LIVEBLOG zum Gazakrieg 2014

Nach der Ermordung von drei israelischen und einem palästinensischen Jugendlichen eskalierte die Lage in Nahost. Am 8. Juli begannen die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen, nachdem die Hamas Raketen auf Israel abgeschossen hatte. Wochenlang lief auch eine Bodenoffensive. Hinter den Kulissen gab es internationale Bemühungen um ein Ende der Gewalt.

Die ARD-Korrespondenten bedanken sich für das große Interesse am Liveblog. An dieser Stelle schließen wir diesen Post und machen normal mit dem Daily-Blog, sowie mit dem Weekly-Blog zwischen Mittelmeer und Jordan weiter. Sie können uns aber auch weiterhin bei twitter folgen unter:

@rc_schneider @MarkusRosch
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VIDEOS & AUDIOS zum Gazakrieg 2014

gaza-264~_v-modPremiumHalb Tage voller Gewalt, Trauer, Wut und Hass.  Hier finden Sie alle Video-& Audio-Beiträge unserer Korrespondenten zum Gazakrieg 2014.

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“Netanjahu versteht die USA nicht mehr” – Ein Interview mit Alon Pinkas

 

Das “Wall Street Journal” meldete jüngst, die USA hätten die Lieferung von “Hellfire”-Raketen an Israel gestoppt – mitten im Gaza-Krieg. Israels Ex-Generalkonsul in New York, Pinkas, vermutet dahinter einen Denkzettel für Premier Netanjahu. Dieser nehme die Unterstützung der USA für allzu selbstverständlich – und sei nicht mehr in der Lage, Israels stärksten Verbündeten zu verstehen.

Hier finden Sie die deutsche Version.

 

Kein Strom, kein Wasser, keine Hoffnung

Fünf Wochen lang herrschte Krieg im Gazastreifen, erst aus der Luft und mit Artillerie vom Rand des Gazastreifens aus, ab dem 18. Juli mit Bodentruppen. Mit Beginn einer temporären Waffenruhe am 5. August zogen sich die israelischen Truppen an die Grenze zurück – fürs Erste.

15.08.2014, 13:05, Bayern 2

 

Soundcheck in Bethlehem.

Sound-Check-Bethlehem

Mohammed Assaf wenige Minuten vor dem Auftritt in Bethlehem. Assaf hat die Casting Show “Arab Idol” in Beirut gewonnen. Jetzt lebt der Junge aus Gaza in Dubai, ist Jugendbotschafter der UNWRA und hilft Wohltätigkeits-Organisationen. Aber vor allem ist er für junge Palästinenser zu einer Projektionsfläche geworden. Weiterlesen

 

Alternativer Nobelpreis für einen Palästinenser

Am Montag ist es so weit: Der palästinensische Menschenrechtsanwalt Raji Sourani will im Reichstag von Stockholm den Alternativen Nobelpreis entgegennehmen, den Right Livelihood Award. Er ist in diesem Jahr einer von vier Preisträgern. Sourani konnte nach tagelanger Ungewissheit über Rafah ausreisen. Der einzige Grenzübergang, den die Bewohner der Gazastreifens nutzen können: Meist Richtung Kairo, von dort wollte Sourani einen Flug nach Stockholm nehmen.     Weiterlesen

 

Abendvergnügen in Gaza

Es ist ziemlich duster in der Omar el-Muhtar-Straße in Gaza, abends um sechs. Die meisten Straßenlaternen sind aus. Die Häuser ringsum haben gerade für zwölf Stunden keinen Strom, das E-Werk hat kaum noch Diesel. Umso erstaunlicher, wie bunt es plötzlich blinkt.

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Die Tage danach

 

Die Tage danach. Bild:BR

Neben der ganzen Erleichterung, die sich am fünften Tag nach der Waffenruhe breit macht muss doch gesagt werden. dass die Kernprobleme dieses Konflikfts nicht gelöst sind: Die Waffen schweigen zwar, die Blockade wird wohl ein bisschen gelocker, aber: Wie geht es auf lange Sicht weiter? Was macht man mit dem Gaza-Streifen, in dem knapp zwei Millionen Menschen leben? Die Hälfte davon unter 18. Ich habe in letzten Tagen mit vielen Menschen auf beiden Seiten gesprochen. Mit Palästinensern, die ihre Häuser wiederaufbauen, mit Israelis die unter Dauerbeschuss lagen, mit Reservisten, die aus dem Süden zurückkehren. Der Tenor war leider, dass hier die Ansichten weit auseinander liegen. Leider war festzustellen, dass die Meinungen oft unversöhnlich sind. Die Gräben sind sehr, sehr tief. Das macht pessimistisch für die Zukunft.

 

Ein Sicherheitsrisiko mit arabischem Mikrofon

Weltweit haben Medien über den Krieg zwischen Israel und der Hamas berichtet. Für den arabischen Sender Al Arabija stand Rima Mustafa vor der Kamera. Ihr Alltag als arabische Journalistin in Israel ist schwierig und gefährlich. Für sie ist klar: Der nächste Krieg kommt bestimmt.

 Videoblog “Zwischen Mittelmeer und Jordan”
 

Was geschieht mit “Kollaborateuren”

Spät liefern wir hier die Geschichte nach, was mit 6 “Kollaborateuren” geschah in Gaza in diesen Tagen. Das Wort “Kollaborateur” ist deswegen in Anführungszeichen gesetzt, weil wir nicht wissen, ob sie wirklich mit Israel zusammengearbeitet haben – eine Todsünde natürlich, wenn man Palästinenser in Gaza ist. Aber ist die Exekution dieser Menschen das, was man von einer “Regierung” erwartet?

Hier der Bericht aus Haaretz. Uns wurde in Gaza bestätigt, wie diese Menschen getötet wurden.