Im Gesang vereint

Frieden im Nahen Osten, Frieden zwischen Israelis und Palästinensern – er bleibt unerreicht. Vor einigen Jahren beschlossen Mika Danny und Idan Toledano, ihren eigenen Frieden im Kleinen zu schaffen. Sie gründeten einen Chor, in dem muslimische, jüdische und christliche Frauen gemeinsam singen. Inzwischen sind die Sängerinnen des Rana-Chors einander wie Schwestern – und trotzen mit ihrem Gesang dem Hass, der um sie herum herrscht.

Gilda Sahebi, ARD-Mitarbeiterin

 

Herlinde Koelbl und die “Gesichter Jerusalems”

Herlinde Koelbl, die fast schon legendäre Porträt-Fotografin, hat 40 Menschen aus Jerusalem interviewt und abgelichtet. Zum 50-jährigen Jubiläum der Jerusalem-Foundation, gegründet von Teddy Kollek, wurde am Wochenende die Ausstellung in der Heiligen Stadt eröffnet.

 

Koscherer Whisky – Mitten in Tel Aviv

Ein kleines Start Up Unternehmen mitten in Tel Aviv produziert Whisky. Koscheren Whisky. “Milk and Honey” haben die Macher ihren Whisky genannt. Wir haben mit einem der Gründer gesprochen und den jungen Whisky natürlich auch probiert.

 

“Unsere Hoffnung für die Zukunft” – Eine jüdisch-arabische Schule

Eine Erfolgsgeschichte. Seit 13 Jahren. Die Gesher al Awadi Schule in Kfar Qara, einem arabischen Dorf in der Mitte von Israel. Mittlerweile lernen hier 300 arabische und jüdische Schüler. Und es sind viele Freundschaften entstanden, weit über die Schule hinaus. Wir waren am ersten Schultag dort.

 

Sozial-Proteste – Reloaded?

Fünf Jahre nach den großen Sozial-Protesten versuchen einige Wenige eine Kampagne gegen die hohen Wohn- und Mietpreise zu starten.

 

Kochen für den Frieden


Im Sarona-Markt brodelt die Friedensküche: Hier, wo noch vor wenigen Monaten ein Terroranschlag verübt wurde, kochen muslimische, christliche und jüdische Köche gemeinsam. Die Organisation “Chefs for Peace” will beweisen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist – auch wenn es am Herd heiß hergeht.  Weiterlesen

 

Haifa – unterschätzte Schönheit

In Jerusalem wird gebetet, in Tel Aviv gefeiert, und in Haifa? Gearbeitet. So sagt man in Israel. Doch Haifa ist mehr als ein Ort der Fleißigen. Sie ist die Stadt, in der arabische und jüdische Israelis friedlich zusammenleben, in der die Bahai ihr Weltzentrum haben, in der am Schabbat sogar Busse fahren und von deren Hügel aus man einen einzigartigen Blick auf die Stadt selbst und auf das Mittelmeer hat. Eine oft unterschätzte Schönheit – Fotograf Philipp Kimmelzwinger war dort unterwegs. Weiterlesen

 

Buntes Beton-Labyrinth auf 7 Etagen

 

 

Der Wahnwitz lag schon in der Planung des heute weltweit zweitgrößten Busbahnhofs. Die Idee des Architekten Ram Karmi: Die Reisenden sollten sich verlaufen und dabei einkaufen, anstatt zügig an ihr Ziel zu gelangen. Der Plan ging nicht auf, Designershops und Kinosäle wurden geschlossen. Heute steht die Hälfte der 1200 Geschäfte leer. Doch noch immer quälen sich täglich Zehntausende durch das Labyrinth zu den Bussen, hier im Zentralen Busbahnhof Tel Avivs.  Weiterlesen

 

Rückkehr zum Kibbuz Dalia

Kibbuz_VoluntärsunterkünfteBA

ARD-Reporterin Eva Lell hat im Jahr 2000 einige Monate im Kibbuz Dalia gelebt und als Volontärin mitgearbeitet. Heute, 16 Jahre später, kehrt sie an diesen Ort zurück, an dem von der Idee des sozialen Zusammenlebens nur noch wenig geblieben ist.  Weiterlesen

 

“Rückseite des Mondes”

Die Schriftstellerin Eva Menasse hat zusammen mit anderen Autoren* Hebron besucht. In der Stadt im Westjordanland leben etwa 30.000 Palästinenser und 800 israelische Siedler. Die Stadt war bereits Schauplatz von Vertreibung, Massakern und tagtäglicher Gewalt.

Am Tag in Hebron führte Yehuda Shaul von der israelischen Organisation „Breaking the Silence“. Schon allein das provoziert.

*Schriftsteller und Publizisten aus der ganzen Welt sind durch Israel, das Westjordanland und US-Autor Dave Eggers auch nach Gaza gereist. Aus den sehr verschiedenen Eindrücken entsteht eine Anthologie zum 50.Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges und dem Beginn der Besatzung. Herausgeben wird das Buch im kommenden Jahr von Pulitzer-Preisträger Michael Chabon und dessen Frau, die aus Israel stammende Autorin Ayelet Waldmann.