Frühstück mit Harold und Israel

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Die beiden Männer fragen mich, ob sie sich zu mir setzen können an den Frühstückstisch in einem Hotel in Tel Aviv. Der eine drahtig mit weißem Haarkranz, der andere mit dichtem schwarzen Haar und einem Krückstock in der Hand. Na klar, es ist immer interessant, sich mit Amerikanern zu unterhalten. Dass sie welche sind, verrät ihr Akzent. Keine 60 Sekunden später ergießt sich ein ungemein kluger Vortrag über europäische Geschichte über mich. Über Jiddisch, dass sich im Rheinland aus dem Mittelhochdeutschen entwickelt hat. Über das Habsburgerreich, seine Zerschlagung nach dem Ersten Weltkrieg, die anschließenden Pogrome, die Flucht nach Böhmen, die Auswanderung in die USA. Israel Dresner, das ist der Drahtige, erzählt mir den Lebensweg seines Vaters, der in einem kleinen Dorf bei Lemberg geboren wurde, in Galizien also. Und holt dabei sehr, sehr weit aus.      Weiterlesen

 

Über die Chancen einer Waffenruhe im Nahen Osten

Peter Kapern, ARD-Studio Tel Aviv

“Das Ergebnis der Verhandlungen in Kairo ist noch nicht öffentlich verkündet worden. Allerdings gibt es indirekt Stellungnahmen zu dem, was da gerade abläuft. Der Regierungssprecher der israelischen Regierung hat zum Beispiel als Reaktion auf Meldungen, dass ein Waffenstillstand so gut wie unter Dach und Fach sei, in Kairo schon die Vorbereitungen für die Unterzeichnungen laufen, gesagt, dass dies noch nicht der Fall sei und noch viele Detailfragen geklärt werden müssten.

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Frieden per Facebook

Iran: Wir lieben Dich. Iran: Wir werden nicht angreifen. Ungewöhnte Töne auf den Strassen von Tel Aviv. Über Facebook und Youtube versuchen Jugendliche gegen das Säbelrasseln in der Region anzukämpfen. Entsteht hier eine neue Bewegung?