Die Tage danach

 

Die Tage danach. Bild:BR

Neben der ganzen Erleichterung, die sich am fünften Tag nach der Waffenruhe breit macht muss doch gesagt werden. dass die Kernprobleme dieses Konflikfts nicht gelöst sind: Die Waffen schweigen zwar, die Blockade wird wohl ein bisschen gelocker, aber: Wie geht es auf lange Sicht weiter? Was macht man mit dem Gaza-Streifen, in dem knapp zwei Millionen Menschen leben? Die Hälfte davon unter 18. Ich habe in letzten Tagen mit vielen Menschen auf beiden Seiten gesprochen. Mit Palästinensern, die ihre Häuser wiederaufbauen, mit Israelis die unter Dauerbeschuss lagen, mit Reservisten, die aus dem Süden zurückkehren. Der Tenor war leider, dass hier die Ansichten weit auseinander liegen. Leider war festzustellen, dass die Meinungen oft unversöhnlich sind. Die Gräben sind sehr, sehr tief. Das macht pessimistisch für die Zukunft.

 

Ein Sicherheitsrisiko mit arabischem Mikrofon

Weltweit haben Medien über den Krieg zwischen Israel und der Hamas berichtet. Für den arabischen Sender Al Arabija stand Rima Mustafa vor der Kamera. Ihr Alltag als arabische Journalistin in Israel ist schwierig und gefährlich. Für sie ist klar: Der nächste Krieg kommt bestimmt.

 Videoblog “Zwischen Mittelmeer und Jordan”
 

Was geschieht mit “Kollaborateuren”

Spät liefern wir hier die Geschichte nach, was mit 6 “Kollaborateuren” geschah in Gaza in diesen Tagen. Das Wort “Kollaborateur” ist deswegen in Anführungszeichen gesetzt, weil wir nicht wissen, ob sie wirklich mit Israel zusammengearbeitet haben – eine Todsünde natürlich, wenn man Palästinenser in Gaza ist. Aber ist die Exekution dieser Menschen das, was man von einer “Regierung” erwartet?

Hier der Bericht aus Haaretz. Uns wurde in Gaza bestätigt, wie diese Menschen getötet wurden.

 

Hamas-Sprecher: “Verletzung der Waffenruhe”

23.11.2012/ ARD-Studio Tel Aviv/ Clemens Verenkotte

 

Eskalation statt Waffenruhe im Nahen Osten

21.11.12 / Tagesschau 17 Uhr /Markus Rosch

 

Richard C. Schneider zur aktuellen Situation

21.11.12 / Tagesschau 16 Uhr /Richard C. Schneider

Richard C. Schneider zur aktuellen Situation

 

 

Richard C. Schneider zur Situation nach dem Bombenanschlag

Richard C. Schneider zur Situation nach dem Bombenanschlag

21.11.12 / Tagesschau 15 Uhr /Richard C. Schneider

 

 

Terroranschlag – Leben und Arbeiten in einer Krisenregion

Heute Morgen hat sich die Lage hier deutlich verändert. Seit sechs Jahren gibt es wieder einen Terroranschlag mitten in Tel Aviv. Hubschrauber kreisen, Sirenen heulen, unsere israelischen Mitarbeiter und Feunde rufen sofort ihre Familien an. Verletzte werden ins Krankenhaus gebracht.  Eigentlich will man so was nicht erleben. Vor allem wenn man, wie ich, nur wenige Meter von dem Anschlagssort entfernt lebt. Aber die viele Arbeit verdrängt das.  Noch. Schlimmer noch sind die Bilder. Bilder, die wir nicht zeigen können.  Nicht zeigen dürfen. Bilder aus dem Gaza-Streifen. Ein Mann verbrennt in einem Auto.  Tote Kinder werden aus den Trümmer gezogen. Es ist Krieg. Ich nenne es jetzt einfach so.

 

Anschlag in Tel Aviv

21.11.12 / Tagesschau 14 Uhr /Bernd Niebrügge (Bericht)

Richard C. Schneider zur Stimmung in Tel Aviv nach dem Anschlag

 

 

Rishon LeZion

21.11.12 / ARD-Morgenmagazin /Bernd Niebrügge