„Mit den Waffen unter meinem Mantel“: Von der Untergrundarmee zur Staatsgründung Israels

Mia Litvinski ist 92 Jahre alt: Aufgewachsen ist sie in Leipzig, später floh sie nach Israel und wurde Mitglied der Untergrundarmee Hagana. Wir treffen sie zum heutigen 68. Jubiläum der Staatsgründung Israels.

 

Mitarbeit: Ronja Dittrich

 

Rund um den See Genezareth

Entspannung pur: Ein Trip rund um Israels größten See.

 

Große Premiere für einen Palästinensischen Hip-Hop-Star

 

Mit seiner Band „DAM“ hat der palästinensische Rapper Tamer Nafar den arabischen Hip Hop erfunden – in einer Kleinstadt in Israel. Mittlerweile ist er ein Star. Jetzt kommt seine Geschichte als Spielfilm ins Kino: “Junction 48” eine Koproduktion des Bayerischen Rundfunks. Wir haben ihn auf der Premiere getroffen – und dann hat er uns in seine Heimatstadt eingeladen: Dort, wo das Herz seiner Musik schlägt – mitten im Nahostkonflikt.

Ronja Dittrich,  ARD-Mitarbeiterin

 

Kiffen auf Rezept

Cannabis auf Rezept – in Deutschland soll das dank eines neuen Gesetzes bald möglich sein. In Israel ist es das längst. In einem Krankenhaus in Jerusalem werden Patienten mit dem Stoff versorgt. Die Stimmung auf der Station ist positiv – und das liegt nicht nur am Cannabis. Benjamin Hammer war dort zu Besuch. Weiterlesen

 

Heiliger Brennpunkt

Felsendom und Umgebung (14)

Muslime nennen ihn “Edles Heiligtum” – Haram Al-Sharif: den Tempelberg, auf dem die Al-Aksa Moschee und der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel stehen.      Weiterlesen

 

Studieren fast wie in Deutschland – Leben in Hebron, Folge 5

Die Universität in Hebron ist eine der renommiertesten im Westjordanland. Vor allem die Polytechnische Hochschule. Die orientiert sich in der Lehre stark an deutschen Universitäten. Kameramann und Producer Tariq Kayal nimmt uns heute mit an die Uni.

Maria C. Wölfle,  ARD-Mitarbeiterin

 

Holocaust-Gedenktag: Innehalten in Israel

Für zwei Minuten steht das Leben komplett still:  Am Yom HaShoah wird heute in Israel der Opfer des Holocaust gedacht und an den jüdischen Widerstand erinnert. Um Punkt zehn Uhr heulen im gesamten Land die Sirenen. Alle Autofahrer stoppen ihre Fahrzeuge und steigen aus, auch die Passanten bleiben schweigend stehen – und sogar der Zug hält an. Im Gegensatz zum “Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus”, der in Deutschland im Januar am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau begangen wird, fällt Yom HaShoah auf den 27. Tag des Monats Nisan im  jüdischen Kalender: Somit steht er in direkter Verbindung mit dem israelischen Unabhängigkeitstag, der eine Woche später begangen wird.

Ronja Dittrich,  ARD-Mitarbeiterin

 

Und dann erzählte sie doch


Yom HaShoah – Holocaust-Gedenktag in Israel. Ein Tag, an dem auch die Geschichten der Überlebenden erzählt werden. Für viele waren die Erlebnisse so schmerzhaft, dass der Holocaust lange Zeit ein Tabuthema war. Auch für Karla Raveh. Ausgerechnet Deutsche änderten das. Benjamin Hammer hat die Auschwitz-Überlebende getroffen. Weiterlesen

 

Verfolgt, vergessen – Deutsch-jüdische Fußballstars

Die Entwicklung Deutschlands zur führenden Fußballnation war auch geprägt von jüdischen Spielern. Den Rekord von 10 Toren in einem Länderspiel hält Gottfried Fuchs, neben Julius Hirsch einer von zwei deutsch-jüdischen Nationalspielern. Nach der Machtübernahme durch die Nazis wurden die Sportler ausgegrenzt, verfolgt,vertrieben, ermordet. Und sie gerieten in Vergessenheit. Nun gedenkt eine Ausstellung in Tel Aviv an die Kicker. Initiiert von der Uni Hannover unterstützt unter anderem vom Goethe-Institut und der Stadt Tel Aviv.

 

Auf den Spuren Jesu

An der Stelle des Altars in der Grabeskirche soll das Kreuz Jesu gestanden haben

Auch wenn Christen die kleinste Einwohnergruppe in Jerusalem darstellen, so ist ihnen die Stadt ebenso heilig wie Muslimen und Juden. Ölberg, Via Dolorosa, Grabeskirche: Hier hat Jesus gewirkt, ist gestorben und auferstanden. Pilger wandeln heute auf seinen Spuren – auch Fotograf Philipp Kimmelzwinger hat sich aufgemacht.  Weiterlesen