Verfolgt, vergessen – Deutsch-jüdische Fußballstars

Die Entwicklung Deutschlands zur führenden Fußballnation war auch geprägt von jüdischen Spielern. Den Rekord von 10 Toren in einem Länderspiel hält Gottfried Fuchs, neben Julius Hirsch einer von zwei deutsch-jüdischen Nationalspielern. Nach der Machtübernahme durch die Nazis wurden die Sportler ausgegrenzt, verfolgt,vertrieben, ermordet. Und sie gerieten in Vergessenheit. Nun gedenkt eine Ausstellung in Tel Aviv an die Kicker. Initiiert von der Uni Hannover unterstützt vom Goethe-Institut und er Stadt Tel Aviv.

 

Dämone, Glücksgöttin und Frühlingsbräuche: das marokkanische Mimuna-Fest

Es darf wieder „Chametz“ gekauft und gegessen werden. Das Pessach-Fest ist vorbei. Eine Woche lang stand in vielen jüdisch-israelischen Haushalten nur Matza auf dem Tisch. Für jene, die sich streng an die religiösen Speisevorschriften halten, waren alle Triebmittel sowie gesäuerte und gegärte Speisen tabu. Seit Samstag Abend darf “Chametz” nun wieder ins Haus. Die weißen Tücher über den gebannten Lebensmitteln sind aus allen Läden und Supermärkten verschwunden. “Chametz” darf allerorts wieder über die Ladentheke geschoben werden. Ein Grund zum Feiern, den viele Familien am Ende des Pessach-Festes wahrnehmen. Marokkanische Juden und andere jüdische Israelis mit nordafrikanischem Migrationshintergrund haben dafür eigens ein eintägiges Fest aus der Diaspora mitgebracht: das Mimuna-Fest. Das folkloristische Frühlingsfest beginnt am Ende des Pessach-Festes.

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Der Maestro wird 80

Die letzten runden Geburtstage feierte der Dirigent Zubin Mehta in den Konzertsälen der Welt. In diesem Jahr, zu seinem Achtzigsten, unter anderem in Tel Aviv. Das Verhältnis zwischen Israel und dem Maestro ist ein Besonderes.

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Über Felsen in Richtung Wasserfall

Viel Wasser mitnehmen, früh aufstehen: Wer den Flusslauf Wadi Arugot am Toten Meer erwandern will, muss sich gut vorbereiten. Als Belohnung gibt es einen grandiosen Ausblick und eine versteckte Badegelegenheit.

 

Vorspielen für die Berliner Philharmoniker

Das Huberman-Stipendium wird nur alle 2 Jahre vergeben, und erlaubt es jungen israelischen Geigern an der Akademie der Berliner Philharmoniker zu spielen. Dieses Jahr fand die Auswahl in Jerusalem statt, und wir haben sie begleitet.

 

Flüchtlings-Seder in der Wüste Negev

An Pessach gedenken Juden der Flucht aus ägyptischer Sklaverei in die Freiheit. Doch das Pessach-Fest, das unser Mitarbeiter Niklas Nau in der Negev-Wüste besucht hat, beschäftigt sich auch mit Fluchtgeschichten, allerdings anderen. Und wie Israel heute damit umgeht.

 

Pessach: Vorbereitungen zum “ Fest des ungesäuerten Brotes“

Morgen, am Freitag beginnt Pessach, mit dem Seder-Abend: Das Fest, das an den Exodus der Israeliten aus Ägypten erinnert. Weiterlesen

 

Obdachlos auf Befehl

Im Westjordanland sind seit Jahresbeginn hunderte Palästinenser obdachlos geworden. Die israelische Militärverwaltung zerstört Zelte und Hütten, die Lebensgrundlagen der Familien sind betroffen. Gemessen wird dabei aber nach zweierlei Maß.

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Israel: Wie der Terror das Land verändert

Nach den Terroranschlägen in Paris, Brüssel und Istanbul bekam unser Studio viele Anfragen zum Thema: Worauf müssen sich die Europäer einstellen, wenn der Terror Alltag werden sollte? Welche Erfahrungen hat Israel damit gemacht?

Selbstverständlich kann man den IS-Terror nicht mit den Anschlägen der Palästinenser vergleichen. Geschichte, Ursachen und Auswirkungen des komplexen israelisch-palästinensischen Konflikts sind einzigartig.

Dies vorausgeschickt bleibt trotzdem die spannende Frage, wie sich die israelische Gesellschaft durch die Jahrzehnte andauernde und permanente Terrorbedrohung – durch Bombenanschläge und jetzt auch die Messerattacken – verändert hat. Der sind wir im folgenden Beitrag nachgegangen. Und dabei auf viele, teilweise sehr unterschiedliche Aspekte gestoßen.

 

Gaza wird zum teuren Pflaster

Die Ägypter haben die meisten Tunnel zum Gazastreifen zerstört. Die Hamas –  in akuter Finanznot – schraubt ihre Steuerforderungen nach oben. Der Preis für Zigaretten hat sich vervierfacht, die Tagelöhner am Hafen können sich den Fisch, den sie fangen, nicht mehr leisten. Ein Stimmungsbericht aus Gaza. Weiterlesen