Die Hoffnung auf Geiseln: Zehn Jahre nach Gilad Shalit

Maher Abu-Karsh ist ein Mörder. Heute hat er einen Geflügelladen in Gaza-Stadt. Viermal lebenslänglich sollte er hinter Gittern sitzen. Doch dann tauchte 2006 zum ersten Mal der Name Gilad Shalit auf. Für Maher Abu-Karsh sollte er Freiheit bedeuten.  Weiterlesen

 

Der Spiderboy aus Gaza

Er will ins Guinness-Buch der Rekorde. Muhammad Al Sheikh aus Gaza ist der Spiderboy. Er kann seinen Körper verbiegen und wie ein Gummiband dehnen.

 

“Er sollte sich schon mal ein Grab aussuchen”

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Die Uhr steht bei 19 Stunden, 40 Minuten. Seit gestern Abend ist Avigdor Lieberman im Amt. Und Ismail Haniyeh ist noch nicht tot.

Die Uhr auf isismailhaniyehdeadyet.com (“Ist Ismail Haniyeh schon tot?”) läuft weiter; schließlich hatte Lieberman vor ein paar Wochen gesagt, wenn er Verteidigungsminister werde, dann habe der Hamas-Führer in Gaza noch höchstens 48 Stunden zu leben, wenn …      Weiterlesen

 

Gekommen um zu kochen – Ein Syrer in Gaza

Der 35-jährige Warif Hamido ist einer von Millionen syrischen Kriegsflüchtlingen. Allerdings ist er unterwegs anders abgebogen als die meisten. Er landete in Gaza. Aus der syrischen Kriegshölle in den palästinensischen Elendsstreifen. Warif machte das Beste daraus. Er eröffnete ein syrisches Restaurant und bezeichnet sich selbst als glücklichen Mann.

 

Straßenszene Gaza

Bei der Recherche Anfang April in Gaza, im palästinensischen Küstenstreifen am Mittelmeer: In Gaza-Stadt spielt an einer viel befahrenen Straße plötzlich eine Band. Die Musiker gehören zu einer Hochzeitsgesellschaft. Sie wollen wissen woher der Gast kommt. Aus Deutschland? Und schon fangen sie wieder an zu spielen.

 

Gaza wird zum teuren Pflaster

Die Ägypter haben die meisten Tunnel zum Gazastreifen zerstört. Die Hamas –  in akuter Finanznot – schraubt ihre Steuerforderungen nach oben. Der Preis für Zigaretten hat sich vervierfacht, die Tagelöhner am Hafen können sich den Fisch, den sie fangen, nicht mehr leisten. Ein Stimmungsbericht aus Gaza. Weiterlesen

 

“Tag des Bodens” – Impressionen aus 40 Jahren

1976 organisieren palästinensische Israelis Protestmärsche gegen geplante Landenteignungen im Norden Israels. Sechs Demonstranten werden während eines massiven Einsatzes der israelischen Sicherheitskräfte getötet. Seither begehen Palästinenser am 30. März mit Protest-Kundgebungen den “Tag des Bodens”.

“Wie ein Fremder im eigenen Land”

Interview zu 40 Jahre Tag des Bodens mit dem Politikwissenschaftler Amal Jamal, Universität Tel Aviv.

 

Die Radlerin von Gaza

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Die Geschichte von Amna Suleiman könnte man im Europa vor hundert Jahren vermuten. Sie fährt mit dem Rad und handelt sich damit Ärger ein – weil sie eine Frau ist.      Weiterlesen

 

Wie arm ist Gaza wirklich?


Im Gazastreifen können sich viele das Kilo Tomaten für 70 Cent kaum leisten. Rund die Hälfte der Einwohner werden vom UN-Flüchtlingshilfswerk mit Lebensmitteln versorgt. Doch auch wer viel Geld hat, kann sich eines in Gaza nicht kaufen: Freiheit. Ein Feature.  Weiterlesen

 

Deutungshoheit

Die selbstgebaute M75 auf dem Scheich-Radwan-Platz (alle Bilder: Sebastian Engelbrecht /BR)

Keine Herrschaft ohne Deutungshoheit über die Vergangenheit. Denkmale interpretieren die Geschichte, unterscheiden zwischen Gut und Böse, zwischen Helden und Verrätern, erinnern an gefallene Kämpfer, gewonnene und verlorene Schlachten. Auch in Gaza. Weiterlesen