Verfolgt, vergessen – Deutsch-jüdische Fußballstars

Die Entwicklung Deutschlands zur führenden Fußballnation war auch geprägt von jüdischen Spielern. Den Rekord von 10 Toren in einem Länderspiel hält Gottfried Fuchs, neben Julius Hirsch einer von zwei deutsch-jüdischen Nationalspielern. Nach der Machtübernahme durch die Nazis wurden die Sportler ausgegrenzt, verfolgt,vertrieben, ermordet. Und sie gerieten in Vergessenheit. Nun gedenkt eine Ausstellung in Tel Aviv an die Kicker. Initiiert von der Uni Hannover unterstützt unter anderem vom Goethe-Institut und der Stadt Tel Aviv.

 

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  1. Ich möchte an dieser Stelle an Karl Hess, den ehemaligen Vorsitzenden (1928 gewählt, 1933 aus dem Amt gejagt) des heutigen Bundesligisten SV Darmstadt 98, erinnern.
    Über ihn kann man auf der Seite des Vereins “Erinnerungsort Liberale Synagoge Darmstadt” lesen.
    Und wer meine Stadt einmal besuchen sollte, dem lege ich wärmstens einen Besuch dieses Erinnerungsortes an Herz, der sich heute inmitten des Darmstädter Klinikums befindet. Die Geschichte über die ehemaligen Liberale Synagoge, ihre Zerstörung und die Ausgrabung sowie über deren ersten Rabbiner Landsberger kann man auch nachlesen auf der entsprechenden Seite: http://www.liberale-Synagoge-Darmstadt.de