70 Tage Hungerstreik

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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert die Freilassung von Mohammed al-Qiq genauso wie diese Demonstranten. Die EU-Vertretungen in Ramallah und Jerusalem äußern sich “sehr besorgt” über den schlechten Gesundheitszustand des Hungerstreikenden. Aber eine Entscheidung der israelischen Justiz lässt auf sich warten.      Weiterlesen

 

Gemeinsam den richtigen Ton finden

Harmonie in Jerusalem: Die Juden, Christen und Muslime des Jerusalem Youth Chorus treffen einmal in der Woche gemeinsam den richtigen Ton. Den Jugendlichen scheint zu gelingen, woran die Stadt ansonsten scheitert – auch wenn die Anfahrt nicht für alle ohne Hindernisse ist.

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Kritik oder Verrat?

In Israel brandmarken Politiker der Regierung linke Aktivisten als Lügner und Verräter. Im Mittelpunkt steht die Organisation ehemaliger Soldaten Breaking the Silence. Der Vorwurf: Die NGO trage zur Delegitimierung Israels bei und werde aus dem Ausland finanziert. Auch aus Deutschland.

Unterstützung erhalten die Politiker von einer Gruppe von Rechtsradikalen. Deren YoutTube-Video ist mittlerweile auch von Interesse für den Generalstaatsanwalt.

 

#Hashtag-Intifada: Auf Hass folgt Gewalt?

Zwei Palästinenser stechen auf einen Sicherheitsbeamten in der Straßenbahn von Jerusalem ein. Die Angreifer sind 12 und 13 Jahre alt. Einer der Täter erliegt später Schussverletzungen, der andere ist verhaftet worden. Ursache der Gewalt sei Hass im Internet, ist oft zu hören. Was ist da eigentlich los?

  • Facebook entfernt Videos, zu palästinensische Angriffe verherrlichen
  • Flut der Bilder: Zu sehen sind Angriffe, Opfer und verblutende Attentäter
  • Hass kam nie nur von einer Seite

Und ab hier wird’s ausführlich Weiterlesen

 

Hamad fährt Wasser in Gaza aus


Hamad steuert seinen weiß-blauen Tankwagen durch die engen Straßen des Flüchtlingslagers Nuseirat im Zentrum des Gazastreifens. Das Wasser aus dem Hahn ist im Küstengebiet so verdreckt und versalzen, dass es sich zum Kochen und Trinken nicht eignet. Viele der 1,8 Millionen Palästinenser sind daher auf fahrende Wasserverkäufer wie Hamad angewiesen. Tim Assmann hat ihn begleitet:  Weiterlesen

 

Duma: Aufklärung oder Schutz für V-Leute?


Was wiegt schwerer? Die juristische Aufarbeitung eines Gewaltverbrechens oder der Schutz der eigenen V-Leute? Aktueller Anlass für die Frage: Israels Verteidigungsminister Yaalon soll in kleiner Runde erklärt haben, dass die Ermittler die mutmaßlichen Täter des tödlichen Brandanschlags von Duma kennen. Sie könnten sie aber nicht festnehmen, zitiert die Tageszeitung Haaretz den Minister.  Weiterlesen

 

Deir Sama’an bald unerreichbar

Die Ruine von Deir Sama’an ist ohne Hilfe nicht zu finden. Die Reste eines Klosters aus römischer Zeit im Westjordanland; mit Weinpressen, Kornmühlen und einer Sonnenuhr. Fars Al-Dik gehört das Land mit dem historischen Schatz und 250 Olivenbäumen. Doch der Palästinenser hat Sorge, dass er das Feld bald nicht mehr erreicht. Weiterlesen

 

Der Feind in meinem Bus – eine Multimediareportage

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Ein Hahn kräht. Eine schwarze Straßenkatze huscht vorbei. Sonst ist es still und dunkel im palästinensischen Dorf Kufr Al Dik, wenn der Familienvater Attah Saleh aufwacht. Um vier Uhr in der Früh muss er aufstehen, damit er es bis halb neun zur Arbeit in Tel Aviv schafft. Täglich. Der Grund: Ein Checkpoint liegt auf seinem Arbeitsweg. Da muss er erst einmal durch.     Weiterlesen

 

Zurück in Israel: Der Puddingmann aus Berlin

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Gewalt bestimmt derzeit die Schlagzeilen in Israel. Dadurch ist eine Sache ganz vergessen worden: Schokopudding. Der Israeli Naor Narkis hatte Anfang Oktober anonym auf Facebook den Kassenbon von einem Aldi in Berlin-Wedding gepostet und dazu geschrieben:

„Leute, zieht nach Berlin! Ein Schokopudding kostet hier gerade mal ein Drittel so viel wie bei uns.“

milkyDie Folge: Eine landesweite Diskussion über das zu teure Leben in Israel. Von Lobeshymnen bis zu Drohanrufen hat der 25-Jährige in den vergangenen Wochen alles erlebt.

Und was macht er inzwischen? Weiterlesen

 

#ToOurCountries

“An unsere Länder” haben Faia und Rihan Younan ihr Video überschrieben. Und die Botschaft der beiden Schwestern aus Syrien haben bei Youtube schon mehr als eine Million Menschen gesehen.

http://www.youtube.com/watch?v=4GO52i0xui8#t=333?rel=0

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