Die bedrohte Minderheit

Eine Ausstellung im Austrian Hospitz in der Jerusalemer Altstadt beschäftigt sich mit der Lage der Christen in der Region. Nikodemus Schnabel, Priester im Dormitio-Kloster auf dem Zionsberg, hat uns durch die Ausstellung “Nostalghia” geführt.

 

Das Kloster am See – Tabgha

Besuch bei den Benediktinermönchen in Tabgha. Ein Rundgang.

 

Der letzte Cowboy – Reiten auf dem Golan

Die Golan-Pferde sind eine besondere Rasse: stark und unabhängig. Wie die Menschen, die dort leben. Ich habe eine Reitstunde bei Dudi, dem letzten Cowboy, genommen.

 

Rund um den See Genezareth

Entspannung pur: Ein Trip rund um Israels größten See.

 

Verfolgt, vergessen – Deutsch-jüdische Fußballstars

Die Entwicklung Deutschlands zur führenden Fußballnation war auch geprägt von jüdischen Spielern. Den Rekord von 10 Toren in einem Länderspiel hält Gottfried Fuchs, neben Julius Hirsch einer von zwei deutsch-jüdischen Nationalspielern. Nach der Machtübernahme durch die Nazis wurden die Sportler ausgegrenzt, verfolgt,vertrieben, ermordet. Und sie gerieten in Vergessenheit. Nun gedenkt eine Ausstellung in Tel Aviv an die Kicker. Initiiert von der Uni Hannover unterstützt unter anderem vom Goethe-Institut und der Stadt Tel Aviv.

 

Über Felsen in Richtung Wasserfall

Viel Wasser mitnehmen, früh aufstehen: Wer den Flusslauf Wadi Arugot am Toten Meer erwandern will, muss sich gut vorbereiten. Als Belohnung gibt es einen grandiosen Ausblick und eine versteckte Badegelegenheit.

 

Drei Brüder, ein Bier

In Bir Zeit, einem christlichen Dorf in der Nähe von Ramallah, wird Bier gebraut. Drei Brüder hatten die Idee. Herausgekommen: Das Shepherds, zu Deutsch Schafhirte, ein wirklich gutes Bier. Fünf Sorten gibt es mittlerweile.

 

Selbstverteidigung!

Krav Maga. Das ist der israelische Kampfsport. Trainiert wird ein einfache, aber sehr effektive Methode sich zur verteidigen. Effektiv, oft auch kompromisslos. Gerade jetzt, da Messer-Attacken und Terroranschläge zu nehmen, wollen immer mehr Israeli, aber auch Ausländer  Krav Maga Kurse besuchen.  Doch Krav Maga ist nicht nur Kontaktsport, sondern trainiert auch Körperbeherrschung, Fitness und Koordination. Wir haben den Selbstversuch gemacht.

 

Vom Nazi-Helden zum Mossad-Agenten

Otto Skorzeny, hochdekorierter SS-Soldat, soll nach dem Zweiten Weltkrieg für den Mossad spioniert haben. Und auch  getötet haben. Die Langfassung meiner Tagesthemen-Geschichte.  Wir bleiben am Thema dran!

 

Operation “Bootsmann” – Verschollen im Mittelmeer

Geheimagenten. Verschwörungen. Helden.
75 Jahre zurück. Der Zweite Weltkrieg. Die britische Mandatszeit:.
Es ist eine Geschichte, die mich seit meiner Ankunft hier in Tel Aviv, vor knapp sechs Jahren fasziniert.
Seitdem ich die kleine Gedenktafel am Hafen von Tel Aviv gesehen habe.

Die Nacht des 18. Mai 1941:
Der „Seelöwe“, auf hebräisch Ari Hayam,  verlässt den Hafen von Haifa.
An Bord: 23 Soldaten der jüdischen Eliteeinheit Palmach. Und ein britischer Offizier.
Ihr Ziel: Tripolis im Libanon.
Der Auftrag: Sabotage. Bekämpfung eines gemeinsamen Feindes.
Im Visier: Die dortige Ölraffinerie
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Denn die Briten befürchten, dass mit dem Öl des dort herrschenden nazi-freundlichen französischen Vichy-Regimes  Wehrmachts-Flugzeuge betankt werden.

Die Mission mit dem hebräischen Namen Yordaei Hasira, englisch Boatswain,  ist gut vorbereitet worden: Die Elitesoldaten trainieren wochenlang den Einsatz am Strand von Caesarea unterstützt von der britischen Armee.  Die Anweisung der jüdischen Untergrundarmee: Alle verfügbaren Ressourcen mobilisieren!  Aus dieser Zeit sind auch die einzigartigen Bildaufnahmen, die uns das HaPalmach Archiv zur Verfügung gestellt hat. Ungewöhnlich auch: Die jüdische Führung, der Jishuv, kooperiert das erste Mal  mit den Briten (bald sah das schon ganz anders aus, eine erbitterte Feindschaft entsteht).

Doch der Einsatz scheitert. Keiner der 24 Männer kehrt zurück. Bis heute wird über die Ursache spekuliert. Ein U-Boot-Angriff? Eine Explosion? Sabotage? Ein Unglück?

Ein jüdischer Geheimagent der Haganah, der damaligen jüdischen Untergrundarmee in Tripolis soll angeblich einen Bericht dazu verfasst haben. Mit brisanten Details. Doch dieser wird offenbar einkassiert, nie veröffentlicht.

Um die 23 Soldaten rankt sich seitdem ein Heldenmythos. Plätze und Straßen werden nach ihnen benannt.  Für den jungen israelischen Staat ein wichtiger Integrations-Faktor.

Doch nun gibt es Streit. In Haifa soll an der Abfahrtsstelle ein weiteres Denkmal für die Soldaten errichtet werden. Doch die Stadtverwaltung plant den Namen Yordaei Hasira anders zu interpretieren. Ursprünglich heißt das nämlich „die 23 die mit dem Schiff losfuhren“. Doch nun soll der Ort „die 24 die mit dem Schiff losfuhren“ benannt werden. Konkret:  Auch an den britischen Offizier soll erinnert werden. Doch einigen Angehörigen gefällt das nicht.  Nun tobt ein Streit zwischen den Familien, Offiziellen und Historikern: Wie gedenkt man richtig? Und an wen soll erinnert werden?