Abbas vor der UN – Was denken junge Palästinenser?


Palästinenserpräsident Machmud Abbas spricht heute vor der UN-Generalversammlung in New York – doch nicht im Namen aller Palästinenser. Die Probleme im Land sind groß, viele junge Palästinenser sind mit der Politik der Regierung unzufrieden – so sehr, dass sie sogar einen Streik angezettelt haben.  Weiterlesen

 

Dreharbeiten in Jenin


Sommerferien in Jenin: Vier deutsche Schüler sind für zwei Wochen nach Jenin ins Westjordanland gereist, um hier mit sechs palästinensischen Schülern einen Film zu drehen. Zwei deutsche Schauspielprofis stecken hinter dem Projekt. Sie wollen den Streifen auf Festivals zeigen. Ihre Botschaft: Tanzen! Weiterlesen

 

Der ewige Kampf ums Wasser

Im Westjordanland leiden zurzeit viele Palästinenser unter Wassernot – das Wasser wird von Israel rationiert. Kritiker werfen den israelischen Behörden vor, eigene Siedlungen bevorzugt zu versorgen. Israel bestreitet das. Ein Gespräch mit Clemens Messerschmid, der seit über 20 Jahren vor Ort als Hydrogeologe für viele deutsche und einige internationale Organisationen und Stiftungen (GEZ, DED, GTZ, KfW, ZIM; Weltbank usw.) arbeitet . In Artikel unter anderem z.B. für die SZ (10.3.2014, „Wasser und Krieg“) hat er sich mit der Wasserproblematik intensiv auseinandergesetzt.

 

“Seit zwanzig Jahren geht es rückwärts”. Der deutsche Wasserexperte Clemens Messerschmid findet deutliche Worte, wenn es um Wasser und Wasserverteilung geht.

 

 

 

“Rückseite des Mondes”

Die Schriftstellerin Eva Menasse hat zusammen mit anderen Autoren* Hebron besucht. In der Stadt im Westjordanland leben etwa 30.000 Palästinenser und 800 israelische Siedler. Die Stadt war bereits Schauplatz von Vertreibung, Massakern und tagtäglicher Gewalt.

Am Tag in Hebron führte Yehuda Shaul von der israelischen Organisation „Breaking the Silence“. Schon allein das provoziert.

*Schriftsteller und Publizisten aus der ganzen Welt sind durch Israel, das Westjordanland und US-Autor Dave Eggers auch nach Gaza gereist. Aus den sehr verschiedenen Eindrücken entsteht eine Anthologie zum 50.Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges und dem Beginn der Besatzung. Herausgeben wird das Buch im kommenden Jahr von Pulitzer-Preisträger Michael Chabon und dessen Frau, die aus Israel stammende Autorin Ayelet Waldmann.

 

 

Duma. Das Dorf, das nicht mehr schläft

Im Juli 2015 schmissen radikale Siedler einen Brandsatz in das Haus der Familie Dawabsche in Duma im Westjordanland. Nur Ahmed, damals fünf Jahre alt, überlebte schwer verletzt. Ein Jahr danach ist in dem Dorf nichts mehr, wie es einmal war.  Weiterlesen

 

Der Streit ums Wasser

30 Grad im Schatten, und das Wasser im Westjordanland fließt – nicht. Wasserknappheit spielt dabei weniger eine Rolle als – wie so oft in dieser Gegend – der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Eine Reportage von Eva Lell  Weiterlesen

 

Vom Kriegshelden zum Verräter

Diffamierung in sozialen Netzwerken

Auf seine Zeugenaussage folgte ein Shitstorm: Der Kommandeur Tom Naaman sagt vor Gericht aus und belastet damit seinen Unteroffizier Elor Azaria. Suche nach der Wahrheit, nennen das die einen. Verrat, die anderen – und machen den Kriegshelden Naaman zur Zielscheibe in sozialen Netzwerken. Weiterlesen

 

Yatta – Leben in einer bestraften Stadt

Yatta – rund 80.000 Menschen leben hier. Eine Stadt sieben Kilometer südlich von Hebron in der Westbank. Von hier stammen die beiden Attentäter von Tel Aviv. Seit Mittwoch letzter Woche ist die Stadt abgeriegelt. Wir sind trotzdem hingefahren gefahren und haben versucht reinzukommen.

 

Fussball in Hebron

Fussball ist in Hebron extrem wichtig. Wenn große internationale Spiele stattfinden, sitzen (fast) alle Einwohner vor den Fernsehern. Aber vor allem fiebern sie mit dem örtlichen Verein mit. Ganz besonders spannend wird es natürlich, wenn die Elf aus Gaza in Hebron antritt.

Mitarbeit: Maria Wölfle

 

Schwarzes Gold, schwarze Lunge

Ohne Schutzkleidung, ohne Versicherung stellen Arbeiter im Westjordanland Holzkohle her. Sie nennen das Produkt “schwarzes Gold”, auch wenn die Herstellung ihrer Gesundheit schadet. Denn die Menschen im “Tal der Kohle” sind auf das Geschäft angewiesen.