Beduinische Kaffeezeremonie

 

Ein Dorf, ein Team, ein Titel, eine Familie!

Der neue palästinensische Fussballmeister kommt aus Wadi Alnees. Ein 800 Seelen Dorf in der Nähe von Bethlehem! Und die Mannschaft hat eine besondere Tradition und Geschichte.

 

Hochfliegende Träume

boeing_1Es sollte ein außergewöhnliches Restaurant  werden. Aber wie so viele andere Träume im Westjordanland rostet auch dieser vor sich hin.      Weiterlesen

 

Frauenpower an der Sperrmauer

Foto 06Sie nennen sich “Machsom Watch” (Kontrollpunktbeobachter), arbeiten ehrenamtlich und brennen für ihre Überzeugung. Die meist pensionierten Damen von Machsom Watch beobachten und protokollieren seit 2001alles rund um die Checkpoints und die Sperrmauer. Tag und Nacht. Beharrlich, oft unbequemund unabhängig. Oft ecken sie an. Oft haben sie aber auch Erfolg und können zwischen Armee und Palästinensern vermitteln. Ich bin bei einer Tour rund um Jerusalem mitgefahren.  Die Photos sind bei Kalandia und der Siedlung Pisgat Zeev gemacht worden.  Wir haben auch entdeckt wie einfach man über die Sperranlage kletttern kann (Photo: bei Bir Nabala)  und wie schwierig es ist zwischen zwei Siedlungen, in einer Art Käfig zu leben (Photo: bei Bei Jiza). Sehr interessant. Man kann an Touren in die Westbank und Jerusalem teilnehmen. Etwas vier Mal im  Monat geht das. Die Plätze sind aber begrenzt. http://www.machsomwatch.org/ + http://www.ngo-monitor.org/article/machsom_watch

 

Soda, Siedlungen und Boykottdrohungen

Während des Superbowl-Endspiels am Sonntag läuft ein Werbespot. Scarlett Johanson ist in einem Werbespot zu sehen. Sie wirbt für ein Produkt, dass  auch in Siedlungen hergestellt wird. Die Kontroverse:

 

Kinderglück trotz Haft – zur ARD-Themenwoche

“Wenn Abdelkarim aus dem Gefängnis kommt, sind wir beide über 50 und zu alt, um Kinder zu bekommen”, sagt Lidia. Deswegen wollten sie jetzt noch ein Kind haben. Aber Lidia darf ihren Mann nur alle zwei Wochen im israelischen Militärgefängnis sehen, sie kann nicht zu ihm. Abdelkarim ist zu 25 Jahren Haft verurteilt, weil er auf israelische Soldaten und Siedler geschossen hat. Mindestens zwölf Jahre Haft hat er noch vor sich.

Und trotzdem sind die beiden gerade Eltern geworden: Lidia hat den Samen ihres Manns aus dem Gefängnis geschmuggelt. An den Wärtern vorbei. Mit Hilfe einer Klinik im Westjordanland ist sie schwanger geworden.     Weiterlesen

 

Daniels Anspruch und Nidals subtile Rache

Daniel will das ganze Land. Vom Meer bis zum Fluss. Vom Strand in Tel Aviv bis zum Jordan. Daniel Luria ist der Sprecher von Ateret Cohanim. Wir treffen uns zum Interview in Jerusalem. Wie ein durchtrainierter Mittelgewichts-Ringer stürmt er durch die Tür, ein gebürtiger Australier, kurze graue Haare, kariertes Hemd, Cargo-Pants. Ein Mann, der keine langen Worte macht, sondern gleich Klartext redet: „Das Land wurde dem einen Sohn Abrahams gegeben – nicht dem anderen.“ Damit ist für ihn eigentlich alles gesagt. Der eine Sohn – das sind die Juden, der andere, das sind die Muslime. Den Juden gehört das Land. Den Muslimen nicht. Basta.     Weiterlesen

 

Mission impossible? Rami Hamdallahs Kampf mit der eigenen Regierung

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Viele kennen die Situation: Da hat man stundenlang konzentriert gearbeitet, Akten auf dem Schreibtisch hin und her gewälzt, Konzepte geschrieben und telefoniert – alles zum Wohle der Firma oder der Behörde. Und dann ist es einfach mal Zeit für eine kurze Pause. Einmal kurz durchschnaufen, sich vielleicht sogar einen dieser neumodischen Power-Naps gönnen, die Arbeitsökonomen empfehlen, damit man anschließend umso effizienter weiterarbeiten kann. Also, klarer Fall: Den Stuhl etwas zurückgeschoben, die Rückenlehne gelöst, die Füße auf den Schreibtisch gehievt und die Augen geschlossen. Und ausgerechnet in diesem Moment steht der Chef in der Bürotür. Wie unangenehm!

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Freude und Trauer

tagesthemen  30.10.2013 22:50 Uhr

 

Hebron im Ramadan