So fährt man Straßenbahn

Drängeln, schubsen und einsteigen, bevor die anderen Passagiere aussteigen können: Zum Straßenbahnfahren in Jerusalem braucht man manchmal Ellenbogen. Ein Video der Straßenbahngesellschaft zeigt nun, wie es auch höflich gehen könnte. Ein Beitrag von Gilda Sahebi.  Weiterlesen

 

Streit um Lehrpläne in Ostjerusalem


Nach welchem Lehrplan sollen die Kinder lernen, nach palästinensischem oder israelischem? In Ostjerusalem wird darüber gestritten. Beide Seiten werfen sich vor, Unterrichtsstoffe an die eigene Sichtweise anzupassen. Die Zukunft der Kinder steht auf dem Spiel. Weiterlesen

 

Zeichen aus dem Iran – in Jerusalem!

Eine Ausstellung mit Plakaten grafischer Künstler aus dem Iran, in Israel: undenkbar und doch gerade eröffnet, im Museum für Islamische Kunst in Jerusalem.

Möglich wurde dies, weil es nicht die (Exil-)Iraner sind, die in Israel ausstellen, sondern die ‘Mährische Galerie’ in Brünn/Brno in Tschechien. Aus deren Fundus stammen die Werke. Manche der iranischen Künstler wissen wohl nicht, dass ihre Kunst erstmals in Israel gezeigt wird. Kunst mit Umwegen. Kuratorin Marta Sylvestrová hofft, dass keiner der Künstler im Iran dadurch in Schwierigkeiten gerät.

In Israel ist durchaus Interesse an den Werken aus dem Iran vorhanden: Museumsdirektor Nadim Sheiban sagt, die israelischen Medien hätten schon vor Ausstellungseröffnung häufig nachgefragt. Und dann wurde Sheiban von Spontan-Besuchern gleich mit Fragen gelöchert …

Hier sind einige der ausgestellten Arbeiten zu sehen:    Weiterlesen

 

Jerusalem von oben

PanoramaIn Jerusalem ist es eng. In der Altstadt zum Beispiel, wo Händler ihre Waren in die Gassen vors Geschäft schieben, Pilger sich durch die Grabeskirche drücken oder Besucher an den Sicherheitskontrollen vor der Klagemauer warten. Doch an manchen Stellen zeigt sich, wie weitläufig Jerusalem tatsächlich ist.

Weiterlesen

 

Palmsonntag in Jerusalem

Palmsonntag

Wie ein König wurde Jesus in Jerusalem empfangen, mit Palmwedeln. An diesen Einzug in die Heilige Stadt erinnern die Christen am Palmsonntag, dem Beginn der Karwoche – ein wirklich ausgelassenes Ereignis!      Weiterlesen

 

Reden statt kämpfen – Die Freitagsschule

Die Freitagsschule in Katamon, einem Jerusalemer Stadtteil: Hier kommen israelische und palästinensische Jugendliche jeden Freitag zusammen um Deutsch zu lernen. Und um sich besser kennen zu lernen. Zusammen mit meinem Radiokollegen Christian Wagner habe ich die Schule besucht.      Weiterlesen

 

Gemeinsam den richtigen Ton finden

Harmonie in Jerusalem: Die Juden, Christen und Muslime des Jerusalem Youth Chorus treffen einmal in der Woche gemeinsam den richtigen Ton. Den Jugendlichen scheint zu gelingen, woran die Stadt ansonsten scheitert – auch wenn die Anfahrt nicht für alle ohne Hindernisse ist.

Weiterlesen

 

Zeitreise: Mit Dalia Lavi ins Jerusalem der 70er Jahre

“Vielleicht kommt bald eine schöne Zeit für Jerusalem” hat Dalia Lavi schon vor über 40 Jahren pessimistisch gesungen. Aber auch von “großen Träumen reicher Vergangenheit”. Gilt das noch immer?      Weiterlesen

 

Demonstrieren gegen Gewalt, Terror in Beersheva

Moment-Aufnahme aus einem zusehend verunsicherten Land: Am Samstagabend “Friedens-Demo” in Jerusalem. Ein paar hundert kommen. Die Rufe aus dem Megafon kennen hier alle, “Juden und Palästinenser können zusammenleben”. Eine Demo zur Selbstvergewisserung, Außenwirkung hat das kaum, auch wenn ein paar Oppositions-Abgeordnete wie Tamar Zandberg und Dov Chenin dabei sind.      Weiterlesen

 

Im Schatten … des Felsendoms

Hübsche Idee zur Ferienzeit: “Wer arbeitet ‘im Schatten’ berühmter Sehenswürdigkeiten?” haben die Kollegen gefragt, um mit einer Serie das Programm in den ereignisarmen Sommerwochen zu bestücken. Typisch wäre da zum Beispiel der Eisverkäufer unterm Pariser Eiffelturm. Ich hatte mich mit Bassam Hallak verabredet: Der arbeitet schon seit 37 Jahren direkt neben dem Felsendom in Jerusalem.

150729_felsendom_1

Hallak verkauft dort allerdings kein Eis (dort darf gar nichts zum Kauf angeboten werden). Nein, Bassam Hallak ist der leitende Architekt und zuständig für das gesamte Areal, also Felsendom, Al-Aqsa-Moschee und rund 70 weitere Bauwerke auf dem Haram al-Sharif, dem “edlen Heiligtum”. Wir kennen es als “Tempelberg”, auf dem bis 70 n. Chr. der zweite jüdische Tempel stand, bis ihn die Römer zerstört haben.      Weiterlesen