Roadtrip durch die Westbank

 

Der Feind in meinem Bus – eine Multimediareportage

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Ein Hahn kräht. Eine schwarze Straßenkatze huscht vorbei. Sonst ist es still und dunkel im palästinensischen Dorf Kufr Al Dik, wenn der Familienvater Attah Saleh aufwacht. Um vier Uhr in der Früh muss er aufstehen, damit er es bis halb neun zur Arbeit in Tel Aviv schafft. Täglich. Der Grund: Ein Checkpoint liegt auf seinem Arbeitsweg. Da muss er erst einmal durch.     Weiterlesen

 

Eine neue Intifada?

Die Bilder sind bestürzend und grausam. Eine Amokfahrt. Autos werden zur Terrorwaffe. Attentäter rasend  in Menschenmengen.  Zwei Terroranschläge mit Autos haben gestern stattgefunden. In Jerusalem tötet ein Palästinenser einen Polizisten und verletze 16 Menschen. Weiterlesen

 

Der Streit um den Saal des letzten Abendmahls

Der Papst besucht auch den Abendmahlssaal auf dem Zions-Berg. Und plant im kleinsten Kreis eine Messe zu feiern. An einem umstrittenen Ort.

 

Vor dem Papst – Ein Rundgang auf dem Zionsberg

Kurz vor dem Papstbesuch bin ich mit Pater Nikodemus Schnabel auf dem Zionsberg unterwegs. Wir unterhalten uns über den Papstbesuch, besuchen den Abendmahlssaal  und sprechen über die Lage der Christen.In der Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg, die 1910 eingeweiht wurde, leben 20 deutschsprachige Benediktiner-Mönche.

 

Bilal und sein Haus

Die Westbank: Eingeteilt in A, B und C-Zone. Konkret: Die C-Zone, rund 60 Prozent wird vollständig von Israel kontrolliert. Die A-Zone, rund 20 Prozent, vollständig von den Palästinensern. Die B-Zone steht unter israelischer Militär- und palästinensischer Zivilverwaltung.

 

Israels unruhige Nordgrenze

Eine Trip auf den Golan. Mitten hinein in eine Militärübung….

 

Der Kampf um Wasser

Nach der umstrittenen Rede des EU-Parlamentspräsidenten rückt die Wasserverteilung vor allem im Westjordanland wieder in den Focus. Deshalb  waren wir im Jordantal unterwegs.

 

Soda, Siedlungen und Boykottdrohungen

Während des Superbowl-Endspiels am Sonntag läuft ein Werbespot. Scarlett Johanson ist in einem Werbespot zu sehen. Sie wirbt für ein Produkt, dass  auch in Siedlungen hergestellt wird. Die Kontroverse:

 

Daniels Anspruch und Nidals subtile Rache

Daniel will das ganze Land. Vom Meer bis zum Fluss. Vom Strand in Tel Aviv bis zum Jordan. Daniel Luria ist der Sprecher von Ateret Cohanim. Wir treffen uns zum Interview in Jerusalem. Wie ein durchtrainierter Mittelgewichts-Ringer stürmt er durch die Tür, ein gebürtiger Australier, kurze graue Haare, kariertes Hemd, Cargo-Pants. Ein Mann, der keine langen Worte macht, sondern gleich Klartext redet: „Das Land wurde dem einen Sohn Abrahams gegeben – nicht dem anderen.“ Damit ist für ihn eigentlich alles gesagt. Der eine Sohn – das sind die Juden, der andere, das sind die Muslime. Den Juden gehört das Land. Den Muslimen nicht. Basta.     Weiterlesen