Die Hoffnung auf Geiseln: Zehn Jahre nach Gilad Shalit

Maher Abu-Karsh ist ein Mörder. Heute hat er einen Geflügelladen in Gaza-Stadt. Viermal lebenslänglich sollte er hinter Gittern sitzen. Doch dann tauchte 2006 zum ersten Mal der Name Gilad Shalit auf. Für Maher Abu-Karsh sollte er Freiheit bedeuten.  Weiterlesen

 

Vom Kriegshelden zum Verräter

Diffamierung in sozialen Netzwerken

Auf seine Zeugenaussage folgte ein Shitstorm: Der Kommandeur Tom Naaman sagt vor Gericht aus und belastet damit seinen Unteroffizier Elor Azaria. Suche nach der Wahrheit, nennen das die einen. Verrat, die anderen – und machen den Kriegshelden Naaman zur Zielscheibe in sozialen Netzwerken. Weiterlesen

 

Eine diplomatische Laune?

In Paris sind die Außenminister aus 28 Staaten zu einer Nahost-Konferenz zusammengekommen. Wir berichten in einer Audio-Reportage über die Ausgangslage in Nahost und weiter unten im Text über die Haltung zur Konferenz bei Israelis und Palästinensern.

Im israelischen Parlament, der Knesset gibt es eine fraktionsübergreifende Gruppe der Siedler. Deren Sprecher ist Yoav Kisch vom Likud. Kisch hält die französischen Nahost-Initiative für eine diplomatische Laune.  Weiterlesen

 

Schwarzes Gold, schwarze Lunge

Ohne Schutzkleidung, ohne Versicherung stellen Arbeiter im Westjordanland Holzkohle her. Sie nennen das Produkt “schwarzes Gold”, auch wenn die Herstellung ihrer Gesundheit schadet. Denn die Menschen im “Tal der Kohle” sind auf das Geschäft angewiesen.

 

Ein Museum für Palästina

Nach jahrelanger Planung eröffnet heute das Palästinensische Museum in Birzeit bei Ramallah. Auf Ausstellungen, Kunst oder Artefakte müssen die Besucher aber zunächst verzichten. Der Museumsdirektor hält das aber für gar nicht so verkehrt. Weiterlesen

 

Obdachlos auf Befehl

Im Westjordanland sind seit Jahresbeginn hunderte Palästinenser obdachlos geworden. Die israelische Militärverwaltung zerstört Zelte und Hütten, die Lebensgrundlagen der Familien sind betroffen. Gemessen wird dabei aber nach zweierlei Maß.

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“Tag des Bodens” – Impressionen aus 40 Jahren

1976 organisieren palästinensische Israelis Protestmärsche gegen geplante Landenteignungen im Norden Israels. Sechs Demonstranten werden während eines massiven Einsatzes der israelischen Sicherheitskräfte getötet. Seither begehen Palästinenser am 30. März mit Protest-Kundgebungen den “Tag des Bodens”.

“Wie ein Fremder im eigenen Land”

Interview zu 40 Jahre Tag des Bodens mit dem Politikwissenschaftler Amal Jamal, Universität Tel Aviv.

 

Leben in Hebron

Erst am Checkpoint wird Tariq Kayal es wissen: Kann er einen Freund in der Shuhada Straße besuchen? Und wie gefährlich ist das heute? Die Shuhada ist abgeriegelt und liegt im Zentrum von Hebron im Westjordanland. In Hebron treffen israelische Siedler und Palästinenser täglich aufeinander. Dazwischen stehen die israelischen Soldaten.
Für den ARD-Mitarbeiter Tariq Kayal ist das Leben zwischen den Checkpoints Alltag. Wie er den erlebt, wird er uns in kleinen Geschichten auf diesem Blog immer wieder zeigen.
Heute: Wie ein Tag enden kann, an dem er sich nur zum Kaffee mit einem Freund treffen wollte.

Mitarbeit: Maria Wölfle

 

 

Reden statt kämpfen – Die Freitagsschule

Die Freitagsschule in Katamon, einem Jerusalemer Stadtteil: Hier kommen israelische und palästinensische Jugendliche jeden Freitag zusammen um Deutsch zu lernen. Und um sich besser kennen zu lernen. Zusammen mit meinem Radiokollegen Christian Wagner habe ich die Schule besucht.      Weiterlesen

 

70 Tage Hungerstreik

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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert die Freilassung von Mohammed al-Qiq genauso wie diese Demonstranten. Die EU-Vertretungen in Ramallah und Jerusalem äußern sich “sehr besorgt” über den schlechten Gesundheitszustand des Hungerstreikenden. Aber eine Entscheidung der israelischen Justiz lässt auf sich warten.      Weiterlesen