Gaza 2: Von Erez nach Rafah

Zum Jahresende habe ich wieder Gaza besucht. Wie so oft in diesem Jahr. Hier die zweite Reportage:

 

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  1. ” EU muss Hamas von Terrorliste nehmen ” (Die Zeit/17.12.2014)

    ” Famous Egyptian writer (Ali Salem) says, Hamas is the real enemy, not Israel ” (Jerusalem Post/18.12.2014)

    ” Hamas soon as stepping up Military preparations “(Haaretz/18.12.2014)

    ” Hamas rebuilding Terror tunnels using Israeli materials ” (yetnews/19.12.2014)

    ” Jugend ohne Hoffnung ” (Markus Rosch, Gaza Teil 1)
    ” Ein täglicher Überlebenskampf ” (Markus Rosch, Gaza Teil 2)

    Die Kinder werden die Opfer sein, solange solch ein Terrorregime (in dem ehemals von der israelischen Besatzung geräumten Gebiet) dort herrscht.
    Gut sichtbar in der Reportage (endlich!), dass dieser Überlebenskampf nicht alle betrifft.

    Johannes Gerster (Politiker und ehemaliger Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem) hat in einem seiner Vorträge mal ausführlich darlegen können, wie viel Gelder “dort (Gaza und Westjordanland) versackt sind” und (zynischerweise) wie viele internationale, politische und sonstige Hilfsorganisationen – nämlich durchaus auch durch Sicherung der eigenen Arbeitsstellen/ Gehälter/Gelder – dort seit Jahren Geld verdienen.
    Bassam Eid (palestinian human rights activist) hat vor kurzem öffentlich Malala Yousafzi davor gewarnt, ihr Preisgeld “blind” oder per UNRWA in den Gaza zu spenden (da die Hilfsorganisationen zu 80% von der Hamas unterwandert wären , missbraucht würden – sprich die Gelder nie “neutral” “bei den Bedürftigen” ankämen).

    Und was machen wir in Europa ?
    An Stelle politischen Druck aus zu üben:
    Signalisieren wir, dass wir die Hamas von der Terrorliste streichen wollen!
    Signalisieren wir, dass wir einen virtuellen Staat Palästina (mit der Hamas in der Regierungsverantwortung?!) (lt. einigen Parteien auch ohne Vorbedingungen) anerkennen wollen!
    Wer ganz verrückt werden möchte, kann ja mal “Allein unter Juden” von Tuvia Tenenboom (2014) lesen …

    • “Wer ganz verrückt werden möchte, kann ja mal “Allein unter Juden” von Tuvia Tenenboom (2014) lesen …”

      Habe ich, der Typ scheint wirklich 0 Ahnung von der Realität in Palästina zu haben. Scheint zu lange weg gewesen zu sein. Vor allem die Behauptung, dass jeder Jude der in die Westbank gehen würde, ermordet würde ist völlig an den Haaren herbei gezogen. Ich habe selber mehrere Jüdinnen in der Westbank kennengelernt. Sie hatten rein garnichts von den Palästinenser zu befürchten. Tenenboom verbreitet einfach nur widerliche Propaganda …

      Und von wegen Terror unterstützen. Deutschland unterstützt den israelischen Terror doch ganz offiziel mit Waffen, U-Booten u.s.w. Das sollte endlich ein Ende haben …

    • @ Free
      Da habe ich doch glatt Tuvia Tenenboom an Stelle von Tuvia Tenenbom geschrieben 🙂 … und Sie haben`s übernommen … haben Sie das Buch wirklich GANZ oder ÜBERHAUPT gelesen ( es beschreibt auch einiges Wunderliches bzw. Irrsinn auf israelisch-jüdischer Seite ).

      Ansonsten: gebe ich es jetzt auf, mit Ihnen zu diskutieren wenigstens vorerst (mein Neujahrsvorsatz)!

    • @ alle Anderen:

      ZUM NEUEN JAHR

      “Wird`s besser? Wird`s schlimmer?”,
      fragt man alljährlich.
      Seien wir ehrlich:
      Leben ist immer
      lebensgefährlich.

      (Erich Kästner)

    • Hey, Mr. Free,
      für Schreibfehler entschuldigen, ist ganz “nett”.
      Haben Sie das Buch gelesen? Dann wüssten Sie, dass er, Tenenbom, erst in 2014 mehrere Monate vor Ort war.
      Aber Tastsachen sind für Sie ja ohnehin unwichtig.
      Halten Sie endlich die Klappe. Es ist nur peinlich, was Sie schreiben.

    • Nein, ich habe das Buchn nicht ganz gelesen, aber nach einigen völlig danebenen Behauptungen von Tenenbom habe ich aufgehört. Einfach nur lächerlich der Typ.

    • Aber Sie erlauben sich eine pauschale vernichtende Beurteilung der Person.

      Übrigens Tipp zur Sprache: “daneben” ist ein Adverb. Das Wort kann nicht als Adjektiv benutzt werden (“völlig danebenen Behauptungen”).
      Hätte Ihnen aber sogar das schlechte Rechtschreibprogramm von Windows mitgeteilt.

      Die Politik der Regierung Israels ist sehr wohl kritikwürdig.
      Das kann aber nicht bedeuten, dass die Hamas, die Palis völlig unkritisch gesehen werden.

    • “Nirgendwo in Palästina – oder im “A-Gebiet”, wie es im Oslo-Abkommen heißt – findet man auch nur einen Juden. Nur Juden, die entführt oder tot sind.”

      Wie soll man denn jemanden bezeichnen der so einen Schwachsinn behauptet wie Herr Tenenbom. Lügner zu sein ist das Mindeste was man ihm vorwerfen muss. Einfach miese Propaganda die er verbreitet …

  2. Hallo Herr Rosch,
    was halten Sie von einem längerfristigen Projekt: mich würde interessieren, was aus den traumatisierten Kindern wie Muhamar und Achmad wird. Oft werden Opfer kurz bedauert, und dann vergessen. Wie wäre es, wenn Sie die beiden Jungs einmal jährlich besuchen und hier über sie berichten? Wie sie sich in der Schule machen, ob sie und was für einen Beruf sie ergreifen. Wie die Verletzungen sich auf ihr Leben auswirken. Welche Auswirkung die Traumatisierung auf ihre soziale Interaktion hat. Ich denke, das würde die langfristigen Auswirkungen des Konflikts auf die Menschen aufzeigen.

    • Da schließe ich mich an, so etwas fände ich auch mal interessant!

  3. Traurig! Das reine Elend! Und die deutsche Bundesregierung hat etwa 65 Millionen USD für den Wiederaufbau Gazas bereitgestellt. Auf der anderen Seite beliefert Deutschland Israel mit Militärkorvetten und sechs U-Booten. Letzteres wurde mit 900 Millionen Euro subventioniert, die Militätkorvetten mit 300 Millionen Euro. Da wird der eine mit modernesten Waffen beliefert und im grossen Stil subventioniert, damit er ein verarmtes Volk weiter unterdrücken und zerstören kann. Das nennt die Bundeskanzlerin das Recht zur Selbstverteidigung. Das man solche Machenschaften von deutscher Seite unterstützt ist eine Schande. Da sitzten irgendwo Politiker und Beamte in Anzug und Schlips, verhandeln jahrelang solche deals, und können dann am Abend in den Kreis ihrer Familie zurückkehren und denken nicht daran, welche schrecklichen Folgen der Einsatz solcher Kriegsinstrumente, ausgeübt von einer brutalen Besatzungsmacht, hat.Ziemlich zweifelhaft diese militärische Zusammenarbeit. Stinkt richtig!

    • Wenn ich es richtig weiß sind diese “Deals” wie Sie sie nennen, Teil von Vereinbarungen zwischen der Bundesrepublik und Israel aus der Zeit der deutschen Wiedervereinigung. Es war so, dass die DDR als der 2. Nachfolgestaat des NS-Staates nie einen Pfennig Entschädigung (“Wiedergutmachung”) für die Ausbeutung jüdischer Zwangsarbeiter oder Arisierung jüdischen Besitzes gezahlt hat. Also hat man sich darauf geeinigt, dass die BRD in deutschen Werften gefertigte U-Boote ( ein riesiges Subventionsprogramm für Not-leidende ostdeutsche Werften) liefert.

      Nach meiner Auffassung ist die richtige Antwort auf den Holocaust, dass man den jüdische Staat, heute dazu befähigt, nie wieder wehrlos zu sein. Dazu gehören auch Waffenlieferungen. Schließlich haben viele der Überlebenden nach der Befreiung der KZs im neugegründeten Staat Israel eine neue Heimat gefunden, und sahen sich dort wieder Vernichtungsdrohungen und Angriffen auf ihr Leben gegenüber.

      Dass sich heute die Nachbarstaaten Israels zurückhalten, hängt vor allem mit Israels angenommener militärischer Stärke zusammen. Sähen Israels Nachbarn heute eine Chance den verhassten jüdischen Staat den sie als Krebsgeschwür und als Fremdkörper in der islamischen Welt ansehen, militärisch zu besiegen, sie würden Israel wieder angreifen.

      Vor dem Hintergrund kann ich Waffenlieferungen an unsere israelischen Partner und Freunde, mit denen auch die Bundeswehr und die Nato – von israelischem Know-How profitierend – kooperieren, und mit denen wir Geheimdienstinformationen austauschen, sehr gut vertreten.

    • @joerg : Ich weiss, du verteidigst den Schwachsinn. Unrecht wird durch neues Unrecht gut gemacht. Welche Entschädigung sollten wir dann den Palästinensern zugehen lassen? Menschliches Elend, Zerstörung kann also nur mit Waffenlieferungen beantwortet werden. Was damit geschieht spielt keine Rolle. Die Vertreibung von Menschen, das Auslöschung ihrer Kultur und ihrer Heimstätten spielt auch keine Rolle. Laufende Enteignung ist erlaubt, weil man alte Schulden zu bezahlen hat. Jahrzehnte dauernde Besatzung ist auch ziemlich gleichgültig. Friedenspolitik und eine Politik die sich um alle Menschen bemüht sieht anders aus und hat andere Ausgänge. Es wäre für uns entsetzlich gewesen, wenn man nach Kriegsende nicht auf Gemeinsamkeit, Gemeinschaft und Gleicheit gesetzt hätte. Dazu benötigt man keine Waffen. Eine Politik, die die Zusammenarbeit fördert, die allen Menschen zu Frieden und Wohlstand verhilft, ist auch billiger als eine Politik, die sich darin verliert und nur darauf konzentriert stärker und mächtiger zu sein, als es der Nachbar ist. Letzteres führt zu nichts, wie wir es ja täglich mit eigenen Augen sehen können. It is a race to the bottom!

    • @Michael K..

      Immer das Gleiche mit Ihnen und Free…
      Man versucht eben mit (starken) Worten bzw. leere Hülsen zu erfüllen, was weder die Realität noch die Historie hergibt.

      “das Auslöschung ihrer Kultur und ihrer Heimstätten”

      Habe ich da was verpasst oder will irgendjemand die arabische Welt “auslöschen”?

      “Heimstätten”? Auf was zielen Sie denn mit der Nützung dieses Begriffes eigentlich ab?

      Aus den Duden:
      “Beispiele:
      – eine neue Heimstätte finden
      – jemandem eine Heimstätte bieten

      von Bund, Land, Gemeinde[verband] oder gemeinnütziger Siedlungsgesellschaft bevorzugt an Vertriebene, Heimkehrer, Kriegsgeschädigte ausgegebenes, unter bestimmten Bedingungen vererbbares Grundstück mit Einfamilienhaus, Nutzgarten oder landwirtschaftlichem bzw. gärtnerischem Anwesen”.

      Also nichts, aber rein garnichts davon trifft es bei den “Palästinenser” zu. Denn entweder waren Sie schon da (die wenigsten) oder sind sie aus den umliegenden Länder nach und nach FREIWILLIG ausgewandert – überwiegend NACH DEM die jüdischen Pionieren das Land saniert und wiederbelebt hatten, sowie die Wirtschaft allgemein auch.
      Also weit und breit KEINE Vertriebenen, Heimkehrer, Kriegbeschädigten und schlußfolgend auch NICHTS “vererbbares”.

      Nichtdestotrotz haben sie dann doch eine “Heimstätte” bekommen: Transjordanien! Und noch mehr, sie haben dazu auch noch die Gebiete des UN-Teilungsplan auf den Teller serviert bekommen, die sie aber dankend ABGELEHNT haben, sowie jedes weiteres Angebot der letzten 40 Jahren.

      “Friedenspolitik und eine Politik die sich um alle Menschen bemüht sieht anders aus und hat andere Ausgänge.”

      Hier haben bzw. hätten Sie sicherlich recht, wenn Sie damit die Länder der Region im Sinn hätten. Denn wahrlich sähe die ganze Region heute schon ganz anders aus, hätten sie sich von Anfang an um soetwas bemüht. Stattdessen die Hölle. Da wo es besser geht Armut und Elend soweit das Auge reicht und in den wenigen Ausnahmen Reichtum für die Araber bzw. Moslems und Armut, Elend und Entrechtung für ALLE anderen.
      Von Frauen, Homosexuelle, Behinderten UND gar “Palästinenser” will ich ja garnicht reden. Denn die “Palästinenser” insbesonders, ja die werden nur dort unterstütz und mit Unmengen von Geld überschuttert, wo es um die Vernichtung Israels geht.

      Aber nein! Sie wenden sich mit Ihrer leeren Hülsen an Israel und die westlicher Welt.
      Tja…. Die sollen sich ja um “Frieden” und “um die Menschen” in den “arabischen Welt” kümmern. Am besten mit den Selbstauflösung was Israel selbst angeht, und wenn das ja garnicht gehen will, dann soll doch der “Westen” gefälligst schnell dafür sorgen, dass Israel in “seine Schranken” gewiesen wird. Um dessen Vernichtung können sie sich dann selber kümmern…

      “Menschliches Elend, Zerstörung kann also nur mit Waffenlieferungen beantwortet werden.”

      Fragen Sie doch den Kurden, die Jesiden und Christen in Syrien und Iraq. Oder wenn Sie wollen auch den Christen und “Sonstigen” in Nigeria, Kenia, Somalia, Mali usw…

      Ich weiss, DAS werden Sie NIE tun! Schließlich wollen Sie ja niemals “Unrecht durch neues Unrecht” gut machen… Also ab damit, mit Ungläubigen und Götzendiener aller Art und sonst auch allem was wem auch immer in den Kram nicht passt. Und dann wird es endlich Frieden auf die Erde herrschen.

    • @sonderbar: Du sprichst die Sprache des Kolonialisten, der abstreitet und beschönigt, aber nicht einsehen will, welches Leid er anderen Menschen zugefügt hat und immer noch zufügt. Wo bleibt deine Antwort auf ein Bild des Schreckens und der Entsetzlichkeit, das einem da vor Augen geführt wird. Irgendwann muss man sich doch auch einmal an die eigene Nase greifen und sich fragen, was ist meine Verantwortung und welche Plichten habe ich, um Elend in Hoffnung und Wohlstand umzuwenden.
      In der Tat, der Begriff Heimstätte ist mir auch nicht recht. Aber die Entstehung Israels führte auch mit sich, dass Menschen vertrieben wurden, geflüchtet sind. Es wird von 400-500 palästinensischen Dörfern und Städten gesprochen, die vernichtet wurden und durch jüdische Siedlungen oder durch Bewaldung nicht länger an die früheren Bewohner erinnern sollten. Ich bin mir nicht ganz sicher, wann ein Dorf ein Dorf und eine Stadt eine Stadt im damaligen Palästina war, deswegen die Flucht in andere Begrifflichkeiten. Es wäre doch einmal gut, hier für Klarheit zu sorgen und palästinensische und israelische Narrative in Übereinstimmung bringen zu wollen. Aber man scheut sich, weil man die Konsequenzen fürchtet. Damit meine ich, dass es keinen Grund mehr geben kann um weiteren Siedlungsbau zu rechtfertigen, den Zugang von Menschen zu ihrem eigenen Grund und Boden zu unterbinden, andere Menschen zu diskriminieren und ihnen das Leben so schwer wie nur möglich zu machen.
      Es gehört auch zu der Sprache des Kolonialisten zu behaupten, dass es Land ohne oder mit nur wenigen dort schon lebenden Menschen gab. Wenn man 150 Jahre zurückschaut, dann waren in Palästina wohl kaum mehr als eine Hand voll Juden dort ansässig. Dass spätere jüdische Pioniere fleißige und ambitionierte Menschen waren und technisch der einheimischen Bevölkerung weit überlegen waren, das ist zweifellos der Fall. Das war auch die Voraussetzung um in kurzer Zeit enorme Fortschritte zu erreichen. Aber das darf kein Argument sein, eine einheimische Bevölkerung rechtlos zu machen und ihr nicht mit Respekt zu begegnen.
      Und in der Tat, es wird mit zweierlei Maß gemessen. Versteh doch, es geht hier nicht um die Auflösung Israels, sondern darum, dass man sich endlich anständig aufführt. Und die USA. Deutschland sollten nicht einfach Waffen liefern, sondern sich für Anstand und Frieden in der Region einsetzen.

    • @Michael K.
      “Du sprichst die Sprache des …”

      Das ist doch Ihre Sprache, auch wenn nicht gerade die des “Kolonialisten”… Und in der Tat wüsste ich nicht genau um wessen Sprache es da sich handelt: Die der Verblendeten, der Antisemiten, der Radikalen oder gar Islamisten?

      Abstreiten, beschönigen und das Leid der Menschen nicht einsehen wollen ist es doch gerade das, was Sie dauernd hier tun.

      “Aber das darf kein Argument sein, eine einheimische Bevölkerung rechtlos zu machen und ihr nicht mit Respekt zu begegnen.”

      Und wann bitteschön sollte das geschehen sein? Sie sprachen doch selber von “enorme Fortschritte”: Wer profitierte denn letztendlich davon? Richtig die Einsässigen und vorallem Hunderttausenden die aus den umliegenden verarmten Länder einwanderten.
      Im Grunde sorgte also “eine Hand voll Juden” – denn die blieben ja Juden dank massiven arabische Zuwanderung – erst einmal für Wohlstand für alle, und nebenher für die Sicherheit und das ÜBERLEBEN unzähligen verfolgten Juden.

      Wo sehen Sie denn da auch nur einen Ansatz an Rechtlosigkeit und Respektlosigkeit? Soetwas gab es doch grundsätzlich weder in der Praxis noch auf den Statut des neugeborenen Staates Israel.
      Und jetzt kommen Sie mir nicht mit das Zitieren EINZELNE MEINUNGEN oder meist ungeklärte Vorfälle.
      Tja… und schon sind wir wieder beim Ihrem Abstreiten, Beschönigen und nicht sehen wollen. Schauen Sie sich doch die Chartas/Statuten der PLO, Hamas, Fatah & Co. mal an…! DAS sind doch keine EINZELNE MEINUGEN oder gar “Vorfälle”, nein! DAS sind die Vertreter ein gesamtes Volkes, und zwar der Arabisches bzw. der Muslimisches.
      Und umgekehrt sind da die “gute Beispiele” nicht nur einzelne Fälle, sondern auch noch sehr riskanten Fälle. Schließlich riskieren sie jederzeit als Verräter, Kollaborationisten oder Spionen eingesperrt, geföltert oder gar hingerichtet zu werden.

      Aber auch dieser Einsicht werden Sie wohl nie erfahren. Stattdessen werden Sie lieber weiter über eine Fehl-Gründung Israels sprechen und sich wünschen, es wäre im Uganda oder sonstwo – am besten auf der Mond – gegründet worden. Bloß nicht da, wo es auch “Palästinenser” gibt bzw. gab….

      “Wo bleibt deine Antwort auf ein Bild des Schreckens und der Entsetzlichkeit, das einem da vor Augen geführt wird.”

      DIE Antwort – und zwar nicht meine sondern die der betroffenes Israel – steht doch sichtbar für alle die die Bilder “des Schreckens und der Entsetzlichkeit” gesehen und gespürt haben, in Form einen Schutzzaun, unzähligen Check-Points, ein brillianten Geheimdienst und vorallem eine herausragenden IDF.
      Nur die die offensichtlich in Urlaub waren, als die Bilder des Schrecken und des Entsetzen aus Israel – es sei es Vernichtungsangriffe, Intifaden usw. – um die Welt gingen, ja nur die suchen ja heute Die Antwort auf “ein Bild des Schreckens und der Entsetzlichkeit, das einem da vor Augen geführt wird”, in Form einer anstrengenden Selbstverteidigung eines Staates bzw. Volkes.

      “…an die eigene Nase greifen und sich fragen…”

      Na dann tuen Sie es doch endlich! Schließlich haben sie die Qual der Wahl, mit wen von den über 150 Staaten als ersten anfangen sollen….

      “Es wäre doch einmal gut, hier für Klarheit zu sorgen…”

      Auch das wäre ein Leichtes…! Und da bräuchte man weder eine “palästinensiche” noch eine israelische Narrative. Schließlich haben wir die unabhängigen Berichten von Reisender aus den 18. und 19. Jahrhundert.
      Aber Sie sagen es schon, “Aber man scheut sich, weil man die Konsequenzen fürchtet”.
      Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Ankara die Archive des Osmanisches Reiches unter Verschluß hält oder gar jemals gefordert, Zugriff auf die Dokumenten zu erlauben?

      “den Zugang von Menschen zu ihrem eigenen Grund und Boden zu unterbinden, andere Menschen zu diskriminieren und ihnen das Leben so schwer wie nur möglich zu machen.”

      Wie war das nochmal eigentlich mit Abstreiten, Beschönigen und nicht sehen wollen?
      Nach der Vernichtungskrieg 1948 und die Beseztung Galiläa, Samaria, Ost-Jerusalem und Gaza wurden doch ALLE Juden aus den Gebieten vertrieben und aus ihren Hab und Gut beraubt. Die hatten doch nicht eimal mehr Zugang zu ihren Heiligtümer, die übrigens geschändigt wurden.
      Und als das nicht genug war, sobald sie sich von der Niederlage erholt haben, gründeten sie erst die PLO mit der Vernichtung Israels als primäres Ziel und dann starteten sie bzw. waren sie kurz davor, eines zweites verheerendes Vernichtungsangriff zu starten.
      Weiter ging es dann mit einen tritten Versuchs, und bis heute noch Terror.

      “Versteh doch, es geht hier nicht um die Auflösung Israels, sondern darum, dass man sich endlich anständig aufführt.”

      Und ob ich es verstehe!
      Nur verstehen Sie es auch, oder fahren Sie lieber wiedereinmal gleich im Urlaub, sobald es Blut auf den Straßen Israels fliesst und wann es darum geht, ein Blick auf die Chartas und Fahnen der Hamas und Fatah zu werfen?

      “Und die USA. Deutschland sollten nicht einfach Waffen liefern, sondern sich für Anstand und Frieden in der Region einsetzen.”

      Und das tun sie doch, wenn auch nur schleppend und etwas halbherzig z.B. in Syrien und Iraq.
      Kann es sein, dass sich da um einen unterschiedlicher Sicht von “Anstand und Frieden” handelt?
      Schon möglich, wenn Sie hier immernoch behaupten, es gehe hier doch nicht um die Vernichtung Israels und Anstand und Frieden “in der Region” abhängig von Israel machen.

    • “Also nichts, aber rein garnichts davon trifft es bei den “Palästinenser” zu. Denn entweder waren Sie schon da (die wenigsten) oder sind sie aus den umliegenden Länder nach und nach FREIWILLIG ausgewandert – überwiegend NACH DEM die jüdischen Pionieren das Land saniert und wiederbelebt hatten, sowie die Wirtschaft allgemein auch.
      Also weit und breit KEINE Vertriebenen, Heimkehrer, Kriegbeschädigten und schlußfolgend auch NICHTS “vererbbares”.”

      Unfassbar was sie hier behaupten. Sie sind das Pendant zum Holocaustleugner. Der Nakbaleugner. Mit jemandem wie ihnen, der die Faktenlage völlig ausblendet, hat eine Diskussion keinen Sinn. Ich erspare es mir absofort ihre Märchen zu lesen …

    • Es geht immer nur um Macht und Geld. Da werden weltweit Waffen, waffenfähiges Giftgas usw. überallhin geliefert. Und anschliessend wundert man sich, was mit all den Waffen verbrochen wird. Es wird immer brutaler und unglaublicher. Die Menschen sind den Politikern völlig gleichgültig.

    • . Wenn die Israelis ihre Waffen niederlgen, gibt es morgen kein Israel mehr…Das ist die Realität im Nahen Osten.
      Da nutzen keine theoretischen Grundsatzdebatten und kein bequemer Radikal-Pazifismus.

    • @joerg
      Dass der IS überhaupt existiert, ist den Golfkriegen von 1980 bis 1988 zuzuschreiben. Die USA half Saddam zum Feldzug gegen den Iran, half bei der Herstellung beim Einsatz von Chemiewaffen. Der IS erbeutete Waffen und Chemiewaffen, die Saddam einst erhielt. Das Problem in ME ist auch dort zu suchen. Ich bin keine Pazifistin, aber die Waffenlieferungen überall hin sind unverantwortlich. Das wird auch Israel zu spüren bekommen.

  4. An “free”:

    Wie immer wählen Sie eine drastische, verachtende Sprache, wenn jemand nicht Ihre Position vertritt. Worum geht es Ihnen?
    Wie ein kleines Kind weigern Sie sich, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen: Ziele der Hamas (vgl. Charta), Aussagen des Koran.
    Ihre Arroganz gegenüber anderen Menschen, z.B. Tenenbom, ist grenzenlos.
    Dabei drehen Sie Fakten, Meinungen, Gehässigkeiten so hin, dass diese Ihr Weltbild zu bestätigen scheinen (vor 150 Jahren “eine Handvoll Juden” = falsch!).
    Ihre Schreibereien könnten den Verdacht aufkommen lassen, dass Sie in der linken Ecke des wohlfeilen Antisemitismus zuhause sind.
    Es wäre eine Wohltat, Ihren Unsinn nicht mehr lesen zu dürfen.