Von Beit Jala mit dem deutschen Abitur in die Welt hinaus

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Mariana, Shaden, Majd und Dana haben ihre schriftlichen Abiturprüfungen hinter sich. An ihrem letzten Schultag in Talita Kumi haben sie einen Abistreich gemacht; es ist der erste Abistreich im palästinensischen Westjordanland, sagen sie: Sie haben alle Tische und Stühle aus den Klassenzimmern in die Gänge geräumt und sie mit Toilettenpapier “geschmückt”. Ihre arabischen Lehrer fanden das gar nicht lustig, “die deutschen Lehrer hatten da mehr Verständnis”.

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Das geteilte Dorf

Al Jib liegt nur wenige Kilometer entfernt von Jerusalem, im Westjordanland. Umgeben ist das Dorf wie mit einem Riegel von vier israelischen Siedlungen: Givaat Zeev, Har Shmuel, Givion und Givon Hahadasha. Mit allen Problemen. Ausserdem durchtrennt die Sperranlage das Dorf. Mehr dazu in den NDR Weltbildern am kommenden Dienstag Abend um halb zwölf.

 

Der Wüstentripp – Jericho!

Teil drei des Wüstentripps. Und eigentlich der Anfang.

Jericho: Die wohl älteste bewohnte Stadt der Welt. Dort gibt es ein Seilbahn und ein wunderschönes Kloster.

 

Arafat Jaradat, 30, Palästinenser

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Arafat Jaradat war 30, er hatte zwei Kinder, zwei und vier Jahre alt. Der Palästinenser soll Steine und einen Brandsatz auf Israelis im Westjordanland geworfen haben. Deswegen war er seit vergangenen Montag in israelischem Militärarrest. Seit Samstag ist der Mann tot. Weiterlesen

 

Hebron – Die zerissene Stadt

mehr dazu in NDR Weltbilder “Israel: Zwischen den Mauern”:

NDR Weltbilder – 29.01.2013 23:30 Uhr Markus Rosch

 

 

Weihnachtsgeschichte.

Was heißt eigentlich Friedliche Weihnachten auf Aramäisch? Im Dorf Dschich – ganz im Norden Israels – lebt eine kleine Gemeinde maronitischer Christen. Seit diesem Jahr lernen die Grundschüler von Dschich wieder Aramäisch. Also die Sprache, die Jesus und seine Jünger sprachen, wie die Bewohner ihren Gästen stolz erklären.

Kareen - Gebet auf Aramäisch. TeichmannDas arabisch-israelische Dorf Dschich. TeichmannNadim - Arak zu Weihnachten. Teichmann

Kareen konnte mir die Frage nach dem Weihnachtsgruß auch nicht beantworten. Aber die Schülerin stimmte sofort ihr Sonntagsgebet an. Da wir aber in einem Beitrag immer nur einen Ausschnitt von dem senden können, was wir mitgeschnitten und erfahren haben, habe ich Kareen in voller Länge an den Anfang dieses Blogs gestellt.

Den ganzen Radiobeitrag und weitere Weihnachtsgeschichten hier! Weiterlesen

 

Stereotypen & Rassismus: Palästinenser in israelischen Schulbüchern

03.12.2012/ ARD-Studio Tel Aviv, 07:00/ Peter Kapern

 

Israels Siedlungsbaupläne und ihre Folgen

02.12.2012/ ARD-Studio Tel Aviv, 17:00/ Peter Kapern

 

E 1 und die Folgen

Wie im militärischen Bereich, so gibt es hierzulande auch im politischen Bereich “roter Linien”, die bewusst eingehalten/ignoriert werden. Die sogenannte “E 1 Zone” – das Gebiet zwischen der großen Siedlungsstadt Ma’ale Adumim (knapp 40.000 israelische Einwohner)  und dem Osten Jerusalems gehört dazu – und zwar für die Amerikaner und Europäer.

Seit Sharon musste jeder israelische Regierungschef dem jeweiligen Amtsinhaber im Weißen Haus versprechen, dieses Terrain nicht zu besiedeln. Warum? Weil es buchstäblich die Zwei-Staaten-Lösung durchtrennen würde. Geographisch den Norden vom Süden der Westbank teilt und somit ein “zusammenhängendes” palästinensischen Staatsgebeit unmöglich machen würde. Sharon und Olmert hielten sich an das US-Verbot, auch Netanjahu gelobte Obama 2009, die E 1 Zone in Ruhe zu lassen. -

Das gilt jetzt nicht mehr: Nach dem UN-Votum ließ Netanjahu am Freitagnachmittag die Entscheidung bekanntgeben: Baugenehmigung für E 1.  Obama schickte nahezu postwendend seinen Sprecher vor die Mikrophone: “We believe these actions are counterproductive and make it harder to resume direct negotiations or achieve a two-state solution. Direct negotiations remain our goal, and we encourage all parties to take steps to make that easier to achieve.” – Das dürfte noch eine gelinde Version dessen sein, wie  innerhalb des Oval Office die ausschließlich innenpolitisch bedingte Vorgehensweise Netanjahus bezeichnet sein dürfte. Nach allem, was Washington in den vergangenen  zwei Wochen und zuletzt vor der UN-Generalversammlung für Netanjahu geleistet hat, wird sich Obama – vermutlich wieder einmal – von Israels Regierungschef hintergangen fühlen.

Netanjau meinte offenkundig, aus seiner innenpolitischen Defensive heraus kommen zu müssen, die für ihn das UN-Votum darstellte. Außenminister Lieberman sprach in den Tagen vor dem 29.11. nicht für sich allein, als er Abbas für dessen “einseitigen” Gang nach New York harsche Reaktionen Israels ankündigte. Im Kreis seiner acht wichtigen Kabinettskollegen habe Netanjahu über die Baugenehmigungen gesprochen, auch über E 1. Allerdings, so berichtet “Yedioth Achronoth” (vgl. http://bit.ly/SkqNCX), sei dem Minsterpräsidenten geraten worden, die 3000 neuen Wohneinheiten in Ost-Jerusalem und Westbank erst mit einem gewissen zeitlichen Abstand zur UN-Entscheidung bekannt zu geben, nicht direkt danach. Sonst würde dieser Schritt im Ausland als Vergeltung für den Abbas-”Alleingang” gewertet werden.

Well, das ist jetzt wohl eingetreten – und Präsident Obama wird wissen, dass alle seine Warnungen an Netanjahu nichts gefruchtet haben, nach dem UN-Votum nicht zur “doomsday weapon” (ein Zitat von Dani Seideman, israelischer Friedensaktivist gegenüber NTY, vgl. http://nyti.ms/U7agQ8 zu greifen.

 

Reaktionen in Ramallah und Israel

Reaktionen in Ramallah und Israel

30.11.12 / Tagesschau  20.00 Uhr / Markus Rosch