Auf hoher See!

Mit der Dvora, zu deutsch “Biene”, konnten wir auf Patroullienfahrt gehen.  Von Ashdod, vorbei an der  Gaspipeline bei Ashklelon zur Küste des Gaza-Streifens.

 

Hoffnungslos in Gaza

 

Taher Gaza

Knapp eineinhalb Jahre nach dem letzten Gaza-Krieg mögen einige Häuser teilweise repariert, die Wunden verheilt sein. Doch die körperlichen und seelischen Narben bleiben. Ein Besuch bei Taher Dschuda, der den Sommer 2014 nur knapp überlebte.

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Zeitreise zurück in den Krieg

Ein Deja vu auf einer Drehreise?  Das ist uns gerade in Gaza passiert. Zurück in den Juli  2014. Die ersten Tage des letzten Krieges. Keiner erwartetet damals, dass dieser so lange dauern würde.

 

Die Bäcker in Gaza backen so lange es eben geht

Es duftet nach Mehl und Hefe in der Bäckerei Makhbaz el-Chuli im Norden von Gaza-Stadt. Aus den prallen Broten, die aus dem Ofen ins Schaufenster purzeln, dampft es. Wie viele der weißen Brote sie denn machen am Tag? Der Chef kann’s nicht sagen, sie backen einfach nach Bedarf und so lange der Strom da ist.
Wenn der Strom im Viertel nach zwei oder drei Stunden schon wieder abgestellt wird, können die Bäcker noch den Generator anwerfen. Aber der frisst 16 Liter Diesel in der Stunde, das lohnt sich kaum. Es ist ein sonniger Sonntagmorgen in Gaza.

 

Nachtpatroullie! – Unterwegs am Sperrzaun

Selten erlaubt die israelische Armee eine Begleitung auf gefährlichen Einsätzen. Wir durften Soldaten an der Grenze zum Gaza-Streifen begleiten.

 

Kunst im Shati-Flüchtlingscamp

Übersetzt heißt Shati “Beach”. Klingt schön, ist es aber nicht. Etwa hunderttausend Menschen leben hier auf engstem Raum am Srrand von Gaza-Stadt. Doch es gibt auch Lichtblicke.

 

Nafez Abed, der Antiquitäten-Fälscher von Gaza

Das Flüchtlingsviertel al-Shatil ist wohl der letzte Ort, an dem man antike Schätze erwarten würde. Enge graue Gassen zwischen notdürftig hochgezogenen Betonhäusern. An diesem Gewittertag im Novembertag läuft das Regenwasser oben rein und unten wieder raus.      Weiterlesen

 

Gaza im Winter

Eine Sturmfront triff die Region. Besonders schlecht ist das für die Menschen in Gaza. 15 Monate nach Ende des dritten Krieges innerhalb von sechs Jahren hat sich wenig geändert. Da hilft es auch nicht, dass die Meldung von einer möglichen Öffnung der Grenze zu Ägypten bei Rafah die Runde macht. Die radikale Hamas dementiert eine Einigung. Wir waren heute  bei Dreharbeiten im Shati-Camp bei Gaza-Stadt. Bei der Rückkehr ein kurzer Augenblick des Schocks. Zwei Einschläge sind zu hören. Abfangraketen des Iron Dome explodieren über uns. Zum Glück passiert nichts. Offenbar ein Fehlalarm.

 

Bethlehem Banksy unterm Hammer

Straßenkunst, also Graffiti lassen sich nur mit Betonfräsen vereinnahmen. Die bemalte, kostbare Oberfläche wird aus der Steinmauer herausgeschnitten. Das Vorgehen ist umstritten. Die Versteigerung dieser Werke verpönt. Trotzdem kommt in Los Angeles jetzt ein Banksy-Werk aus Bethlehem unter den Hammer  Weiterlesen

 

Hamad fährt Wasser in Gaza aus


Hamad steuert seinen weiß-blauen Tankwagen durch die engen Straßen des Flüchtlingslagers Nuseirat im Zentrum des Gazastreifens. Das Wasser aus dem Hahn ist im Küstengebiet so verdreckt und versalzen, dass es sich zum Kochen und Trinken nicht eignet. Viele der 1,8 Millionen Palästinenser sind daher auf fahrende Wasserverkäufer wie Hamad angewiesen. Tim Assmann hat ihn begleitet:  Weiterlesen