Der Zaki – Eine Wasserwanderung

Zaki – auf arabisch “klares Wasser”, heisst die Wanderung am Fuße der Golanhöhen. Und das ist eine Herausforderung. Denn es geht knapp zwei Stunden durch Flüße, Tümpel und kleine Wasserfälle, die nicht immer sauber, sondern oft schlammig sind. Manchmal reicht mir das Wasser bis zum Hals. Was unten ist will ich gar nicht wissen. Wasserfeste Kleidung und ein dichter Rucksack sind dringend nötig! Vor allem auf die scharfen Steine muss man aufpassen. Es ist auf alle Fälle ein Abenteuer. Viele geben schon am Einstieg auf. Was hilft: Es ist jederzeit möglich auszusteigen und dann auf dem Feldweg zurückzugehen. Mit Kindern sollte man die Tour
nicht ausprobieren. Der Zaki ist übrigens einer von fünf Flüßen im Beit Tzaida Tal, nördlich des Sea of Galilee. Wenn man will, kann man danach am See entspannen oder eines der Weingüter oder eine der kleinen Brauereien besuchen.

 

Ruhe am Golan? Israel und das “syrische Problem”

Gestern waren wir am Golan, um uns mal umzusehen. Und was sahen wir: eine wunderschöne Landschaft, grün satt! Nun werden Sie denken: What’s the big deal? Aber ich kann Ihnen sagen: It is a big deal, wenn man im Nahen Osten lebt. Grün ist hier nun nicht die vorherrschende Farbe (außer vielleicht bei den Flaggen der Hamas). Denn die Hitze des Orients verbrennt alles – und so sind die meisten Monate des Jahres die vorherrschenden Farben sand, ocker, braun… Aber einige wenige Wochen im Frühjahr, dann explodiert die Natur mit ihrer Farbenpracht und Blüten… und so ist der Golan nicht einfach nur eine gelblich-braune Gebirgskette, sondern erinnert wenigsten für kurze Zeit an die wunderbare Alpenlandschaft.

Und hier mittendrin sahen wir überall die israelische Armee. Weiterlesen

 

Die unruhige Grenze – Unterwegs auf dem Golan

Je etwa 20.000 Israelis und 20.000 Drusen leben auf den Golanhöhen. Doch viele hier sind besorgt von den Unruhen im nahe gelegenen Syrien.

 

Pfirsichblüte auf dem Golan

Blick auf den Berg Hermon. Rechte: BR

So werdet ihr es die kommenden zehn Jahre nicht wieder sehen, sagt unsere Assistentin Ulli. Der nass-kalte Winter hat auch die Natur überrumpelt. Auf dem Golan blühen Pfirsichbäume, Kirschen und Birnen um die Wette. Im Hintergrund leuchtet der letzte Schnee des Bergs Hermon.

Die Golanhöhen, östlich des Sees Genezareth, also ganz im Norden, gehören zu Syrien. Der Landstrich ist seit dem Sechstage-Krieg 1967 von Israel besetzt. Dann hat Israel das Gebiet annektiert. Im Dorf Madschd al Schams am Fuße des Hermon leben Drusen. Weiterlesen

 

Krieg und nochmal Krieg…. und manchmal dazwischen was Schönes…

Über den heutigen Blog-Beitrag brauche ich gar nichts vornewegzuschreiben – denn ich habe dem eigentlichen Post noch eine kurze, gefilmte Erklärung vorangestellt.  Darum hier nur soviel: Ich freue  mich über die vielen Talkbacks, die wir erhalten und natürlich alle lesen. Wir können nicht alles direkt beantworten, das ist unmöglich. Aber sie werden wahrgenommen, von mir und meinen Kollegen. Das ist mein “Talkback” für heute… und nun… mein heutiger Beitrag…. Und wer’s noch nicht tut: Besuchen Sie doch auch das wöchentliche Videoblog auf tagesschau.de “Zwischen Mittelmeer und Jordan”