Von Alnabi Saleh nach Burham

Und wieder wird gewandert!  Diesmal in der Nähe von Ramallah. Einer der letzten Hikes vor dem Ramadan.

 

Der letzte Hippie – Nun der Film!

 

Vom schwarzen zum weißen Wasserfall

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Zwischen Basalt und Kalksteingebilden, zwischen Schluchten und Feldern gibt auf dem Golan wunderschöne Wandertouren. Der Trip zu den Wasserfällen startet am Moshav Avnei Eitan. Durch eine Schlucht geht man zu den beiden schönen Wasserfällen. Weiterlesen

 

Der Berg ruft!

Es ist eine kurze aber heftige Wanderung! Der Ha Arbel am See Genezareth. Kurz vor Migdal fährt man rechts ab und steigt dann bei dem kleinen arabischen Ort Haman ein. Und dann geht es schon steil bergauf auf den Arbel. Etwa 500 Höhenmeter. Der Berg ist nur ca. 300 Meter hoch, aber man geht unterhalb des Sealevels los. Hier sollen in den Höhlen die Hasmonaer gegen Herodes gekämpft haben.  Und es ist nicht ohne, diese Rundwanderung. Steil mit Haken und Absicherungen. Vor allem bergab eine Herausforderung, selbst für die bayerische Berg-Gams. Weiterlesen

 

Winterspaß- Knapp über dem Meeresspiegel

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Har Gilboa liegt in der Nähe des Jordantales, bei Afula. nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Am Wochenende war dort schob richtig tolles Wetter. Bei Sakneh (Gan Halosha) konnte man sogar schon baden! Und dann das: Plötzlich taucht ein Skigebiet wie aus dem Nichts auf! Lifte, eine Piste, sogar ein Bergrestaurant. Zögerlich versuchen ein paar Dutzend religiöse jüdische Mädels abzufahren. In Röcken und original Skiausrüstungen. Ein Riesenspass. Dazu wird laute Volksmusik gespielt. Und ein Aufseher schreit ununterbrochen während die Mädchen den Berg runterpurzeln. Und das bei 25 Grad. Ein Riesenspass!!!

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Einmal quer durch Israel – Ohne Geld

Unmöglich? Nicht für Christian Seebauer. Ich habe ihn  auf einer Wüstenetappe begleitet.

 

Walking Palestine

…so heißt das Wanderbuch des ehemaligen EU-Diplomaten Stefan Szepesi. 25 sehr schöne Touren durch die Westbank werden da  toll und sehr detailliert beschrieben. Am Wochenende ging es spontan nach Aboud. Das ist ein christliches Dorf in der Nähe von Modiin Illit. Weg aus der Großstadt, direkt hinein in die Natur, in die Ruhe. Wir waren die Einzigen und haben den Rundweg richtig genossen, auch wenn nicht immer Markierungen zu finden waren. Wasser und etwas zu Essen sollte man mitnehmen. Das Buch gibt es übrigens im Laden des American Colony in Jerusalem.

 

 

Von Safed nach Tiberias

Frühling! Zeit zum Wandern! Alles blüht, alles ist noch grün. Deshalb stand am Wochenende die Wadi Amud Tour an. Eine Tageswanderung in Galiäa, von Safed zum See Genezareth. Organisiert diesmal von Daniel Baumann, Vikar der Erlöserkirche. Einstieg: Bei Ein Kwais, der Grabbstätte eines Scheichs. Dann führen Klettersteige und enge Wege durch das wunderschöne Wadi Amud (“Säulenwadi”) etwa 18 Kilometter runter zum See. Wichtig ist eine gute Kondition, möglichst keine Höhenangst und ausreichend Wasser. Bei Regen kann man nicht gehen! Hartgesottene können auch vom See die Strecke rauf gehen.

 

Sonne, Strand, Surfer- Winter in Tel Aviv

 

Das Tote Meer stirbt

Ein Salzgehalt von über 30% –  fast zehn Mal so viel wie das Mittelmeer. Im Toten Meer überleben nur Mikroben und Touristen. Aber auch letztere sind in Gefahr: Ertrinken können sie nicht, aber sie könnten auf dem Weg vom Hotel zum Ufer von der Erde verschluckt werden. Der Wasserspiegel des Toten Meeres sinkt jedes Jahr um circa einen Meter. Da, wo sich das Salzwasser zurückzieht, kann nach Regenfällen Frischwasser in die Erde eindringen und Salzschichten ausspülen, die sich hier überall im Boden befinden. Hohlräume entstehen, die Erde gibt nach und da, wo gerade noch ebener Grund war, ist plötzlich eine Grube mit bis zu zwölf Metern Durchmesser.

Wasser abzapfen

Die Senkgruben zeigen es anschaulich: Das Ökosystem ist durcheinander. Schuld sind die Anliegerstaaten. An den Zuläufen des Toten Meeres werden im Jahr eine Milliarde Kubikmeter Wasser abgeschöpft. Dazu kommt die Mineralindustrie in Jordanien und Israel. Sie lässt Wasser in quadratkilometergroßen Becken verdunsten, um die mineralhaltigen Rückstände, vor allem Kali, abzubauen.

Eine eigenwillige Lösung des Problems

Obwohl die Anlieger wissen, was das Problem verursacht, denkt keiner daran, den Wasserverbrauch zu drosseln. Letzten Dezember haben sich die Regierungen von Israel und Jordanien sowie die palästinensische Autonomiebehörde in einem Abkommen darauf geeinigt, Wasser durch eine 180 Kilometer lange Pipeline vom Roten zum Toten Meer zu pumpen. Immerhin diplomatisch bemerkenswert, aber was das für die Öko-Systeme an beiden Enden des Kanals bedeutet, weiß keiner so genau. Umweltschützer warnen jedenfalls vor unabsehbaren Folgen des Mammutprojekts.