Hungerstreik, Kidnapping und Razzien

 

… da waren’s nur noch fünf

Fünf Kandidaten stehen zur Wahl, wenn die Knesset, das israelische Parlament, heute einen Nachfolger für Shimon Peres im Amt des Staatspräsidenten bestimmt. Reuven Rivlin werden die größten Chancen eingeräumt. Weiterlesen

 

Irans Atomprogramm – Eine Illusion?

Der Artikel hat es in sich: Der langjährige Chef der israelischen Atom-Behörde General Uzi Eilam ist überzeugt, dass der Iran weit entfernt von der Entwicklung einer eigenen Atombombe ist. Und dass Israels Premier Netanjahu die Situation nutzt, um mit der Angst vor einem nuklearen Programm seine Politik durchzusetzen. Wahrheit oder politische Spielereien? Eilam arbeitet zur Zeit am Institut für für Studien zur nationalen Sicherheit (INSS). Lesen Sie selbst.

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4517536,00.html

 

 

Verbotene Liebe? – Zwischen Skandal und Normalität

Yair Netanjahu, Sohn des israelischen Premierminister, hat anscheinend eine Freundin. Eine Norwegerin. Eine Christin. Und dagegen laufen sofort einige ultrareligiöse Israelis Sturm: “Unglücklich”, “Not kommt über das jüdische Volk”, “Sofort beenden”, so lauten nur einige der Kommentare.

 

Lieberman reloaded

lieberman

Er kommt wieder zurück: Avigdor Lieberman, 55, war schon nach wenigen Minuten wieder raus aus dem Gerichtssaal. Freispruch in allen Punkten, Untreue und Amtsmissbrauch konnten ihm nicht nachgewiesen werden. Ministerpräsident Netanjahu gratuliert Liberman umgehend und freut sich per Presseerklärung auf die Rückkehr seines Koalitionspartners ins Amt des Außenministers.     Weiterlesen

 

You Scream, I Scream, Bibi Loves Ice Cream

bibi_icecreamGestern Abend beim Schabbat-Essen ging’s um Benjamin “Bibi” Netanjahu und seine Vorliebe für Vanille- und Pistazien-Eis. Dafür hat Bibi nämlich umgerechnet mehr als 2000 Euro an Steuergeldern im Jahr ausgegeben.

Bißchen viel oder?, meinten einige am Tisch. Genüßlich rechnet auch die Zeitung “Yedioth Ahronoth” vor, dass Netanjahu und seine Frau Sara bei diesem Budget jeden Monat 14 Kilo Eiskrem verdrückt haben müssen.

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Zwischen Hamburg und Syrien

In den vergangenen Tagen habe ich nach fast 7 Jahren endlich mal wieder die Tagesschau-Redaktion in Hamburg besucht. Fast täglich telefoniert man als Korrespondent mit der Redaktion, manche Kollegen kennt man persönlich (von früheren Besuchen) andere aber nicht – nur dem Namen und der Stimme nach. Und so war es dann sehr lustig, wenn wildfremde Gesichter auf einen zukommen und sagen: “Hallo – ich bin….” und man dann herzlich lacht, weil man sich doch seit Jahren “kennt”, aber dann eben doch natürlich gar nicht. Kaum war ich  in der Redaktion angekommen – unmittelbar am Tag als bekannt wurde, daß die Israelis (waren es die Israelis?) Syrien bombardiert hatten – , da wurde ich gebeten, für “Tagesschau 24″ im Studio die Lage zu erklären. Das Interview mit mir ist hier vor ein paar Tagen gepostet worden.

Die Moderatorin stellte mir am Ende des Gesprächs die Frage, ob Israel nicht fürchte, daß solch ein Angriff die Lage eher destabilisieren könnte – ob es also nicht gefährlicher sei, Ziele in Syrien zu bombardieren als die Hizbollah welche Waffen auch immer hinüberbringen zu lassen in den Libanon. Weiterlesen

 

Spannung in den letzten Stunden

likudDie Wähler machen es spannend: Schon zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale lag die Wahlbeteiligung bei 63,7 Prozent – sie dürfte damit am Ende dieses Wahltags deutlich über der von 2009 liegen. Nachwahlbefragungen lassen ein erstes Stimmungsbild erkennen: Die gemeinsame Wahlliste von Likud und Israel Beiteinu (Unser Haus Israel) muss wohl mit deutlichen Verlusten rechnen. Noch stärker als von den Meinungsforschern erwartet legt der rechts-nationalistische Naftali Bennett an der Spitze von Habait Hajehudi zu. Überraschend stark schneidet offenbar auch Yesh Atid (Es gibt eine Zukunft) ab. Wir bleiben dran und berichten direkt von der Likud-Wahlparty; dort wird der Auftritt von Benjamin Netanjahu mit Spannung erwartet.

 

Wahltag (VII)

Israeli President Shimon Peres votingBis 16 Uhr haben 46,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben – deutlich mehr als bei den vergangenen drei Knesset-Wahlen zu diesem Zeitpunkt. Erstaunlich, nach diesem drögen Wahlkampf und der – fast sicheren – Aussicht, dass der alte Ministerpräsident auch der neue sein wird. Benjamin Netanjahu selbst hat gerade erklärt: Die Wahlbeteiligung sei hoch, aber nicht in den Hochburgen seiner Likud-Partei. Sein Appell an die Anhänger: “Geht wählen!” Staatspräsident Peres war schon am Vormittag im Wahllokal: “Auch wenn man sich nicht sicher ist, welcher Partei man die Stimme geben soll – nicht zu wählen ist ausgeschlossen!”

 

Wahltag in Israel

Benjamin NetanjahuHeute wird gewählt: 5,6 Millionen Israelis sind zur Stimmabgabe aufgerufen, um die Abgeordneten für die 19. Knesset zu bestimmen. Mindestens 2 Prozent der Stimmen muss eine Partei zusammenbekommen, um ins Jerusalemer Parlament einzuziehen. Als gesichert gilt: Benjamin Netanjahu wird weiterregieren – nur mit welchen Partnern? Wir wollen Sie heute den ganzen Tag über auf dem Laufenden halten mit Eindrücken von diesem Wahltag.