Zurück in Israel: Der Puddingmann aus Berlin

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Gewalt bestimmt derzeit die Schlagzeilen in Israel. Dadurch ist eine Sache ganz vergessen worden: Schokopudding. Der Israeli Naor Narkis hatte Anfang Oktober anonym auf Facebook den Kassenbon von einem Aldi in Berlin-Wedding gepostet und dazu geschrieben:

„Leute, zieht nach Berlin! Ein Schokopudding kostet hier gerade mal ein Drittel so viel wie bei uns.“

milkyDie Folge: Eine landesweite Diskussion über das zu teure Leben in Israel. Von Lobeshymnen bis zu Drohanrufen hat der 25-Jährige in den vergangenen Wochen alles erlebt.

Und was macht er inzwischen? Weiterlesen

 

#ToOurCountries

“An unsere Länder” haben Faia und Rihan Younan ihr Video überschrieben. Und die Botschaft der beiden Schwestern aus Syrien haben bei Youtube schon mehr als eine Million Menschen gesehen.

http://www.youtube.com/watch?v=4GO52i0xui8#t=333?rel=0

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Hungerstreik, Kidnapping und Razzien

 

Der verhinderte Marathon-Man

 

Ein Dorf, ein Team, ein Titel, eine Familie!

Der neue palästinensische Fussballmeister kommt aus Wadi Alnees. Ein 800 Seelen Dorf in der Nähe von Bethlehem! Und die Mannschaft hat eine besondere Tradition und Geschichte.

 

Frauenpower an der Sperrmauer

Foto 06Sie nennen sich “Machsom Watch” (Kontrollpunktbeobachter), arbeiten ehrenamtlich und brennen für ihre Überzeugung. Die meist pensionierten Damen von Machsom Watch beobachten und protokollieren seit 2001alles rund um die Checkpoints und die Sperrmauer. Tag und Nacht. Beharrlich, oft unbequemund unabhängig. Oft ecken sie an. Oft haben sie aber auch Erfolg und können zwischen Armee und Palästinensern vermitteln. Ich bin bei einer Tour rund um Jerusalem mitgefahren.  Die Photos sind bei Kalandia und der Siedlung Pisgat Zeev gemacht worden.  Wir haben auch entdeckt wie einfach man über die Sperranlage kletttern kann (Photo: bei Bir Nabala)  und wie schwierig es ist zwischen zwei Siedlungen, in einer Art Käfig zu leben (Photo: bei Bei Jiza). Sehr interessant. Man kann an Touren in die Westbank und Jerusalem teilnehmen. Etwas vier Mal im  Monat geht das. Die Plätze sind aber begrenzt. http://www.machsomwatch.org/ + http://www.ngo-monitor.org/article/machsom_watch

 

Soda, Siedlungen und Boykottdrohungen

Während des Superbowl-Endspiels am Sonntag läuft ein Werbespot. Scarlett Johanson ist in einem Werbespot zu sehen. Sie wirbt für ein Produkt, dass  auch in Siedlungen hergestellt wird. Die Kontroverse:

 

Frieden möglich?! – Eine Vision der Hoffnung

Die hat zumindest Jitzack Herzog, der Vorsitzende der Arbeitspartei, der Awoda. In Jerusalem hat er zum Pressegespräch geladen. Und versuchte sich als Versöhner zu positionieren. Verbindlich im Ton, aber hart in der Sache: Jetzt sei  ein “einmalige Gelegenheit Frieden zu schließen”, die Regierung Netanjahu stehe für eine “Politik der Angst und Einschüchterung” und Naftalie Bennet betreibe eine Kampagne die “realitätsfremd ” sei. Das Ziel Herzogs: Netanjahu ablösen oder zumindest eine mitte-links Regierung bilden. Ein Bericht und ein Porträt.

 

Soundcheck in Bethlehem.

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Mohammed Assaf wenige Minuten vor dem Auftritt in Bethlehem. Assaf hat die Casting Show “Arab Idol” in Beirut gewonnen. Jetzt lebt der Junge aus Gaza in Dubai, ist Jugendbotschafter der UNWRA und hilft Wohltätigkeits-Organisationen. Aber vor allem ist er für junge Palästinenser zu einer Projektionsfläche geworden. Weiterlesen

 

Mission impossible? Rami Hamdallahs Kampf mit der eigenen Regierung

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Viele kennen die Situation: Da hat man stundenlang konzentriert gearbeitet, Akten auf dem Schreibtisch hin und her gewälzt, Konzepte geschrieben und telefoniert – alles zum Wohle der Firma oder der Behörde. Und dann ist es einfach mal Zeit für eine kurze Pause. Einmal kurz durchschnaufen, sich vielleicht sogar einen dieser neumodischen Power-Naps gönnen, die Arbeitsökonomen empfehlen, damit man anschließend umso effizienter weiterarbeiten kann. Also, klarer Fall: Den Stuhl etwas zurückgeschoben, die Rückenlehne gelöst, die Füße auf den Schreibtisch gehievt und die Augen geschlossen. Und ausgerechnet in diesem Moment steht der Chef in der Bürotür. Wie unangenehm!

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