Die Hoffnung auf Geiseln: Zehn Jahre nach Gilad Shalit

Maher Abu-Karsh ist ein Mörder. Heute hat er einen Geflügelladen in Gaza-Stadt. Viermal lebenslänglich sollte er hinter Gittern sitzen. Doch dann tauchte 2006 zum ersten Mal der Name Gilad Shalit auf. Für Maher Abu-Karsh sollte er Freiheit bedeuten.  Weiterlesen

 

Der Ruß ist noch immer da

tabgha_09

„Was uns wirklich aufregt, sind diese bösartigen Gerüchte“, sagt Pater Nikodemus. Ein Jahr nach dem Brandanschlag auf das Benediktiner-Kloster am See Genezareth höre er, das zerstörte Atrium vor der Brotvermehrungskirche sei längst wieder aufgebaut.

„Aber noch schlimmer ist es, wenn ganz andere behaupten, wir würden den Wiederaufbau bewusst verzögern und uns quasi als Märtyrer in Ruinen darstellen wollen.“                    Pater Nikodemus

In Tabgha am See Genezareth schauen noch immer verkohlte Balken aus den Wänden, Ruß bedeckt die Fassade. “Und vom Staat Israel haben wir bisher keinen Cent bekommen, obwohl es immer wieder große Versprechungen gab.”      Weiterlesen

 

Schule für eine andere Zukunft

Mehr lernen als Bio und Mathe: An der Eastern Mediterranean School nördlich von Tel Aviv lernen junge Israelis und Palästinenser sich auch gegenseitig kennen. Was banal klingt, ist heute anderswo kaum noch möglich.

Weiterlesen

 

“Er sollte sich schon mal ein Grab aussuchen”

deadyet

Die Uhr steht bei 19 Stunden, 40 Minuten. Seit gestern Abend ist Avigdor Lieberman im Amt. Und Ismail Haniyeh ist noch nicht tot.

Die Uhr auf isismailhaniyehdeadyet.com (“Ist Ismail Haniyeh schon tot?”) läuft weiter; schließlich hatte Lieberman vor ein paar Wochen gesagt, wenn er Verteidigungsminister werde, dann habe der Hamas-Führer in Gaza noch höchstens 48 Stunden zu leben, wenn …      Weiterlesen

 

Schwarzes Gold, schwarze Lunge

Ohne Schutzkleidung, ohne Versicherung stellen Arbeiter im Westjordanland Holzkohle her. Sie nennen das Produkt “schwarzes Gold”, auch wenn die Herstellung ihrer Gesundheit schadet. Denn die Menschen im “Tal der Kohle” sind auf das Geschäft angewiesen.

 

Die bedrohte Minderheit

Eine Ausstellung im Austrian Hospitz in der Jerusalemer Altstadt beschäftigt sich mit der Lage der Christen in der Region. Nikodemus Schnabel, Priester im Dormitio-Kloster auf dem Zionsberg, hat uns durch die Ausstellung “Nostalghia” geführt.

 

Der letzte Cowboy – Reiten auf dem Golan

Die Golan-Pferde sind eine besondere Rasse: stark und unabhängig. Wie die Menschen, die dort leben. Ich habe eine Reitstunde bei Dudi, dem letzten Cowboy, genommen.

 

„Mit den Waffen unter meinem Mantel“: Von der Untergrundarmee zur Staatsgründung Israels

Mia Litvinski ist 92 Jahre alt: Aufgewachsen ist sie in Leipzig, später floh sie nach Israel und wurde Mitglied der Untergrundarmee Hagana. Wir treffen sie zum heutigen 68. Jubiläum der Staatsgründung Israels.

 

Mitarbeit: Ronja Dittrich

 

Rund um den See Genezareth

Entspannung pur: Ein Trip rund um Israels größten See.

 

Und dann erzählte sie doch


Yom HaShoah – Holocaust-Gedenktag in Israel. Ein Tag, an dem auch die Geschichten der Überlebenden erzählt werden. Für viele waren die Erlebnisse so schmerzhaft, dass der Holocaust lange Zeit ein Tabuthema war. Auch für Karla Raveh. Ausgerechnet Deutsche änderten das. Benjamin Hammer hat die Auschwitz-Überlebende getroffen. Weiterlesen