Vorspielen für die Berliner Philharmoniker

Das Huberman-Stipendium wird nur alle 2 Jahre vergeben, und erlaubt es jungen israelischen Geigern an der Akademie der Berliner Philharmoniker zu spielen. Dieses Jahr fand die Auswahl in Jerusalem statt, und wir haben sie begleitet.

 

Flüchtlings-Seder in der Wüste Negev

An Pessach gedenken Juden der Flucht aus ägyptischer Sklaverei in die Freiheit. Doch das Pessach-Fest, das unser Mitarbeiter Niklas Nau in der Negev-Wüste besucht hat, beschäftigt sich auch mit Fluchtgeschichten, allerdings anderen. Und wie Israel heute damit umgeht.

 

Pessach: Vorbereitungen zum “ Fest des ungesäuerten Brotes“

Morgen, am Freitag beginnt Pessach, mit dem Seder-Abend: Das Fest, das an den Exodus der Israeliten aus Ägypten erinnert. Weiterlesen

 

Drei Brüder, ein Bier

In Bir Zeit, einem christlichen Dorf in der Nähe von Ramallah, wird Bier gebraut. Drei Brüder hatten die Idee. Herausgekommen: Das Shepherds, zu Deutsch Schafhirte, ein wirklich gutes Bier. Fünf Sorten gibt es mittlerweile.

 

Obdachlos auf Befehl

Im Westjordanland sind seit Jahresbeginn hunderte Palästinenser obdachlos geworden. Die israelische Militärverwaltung zerstört Zelte und Hütten, die Lebensgrundlagen der Familien sind betroffen. Gemessen wird dabei aber nach zweierlei Maß.

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Israel: Wie der Terror das Land verändert

Nach den Terroranschlägen in Paris, Brüssel und Istanbul bekam unser Studio viele Anfragen zum Thema: Worauf müssen sich die Europäer einstellen, wenn der Terror Alltag werden sollte? Welche Erfahrungen hat Israel damit gemacht?

Selbstverständlich kann man den IS-Terror nicht mit den Anschlägen der Palästinenser vergleichen. Geschichte, Ursachen und Auswirkungen des komplexen israelisch-palästinensischen Konflikts sind einzigartig.

Dies vorausgeschickt bleibt trotzdem die spannende Frage, wie sich die israelische Gesellschaft durch die Jahrzehnte andauernde und permanente Terrorbedrohung – durch Bombenanschläge und jetzt auch die Messerattacken – verändert hat. Der sind wir im folgenden Beitrag nachgegangen. Und dabei auf viele, teilweise sehr unterschiedliche Aspekte gestoßen.

 

Selbstverteidigung!

Krav Maga. Das ist der israelische Kampfsport. Trainiert wird ein einfache, aber sehr effektive Methode sich zur verteidigen. Effektiv, oft auch kompromisslos. Gerade jetzt, da Messer-Attacken und Terroranschläge zu nehmen, wollen immer mehr Israeli, aber auch Ausländer  Krav Maga Kurse besuchen.  Doch Krav Maga ist nicht nur Kontaktsport, sondern trainiert auch Körperbeherrschung, Fitness und Koordination. Wir haben den Selbstversuch gemacht.

 

Straßenszene Gaza

Bei der Recherche Anfang April in Gaza, im palästinensischen Küstenstreifen am Mittelmeer: In Gaza-Stadt spielt an einer viel befahrenen Straße plötzlich eine Band. Die Musiker gehören zu einer Hochzeitsgesellschaft. Sie wollen wissen woher der Gast kommt. Aus Deutschland? Und schon fangen sie wieder an zu spielen.

 

Gaza wird zum teuren Pflaster

Die Ägypter haben die meisten Tunnel zum Gazastreifen zerstört. Die Hamas –  in akuter Finanznot – schraubt ihre Steuerforderungen nach oben. Der Preis für Zigaretten hat sich vervierfacht, die Tagelöhner am Hafen können sich den Fisch, den sie fangen, nicht mehr leisten. Ein Stimmungsbericht aus Gaza. Weiterlesen

 

Der Pharao in Kanaan

An Pessach feiern die Juden den Auszug aus Ägypten ins Heilige Land. Was allerdings weitgehend unbekannt ist: Bereits zuvor, zur Zeit der Kanaaniter, hielten sich die Pharaonen im heutigen Israel auf. Eine Ausstellung in Jerusalem zeigt, was sie damals hinterlassen haben.  Weiterlesen