Wedad wartet auf ihren Sohn

140326_arara_0

Für ihre Bereitschaft zu den – noch – laufenden Nahostgesprächen hatte die Palästinensische Autonomiebehörde die Zusicherung bekommen, dass 104 Gefangene aus israelischer Haft freikommen. Die Männer sind seit Jahrzehnten in Haft. Dreimal sind jeweils 26 Männer entlassen worden. Der Termin für die letzten 26 war für Ende der Woche angesetzt. Am Dienstag Abend hat Wedad Yunis dann aber vom palästinensischen Ministerium für Gefangene erfahren, dass es doch nichts wird mit der Freilassung ihres Sohns. Was die Nahostpolitik mit den Menschen macht, das kann man im Gesicht der 79-jährigen ablesen.      Weiterlesen

 

Soda, Siedlungen und Boykottdrohungen

Während des Superbowl-Endspiels am Sonntag läuft ein Werbespot. Scarlett Johanson ist in einem Werbespot zu sehen. Sie wirbt für ein Produkt, dass  auch in Siedlungen hergestellt wird. Die Kontroverse:

 

Daniels Anspruch und Nidals subtile Rache

Daniel will das ganze Land. Vom Meer bis zum Fluss. Vom Strand in Tel Aviv bis zum Jordan. Daniel Luria ist der Sprecher von Ateret Cohanim. Wir treffen uns zum Interview in Jerusalem. Wie ein durchtrainierter Mittelgewichts-Ringer stürmt er durch die Tür, ein gebürtiger Australier, kurze graue Haare, kariertes Hemd, Cargo-Pants. Ein Mann, der keine langen Worte macht, sondern gleich Klartext redet: „Das Land wurde dem einen Sohn Abrahams gegeben – nicht dem anderen.“ Damit ist für ihn eigentlich alles gesagt. Der eine Sohn – das sind die Juden, der andere, das sind die Muslime. Den Juden gehört das Land. Den Muslimen nicht. Basta.     Weiterlesen

 

Religion und Zeit

sonnenuhr

Die einen warten sehnlichst auf den Sonnenuntergang, um zu essen. Die anderen brauchen nach Sonnenaufgang Zeit, um zu beten. Muslimen wie Juden macht die Sommerzeit zu schaffen. Weiterlesen

 

Alltaeglicher Rassismus – Die Fans von Beitar Jerusalem

Wie auch in Europa gibt es in Israel bei Fussballspielen Ausschreitungen und Rassismus. Eine kleine Gruppe von sogenannten Fans verbreitet Angst und Terror. Beruechtigt sind die Fans von Beitar Jerusalem. Der Hauptstadtclub, zu dessen Fans der israelische Premier Netanjahu, die Ex-Regierungschefs Olmert und Scharon sowie Ex-Aussenminister Lieberman zaehlen hat ein Gewaltproblem. Besonders beruechtigt sind die Ultras der Vereinigung “la Familia”. Und das erschuettert das Land wenige Monate vor Beginn der U 21 EM im eigenen Land.

 

Tanzen auf dem Mond

DAM

Mit einem Film aus dem Westjordanland hat die Woche angefangen, dann kann sie mit palästinensischer Musik aus Israel zu Ende gehen. Mahmoud und die Brüder Tamer und Suhell sind “DAM”, Hip-Hopper aus Lod, das ist in der Nähe von Tel Aviv. Sie rappen auf arabisch. Weiterlesen

 

Stereotypen & Rassismus: Palästinenser in israelischen Schulbüchern

03.12.2012/ ARD-Studio Tel Aviv, 07:00/ Peter Kapern

 

isr. + pal. Amerikaner –

Auch ich habe mich in den letzten Tagen mit der Frage  auseinandergesetzt, wie israelische und palästinensische Amerikaner wählen – und warum. Hier mein Bericht… und witzigerweise war auch ich bei Eve in Efrat….

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/sendung/2012/israel-nahost-usa-wahlkampf-obama-romney-palaestinenser-100.html