Heftige Gefechte an der israelisch-libanesischen Grenze

Foto-Reuter-Grenze-Israel-LDer Angriff hat die israelischen Soldaten offenbar vollkommen überrascht. Sie waren am Vormittag mit ihrem Fahrzeug am Grenzzaun zum Libanon auf Patrouille, als sie von einer Panzerabwehrrakete getroffen wurden. Momentan spricht die Armee von Schwerverletzten. Libanesische Medien berichten von vier getöteten israelischen Soldaten.

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Flucht und enttäuschte Hoffnung rund ums Mittelmeer

Syrische-Frau-in-Libanon

Einen Tag vor Silvester waren es rund 770 Flüchtlinge an Bord der “Blue Sky M”, am Neujahrstag dann 450 Männer, Frauen und Kinder an Bord der “Ezadeen”: Ausgesetzt auf dem Mittelmeer von skrupellosen Schleppern, auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien.

blueskymWährend die europäische Politik keine Antworten auf die Nöte der Flüchtenden findet, werden wir auch in diesem Jahr über das Schicksal der Menschen berichten, die ihre Heimat verlassen und auf dem Weg nach Europa ihr Leben riskieren müssen.

Flüchtlinge, das Thema beschäftigt die ARD-Hörfunkkorrespondenten rund um das Mittelmeer. Deshalb haben wir Flüchtlingsgeschichten aus Griechenland, Italien, Marokko, Israel und dem Libanon zusammengetragen. Hier alle fünf Hintergrund-Beiträge zum Nachhören:

Montag: Thomas Bormann über syrische Flüchtlinge in Griechenland
ARD-Studio Istanbul

Dienstag: Christian Wagner über afrikanische Flüchtlinge in der Wüste Israels
ARD-Studio Tel Aviv

Mittwoch: Björn Blaschke über syrische Flüchtlinge im Libanon
ARD-Studio Kairo

Donnerstag: Tilmann Kleinjung über die Hoffnungen von Flüchtlingen auf Sizilien
ARD-Studio Rom

Freitag: Alexander Göbel über Flüchtlinge in Marokko
ARD-Studio Rabat

Afrikanische-Flüchtlinge

 

Zwischen Hamburg und Syrien

In den vergangenen Tagen habe ich nach fast 7 Jahren endlich mal wieder die Tagesschau-Redaktion in Hamburg besucht. Fast täglich telefoniert man als Korrespondent mit der Redaktion, manche Kollegen kennt man persönlich (von früheren Besuchen) andere aber nicht – nur dem Namen und der Stimme nach. Und so war es dann sehr lustig, wenn wildfremde Gesichter auf einen zukommen und sagen: “Hallo – ich bin….” und man dann herzlich lacht, weil man sich doch seit Jahren “kennt”, aber dann eben doch natürlich gar nicht. Kaum war ich  in der Redaktion angekommen – unmittelbar am Tag als bekannt wurde, daß die Israelis (waren es die Israelis?) Syrien bombardiert hatten – , da wurde ich gebeten, für “Tagesschau 24″ im Studio die Lage zu erklären. Das Interview mit mir ist hier vor ein paar Tagen gepostet worden.

Die Moderatorin stellte mir am Ende des Gesprächs die Frage, ob Israel nicht fürchte, daß solch ein Angriff die Lage eher destabilisieren könnte – ob es also nicht gefährlicher sei, Ziele in Syrien zu bombardieren als die Hizbollah welche Waffen auch immer hinüberbringen zu lassen in den Libanon. Weiterlesen