Eine schwierige Rückkehr

Assaf Bar hat den Anschlag in Tel Aviv wie durch ein Wunder überlebt. Vor ein paar Tagen haben ihm palästinensische Angreifer zweimal in den Kopf geschossen. Der 27-Jährige wurde zwar schon aus dem Ichilov-Krankenhaus entlassen, doch vor allem die seelischen Wunden werden wohl noch lange Zeit brauchen, um zu verheilen. Wir haben ihn am Anschlagsort, in Sarona, getroffen.

 

Yatta – Leben in einer bestraften Stadt

Yatta – rund 80.000 Menschen leben hier. Eine Stadt sieben Kilometer südlich von Hebron in der Westbank. Von hier stammen die beiden Attentäter von Tel Aviv. Seit Mittwoch letzter Woche ist die Stadt abgeriegelt. Wir sind trotzdem hingefahren gefahren und haben versucht reinzukommen.

 

Terrorabwehr: Jede Technik hat ihre Grenzen

Die Bilder vom Anschlag in Tel Aviv am Mittwoch gingen um die Welt. Vier Israelis sind dabei ums Leben gekommen. Erschossen von zwei Palästinensern. Dabei investiert Israel Milliarden in die Sicherheit seiner Bürger. Doch auch die beste Technologie kann dem Terror nicht in jeder Situation trotzen.

 

Nach den Schüssen … zurück zum Alltag

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Aus den Lautstprechern über den Café-Tischen kommt Musik, wie immer. Nur eine Nacht ist vergangen, seit hier zwei Männer und zwei Frauen erschossen wurden. Trotzdem ist Michal gekommen und bestellt gemeinsam mit ihrer Mutter gerade ihr Frühstück.      Weiterlesen

 

Jaffa verändert sich

Boutiquen, Cafés, Bioläden. Der ehemalige soziale Brennpunkt Jaffa gilt heute als angesagte Vergnügungsmeile und Wohngegend. Es wird kräftig gekauft, saniert und gebaut. Die augenscheinliche Aufwertung der Nachbarschaft geht einher mit der Verdrängung sozial schwacher Bevölkerungsgruppen. Bis hierhin: klassische Gentrifizierung. Jedoch ist der Wandel in Jaffa von besonderer politischer Brisanz. Denn die neuen Einwohner sind zum Großteil jüdische Israelis, viele der Wegziehenden israelische Araber. Wir haben uns in Jaffa umgehört und sind auf unterschiedliche Meinungen dazu gestoßen. Ein Stimmungsbild.

Karolina Toren, ARD Mitarbeiterin

 

Twilight over Berlin: Bilanz einer der erfolgreichsten Ausstellungen im Israel Museum

50 Kunstwerke – entliehen anlässlich 50 Jahre deutsch-israelischer Beziehungen und des 50. Geburtstags des Israel Museums in Jerusalem – haben die Besucher begeistert.
„Nacht bricht ein über Berlin“ war eine der erfolgreichsten Ausstellungen des Museums. Und hat auch innerhalb Israels eine spannende Debatte verursacht.

 

Schule für eine andere Zukunft

Mehr lernen als Bio und Mathe: An der Eastern Mediterranean School nördlich von Tel Aviv lernen junge Israelis und Palästinenser sich auch gegenseitig kennen. Was banal klingt, ist heute anderswo kaum noch möglich.

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Der Spiderboy aus Gaza

Er will ins Guinness-Buch der Rekorde. Muhammad Al Sheikh aus Gaza ist der Spiderboy. Er kann seinen Körper verbiegen und wie ein Gummiband dehnen.

 

Eine diplomatische Laune?

In Paris sind die Außenminister aus 28 Staaten zu einer Nahost-Konferenz zusammengekommen. Wir berichten in einer Audio-Reportage über die Ausgangslage in Nahost und weiter unten im Text über die Haltung zur Konferenz bei Israelis und Palästinensern.

Im israelischen Parlament, der Knesset gibt es eine fraktionsübergreifende Gruppe der Siedler. Deren Sprecher ist Yoav Kisch vom Likud. Kisch hält die französischen Nahost-Initiative für eine diplomatische Laune.  Weiterlesen

 

Fussball in Hebron

Fussball ist in Hebron extrem wichtig. Wenn große internationale Spiele stattfinden, sitzen (fast) alle Einwohner vor den Fernsehern. Aber vor allem fiebern sie mit dem örtlichen Verein mit. Ganz besonders spannend wird es natürlich, wenn die Elf aus Gaza in Hebron antritt.

Mitarbeit: Maria Wölfle