Sozial-Proteste – Reloaded?

Fünf Jahre nach den großen Sozial-Protesten versuchen einige Wenige eine Kampagne gegen die hohen Wohn- und Mietpreise zu starten.

 

Kochen für den Frieden


Im Sarona-Markt brodelt die Friedensküche: Hier, wo noch vor wenigen Monaten ein Terroranschlag verübt wurde, kochen muslimische, christliche und jüdische Köche gemeinsam. Die Organisation “Chefs for Peace” will beweisen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist – auch wenn es am Herd heiß hergeht.  Weiterlesen

 

Haifa – unterschätze Schönheit

In Jerusalem wird gebetet, in Tel Aviv gefeiert, und in Haifa? Gearbeitet. So sagt man in Israel. Doch Haifa ist mehr als ein Ort der Fleißigen. Sie ist die Stadt, in der arabische und jüdische Israelis friedlich zusammenleben, in der die Bahai ihr Weltzentrum haben, in der am Schabbat sogar Busse fahren und von deren Hügel aus man einen einzigartigen Blick auf die Stadt selbst und auf das Mittelmeer hat. Eine oft unterschätzte Schönheit – Fotograf Philipp Kimmelzwinger war dort unterwegs. Weiterlesen

 

Buntes Beton-Labyrinth auf 7 Etagen

Der Wahnwitz lag schon in der Planung des heute weltweit zweitgrößten Busbahnhofs. Die Idee des Architekten Ram Karmi: Die Reisenden sollten sich verlaufen und dabei einkaufen, anstatt zügig an ihr Ziel zu gelangen. Der Plan ging nicht auf, Designershops und Kinosäle wurden geschlossen. Heute steht die Hälfte der 1200 Geschäfte leer. Doch noch immer quälen sich täglich Zehntausende durch das Labyrinth zu den Bussen, hier im Zentralen Busbahnhof Tel Avivs.  Weiterlesen

 

Rückkehr zum Kibbuz Dalia

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ARD-Reporterin Eva Lell hat im Jahr 2000 einige Monate im Kibbuz Dalia gelebt und als Volontärin mitgearbeitet. Heute, 16 Jahre später, kehrt sie an diesen Ort zurück, an dem von der Idee des sozialen Zusammenlebens nur noch wenig geblieben ist.  Weiterlesen

 

“Rückseite des Mondes”

Die Schriftstellerin Eva Menasse hat zusammen mit anderen Autoren* Hebron besucht. In der Stadt im Westjordanland leben etwa 30.000 Palästinenser und 800 israelische Siedler. Die Stadt war bereits Schauplatz von Vertreibung, Massakern und tagtäglicher Gewalt.

Am Tag in Hebron führte Yehuda Shaul von der israelischen Organisation „Breaking the Silence“. Schon allein das provoziert.

*Schriftsteller und Publizisten aus der ganzen Welt sind durch Israel, das Westjordanland und US-Autor Dave Eggers auch nach Gaza gereist. Aus den sehr verschiedenen Eindrücken entsteht eine Anthologie zum 50.Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges und dem Beginn der Besatzung. Herausgeben wird das Buch im kommenden Jahr von Pulitzer-Preisträger Michael Chabon und dessen Frau, die aus Israel stammende Autorin Ayelet Waldmann.

 

 

Kling-Klong macht der Sommer in Tel Aviv

Kaum etwas klingt in Israel so sehr nach Sommer wie Matkot: ein Ballspiel am Strand, bei dem die Spieler die Bälle mit kleinen Holzkellen lautstark hin- und herspielen. Ziel ist es, möglichst ohne Unterbrechung zu spielen, hat Kollegin Eva Lell herausgefunden. Doch nicht alle Strandbesucher sind von Matkot begeistert.  Weiterlesen

 

Bier, bei dem die Kamele tanzen

David Cohen lässt die Kamele tanzen: Der Amerikaner wanderte vor 13 Jahren nach Israel ein. Seither braut er hier in der “Dancing Camel”-Brauerei Bier mit allem, was die Region hergibt – und tritt damit in die Fußstapfen der alten Ägypter.  Weiterlesen

 

Blaumilchkanal reloaded

Aufgerissene Straßen in Tel Aviv

Mir ist klar: Es ist vermessen, über den Straßenbau in Tel Aviv sprechen zu wollen. Alles ist längst gesagt. Ephraim Kishons Satire „Der Blaumilchkanal“ ist ein Klassiker in Israel und in Deutschland. Doch dann geschah es auch in meiner Straße.

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Mit dem Schabus zum Strand

Wer kein Auto hat und kein Geld fürs Taxi, musste am Sabbat in Israel bisher zu Hause bleiben: Busse und Züge ruhen an diesem Tag. Doch Kommunen haben nun einen Weg gefunden, um das Fahrverbot des öffentlichen Nahverkehrs zu unterlaufen.   Weiterlesen