Programmhinweis.

 

Hitzealarm!

 

Gemeinsame Forschung – Auf dem höchsten Level

Die Wissenschaftsbeziehungen sind eng wie nie. Und nutzen Deutschland und Israel. Meine ZDF-Kollegin Nicola Albrecht und ich schauen hinter die Kulissen! Eine ARD-ZDF Co-Produktion!

 

Der letzte Hippie – Nun der Film!

 

Merkel aus Bild geschnitten. Aber warum?

Ausschnitt aus "HaMevaser" ohne Merkel Foto: haaretz.com

Die Suche nach einer Erklärung für das Verschwinden der Bundeskanzlerin beginnt in Bnei Brak, in der Werbeschule für ultraorthodoxe Studenten. Noam hat dort gelernt. Für ultraorthodoxe Juden haben Kampagnen ihre ganz eigenen Gesetze. Sie müssen auf die Abbildung von Frauen verzichten – selbst bei Shampoo-Reklame. Weiterlesen
 

Erlebnisse eines Israel-Korrespondenten

Ein Dorf in der Nähe von Salzburg. Weihnachten in der Heimat.  So ein richtiges Weihnachten: Kalt, Christbaum, Mette in der Nacht. Wunderschön. Aber dann: Glühwein an der Bar nach der Kirche. Nette Gespräche. Eine riesige Gruppe aus dem Westen Deutschland macht sich breit. Anscheinend immer hier. Man unterhält sich. Ich erzähle irgendwann, dass ich in Israel arbeite. Betretenes Schweigen, die Stimmung kippt. Dann fragt einer: “Sind Sie etwa Jude.”  Das wars dann für mich. Der zweite Glühwein wurde auf dem Zimmer getrunken.

Wenige Tage später. Zurück in Tel Aviv. Es ist Schabbath. So gegen sechs Uhr. Sauwetter. Einladung bei einem guten Freund in der Shenkin Strasse. Vorher noch kurz in den Supermarkt. Eine letzte Besorgung. Da gehe immer hin. Die Besitzerin ist eine nette alte Damen. Plötzlich kommen drei Haredim, religiöse Juden vorbei, ziemlich aufgeregt. Zornig. “Was seid Ihr für Juden” schreien sie. “Ihr entehrt den Schabbath”. Dann sind sie schnell wieder weg.

Mitte Oktober. Flüchtlingslager Shuafath. Im Osten Jerusalem. Krawalle. Und wir sind mittendrin. Wir versuchen von der einen Seite, hinter die Sperranlage zu kommen. Um die steinewerfenden palästinensischen Jugendlichen zu filmen. Mein Kameramann, die Producerin und ich springen in einen Kleinbus.  Draußen brennen Reifen, Tränengasschwaden liegen in der Luft. Auch hier, im Bus, kippt die Stimmung: “Ihr seid doch israelische Spione, haut ab” rufen uns einige Frauen zornig entgegen. Dank unserer palästinensischen Producerin gelingt es so gerade die Menschen zu beruhigen.

 

 

Der Feind in meinem Bus – eine Multimediareportage

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Ein Hahn kräht. Eine schwarze Straßenkatze huscht vorbei. Sonst ist es still und dunkel im palästinensischen Dorf Kufr Al Dik, wenn der Familienvater Attah Saleh aufwacht. Um vier Uhr in der Früh muss er aufstehen, damit er es bis halb neun zur Arbeit in Tel Aviv schafft. Täglich. Der Grund: Ein Checkpoint liegt auf seinem Arbeitsweg. Da muss er erst einmal durch.     Weiterlesen

 

Das Jahr der Entscheidung – Eine Richtungswahl

Vorab: Ihnen allen ein erfolgreiches Neues Jahr! ich hoffe, sie begleiten unseren blog weiter mit so viel Interesse!

Am 17. März wird in Israel schon wieder gewählt. Zum 20. Mal seit Staatsgründung! Und Einer kämpft wieder einmal um sein politisches Überleben: Premierminister Benjamin Netanjahu. Einst als König von Israel bezeichnet, dann politisch angeschlagen, schon abgeschrieben, nun von seinem Likud trotz heftiger innerparteilicher Kritik unangefochten als Spitzenkandidat nominiert. Der Politik-Profi Netanjahu ist ein gewiefter Strippenzieher. Uns ein großer Taktiker, selbst im politischen Haifischbecken  Israel, wo Koalitionen und Loyalitäten schnell entstehen und zerbrechen. Netanjahu hat alles überstanden: Zwei mäßig erfolgreiche Gaza-Kriege, das von ihm zerstörte wichtige Verhältnis zur Obama-Regierung, die fehlenden sozialen Reformen, einige Affären auch. Das mit den Palästinensern nicht einmal mehr über Frieden gesprochen wird geht da fast schon wieder unter. Das ständige Warnen vor der iranischen Bedrohung konnte immer Vieles übertünchen. Netanjahus Bilanz ist bescheiden. Seine Popularität auch (nur 30 Prozent der Bevölkerung unterstützt seine Politik). Dennoch gilt der begnadete Redner Netanjahu wieder als Favorit für das Amt des Premierministers. Seine Partei führt die Umfragen an, mit 24 von 120 Sitzen.  Netanjahus Vorteil ist die Schwäche der zersplitterten Opposition. Die fällt gerade nur durch eine Negativ-Kampagne auf, mit dem Slogan “Alles, nur nicht Bibi”. Und versucht mit Partei-Zusammenschlüssen die inhaltliche Leere zu überbrücken. Der Chef der Arbeitspartei Jitzak Herzog bildet nun ein Bündnis mit der von Netanjahu gefeuerten Justizministerin Zipi Livni. Die Beiden wollen im Amt des Premierministers rotieren. Doch solange der Ex-Finanzminister Yair Lapid, der auch Chef werden will, dem Bündnis nicht beitritt, dürfte es nicht reichen. Auch weil man mit den religiösen und rechten Parteien nicht koalieren will. Sagt man zumindest. Und Netanjahu ist bekannt dafür, das er immer wieder ein Ass aus dem Ärmel ziehen kann. Das hat der rechte Flügel in seiner Partei gerade zu spüren bekommen. Eines ist sicher: Es wird spannend werden in den nächsten beiden Monaten.

 

Wo Adventssonntag schon am Samstag ist

Eine Kirche in einem alten Fabrikgebäude; Stahlträger und Rolltore. Das Haus in Tel Aviv liegt gleich hinter der Zentralen Busstation. Zur Gemeinde gehören ausschließlich Gastarbeiter.

Gastarbeiter gehören in Israel mittlerweile zur größten christlichen Gemeinschaft. Sie kommen von den Philippinen, aus Indien, Sri Lanka oder aus Afrika. Ihre gemeinsame Sprache in der Kirche ist Hebräisch. Ihre Gottesdienste fallen häufig auf einen Samstag. So war das auch im Advent.

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“Schaut mal wie billig” – Preisvergleich Berlin-Tel Aviv bringt Politiker auf die Palme

Ob Maariv oder Haaretz, ob Kanal 2 oder 10, alle berichten über den “Milky”-Protest. Dessen schärfste Waffe: Ein Kassenzettel aus einer Berliner Aldi-Filiale. Weiterlesen