Friedliche palästinensische Proteste mit Pferd und einer außergewöhnlichen Teilnehmerin

Die Wadi Qana Straße ist eine 11 Kilometer lange Verbindung von der jüdischen Stadt Immanuel zur Schnellstraße nach Tel Aviv. Seit sie neu ausgebaut wurde, schneidet die Straße den palästinensischen Dorfbewohnern in der Umgebung den freien Zugang zu ihren Feldern ab.
Wir haben dokumentiert, wie die Bewohner dagegen protestieren. Und dabei eine außergewöhnliche Demonstrantin kennengelernt. Die in Nablus lebt, mitten in der Altstadt, obwohl dies offiziell lebensgefährlich für sie ist.

 

 

Ein Museum für Palästina

Nach jahrelanger Planung eröffnet heute das Palästinensische Museum in Birzeit bei Ramallah. Auf Ausstellungen, Kunst oder Artefakte müssen die Besucher aber zunächst verzichten. Der Museumsdirektor hält das aber für gar nicht so verkehrt. Weiterlesen

 

Große Premiere für einen Palästinensischen Hip-Hop-Star

 

Mit seiner Band „DAM“ hat der palästinensische Rapper Tamer Nafar den arabischen Hip Hop erfunden – in einer Kleinstadt in Israel. Mittlerweile ist er ein Star. Jetzt kommt seine Geschichte als Spielfilm ins Kino: “Junction 48” eine Koproduktion des Bayerischen Rundfunks. Wir haben ihn auf der Premiere getroffen – und dann hat er uns in seine Heimatstadt eingeladen: Dort, wo das Herz seiner Musik schlägt – mitten im Nahostkonflikt.

Ronja Dittrich,  ARD-Mitarbeiterin

 

In Birzeit wählen die Studenten – und das ganze Land schaut zu

In den palästinensischen Gebieten hat es schon seit zwölf Jahren keine Parlamentswahlen mehr gegeben. Nur die Studenten können ihre Vertreter bestimmen, zumindest im Studentenrat ihrer Universität.  Weiterlesen

 

Drei Brüder, ein Bier

In Bir Zeit, einem christlichen Dorf in der Nähe von Ramallah, wird Bier gebraut. Drei Brüder hatten die Idee. Herausgekommen: Das Shepherds, zu Deutsch Schafhirte, ein wirklich gutes Bier. Fünf Sorten gibt es mittlerweile.

 

“Tag des Bodens” – Impressionen aus 40 Jahren

1976 organisieren palästinensische Israelis Protestmärsche gegen geplante Landenteignungen im Norden Israels. Sechs Demonstranten werden während eines massiven Einsatzes der israelischen Sicherheitskräfte getötet. Seither begehen Palästinenser am 30. März mit Protest-Kundgebungen den “Tag des Bodens”.

“Wie ein Fremder im eigenen Land”

Interview zu 40 Jahre Tag des Bodens mit dem Politikwissenschaftler Amal Jamal, Universität Tel Aviv.

 

Unterwegs mit der palästinensischen Polizei

So nah kommt man selten ran: Wir durften mit der Spezialeinheit der palästinensischen Polizei in Ramallah drehen. Und dann kam es zu einem “heißen” Einsatz. Und die Polizisten haben uns einfach mitgenommen.

 

Held oder Mörder? Israels Politik streitet über tödlichen Schuss auf Attentäter

Es ist eine politisch schwierige Situation für den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Er sucht nach einer vertretbaren Haltung und findet sie nicht.

Am vergangenen Donnerstag hat in Hebron ein Sanitäts-Soldat, 19 Jahre alt, einen am Boden liegenden, verletzten Attentäter aus nächster Nähe in den Kopf geschossen. Die Szene wurde von einem palästinensischen Anwohner gefilmt, die israelische Menschenrechts-Organisation B’Tselem hat das Video veröffentlicht.     Weiterlesen

 

Palmsonntag in Jerusalem

Palmsonntag

Wie ein König wurde Jesus in Jerusalem empfangen, mit Palmwedeln. An diesen Einzug in die Heilige Stadt erinnern die Christen am Palmsonntag, dem Beginn der Karwoche – ein wirklich ausgelassenes Ereignis!      Weiterlesen

 

Leben in Hebron

Erst am Checkpoint wird Tariq Kayal es wissen: Kann er einen Freund in der Shuhada Straße besuchen? Und wie gefährlich ist das heute? Die Shuhada ist abgeriegelt und liegt im Zentrum von Hebron im Westjordanland. In Hebron treffen israelische Siedler und Palästinenser täglich aufeinander. Dazwischen stehen die israelischen Soldaten.
Für den ARD-Mitarbeiter Tariq Kayal ist das Leben zwischen den Checkpoints Alltag. Wie er den erlebt, wird er uns in kleinen Geschichten auf diesem Blog immer wieder zeigen.
Heute: Wie ein Tag enden kann, an dem er sich nur zum Kaffee mit einem Freund treffen wollte.

Mitarbeit: Maria Wölfle