Von Safed nach Tiberias

Frühling! Zeit zum Wandern! Alles blüht, alles ist noch grün. Deshalb stand am Wochenende die Wadi Amud Tour an. Eine Tageswanderung in Galiäa, von Safed zum See Genezareth. Organisiert diesmal von Daniel Baumann, Vikar der Erlöserkirche. Einstieg: Bei Ein Kwais, der Grabbstätte eines Scheichs. Dann führen Klettersteige und enge Wege durch das wunderschöne Wadi Amud (“Säulenwadi”) etwa 18 Kilometter runter zum See. Wichtig ist eine gute Kondition, möglichst keine Höhenangst und ausreichend Wasser. Bei Regen kann man nicht gehen! Hartgesottene können auch vom See die Strecke rauf gehen.

 

Sonne, Strand, Surfer- Winter in Tel Aviv

 

Das Tote Meer stirbt

Ein Salzgehalt von über 30% –  fast zehn Mal so viel wie das Mittelmeer. Im Toten Meer überleben nur Mikroben und Touristen. Aber auch letztere sind in Gefahr: Ertrinken können sie nicht, aber sie könnten auf dem Weg vom Hotel zum Ufer von der Erde verschluckt werden. Der Wasserspiegel des Toten Meeres sinkt jedes Jahr um circa einen Meter. Da, wo sich das Salzwasser zurückzieht, kann nach Regenfällen Frischwasser in die Erde eindringen und Salzschichten ausspülen, die sich hier überall im Boden befinden. Hohlräume entstehen, die Erde gibt nach und da, wo gerade noch ebener Grund war, ist plötzlich eine Grube mit bis zu zwölf Metern Durchmesser.

Wasser abzapfen

Die Senkgruben zeigen es anschaulich: Das Ökosystem ist durcheinander. Schuld sind die Anliegerstaaten. An den Zuläufen des Toten Meeres werden im Jahr eine Milliarde Kubikmeter Wasser abgeschöpft. Dazu kommt die Mineralindustrie in Jordanien und Israel. Sie lässt Wasser in quadratkilometergroßen Becken verdunsten, um die mineralhaltigen Rückstände, vor allem Kali, abzubauen.

Eine eigenwillige Lösung des Problems

Obwohl die Anlieger wissen, was das Problem verursacht, denkt keiner daran, den Wasserverbrauch zu drosseln. Letzten Dezember haben sich die Regierungen von Israel und Jordanien sowie die palästinensische Autonomiebehörde in einem Abkommen darauf geeinigt, Wasser durch eine 180 Kilometer lange Pipeline vom Roten zum Toten Meer zu pumpen. Immerhin diplomatisch bemerkenswert, aber was das für die Öko-Systeme an beiden Enden des Kanals bedeutet, weiß keiner so genau. Umweltschützer warnen jedenfalls vor unabsehbaren Folgen des Mammutprojekts.

 

Abseilen Extrem – Der Trip zur Salzhöhle (Teil 2)

Der zweite Teil des großen Abenteuers! Es geht runter in die Salzhöhle. Wieder dabei: Gilad Sadeh, unser Tourguide.

 

Abseilen extrem – Trip zur größten Salzhöhle der Welt (Teil 1)

Am  südwestlichen Ende des Toten Meeres liegt der Berg Sodom. Dort gibt es die größten Salzhöhlen der Welt. Und mit dem Malcham die mächtigste Höhle zum Abseilen. 80 Meter geht’s runter. Diese Tour kann man nur im Winter machen. Und regnen darf’s auch nicht. Für die Tour braucht man mit einen erfahrenen Guide (Unserer: Gilad Sade / gilad.sade.blogspot.co.il). Hier der erste Teil unsere Abenteuertour.

 

Hike durch die Judean Mountains

Israel im Herbst: Ideales Wanderwetter. In Deutschland nennt man das Altweibersommer. Dehalb raus aus dem hektischen und lauten Tel Aviv und ab in die Berge. Das war das Motto für den Samstag. Diesmal auf der to-do-liste: Die Judean Mountains in der Nähe von Beit Shemesh. Früh raus am Schabbath und ab ins Auto. Und schon die erste Überraschung: Halb Israel ist auf den Beinen: Hiken, Radeln oder Picknick. Deshalb haben wir auf der tollen Wanderseite www.tiuli.com einen anspruchsvollen Weg rausgesucht: Eine Grotten-Wanderung bei Nes Harim.  Eine Tageswanderung die hoffentlich Sandalen und Schlappen-Geher abhält. Hat nicht optimal geklappt, aber egal. Es war wie immer etwas schwer zu finden. Trotz Beschreibung musste mehrfach gefragt werden. Aber es hat sich gelohnt. Nach der etwas enttäuschenden Ein Beit Itiab Quelle waren die Ruinen der Kreuzfahrerburg Ein Sufia aus dem 12. Jahrhundert (strategisch günstig auf dem Weg nach Jerusalem gelegen)  ein echtes Highlight, vor allem der tolle Blick. Dann gings über steinige Wege wieder runter zu einem relativ langen bewaldeten Pfad durch den Nahal Ha Meara. Vor allem im Frühling soll es hier tolle Pflanzen geben. Ein weiteres Highlight am Ende: Die Grotte Ha Teomim, bekannt für seine Fledermäuse. Leider ist diese Höhle von Oktober bis April zu! Egal, schön ist es trotzdem. Und dann gings zurück. Wer nicht zweimal gehen möchte, kann mit zwei Autos fahren und bei der Grotte parken.  Und dann zum Einstieg fahren. Die ganze Tour dauert, je nach Form, ungefähr 5 Stunden. Essen sollte man mitnehmen. Und im Sommer wirds vermutlich ziemlich heiss. Und danach kann man zum Humus Essen nach Abu Gosh fahren und die verbrauchten Kalorien wieder drauffuttern…

 

Der Bustrip – Von Jerusalem nach Ramallah

Eigentlich nur eine kurze Fahrt. Von Ostjerusalem ins benachbarte Ramallah. Dann hats aber doch länger gedauert. Ein Selbstversuch während des Ramadans.

 

Splish splash – Die Wasserparty

Cooling Tel Aviv, so heisst es jetzt schon zum neunten Mal. Es ist Israels größte Wasserparty. Wir haben uns reingestürzt und sind ziemlich nass geworden.

 

Trip zum größten Krater der Welt

Mitten in der Negev, mitten im Nirgendwo liegt die Kleinstadt Mitzpe Ramon. Es ist nicht richtig viel los hier. Doch hier in der Wüste gibt es etwas Einmaliges: Den Machtesch Ramon. Den größten Erosionskrater der Welt. Dieser Krater misst fast 40 Kilometer und ist ein Naturspektakel. Unglaublich viele Gesteinsschichten in allen Farben kann man hier bestaunen. Großartig ist eine Jeep-tour durch den Krater zu machen. Man kann auch Wanderungen bis zu vier Stunden unternehmen. Das Highlight für mich: Abseilen vom Kraterrand. 50 Meter geht’s in die Tiefe. War natürlich unter professioneller Anleitung. Mir schlotterten ganz schön die Knie. Wenn man allerdings die ersten Meter geschafft hat ist es toll. Für alle, die länger Zeit in Israel haben ist dieser Ausflug in die Negev ein Muss!

 

Der Wüstentripp – Jericho!

Teil drei des Wüstentripps. Und eigentlich der Anfang.

Jericho: Die wohl älteste bewohnte Stadt der Welt. Dort gibt es ein Seilbahn und ein wunderschönes Kloster.