Schwarzes Gold, schwarze Lunge

Ohne Schutzkleidung, ohne Versicherung stellen Arbeiter im Westjordanland Holzkohle her. Sie nennen das Produkt “schwarzes Gold”, auch wenn die Herstellung ihrer Gesundheit schadet. Denn die Menschen im “Tal der Kohle” sind auf das Geschäft angewiesen.

 

Friedliche palästinensische Proteste mit Pferd und einer außergewöhnlichen Teilnehmerin

Die Wadi Qana Straße ist eine 11 Kilometer lange Verbindung von der jüdischen Stadt Immanuel zur Schnellstraße nach Tel Aviv. Seit sie neu ausgebaut wurde, schneidet die Straße den palästinensischen Dorfbewohnern in der Umgebung den freien Zugang zu ihren Feldern ab.
Wir haben dokumentiert, wie die Bewohner dagegen protestieren. Und dabei eine außergewöhnliche Demonstrantin kennengelernt. Die in Nablus lebt, mitten in der Altstadt, obwohl dies offiziell lebensgefährlich für sie ist.

 

 

Ein Museum für Palästina

Nach jahrelanger Planung eröffnet heute das Palästinensische Museum in Birzeit bei Ramallah. Auf Ausstellungen, Kunst oder Artefakte müssen die Besucher aber zunächst verzichten. Der Museumsdirektor hält das aber für gar nicht so verkehrt. Weiterlesen

 

Giraffe, Erdmännchen & Co

In Qualqilya befindet sich der einzige Zoo im Westjordanland. Doch wer hierher kommt, den erwarten nicht nur lebendige Tiere, sondern auch ein skurriles Kabinett ausgestopfter Zoo-Bewohner.

Mitarbeit: Niklas Nau

 

In Birzeit wählen die Studenten – und das ganze Land schaut zu

In den palästinensischen Gebieten hat es schon seit zwölf Jahren keine Parlamentswahlen mehr gegeben. Nur die Studenten können ihre Vertreter bestimmen, zumindest im Studentenrat ihrer Universität.  Weiterlesen

 

Obdachlos auf Befehl

Im Westjordanland sind seit Jahresbeginn hunderte Palästinenser obdachlos geworden. Die israelische Militärverwaltung zerstört Zelte und Hütten, die Lebensgrundlagen der Familien sind betroffen. Gemessen wird dabei aber nach zweierlei Maß.

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“Tag des Bodens” – Impressionen aus 40 Jahren

1976 organisieren palästinensische Israelis Protestmärsche gegen geplante Landenteignungen im Norden Israels. Sechs Demonstranten werden während eines massiven Einsatzes der israelischen Sicherheitskräfte getötet. Seither begehen Palästinenser am 30. März mit Protest-Kundgebungen den “Tag des Bodens”.

“Wie ein Fremder im eigenen Land”

Interview zu 40 Jahre Tag des Bodens mit dem Politikwissenschaftler Amal Jamal, Universität Tel Aviv.

 

Held oder Mörder? Israels Politik streitet über tödlichen Schuss auf Attentäter

Es ist eine politisch schwierige Situation für den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Er sucht nach einer vertretbaren Haltung und findet sie nicht.

Am vergangenen Donnerstag hat in Hebron ein Sanitäts-Soldat, 19 Jahre alt, einen am Boden liegenden, verletzten Attentäter aus nächster Nähe in den Kopf geschossen. Die Szene wurde von einem palästinensischen Anwohner gefilmt, die israelische Menschenrechts-Organisation B’Tselem hat das Video veröffentlicht.     Weiterlesen

 

Kreuzung der Angst

Die Etzion-Kreuzung im Westjordanland ist seit Monaten immer wieder in den Schlagzeilen: An dieser Stelle im Westjordanland treffen Siedler, Palästinenser und Soldaten aufeinander. Seit Beginn der jüngsten Gewaltwelle sind dort 13 Menschen gestorben.  Weiterlesen

 

70 Tage Hungerstreik

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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert die Freilassung von Mohammed al-Qiq genauso wie diese Demonstranten. Die EU-Vertretungen in Ramallah und Jerusalem äußern sich “sehr besorgt” über den schlechten Gesundheitszustand des Hungerstreikenden. Aber eine Entscheidung der israelischen Justiz lässt auf sich warten.      Weiterlesen