“Rückseite des Mondes”

Die Schriftstellerin Eva Menasse hat zusammen mit anderen Autoren* Hebron besucht. In der Stadt im Westjordanland leben etwa 30.000 Palästinenser und 800 israelische Siedler. Die Stadt war bereits Schauplatz von Vertreibung, Massakern und tagtäglicher Gewalt.

Am Tag in Hebron führte Yehuda Shaul von der israelischen Organisation „Breaking the Silence“. Schon allein das provoziert.

*Schriftsteller und Publizisten aus der ganzen Welt sind durch Israel, das Westjordanland und US-Autor Dave Eggers auch nach Gaza gereist. Aus den sehr verschiedenen Eindrücken entsteht eine Anthologie zum 50.Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges und dem Beginn der Besatzung. Herausgeben wird das Buch im kommenden Jahr von Pulitzer-Preisträger Michael Chabon und dessen Frau, die aus Israel stammende Autorin Ayelet Waldmann.

 

 

Studieren fast wie in Deutschland – Leben in Hebron, Folge 5

Die Universität in Hebron ist eine der renommiertesten im Westjordanland. Vor allem die Polytechnische Hochschule. Die orientiert sich in der Lehre stark an deutschen Universitäten. Kameramann und Producer Tariq Kayal nimmt uns heute mit an die Uni.

Maria C. Wölfle,  ARD-Mitarbeiterin

 

Soldaten, Checkpoints und ein Kindergarten, Leben in Hebron, Folge 4

Lediglich zwei palästinensische Kindergärten gibt es in dem Teil von Hebron, der vom israelischen Militär kontrolliert wird. Einen davon zeigt uns heute unser Kameramann und Producer Tariq Kayal: den Ibrahimi Kindergarten.

 

 

Held oder Mörder? Israels Politik streitet über tödlichen Schuss auf Attentäter

Es ist eine politisch schwierige Situation für den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Er sucht nach einer vertretbaren Haltung und findet sie nicht.

Am vergangenen Donnerstag hat in Hebron ein Sanitäts-Soldat, 19 Jahre alt, einen am Boden liegenden, verletzten Attentäter aus nächster Nähe in den Kopf geschossen. Die Szene wurde von einem palästinensischen Anwohner gefilmt, die israelische Menschenrechts-Organisation B’Tselem hat das Video veröffentlicht.     Weiterlesen

 

Olivenernte bei Hebron – Bauern, Siedler und Soldaten

Bei der Recherche außerhalb von Hebron sind mir gleich vier Geschichten begegnet. Die erste ist die der Familie Tamimi. Etwa einhundert Mitglieder hat sie, erzählt mir Shaker Tamimi, 64. Er hat rund 200 Olivenbäume. Und das Öl, das er jetzt im Herbst aus seinen Oliven pressen lässt, reicht nicht ganz ein Jahr.     Weiterlesen

 

Wahlbeobachter in Hebron

René Wildangel ist Wahlbeobachter. Rechte: BR

René Wildangel ist nicht zum Wählen nach Hebron gekommen. Er beobachtet die palästinensische Kommunalwahl. Wildangel ist Leiter des Büros der Böll-Stiftung in Ramallah. Er habe einen guten Eindruck. Anderseits wüßten die Menschen, dass sie mit der Wahll allein, ihre Probleme nicht lösen können. Weiterlesen

 

Urlaubsimpressionen – zweiter Teil

Nein, diesmal kein Bild von mir. Beim letzten mußte ich ja schon ständig Rechtfertigungen geben. Meine Freunde riefen mich an – was denn los sei…. “bist du krank?” – so der allgemeine Tenor. Klar, die sehen ein Foto von mir in der Sonne sitzend gemütlich, im Hintergrund die Frauenkirche… “Richard, machst du etwa Urlaub” – also nein, furchtbar. So ein Stress… Da spar ich mir das Foto, bin ja noch offiziell im Urlaub, das ist mir ja schon fast peinlich….

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