Von Beit Jala mit dem deutschen Abitur in die Welt hinaus

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Mariana, Shaden, Majd und Dana haben ihre schriftlichen Abiturprüfungen hinter sich. An ihrem letzten Schultag in Talita Kumi haben sie einen Abistreich gemacht; es ist der erste Abistreich im palästinensischen Westjordanland, sagen sie: Sie haben alle Tische und Stühle aus den Klassenzimmern in die Gänge geräumt und sie mit Toilettenpapier “geschmückt”. Ihre arabischen Lehrer fanden das gar nicht lustig, “die deutschen Lehrer hatten da mehr Verständnis”.

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Marathon der Bewegungsfreiheit

Er war schon seit langem geplant, jetzt stand der erste Marathon im Westjordanland im Schatten des Terroranschlags von Boston.

Als erster kam am Sonntag Abdel Nasser Awadschneh durchs Ziel in Bethlehem (3.09’47”). Und das, obwohl er auf der Strecke einmal falsch abgebogen war, wie er hinterher erzählt hat. Wer sich die ganze Distanz von 42 Kilometern vorgenommen hatte, musste ohnehin zweimal den gleichen Kurs laufen, denn mehr als 21 durchgehende Kilometer haben die Organisatoren innerhalb der palästinensisch verwalteten Zone rund um Bethlehem nicht hinbekommen. Weiterlesen

 

Entdeckung in Nablus

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Ich war am Wochenende in Nablus. Wunderschön gelegen, zwischen den Hügeln des Westjordanlands. An der Seifenfabrik mitten in der Stadt läuft man vorbei, wenn man nicht davon weiß. Weiterlesen

 

Das geteilte Dorf

Al Jib liegt nur wenige Kilometer entfernt von Jerusalem, im Westjordanland. Umgeben ist das Dorf wie mit einem Riegel von vier israelischen Siedlungen: Givaat Zeev, Har Shmuel, Givion und Givon Hahadasha. Mit allen Problemen. Ausserdem durchtrennt die Sperranlage das Dorf. Mehr dazu in den NDR Weltbildern am kommenden Dienstag Abend um halb zwölf.

 

Der Wüstentripp – Jericho!

Teil drei des Wüstentripps. Und eigentlich der Anfang.

Jericho: Die wohl älteste bewohnte Stadt der Welt. Dort gibt es ein Seilbahn und ein wunderschönes Kloster.

 

Arafat Jaradat, 30, Palästinenser

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Arafat Jaradat war 30, er hatte zwei Kinder, zwei und vier Jahre alt. Der Palästinenser soll Steine und einen Brandsatz auf Israelis im Westjordanland geworfen haben. Deswegen war er seit vergangenen Montag in israelischem Militärarrest. Seit Samstag ist der Mann tot. Weiterlesen

 

Zwei Oscar-Nominierte im Gespräch

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Ich habe in den vergangenen Tagen zwei beeindruckende Menschen getroffen. Emad Burnat und Guy Davidi. Ihr Dokumentarfilm “5 Broken Cameras” ist für einen Oscar nominiert.

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Weihnachtsgeschichte.

Was heißt eigentlich Friedliche Weihnachten auf Aramäisch? Im Dorf Dschich – ganz im Norden Israels – lebt eine kleine Gemeinde maronitischer Christen. Seit diesem Jahr lernen die Grundschüler von Dschich wieder Aramäisch. Also die Sprache, die Jesus und seine Jünger sprachen, wie die Bewohner ihren Gästen stolz erklären.

Kareen - Gebet auf Aramäisch. TeichmannDas arabisch-israelische Dorf Dschich. TeichmannNadim - Arak zu Weihnachten. Teichmann

Kareen konnte mir die Frage nach dem Weihnachtsgruß auch nicht beantworten. Aber die Schülerin stimmte sofort ihr Sonntagsgebet an. Da wir aber in einem Beitrag immer nur einen Ausschnitt von dem senden können, was wir mitgeschnitten und erfahren haben, habe ich Kareen in voller Länge an den Anfang dieses Blogs gestellt.

Den ganzen Radiobeitrag und weitere Weihnachtsgeschichten hier! Weiterlesen

 

Weihnachtswanderung fuer einen guten Zweck

Dormitio-Abtei

,Ich trage Deinen Namen in der Heiligen Nacht nach Bethlehem’ – so heisst die Weihnachtsaktion der Moenche der Dormitio-Abtei in Jerusalem. Die Moenche und jeder der moechte wandern dann nach der Christmette von der Heiligen Stadt nach Bethlehem zum Geburtsort Jesu Christi. Mit dabei: Eine grosse Schriftrolle! Und auf diese Schriftrolle kann jeder seinen Namen schreiben lassen. Die Roll mit den Namen wird dann in der Geburtsgrotte abgelegt. Wenn man will kann man etwas spenden. Die eine Haelfte der Spenden geht in die Sozialarbeit der Dormitio-Abtei. Damit werden Beduerftige in Jerusalem und Bethlehem unterstuetzt. Die andere Haelfte der Spenden geht an das Familienprojekt ,Franciscan Family Center’ in Bethlehem. Im Jahr 2011 wurden ueber 15.000 Namen auf die Rolle geschrieben! Also wer gutnzu Fuss ist und ein unvergessliches Weihnachtserlebniss will, sollte mitwandern. Man sollte aber gut zu Fuss sein! Und gute Kleidung mitnehmen!

 

 

Stereotypen & Rassismus: Palästinenser in israelischen Schulbüchern

03.12.2012/ ARD-Studio Tel Aviv, 07:00/ Peter Kapern