Ein Jahr Gaza Krieg – Erinnerungen

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Vor einem Jahr beginnt der Gaza-Krieg. 50 Tage soll er dauern. Doch eigentlich beginnt alles früher, mit der Entführung und Ermordung der drei israelischen Religions-Schüler,der Ermordung eines palästinensischen Jungen und dem immer heftig werdenden Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen. Alles in allem waren das drei lange Monate Ausnahmezustand. Mit immer wieder enttäuschten Hoffnungen.  Als Berichterstatter haben sich viele Dinge wohl für immer  ins Gedächtnis gebrannt. Weiterlesen

 

Von Sadjahije zum Strand – Ein Jahr nach dem Krieg

Ahmad wurde im Gaza-Krieg von Granatsplittern getroffen, schwer  verwundet.  Immer wieder haben wir ihn seit dem Ende des Krieges im letzten August getroffen. Nun hat er zum ersten Mal wieder den Strand besucht.

 

Hier der Beitrag vom Dezember:

 

Von Deutschland nach Gaza – Thaers traurige Geschichte

Im Gaza-Krieg wurde Thaer schwer verletzt. Die Deutsche Hilfsorganisation”Friedensdorf International” brachte ihn nach Deutschland. dort wurde Thaer 13 Mal operiert. Nun ist er nach Gaza zurückgekehrt. Was er lange nicht wusste: Seine Mutter und vier seiner Geschwister starben bei dem Angriff. Meine Geschichte aus den ARD-Tagesthemen.]

 

“Die Hamas schadet Gaza” – Ein Stimmungsbild

Knapp ein Jahr nach dem Krieg waren wir in Gaza unterwegs. Auf Recherche für Geschichten. Die Menschen sind vor allem verbittert, dass seit Monaten die Grenze zu Ägypten dicht ist. Aus Israel kommen zwar Lieferungen, die geraten aber oft in falsche Hände.  Erstmals gibt es auch offen Kritik an der radikalen Hamas.

 

Hoffen auf Hoffnung – Eine Schule für Gaza

Seit dem 50-Tage Krieg im letzten Jahr hat sich in Gaza nur wenig geändert. Nun stellt temporär sogar die UN ihre lebenswichtige Hilfe ein. Ein Besuch in Beit Hanoun an Gazas Grenze zu Israel. Hier hat der Krieg tiefe Spuren hinterlassen. Vor allem bei den Kindern. Jetzt wurde mit deutscher Hilfe eine Schule eröffnet.

 

Drei Rückblicke auf den Sommer 2014

Welche Erlebnisse bleiben vom Jahr 2014? Die Reise mit Netanjahu in die USA war interessant. Der Besuch des Papstes in Jordanien, Palästina und Israel fand viel Interesse. Aber im Rückblick war der Sommer, der Gaza-Krieg bestimmend für unsere Arbeit. Für Israelis und Palästinenser dagegen sind die Folgen der militärische Auseinandersetzung bestimmend für ihr Leben.

Doron Tregermann ist noch einmal zurückgekehrt in den Kibbutz Nahal Oz, in Israel. Dort war wenige Tage vor der endgültigen Feuerpause, Ende August sein Sohn Daniel bei einem palästinensischen Angriff getötet worden. Wie kann das Leben weiter gehen?

Tregermann

Mahmud Al Shafe hat mit seiner Familie das Haus in Beit Lahija, im Gaza-Streifen bei einem israelischen Angriff verloren. Seine Hoffnung: Erdbeeren exportieren nach Europa, um wieder aufzubauen. Warum verkauft er nicht auf dem Markt in Gaza?

Mahmud

Insgesamt hat unsere Arbeit Hörer in Deutschland auch in diesem Jahr bewegt, geärgert oder ratlos gemacht. Die stärksten Reaktionen kamen auf einen Bericht über die junge Palästinenserin Abeer, aus Gaza-Stadt. Abeer hatte bei Angriffen auf Schedschaija in Gaza ihren Elektrorollstuhl verloren. Hörer wollten spontan helfen. Und das hat am Jahresende auch funktioniert.

Abeer

 

Gaza 2: Von Erez nach Rafah

Zum Jahresende habe ich wieder Gaza besucht. Wie so oft in diesem Jahr. Hier die zweite Reportage:

 

Gaza 1: Jugend ohne Hoffnung

Zum Jahresende habe ich wieder Gaza besucht. Wie so oft in diesem Jahr. Und zwei Reportagen mitgebracht. Hier die erste.

 

Lost in Gaza – Teil 2

Die unendliche Geschichte geht weiter: Seit Mitte Oktober sitzt eine Spandauer-Familie im Gaza-Streifen fest. Trotz Reisewarnung wollten sie ihre kranken Großeltern besuchen. Nun schöpfen Nabegh, Kassim und Basam neue Hoffnung: Ägypten öffnet den Grenzübegang Rafah! Für 48 Stunden. Wir haben die drei Berliner begleitet. Haben sie es geschafft?  Oder geht das Drama weiter? Eine Zusammenarbeit des rbb mit dem Studio Tel Aviv.

 

Eine neue Intifada?

Die Bilder sind bestürzend und grausam. Eine Amokfahrt. Autos werden zur Terrorwaffe. Attentäter rasend  in Menschenmengen.  Zwei Terroranschläge mit Autos haben gestern stattgefunden. In Jerusalem tötet ein Palästinenser einen Polizisten und verletze 16 Menschen. Weiterlesen