Marathon der Bewegungsfreiheit

Er war schon seit langem geplant, jetzt stand der erste Marathon im Westjordanland im Schatten des Terroranschlags von Boston.

Als erster kam am Sonntag Abdel Nasser Awadschneh durchs Ziel in Bethlehem (3.09’47”). Und das, obwohl er auf der Strecke einmal falsch abgebogen war, wie er hinterher erzählt hat. Wer sich die ganze Distanz von 42 Kilometern vorgenommen hatte, musste ohnehin zweimal den gleichen Kurs laufen, denn mehr als 21 durchgehende Kilometer haben die Organisatoren innerhalb der palästinensisch verwalteten Zone rund um Bethlehem nicht hinbekommen. Weiterlesen

 

Mein Bild des Jahres

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Mein Bild des Jahres: Aufgenommen am Morgen nach Ende des Krieges. Am Stand von Gaza Stadt. Ihnen allen ein gutes, erfolgreiches und friedliches Neues Jahr!!

 

Israels Siedlungsbaupläne und ihre Folgen

02.12.2012/ ARD-Studio Tel Aviv, 17:00/ Peter Kapern

 

Israel wird den Siedlungsbau fortsetzen

30.11.2012/ ARD-Studio Tel Aviv, 18:00/ Clemens Verenkotte

 

Katzenjammer in Israel, Genugtuung bei Palästinensern

Ramallah am Morgen nach der UN-Abstimmung: Auf dem Manara Platz im Zentrum der Stadt gehen Passanten an den Zeitungsständen vorbei – alle palästinensischen Blätter zeigen auf ihren Titelseiten die Fotos aus New York, von Mahmud Abbas, wie er die Gratulationen entgegennimmt. Auf frisch gedruckten Plakaten ist die Aufschrift zu lesen: „Das ist illegal besetztes Land.“ Befragt nach ihren Gefühlen gibt Umm Khaled, eine ältere Frau mit Brille und Kopftuch, zurück: “Das ist ein sehr schönes Gefühl, dass es Hoffnung gibt, dass unsere Kinder aufwachsen und eine Nation vorfinden werden, die unabhängig ist und ein bisschen was zu sagen hat. Es ist schwierig, dieses Gefühl zu beschreiben.”

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radioWelt-Gespräch mit Peter Kapern – Stimmung in Ramallah

radiowelt, 30.11.2012/ ARD-Studio Tel Aviv, 08:30/ Peter Kapern

 

Ramallah feiert die Anerkennung Palästinas durch UN

30.11.2012/ ARD-Studio Tel Aviv, 07:35/ Peter Kapern

 

Euphorie in Palästina vor UN-Abstimmung

29.11.2012/ ARD-Studio Tel Aviv, 18:00/ Torsten Teichmann

 

Vor UN-Votum: Vorfeiern bei Palästinensern, Skepsis bei Israelis

Clemens Verenkotte, 29.11.2012

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Vormittag mit Blick auf die UN-Abstimmung erklärt, dieses Votum werde nicht zur Förderung der Bildung eines palästinensischen Staates beitragen. Israel strecke seine Hand zum Frieden aus, aber ein palästinensischer Staat werde nicht entstehen ohne dessen Anerkennung des Staates Israels als Staat des jüdischen Volkes.

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Palästinas UN-Antrag und die Folgen für die Region

Mit Bedacht hat Mahmud Abbas das heutige Datum ausgewählt, um seinen letzten außenpolitischen Trumpf am Ende einer langen, für die Palästinenser enttäuschenden und erfolglosen Politiker-Karriere auszuspielen: Indem er seinen lange angekündigten Antrag auf Aufnahme Palästinas als Beobachterstaat der Vereinten Nationen auf den Tag genau 65 Jahre nach der Abstimmung der UN-Generalversammlung über die Teilungsplan Palästinas legt, will er der historischen Bedeutung des heutigen Votums zusätzliches politisches Gewicht verleihen.

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