“Ich gebe ihnen Stimme und Gesicht zurück” – Der Geigenbauer Amnon Weinstein bewahrt Geigen mit Holocaust-Geschichte

Vor rund einem Jahr war Amnon Weinstein nach Deutschland aufgebrochen. Es war seine erste Reise zu Konzerten mit seinen “Geigen der Hoffnung”, wie er sie nennt. Geigen von Holocaust-Überlebenden oder von ermordeten Juden. Es sind Instrumente, deren Geschichten der Geigenbauer bei Konzerten erzählt.

Er ist Handwerker, der die Geigen wieder in einen spielbaren Zustand versetzt. Und Amnon Weinstein ist ein alter Mann mit einer Mission: Die Erinnerung wachhalten. Für ein längeres Portrait haben wir uns nochmal in der Geigenwerkstatt getroffen.

 

Das “französische” Tel Aviv schaut auf den Terror von Paris

Abgeklärt reagieren manche; mit neuerlichem Terror habe man ja rechnen müssen, nach den Anschlägen auf die Redaktion von Charlie Hebdo und den jüdisch-koscheren Supermarkt im Januar. Besorgt sind die anderen, nicht nur weil ihre erwachsenen Kinder direkt neben dem Musik-Club Bataclan wohnen, sondern auch weil sie ihr liberales Frankreich bedroht sehen, von Terror-Angst und dem Bemühen um Sicherheit. Dabei empfehlen auch viele ausgewanderte Franzosen die “israelische Sicherheit” als Antwort auf den Terror vom 13. November.

 

Zurück in Israel: Der Puddingmann aus Berlin

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Gewalt bestimmt derzeit die Schlagzeilen in Israel. Dadurch ist eine Sache ganz vergessen worden: Schokopudding. Der Israeli Naor Narkis hatte Anfang Oktober anonym auf Facebook den Kassenbon von einem Aldi in Berlin-Wedding gepostet und dazu geschrieben:

„Leute, zieht nach Berlin! Ein Schokopudding kostet hier gerade mal ein Drittel so viel wie bei uns.“

milkyDie Folge: Eine landesweite Diskussion über das zu teure Leben in Israel. Von Lobeshymnen bis zu Drohanrufen hat der 25-Jährige in den vergangenen Wochen alles erlebt.

Und was macht er inzwischen? Weiterlesen

 

Tel Aviv im Dauerstau

Mano ist Taxifahrer und einer meiner Experten für den Verkehr in Tel Aviv. Im Gegensatz zu mir regt er sich nicht mehr auf über den Dauer-Stau.

Ich wollte herausfinden, warum in der Stadt so oft fast nichts mehr vorwärts geht, warum Tel Aviv noch immer keine Straßen- oder Metro-Bahn hat. Das Ergebnis ist ein Streifzug durch Tel Aviv, das zwar immer mehr Radfahrer hat, aber dennoch dringend einen verlässlichen öffentlichen Nahverkehr braucht.

 

 

Sommer, Strand, Tel Aviv 1980 – Ein Besuch bei Rami Meiri

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Rami Meiri ist der gute Geist Tel Avivs. An jeder Straßenecke kannst du ein Bild von ihm entdecken. Sein erstes Wandbild durfte er am “Gordon”-Strand malen: Szenen, die aus dem Tel Aviv Anfang der 80er Jahre erzählen. Ganz in der Nähe hat Rami sein Atelier, dort habe ich ihn besucht.

Rami erzählt, dass er eigentlich nur mit Kreide malen durfte. Er hat dann doch weiße und schwarze Farbe genommen und ein Jahr lang die Betonmauer bemalt. Seitdem haben die Winterstürme die Bilder immer wieder abgeschliffen, Rami hat sie immer wieder erneuert. Dieses Wandbild und viele andere gehören einfach zur Stadt dazu.

Nicht nur in Tel Aviv, in ganz Israel, in Europa und Südamerika hat Rami Meiri gemalt. In Kassel hat er mal eine Schule verschönert, in Köln ein Wohnhaus. Mit solchen Aufträgen hält er sich über Wasser, wie auch mit seinem Buch, das er gerade fertiggestellt hat. Darin sind seine bekannten und viele versteckte Wandgemälde zu sehen. Erst gestern habe ich einen neuen “Meiri” entdeckt, zwischen Einkaufszentrum und Parkhaus: Dort hat er Leute mit Einkaufstüten auf die graue Wand gemalt.

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Die erste Hochrechnung.

Freude für Bibi und den Likud. Foto: Teichmann

Vergangene Woche wurde in Israel bereits gewählt. Klar, es sind noch sechs Wochen bis zur Parlamentswahl. Aber Schüler der Blich-Schule in Tel Aviv haben ihre Stimme bereits abgegeben – in einer Art Testwahl. Das Ergebnis der Abstimmung war in einem Punkt überaschend.

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Unterwegs in Gaza

 

radioWelt, 23.11.2012/ ARD-Studio Tel Aviv/ Torsten Teichmann

 

Eskalation statt Waffenruhe im Nahen Osten

21.11.12 / Tagesschau 17 Uhr /Markus Rosch

 

Richard C. Schneider zur aktuellen Situation

21.11.12 / Tagesschau 16 Uhr /Richard C. Schneider

Richard C. Schneider zur aktuellen Situation

 

 

Richard C. Schneider zur Situation nach dem Bombenanschlag

Richard C. Schneider zur Situation nach dem Bombenanschlag

21.11.12 / Tagesschau 15 Uhr /Richard C. Schneider