Lernen zwischen Mauern – Die “Schmidt-Girls”

Die Schmidt-Schule vor dem Damaskus-Tor in Jerusalem: Hier lernen christliche und muslimische Mädchen unter deutscher Leitung.  Vom Kindergarten bis zum Abschluss. Bis zum deutschen oder palästinensischen Abitur. Und das seit 1886. Eine Oase der Hoffnung und Ruhe in dieser so unruhigen Stadt.

 

 

Tanzen bis zum Sonnenaufgang – Der Dead Sea Rave

Vom Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang wird getanzt,. Unterhalb der historischen Festung Masada. Direkt am Toten Meer. 424 Meter unter dem Meeresspiegel. Dead Sea Rave heißt die Veranstaltung. Etwa 20.000 Tanzwütige aus aller Welt kommen in die Wüste,. Per Anhalter, mit Busse, mit ihren Autos.  Schon letztes Jahr gab es einen Rave Party. Und es war ein riesiger Erfolg mit dem Rave-Gigantenr David Guetta. Diesmal sind schon am Nachmittag überall harte Beats zu hören. Und gegen Abend sind dann die Strassen von Jerusalem und Arad, die nach Masada führen richtig verstopft. Die Party geht langsam los und heizt sich dann aber richtig auf. Gruppen wie Dash Berlin, Deep Dish (mit einem iranisch-amerikanischen DJ)., Paul Oakenfold -einer der Pioniere der Elektro-Musik- und viele andere heizen richtig ein. Vorteil: Während es überall in Israel Abends schon richtig kalt ist, sind die Temperaturen unter dem Meeresspiegel sehr angenehm. Ab Mitternacht gehts dann richtig los. Die Party beginnt. Und wird noch lange dauern. Ans Schlafen denkt hier keiner. Wäre auch zu laut. Wir müssen bald aber wieder Richtung Tel Aviv. Die Arbeit ruft. Und vielleicht werde ich auch langsam zu alt für so etwas….

 

Die grosse Freiheit: Umsonst Lesen!

 

Mit dem Eselskarren durch Gaza

Seit Tagen bestimmen Nachrichten über palästinensische Angriffe auf israelisches Gebiet und israelische Luftschläge auf Ziele im Gaza-Streifen die Nachrichten. So auch heute Früh. Und gleichzeitig gibt es vor Ort Alltag.

So ging es bei der Fahrt nach Gaza vergangene Woche um die Frage, wie sich die Hamas Organisation während der Eskalation verhalten wird. Wie lange hält sie sich an die Feuerpause? Und dann sagt die Redaktion, mach’ auch wieder Alltag. Mach’ etwas über die tausenden Eselskarren in Gaza. Die Geschichte ist im August in der Radiowelt auf Bayern2 zu hören, hier schon ein paar Video-Schnipsel.

 

 

Verdächtige. Entführung. Gag Order.

 

Ausländische Küche in Tel Aviv

 

Geheimsache Poolparty!

Es ist der Sommertrend bei jungen Israelis! Poolpartys. Eigentlich nichts Besonderes. Aber: Viele sind geheim. Man kommt nur hin mit einer exklusiven Einladung. Und erfährt den Ort erst wenige Minuten vor Beginn. Ich habe es ausprobiert. Freitag Mittag: Wir warten. Dann kommt die SMS. Ashdod, Gan Ha Darom. Dann muss es schnell gehen. Mit dem Auto hin, in den wartenden Bus. Und eine Stunde später sind wir mit etwas 200 Anderen in einem exklusiven Haus mit Riesenpool. Es wird gefeiert, getrunken. Alles ist bestens organisiert. Und ein Riesenspass. Aber: Höllisch laut. Grund für die Geheimnisskrämerei: Die Polizei soll möglichst spät davon erfahren. Gegen sieben ist die Sause vorbei. Und der Korrespondent erschöpft.

Markus Rosch Geheimsache Poolparty

 

 

 

Vor dem Papst – Ein Rundgang auf dem Zionsberg

Kurz vor dem Papstbesuch bin ich mit Pater Nikodemus Schnabel auf dem Zionsberg unterwegs. Wir unterhalten uns über den Papstbesuch, besuchen den Abendmahlssaal  und sprechen über die Lage der Christen.In der Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg, die 1910 eingeweiht wurde, leben 20 deutschsprachige Benediktiner-Mönche.

 

Nicht jüdisch genug? – Kritik an Europa-Helden

Die Sensation: Maccabi Tel Aviv gewinnt die Europa-League im Basketball. In packenden Spielen erst gegen Moskau und dann gegen den Favoriten Real Madrid. Ganz Israel jubelt, feiert den Underdog auf den Strassen, auf den Plätzen. Ganz Israel? Nein. In Zitaten heute in der Tageszeitung Jerusalem Post machen Ultra-Religiöse gegen den Club und seine Spieler mobil.  “Ein Mangel an Judentum” stellten religiöse Parlamentsmitglieder fest. Der Abgeordnete Moshe Gnafi wird noch deutlicher: “Wir sind ein Land von Idioten geworden,. Wir respektieren die Torah nicht. Wir verhalten uns wie Kinder. Und schauen uns so ein Spektakel an.”  Die Lösung? “Das Spiel zeigt uns, dass wir mehr religiöse Erziehung brauchen” so Meshulam Nahari. Hintergrund: Viele Maccabi Spieler sind Ausländer oder wurden im Ausland geboren. Zumindest ein wenig relativiert der Vorsitzende der Shas-Partei Aryeh  Deri die Kritik. Durch” jüdische Intelligenz” seien die richtigen Spieler zusammengebracht worden. Und: “Gott sei Dank habe das Endspiel nicht an einem Shabbat stattgefunden.” Na,  dann kann Israel ja weiterfeiern.

 

Einmal quer durch Israel – Ohne Geld

Unmöglich? Nicht für Christian Seebauer. Ich habe ihn  auf einer Wüstenetappe begleitet.