Gemeinsam den richtigen Ton finden

Harmonie in Jerusalem: Die Juden, Christen und Muslime des Jerusalem Youth Chorus treffen einmal in der Woche gemeinsam den richtigen Ton. Den Jugendlichen scheint zu gelingen, woran die Stadt ansonsten scheitert – auch wenn die Anfahrt nicht für alle ohne Hindernisse ist.

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Zeitreise: Mit Dalia Lavi ins Jerusalem der 70er Jahre

“Vielleicht kommt bald eine schöne Zeit für Jerusalem” hat Dalia Lavi schon vor über 40 Jahren pessimistisch gesungen. Aber auch von “großen Träumen reicher Vergangenheit”. Gilt das noch immer?      Weiterlesen

 

Demonstrieren gegen Gewalt, Terror in Beersheva

Moment-Aufnahme aus einem zusehend verunsicherten Land: Am Samstagabend “Friedens-Demo” in Jerusalem. Ein paar hundert kommen. Die Rufe aus dem Megafon kennen hier alle, “Juden und Palästinenser können zusammenleben”. Eine Demo zur Selbstvergewisserung, Außenwirkung hat das kaum, auch wenn ein paar Oppositions-Abgeordnete wie Tamar Zandberg und Dov Chenin dabei sind.      Weiterlesen

 

Im Schatten … des Felsendoms

Hübsche Idee zur Ferienzeit: “Wer arbeitet ‘im Schatten’ berühmter Sehenswürdigkeiten?” haben die Kollegen gefragt, um mit einer Serie das Programm in den ereignisarmen Sommerwochen zu bestücken. Typisch wäre da zum Beispiel der Eisverkäufer unterm Pariser Eiffelturm. Ich hatte mich mit Bassam Hallak verabredet: Der arbeitet schon seit 37 Jahren direkt neben dem Felsendom in Jerusalem.

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Hallak verkauft dort allerdings kein Eis (dort darf gar nichts zum Kauf angeboten werden). Nein, Bassam Hallak ist der leitende Architekt und zuständig für das gesamte Areal, also Felsendom, Al-Aqsa-Moschee und rund 70 weitere Bauwerke auf dem Haram al-Sharif, dem “edlen Heiligtum”. Wir kennen es als “Tempelberg”, auf dem bis 70 n. Chr. der zweite jüdische Tempel stand, bis ihn die Römer zerstört haben.      Weiterlesen

 

Die deutsch-israelischen Beziehungen brauchen das offene Wort

Drei Tage Rivlin-Staatsbesuch in Berlin, zwei Tage von der Leyen in Israel, Rüstungsgeschäfte und Feierlichkeiten, all das will sortiert und kommentiert werden. Na dann:

“Deutschland und Israel teilen die gleichen Werte und die gleiche Einschätzung der Weltpolitik” – sagt der israelische Botschafter in Deutschland Yakov Hadas-Handelsman. Ehrlich? Ist das so?     Weiterlesen

 

Daniels Anspruch und Nidals subtile Rache

Daniel will das ganze Land. Vom Meer bis zum Fluss. Vom Strand in Tel Aviv bis zum Jordan. Daniel Luria ist der Sprecher von Ateret Cohanim. Wir treffen uns zum Interview in Jerusalem. Wie ein durchtrainierter Mittelgewichts-Ringer stürmt er durch die Tür, ein gebürtiger Australier, kurze graue Haare, kariertes Hemd, Cargo-Pants. Ein Mann, der keine langen Worte macht, sondern gleich Klartext redet: „Das Land wurde dem einen Sohn Abrahams gegeben – nicht dem anderen.“ Damit ist für ihn eigentlich alles gesagt. Der eine Sohn – das sind die Juden, der andere, das sind die Muslime. Den Juden gehört das Land. Den Muslimen nicht. Basta.     Weiterlesen

 

Moralische Verfehlungen

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Morgen wird das Urteil im Untreue-Prozess gegen Avigdor Lieberman erwartet, dem Ex-Außenminister. Wenn ihm keine “moralische Verfehlung” bescheinigt wird, kann er auf den Posten zurückkehren, den ihm Ministerpräsident Netanjahu seit Jahresanfang warmgehalten hat.

Vor dem Urteilsspruch liefert sein politischer Ziehsohn Moshe Lion noch ein kleines Skandälchen extra, das die israelische Öffentlichkeit erheitert.      Weiterlesen

 

Als Christ in Jerusalem – kein einfacher Ort

Beim Blick über die Dächer von Jerusalem kann man dutzende Kirchtürme zählen. Tatsächlich aber sind die Christen in der israelischen Hauptstadt eine verschwindend kleine Minderheit. Der Benediktinermönch Nikodemus und die evangelischen Pfarrer Ulrike und Michael Wohlrab haben mir geschildert, wie sie die heilige Stadt erleben.     Weiterlesen

 

Wahlkampf in Jerusalem

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In Jerusalem läuft der Kommunalwahlkampf. Als Frau für den Stadtradt der israelischen Hauptstadt zu kandidieren, das erfordert allerdings besonders viel Hartnäckigkeit. Rachel Azaria beispielsweise tritt für die Partei Yerushalmim an; ihre Wahlplakate werden jetzt nur deshalb auf einige der vielen Stadtbusse geklebt, weil sie sich dieses Recht vor dem Obersten Gerichtshof erstritten hat. Die orthodoxen Juden in Jerusalem hatten eigentlich durchgesetzt, dass auf Bussen überhaupt keine Werbung mit Fotos von Frauen mehr angebracht wird.     Weiterlesen

 

Verlobung in Jerusalem

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Das sind Osnat und David. Sie feiern gerade ihre Verlobung, und zwar mit Blick auf die Klagemauer. Die “Kotel”, die Stützmauer des alten Tempels ist eben ein besonderer Ort. Auch ein romantischer.

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