Der Berg ruft!

Es ist eine kurze aber heftige Wanderung! Der Ha Arbel am See Genezareth. Kurz vor Migdal fährt man rechts ab und steigt dann bei dem kleinen arabischen Ort Haman ein. Und dann geht es schon steil bergauf auf den Arbel. Etwa 500 Höhenmeter. Der Berg ist nur ca. 300 Meter hoch, aber man geht unterhalb des Sealevels los. Hier sollen in den Höhlen die Hasmonaer gegen Herodes gekämpft haben.  Und es ist nicht ohne, diese Rundwanderung. Steil mit Haken und Absicherungen. Vor allem bergab eine Herausforderung, selbst für die bayerische Berg-Gams. Weiterlesen

 

Winterspaß- Knapp über dem Meeresspiegel

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Har Gilboa liegt in der Nähe des Jordantales, bei Afula. nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Am Wochenende war dort schob richtig tolles Wetter. Bei Sakneh (Gan Halosha) konnte man sogar schon baden! Und dann das: Plötzlich taucht ein Skigebiet wie aus dem Nichts auf! Lifte, eine Piste, sogar ein Bergrestaurant. Zögerlich versuchen ein paar Dutzend religiöse jüdische Mädels abzufahren. In Röcken und original Skiausrüstungen. Ein Riesenspass. Dazu wird laute Volksmusik gespielt. Und ein Aufseher schreit ununterbrochen während die Mädchen den Berg runterpurzeln. Und das bei 25 Grad. Ein Riesenspass!!!

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Vereint gegen Netanjahu.

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Die Abgeordnete Hanin Zoabi darf bei der Wahl in Israel im März antreten. Vier Wochen vor der Abstimmung war israelische Araberin vom Zentralen Wahlkomitee gesperrt worden. Ihre politischen Gegner warfen ihr Hetze vor. Der Oberste Gerichtshof hat die Sperre jetzt aufgehoben; wie bei vorangegangenen Wahlen auch.
Und doch ist dieses Mal etwas anders. Die arabischen Abgeordneten treten mit einer gemeinsamen Liste an und könnten drittstärkste Kraft werden.

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Hoffen auf Hoffnung – Eine Schule für Gaza

Seit dem 50-Tage Krieg im letzten Jahr hat sich in Gaza nur wenig geändert. Nun stellt temporär sogar die UN ihre lebenswichtige Hilfe ein. Ein Besuch in Beit Hanoun an Gazas Grenze zu Israel. Hier hat der Krieg tiefe Spuren hinterlassen. Vor allem bei den Kindern. Jetzt wurde mit deutscher Hilfe eine Schule eröffnet.

 

Bottlegate – Im Land des politischen Recyclings

Sara-und-Benjamin-NetanyahuSara Netanjahu wird in Israel gigantischer Einfluss auf ihren Mann nachgesagt. Aber hat sie aus einem Leben in der Politik nichts gelernt? Ausgerechnet über Saras Vorliebe für Pfandflaschen und deren Recycling soll Regierungschef Benjamin Netanjahu jetzt ins Stolpern geraten? Dabei läuft Wiederverwertung nirgendwo so erfolgreich wie in der israelischen Politik. Eine Glosse mit Links. Weiterlesen

 

Der Hölle entkommen- Das Vermächtnis des Geigenbauers

Am Holocaust-Tage haben die Berliner Philharmoniker ein Konzert gegeben. Und auf 17 Geigen von Amnon Weinstein gespielt. 17 Geigen aus der Zeit des Holocaust. 17 Geigen die Amnon Weinstein restauriert hat. Amnon Weinstein hat fast seine gesamte Familie im Holocaust verloren. Seine Verwandten, die Bielskis, kämpften während dem 2. Weltkrieg gegen die Nazis.

 

 

Der Feind in meinem Bus – eine Multimediareportage

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Ein Hahn kräht. Eine schwarze Straßenkatze huscht vorbei. Sonst ist es still und dunkel im palästinensischen Dorf Kufr Al Dik, wenn der Familienvater Attah Saleh aufwacht. Um vier Uhr in der Früh muss er aufstehen, damit er es bis halb neun zur Arbeit in Tel Aviv schafft. Täglich. Der Grund: Ein Checkpoint liegt auf seinem Arbeitsweg. Da muss er erst einmal durch.     Weiterlesen

 

Furcht vor dem Terror – Auswandern oder bleiben?

Nach Aussagen des Chefs der Jewish Agency Natan Sharansky erwartet Israel dieses Jahr bis zu 15.000 Neueinwanderer aus Frankreich. Mehr als doppelt so viel wie 2014. und das fünffache von 2013.Was sind die Gründe? Einige Erklärungen in meinem Tagesthemen -Stück vom Montag Abend.

 

Gaza 1: Jugend ohne Hoffnung

Zum Jahresende habe ich wieder Gaza besucht. Wie so oft in diesem Jahr. Und zwei Reportagen mitgebracht. Hier die erste.

 

Tabgha: Mit Handicap aber ohne Behinderung

Das Beit Noah am See Genezareth in Israel ist bis in den Herbst hinein eine Begegnungsstätte für Jugendliche mit Handicap. Junge Palästinenser aus Bethlehem und Israelis aus Kfar Tikva gehörten zu einer der letzten Gruppen in diesem Jahr. Ohne Einfluss von Politik und teils ohne Sprache begegnen sich junge Menschen in Tabgha frei von jeder Behinderung.