„Es ist IHRE Entscheidung“

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Dient Benjamin Netanjahus Kampf gegen den Iran-Nuklear-Deal wirklich den Interessen Israels? Staatspräsident Rivlin sieht es anders.

Das Abkommen versperrt Teheran den Weg zur Bombe nicht und macht das Mullah-Regime durch den Wegfall der Sanktionen sogar noch stark. Diese Bedenken gegen die Nuklear-Vereinbarung mit dem Iran wiederholt Benjamin Netanjahu seit Wochen Mantra-artig. Weiterlesen

 

Roadtrip durch die Westbank

 

Mit Holzstock und Taschenlampe

AufStreifeNach dem Brandanschlag von Duma setzt die palästinensische Zivilbevölkerung auf Selbstschutz vor radikalen Siedlern.

Am Rande des Dörfchens Kusra brennt ein Lagerfeuer in der Nacht. Ein gutes Dutzend Männer und Jungen aus dem Dorf wärmt sich an den Flammen. Auf den Hügeln gegenüber sind die Lichter mehrerer jüdischer Siedlungen zu sehen. Die Palästinenser von Kusra haben Angst vor Übergriffen radikaler Siedler. Weiterlesen

 

Siedler und Outposts – Unterwegs in der Westbank

Frühmorgens sind wir losgefahren. Dreh im Siedlergebiet östlich von Shilo. Für die Tagesthemen. Die Siedler warten nicht gerade auf uns. Presse mögen sie nicht.Oft kommt es zu Übergriffen.  eshalb war wir ale etwas angespannt. Alles filmen durften wir auch diesmal nicht. Und auch die Dreharbeiten waren manchmal kompliziert, wie die Photos zeigen.

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Im Schatten … des Felsendoms

Hübsche Idee zur Ferienzeit: “Wer arbeitet ‘im Schatten’ berühmter Sehenswürdigkeiten?” haben die Kollegen gefragt, um mit einer Serie das Programm in den ereignisarmen Sommerwochen zu bestücken. Typisch wäre da zum Beispiel der Eisverkäufer unterm Pariser Eiffelturm. Ich hatte mich mit Bassam Hallak verabredet: Der arbeitet schon seit 37 Jahren direkt neben dem Felsendom in Jerusalem.

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Hallak verkauft dort allerdings kein Eis (dort darf gar nichts zum Kauf angeboten werden). Nein, Bassam Hallak ist der leitende Architekt und zuständig für das gesamte Areal, also Felsendom, Al-Aqsa-Moschee und rund 70 weitere Bauwerke auf dem Haram al-Sharif, dem “edlen Heiligtum”. Wir kennen es als “Tempelberg”, auf dem bis 70 n. Chr. der zweite jüdische Tempel stand, bis ihn die Römer zerstört haben.      Weiterlesen

 

Ein letztes Mal: 50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen

Zum Ende unserer Gesamtberichterstattung zum 50. Jahrestag der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen, möchte ich nun hier nochmal eine Reihe von Interviews hineinstellen, die noch einige vielleicht unbekannte Aspekte beleuchten.

1.) Prof. Norbert Frei. Er hat sich in zahlreichen Publikationen mit den Folgen des NS-Regimes für die Bundesrepublik auseinandergesetzt und ist ein Kenner der dt.-isr.Beziehungen

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Vegane Supermacht Israel

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Am letzten Freitag standen sie wieder an der Straße und demonstrierten – junge Tierschützer in Israel. Sie protestieren regelmäßig gegen Hühnerfarmen, Fleischindustrie und Lebensmittelkonzerne, die ihrer Meinung nach Tiere ausbeuten und quälen.      Weiterlesen

 

Fastenbrechen!

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Iftar heißt das auf arabisch. Es ist Ramadan. Noch bis Ende der Woche. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fasten viele Muslime. Sie essen und trinken nichts. Nicht nur im Sommer eine Herausforderung. Am Abend dann gegen halb acht hiesigerZeit treffen sich die Familien zum Fastenbrechen. Ich war am Wochenende in Kfar Qara, einem Dorf in der zwischen Hadera und Afula um mit einem Freund und seiner Familie das Fastenbrechen zu feiern. Ein tolles Erlebnis von Gemeinschaft. Die Nacht wird zum Tag,. Es wird gefeiert, geredet, entspannt. Bis tief in die Nacht wird gefeiert. Ein interessanter Nebenaspekt: Kfar Qara ist das Dorf mit dem höchsten Akadademikeranteil in der Gegend. Viele der palästinensischen Israelis sind in Deutschland ausgebildet worden.

 

Ein Jahr Gaza Krieg – Erinnerungen

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Vor einem Jahr beginnt der Gaza-Krieg. 50 Tage soll er dauern. Doch eigentlich beginnt alles früher, mit der Entführung und Ermordung der drei israelischen Religions-Schüler,der Ermordung eines palästinensischen Jungen und dem immer heftig werdenden Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen. Alles in allem waren das drei lange Monate Ausnahmezustand. Mit immer wieder enttäuschten Hoffnungen.  Als Berichterstatter haben sich viele Dinge wohl für immer  ins Gedächtnis gebrannt. Weiterlesen

 

Keine Täter, keine Gewissheit: Zwei Wochen nach dem Brandanschlag von Tabgha

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Foto: Dormitio Abtei

An fünf Stellen gleichzeitig hatten die Täter Feuer gelegt im Benediktiner-Kloster von Tabgha, am Ufer des Sees Genezareth. Mitten in der Nacht brannten die Gebäude vor der Brotvermehrungskirche. Teilweise stehen nur noch die Mauern, die Einrichtung ist zerstört. Und auch zwei Wochen danach sagt Pater Nikodemus: So ganz habe es wohl keiner der Mönche in Tabgha verarbeitet:      Weiterlesen