“Tod den Christen” – Anschlag auf das Dormitio-Kloster

Wieder hat es einen Anschlag auf die Benediktinermönche gegeben. In der Nacht wurde das Dormitio-Kloster am Zions-Berg mit üblen Sprüchen beschmiert. Nach dem Brandanschlag gegen das Kloster in Tabgha ein weiterer trauriger Höhepunkt der Intoleranz. Premierminister Netanjahu hat heute übrigens diesen Anschlag aufs Schärfste verurteilt.

 

Brutale Realität

Welche Bilder muss, welche Bilder darf man zeigen? Was ist für den Zuschauer zumutbar? Diese Diskussion gibt es in unserem Berichtsgebiet immer. Heute blogge ich die Aufnahmen einer Überwachungskamera in Jerusalem. Sie sind sehr brutal, zeigen einen sogenannten “lone wolf” Attentäter, der Menschen bewusst Menschen verletzen und töten will, dann überwältigt wird. Diese Art von Terror-Attacken nehmen gerade sehr zu.  Und ich denke, man sollte sie auch zeigen. Zeigen, wir brutal die Realität oft sein kann. Die Tagesschau fährt mit guten Argumenten eine andere Strategie. Hier werden solche Bilder nur verkürzt oder verpixelt gezeigt. Ich bitte Sie, dieses Video nicht anzusehen, wenn Sie Gewaltaufnahmen  nicht ertragen können!!!!!!

 

Furcht vor dem Terror – Auswandern oder bleiben?

Nach Aussagen des Chefs der Jewish Agency Natan Sharansky erwartet Israel dieses Jahr bis zu 15.000 Neueinwanderer aus Frankreich. Mehr als doppelt so viel wie 2014. und das fünffache von 2013.Was sind die Gründe? Einige Erklärungen in meinem Tagesthemen -Stück vom Montag Abend.

 

10 Jahre nach Arafat

Selten waren die Palästinenser so uneins wie heute. Der 10. Todestag des Rais, so nennt man Arafat bei den Palästinensern, wird in Ramallah gefeiert. In Gaza hingegen nicht. Offizieller Grund: Sicherheitsbedenken. Denn am Freitag waren im Gaza-Streifen 15 Sprengsätze explodiert. Und es machten Gerüchte die Runde, dass Anhänger von Mohammad Dahlan, einem Rivalen des Fatah-Vorsitzenden Abbas dafür verantwortlich sein soll. Weiterlesen

 

Kämpfe in Jerusalem

Shuafat im Osten Jerusalem. Hier haben wir für die Tagesschau gefilmt. Und sind zwischen die Fronten geraten.

 

Muhamed Mursi

im augenblick bin ich auf zypern mit meinem team. zypern gehört zu unserem berichtsgebiet und wir sind jetzt zwei wochen hier, um über die finanzkrise der insel zu berichten, über die beginnende eu ratspräsidentschaft zyperns. wir haben einen weltspiegel gedreht, zwei europamagazine stehen an, stücke für’s mittagsmagazin, für die tagesthemen, für’s morgenmagazin und sicher auch für die tagesschau. um 4 uhr bin ich aufgestanden in tel aviv, um 7 mit team hier rübergeflogen und dann haben wir gleich mit den dreharbeiten begonnen. so sitze ich jetzt, sonntag nachmittag, in meinem hotelzimmer und sehe auf cnn, auf al jazeera, auf bbc world die nachrichten vom tahrirplatz in kairo: die muslimbrüder stellen den neuen präsidenten! und schon klingelt mein handy. unsere newsdeskproducerin im studio tel aviv fragt mich, ob unser team in gaza die dortigen jubelfeiern drehen soll. natürlich. natürlich. in gaza schaut es also gerade so aus:

Da wird also gejubelt. in jerusalem wird natürlich gar nicht gejubelt. daß die muslimbrüder keine freunde der zionisten sind, ist ja nichts neues. daß sie so ihre träume haben, was palästina angeht, klar.

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Raketen auf Ashdod

In den vergangenen Tagen eskalierte wieder einmal die Gewalt zwischen Israel und Gaza. Am gestrigen Montag war ich in Ashdod, als Raketen in der Stadt einschlugen.