Yatta – Leben in einer bestraften Stadt

Yatta – rund 80.000 Menschen leben hier. Eine Stadt sieben Kilometer südlich von Hebron in der Westbank. Von hier stammen die beiden Attentäter von Tel Aviv. Seit Mittwoch letzter Woche ist die Stadt abgeriegelt. Wir sind trotzdem hingefahren gefahren und haben versucht reinzukommen.

 

Eine diplomatische Laune?

In Paris sind die Außenminister aus 28 Staaten zu einer Nahost-Konferenz zusammengekommen. Wir berichten in einer Audio-Reportage über die Ausgangslage in Nahost und weiter unten im Text über die Haltung zur Konferenz bei Israelis und Palästinensern.

Im israelischen Parlament, der Knesset gibt es eine fraktionsübergreifende Gruppe der Siedler. Deren Sprecher ist Yoav Kisch vom Likud. Kisch hält die französischen Nahost-Initiative für eine diplomatische Laune.  Weiterlesen

 

Schwarzes Gold, schwarze Lunge

Ohne Schutzkleidung, ohne Versicherung stellen Arbeiter im Westjordanland Holzkohle her. Sie nennen das Produkt “schwarzes Gold”, auch wenn die Herstellung ihrer Gesundheit schadet. Denn die Menschen im “Tal der Kohle” sind auf das Geschäft angewiesen.

 

Friedliche palästinensische Proteste mit Pferd und einer außergewöhnlichen Teilnehmerin

Die Wadi Qana Straße ist eine 11 Kilometer lange Verbindung von der jüdischen Stadt Immanuel zur Schnellstraße nach Tel Aviv. Seit sie neu ausgebaut wurde, schneidet die Straße den palästinensischen Dorfbewohnern in der Umgebung den freien Zugang zu ihren Feldern ab.
Wir haben dokumentiert, wie die Bewohner dagegen protestieren. Und dabei eine außergewöhnliche Demonstrantin kennengelernt. Die in Nablus lebt, mitten in der Altstadt, obwohl dies offiziell lebensgefährlich für sie ist.

 

 

Ein Museum für Palästina

Nach jahrelanger Planung eröffnet heute das Palästinensische Museum in Birzeit bei Ramallah. Auf Ausstellungen, Kunst oder Artefakte müssen die Besucher aber zunächst verzichten. Der Museumsdirektor hält das aber für gar nicht so verkehrt. Weiterlesen

 

Große Premiere für einen Palästinensischen Hip-Hop-Star

 

Mit seiner Band „DAM“ hat der palästinensische Rapper Tamer Nafar den arabischen Hip Hop erfunden – in einer Kleinstadt in Israel. Mittlerweile ist er ein Star. Jetzt kommt seine Geschichte als Spielfilm ins Kino: “Junction 48” eine Koproduktion des Bayerischen Rundfunks. Wir haben ihn auf der Premiere getroffen – und dann hat er uns in seine Heimatstadt eingeladen: Dort, wo das Herz seiner Musik schlägt – mitten im Nahostkonflikt.

Ronja Dittrich,  ARD-Mitarbeiterin

 

In Birzeit wählen die Studenten – und das ganze Land schaut zu

In den palästinensischen Gebieten hat es schon seit zwölf Jahren keine Parlamentswahlen mehr gegeben. Nur die Studenten können ihre Vertreter bestimmen, zumindest im Studentenrat ihrer Universität.  Weiterlesen

 

Drei Brüder, ein Bier

In Bir Zeit, einem christlichen Dorf in der Nähe von Ramallah, wird Bier gebraut. Drei Brüder hatten die Idee. Herausgekommen: Das Shepherds, zu Deutsch Schafhirte, ein wirklich gutes Bier. Fünf Sorten gibt es mittlerweile.

 

“Tag des Bodens” – Impressionen aus 40 Jahren

1976 organisieren palästinensische Israelis Protestmärsche gegen geplante Landenteignungen im Norden Israels. Sechs Demonstranten werden während eines massiven Einsatzes der israelischen Sicherheitskräfte getötet. Seither begehen Palästinenser am 30. März mit Protest-Kundgebungen den “Tag des Bodens”.

“Wie ein Fremder im eigenen Land”

Interview zu 40 Jahre Tag des Bodens mit dem Politikwissenschaftler Amal Jamal, Universität Tel Aviv.

 

Unterwegs mit der palästinensischen Polizei

So nah kommt man selten ran: Wir durften mit der Spezialeinheit der palästinensischen Polizei in Ramallah drehen. Und dann kam es zu einem “heißen” Einsatz. Und die Polizisten haben uns einfach mitgenommen.