Walking Palestine

…so heißt das Wanderbuch des ehemaligen EU-Diplomaten Stefan Szepesi. 25 sehr schöne Touren durch die Westbank werden da  toll und sehr detailliert beschrieben. Am Wochenende ging es spontan nach Aboud. Das ist ein christliches Dorf in der Nähe von Modiin Illit. Weg aus der Großstadt, direkt hinein in die Natur, in die Ruhe. Wir waren die Einzigen und haben den Rundweg richtig genossen, auch wenn nicht immer Markierungen zu finden waren. Wasser und etwas zu Essen sollte man mitnehmen. Das Buch gibt es übrigens im Laden des American Colony in Jerusalem.

 

 

Der verhinderte Marathon-Man

 

Von Safed nach Tiberias

Frühling! Zeit zum Wandern! Alles blüht, alles ist noch grün. Deshalb stand am Wochenende die Wadi Amud Tour an. Eine Tageswanderung in Galiäa, von Safed zum See Genezareth. Organisiert diesmal von Daniel Baumann, Vikar der Erlöserkirche. Einstieg: Bei Ein Kwais, der Grabbstätte eines Scheichs. Dann führen Klettersteige und enge Wege durch das wunderschöne Wadi Amud (“Säulenwadi”) etwa 18 Kilometter runter zum See. Wichtig ist eine gute Kondition, möglichst keine Höhenangst und ausreichend Wasser. Bei Regen kann man nicht gehen! Hartgesottene können auch vom See die Strecke rauf gehen.

 

Israels unruhige Nordgrenze

Eine Trip auf den Golan. Mitten hinein in eine Militärübung….

 

Ein Dorf, ein Team, ein Titel, eine Familie!

Der neue palästinensische Fussballmeister kommt aus Wadi Alnees. Ein 800 Seelen Dorf in der Nähe von Bethlehem! Und die Mannschaft hat eine besondere Tradition und Geschichte.

 

Flugalarm! – Das Ende der Ruhe

In 600 Meter Höhe donnern sie über Tel Aviv. In dreihundert Meter Höhe über Modiin. 12/30 lautet der Name der neuen Landebahn des Ben Gurion Flughafens. Für viele Einwohner längst ein Horrorbegriff.

 

Der Kampf um Wasser

Nach der umstrittenen Rede des EU-Parlamentspräsidenten rückt die Wasserverteilung vor allem im Westjordanland wieder in den Focus. Deshalb  waren wir im Jordantal unterwegs.

 

Soldaten als Parksünder

Nicht der Friedensprozess, der Atomstreit mit dem Iran oder baldige Besuch der deutschen Bundeskanzlerin stehen heute im Focus,: Sondern: Unbezahlte Parktickets! Die wahren Probleme also. Der Sünder: Die israelische Armee. Die parkt nämlich in grossen Städten alles zu. Und zahlt dann nicht. Ein Skandal. Damit beschäftigt sich auch ein Parlamentsauschuss. Und bringt Unglaubliches ans Tageslicht: 11 Millionen Schekel, also etwa zwei Millionen Euro, schulden die Verkehsrowdys den israelischen Kommunen. Doch auch hier gilt: “Jede Schuld muss beglichen werden”. Feilschen ist aber nicht verboten: Der Obmann des Ausschusses sagte, dass eine ursprüngliche Schuld von etwa 9 Millionen Schekel, die die Armee im letzten Jahr der Stadt Jerusalem schuldete, auf 3,3 Millionen runtegehandelt wurde. Respekt!

 

Sonne, Strand, Surfer- Winter in Tel Aviv

 

Frauenpower an der Sperrmauer

Foto 06Sie nennen sich “Machsom Watch” (Kontrollpunktbeobachter), arbeiten ehrenamtlich und brennen für ihre Überzeugung. Die meist pensionierten Damen von Machsom Watch beobachten und protokollieren seit 2001alles rund um die Checkpoints und die Sperrmauer. Tag und Nacht. Beharrlich, oft unbequemund unabhängig. Oft ecken sie an. Oft haben sie aber auch Erfolg und können zwischen Armee und Palästinensern vermitteln. Ich bin bei einer Tour rund um Jerusalem mitgefahren.  Die Photos sind bei Kalandia und der Siedlung Pisgat Zeev gemacht worden.  Wir haben auch entdeckt wie einfach man über die Sperranlage kletttern kann (Photo: bei Bir Nabala)  und wie schwierig es ist zwischen zwei Siedlungen, in einer Art Käfig zu leben (Photo: bei Bei Jiza). Sehr interessant. Man kann an Touren in die Westbank und Jerusalem teilnehmen. Etwas vier Mal im  Monat geht das. Die Plätze sind aber begrenzt. http://www.machsomwatch.org/ + http://www.ngo-monitor.org/article/machsom_watch