Surfen gegen das Trauma


Kaum jemand in Israel kennt nicht irgendwen, der Opfer eines Terroranschlages wurde. Viele haben es selbst erlebt. Die Organisation Tikvot hilft ihnen, mit dem Trauma umzugehen – beim Wellenreiten in Tel Aviv.   Weiterlesen

 

Yatta – Leben in einer bestraften Stadt

Yatta – rund 80.000 Menschen leben hier. Eine Stadt sieben Kilometer südlich von Hebron in der Westbank. Von hier stammen die beiden Attentäter von Tel Aviv. Seit Mittwoch letzter Woche ist die Stadt abgeriegelt. Wir sind trotzdem hingefahren gefahren und haben versucht reinzukommen.

 

Terrorabwehr: Jede Technik hat ihre Grenzen

Die Bilder vom Anschlag in Tel Aviv am Mittwoch gingen um die Welt. Vier Israelis sind dabei ums Leben gekommen. Erschossen von zwei Palästinensern. Dabei investiert Israel Milliarden in die Sicherheit seiner Bürger. Doch auch die beste Technologie kann dem Terror nicht in jeder Situation trotzen.

 

Israel: Wie der Terror das Land verändert

Nach den Terroranschlägen in Paris, Brüssel und Istanbul bekam unser Studio viele Anfragen zum Thema: Worauf müssen sich die Europäer einstellen, wenn der Terror Alltag werden sollte? Welche Erfahrungen hat Israel damit gemacht?

Selbstverständlich kann man den IS-Terror nicht mit den Anschlägen der Palästinenser vergleichen. Geschichte, Ursachen und Auswirkungen des komplexen israelisch-palästinensischen Konflikts sind einzigartig.

Dies vorausgeschickt bleibt trotzdem die spannende Frage, wie sich die israelische Gesellschaft durch die Jahrzehnte andauernde und permanente Terrorbedrohung – durch Bombenanschläge und jetzt auch die Messerattacken – verändert hat. Der sind wir im folgenden Beitrag nachgegangen. Und dabei auf viele, teilweise sehr unterschiedliche Aspekte gestoßen.

 

Terror in Europa, Terror in Nahost – die israelische Sicht auf Brüssel


Nach den Terroranschlägen von Brüssel fragen die Kollegen in München, Köln oder Hamburg, wie denn Israel und seine Bürger mit Terror umgehen. Eine nachvollziehbare wie frustrierende Frage. Zeigt sie doch, dass unser Berichtsgebiet vor allem über die Gewalt wahrgenommen wird.     Weiterlesen

 

Purim, der jüdische Karneval

Purim, der jüdische Karneval – es ist der fröhlichste jüdische Feiertag. In Israel feiert man ausgelassen, es gibt Straßenfeste und Paraden. Aber manche verbinden Purim auch mit sehr traurigen Erinnerungen.

Mitarbeit: Maria Wölfle

 

Flughafen-Sicherheit: Europäer 40 Jahre hinten?

Nach den Anschlägen in Belgien rückt wieder die Diskussion um die Flughafen-Sicherheit in den Mittelpunkt.

 

Den Finger zu locker am Abzug?

Wie sollen Israels Soldaten sich in der gegenwärtigen Krise verhalten? Wie auf 13-jährige Messerstecher reagieren? Der Generalstabschef der israelischen Streitkräfte, Gadi Eisenkot, mahnt zur Zurückhaltung – und erntet dafür Kritik von rechts.  Weiterlesen

 

Gegangen ohne anzukommen – französisch-jüdische Auswanderer

Der Jahrestag der Terror-Attacken von Paris hat in Tel Aviv eine besondere Bedeutung: Die Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt im Januar 2015, zwei Tage nach dem Überfall auf die Redaktion von Charlie Hebdo, markiert für die eingewanderten französischen Juden einen Wendepunkt – für manche war es der Auslöser, wegzugehen aus Frankreich. Andere Familien hatten ihre Entscheidung schon getroffen und sahen sich bestätigt, eine Zukunft für sich und ihre Kinder eher in Israel zu suchen, so wie Corinne.

 

Das “französische” Tel Aviv schaut auf den Terror von Paris

Abgeklärt reagieren manche; mit neuerlichem Terror habe man ja rechnen müssen, nach den Anschlägen auf die Redaktion von Charlie Hebdo und den jüdisch-koscheren Supermarkt im Januar. Besorgt sind die anderen, nicht nur weil ihre erwachsenen Kinder direkt neben dem Musik-Club Bataclan wohnen, sondern auch weil sie ihr liberales Frankreich bedroht sehen, von Terror-Angst und dem Bemühen um Sicherheit. Dabei empfehlen auch viele ausgewanderte Franzosen die “israelische Sicherheit” als Antwort auf den Terror vom 13. November.