Umfrage: Eine kleine Mehrheit hat Hoffnung

Eine neue Studie befasst sich mit der Sicht der Palästinenser und der Israelis auf den Konflikt. Das Israelische Demokratie-Institut und das Zentrum für Politik und Demoskopie in Ramallah haben dafür zusammengearbeitet. Das Ergebnis: Eine kleine Mehrheit hat noch Hoffnung.  Weiterlesen

 

Der ewige Kampf ums Wasser

Im Westjordanland leiden zurzeit viele Palästinenser unter Wassernot – das Wasser wird von Israel rationiert. Kritiker werfen den israelischen Behörden vor, eigene Siedlungen bevorzugt zu versorgen. Israel bestreitet das. Ein Gespräch mit Clemens Messerschmid, der seit über 20 Jahren vor Ort als Hydrogeologe für viele deutsche und einige internationale Organisationen und Stiftungen (GEZ, DED, GTZ, KfW, ZIM; Weltbank usw.) arbeitet . In Artikel unter anderem z.B. für die SZ (10.3.2014, „Wasser und Krieg“) hat er sich mit der Wasserproblematik intensiv auseinandergesetzt.

 

“Seit zwanzig Jahren geht es rückwärts”. Der deutsche Wasserexperte Clemens Messerschmid findet deutliche Worte, wenn es um Wasser und Wasserverteilung geht.

 

 

 

Ein Türke für Rio? – Die palästinensische Olympia-Hoffnung

Bahri Tanrikulu ist ein Taekwando-Legende. Nun will der gebürtige Türke zum dritten Mal bei Olympia starten. Unter palästinensischer Fahne.

 

Duma. Das Dorf, das nicht mehr schläft

Im Juli 2015 schmissen radikale Siedler einen Brandsatz in das Haus der Familie Dawabsche in Duma im Westjordanland. Nur Ahmed, damals fünf Jahre alt, überlebte schwer verletzt. Ein Jahr danach ist in dem Dorf nichts mehr, wie es einmal war.  Weiterlesen

 

Was ist die Identität?

Farid Abu Shakra sucht mit einer großen Ausstellung in Umm Al Faham nach der Identität der palästinensischen Künstler. Das ist gar nicht leicht. Schon allein weil Palästinenser an sehr verschiedenen Orten heute leben. Abu Shakras großer Wunsch ist ein Museumsneubau im Norden von Israel.

 

Yatta – Leben in einer bestraften Stadt

Yatta – rund 80.000 Menschen leben hier. Eine Stadt sieben Kilometer südlich von Hebron in der Westbank. Von hier stammen die beiden Attentäter von Tel Aviv. Seit Mittwoch letzter Woche ist die Stadt abgeriegelt. Wir sind trotzdem hingefahren gefahren und haben versucht reinzukommen.

 

Eine diplomatische Laune?

In Paris sind die Außenminister aus 28 Staaten zu einer Nahost-Konferenz zusammengekommen. Wir berichten in einer Audio-Reportage über die Ausgangslage in Nahost und weiter unten im Text über die Haltung zur Konferenz bei Israelis und Palästinensern.

Im israelischen Parlament, der Knesset gibt es eine fraktionsübergreifende Gruppe der Siedler. Deren Sprecher ist Yoav Kisch vom Likud. Kisch hält die französischen Nahost-Initiative für eine diplomatische Laune.  Weiterlesen

 

Schwarzes Gold, schwarze Lunge

Ohne Schutzkleidung, ohne Versicherung stellen Arbeiter im Westjordanland Holzkohle her. Sie nennen das Produkt “schwarzes Gold”, auch wenn die Herstellung ihrer Gesundheit schadet. Denn die Menschen im “Tal der Kohle” sind auf das Geschäft angewiesen.

 

Friedliche palästinensische Proteste mit Pferd und einer außergewöhnlichen Teilnehmerin

Die Wadi Qana Straße ist eine 11 Kilometer lange Verbindung von der jüdischen Stadt Immanuel zur Schnellstraße nach Tel Aviv. Seit sie neu ausgebaut wurde, schneidet die Straße den palästinensischen Dorfbewohnern in der Umgebung den freien Zugang zu ihren Feldern ab.
Wir haben dokumentiert, wie die Bewohner dagegen protestieren. Und dabei eine außergewöhnliche Demonstrantin kennengelernt. Die in Nablus lebt, mitten in der Altstadt, obwohl dies offiziell lebensgefährlich für sie ist.

 

 

Ein Museum für Palästina

Nach jahrelanger Planung eröffnet heute das Palästinensische Museum in Birzeit bei Ramallah. Auf Ausstellungen, Kunst oder Artefakte müssen die Besucher aber zunächst verzichten. Der Museumsdirektor hält das aber für gar nicht so verkehrt. Weiterlesen