Die bedrohte Minderheit

Eine Ausstellung im Austrian Hospitz in der Jerusalemer Altstadt beschäftigt sich mit der Lage der Christen in der Region. Nikodemus Schnabel, Priester im Dormitio-Kloster auf dem Zionsberg, hat uns durch die Ausstellung “Nostalghia” geführt.

 

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  1. Danke, Nikodemus Schnabel, für Ihre Erklärungen. Ich werde mir die Ausstellung noch ansehen. Das Austrian Hospiz ist einer der Orte, die ich in der Jerusalemer Altstadt immer wieder gerne besuche. Ein Ort der Ruhe und Entspannung, mitten im hektischen muslimischen Viertel. Manchmal, wenn es dort sehr unruhig ist, viel Militär auf dem Platz vor dem Gebäude steht oder es zu lautem Streit kommt, so dass mir etwas unheimlich zumute wird, drücke ich den Klingelknopf, sogleich wird die große Tür geöffnet, ich trete ein und fühle mich unmittelbar sicher und geborgen. Dann ein Besuch im schönen Cafe und auf dem Dach, um die tolle Aussicht zu geniessen……Leider wird für diese jetzt ein Eintrittsgeld verlangt, was ich sehr bedauerlich finde. Ich weiss auch nicht, warum es diese Änderung schon letztes Jahr gegeben hat. Ich meine, die Aussicht sollte frei und für alle da sein. Aber, “ma la’assot”, was soll man machen?