LIVEBLOG zum Gazakrieg 2014

Nach der Ermordung von drei israelischen und einem palästinensischen Jugendlichen eskalierte die Lage in Nahost. Am 8. Juli begannen die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen, nachdem die Hamas Raketen auf Israel abgeschossen hatte. Wochenlang lief auch eine Bodenoffensive. Hinter den Kulissen gab es internationale Bemühungen um ein Ende der Gewalt.

Die ARD-Korrespondenten bedanken sich für das große Interesse am Liveblog. An dieser Stelle schließen wir diesen Post und machen normal mit dem Daily-Blog, sowie mit dem Weekly-Blog zwischen Mittelmeer und Jordan weiter. Sie können uns aber auch weiterhin bei twitter folgen unter:

@rc_schneider @MarkusRosch
@TeichmannARD @WagnerARD

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VIDEOS & AUDIOS zum Gazakrieg 2014

gaza-264~_v-modPremiumHalb Tage voller Gewalt, Trauer, Wut und Hass.  Hier finden Sie alle Video-& Audio-Beiträge unserer Korrespondenten zum Gazakrieg 2014.

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Kein Strom, kein Wasser, keine Hoffnung

Fünf Wochen lang herrschte Krieg im Gazastreifen, erst aus der Luft und mit Artillerie vom Rand des Gazastreifens aus, ab dem 18. Juli mit Bodentruppen. Mit Beginn einer temporären Waffenruhe am 5. August zogen sich die israelischen Truppen an die Grenze zurück – fürs Erste.

15.08.2014, 13:05, Bayern 2

 

Gegen die Bilder ist unser Text machtlos

Die Sonne scheint, die Kinder schreien: Wie man die Wahrheit über den Krieg in Gaza erzählt, obwohl die Wahrheit sich hinter Propaganda und Desinformation verbirgt. Ein Erfahrungsbericht

Richard C. Schneider, ARD Tel Aviv, zur aktuellen Lage in Nahost thumbnailWie berichten von einem Konflikt, der inzwischen ein Krieg geworden ist, wenn man über beide Seiten berichten muss? „Neutralität“ und „Objektivität“ werden von uns Journalisten erwartet, doch im Alltag des Nachrichtenproduzierens erweist sich dieses Ziel oft fast als unerreichbar. Nicht weil wir Partei ergreifen – obwohl andere Kollegen dies manchmal doch tun -, sondern weil wir mit drei Hindernissen konfrontiert sind: die Macht der Bilder, die Propaganda von beiden Seiten, die vielen verschiedenen „Wahrheiten“, die der palästinensisch-israelische Konflikt beinhaltet, und nicht zuletzt die Erwartungshaltung der Zuschauer daheim im sicheren Deutschland. Weiterlesen

 

Mit dem Eselskarren durch Gaza

Seit Tagen bestimmen Nachrichten über palästinensische Angriffe auf israelisches Gebiet und israelische Luftschläge auf Ziele im Gaza-Streifen die Nachrichten. So auch heute Früh. Und gleichzeitig gibt es vor Ort Alltag.

So ging es bei der Fahrt nach Gaza vergangene Woche um die Frage, wie sich die Hamas Organisation während der Eskalation verhalten wird. Wie lange hält sie sich an die Feuerpause? Und dann sagt die Redaktion, mach’ auch wieder Alltag. Mach’ etwas über die tausenden Eselskarren in Gaza. Die Geschichte ist im August in der Radiowelt auf Bayern2 zu hören, hier schon ein paar Video-Schnipsel.

 

 

Strommangel, die Geschichte von Abeer und ein versenktes Schiff

 

Der verhinderte Marathon-Man

 

Alternativer Nobelpreis für einen Palästinenser

Am Montag ist es so weit: Der palästinensische Menschenrechtsanwalt Raji Sourani will im Reichstag von Stockholm den Alternativen Nobelpreis entgegennehmen, den Right Livelihood Award. Er ist in diesem Jahr einer von vier Preisträgern. Sourani konnte nach tagelanger Ungewissheit über Rafah ausreisen. Der einzige Grenzübergang, den die Bewohner der Gazastreifens nutzen können: Meist Richtung Kairo, von dort wollte Sourani einen Flug nach Stockholm nehmen.     Weiterlesen

 

Freude und Trauer

tagesthemen  30.10.2013 22:50 Uhr

 

Gefangen in Gaza

nadia

Nadia kommt schon seit drei Wochen jeden Tag nach Rafah, an den Grenzübergang im Süden des Gazastreifens. Die junge Palästinenserin muss nach Kairo, das Semester hat schon längst wieder angefangen. Aber wie hunderte anderer Studenten sitzt Nadia nach dem Ende der Semesterferien im Gaza-Streifen fest.   Weiterlesen