mich noch aufgeregt und um 11:35 bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Sinn macht. 😉

        „Wenn hier jemandem die Ausrichtung dieses Blogs oder die Berichterstattung insgesamt nicht gefällt, dann kann er/sie, dann können Sie, ich, jedermann jederzeit ‘woanders’ gucken gehen… – Niemand ist verpflichtet, sich über das Unabänderliche zu ereifern.“

        Wollen Sie tatsächlich das Feld Free und Michael K. überlassen?
        Und auch wenn die Korrespondenten weiter unbeirrt für die gerechte palästinensische Sache kämpfen werden, so können wir mit unseren Kommentaren z.B. allen Israelis, die hier vielleicht mitlesen, zeigen, dass wir auf ihrer Seite sind. Ich denke es tut ihnen einfach mal gut, wenn sie sehen, dass Leute (aus der EU) sie unterstützen.

        Was wäre, wenn… die ARD ihre Korrespondenten in Ramallah stationieren würde. Da wären sie doch viel näher an der Informationsquelle für ihre Berichte. Sie könnten jeden Tag (auch im Privaten) erleben, wie schön es ist, unter der pal. Verwaltung zu leben. Vielleicht würden sie dann über diese Schönheit endlich auch berichten. Aber leider ist es anders. Sie leben bequem in Tel Aviv, genießen alle Annehmlichkeiten, die der Staat Israel zu bieten hat, und verdienen nur ihr Geld mit antiisraelischen Berichten, ansonsten geht es ihnen gut. Sie gehen am Strand joggen, wandern usw.

        • “Wollen Sie tatsächlich das Feld Free und Michael K. überlassen?”

          Feld überlassen? Wir sind hier doch zum diskutieren und wie es scheint muss ihnen noch einiges erklärt werden. Wenn sie der Meinung sind, dass dieser Blog israelfeindlich oder palästinenserfreundlich ist, dann haben sie wahrlich überhaupt keine Ahung was in den besetzten Gebieten vor sich geht. Der Blog geht wirklich sehr sehr sparsam mit seiner Kritik am israelischen UNterdrückerstaat um, oder haben sie hier auch nur einen Bericht über die Folter von palästinesischen Kindern durch die IDF gelesen. Ich nicht, ich habe hier wirklich kaum Artikel gelesen, die einem den täglichen israelischen terror gegen die Palästinenser aufzeigt. Ich frage mch wirklich wie sie auf die Idee kommen, dass dieser Blog hier israelfeindlich ist …

        • Hallo Lustig,

          ich grübele noch über eine Antwort. Ich glaube, sie würde – wieder einmal – den Rahmen dieses Blogs sprengen. Daher nur so viel: Ich habe sehr viele Ideen dazu, und @Free muss gerade auch ein bisschen auf meine Reaktion/en warten.

  4. Ich fand den Beitrag eigentlich ganz ok. Dass 800-Seelen-Dörfer keine eigenen Fußball-Stadien haben. dass es dort Probleme mit Bau und Finanzierung gibt ist freilich ein weltweites Problem 🙂 und hat weniger mit dem pal.-isr. Konflikt zu tun

    • Das Stadion in Al-Bireh wurde in Anwesenheit von Sepp Blatter und weiteren fussballerischen Berühmtheiten eröffnet. Seither am Palestine National Stadium nicht mehr weitergebaut worden, wie ich den Aufnahmen im Video-Blog entnehme. Das sind innerpalästinensche Probleme, die es reichlich gibt.

      Die Tränengasganaten könnten wohl zum Nakba-Tag abgeschossen worden sein, denn dann wird am Qualandia Checkpoint regelmässig demonstriert. Dass dies nicht erwähnt wurde, zeigt eigentlich, dass bewusst tendenziöses bei Seite gelassen wurde.

      Danke an M.R. für den Bericht.

  5. also gas granaten sind das also?
    experten!
    gut das ihr es nicht als Zyklon B verkauft.
    da verbrennen araber einen unbesetzten israelischen wachturm,
    damit beim betreten das ganze einstürzt, mit samt soldaten
    und israel stempelt man zum pösen, pösen ….
    juden die sich wehren, pfuj pfuj, pfuj….
    deutsche dürfen afganen in afganistan bomben aber
    juden, in judea……?

  6. Vielen Dank, für diese sympathische Reportage aus einem kleinen Dorf in Palästina.
    Es ist bemerkenswert, das Fußball nicht als Kampfsport, sondern als Spiel definiert wird.
    Fußball ist eben doch, auch völkerverbindend.
    Es wäre deshalb auch wünschenswert, wenn es einen gemischten Fußball Verein zwischen Israelis und Palästinensern geben würde.
    Denn: wer miteinander spielt, führt keinen Krieg.

  7. @Klaus Franke:

    In praktisch jedem israelischen Fußballverein spielen sowohl Juden, wie Muslime. Einer ist dabei ganz besonders interessant.

    Abu Gosch, eine islamische Gemeinde mit etwa 8000 Einwohnern, 10 km im Westen von Jerusalem, hat mit der benachbarten jüdischen Stadt Mevasseret Zion ( 25.000 Einwohner) einen gemeinsamen Fußballverein, der von Adidas gesponsert wird. Der FC Hapoel Abu Gosch- Mevasseret Zion spielt zwar nicht in der ersten Liga, ist aber wegen seiner gemeinsamen islamisch/jüdischen Vereinsführung und Spieleraufstellung bemerkenswert.

    Interessant ist, dass gerade eben in Abu Gosch die zweitgrößte Mosche Israels (nach der al-Aqsa) – ein echter Protz- und Prunkbau mit 4 Minaretten- eingeweiht wurde. Finanziert wurde der Bau von Tschetschenien und der Staat Israel stellte das 4000 m² große Grundstück zur Verfügung. (Du brauchst nur nach Abu Gosch Mosche zu googeln.)

    Die Bewohner von Abu Gosch halfen den Juden 1948 und entschieden sich für ein Leben im jüdischen Staat Israel. Sie sehen sich selbst nicht als Araber, sondern als aus dem Kaukasus im 16. Jhdt. eingewanderte Muslime. Deshalb war wohl auch der tschetschenische Präsident Kadyrow bei der Einweihung anwesend. Ein politischer Kontakt zwischen israelischen Politikern und Kadyrow fand aus gutem Grund nicht statt.

    Solche Nachrichten wirst du im deutschen Staatsfunk nicht finden, auch nicht auf diesem Blog.