Woran glaubst Du wirklich? Mach den CRED-O-MAT!

PowerPoint-PräsentationWer weiß heute eigentlich noch genau, woran er glaubt? Mach den Test und Du bekommst Anregungen dazu – alles basierend auf der langjährigen Religions- und Sinnforschung von Dr. Tatjana Schnell, von der Universität Innsbruck. Aber Vorsicht: Dieser Test wird dir nicht sagen, welche Religion zu Dir passt, das musst Du dann selber entscheiden.

Und weil aus diesem Projekt am Ende eine Doku entsteht, freuen wir uns über Eure Mithilfe. Schickt uns Eure Geschichte als Video, Foto oder Text – denn wir suchen noch Darsteller für unseren Film. Oder macht Euren eigenen kurzen Film darüber, woran Ihr glaubt, was Euch Sinn und Halt gibt im Leben – die besten Videos kommen ins Fernsehen. Ihr erreicht uns über die Upload-Funktion oder unter woranglauben@br.de

Mehr zum wissenschaftlichen Hintergrund und zum Datenschutz findet Ihr hier: Die wissenschaftliche Entwicklung des CRED-O-MAT. Die wissenschaftliche Auswertung dieser Umfrage werden wir selbstverständlich in diesem Blog veröffentlichen.

339 Kommentare

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    Judith 1. November 2014 at 20:14 .

    Mir hat Eure Dokumentation sehr gut gefallen, den Test habe ich direkt im Anschluß gemacht.
    Ich bin in einer Sekte groß geworden, jedoch davon losgekommen. Wie auch immer man das definiert, bzw. wie auch immer das funktionieren kann. Ich bin depressiv, derzeit nicht arbeitsfähig und das mit gerade mal 30 Jahren… Dennoch glaube ich an einen Gott, denn ich habe immer wieder sein Wirken und seine Anwesenheit gespürt und spüre sie noch!
    An einen Gott glauben und an die Evolution ist für mich kein Widerspruch, denn:
    * Die Bibel als Gottes Wort wurde von Menschen geschrieben, und Menschen machen Fehler
    * Der Urknall… woher kam er auf einmal – Gott?!?!!
    * Ich spüre Gott, aber ich glaube auch an die Wissenschaft

    Vielleicht etwas vereinfacht dargestellt, aber im Grunde ist es so – für mich.

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    Nikki 1. November 2014 at 19:59 .

    Mit Religion habe ich überhaupt nichts am Hut und ich kann es auch nicht nachvollziehen, wieso man sich nach einer fiktiven Figur richtet.

    Wie kann man nur so blind sein zu glauben, “Gott“ hätte die Welt und die Menschen erschaffen? Wie kann man so verblendet sein zu glauben, was die Bibel schreibt?

    Religion ist nur was für schwache Menschen, für Menschen die sich mit dem wahren Leben nicht auseinander setzen wollen.

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      Pavol 1. November 2014 at 22:36 .

      @ Nikki: Die Tatsache, dass du mit Religion und Glauben nichts anfangen kannst, muss nicht gleich bedeuten, dass es nur etwas für schwache Menschen ist.
      Ich weiß nicht, ob es dir bewusst ist, aber dein Kommentar ist ziemlich verletzend, finde ich.
      Ich bin kein besondern religiöser Mensch, aber ich habe Respekt gegenüber Menschen, denen der Glaube an einen Gott viel bedeutet.
      Denn wenn man sich ernsthaft Gedanken über sein Leben, seine Existenz und letztlich auch über den Tod und die „Zeit danach“ macht, kommt man immer in Sphären, die die Vorstellungskraft des Menschen übersteigen.

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        Wanda 2. November 2014 at 16:47 .

        Pavol 22:36
        – welche Zeit danach ? Das Leben geht doch zweifellos weiter, nur eben ohne uns. Genau so unzweifelhaft wie das Leben bereits vor und ohne uns ablief. Oder beweist mir jemand das Gegenteil ? Warum also soll eine Seele (was ist das?) zwar ihren Anfang haben, aber kein Ende ?
        Wir als Menschen haben nun mal wie andere Lebewesen auch eine nur beschränkte Haltbarkeitsdauer. Danach ist’s aus.
        Es mögen sich ja danach noch Einige an uns erinnern, aber auch das schleift sich ab, je nach Bekannheitsgrad oder dem was einige vermeintliche grosse Geister geschaffen haben…
        Wenn Menschen meinen, nicht ohne eine Astralwelt auskommen zu können, in der sie nach ihrem Ableben weiter existieren, entweder frohlockend an der Seite eines Gottes oder fluchend in irgendeinem dunklen Orkus, so ist das ihr Problem. Ein jeder nach seinem Gusto…

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    Maximilian 1. November 2014 at 19:57 .

    Ich persönlich glaube nicht an einen GOTT. Ich glaube, dass es einen SCHÖPFER gibt, der sich als das universelle göttliche Element aufzeigt. Entweder als Jahwe, Allah, Gott, Vishnu und alle anderen Götter. Wie sonst soll es sich an alle Menschen wenden. Ein Wesen – egal welches Geschlecht – das die Welt geschaffen hat. Dem ganzen aber nur den Anstoß gegeben hat und nicht alles in 7 Tagen vor 10000 Jahren. Es zeigt sich in uns Allen. So wie wir sind, so ist es auch. GUT UND BÖSE.
    Ich bin Katholischer Christ und Ministrant in meiner Pfarrei und meine Brüder werden beide Priester, aber ich bin nicht jemand der das gut findet was die Kirche als Organisation macht. Das hat sie uns ja schon immer gezeigt.
    Es gibt zwar Päpste, die ich persönlich als besondere Menschen erachte, wie z.B Papst Pius XII. oder Papst Johannes Paul I.. Der eine rettete viele Juden vor den Nazis und der andere starb nach 33 Tagen Regentschaft und geht als der Papst des Lächelns in die Geschichtsbücher ein.
    Wieso sollte ich an einen „Gott“ glauben, der genau Tagebuch darüber führt, was wir machen? Ich glaube an ein Wesen, das Leben schenkt und ihm den Lauf der Dinge hingibt. Nicht eingreift, sondern den Zufall erschaffen hat.
    Das soll keine Naturreligion sein und auch nicht an den Haare herbeigezogen, es ist eine Vorstellung mit der es sich gut leben lässt.
    Jeder Mensch glaubt anders, hat andere Vorstellung von dem was ist, kommt oder ob es überhaupt kommt.
    Das Leben, wie wir es kennen hat sich über Millionen von Jahren entwickelt und das ist klar. Die Dinosaurier haben nicht zeitgleich mit uns gelebt und deren Fossilien sind auch keine Prüfung durch Gott.
    Ich bin davon überzeugt, dass es jedem Menschen erlaubt sein sollte, das/an das zu glauben was er will. Egal welcher Religion oder welchem Verein man soll das ausleben was einem gegeben ist.
    Das Leben schätzen, wie es ist und nicht erwarten, dass sich durch Tatenlosigkeit etwas ändert.
    Mein Leben ist von Toleranz geprägt, auch wenn diese oft nur einseitig ist.
    Ich hoffe ich bin auf dem Weg etwas gutes zu tun.
    Hört euch doch einfach das Lied „Auf uns“ von Andreas Bourani an und das Video dazu.
    Ok viel Spaß im Leben

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    Markus 31. Oktober 2014 at 21:16 .

    Ich sehe mir die Kultursendung auf TV-3sat regelmäßig an. Auch Scobel. In den vergangenen Jahren wurden dort alle Themen der Menschheit und der Gott-Mensch-Beziehung gründlich hinterfragt. Heute habe ich nun von Eurer Blog-Seite erfahren. Die Sendungen begleitet ein Weltschmerz. Sie provozieren eine Sinnkrise, weil sie unseren christlichen Glauben als Vorbild oft in Frage stellen.
    Ich persönlich habe bereits mit 34 Jahren ein rettendes Ufer des Wissens erreicht und möchte Euch antworten. Die heutige Ausgangssituation der Aus-wertung des Fragenkatalogs spielt für mich eine sekundäre Rolle. Es sind ausfüllungsbedürftige Eckpunkte im Leben. Genau. Und deshalb fange ich bei der Krise an. Jeder von uns sucht nach Glück und Liebe. Ursprünglich eine Anleihe aus der Begriffswelt des „Paradieses“. Für uns Menschen bedeutet es
    auf Erden ein Ausschnitt, eine kurze Zeitschiene, eine Bewährungsprobe, und ein verbindliches oder „unverbindliches“ Kennenlernen der eigenen Seele.
    In der Krise leidet die Seele, sie hat aber ein „göttliches Zentrum“ im Gehirn. Dieses kann als Sender dienen. Diese Entdeckung machten kulturgeschichtlich in allen Weltreligionen die wirklich Suchenden. Und hier bin ich bei der Magie des religiösen Glaubens. Es gibt letztlich nur methodische Unterschiede für das
    andere „ganzheitliche“ Bewußtsein. Mein Weg war ägyptisch-mathematisch bestimmt. Und die Brücke zur Wahrheit war die absolute Negation. Bis zur rituellen Reinigung.

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    Günter 31. Oktober 2014 at 11:59 .

    Ich fühle mich bei dem Ergebnis nur teilweise wahrgenommen.
    Ich vermisse die für mich wichtigen Paradoxien!
    Spirituelle Erfahrung ist für mich beim Erleben von Paradoxien möglich.
    Premissen dritter Ordnung (Paul Waztlawick: Kommunikation – Formen, Störungen, Paradoxien) sind für mich intelektuell wichtig und noch wichtiger als spirituelle Erfahrung. Die Idee einer Weltenseele ist für mich keine höhere Macht, sondern ich erfahre mich als Teil dieser höchsten Macht. Als Teil eines Weltbewusstseins (Systemtheorie – Nickolas Luhmann, Bischof Birkely) kann man das Ganze nicht beschreiben: Kompelxitätsproblem (Kurt Gödel)
    Gleichzeitig wird nur ein sehr kleiner Teil unserer Sinnes-Wahnehmungen bewusst. Die unbewussten Wahrnehmungen poppen ab und zu bei der Konfrontation mit Paradoxien auf. Das macht Spass und erfüllt mein Bedürfnis nach Verbindung. – Religio bedeutet doch sich verbinden?

    lateinisch religare „anbinden, zurückbinden, festhalten, an etwas festmachen“.

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    Gerschmi 30. Oktober 2014 at 14:33 .

    Ich glaube an den allmächtigen Gott, wie er sich in der Bibel vorstellt.

    Für mich ist Gott der Schöpfer unseres Universums mit unserer Erde und allem was sich darauf befindet. Ich glaube nicht an die Evolutionstheorie, weil sie nach streng wissenschaftlichen Kriterien nicht beweisbar ist und ein rein naturphilosophisches Konstrukt ist, welches auf einer Vielzahl an unbewiesenen Annahmen aufbaut. Für all die komplexen Lebewesen auf unserer Erde kommt für mich nur ein genialer Baumeister wie Gott in Frage.

    Fünf Argumente, warum ich an den Gott der Bibel glaube.

    1: Die Bibel sagt aus, dass es eine übernatürliche Welt mit übernatürlichen Wesen wie Gott, Engel, Satan und Dämonen gibt, die in unsere Welt eingreifen können. Das sind nicht einfach nur Aussage die auf Ereignisse von vor 2000 und mehr Jahren beruhen sondern unmittelbar in unserer heutigen Zeit nachprüfbar sind. Tausende von Menschen betreiben heutzutage Okkultismus und Esoterik, wobei sie mit einem Teil der übernatürlichen Wesen in Kontakt treten (Geisterbeschwörung, Tischerücken, Gläserrücken, Pendeln, Trancereden und vieles mehr). Dabei passieren Dinge die ganz klar gegen unsere Naturgesetze verstoßen und auf übernatürliche Kräfte schließen lassen.

    2: Die Bibel sagt aus, dass wir Menschen nach unserem Tod weiterexistieren werden. Die körperliche Hülle wird zurück gelassen und vergeht, aber mit unserem Geist/Seele werden wir bewusst weiterleben. Mit dem zunehmenden technischen Fortschritt in der Medizin können immer häufiger Menschen, die beispielsweise nach einem Unfall eigentlich schon Tod sind, ins Leben zurückgeholt werden. Tausende von Menschen, die solche sogenannten „Nahtoderlebnisse“ gemacht haben, berichten davon, dass sie tatsächlich bei vollem Bewusstsein weiterexistiert haben und in eine andere Welt eingetaucht sind.

    3: In der Bibel werden hunderte Beispiele geschildert, wo Gott direkt oder indirekt mit uns Menschen handelt. Die zentrale Person in der Bibel ist Jesus, welcher durch viele Zeichen und Wunder die er tat, bewiesen hat, dass er der Sohn Gottes ist. Jesus ist nach seinem Tod am Kreuz wieder auferstanden und in die übernatürliche Welt, wo er auch ursprünglich hergekommen ist zurückgekehrt. Auch heute noch heilt Jesus Menschen von ihren körperlichen und psychischen Leiden. Gott greift auch heute noch unmittelbar in seine Schöpfung ein und er handelt mit uns Menschen. Tausende von Menschen können das bezeugen, weil sie es persönlich erlebt haben.

    4. Die Bibel sagt aus, dass Gott der Schöpfer des Universums mit unserer Erde und all dem was wir darauf finden ist. Alles hat Gott wohl durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt gestaltet. In unserem menschlichen Körper laufen täglich Milliarden von Prozessen und Vorgängen ab. So ein geniales System kann nicht durch Zufall entstehen. Autos, Flugzeuge, Excel, I-pads usw. sind auch nicht durch Zufall entstanden. Sie sind das Ergebnis von Intelligenz und Wille, also durch menschliche Kreativität entstanden.

    Hier ein paar einfache Kriterien, die eindeutig gegen die Evolutionstheorie sprechen: Wenn sich alle Lebewesen nach und nach über Jahrmillionen entwickelt haben sollen, wo befinden sich dann die Millionen von Fossilien-Funden, die eindeutig als Zwischenglieder zwischen den Arten definiert werden müssten? Es gibt sie nicht! In keinem Labor auf unserer Erde ist es jemals gelungen aus unbelebter Materie, belebte Organismen zu erzeugen. Das wäre notwendig gewesen, damit Evolution überhaupt beginnen kann. Wo stammen die Millionen an Informationen her, die notwendig sind zur Funktionsfähigkeit von hochkomplexen Organismen. Aus unbelebter Materie kann keine Information entstehen.

    5. In der Bibel werden hunderte Vorhersagen von Gott über Ereignisse in der Zukunft beschrieben, die zu einem späteren Zeitpunkt exakt so eingetroffen sind. Wir Menschen können die Zukunft nicht vorhersagen, ein allmächtiger Gott schon. Erfüllte Prophezeiungen sind für mich ein eindeutiger Hinweis darauf, dass der in der Bibel beschriebene Gott, der wahre Gott ist.

    Wer noch mehr Details wissen möchte:
    http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm

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      Wanda 30. Oktober 2014 at 18:04 .

      Gerschmi 14:33
      – Du liebe Güte, was man so alles glauben und behaupten kann. Und dann diese 5 Argumente: dagegen kommt man einfach nicht an…

    2. avatar
      Lamarck 1. November 2014 at 12:27 .

      Hi Gerschmi!

      „Für mich ist Gott der Schöpfer unseres Universums mit unserer Erde und allem was sich darauf befindet.“

      Wunschdenken ist in dieser Frage eher nicht hilfreich.

      „Ich glaube nicht an die Evolutionstheorie, weil sie nach streng wissenschaftlichen Kriterien nicht beweisbar ist […].

      Semantisch interessanter Satz. Der ‚Glaube‘ des ‚Gläubigen‘ ist etwas zwischen ‚Blinder Glaube‘ und Wunschdenken; zu unterscheiden von Glaube als Vermutung. In diesem Sinne also eine Korrektur: Ich vermute die Hinfälligkeit der Gotteshypothese, weil diese nicht falliabel ist. Evolution/Evolutionstheorie hingegen sind Disziplinen der Naturwissenschaft.

      „Die Bibel sagt aus, dass es eine übernatürliche Welt mit übernatürlichen Wesen wie Gott, Engel, Satan und Dämonen gibt, die in unsere Welt eingreifen können.“

      Im Gegensatz hierzu sagt die Welt aus, es geht alles mit rechten Dingen zu. Selbst, wenn es diesen biblischen Zoo tatsächlich gäbe, wäre dieser Bestandteil der Natur. Bestandteil der Natur ist ebenfalls der Aberglaube, wie Skinners Tauben gezeigt haben.

      „Die Bibel sagt aus, dass wir Menschen nach unserem Tod weiterexistieren werden.“

      Wer dies tatsächlich glaubt, müsste dann weit verschwenderischer damit umgehen. Offensichtlich ist dies nicht der Fall. Das Motiv ist verständlich, aber welchen Hobbys und Tätigkeiten geht ein Geistwesen auf ewige Zeit nach, ohne dass es die Hölle wird?

      „In der Bibel werden hunderte Beispiele geschildert, wo Gott direkt oder indirekt mit uns Menschen handelt.“

      Moralisch fragwürdig. Wer sich über die Bibel nicht empört, der kennt sie nicht … .

      „Tausende von Menschen können das bezeugen, weil sie es persönlich erlebt haben.“

      Dies nun sind amüsante Zuschreibungen, bei dem für das Missgünstige der sündhafte Mensch, für das Günstige die göttliche Gnade verantwortlich gemacht wird.

      „Die Bibel sagt aus, dass Gott der Schöpfer des Universums mit unserer Erde und all dem was wir darauf finden ist.“

      Die menschliche Geschichte kennt viele Kosmogonien, es gibt allerdings nur eine, die nicht mythologisch ist.

      „So ein geniales System kann nicht durch Zufall entstehen.“

      Das Universum existiert als Singularität, mangels Vergleichsmöglichkeiten sind hierzu Aussagen zu Wahrscheinlichkeiten ohne Belang bzw. sinnlos: Mag etwas auch noch so unwahrscheinlich sein, so ist es damit nicht unmöglich.

      „Autos, Flugzeuge, Excel, I-pads usw. sind auch nicht durch Zufall entstanden. Sie sind das Ergebnis von Intelligenz und Wille, also durch menschliche Kreativität entstanden.“

      Der näher liegende Analogieschluss wäre hier weit eher: Der Mensch war’s … . Selbstverständlich reicht eine Kausalkette letztlich bis in das Unendliche – was nichts anderes heißt als ‚Zufall‘. Du setzt nur zwischen Zufall und Mensch willkürlich die Götter.

      „Wenn sich alle Lebewesen nach und nach über Jahrmillionen entwickelt haben sollen, wo befinden sich dann die Millionen von Fossilien-Funden, die eindeutig als Zwischenglieder zwischen den Arten definiert werden müssten?“

      Besuche ein Naturkundemuseum Deiner Wahl … .

      „In keinem Labor auf unserer Erde ist es jemals gelungen aus unbelebter Materie, belebte Organismen zu erzeugen.“

      Ozeane und Gebirge auch nicht. Offenbar ist es für den Menschen bislang leichter, Handys zu bauen, als Lebendiges. Bei den Göttern scheint es genau umgekehrt zu sein, wenn nur genug Lehm vorhanden ist. Und ob ein Kreationist von der intelligentdesignten Schöpfung aus der Retorte tatsächlich beeindruckt wäre? Dabei hat doch schon die Harnstoffsynthese gezeigt, das organische Moleküle keiner besonderen Lebenskraft bedürfen.

      „Wo stammen die Millionen an Informationen her, die notwendig sind zur Funktionsfähigkeit von hochkomplexen Organismen.“

      Aus der (Um)welt.

      „Aus unbelebter Materie kann keine Information entstehen.“

      Der Informationsgehalt des Universums ist begrenzt. Entsprechende Komplexitäten bilden sich als lokale Wirbel im Fluss des Universums zum Wärmetod.

      „In der Bibel werden hunderte Vorhersagen von Gott über Ereignisse in der Zukunft beschrieben, die zu einem späteren Zeitpunkt exakt so eingetroffen sind.“

      Die prognostische Qualität ist mehr als unzureichend, von orakelhaftem Charakter und eindeutig als im Nachhinein ‚aufgezeichnete‘ Fan-Fiction erkennbar … .

      Cheers,

      Lamarck

  7. avatar
    Michael 26. Oktober 2014 at 18:08 .

    Ich fühle mich sehr gut getroffen und beschrieben. Ja, ich kann mit dem Glauben an Wunder oder Übernatürliches im Allgemeinen nichts anfangen und bin strikter Naturalist und zudem auch Atheist. Doch mein Leben hat für mich sehr wohl einen Sinn und ich bin Optimist. Das aber – und das will ich, da eine entsprechende Frage im Test nicht aufgetaucht ist, dazu sagen – bedeutet nicht, dass ich die Welt und Gesellschaft als zufriedenstellend oder gar schön betrachte. Ich bin ein großer Skeptiker und Kritiker vieler Gegebenheiten und Zustände. Ich beschäftige mich mit Kritik und dem Anprangern so einiger Missstände. (Ich verfasse hierzu sogar Kommentare – Glossen – im Netz.) Optimist zu sein heißt für mich allerdings, nur das zu kritisieren und zu bedauern, was durch mich oder uns alle zu beeinflussen ist und sich mit dem abzufinden, was außerhalb unserer Macht liegt und dadurch sich an dem, was schön oder angenehm ist möglichst stark zu erfreuen und sich zugleich stark dem Versuch zu widmen, das schöner und lebenswerter zu gestalten, was schöner gemacht werden könnte, als es ist.

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      ewald dietl 29. Oktober 2014 at 21:00 .

      Die Beschreibung meiner Weltanschauung trifft es, soweit, wie ich die gestellten fragen beantwortet habe.
      Allerdings ist mein Verhältnis zu Religionen und GLAUBEN sehr viel kritischer.
      Ich meine, dass die Religionen für die Menschen ein größeres Übel sind, als Pest, Cholera und Ebola zusammen, die Opferzahlen sprechen für sich….
      Sich als ein „Ebenbild Gottes zu sehen, grenzt an Größenwahn, oder hat ihn bereits getoppt.
      Ein Säugetier will sich -wenn es ihn den geben sollte- mit dem Schöpfer des ganzen Universums vergleichen??
      Der müsste abermilliarden Sonnen, Galaxien und Planeten erschaffen haben, „ewig sein/leben“, der Mensch kann aus eigener Kraft kaum einen Stein bewegen, der mehr als 100KG wiegt, und stirbt nach spätestens 100 Jahren, zerfällt zu Staub. Kann kaum seinen Planeten verlassen….
      Kann so eine Kreatur wirklich ein Ebenbild eines intergalaktischen Schöpfers sein??
      Dass der Mensch ein Ebenbild sein könnte erkennt man am ehesten, wenn er sich mit Gasmaske und Maschinengewehr ausgestattet.
      Ich denke dass angemessene Bescheidenheit, rücksichtsvoller Umgang mit seinesgleichen und der Natur besser sind, als sich als Gottes Ebenbild zu sonnen, mit entsprechenden elitären und anmaßendem Machtgehabe zu befassen.
      Man muss sich nur die Geschichte und die aktuelle Weltlage ansehen, was GLAUBE bewirken kann, skrupellose Mörderbanden, Waffenschmieden, waffenstarrende Armeen, mit Militärseelsorgern, religiösen Kriegshetzern, die Mord, Totschlag und Elend über die Welt verbreiten.
      Die aktuelle Flüchtlingswelle hat Gründe… z.B. die IS-Ebenbilder Allahs!
      Selbst den ersten und 2ten Weltkrieg haben christliche Nationen gegeneinander geführt. Seither kein EINZIGER Tag Frieden auf der Welt.
      Man kann sich natürlich in kindlichem Glauben an Blümchen und grünen Wiesen erfreuen. Engstirnig nur seine heile kleine Welt betrachten.
      Aber der Mensch stellt die gefährlichste Ungezieferkolonie auf dem Planeten dar, mit dem Potenzial alles aus zu rotten.
      Hier ist Intelligenz, vor allem soziale Intelligenz gefragt, keine mittelalterliche oder vorsintflutliche Glauberei, wo man die Ketzer und andersgläubigen massakrieren darf und muss.
      WO bleibt ein „Gott“, der seine Fehlkonstruktion Homosapiens nachbessert und in die Schranken weist.
      Dann die Frage -gibt es intelligentes Leben im Universum?-
      hier auf der Erde scheint es selten zu sein!

      1. avatar
        Michael G. 30. Oktober 2014 at 19:07 .

        Hallo Ewald,
        ich kann deinen Frust über den Menschen verstehen. Ich arbeite mit vielen syrischen Flüchtlingen z.Zt. zusammen und bin mit einigen befreundet. Von daher höre ich fast täglich, wie Menschen grausam sein können.
        Diese Grausamkeit von uns Menschen und das zur fürchterlichen Fratze verzerrte „Ebenbild Gottes“ wird übrigens in der Bibel genauso gründlich beschrieben wie das „Ebenbild Gottes“ selbst. Auf den ersten Seiten der Bibel direkt nach der Schöpfung wird in Genesis 1-12 (Sündenfall, Misstrauen Frau-Mann, Kain und Abel, Krieg zwischen den Völkern, Chaos bei Noah) beschrieben wie das Misstrauen, der Argwohn, das „Ich-bin-Gott“ die Erde verwüsten und das Zusammenleben fast unmöglich machen. Und doch hält Gott in seiner Liebe an seiner Schöpfung festhält – an diesen Staubkörnern Menschen auf diesem Staubkorn Erde im Weltall.
        Ich erlebe täglich beides – in mir und um mich herum: Diese zur Zerstörung fähigen Fratze von der Ebenbildlichkeit Gottes, aber ich freue mich auch täglich über vieles, was ich an Menschen als Gott ebenbildlich beschreiben würde: die Liebe zwischen Menschen, Respekt, ehrliches Zuhören, sich gegenseitig helfen, dienen, sich versöhnen, neu anfangen, Hoffnung geben, aufbauen, gute Grenzen erkennen, Maß halten …
        Dies erlebe ich übrigens täglich auch unter den syrischen Flüchtlingen und so ist Religion, Glaube für mich nichts an sich Negatives, sondern ganz im Gegenteil.
        Der Gott, wie er sich in Jesus Christus vorgestellt hat, verkörpert Liebe und Freiheit. Deswegen ist es m.E. zu einfach zu sagen, „warum lässt Gott dies alles zu?“. Zur Liebe gehört immer die Freiheit – ohne sie gibt es keine Liebe. Die Frage nach Gott fällt somit auf uns zurück. „Warum lassen wir das zu, richten Gewehre aufeinander?“ Und das frage ich sehr demütig, weil ich um meine eigenen Schwächen, Grenzen und Abgründe nur zu gut weiß.
        Vielen Dank für die gute Anregung, die du durch deinen Kommentar gegeben hast. Deine Kritik an einer einseitigen „Ebenbildlichkeit Gottes“ (wie sie in der Geschichte wohl häufig auch vertreten wurde) möchte ich hiermit nur bekräftigen, aber auch gleichzeitig damit erweitern, dass der Glaube an Jesus Christus dies so nicht hergibt – sondern wir als Menschen die Erlösung brauchen – deswegen Karfreitag, deswegen Ostersonntag.
        Liebe Grüße
        Michael G.

        1. avatar
          ewald dietl 30. Oktober 2014 at 23:02 .

          Danke für den freundlichen Kommentar.

          Ich bin immer wieder überrascht, wie selbstverständlich die Menschen von einem praktisch grenzenlosen Wahrheitsgehalt der Bibel, wahlweise Koran, , Einstein, und was es sonst noch so alles an „heiligen Schriften“ gibt, ausgehen.
          Das das alles frei erfundener Stuss sein könnte, darüber DARF überhaupt nicht nachgedacht werden, das verbietet man sich schon mal in vorauseilendem Gehorsam und „Gottesfurcht“ gleich selber!.

          Dass solche Schriebe auch mal gesellschaftlich veralten könnten, und die Realität sich immer mehr von der „Lehre“ entfernt, erzürnt natürlich die waschechten Fundamentalisten, die eigene Erkenntnisse NUR aus dem alten Schmäh beziehen.

          Wir brauchen heute keine Anleitungen mehr, wie man aus Feuersteinen Pfeilspitzen klopft, und mit den Scherben das Fett von den Bälgen erlegten Säbelzahntieger schabt… und Verhaltensregeln wie man sich in der Gruppe und im großen Wohnhaus im Pfahldorf verhalten sollte, damit sich Häuptling Geister und Dorfdruide nicht ärgern müssen.

          In Zeiten von Überbevölkerung, Massentierhaltung, Großstädten, Flugverkehr, Industrialisierung und Internet sind derartige Hinweise sicherlich wenig hilfreich… Eher Stoff für den Kindergarten!
          -Übertreibungen machen anschaulich-

          Vielleicht sollten sie mal obigen Link anschauen. In USA gibt es offensichtlich richtig Bibeltreue, in Bayern auch immer noch Königstreue…. (die wollen auch nicht wahrhaben, dass der „KINI“ keiner von IHNEN war, und Pöbel schon mit seinen Blicken die königlichen Gemächer besudeln konnte).

          Da hat ein Freidenker ein paar unbequeme, leicht veraltete Bibelstellen zitiert.
          Besonders bei der Stelle, wo man Homosexuelle töten sollte, wird es in Zeiten von Schwulen Priestern langsam eng mit der Auslegung…
          Hier kollidieren einerseits die Schwulen, andererseits deren Mörder mit geltenden Gesetzen.

          Die Moslems machen da gleich klar Schiff, schaffen ALLE Gesetze ab und erklären die Scharia als die neue Verfassung, vorwärts zurück in die Steinzeit.
          Dass da noch kein Bibeltreuer auf die Idee mit dem Steinigen der untreuen Weiber gekommen ist??, war doch irgendwie praktisch, keine langwierigen Scheidungsverfahren…
          Oder mit der Inquisition, da hat man es den „Ungläubigen“ auch ordentlich besorgt, bei schlechtem Wetter durfte man rothaarige Damen als Schuldige auf das Dorffeuer legen, anderes Fleisch war knapp… falls sie nicht beim Gottesurteil im Dorfweiher vorher ersoffen sind.
          Auch Kräuterweiblein, und Kurpfuscher lebten gefährlich.
          Dass die alten Germanen so mirnix dirnix von ihren alten Göttern gelassen haben, dürfte auch ein Märchen sein, Böse Zungen reden von Massenhinrichtungen, entvölkerten Landstrichen, wenn welche ihrem König oder Pfalzgrafen von „Gottes Gnade“ die Gefolgschaft verweigerten.
          Kreuzzügler und Deutschorden waren nicht zimperlich, und waren mit „Gottes SEGEN“, und dem des Papstes unterwegs, da gab es keine Instanz mehr zum beschweren..!
          Um das Vermögen der gemeuchelten hat sie die HEILIGE Kirche angenommen, und verwahrt es bis heute, damit auch in ferner Zukunft die ARMEN noch was zu essen haben.

          Unbequeme Geschichtsbücher berichten von Zeiten derlei Bibeltreuer Lebensführung.
          Naja im Mittelalter halt, war 1846 mit dem Verbrennen der letzten Hexe in Deutschland angeblich zu Ende….. Der Bischöfliche Nuntius (kommt von denunzieren) verweigert zu solchen Fragen noch heute gerne die Auskunft.

          Die Bibel ist ein rund 2000 Jahre altes Sammelsurium von irgendwelchen alt- Fundamentalisten-Schrieben, deren Herkunft mit einem heute SINNFREIEN Namen verbunden ist.
          LUKAS, MATTHÄUS, JESSAIAS… waren die irgend welche Palästinenser, Juden, alt oder Jung, Beruf Metzger, Eseltreiber, Wahrsager oder was, konnten die überhaupt schreiben und lesen, Alkohol oder Drogensüchtig, oder irgendwie kirre? Aus Effesus, ein Vorzeitnest aus Kamelmist und Lehm gebaut.
          Zu Fuß in Stinkeklamotten herum gelaufen, niemals gebadet, zerzaustes Haar, Rufer in der Wüste???!
          Ist es wirklich intelligent, 2000 Jahre alte Schriften, deren Herkunft mehr als nebulös ist, als bare Münze zu nehmen, das alles einfach nach zu plappern?
          Nur weil irgend welche Vereine 2000 Jahre lang davon ihre Macht herleiten, und fett gelebt haben?
          Ich trau dem Wahrheitsgehalt von Artikeln der Bildzeitung nicht wirklich (die lügen auch nicht mehr als die anderen..), und die Infos sind in der Regel erst einen Tag alt (Die stehen auch als GESCHRIEBEN“ da), wie käme ich dazu so einen -verzeien sie- URALT Blödsinn zu glauben…

          Was würden sie sagen, wenn heut ein Kameltreiber in einer arabischen Oase eine neue Sure für die Bibel schreiben würde, weil ihm in der Ruhe der Wüste etwas neues über den „lieben Gott“ eingefallen ist, gar eine ERLEUCHTUNG hatte (eine Stimme aus der WOLKE), und ein dürrer Busch brannte, nach dem er sich das vorher tüchtig eingebildet hatte.

          Oder GOTT gar eine Reinkarnation von Jesus in die Wüste schickt, oder diesmal vielleicht nach Kalkutta, zur Abwechslung mal als Frau.. Mit dem Dalai Lama läuft das ja auch so ähnlich, ein bisschen öfter halt..
          WARUM sollte das heute nicht mehr gehen, nur vor just 2000 Jahren?
          Würden sie das auch kritiklos glauben, ihr einzigen Leben danach ausrichten?

          Ein Teil der Bibel stellt -nachvollziehbar- schlicht eine Verhaltensanweisung für Stammes-mitglieder dar, um sich nicht mit irgend welchen Krankheiten an zu stecken.
          Die Mikrobiologie von heute, dürfte denen nicht bekannt gewesen sein. Also haben sie aus Erfahrungen „Gesetze Gottes“ gemacht, damit die Menschen die Ratschläge auch noch befolgten, wenn sie nicht dabei waren.
          Sie sollten vielleicht auch mal den Zeitgeistfilm ansehen. Die ersten Minuten Vorspann können sie weg lassen, danach wird es interessant.

          Die heilige katholische Kirche ist beim Ersten Konzil von Nicäa vom römischen Kaiser Konstantin I. im Jahr 325 aus der Taufe gehoben worden, von einem Heiden, nicht vom lieben Gott!
          Aus 200 Evangelien mach 4, das reicht für den einfältigen Pöbel, und als Grundlage für eine „Weltreligion, die mit Feuer, Schwert, Mord und Totschlag den „GLAUBEN“ in der Welt verbreitet…

          Die anderen Religionen (JEDE natürlich die EINZIG richtige und WAHRE) machten oder machen das auch nicht liebevoller, wer von wem abgeschaut hat ist nicht mehr zu ergründen.
          Der liebe Gott will das ganz bestimmt so, und die Opfer kommen als Märtyrer allesamt in den Himmel, es dürfen nur nicht mehr als 144.000 werden, sonst wird’s in der Ewigkeit eng!
          (Eigentlich ist das Nirvana mit den verstorbenen mehr als 144.000 Zeugen Jehovas JETZT schon überfüllt)

          Geschichte ist oft interessant, und unbequem….

          Ich hoffe, dass ich die Gemüter der Gläubigen nicht zu sehr strapaziert habe,
          UND hoffe auch, dass sich intelligentes Leben auf dem Planeten ausbreitet, nach dem technischen Fortschritt, ENDLICH der Gesellschaftliche und menschliche folgt. Wir dem Mittelalter auch gesellschaftlich entrinnen.
          Immer noch..
          Unsere Politiker „so WAHR mir Gott helfe“, die Richter mit Schwüren auf die Bibel, mit Sühne und Gnade, Fahneneid, Gott in der Verfassung ….
          Könige von Kardinälen gekrönt, Papstaudienzen. und und und…
          Schluss damit!

          Wenn ich mir die Situation unseres Planeten und der Menschen ansehe, haben wir andere Probleme, als irgend welchen Götzen zu dienen.

          E.Dietl

          1. avatar
            Michael G. 31. Oktober 2014 at 03:29 .

            Hallo Herr E.Dietl,

            Respekt – wie viele verschiedene Themen sie in wenigen Zeilen vernichtend negativ verketten, um dann das „menschliche“ und „gesellschaftliche“ nach dem technischen Fortschritt zu beschwören – in dessen Besitz sie ja zu scheinen sind – mind. kommt es so rüber, als wüssten sie da etwas deutlich mehr als all die Hexenverbrenner, Kreuzzügler etc. (Positives gab es da natürlich nicht) vor ihnen. Wenn sie sich da nur hoffentlich nicht täuschen … – ich könnte das von mir nicht behaupten.

            Aber jetzt zu ihren leidenschaftlichen Attacken. Leider muss ich ihnen hier eine ganz andere Erfahrung entgegensetzen. Ich bin in keinem frommen und eher kirchendistanzierten Elternhaus aufgewachsen. Aber als junger Erwachsene bin ich auf Christen gestoßen, die ich mit ihren wütenden Angriffen leider so gar nicht zusammen bringen. Ein paar Merkmale z.B.:

            1. Die Bibel wird von Gläubigen mind. schon seit der Reformation (und davor natürlich auch) kritisch gelesen und auf „frei erfundenen Stuss und Kindergarten“ befragt und nicht einfach „nachgeplappert“. An keiner Stelle gibt die Bibel vor, vom Himmel gefallen zu sein. Es schreiben Menschen an Menschen, nennen Orte, Zeiten, bitten liegen gelassene Mäntel bei der nächsten Begegnung mitzubringen 🙂 – natürlich sind die Bibel menschliche Worte. Selbst Jesus ist mir ihr nicht zimperlich umgegangen, wenn er sagte „Den Alten ist gesagt worden, ich aber sage euch …“. Und trotz alldem haben Menschen durch alle Zeiten wie ich auch die Erfahrung gemacht, dass die Auseinandersetzung mit den Worten zum grundsätzlichen Nachdenken über das Leben (und all seiner Alltagsthemen!), zur Ruhe, Klärung, zu sich selbst, in die Begegnung und Beziehung mit Gott (oder wie man ihn versucht mit menschlichen Worten zu nennen) geführt haben. Gerade auch die spannungsvollen Aussagen in der Bibel haben mich von jeher schon faszininert. Auch dass im biblischen Kanon gleich vier Evangelien mit der gleichen – aber teilweise sehr unterschiedlich und widersprüchlich berichteten – Geschichte aufgenommen wurden, zeigt etwas von der Weite der damals Entscheidenden. Ich weißt nicht, wie viele sie von den nicht im Kanon aufgenommenen Evangelien gelesen haben (man spricht da übrigens max. von 50, nicht 200) . Ich habe schon einige gelesen und ich finde, die damals Entscheidenden haben die vier interssantesten ausgewählt. In den anderen Evangelien wie bei Thomas, Petrus etc. gibt es fast keine zusätlichen Informationen, die es nicht in den im Bibelkanon überlieferten Evangelien auch gibt.
            Klar ist, dass ein unkritisches fundamentalistisches – mit posiviten Vor-Urteilen – Lesen der Bibel in die Enge führt – da gebe ich ihnen recht. Aber umgekehrt kann ein ebenfalls fundamentalistisches – jetzt halt mit negativen Vor-Urteilen („ungebildete Drogensüchtige aus einem Kuhdorf“) beladenes – Bibellesen oder besser gesagt Bibel-Vernichten ebenfalls in eine Enge führen.

            2. Die Christen, die ich kennengelernt habe, überzeugten mich durch ihren gründlichen und ehrlichen Umgang mit sich selbst und den anderen. Nirgendwo so wie dort hatte ich bis zu dem Zeitpunkt so viele unterschiedliche Menschen – soziale Schichten, Bildung, Alter, politische und ethische Meinungen, Charaktere – miteinander und nicht nebeneinander erlebt. Natürlich gab und gibt es auch dort Stress untereinander, aber dann wurde wieder neu angefangen und sich miteinander versöhnt.
            Ich bin mir sicher, dass sie nach ihren Beschreibungen deutlich schlechtere Erfahrungen gemacht haben – man hat bei ihnen fast den Eindruck sie wären Konstantin, den Kreuzzüglern und dem Nuntius persönlich begegnet. Aber vielleicht können sie trotz dieser vieler wohl negativen Erfahrungen folgendes hören:
            Natürlich ist der christliche Glaube …
            – immer wieder falsch interpretiert und gelebt worden, weil Jesus Christus und seine Botschaft der Liebe und Versöhnung aus der Mitte gerutscht sind. Genau deswegen ist es so wichtig, die Bibel immer wieder von ihrer Mitte – von Jesus Christus her zu lesen und zu leben.
            – missbraucht worden, um eigene Interessen und Machtgelüste durchzusetzen, wenn z.B. die venezanischen Kaufleute absichtlich Falschmeldungen über mordende Muslime in Jerusalem in Europa verbreitet haben, um sich an den Kreuzzügen gnadenlos selbst zu bereichern.
            – durch Organisationen wie die Kirche und damit menschlicher Hand immer wieder bis fast ins Gegenteil verkehrt worden. Und da gebe ich mit allem Pomp, Machthabereien und Popanz vollkommen recht. Dies entspricht wahrlich nicht dem, was Jesus Christus als Lehrer seinen Schülern vorgelebt hat. Da ist der jetzige Papst übrigens genau der gleichen Meinung wie wir beide.
            Aber wegen dieser Gründe gleich das Kind mit dem Bade ausschütten und sich der eigenen Wurzeln und Quellen zu berauben und zu behaupten, dass der christliche Glaube mit seiner Nächstenliebe und Lebenskraft für viele nur eine (gefährliche) Einbildung ist. Das ist m.E. mind. ebenso verkehrt und gefährlich wie ein unkritisches Romantisieren von Religion und der Geschichte der Christen. Denn genauso gesichert ist auch: Die großen atheistischen Ideologien wie der Nationalismus und Kommunismus, die zur Vergottung von Menschen wie Hitler, Stalin und Mao führten, haben bekannterweise im 20. Jahrhundert auch nicht den Weg in das Paradies gefunden. Ob ein selbstüberheblicher nihilistisch-invidualistischer Sarkasmus den Weg heute wohl dorthin findet, mag noch dahin gestellt sein … – Damit sollen sich bitte alle Atheisten ebenso kritisch auseinandersetzen wie die Christen es mit den Kreuzzügen und Hexenverbrennungen (die ohne Zweifel die totale Verkehrung des christlichen Glaubens sind und waren) tun müssen.

            So jetzt ist schon sehr spät bzw. früh, aber es hat viel Spaß gemacht diese Zeilen zu schreiben und mit ihnen gedanklich die Klinge zu kreuzen.

            Mit freundlichen Grüßen

            Michael G.

          2. avatar
            E.Dietl 1. November 2014 at 08:31 .

            Guten Morgen.

            Auch Respekt, das spiegelt trotz aller Religionslastigkeit nun doch ein hohes Maß an Intelligenz wieder.

            Fangen wir von „unten“ an….

            Warum haben Hitler Stalin, Mussolini, Peron, Mao und Konsorten, Religionen aller Art überhaupt funktioniert?
            Gerade wegen der Unart der Menschen zu GLAUBEN (nicht Informationen grundsätzlich nach deren Quelle und Wahrheitsgehalt zu prüfen), besonders wenn man aus den Lehren oder Systemen Nutzen/Vorteile für SICH SELBER ziehen kann, und der Führer oder das System die eigenen miesen Taten für GUT heißt, oder Kritik daran unterdrückt.
            Darum fühlen sich Rocker in Rockerbanden wohl, Nazis in Naziparteien, Soldaten in der Fremdenlegion, oder neuerdings gut bezahlt bei „Sicherheitsdiensten“ (die man gegen Bezahlung ausleihen kann), Polizisten bei der Polizei, Richter und Staatsanwälten bei der Justiz, ich denke das genügt bereits.
            Alles mit einer Art Kohortenbildung, abgeschottet von den „ANDEREN“, mit EIGENEN Spielregeln, gerne über den „ANDEREN“ stehend, bzw. diese zu beherrschen.
            Da gibt es vom Anführer über Mittätern, Mitläufern, Niesnutzern, und Opfern ALLSES.
            Eine schöne Rang und Hackordnung halt wie im Hühnerstall, die auch nicht davor zurück schrecken sich die Augen aus zu picken, oder welche zu massakrieren!

            Ein empfehlenswertes Gedanken-Experiment.

            Nehmen sie einem Meerschweinchenstall, schauen sie denen mal zu, und überlegen sie was für die Population Meerschweinchen wohl Wichtig, Richtig, weniger gut, oder schlecht bis existenzgefährdenden ist, besonders was ihr Verhalten als Individuum oder als Gruppe betrifft.
            Naja ein wenig raufen unter den Männchen, aber keine tödlichen Attacken, Nachkommen nur so viele wie das Futter her gibt, bzw. sie werden „von außen“ dezimiert. usw.
            Die kommen dabei gar nicht so schlecht weg.

            Dann ersetzen sie die Meerschweinchen durch Homo Sapiens….
            Die Erkenntnisse/ Ergebnisse sind vernichtend!
            95% von dem was MENSCH tut sind schlicht Wahnsinn, selbstzerstörerisch, weil nicht „nachhaltig“, will heißen keinesfalls in diesem Umfang auf Dauer für den Planeten tragbar, Massenvernichtungswaffen, Atom, Chemie, Mikroben, Hightech, Überbevölkerung welche verrückte Dimensionen angenommen hat, dadurch Umweltverschmutzung, Seuchengefahr, Völkerwanderungen mit Mord und Totschlag.
            Weitere vielleicht 3% halbwegs vernünftig, und der klägliche Rest von 2% lässt intelligentes Handeln erkennen.

            Einfach nur eisiges Entsetzen, rabenschwarze Zukunftsaussichten.

            Da wären mir die 10 Gebote der Neuzeit, wie sie auf einer Steinsäule im Süden der USA zu lesen sind ein besser Ansatz, als alles was die dick verstaubten Bände der Altreligionen dazu hergeben.

            Was kann man da dagegen setzen.
            => Einfach mal ERWACHSEN werden.
            Die anerzogenen Regeln nach Sinn oder Unsinn durch leuchten, EIGENE Wertvorstellungen erarbeiten, von de FEHLERN der anderen lernen.

            Hier will ich mal kurz auf ihre Besorgnis wegen meiner schlechten Lebens-Erfahrungen eingehen.

            Ich bin als jüngster von 3 Kindern im bayerischen Wald in einem kleinen Haus aufgewachsen. Mein Vater war Schlossermeister, meine Mutter Näherin und Hausfrau.
            Ein Wohlbehütetes Zuhause, ohne Not und Gewalt. Meine Eltern, besonders Mutter war streng gläubig, nicht nur Katholisch, auch alle Prophezeiungen irgend welcher Weltuntergangpropheten, die Heiligen Heftchen welche an den Wallfahrtsorten zu haben sind, hat sie gelesen und für bare Münze genommen. Glaubte an Wahrsager, Geister, Gespenster, „Weizen“, Gewitter vertreiben, und noch mehr derlei Unsinn. Im Alter wurde auch Vater ein verbohrter Gläubiger.
            Die dörfliche Umgebung ist auch sehr gläubig, könnte als Filmstoff her halten, mit Bittgängen für gutes Wetter, und vielerlei „Andachten“..
            Die Angst vor den finsteren Verheißungen der Weltuntergangspropheten sitzt in den Knochen, so dass beim ersten Golfkrieg schon mal an Heiligenbilder von Haus zu Haus Rosenkränze und Litaneien gebetet wurden.
            Dass ändert aber nichts an manchen üblen Charaktereigenschaften, durch die „hintenrum“ alle untereinander „ausgerichtet“ (üble Nachreden) werden.
            Man hilft sich baut gar zusammen eine Kapelle, und macht trotzdem allerhand Gemeinheiten.
            Die, welche in der ersten Kirchenbank sitzen, gar dem Pfarrer beim „Gottesdienst“ helfen sind dabei die schlimmsten.
            Die verwechseln gläubig sein mit echter Menschlichkeit und gutem Charakter.
            In meiner Familie lebe ich Offenheit, ein Stück weit nächstenliebe, (mit Grenzen).
            Freiheiten, die stets da enden, wo dem anderen seine beginnen, Leben und leben lassen.
            Was du nicht willst das man dir tut, das tue keinem anderen.
            In der guten/glücklichen Ehe (fast 28 Jahre) nehme ich mir maximal die Freiheiten, welche sich auch meine Frau nehmen darf.
            Liebevoller warmer Umgang mit einander, versuchen gerecht zu sein für einander verlässlich da sein, konstantes berechenbares Verhalten..
            Wohlstand mit Augenmaß genießen und vieles mehr, eine gesamthafte Lebensphilosophie.
            Dazu braucht es definitiv keinen Glauben oder Religion, auch den Tod meiner Eltern habe ich ohne Glauberei problemlos verarbeiten können.

            Die Menschen sind für Prediger irgen eines Unsinns leider recht Empfänglich.
            Aktuell hören sich manche Predigten von Allahs WAHREM Willen an, setzen sich einen Turban auf und fahren als IS-Kämpfer in der heilige Land.

            Hurra, was Glaube bewirken kann, die Bomben und Sprengladungen versetzen dabei auch Berge.

            Mir wird leider die Zeit etwas knapp, vielleicht leg ich später eine kleine Kirchenaustrittsstellungsnahme nach.
            Die ist aber nun doch etwas bissig ausgefallen, nach der Drohung, dass ich jetzt nicht mehr in den Himmel komme!

            E.Dietl

          3. avatar
            Michael G. 3. November 2014 at 14:57 .

            Lieber Herr Dietl,

            vielen Dank für ihre wiederum prompte Antwort. Ich schaffe es erst heute zu antworten. Vielen Dank auch, dass sie diesmal so persönlich geschrieben haben. Dadurch kann ich manches besser verstehen oder ahnen. Ich habe mehrere Bekannte und Freunde aus sehr katholischen Gegenden in Deutschland und da habe ich immer wieder Ähnliches gehört oder erlebt. Auf der einen Seite eine sehr verwurzelte Tradition mit all ihren positiven Seiten (verbindliche Heimat, hilfreiche lebensstrukturierende Rituale usw.). Aber ebenso ein oft unreflektierter (Aber-)Glaube, der sich oft mit der Lebensführung nicht deckt, da die positive kritische Auseinandersetzungen mit der eigenen Tradition in solchen Regionen schwieriger ist und die katholische Kirche dort kein echtes Gegenüber hat bzw. hatte. Da hat sich bis heute natürlich auch einiges geändert.

            Ich selber komme aus einem protestantisch-ökumenischen Umfeld. Mein Vater ist aus der katholischen Kirche als 16-Jähriger innerlich und später auch äußerlich ausgetreten, da er genau diese von ihnen beschriebene Heuchelei – vorne fromme Worte, hintendran ein ganz anderes Verhalten – nicht mehr ertragen hat. Meine Mutter ist von Haus aus traditionell lutherisch. Beide haben sich erst später – nachdem wir Kinder aus dem Haus waren – intensiver mit ihrem Glauben auseinandergesetzt und engagieren sich heute beide in der evangelischen Kirche. Und da im Protestantismus schon von jeher das Wort, die Diskussion, die Theologie und der gesellschaftliche Bezug stärker betont sind, habe ich da wohl „meinen Schlag“ mitbekommen. Mit 18 habe ich mich nach einem mehrjährigen Klärungsprozess ökumenisch geprägten jungen Erwachsenen in einem fränkischen CVJM/YMCA angeschlossen. Ihre Frömmigkeit war und ist geprägt durch eine gelebte persönliche Beziehung zu Gott mit Jesus Christus als Mitte, einer ökumenischen Weite, einem internationalen Horizont mit viel Jugendaustausch und Einsatz für Asylsuchende und Migranten, einer konservativen persönlichen Ethik (Familie, Beziehungen, Maßhalten im Konsum) und einer eher sozialen politischen Ethik (Einsatz für die Schwachen in der Gesellschaft auf der Welt, Umwelt, Eine Welt, kritische Haltung zu Kapital etc.). Weitere wichtige Einflüsse waren die Mitarbeit als junger Erwachsener in einem links-atheistischen Jugendzentrum (WAA, Friedensdemos), ein politisch konservativer CSU-Vater, ein türkisch geprägtes Arbeiterstadtviertel in einer Kleinstadt und ein von Albert Schweitzer kulturprotestanisch geprägter Großvater und Professor. Meinen geplanten Ausbildungsweg zum Gartenbauarchitekten habe ich mit 19 korrigiert und nach drei Jahren Zivildienst und Praktikum Theologie studiert, was ich nie bereut habe, weil es mich an vieler meiner existentiellen Fragen geführt und ordentlich duchgeschüttelt hat. Im Studium galt die Maxime „Kritischer sein als die Kritiker“ und das führte natürlich an die Grundfesten des eigenen Glaubens. Geheiratet habe ich dann eine freikirchlich geprägte Frau aus dem mennonitisch-baptistischen Hintergrund. Meine Schwiegereltern bewundere ich für ihren schweren Lebensweg als Mitglied einer Friedenskirche und den kulturellen Wandel, den sie von Russland über Brasilien nach Deutschland gemeistert haben.

            Doch jetzt zu ihrem letzten Beitrag:
            Recht gebe ich ihnen, dass ein unreflektierter atheistischer Glaube an einen Diktator oder eine Ideologie genauso katastrophale Auswirkung hat wie ein Glaube an einen Gott, der zur repressiven Machtausübung psychischer oder physischer Natur über seine Mitmenschen führt. Und trotzdem bleibt der Unterschied, dass ein Gottesbezug in einer Gesellschaft immer dazu führt, dass eine Vergottung eines Menschen oder Diktators kritischer betrachtet wird. M.E. ist eine Folge des 17. bis 19. Jahrhundert und die damit verbundene Säkularisierung das Möglichmachen von Ideologien, die den Menschen vergotten und dann mit den möglichen technischen Hilfsmitteln zu Massenvernichtungen fähig wurden – siehe 1. und 2. Weltkrieg. Dass Christen dies häufig nicht erkannt und somit angepasst mitgemacht haben, möchte ich nicht bestreiten. Aber umgekehrt gab es einige kritische Geister, die diese Vergottung entlarvt haben und in den Widerstand gegangen sind (Bekennende Kirche, Bonhoeffer, Barth, Geschwister Scholl etc.). Und klar ist auch, dass die Säkularisierung eine notwendige Aufklärung in Bezug auf ein dogmatisch-verengtes Mittelalter und angehende Neuzeit mit ihren Katastrophen (30-jähriger Krieg, Hexenverbrennungen etc.) war. Warum erzähle ich das jetzt alles?

            Ich gebe ihnen vollkommen recht, dass ERWACHSEN bzw. MÜNDIG werden und den eigenen Grips zu nutzen, eine wichtige Schlüsselkomptenz ist. Klar müssen Immer-Geglaubtes und Regeln kritisch hinterfragt werden. Doch zum Erwachsen-werden gehört auch das Aktzeptieren, dass mit mir und meiner Zeit nicht erst das Denken beginnt. Von den ANDEREN lernen und sich nicht von ihnen als Kohorte abgrenzen, gilt auch für die Menschen, die vor uns gelebt haben. Und einfach alle „Altbücher“-Gläubigen als von gestern abzustempeln, ist m.E. – und entschuldigen sie bitte den Gegenangriff – sehr naiv. Gerade das Beschäftigen mit Geschichte, Literatur, Philosophie und Theologie führt zu einem tieferen Verständnis der eigenen Kultur und Denkweise – natürlich in der Auseinandersetzung mit heute gewonnenen Erkenntnissen. Wer in der Bildung aber nur von heute und hier ausgeht, greift zu kurz und bleibt an der Oberfläche, weil unserem heutigen Denken Denkmuster von früher zugrunde liegen. Wir sind (auch) was wir geworden sind.

            Gerne glaube ich ihnen auch, dass sie „ohne Glauberei an einen Gott“ auskommen. Das kommen heute viele. Ich würde von mir behaupten, dass ich das auch ohne weiteres könnte – wenn ich Gott nicht in meinem Leben erfahren hätte. Doch beim Glauben geht es nicht zuerst darum, ob wir Gott als eine Art Krücke brauchen oder nicht. Gott will keine Krücke sein, dort wo Menschen mit ihrem Leben nicht mehr weiterkommen.
            Der Kern des christlichen Glaubens geht davon aus, dass dies eine uns vorgegebene Tatsache ist, dass es einen Schöpfer des Lebens gibt. Und wie kommen die Christen darauf? Weil sich Gott immer wieder gezeigt hat – damals wie heute. Und da es für uns Menschen unmöglich ist, zu Gott zu kommen bzw. ihm gleich zu werden, ist er zu uns gekommen. In Jesus Christus hat er trotz – oder vielleicht auch wegen – unserer Nichtigkeit gezeigt, dass er seine Schöpfung liebt. Und zwar mit einer besonderen Liebe. Nicht nur die Liebe zu denen, die mich auch lieben. Dies ist menschliche Liebe. Das Besondere an seiner Liebe ist, dass er auch die geliebt hat, die ihn verfolgt und ans Kreuz geschlagen haben. Mitten im Todeskampf sagt er zu seinen Anklägern und Spöttern: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Wir Menschen – egal ob Muslime, Christen oder Atheisten – wissen oft nicht, was wir tun. Im Großen und Kleinen säen wir Zwietracht, vergiften durch Neid unser Miteinander, zerstören Beziehungen bis dorthin, dass wir einander nach dem Leben trachten oder gar Kriege führen.
            Doch – und das ist und bleibt für mich das Faszinierende am Glauben an Jesus Christus – er hat diesen zerstörerischen Kreislauf durchbrochen. Und das hat er am Kreuz getan. Das Kreuz macht auf schockierende Art und Weise deutlich, wozu wir (alle – ich und sie auch!) Menschen fähig sein könnten und es sich lohnt, dies selbstkritisch zu reflektieren. Und dabei sollten wir nicht vergessen: man kann Menschen nicht nur körperlich kreuzigen, foltern und ermorden – dies geht auch mit Worten, Bildern in sozialen Netzwerken oder durch unterlassene Hilfestellung. Nicht minder schockierend ist das Kreuz aber auch, weil es zeigt, wie weit die Liebe Gottes geht. Sie ist stärker als der Tod. Gott hält es aus, dass er in Jesus Christus von uns Menschen erniedrigt und getötet wird. Mehr noch: Er liebt am Kreuz selbst seine Feinde und überwindet somit unsere menschlichen Abgründe – den Hass, die Rache, die Überheblichkeit („ich gehöre zu den 2% Intelligenten auf der Erde“), den Neid und die dem alles zugrunde liegende Ich-Sucht. Er hat uns mit sich am Kreuz versöhnt und gibt uns die Kraft, diese Versöhung weiterzugeben. Dass die Christen – und ich natürlich eingeschlossen – wie alle anderen Menschen darin immer wieder versagen, gehört zu den traurigen Tatsachen dieser Welt. Aber trotz allem überwiegen bei mir die Hoffnung und das feste Vertrauen darauf, dass die Liebe Gottes das letzte Wort haben wird über unsere Weltgeschichte und über jedes Leben hier auf dieser Erde.
            Dies kann ich ihnen natürlich nicht wissenschaftlich beweisen, aber ich kann ihnen das mit meinem Leben und den Erfahrungen von vielen anderen bezeugen. So wie sie die Liebe zu ihrer Frau und ich zu meiner uns nicht gegenseitig beweisen können, sondern nur bezeugen können. So ist es mit der Liebe zu Gott auch.

            Uups – das sind jetzt sehr viele Zeilen geworden. Ich hoffe, dass ich sie nicht gelangweilt habe, aber die Diskussion mit ihnen setzt wirklich eine Menge Gedanken frei. Vielen Dank nochmals für dieses ernsthafte und gute schriftliche Gespräch.

            Liebe Grüße

            Michael G.

    2. avatar
      Wanda 30. Oktober 2014 at 05:12 .

      Michael 18:08 und Ewald Dietl 21:00
      – Keine Frage: was den Menschen ausmacht ist die gesunde Skepsis, jedwede vorgekaute Meinung erst einmal beiseite zu lassen und seine eigene Betrachtung anzustellen und eigene Schlüsse zu ziehen.
      Das Unerträglichste, wo alle roten Lichter angehen sollten, sind die exklusiv bei Religionen zu findenden Dogmen: sie verbieten das Denken, es wird schlichtweg ausgeschlossen. Welche eine selbst erzeugte Disqualifikation…

      1. avatar
        Pavol 1. November 2014 at 22:48 .

        Hallo Wanda,

        Dein Kommentar gefällt mir 😉

      2. avatar
        Onkel Arthur 3. November 2014 at 16:25 .

        Ja lieber Michael G. vielen Dank fuer ihre Muehe! Nun wenn sie das alles studiert haben dann erklaeren sie uns bitte mal warum der „liebe Gott“ nicht in all diese ungeheuerlich perfiden Ungereimtheiten, Kriege, Morde, die ueblen Krankheiten die sogar Kleinstkinder und hilflose Alte, befallen, Ebola, die Pest, AIDS, Duerrekatastrophen, Ueberschwemmungen, die Fluechtlingsdramen, der Hunger das Leiden im Allgemeinen, in die grossen Ungerechtigkeiten, in seinem ansonsten recht perfekten Universum eingreift und uns ALLE mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ausstattet und allen endlich den „Frieden auf Erden“ gibt den die Kirchenvertreter, die Tempelherren und alle anderen Sprachrohre der Religionen die ganze Zeit, seit Jahrhunderten versprechen, in Wirklichkeit aber sich die Anhaenger der verschiedenen Glaubensrichtungen, besonders der abaramischen, bekriegen, hassen und verachten, warum es die Inquisition gab, warum die kulturell hochentwickelten Ureinwohner Suedamerikas im Namen des Herrn unter Begleitung und Gutgeheiss der Kirche einfach so wie Vieh hingeschlachtet wurden, was die Kreuzfahrten legitimieren koennte, warum „Gottes“ eigener „Sohn“ auf so bestialische Weise sterben musste um „alle Suenden von uns zu waschen“ und das dann im Rueckblick wohl doch nichts half, um dann paradoxerweise wider „aufzuerstehen“ um in den „Himmel“ also zu seinem „Vater“ zurueckzukehren; was den enormen Reichtum der Kirche, insbesondere des Vatikans rechfertigen koennte? Muesste sich ein „liebender Vater“, wie dieser christlich-abrahamische Gottesbegriff gern dargestellt wird, bei all dem Verdruss nicht selbst verzehren? Also mich haette dieser Irrsinn schon laengst zum Wahnsinn getrieben, der muss dann schon ein ganz dickes Fell haben, klar ist ja auch der „Schoepfer“, also mit heutigen Worten der CEO vom Ganzen!

        Oder ist da nur etwas mit der Interpretation dieses Begriffes grundlegend falsch und traegt eher menschlich-paternalistische als realistisch-universell-kosmische Zuege? Ich kann bei der Betrachtung ihrer langen Ausfuehrungen nur Hoffnung und Glauben an das erlernte, an die gueltigen Richtlinien dieses vermeintlichen Wissens, herauslesen, sonst nichts weiter!

        Warum sind den christlichen Lehren, die Lehren der Veden, der Upanischaden, die Inhalte des buddhistischen Kanons, ja sogar taoistische Haikus so unendlich weit ueberlegen und so viel, viel tiefer, realistischer in der Betrachtung und Erklaerung der uns alle konfrontierenden Phaenomene „Leben und Tod, Leid und Freud“ warum oder haben sie sich mit diesen uralten, atemberaubenden Schriften nie befasst?

        Ich bedauere zeitlich nicht auf jede Einzeheit eingehen zu koennen, aber trotzdem freut es mich hier so regen Austausch vorzufinden, die Frage des Nutzen belibt allerdings weit offen, ich hoffe wenigstens auf einen Anstoss!

  8. avatar
    Herbert Turetschek 24. Oktober 2014 at 15:22 .

    Ich glaube daran, dass es im Leben vor allem darauf ankommt Verantwortung zu übernehmen (als Überlebender scheute ich mich stets davor, denn mein Leben war von Angst und Unsicherheit – durch den sexuellen Missbrauch an mir – geprägt). Für mich selbst, meine Mitmenschen und die Umwelt möchte ich nun Verantwortung übernehmen. Ich sehe mein Leben in einem größeren Zusammenhang, mich als Teil eines größeren Ganzen. Engagement für zukünftige Generationen, Gesundheit, die Nähe zur Natur, Ehrlichkeit und Authentizität und Gerechtigkeit sind für mich wichtig.
    Einer meiner Götter bin ich selbst (im Sinne, dass wir alle das Ebenbild Gottes sind). Ich vertraue mir, meiner Stärke und Leistungsfähigkeit. Ich beschäftige mich damit, meine Potentiale zu entdecken, sie auszuleben und zu steigern. Ich setze mich aktiv und unabhängig mit der Welt auseinander. Für mich besonders wichtig sind: Persönliches Wachstum, Freisein, Herausforderung, Einzigartig sein, Phantasie, Leistung, Einfluss und die Welt verstehen.
    Ich bin ein Typ Mensch, der einfach immer da ist für andere. Und das tut mir auch selbst gut – ich liebe es Zeit mit anderen zu verbringen, ihnen zu helfen, mit ihnen eine gute Zeit zu haben. Mein Glaube ist die Liebe, die Kraft des Beisammenseins, Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft.

    1. avatar
      Herbert Turetschek 25. Oktober 2014 at 08:21 .

      Um meiner Verantwortung auch gleich gerecht zu werden: Ich sehe mich mit beiden Beinen fest am Boden stehend; das sehen andere aus der überwiegend rechten oder überwiegend linken Ecke etwas anders (ich bekomme jedenfalls ständig Rückmeldungen in dieser Richtung)! Hier verunglimpft niemand jemanden, ich habe nicht den geringsten Eindruck, und wenn sich dennoch jemand so fühlt, dann sollte er sich an die eigene Nase fassen und in Demut üben (nicht im Sinne von Unterwerfung, sondern im Sinne von mehr gegenseitiger Toleranz).

    2. avatar
      Wanda 25. Oktober 2014 at 16:55 .

      H. Turetschek
      – abgesehen davon, dass für mich (wie Sie wissen) der Begriff Gott im herkömmlichen Sinne keinerlei Bedeutung hat, kann ich mich mit Ihrem Lebensentwurf/Lebensbild absolut identifizieren.
      Und was die zu leistende Pflicht Anderen beizustehen angeht: natürlich gibt es letztendlich immer ein Limit über das man nicht hinauskommt. Man darf sich davon aber nicht bremsen lassen und kann sich dann damit trösten, dass man zumindest in dem gesteckten Rahmen das leistet was geht.
      Wir, meine Frau und ich, bekommen hier in Lateinamerika täglich die Grenzen aufgezeigt und trotzdem geht´s irgendwie weiter, wobei meine Frau die Hartnäckigere ist. Muss ich einfach anerkennen…

      1. avatar
        Herbert Turetschek 25. Oktober 2014 at 19:37 .

        …genau: Ich mache mein Weltprojekt auf „Leben und Tod“. Das klingt zwar pathetisch, ist aber so (und bestimmt nicht fanatisch gemeint). Entweder man macht Kunst ganz oder gar nicht. Das habe ich gelernt und ich hab so viel vorher gemacht, also Kabarett und Malerei und vieles mehr (und jetzt mache ich eben Projektkunst). Ich wünsche Ihrer Frau und Ihnen viel Glück!

        1. avatar
          Wanda 30. Oktober 2014 at 05:16 .

          H. Turetschek 19:37
          – geb ich gern zurück…

          1. avatar
            Herbert Turetschek 30. Oktober 2014 at 11:09 .

            Wanda 30. Oktober 2014
            …kann ich gebrauchen! 🙂

  9. avatar
    Bantus 23. Oktober 2014 at 00:48 .

    Im grossen und ganzen ist die grafische Darstellung zutreffend. Allerdings ist das Ergebnis irgendwie uninteressant für mich. Das Interesse an dem Test liegt wohl mehr beim „Woranglauben- Team“
    Ich will aber noch ein paar Worte über meinen Glauben verlieren. Die Wissenschaft geht bezüglich der Entstehung der Welt im weitesten Sinn vom Urknall aus. Ich akzeptiere das. Was mir aber bisher niemand auch nur andeutungsweise erklären oder erläutern konnte, ist: Was löste den Urknall aus oder wodurch kam es zum Urknall?. Ich kann mich daher nur Herrn Prof. Harald Lesch anschließen, der sagt:“ Die Physik kann nur erklären, wie etwas funktioniert, aber nicht, warum „. Aus Ermanglung einer anderen plausiblen Erklärung glaube ich, dass Gott diesen Urknall ausgelöst und dadurch die Evolution in Gang gesetzt hat. Ob Gott sich nun auch weiterhin um mich kümmert oder nicht, ist mir im Grunde wurscht. Ich glaube aber auch, dass der geistige oder energetische Teil meiner Existenz im Falle des Todes nicht verloren geht, sondern zum Schöpfer zurückkehrt, mit anderen Worten nach dem Tod ist nicht alles aus. Das habe ich jedenfalls so empfunden, als ich nach einem Bombenangriff verschüttet und dem Ersticken nahe war.
    Die christlichen Religionsgemeinschaften sind für mich weder ein moralischer noch sonst ein maßgeblicher Maßstab. Allerdings glaube ich, dass Jesus, Sohn der Maria, gelebt hat und dass das, was er lehrte i.e. die Nächstenliebe, die einzige aussichtsreiche Grundlage für ein friedliches und ersprießliches Zusammenleben der Menschen darstellt. Ich glaube auch, dass durch die Evolution das menschliche Gehirn sich so weit entwickeln wird, dass dies alle Menschen begreifen und entsprechend handeln. Vorausgesetzt, die Menschheit hat sich nicht vorher selbst ausgerottet. Bis das soweit ist, versuche ich nach den Lehren Jesus zu leben und meine Erfahrungen aus vielen Lebensjahren bestätigen mir die Richtigkeit meines Tuns.
    Viele Grüße Bantus

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      Onkel Arthur 23. Oktober 2014 at 12:12 .

      Ja, und wo kam dieser „Gott“ der den Urknall ausgeloest haben sollte her? War dieser „schon immer“ oder „durch sich selbst“ dann kann und darf das auch als Moeglichkeit fuer das Universum gelten! Denn woher bekam „Gott“ die pyrotechnische Ausbildung, das unbedingt noetige Wissen um Chemie, Physik, Biologie und all die anderen unzaehligen Vorraussetzungen einen „Urknall“ auszuloesen, woher, durch was oder durch wen? Wenn „durch sich selbst“ siehe oben – ist das auch eine Moeglichkeit die Mensch dem Universum, von dem er nmur ein winziges Teilchen, Jenseits des Nanobereiches ist, einraeumen muss!

      Verstaenmdlich ist des Menschen Ruf nach einem Fabelwesen, da i.d.R. Mensch diese Superphaenomen nicht ohne weiteres verstehen kann!

      Oder kann mal eben Jemand ganz rasch und gut verstaendlich die Gesetzmaessigkeit des Elektromagnetismus oder der Gravitation erklaeren?

      Die Menschen die an einen Gott glauben moechten, Glaube ist i.d.R. meist eine freie individuelle Entscheidung oder eine gesellschaftlich-kulturell bedingte, aufoktroyierte Konditionierung! Als Neugeborene haben wir von „Gott“ noch nicht die geringste Ahnung, da sind noch Mutter und Vater „Gott“, und viele Menschen brauchen, mangels Wissen und Erfahrung, dieses Ersatzphaenomen fuer etwas das sie nicht verstehen, erklaeren oder begreifen koennen!

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        Bantus 23. Oktober 2014 at 16:09 .

        Lieber Onkel Arthur,
        @ Ja, und wo kam dieser “Gott” der den Urknall ausgeloest haben sollte her? War dieser “schon immer” oder “durch sich selbst” dann kann und darf das auch als Moeglichkeit fuer das Universum gelten!

        Auf diese Frage kann ich nur antworten:“ Ich weiß es nicht, und ich habe auch nicht die leiseste Ahnung, auf welchem Wege ich an die Lösung dieser Frage herankommen könnte.“
        Ich will mal folgendes versuchen. Ich lasse den Begriff Gott beiseite, weil ihm durch die vielen religiösen Überzeugungen die unterschiedlichsten menschlichen Eigenschaften angedichtet wurden. Ich spreche hier mal lieber von einer übernatürlichen Wesenheit oder Entität. Wegen dieser Eigenschaft der Übernatürlichkeit ist es dem Menschen aber nicht möglich, irgendwelche Aussagen zur Natur einer übernatürlichen Wesenheit zu machen, da ihm Kentnisse über Übernatürliches fehlen.
        Also von meiner Seite keine Antworten oder Erklärungsversuche zu den aufgeworfenen Fragen.
        Wenn meinem Gott die Eigenschaft ewig zugebilligt werden würde, kann und darf dies nicht als Möglichkeit auch für das Universum gelten. Denn wie ausgeführt hat ja Gott den Urknall gezündet und damit die Evolution des Universums eingeleitet.
        Einen schönen Tag wünscht Bantus

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          Wanda 23. Oktober 2014 at 18:02 .

          Bantus 16:09
          – Diese Aussagen von 2 Philosophen treffen meiner Meinung nach ins Schwarze und ich kann mich voll damit identifizieren:
          1. „Solange nicht das Gegenteil bewiesen wird, gehe ich davon aus, dass im Universum alles mit rechten Dingen zugeht; also weder Götter noch Dämonen, weder Hexen noch Kobolde ins Geschehen und die Naturgesetze eingreifen“
          2. „In der Metaphysik (Religion/Gott) muss man das Wissen aufheben um dem Glauben Platz zu schaffen“
          – Perfekt ausgedrückt…

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            Onkel Arthur 27. Oktober 2014 at 15:09 .

            „Denn wie ausgeführt hat ja Gott den Urknall gezündet und damit die Evolution des Universums eingeleitet.“ – Bantus –

            Bewiesen ist diese Aussage aber nicht!

            Das ist, weil es kein Mensch jemals beweisen kann – Glaube!

            Es steht jedem Menschen grundsaetzlich frei zu glauben was Mensch moechte!

            Die Frage woher dieser „Gott“, der auch haeufig als „Schoepfer“ bezechnet wird, dann wohl kommen mag, wer oder was ihn geschaffen hat, bleibt ebenfalls immer unbeantwortet!

            Mich hat seit fruehester Jugend immer wieder die Frage nach „wer oder was bin ich?“ zutiefst bewegt, Religion fand ich lustig, diese Geschichten hoerte ich gern, waren mir aber immer zu „moralisch“, widerspruechlich, flach und unverstaendlich roh wie auch grob und gewaltverherrlichende Hierarchien (Hoelle, ewige Verdammniss, Kain & Abel, Sodom & Gomorra etc.

            Einige Hinweise was „Gott“ sein koennte sind ja in den Ueberlieferungen enthalten wie z.B. „Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen“… hmmmm.. logisch ueberdacht koennte das also heissen „Mensch=Gott“!

            Schamanen, Indianer sprechen von dem „grossen Geist“, Buddhisten sehen ALLES als durchgeistet an, heutige Physiker vermuten sogar „Bewusstsein in den Teilchen“ (Doppelschlitz-Experiment) und es besteht die sehr grosse Wahrscheinlichkeit das eben Alles „Bewusst-Sein“ ist und wir, ALLES Teile eines gigantischen Gesamtnetzwerkes sind, das wir aber durch eingeschraenkte Wahrnehmung so nicht wahrnehmen und daran in Folge nicht teilhaben, da unsere Sinne uns ein Bild der Dualitaet – Alles ist von einander getrennt, uebermitteln!

            So driften halt Glauben und Wissen immer weiter auseinander, das will heissen das Wissen Glauben immer weiter verdraengt, weil von dem Ungewussten vieles durch Erfahrenes und Erforschtes aufgedeckt, erklaert und verstanden wird!

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    Burkhard 19. Oktober 2014 at 01:48 .

    Hallo und schönen guten Tag,

    für mich kennt Gott die Religionen, aber „ES“ lässt sie sein denn
    „ES“ gab uns einen freien Willen. „ES“ ist alles und nichts, jenseits
    aller gedanklichen Vorstellungen.

    Die Urvölker die nicht christianisiert wurden wissen es noch.

    In der Bibel steht viel das von den Religionen verdrängt wird.

    Jeder hat die Seele, das Herz, als Zugang zu „ES“ .

    Liebet eure Feinde, ich fange bei mir selbst an, auch die Schatten,
    dann Partner, Kinder. Verwande, Nachbarn etc. da wird Glauben
    schon auf die Probe gestellt.

    Leben ist Freude und Frieden SEIN.

    Liebe Dich Selbst, dann hilft Dir Gott. Der Rest kommt vom Allein.
    Schaut auf den Volksmund und spürt die Gefühle des Herzen dabei.
    Diese sind der Wegweiser.

    Danke für euer Sein.
    Viele liebe Grüsse
    Namaste

    Burkhard

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    Ludwig van der Gilden 2. Oktober 2014 at 08:40 .

    Drei ist ungleich Drei

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    Ringelsöckchen 1. Oktober 2014 at 10:36 .

    Hallo!
    Ich glaube zwar nicht an Gott oder übernatürliche Phänomene, jedoch an die Bibel und die darin vertrenen Ansichten und Lehren, das fehlt mir bei diesem Test.

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    K.-H. Heidenreich 1. September 2014 at 11:53 .

    Das andere Ich
    alter ego

    Leben durch Zeugung, das Werdende, entsteht aus der Natur und ernährt sich durch die Natur. Leben durch Überzeugung, das Seiende, entsteht durch Bewusstsein, es ernährt sich von der Erkenntnis des Wahren.

    Es gibt zwei Ewigkeiten

    Die erste, die seiende Ewigkeit ist die der Vollkommenheit, der Totalität.
    Sie ist, und zwar durch das Licht der Ewigkeit. In die Seiende Ewigkeit wird man eingeboren. Das Licht der Entwicklung zur Ewigkeit bewirkt unsere physische Existenz, und enthält die Möglichkeit für den Weg des Menschen vom Dasein zum Sein.
    Die werdende Ewigkeit hat durch den Zyklus von Entstehung und Zerfall der Materie Bestand.
    Die seiende Ewigkeit bedeutet Heimkehr, die Werdende – Wiederkehr.
    In ihr vollzieht sich der Kreislauf der Wiedergeburten der Welten und der Seelen
    hier und jetzt im Dasein. Für die Seelen ist der Kreislauf endlich, durch ihre Entwicklung
    zur Vollkommenheit. Integral,(ein Ganzes ausmachend),
    Der Niedergang von Kulturen erklärt sich aus der Tatsache, dass Individuen nach der Vollendung ihres Wesens den Zyklus des Werdens verlassen. Ihre Weisheit und ihr Vorbild fehlen der Nachwelt. Im Zyklus des Werdens wiedergeborene Unvollständige bewirken Stillstand oder Rückgang, selten Aufstieg.
    Zu schön der Gedanke, Bewusstsein existiere einfach. Aber, Unrechtsbewusstsein,
    Sozialbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein, Pflichtbewusstsein, Umweltbewusstsein,
    Selbstbewusstsein und Gottesbewusstsein entstehen erst durch unseren, Erfahrungsschatz
    -Wortschatz, das Erinnerungsvermögen, – Urteilsvermögen, – Konzentrationsvermögen,
    -Empfindungsvermögen und – alle anderen Reichtümer die zur Weisheit führen.
    Alle zusammen bilden das Integral,(ein Ganzes ausmachend), welches das Individuum (lat von individere unteilbar) mit der seienden Ewigkeit verbindet.

    Alternativ „aus dem anderen geboren“ aus alternus und nascere.

    Das alter ego, das andere ich, ist die Kopie ( lat. Reichtum ) des Ich’s, sie muss aber vom
    Individuum erzeugt werden. Nach seiner Vollendung findet der Übergang vom Werden zum Sein statt.
    Anfang der Vollendung ist Erkenntnis, sie ist das Visum (lat. das Gesehene ) zur Ewigkeit.
    Die Kopie (von lat. opus-das Werk ) besteht aus dem Fühlen, Denken und Wollen,
    welches dem Willen entstammt.
    K.-H. Heidenreich

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    Wanda 28. August 2014 at 19:43 .

    – Eines weiss ich, und das ersetzt mir den bei Anderen vorhandenen (unsicheren) Glauben:
    – klar bin ich wie jedes Individuum einzigartig (nicht als Qualifikation gemeint) aber keineswegs Schöpfung irgendeiner höheren, handelnden und Einfluss nehmenden intelligenten Kraft (von Vielen als Gott bezeichnet).
    Als ein solches Individuum bin ich für die Zeit meines Lebens vernunftbegabt, verantwortlich und schöpferisch begabt, entsprechend meiner biochemischen Zusammensetzung, die ständig komplizierte Reaktionen und Fusionen zeitigt. Die aber nach und nach nicht mehr so funktionieren und in den Alters- oder einen Krankheitsprozess einmünden bis zum Tode, was letztendlich der völlig „normale“ Verlauf eines Lebenwesens ist.
    Eine bewusste Steuerung dieses gewöhnlichen, wenn auch individuell verschiedenen Ablaufes durch eine höhere Macht (Gott) oder Vorsehung ist für mich völlig absurd, genauso wie die Vorstellung von einem Leben nach dem Tode.
    Ich WEISS, dass nach meinem Ableben das, was mich temporär als unverwechselbares Wesen ausgemacht hat, definitiv beendet ist und dass mein Körper (durch Verbrennung beschleunigt) wieder in kleinste Urbestandteile, Baustoffe und Substanzen zerfällt, damit wieder Teil des Ganzen wird und in ihm aufgeht: ohne jedes menschliche Trachten, ohne jede ichbezogenen Befindlichkeiten.
    Diese simple Gewissheit gibt mir eine tiefe Befriedigung und Ruhe.
    – Natürlich können sich viele Menschen nicht damit abfinden, dass mit dem Tode alles vorbei sein: es erfüllt sie mit Schrecken und Angst. Letztere sind exzellente Mittel sich den Menschen gefügig zu machen. Diese Chance haben sich die Religionen nicht entgehen lassen…
    – Ich kann nur empfehlen sich von all diesen Einflüssen frei zu machen und um sich zu schauen. Wie Kant „sapere aude“ interpretierte: – habe den Mut Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen -…

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      Julia R. 28. August 2014 at 20:11 .

      Liebe Wanda,
      Dein Text gefällt mir, da bin ich mir Dir d’accord ! Besonders der letzte Satz:
      „habe den Mut Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen…“

    2. avatar
      Simon 30. August 2014 at 22:31 .

      Vernunft ist wichtig, aber nicht alles!

      Was bedeutet es, etwas zu wissen? Was wissen wir überhaupt? Wenn wir noch nicht einmal eine scheinbar so einfache Frage beantworten können wie: „Wer bin ich?“

      Wir neigen dazu der Vernunft den ersten Platz einzuräumen und reduzieren uns damit selbst auf das begrenzte Denken!

      Haben Sie schon einmal versucht einem Blindgeborenen Farben zu erklären?

      Es gibt viel mehr als wir wissen (können) und noch mehr, das wir nicht beschreiben können!

      1. avatar
        Herbert Turetschek 31. August 2014 at 08:29 .

        Ich habe Frauen kennengelernt, die nur drei Jahre Schulbildung hatten. Was ganz auffällig ist, sie glauben alles, was man ihnen erklärt, denn woher sollen sie es auch besser wissen: Wir bezeichnen manches in Neudeutsch als fake und einiges gibt es, das wir für ein fake halten, aber wie soll jemand der keine Bildung hat, erkennen, was ein fake ist und was nicht und was hat das für Folgen? Ich habe folgende Erfahrung, die Ungebildeten Schichten verurteilen so manchen, der ihnen mehr Chancen im Leben zukommen lassen will und reden dem nach dem Mund, der sie mit falschen Versprechungen und üblen Machenschaften bezirzt. Wir müssen das Übel an der Wurzel packen und eine Schulbildung für jedes Kind auf der Erde schaffen.

      2. avatar
        Julia R. 31. August 2014 at 08:57 .

        Ich beziehe mich noch mal auf Wanda: „Habe den Mut Dich Deines Verstandes zu bedienen“. Verstand und Bildung sind für mich nicht unbedingt das gleiche. Ja, es stimmt, was wissen wir schon, wenn wir nicht mal wissen wer wir selbst sind! Aber unser Verstand ist auch mit wenig „Bildung“ gut verlässlich. Jetzt möge man sagen, das widerspricht sich, aber Verstand ist für mich auch Bauchgefühl oder vielleicht besser, Instinkt. Und mein Instinkt sagt mir, glaube nicht an das, was dir irgendwelche Religionen aufoktroyieren wollen, glaube an das, was Du selbst weißt oder was Dein Instinkt Dir sagt. Übernehme Eigenverantwortung! Gerade weil wir Menschen „nichts wissen“ sollten wir nicht an Religionen glauben, sondern immer offen bleiben für Alles! Ich denke, wichtig ist auch die Fähigkeit zur Selbstdistanziertheit, denn nur wenn man einen Schritt zurück tritt, kann man ein großes Bild als Ganzes erkennen. Vielleicht erkenne ich dann die eigne Schönheit und Einzigartigkeit, vielleicht schätze ich sie dann um so mehr, vielleicht liebe ich mich dann ohne selbstverliebt zu sein. Und DANN, ja dann kann ich „meinen Nächsten“ lieben, weil ich ihn nicht über mein ICH definieren muss. Dazu braucht es keinen Jesus und keine Religion – aus meiner Sicht. (Täuschung nicht ausgeschlossen 🙂 Aber Herbert hat natürlich recht, Bildung für jeden ist notwendig auf dieser Welt – Herzensbildung!

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    Ele 23. Juli 2014 at 14:21 .

    Ein Manko innerhalb des Tests, zumindest wird es beim Anschauen der Graphik (für mich) offensichtlich: eine Diskrepanz dessen, was einem wichtig ist – Stimme vollkommen zu / Stimme überhaupt nicht zu – und dem gegenüber, die eigene Selbsteinschätzung, die auch mit einem Wissen um Unzulänglichkeiten und Fehlbarkeit einhergeht.
    Aber vielleicht liegt es im Menschen selbst begründet, diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Dann liegt es nicht am Test an sich, sondern an uns selbst. Also kein Manko.
    Man weiß um das Gute, handelt aber anders.
    Der Test war interessant, schon des Nachdenkens wegen, wo man in etwa steht.

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    mass hypnosis 21. Juli 2014 at 22:42 .

    Ergebnis meines cred-o-mat: Ich glaube an Wissen und Verstehen, lol.
    Also nach meinem Verständnis ist Wissen größer als Glauben 😉

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    Flo 19. Juli 2014 at 23:45 .

    Hmm, eigenartig!
    Mein „Cred-o-Mat“-Ergebnis weist ein paar Widersprüche auf, aber das liegt wohl an der Natur solcher Statistiken… und offenbar kam das schon öfter vor. Egal.
    Interessant ist vielleicht, daß ich auf diese Website gekommen bin, als ich mir Rosenmüllers höchstvergnüglichen „Sommer in Orange“ gerade nochmal angesehen habe. Wie nahe gesellschaftlich anerkannte Glaubensformen und hirnlose Sektiererei zusammenliegen (können), kommt hierin ja eindrucksvoll zutage.
    Ich wurde in einem relativ streng-katholischen Elternhaus erzogen und kann bis heute die Liturgie praktisch auswendig. Erst mit dem Eintritt ins Berufsleben (damals war ich fast volljährig) hat man es mir freigestellt, über den weiteren, regelmäßigen Besuch des Gottesdienstes selbst zu entscheiden. Natürlich fiel meine Wahl auf die Abstinenz der Heiligen Messe, das aber mitnichten aus reiner Bequemlichkeit.
    Mein Austritt aus der Kirchengemeinschaft folgte wenige Jahre später, und darauf möchte ich etwas näher eingehen. Die Amtskirche (NICHT zwingend die christliche Religion) repräsentiert für mich einen Kontrollapparat, der auf der Basis eines Regelwerkes (Katechismus) funktioniert, welches dem Menschen als bloßem Teil der Schöpfung ein „schlechtes Gewissen“ einbläuen möchte, nur weil er sich als Mensch BEGREIFT. Beweise hierfür lieferte mir der später zum Oberhirten avancierte Kardinal Ratzinger. Unterstützt wurde meine Skepsis seinerzeit von Eugen Drewermann und Uta Ranke-Heinemann, als diese die (1992 erschienene?) Neufassung des Katechismus (von 1566?) kommentierten.

    Nicht jeder Mensch (=Zweibeiner) erscheint mir zwar im Alltag als jemand, der seinen Weg kennt und weiß, was er WILL. Begreift ein Mensch sich aber als jener, kennt er seinen Willen und WILL er danach handeln, so bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich von jenen menschengemachten Glaubensrichtungen abzuwenden, die man gemeinhin als „Wüstenreligionen“ bezeichnet. Diese muten künstlich an, stammen sogar geographisch aus Regionen, die uns ferner nicht sein könnten, und konnten sich, im Falle des Christentums, nur behaupten, indem sie alte Bräuche und Traditionen unserer Vorfahren mit einer neuen Interpretation überzogen, die mancherorts heute noch so dünn ist wie Neuschnee auf einem Vulkan.
    Kurz gesagt: Ich bin davon überzeugt, daß jeder Mensch, der sich als solcher erkennt und begreift (vgl. „Baum der Erkenntnis“ im AT), frei nach seinem WILLEN entscheiden und leben darf und muß, und daß ihm dieses Bewußtsein als einzige Lebensregel vorschreibt, andere Menschen in der Verwirklichung deren Willen zu respektieren und deren Freiheit anzuerkennen. Das gilt auch und vor allem für differierende religiöse Ansichten. (Allenfalls nerven mich sogenannte Atheisten, die nicht einmal imstande sind, die Funktion eines Fernsehgerätes zu verstehen, für die Enstehung des Kosmos und der Evolution des Lebens aber klare, naturwissenschaftliche Erkenntnisse ausgemacht haben wollen.)
    Meine Überzeugung, die keiner Doktrin, keinem Dogma und erst recht nicht den Ideen eines anderen Zweibeiners folgt, macht es mir möglich, mit allen Menschen, die guten WILLENS sind, in Frieden zu leben. Ich fühle mich am liebsten auf Augenhöhe mit allen, die mir begegnen; möchte keine Urteile akzeptieren oder fremden „Empfehlungen“ folgen, sondern für mich selbst entscheiden, mit wem ich meinen Lebensraum teilen möchte. Gleichzeitig handle ich radikal und konsequent, wenn ich keinen gemeinsamen Nenner finden kann, und folge dem (emotionalen, nicht materiellen!) Prinzip von Aufwand und Nutzen.
    Mein persönlicher Wunsch ist, daß es im Leben deutlich mehr nach einer gewissen Reihenfolge zugeht und nicht das Pferd von hinten aufgezäumt wird. Wir müssen uns ZUERST erkennen, bevor wir Verbindungen eingehen oder ein Glaubensbekenntnis reflexartig herunterbeten; erst selbst verstehen, bevor wir Wissen weitergeben; nicht handeln, bevor wir analysiert haben; von unserem Lebensraum nicht mehr nehmen, als wir ihm zurückgeben können. VOR jeder Ernte (metaphorisch) muß schon das Saatgut vorbereitet sein und bereitliegen, um entstandene Defizite unverzüglich auszugleichen.
    Vielen Dank, daß sich sozusagen nach meiner Meinung gefragt worden bin, und viel Erfolg mit eurem Projekt!

    1. avatar
      andreas 2. November 2014 at 15:17 .

      super kommentar von dir. voll und ganz auf meiner linie. toll auch deine prioritäten am ende. kleine ergänzung: ich beurteile menschen nach dem was sie tun. ich bin sehr besorgt darüber, daß wir sehr auf kosten zukünftiger generationen leben. lg andreas

  18. avatar
    Sebastian 15. Juli 2014 at 22:06 .

    Der Gott, an den ich glaube, ist ein personaler, dreieiniger Gott. Er hat die Welt erschaffen und greift in das Weltgeschehen ein. Er ist ewig, allmächtig, allgegenwärtig, gütig, allwissend, ohne Körper und frei in dem, was er tut. Wenn man an einen Gott glaubt, muss man auch an Wunder glauben. anschaulichste Wunder ist die Auferstehung von Jesus Christus, der Gott ist. Da außerdem viele Fakten für einen Anfang des Universums sprechen, muss es einen ultimativen Urspung geben. Ich glaube daran, dass Gott der letztliche Grund für unsere Existenz ist. Er hätte sich auch entscheiden können, diese Welt nicht zu erschaffen. Doch er hat es getan. Deshalb muss unsere Existenz auch Sinn ergeben, da Gott unlogische Dinge nicht tut.

    1. avatar
      jürgen friedrich 30. August 2014 at 08:37 .

      Der Gott, an den ich glaube, ist vier einig. Der Vierte im Bunde ist der Mensch / die Menschheit.
      So locker, wie wir mit der ‚Trinität‘ umgehen und trotzdem ‚monotheistisch‘ denken, können wir über das Wort ‚Tetratät‘ die Viereinigkeit verallgemeinern.
      Ein selbst gebauter Reim bringt es auf diesen Nenner :

      LEBEN, denkt der Mensch beschränkt,
      das Leben sei ihm ja geschenkt. –
      Dieser Irrtum wird verziehen
      dem, der einsiet : NUR GELIEHEN !

    2. avatar
      Onkel Arthur 30. August 2014 at 22:27 .

      Guten Abend,

      vielleicht fuer einige interessant in dieser Diskussion, das in Asien, in der vedischen Philosophie, die „Dreieinigkeit“ als eine erhaltende, schoepferische und zerstoererische Kraft gesehen wird! „Vater, Sohn und heiliger Geist“ (vishnu, brahma, siva)! Das die Urvoelker Nordamerikas, die „Indianer“ den „grossen Geist“ der fuer Alles stand, hatten oder immer noch daran glauben und sich auch an den grossen Geist „Owakathnka“ (?) wenden.

      Nun sind derzeit unsere Wissenschaften, im Besonderen der Bereich Physik (Quantum Mechanik), soweit fortgeschritten, das Mensch in Experimenten erfahren hat, das die winzigsten, kleinsten Teilchen aus denen ALLES, das gesamte Universum, zu bestehen scheint, auf einen eventuellen Beobachter (Doppelschlitzexperiement) reagieren!

      Und Mensch folglich denkt: „Da koennte Bewusstsein am Werke sein!“

      Und das ist nicht erst seit neuester Zeit so, sondern das „geistert“ schon lange, seit mindestens 300 Jahren, besonders in der Physik umher, ja sogar Aristoteles hatte sich damit befasst, nur ist es erst kuerzlichst gelungen Experimente durchzufuehren die stark darauf hindeuten.

      Nun kommt Mensch vage, sehr vage an den Punkt, wo sich Mensch fragt ob diese letzten Urbausteine ueberhaupt Teilchen, Partikel, also substantiell oder nur noch Energie ist, die nach bestimmten, aber immer wieder neu bestimmten Mustern, den Anforderungen gemaess, funktioniert und sich nach den jeweiligen entsprechenden Mustern (Brian Green’s – String Theorie und Rupert Sheldrakes „Morphogenetische Felder“) gnz einfach immer wider neu festlegt, da es keinen statischen „Bauplan“ gibt, sondern ALLEs immer und staendig in sich wandelenden Prozessen bewegt, da keimt der Gedanke auf, das ALLES ein grosses Bewusstsein ist und folglich ALLES auch entsprechend den gegebenen immer wieder neuen, sich staendig veraendernden Parametern gemaess kybernietischen Regelkreislaeufen anpasst!

      Dass, das was der Geist sehen moechte auch gesehen wird!!!!!

      Das was der Kopf, der Denkmechanismus, durch Sinneswahrnehmungen inspiriert, in Folge kreiert, um dann wiederum von denselben kognitivenmInstrumenten, den wahrnehmenden Sinnen, als Tatsache konstruiert und sogleich als „real“ akzeptiert wird!

      Die buddhistischen Schulen Asiens lehren das ALLES grundsaetzlich „leer“ substanzlos ist!

      Die Gewichtung bringt erst das sich damit gedanklich zu befassen!

      Schliessen wir die Augen, die Ohren, begrenzen unsere Sinneswahrnehmungen auf ein Minimum, nahe Null – was bleibt?

      Atemgeraeusch und Herzschlag, kann Mensch sich in die Lage versetzen auch das nicht mehr bewusst wahrzunehmen – was geschieht dann?

      Ein Bewusstseinszustand der als „nirvana“, „satori“, „Erleuchtungszustand“ erklaert wird, ein Bewusstseinszustand in dem keine Gedanken oder Empfindungen „den Blick“ trueben“!

      Was geschieht dann?

      Es tun sich, nach etwas Uebung, Erfahrungswelten auf, die Alles was wir bis dahin als „real“ oder gegeben, gesehen haben, in den Schatten stellen!

      Das geht von Hellsichtigekeit, bis hoher Losgeloestheit, Schmerzenfreiheit bis zu ekstatischen Gefuehlen die niemand beschreiben kann!

      Wer oder was ist dieser angenommene, anerzogenene, ausschliesslich aus Konditionierungen bestehende Begriff „Gott“?

      Wenn wir uns selbst vor Selbsterfahrung verschliessen, gibt es wenige, ausser intellektuelle oder eben Glaubenswege, die bestenfalls eine Art Ersatzbefriedigung stellen koennen als die Selbsterfahrung!

      Ganz einfach frage sich jeder Mensch einfach mal „wer oder was bin ich?“ und das unablaessig, unbeirrbar bis sich schliesslich irgendwann, von SELBST, eine Antwort zeitigt!

      Viel Spass und den Mut nicht verlieren, vertrauen zu sich SELBST entwickeln und die Welt ERFAHREN, das heisst dann zu wissen ohne glauben zu muessen!

      Schoenes Wochenende euch ALLEN!

  19. avatar
    Aris 26. Juni 2014 at 04:54 .

    Guten Abend,
    Ich wurde christlich orthodox getauft und auch so erzogen..ich 18 und viele meinen dass es sich bei meiner Meinung um Gott und die Welt um eine Phase der Pubertät handle. Ich bin nämlich der Meinung und glaube auch daran dass es was höheres gibt ,dass man nicht erklären kann dass eventuell verschiedene Namen trägt und dass es mit unserer Existenz zu tun hat. Ich denke wir müssen uns endlich trauen die heutigen Religionen nicht zu akzeptieren und ihnen die Macht wegnehmen, diese Religionen sind entstanen zu einer Zeit in der es keine Freiheit gab und somit beinhalten sie auch viele Tugenden von damals, was nicht gut in der heutigen zeit ist. Gleichzeitig sollten wir aber auch den Mut haben zu akzeptieren dass es was höheres gibt, aus nur einem Grund, undzwar um inneren Frieden zu haben und um einen Grund zu sehen für das Leben. Aber ich denke es gibt keine Menschen die wirklich an nichts Glauben ,Atheisten und Agnostiker. Selbst wenn unsere Existenz ein Unfall des Universums war ,wer das akzeptiert kann nicht glücklich Leben wenn er es überhaupt aushält zu Leben.

    Würde jetzt gerne weiterschreiten habe aber keine zeit 🙁 ..komme ein anderes mal wieder.

    1. avatar
      Peter E. 16. Juli 2014 at 09:04 .

      schau Dir doch bitte mal an, was die Kabbala dazu sagt!

  20. avatar
    Thomas aus Nürnberg 22. Juni 2014 at 11:40 .

    Hallo Gemeinde,

    bei mir kam da wohl heraus, dass ich ein sozialer Genussmensch bin. Ich glaube, das trifft’s ganz gut.

    Ich bin ein groß gewordener Katholik, am Land aufgewachsen, Ministrant gewesen etc etc etc. Durch irgend einen komischen Zufall fühle ich mich meinem eigenen Geschlecht hingezogen, was so gar nicht in die christliche Welt passte, welche ich damals kennenlernte. Konsequenter Weise habe ich den Verein anschließend verlassen weil ich diesen als einengend erfuhr.

    Trotzdem erwische ich mich immer wieder beim Zwiegespräch mit jemanden der nicht im Raum ist. Trotzdem fühle ich mich wohler, wenn ich glaube es geht weiter und hört nicht auf. Trotzdem fühle ich mich freier wenn ich weiß, dass ich final nicht irgendwelchen Regeln verantwortlich bin sondern nur mir selbst und das Gott.

    Glaube ich, dass es Gott gibt? Ich hab‘ keine Ahnung. Ich hoffe es. Bin ich religiös, vielleicht, das habe ich noch nicht erforscht. Gehe ich in die Kirche? Ja, und ich zünde dort Kerzen an, nicht nur weil diese hell sind und rußen.

    Viel Erfolg, das Thema ist in jedem Fall spannend.

    1. avatar
      Rudy 24. Juni 2014 at 21:13 .

      Ich finde es besser, wenn wir über uns selbst sprechen anstatt die Ausrichtung des blogs zu diskutieren. Was ist denn heute noch genuin „christlich“ oder „muslimisch“? Wir leben doch längst in einer postmodernen Zeit. Natürlich wollte auch ich mal irgendwo dazugehören und habe daher bekannt „Lahillahailallah wa Muhammadanrasullulah“. Aber das heißt ja nicht, dass ich deshalb jetzt unbedingt alle muslimischen Gesetze wortgetreu befolgen muss. Ich habe damit „lediglich“ erklärt, dass ich an den Einen Wahren Gott glaube und daran, dass der Prophet Mohammed Gottes absolute Einheit entgegen christlichen Dreifaltigkeitstheorien und anderen gewagten Interpretationen ein für alle Mal klar gestellt hat. – Auf Grundlage dieses unbedingten Glaubens kann ich nun ein ganz normales Leben in meiner deutschen Kultur führen, auch wenn Fanatiker das als „haram“, also „im Islam verboten“, brandmarken würden. Ich kann nur jedem Menschen auf dieser Welt empfehlen, sich diese absolute Gewissheit über Gott zu verschaffen und damit eine Sicherheit, die einem keiner mehr nehmen kann.

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    Leonard 15. Juni 2014 at 10:05 .

    Da ich im 4. Semester Psychologie studiere, sind mir die Arbeiten von Tatjana Schnell bekannt, weswegen mich mein Erleben des Cred-o-maten verwundert. Ich gehe davon aus, dass die Items in langjähriger Arbeit auf Reliabilität und Validität geprüft wurden und werden, allerdings habe ich das Gefühl, dass sie meine persönliche Wahrnehmung der behandelten Konzepte ganz anders „abarbeiten“, als sie dann in der Auswertung zum tragen kommen. Natürlich kann man nicht erwarten, dass ein Testergebnis immer mit dem eigen Selbstbild kongruent ist. Wenn ich mir nun aber meine Auswertung angucke und mal ins Blaue hereinrate, mit welchen Items die jeweiligen Konstrukte woh erfasst wurden, so habe ich das Gefühl, dass ich etwas anderes damit meinte, als das, was der Test daraus generiert. Mag eine Einzelmeinung sein 😉 Allerdings habe ich Ähnliches nun schon mehrfach bei meinen Vorkommentatoren gelesen. Ich bin mir also ein wenig unsicher über die Aussagekraft des Cred-o-maten. Nichtsdestotrotz eine sehr gute Idee, um viele Daten aus vielen Alterskohorten abzufischen!

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    Franz Laumer 13. Juni 2014 at 02:06 .

    Jedes Lebewesen hat eine Besonderheit- die einen sind Schnell ,andere können besser Hören oder Sehen usw.
    Da der Mensch körperlich ,vielen Tieren unterlegen war entwickelte sich als Besonderheit des Menschen , das Ich.
    Da sich der primitive Mensch ,zB. die Naturgewalten nicht erklären konnte, erfand er die Götter, daraus entwickelten sich die heutigen Religionen.
    Die Religion wurde zum Mittel das Volk zu unterdrücken ,mit der Angst, nach dem Tode ,zur Rechenschaft gezogen zu werden.
    Ob die kath. Kirche im Mittelalter ,oder der Islam auch noch Heute, Religion ist Diktatur.
    Gäbe es einen Gott würde er doch , die Greueltaten ,die in seinem Namen ,von den Religionen verübt wurden und werden ,verhindern.

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    Peter Gd 9. Juni 2014 at 15:23 .

    Ich vermag an einen Schöpfer zu glauben – nur, mein Verstand sollte das irgendwie auch ok finden. Also wäre eine Lehre, die Verstand und Glaube
    anspricht, die sozusagen zu einem Glauben ‚über dem Verstand‘ führt, genau das Richtige!
    Und das gibt es! Die Kabbalah lehrt, wie Schöpfung geschieht und wie sich der
    Schöpfer vor uns verbirgt, so weit, daß wir Ihn in unserer Welt nicht mehr
    wahrnehmen können. Dadurch wird andrerseits eine Möglichkeit geschaffen, daß der Mensch nun in freier Entscheidung handeln kann.
    Der Schöpfer ist da! – wir müssen uns nun aufmachen, Ihn zu offenbaren.
    Die Kabbalah lehrt, daß das nur geht, wenn wir versuchen, Ihm ähnlich zu
    werden.
    So, wie ein Berggipfel auf verschiedenen Wegen erreicht werden kann, ist die
    Kabbalah sicher nicht die einzig seligmachende Lehre – aber sie ist toll!

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    Sinnsuche im Web » quergewebt 5. Juni 2014 at 10:16 .
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    Marco Krieger 22. Mai 2014 at 17:42 .

    Ich denke, das hier das Wort Glauben in einer Weise verwendet wird, die im Zusammenhang mit dem Test, den ich gemacht habe, nicht zulässig oder besser unzutreffend ist.
    Wenn ich zum Beispiel bei der Frage nach meinem Zusammensein mit anderen Menschen mit einer 5 geantwortet habe, dann „glaube“ ich nicht an die Liebe und an die Kraft der Gemeinschaft, ich bin als Mensch ein soziales Tier, das gerne etwas in der Gruppe unternimmt, weil es mit anderen gemeinsam mehr Spaß macht.
    Gleichzeitig habe ich auf die Frage nach „Freiräumen“ mit einer 6 geantwortet, da ich gerne Male und Zeichne, Tätigkeiten für die ich Ruhe und eine gewisse
    Selbstvergessenheit benötige.
    Das bedeutet nicht, das ich daran glaube, sondern ich tue diese Dinge, ohne ihnen einen tieferen Sinn abpressen zu wollen.
    Ich bin Atheist.
    Das bedeutet, das ich weder an den Gott der Christen, noch an irgend ein anderes Gott/Götter-Konstrukt glaube und ich die unbewiesenen Behauptungen jeder Religion zurückweise, bis zum Beweis des Gegenteils.
    Ich glaube nicht!
    Ich denke, das ist die ehrlichste Antwort, die ich auf die Eingangsfrage geben kann.

  26. avatar
    Lorenz 22. Mai 2014 at 16:16 .

    Ich glaube an Jesus Christus. Ich habe erfahren, dass er mein Leben verändert hat, als ich am Boden war.
    Ich kann dir nur Mut machen; wenn du nicht mehr weiter weißt: Gott ist für dich da und er ist nur ein Gebet weit entfernt! 🙂

    Liebe Grüße Lorenz

    1. avatar
      Onkel Arthur 28. Mai 2014 at 16:40 .

      Liebe Christiane:

      dieser, in deiner Anwort an Marko vorkommende Phrase:
      „In dieser Hinsicht kann man auch an die Wissenschaft glauben.“

      Moechte ich grundsaetzlich widersprechen, denn und gerade DAS ist der grundsaetzliche Unterschied zwischen Wissen – wie in Wissen-schaft und Glauben wie in Religion, die keine Wissenschaft ist sondern ein Glaubensgebilde!

      Wissenschaftliche Erkenntnisstheorien gelten erst als richtig wenn sie von Jedermann nachvollziebar sind, das heisst sich bestaetigen lassen und ihre Richtigkeit beweisbar ist!

      Das ist bei Glabe und Religion eine ganz andere geschichte Religion und deren Inhalte setzen Glauben voraus, setzen voraus das mensch alles glaubt was gesagt, gelesen und geschrieben wird – ALLES!
      Das unterscheidet wissen von glauben grundsaetzlich!

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    Hardcore Tristesse 28. April 2014 at 13:02 .

    Ich frag mich, was ich angegeben habe, dass der Test ermittelt, ich würde nicht an Ehrlichkeit glauben, obwohl das nach meiner Ansicht so ziemlich die höchste Tugend ist.

  28. avatar
    Roland Gewinner 14. April 2014 at 18:46 .

    Der Test hat mich nur bestätigt. Ich hatte nur ein Problem. Denn ich glaube zwar an „Gott“, aber eben nicht an die existente reale Person die im Himmel lebt. Das ist doch sehr kindlich. Ich glaube eher an eine spirituelle Kraft – ich nenne sie „Den Heiligen Geist“. Und für mich hat das ganze eben den Oberbegriff „Gott“.
    Was allerdings auch klar gestellt werden soll. Ich habe den Glauben an die Menschheit schon vor langer Zeit aufgegeben. Was aber nicht bedeutet, dass es nicht auch „gute“ Menschen gibt. Auch ich habe Freunde, gute Bekannte, Kumpels, Kollegen. Da sind viele gute Menschen dabei. Wenn ich den Begriff „Menschheit“ benutze, dann meine ich damit nicht den einzelnen – der durchaus gut sein mag – sondern das große Ganze. Das Kollektiv „Menschheit“. David, ein Lykanier sagte: „Man kann die Menschen lieben – aber nicht die Menschheit“. Und da geb ich ihm absolut Recht. Zu viel Hass, Neid, Gier, Gewalt auf dieser Erde die IMMER von Menschen ausgeht. Ich bete für die Menschen – aber ich habe nur sehr wenig Hoffnung.

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    Teacher 2. April 2014 at 15:13 .

    Das Leben an sich ist ewig. Der Mensch ist die Lebensform, in der sich das Leben seiner selbst bewusst werden kann. Dies geht nur, indem es sich zuerst seiner Lebensform bewusst wird. So entsteht das Bewusstsein Leben inmitten von Leben zu sein, und durch anderes bedroht und vernichtet zu werden können. In diesem falschen Bewusstsein bleiben die meisten Menschen hängen. Sie sehen sich selbst vergehen mit dem physischen Tod.
    Aber der physische Tod ist nicht das Ende des menschlichen Lebens, wie auch die Geburt nicht der Anfang davon ist. Wird sich also das Leben im Menschen seiner Ewigkeit bewusst, so wird der Mensch zu einem Gottmenschen. Er wird bestrebt sein, immer mehr alle Anhaftungen an das Vergängliche aufzugeben, um so immer freier und glücklicher im HIER&JETZT zu leben.

    Wunderbare Artikel über die wahre Realität findet ihr auf
    [url=http.//geheimnisdesmenschen.blogspot.com/]Das Geheimnis des Menschen[/url]

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    heiliger fatih 30. März 2014 at 16:51 .

    Gott ist das sein des seienden, leere ist form – form ist leere, Gott ist uns näher als unsere Halsschlagader, ich bin gott – Gott ist ich

    1. avatar
      Helga Schuster 15. April 2014 at 10:47 .

      Der Vorredner hat schon recht, man kann Gott sich nicht vorstellen, denn Er lebt in einer ganz anderen Dimension.
      Selber bin ich zufrieden mit meinem Testergebnis.
      Wie soll man Menschen beurteilen?
      Ich teile sie einfach so ein: in Gläubige, Ungläubige und Laue(die nicht nachdenken,und denen zuweilen alles egal ist)

      wenn ich Atheisten daraufhin anspreche, sage ich:
      es gibt Gerechte, Ungerechte und die, denen alles egal ist.

      Atheisten stehen manchmal Gott näher, weil sie das Humane ansprechen.

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    Claudi 22. März 2014 at 20:15 .

    Schade, da ich zwischen zwei Religionen stehe, habe ich erst mal bei Glauben „nichts“ angegeben und wollte es mit den anderen Versionen ausprobieren und sehen, was mehr zutrifft. Geht aber nicht, so ist das Ergebnis für mich unzutreffend.

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    Frank Reintgen 16. März 2014 at 10:39 .

    Ein Interessantes Tool! Finde ich anregend und gut gemacht. Was noch klasse wäre, wenn ich das Auswertungsbild exportieren könnte. Dann wäre das Tool auch gut als Gesprächseinstieg in Gruppen nutzbar.

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    Chinasklave 10. März 2014 at 12:36 .

    Hahaha, der Automat glaubt wirklich, ich wäre Optimist!
    Vollidiot

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    Herr Butterbrot 8. März 2014 at 21:37 .

    Da macht man nichtsahnend(das Wort liest sich irgendwie kulinarisch) einen Test und plötzlich liest man eine Stunde lang Kommentardiskussionen über Glauben und Atheismus.
    Ich bin bei weitem nicht so belesen wie einige User hier, aber ich bin der Meinung daß man sich sowieso lieber selbst Gedanken machen sollte als sich immer wieder auf die Erkenntnisse anderer zu verlassen. Zumindest was Dinge angeht die nur etwas mit persönlicher Einstellung und Erkenntnissen zu tun hat.
    Ich persönlich würde mich eher als Ignoranten als als Atheisten bezeichnen, mir ist es egal was meine Mitmenschen glauben. Allerdings hört das bei dem Missionierungswahn der sogenannten Gläubigen auf. Was maßen sich diese Leute an, zu wissen was die einzige Wahrheit ist? Mal ganz davon abgesehen, daß sich das Realität nennt und wir alle Teil davon sind, „Gott“ meiner Ansicht nach allerdings nicht. Ich renne auch nicht draußen herum und versuche meine Mitmenschen davon zu überzeugen, daß sie an ein Hirngespinst glauben, auch wenn ich dieser Meinung bin.
    Statt ständig anzuprangern, daß die anderen das falsche glauben und sie deswegen zu verunglimpfen, zu massakriert oder gar zu töten, sollten die lieber alle nach hause gehen und sich um ihre Kinder kümmern. (Ich weiß, blablabla das Problem ist nicht der Glaube sondern die Menschen die sich falsch verhalten, allerdings sollte es einen stutzig machen, daß über die Jahrhunderte so viele Menschen „im Namen Gottes“ getötet wurden.)
    Ich bin der Meinung, Glaube ist nur etwas für schwache und oder dumme Menschen, die nicht in der Lage sind ohne vorgekautes Pseudowertesystem friedlich mit einander zu leben. Mit glauben hat noch nie jemand die Welt besser gemacht, mit denken dagegen schon einige.
    Und fühlt euch auch gerne persönlich angegriffen, interessiert mich einen feuchten ihr wisst schon.

    Herzliche Grüße

    P.S.: Jaja, stilistisch, grammatikalisch und natürlich inhaltlich fragwürdig. Aber s.o.

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    Andi 25. Februar 2014 at 13:51 .

    Der Cred-o-Mat hat mein Ergebnis gefressen, was ich echt bedauerlich finde. Gute Fragen! Was bedeutet dieses Ereignis für meinen Glauben?

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    Anne und Micha 15. Februar 2014 at 22:55 .

    Wir sind stark der Meinung, das man Talismane, höhere Gewalten, Edelsteine und ähnliches nicht mit Engeln vergleichen kann. Als Christen glauben wir an Engel, aber nicht an die anderen aufgezählten Punkte. Denn Engel sind von Gott geschickte „übernatürliche Boten“. Edelsteine dagegen sind durch menschliche Fantasie und mangelndes Vertrauen in Gottes Existenz und Wirken „geschaffene“ Machtobjekte. (Stellt sich dann nur die Frage, ob Edelsteine tatsächlich zufällig entstanden sind).
    Das ist natürlich unsere persönliche Meinung und wer sich angegriffen fühlen sollte, dem sei gesagt, das er uns gerne seine eigene Meinung dazu sagen kann.

    Ansonsten ist das ein recht interessanter Test, den man auch sehr gut zu zweit ausfüllen kann. (Sofern man so ungefähr einer Meinung ist 😉 )

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    max reichenberg 15. Februar 2014 at 18:42 .

    „Klein Erna“ – hier bei uns in Hamburg zu Hause – fragt nach sowas dann: „Was lernt uns das?“ – Und ich antworte: Nix !!!!!!!!!!!!!!!!

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    mk 11. Februar 2014 at 18:48 .

    Ich moechte an dieser Stelle, nachdem sehr, sehr viele Beitraege zu diesem Thema erstellt wurden, in Bezug auf so manches was hier „zum Besten:“ gegeben wurde, mal auf den heutigen Stand der Wissenschaften hinweisen!
    Ich bin ein grosser Befuerworter der „String-Theorie“ von Brian Green, sowie der „morphischen Feldtheorie“ von Rupert Sheldrake. Diese „Theorien“ sind derzeit im Begriff von der Quantenphysik bestaetigt zu werden!
    Mittlerweile geht die Forschung sogar soweit und haelt „Paralelluniversen“ fuer moeglich, hiermit waeren also die Gotteswelt, die Teekannenwelt, das rosarote Spaghettimonster-Universum und die phantastische Welt des hinduistischen Goetterpantheons durchaus denkbar, hier koennen nach Belieben ALLE erdenklichen Formen des Glaubens an xyz bis hin zu Frau Holle und Rotkaeppchen hinzu addiert werden – moege ein/e Jede/r auf seine Art und Weise gluecklich sein!

    Nur mit EINEM Einwand: Bitte haltet Frieden, erhaltet die Erde, die Natur und fuegt Niemanden im „Namen XYZ“ irgendwelchen Schaden zu!

    Danke!

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    Hannah 10. Februar 2014 at 17:05 .

    In meinen Augen kann man Glauben nicht genau definieren. Ich würde allerdings behaupten gläubig zu sein. Nicht weil ich mich in der kirche engagiere sonder weil ich an das gute glaube. Ich bin der Überzeugung das jeder Mensch in sich gut ist. (auch in anlehnung auf die Personenzentrierte Theorie nach C. Rogers) Für mich sind meine Freunde und Mitmenschen der wichtigste Teil in meinem Leben, darin für sie dazusein investiere ich viel Zeit und Kraft. Ich glaube das jeder Mensch die Menschen um sich hat die er mit seinen Verhalten beabsichtigt hat anzuziehen. Jeder Mensch ist in gewisserweiße selbst für sein schicksal verantwortlich, aber der Glaube gibt uns richtlinien. Er gibt uns weisungen und Ideen wie wir unser Leben gestallten können das es gut wird. Auch glaube ich das es einen Gott gibt, nicht in form eines göttlichen Wesens das höher ist als die Menschen. Sondern in Form von Taten, Worten, Menschen, Gemeinschaft. Ich glaube schon das da jemande seine Finger im Spiel hat und und immer wieder auf das Gute lengt, aber wenn wir nicht wollen das er uns lekt und uns abwenden wird er auch nicht „dazwischenfunken“. Die Türe steht zwar jeden immer offen, aber wer nicht eintritt der ist selber schuld.. ich versuche in meinen Lieben immer dieses Gute zu sehen, auch wenn sie (oder ich) vielleicht manchmal von ideal Weg abkommen. Wenn sie reden wollen bin ich da, denn nur in Unterstützung, Gemeinschaft, Liebe kann man gut Leben. Ich habe letztes Jahr eine Woche in Taizè verbracht und diese Woche hat mich bereichert, die Gemeinschaft aus vielen fremden dort verzaubert. Man kennt sich nicht, man spricht unterschiedliche Sprachen, man kommt aus unterschiedlichen Kulturen, aber es geht immer glat. Weil jeder sich auf die Gemeinschaft einlässt, auf andere Menschen.
    Für mich ist Glaube eine Kraft die uns lengt wenn wir es zulassen, die uns beeinflusst in unseren Denken. Für mich besteht die Kraft des Glaubens in Gemeinschaft, meinen Mitmenschen, Liebe und der Vertrauen, der Unterstützung untereinander. Für mich sind meine Freunde die größten Geschenke des Glaubens und der Liebe.
    Und das zeigt in gewisserweiße auch mein Ergebnis.

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    Kerstin Schmidt 6. Februar 2014 at 13:34 .

    Für mich sind die intuitiven Dinge des Glaubens wichtig und das ist hier auch heraus gekommen. Für mich sind auch meine Mitmenschen und mein Partner sehr wichtig. Das ist es, was mich zufrieden und glücklich macht. Aber an eine höhere Macht, die man anbeten kann, glaube ich eher nicht. Ich denke aber, dass es Gott gibt, auch wenn ich nicht täglich bete. Aber ich denke auch, dass er das Universum und die Welt erschaffen hat, sowie alle Lebewesen und alles Leben, dass in all den Galaxien gibt!!! Er ist der Schöpfer allen Lebens, aber ich zeige meinen Galuben dadurch, dass ich mich den Menschen zu wende und für sie da bin!!! Da die Menschen von Gott erschaffen wurden, um ihm zu dienen!!!
    So sieht mein Galube aus…

    Kerstin Schmidt

  41. avatar
    Armin 6. Februar 2014 at 05:29 .

    An einen Schöpfer habe ich immer geglaubt und wenn man sich die Schöpfung ansieht, muss man sich eingestehen, dass das alles zu wunderbar ist, als dass es zufällig entstanden wäre – die Natur um uns, auch wir selbst. Wer sich allein mit dem Zusammenspiel in unserem eigenen Körper befasst, der muss erkennen, dass das alles zu wunderbar ist, als dass es von alleine oder zufällig entstanden wäre.

    Ich glaube an die biblische Aussage, dass Gott Geist ist – wir sollen uns ja kein Bild von Gott machen – aber dieser Geist bildet uns – und zwar fortwährend. Der Schöpfungprozess findet in jedem Augenblick statt, denn der Geist Gottes bewegt uns – und wir formen uns ständig gegenseitig – in unseren Gedanken und den Worten, die wir uns zusprechen und auch in den Taten, die wir ausführen und aneinander ausführen. Es ist durchaus biblisch, dass Gott uns deshalb alle „Götter“ nennt – wenn wir nur erkennen, dass wir echte kreative Kraft haben – allein mit den Worten, die wir uns täglich zusprechen. Worte können uns aufbauen oder auch niederreissen – und Taten erst recht. Darum ist es Gottes Wille ganz einfach, dass wir uns so verhalten, dass wir dem anderen nicht schaden. Was Du willst, dass man Dir tut, das tu auch den anderen. In diesem einfachen Satz wären alle Forderungen des Gesetzes und der Propheten erfüllt, sagt Jesus Christus. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Wenn wir das könnten, würden wir uns alle ständig erbauen – wir alle sind Schöpfer, doch der Ursprung sind wir nicht. Und deshalb glaube ich an einen einzigen Gott als Ursprung, als Ursache als Schöpfer, von dem alles ausgeht und der einen absoluten Sinn hinter allem gelegt hat – was wir nur bruchstückhaft erfassen können – und wenn wir ein Bruchstück erfasst haben, dann blähen wir uns dermassen auf, dass wir meinen, wir seinen der Schöpfer selbst, von dem alles ausgeht – ist es nicht so?

  42. avatar
    sr.ida 4. Februar 2014 at 19:37 .

    ich bin gespannt auf die Auswertung aller ergebnisse! für mich war nichts neues dabei, dass ich als katholische ordensfrau an Gott glaube ist ja selbstverständlich…es ist ein bisschen schwierig den beziehungsstand anzugeben, es gibt ja mehr als verheiratet und geschieden…ich lebe in einer gemeinschaft! 😉 lieben gruss!

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    F.G. 26. Januar 2014 at 18:57 .

    Lieber Lamarck.. ich mach mal hier oben weiter…

    Zunächst mal – schön! Immerhin bekommen wir dich langsam ein bisschen von deinem spätpubertären Getue weg…

    “Du gehst davon aus, dass Amerika ganz sicher nicht existent ist, und rufst dann Heureka, wenn du findest (???), was du selbst voraus gesetzt hast.”

    Genau! Weil du denkst, da ist sowieso nur Wasser, fährst du gar nicht erst hin. Was natürlich nicht heißt, dass du nicht trotzdem einer Neuen Welt begegnen könntest..

    „Der ‘frühe’ Voltaire hat Kirchens so einige Nettigkeiten zukommen lassen, die nicht so ganz auf den ‘späteren’ Voltaire und dem genannten Zitat passen wollen.“

    Du drehst und windest dich wie ein Dreijähriger,den man beim Bonbon-Klau erwischt hat. Voltaire als auch Kant kannst du nicht auf dein Atheisten-Konto verbuchen, egal ob „früh“ oder „spät“..
    Du musst dich schon mit „Geistesgrößen“ wie La Mettrie, de Sade, Marx, Engels, Stirner, Haeckel, Goubineau, Nietzsche, Huxley, Lenin usw. begnügen.. Gut, ich will nicht unfair sein.. Diderot, D´Alembert, Holbach…. Es gab zumindest ein paar halbwegs konstruktive Beiträge auch aus der atheist. Geisteswelt…

    „Der ‘Alleszertrümmerer von Königsberg’ hat natürlich keinen ontologischen Gottesbeweis vorgelegt, sondern eine Kritik hierzu … .“

    Drum schrieb ich auch „seine Version“. Kant kritisiert die scholastischen Gottesbeweise. Sein Argument hat aber natürlich auch eine ontologische Dimension:
    „Folglich müssen wir eine moralische Weltursache (einen Welturheber) annehmen, um uns, gemäß dem moralischen Gesetze, einen Endzweck vorzusetzen; und so weit als das letztere notwendig ist, so weit ist auch das erstere anzunehmen: nämlich es sei ein Gott.“.
    An diesem Bsp. siehst du übrigens sehr schön, worum es Kant ging. Er schützt den freien Vernunftgebrauch vor dem Zugriff kirchlicher Dogmatik ebenso, wie er die grundlegenden christlichen Wahrheiten vor einem pseudo-rationalen Zugriff schützt. Er lotet eben aus.. Was KÖNNEN wir wissen? Was DÜRFEN wir (mit intellektueller Redlichkeit) hoffen?..

    ***

    „Und warum genau sollten Teekannenkult-Anhänger denn feindselig sein?“

    Es gehört eben zu Russels „Gedankenexperiment“ dazu.. Wusstest du wohl gar nicht?

    “[…] würdet Ihr philosophische Werke verfassen und studieren, um die Existenz der Teekanne ad absurdum zu führen?”- Gewiss…“

    LACH!!! Du machst mich neugierig… Erzähl doch mal ein bisschen… Würdest du erörtern, dass die teeistische Evolution keine ernsthafte Option darstellen kann, da in der Evolution keine Teeleologie nachweisbar ist?

    “Hast du Schmidt-Salomons Buch denn gelesen?”-Ja.“

    Siehste.. Das meinte ich damit, dass ich ziemlich schnell merkte, aus welchem Autorenpool sich deine geistige Welt speist..Im Grunde kann man bei Euch Neu-Atheisten wie auf Knopfdruck die immer gleichen Statements abrufen..

    „Ich hole ein wenig aus: Der ‘ideale’ Begriff ist hier nicht ‘Ideal’, sondern ‘Konvention’…….“

    Du redest wiederum am Thema vorbei..Wir reden von einem Autor, der aus seinen pseudo-humanistischen Überzeugungen kein Hehl macht. Für den alle „Gläubigen“ „hirnwurmbefallene Religioten“ sind, „Schädlinge“, Träger „menschenfeindlicher Viren“, die alles „durchseuchen“, für dessen Mentor Deschner die Kirche die „größte Verbrecherorganisation aller Zeiten“ ist und der es für zulässig hält, notfalls auch zu „betrügen“ zu „stehlen“ und zu „töten“, um seine „Ideale“ durchzusetzen..

    Aber in dubio pro reo – ich kann nicht in Schmidt-Salomons Kopf schauen und gehe davon aus, dass er es nicht ganz so meinte, wie man es – völlig legitim – deuten könnte..

    Und vielleicht ging dir schon ein Licht auf – Man versteht einen Text nicht dadurch, dass man nach der böswilligsten Art und Weise, ihn zu interpretieren, sucht…

    “Und – Was ich beim letzten Mal ganz vergaß: Welche herausragenden Kulturleistungen schreibst du denn Atheisten zu?” – Ich sagte es schon: Den Atheismus selbst.“

    Mir wäre da schon ein bisschen mehr eingefallen.. Weil es ja schon typisch atheistische Denker gab und gibt, die mit ihren Beiträgen gesellschaftlich-kulturelle Entwicklungen befördern und bereichern.. Nur zählen die auch zumeist zu den schärfsten Kritikern eines Steinzeit-Atheismus, wie du ihn hier vertrittst..

    ***

    Zu deiner Anfrage zu meinem Hintergrund:

    Ich würde sagen, ich bin in einem sehr offen und frei denkendem atheistischen Umfeld sozialisiert in dem man humanistische Werte tatsächlich sehr ehrlich zu leben versuchte.. Ganz sicher war ich nicht so verbiestert und vernagelt wie Ihr Neo-Atheisten.. Als Jugendliche diskutierten wir Nächte lang, über Gott und Welt, Sinn und Leben.. Mich interessierte, wie andere denken, wie sie ticken.. Ich versuchte schon als Atheist andere Weltanschauungen von innen her zu verstehen, sie aus der Perspektive der anderen also in möglichst positivem Licht zu sehen… Für diese Prägung bin ich durchaus dankbar..

    Im Übrigen… Auch dass du deine „Bibelfestigkeit“ von Franz Buggle beziehst, ahnte ich bereits.. Wobei wir wieder bei dem sind, wo wir bereits weiter unten mal waren.. Ich vermute mal, du liest auch nicht Frank Kinslow und Isolde Seidel für ein Update im Bereich Quantenphysik.. Streck halt den Kopf mal wieder ein bisschen raus aus dem geistigen Ghetto des Neu-Atheismus .. Fang – was die Bibel betrifft – meinethalben klein an… mit http://www.bibelwissenschaft.de z.B…

  44. avatar
    Sigman 26. Januar 2014 at 14:09 .

    Ich habe diese Diskussion aufmerksam verfolgt, und wenn ich auch nicht ganz so belesen bin wie so einige Religionsphilosophen, der wirklich einzige in diesem Blog mit schlüssiger Argumentation ist Lamarck. Hut ab, und Kompliment, gefällt mir.
    Ich stellte dann mal so ein kleines Gedankenexperiment an. Ausgehend von der Prämisse es gäbe ein höheres tranzsendendes Wesen wie es Christen, Juden, Moslems, Hindus usw definieren, welches sich auf einer uns nie erschliessbaren Ebene bewegt und uns jenseitige Erlösung verspricht, wenn wir nur schön brav sind. (Eigenartig das hat doch kein Gott gesagt, sondern immer nur Menschen, die sich anmassten in seinem Namen zu reden)
    So und dann breche ich dies mal ein paar Ebenen runter.
    Beispiel: Aquarium.
    Richtie ich ein Aquarium ein, so bin ich für die Fische und sonstigen Bewohner dieses Beckens, der Erschöpfer und Allesauslöser. Ich habe es in der Hand wie ihnen ergeht.
    Schöpfungsmythos und am siebten Tage……
    Ich kann es pflegen und behüten, Wasserqualität im Auge behalten, Temperatur usw.
    Wie gehabt nur ein Vergleich.
    Oder aber ich überlasse es sich längere Zeit selbst, liege ne Woche betrunken im Eck.
    Würden nun die Fische mich anbeten und als Schöpfer definieren, mir Opfern usw. Ich würde dies ja gar nicht mal wahrnehmen, geschweige denn ihnen Zutrauen so handeln zu können.
    Ich mach mein Ding. Und sirbt mal einer der Fische, so entsorge ich ihn in der Toilette.
    Das Heilsversprechen für das Post-Fischleben ist das Klo.
    Leute, euer Gott schert sich nicht darum was ihr zusammenphilosophiert.

    Wir haben Glück. Es gibt keinen wie auch immer geartet Gott,
    Wir sind auch nicht am Ende unserer Erkenntnis, Erkenntnis ist immer ein Prozess.
    Nur nicht bei den Gottesgläubigen wohl nicht.
    Warum diese aber so verbissen ihren Glauben verteidigen müssen?
    Auf den Scheiterhaufen schreien, wegbomben usw.
    Religion in Kinder reinprügeln, Gehirnwäsche betreiben?
    Zeichen der Schwäche ihrer Argumente?
    Also, ich hörte noch nie von einem atheistischen Selbstmordattentäter der mit seiner Tat
    die Gläubigen „missionieren“ wollte.

    1. avatar
      F.G. 26. Januar 2014 at 19:05 .

      … weil du eben in einer Welt voller Klischees lebst.. Im Ostblock wurden religiöse Menschen mit exakt gleicher Argumentation benachteiligt, verfolgt und getötet wie man sie bei Euch findet – dass nämlich Religion der geistigen Evolution der Menschheit im Wege stehen würde.. Und unter den mittlerweile recht unideologisch und pragmatisch agierenden atheistischen Regimen in China oder Vietnam gibt es das heute noch..
      Auch gibt es nach wie vor nicht etwa nur islamist., sondern auch atheist. Terror.. Leuchtender Pfad, Farc…Die Legitimation ist i.d.F. zwar nicht explizit antireligiös aber nichts desto trotz typisch atheist.-utilitarist: Wenn wir das Paradies auf Erden errichten können, und sei es erstmal nur in nationalem Rahmen, kommt es auf Opferzahlen doch nicht an!
      Die Borniertheit in Euren Reihen nimmt sich im Übrigen nicht viel mit der religiöser Fanatiker, weshalb Ihr weltoffenen Atheisten ja auch so peinlich seit.. Und der Bildungsstand in Bezug auf den weltanschaulichen Gegner offenbar auch nicht..

      1. avatar
        Marco Krieger 22. Mai 2014 at 21:45 .

        Es wäre schön, wenn Du Deine Behauptung bezüglich der Christenverfolgung im Ostblock mit einem Beleg untermauern würdest.
        In der Tat haben die Kommunisten, die übrigens keine Atheisten waren oder sind, den Kirchen zunächst viele Privilegien aus der Zarenzeit weggenommen.
        Trotzdem durfte auch in den kältesten Tagen des kalten Krieges auf der anderen Seite des Eisernen Vorhanges gebetet werden.
        Der Kommunismus Sowjetischer Prägung hatte jedoch eine Ersatzreligion entwickelt, den Partei-und Personenkult.
        Funktioniert genau wie Religion, nur ohne Götter.

        Für mich als Atheist ist das Paradies auf Erden ein Leben unter Menschen, die sich in Ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit tolerieren und akzeptieren.
        Jeder Mensch sollte unveräußerliche Rechte genießen, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Religionszugehörigkeit.
        Diese Ziel kann, wenn er von Dauer sein soll, nur ein Staat schaffen, der unparteiisch ist und niemanden bevorzugt oder benachteiligt.
        Dieser Staat kann nur laizistisch sein, damit er als Demokratie nicht Gefahr läuft, von einer Gruppe oder Ideologie übernommen zu werden.

        Ich kann an dem Rest Deines Kommentars leider keine Qualität erkennen, mit der sich arbeiten ließe, habe aber das Argument ad Hominem durchaus zur Kenntnis genommen und auch als Anlass für meinen Kommentar genommen.

  45. avatar
    elfe 23. Januar 2014 at 20:31 .

    @ F.G.
    Du kannst glauben was Du willst. Jeder kann glauben was er will.
    Du glaubst zu wissen, das aber kein Wissen sondern immer nur Glaube.
    Da kannst Du noch so viele Mystiker zitieren, Philosophen heranziehen und Bibelzitate runterrasseln, Du kannst Dich vom Weihrauch benebeln lassen, Dir von Engeln helfen lassen, Kruzifixe küssen, denken dass der Papst unfehlbar ist und Du kannst verzweifelt auf Deinem Irrweg dösen. Das hat alles mit Rationalität, Vernunft und Wissen nichts aber auch wirklich gar nichts zu tun.

    Muss es ja auch nicht. Ist ja OK für Dich, wenn Du es so siehst.
    Aber mehr ist da auch nicht.

    Ich sag in solchen Diskussionen immer: Denk einfach noch mal drüber nach..

    elfe

    1. avatar
      F.G. 24. Januar 2014 at 18:26 .

      Ich habs zwar nicht so mit dieser Art von Religiosität, die du da schilderst… Aber seis drum, das darfst du gern immer wieder gebetsmühlenmartig aufsagen. Deine Ratio wirst du doch nicht damit überzeugen. Die wird dir im Stillen immer entgegenhalten: Wer weiß, vielleicht hat er ja doch recht. – Ganz zu Recht. Mit der Ration kommst du bei diesem Thema immer nur zu dem Punkt, wo du sagen musst. Nichts genaues weiß man nicht. -Aber das auszuhalten fällt Euch Hyper-Atheisten eben schwer.. 🙂

      1. avatar
        elfe 24. Januar 2014 at 19:13 .

        Hyper-Atheisten, Neo-Atheisten, was soll das?
        Ich denke einfach, dass es keinen Gott gibt.
        Und solange mir niemand erklären kann warum ich an so etwas glauben sollte, wird das auch so bleiben.

        Wenn es einen gäbe, wäre er ein schlampig agierender, böswilliger Hütchen-Spieler. Einer der mit der Angst der Menschen spielt. Schau Dir die Welt an und frage Dich ob das Recht getan ist. Frauen, die Kopftücher tragen, weil es Ihr „Gott“ verlangt (nicht weil sie es schick finden). Katholiken die glauben in Sünde geboren zu sein und vor einer Hölle zittern. Sunniten und Schiiten, die sich für den gleichen „Gott“, wegen Pipifax abschlachten. Wo noch über Homosexuelle geredet wird. Wo Motorräder geweiht werden. Wo Engel durch die Gegend fliegen und meistens zu spät kommen. Wo Schamanen „Heil was weiß ich“ rufen.
        Wo Tsunamis tausende Menschen töten. Wo das Wetter in Bayern gerade wirklich keinen Spass macht.

        Shit happens, aber alles wird gut.

        elfe

        1. avatar
          Hanan 25. Januar 2014 at 00:19 .

          Ich find unsere Kopftücher total schick. Musst bloß mal einen Blick ins Internet werfen, und Du findest unzählige muslimische Mädchen und Frauen, die nicht nur zeigen, wie man die Tücher schön wickeln kann und ihre ganz eigene Mode vorstellen. Sondern sie zeigen auch, dass sie keinen Wert darauf legen, sich von Leuten, die weder verstehen können, noch wollen, was ihnen wichtig ist, sagen zu lassen, wie es Ihnen geht und dass sie arme Opfer sind und nicht denken können.

      2. avatar
        Lamarck 25. Januar 2014 at 13:12 .

        Hi F.G. 24!

        „Ich habs zwar nicht so mit dieser Art von Religiosität, die du da schilderst… Aber seis drum, das darfst du gern immer wieder gebetsmühlenmartig aufsagen“

        Wenn das ‚Religiosität‘ sein soll, ist sicher auch das Nichtsammeln von Briefmarken ein hübsches Hobby … .

        „Deine Ratio wirst du doch nicht damit überzeugen. Die wird dir im Stillen immer
        entgegenhalten: Wer weiß, vielleicht hat er ja doch recht. – Ganz zu Recht.“

        Das, was Du hier vermeintlich zu hören meinst, ist jedenfalls nicht die Stimme der Vernunft. Ein „Wer weiß, vielleicht hat er ja doch recht“ ist gleichwertig einem „Wer weiß, vielleicht hat er ja doch NICHT recht“. Der Wissenschaftstheoretiker nennt dergleichen Ignoranzargument: Aus Nichtwissen folgt nicht Wissen, sondern vielmehr nichts weiter … .

        „Mit der Ration kommst du bei diesem Thema immer nur zu dem Punkt, wo du sagen musst. Nichts genaues weiß man nicht. -Aber das auszuhalten fällt Euch Hyper-Atheisten eben schwer.. :)“

        Es ist vielmehr so, dass der Hyper-Gläubige nicht mit der immanenten Unsicherheit des Wissens klar kommt. Gewisse Naturen streben nach nicht vorhandener Sicherheit in der Ungewissheit: Gottesglaube ist nichts weiter als der Wunsch, der eigene Bedarf an Sicherheit möge ein Existenz-Argument sein.

        Cheers,

        Lamarck

        1. avatar
          elfe 25. Januar 2014 at 13:56 .

          Ich hätte es vielleicht nicht so „hart“ formulieren können
          Danke ;-))

          elfe

        2. avatar
          F.G. 25. Januar 2014 at 19:02 .

          Ihr zwei würdet bestimmt ein gutes Paar abgeben .. Da könntet Ihr Euch gegenseitig vor dem Einschlafen immer nochmal Euer atheistische Credo aufsagen, das wirkt dann doppelt gut..:) Mit Wissenschaftstheorie, Lamarck, kennst du dich offenbar so gut aus, wie mit Aufklärung und Christentum..Deine „Wissenschaftstheorie“ ist im 18. Jh. stecken geblieben – da glaubte man wie du, die in diesem Blog besprochenen Fragen wissenschaftlich beantworten zu können..

          1. avatar
            Lamarck 26. Januar 2014 at 07:19 .

            Hi F.G.!

            „Ihr zwei würdet bestimmt ein gutes Paar abgeben .. Da könntet Ihr Euch gegenseitig vor dem Einschlafen immer nochmal Euer atheistische Credo aufsagen, das wirkt dann doppelt gut..:)“

            Die Formulierung ‚atheistisches Credo‘ bildet einen performativen Selbstwiderspruch. Dein Sätzchen sieht auch nicht gerade nach einer ordentlichen Punch-Line aus. Was müssen Dir doch die süßen Trauben sauer sein … . 😉

            „Mit Wissenschaftstheorie, Lamarck, kennst du dich offenbar so gut aus, wie mit Aufklärung und Christentum..!

            Richtig.

            „Deine “Wissenschaftstheorie” ist im 18. Jh. stecken geblieben – da glaubte man wie du, die in diesem Blog besprochenen Fragen wissenschaftlich beantworten zu können..“

            Prototyp eines Gläubigen, wie lange brauchst Du denn noch, bist Du bemerkst, dass es nicht genügt, nur die Backen aufzublasen?! – Lass einfach kommen … : Welche in diesem Blog besprochenen Fragen, von denen man im 18. Jh. ‚glaubte‘, sie wären wissenschaftlich beantwortbar, zeigen sich heute wissenschaftlich nun nicht beantwortbar?! Sapere aude – Versuche es doch einfach mal mit dem Verstand … .

            Cheers,

            Lamarck

          2. avatar
            F.G. 26. Januar 2014 at 19:02 .

            Nun ja ich bin halt gut erzogen, da unterdrückt man das Prusten.. 😉
            Soll ich dir vor dem Hintergrund deiner bisherigen Selbstdarstellung denn mit Wittgenstein und Popper, Albert und Feyerabend, Habermas oder Putnam kommen? Mit Verifikationismus und Realismus, Identitätstheorie und Konstruktivismus? Mit Falsifizierbarkeit, Viabilität und Funktionalität?
            Ich halte es für dein naturwissenschaftliches Laboranten-Mindset wiederum einfach…
            Die wohl elitärste Wissenschaftlervereinigung der Welt, deren Mitglieder zu 93% zumind. areligiös sind bringt es wie folgt auf den Punkt:
            http://www.nas.edu/evolution/Compatibility.html

  46. avatar
    achim_1945 21. Januar 2014 at 21:56 .

    Die Welt war schon ein einziger Eisklotz und über 90% aller Arten sind ausgestorben, die Welt war schon gänzlich ohne Eis und es geschah eine Explosion der Arten. Welche Götter haben das bewirkt? Die Sonne, Meteoriten, Vulkanausbrüche oder die sechsarmige hinduistische Göttin, oder Osiris oder Jesus? Kein Mensch kann das beantworten, alles andere ist Anmaßung.

    1. avatar
      Hanan 21. Januar 2014 at 22:58 .

      Ja, aber all diese Phänomene hast Du nicht mit eigenen Augen gesehen. Das musst Du also auch jemandem glauben. Nämlich Wissenschaftlern, die es wiederum auch nicht mit eigenen Augen gesehen haben.

      1. avatar
        Lamarck 22. Januar 2014 at 00:17 .

        Auch hier wieder die interessengeleitete Begriffsunschärfe zwischen Glaube im Sinne von Vermutung und Glaube als Vertrauen in mythologisches Wunschdenken. Das Erstere ist wie Open Source: Es lässt sich dem Prinzip nach überprüfen. Das Zweitere ist mit Sicherheit falsch: Das Raten in das Blaue hinein und Mangelhaftigkeit bezüglich , Logic, Evidence & Reason.

        Cheers,

        Lamarck

        1. avatar
          Hanan 22. Januar 2014 at 01:14 .

          „interessengeleitet“
          Wir diskutieren in diesem Blog über Glauben. Welches Interesse sollte ich haben, außer Interesse? Euch im Chat zum Islam zu bekehren?

          „Das Zweitere ist mit Sicherheit falsch: “ – das klingt schon eher nach Bekehrungsversuch.

          1. avatar
            Lamarck 22. Januar 2014 at 11:31 .

            interessengeleitete Aussage := es interessiert den Betreffenden nicht, ob diese Aussage ‚wahr‘ ist … .

            ‚Hanan‘ ist jedenfalls ein hübscher Nick.

            Die Aussage „mit Sicherheit falsch“ ist eine statistische Aussage. ‚Glaube‘ ist Wunschdenken ohne Überprüfbarkeit. Du könntest glauben, mit einem herkömmlichen Würfel eine sieben zu erwürfeln. Du magst es Dir noch so wünschen, aber die Annahme, dass dieses gelingen möge, ist „mit Sicherheit falsch“ … .

            Cheers,

            Lamarck

  47. avatar
    qilin 13. Januar 2014 at 17:58 .

    Ich schließe mich den kritischen Kommentaren an – die Fragen sind z.T. interessant, aus der Auswertung spricht aber ein recht wenig qualifiziertes Religionsverständnis – wer nicht an Gott, Engel, religiöse Autorität oder Ähnliches glaubt, ist eben nicht ‚religiös’…
    Da haben andere ‚Tests‘ mit weniger ‚wissenschaftlichem Anspruch‘ wie etwa belief-o-matic ein bedeutend weiteres Blickfeld. Schade – eine vertane Chance 🙁

    1. avatar
      Tropfes_Tier 21. Januar 2014 at 15:08 .

      Ich habe Theologie studiert und bin in der Jugendarbeit tätig. Und immer wieder stoße ich darauf, dass Glaube in landläufiger Meinung tatächlich als ein Gegenpol zur Vernunft gesehen wird. Wenn also die Vernunft nicht mehr ausreicht, dann muss ein diffuser Glaube herhalten. Dementsprechend sind dann auch die Fragen gestellt: Woran glaubst du? Dinge und Personen, ganz klar definierte Zuwendungsbereiche werden abgefragt. (Das kennt witzigerweise auch die Bibel, dort wird das als „Götzendienst“ bezeichnet. ;))
      Ich bin jetzt kein großer Engelfan, aber ich kann verstehen, wenn sich Menschen Engeln zuwenden, weil für sie Engelsgestalten ein Ausdruck ihres Glaubens, ihrer Hoffnung, ihres Lebens und dessen Sinn sein können. Doch es sind ‚Gestalten‘, keine Dinge, die es dann anzubeten gilt. Mit verschiedensten Glaubensgestalten nähern sich Menschen m.E. dem Ganzen ihres Lebens an bzw. der Fülle des Lebens (christlicherseits im Wort ‚Gott‘ gefasst, das Karl Rahner übrigens als letztes Wort vor dem Verstummen bezeichnet). Ich würde mich aber davor hüten, darin eine unvernünftige, irrationale, weils-halt-nicht-anders-geht Hinwendung zu sehen, sondern eine (realsymbolische) Entsprechung auf das Ganze des Lebens, in das sich der Mensch hineingestellt erfährt. Ich glaube erst da kann man anfangen, qualifiziert über Glauben zu sprechen. Es geht um die 1000 Erzählungen, in denen sich Menschen bewegen. Ich frag mich dann manchmal, wie offen wir Menschen eigentlich noch für Erzählungen und das Geheimnisvolle am Leben sind.

      Ich finde den Credomat echt lustig und eine gute Idee! Ich würde nur dringend empfehlen, ihn weg von einem Glaubensverständnis zu bringen, das nur fragt, „woran“ man glaubt und das dann als statisch zu verstehen und auswechselbar (Engel, höhere Mächte, persönlicher Gott – was heißt das überhaupt?). Beim Glauben gehts eher um die Bewegung selbst.

      Lektüreempfehlung übrigens von meiner Seite her:

      Karl Rahner: Grundkurs des Glaubens
      Jean-Luc Nancy: Dekonstruktion des Christentums
      Giorgio Agamben: Profanierungen
      Michael Ende. Die unendliche Geschichte (da kann man echt nachfühlen, was Glauben heißen kann – nämlich aus Narrationen heraus ins Offene leben)

      1. avatar
        Hanan 21. Januar 2014 at 18:42 .

        @ Tropfes_Tier
        “ das Geheimnisvolle am Leben“ und “ beim Glauben gehts eher um die Bewegung selbst“

        Für Muslime gibt es diesen Widerspruch zwischen Vernunft/Wissenschaft und Glauben sowieso nicht – im Gegenteil, Unglauben ist Unvernunft.
        Und es ist sehr schön, wie Du Glauben hier beschreibst. Das trifft es genau.

      2. avatar
        Lamarck 22. Januar 2014 at 00:31 .

        Ja, das Theologiestudium: Bis zum Vordiplom bist Du Atheist und bis zum Diplom kannst Du es auch begründen.

        Und natürlich ist Glaube nicht nur in landläufiger Meinung tatsächlich ein Gegenpol zur Vernunft: Denn Glaube heißt bekanntlich nicht (zu) wissen. Und Vernunft ist nur mit Wissen möglich., nicht jedoch mit einem credo quia absurdum.

        Die Götzen der Bibel sind jedoch die religiöse Konkurrenz und tatsächlich wird im christlichen Glaube vielerlei angebetet: Heilige, Schutzpatrone, die Jungfrau Maria … .

        Und natürlich muss Hokuspokus geheimnisvoll und nur Eingeweihten nach (weltlichen) Initiationsritus zugänglich sein – alles andere wäre doch gar zu profan.

        Cheers,

        Lamarck

        1. avatar
          Hanan 22. Januar 2014 at 01:25 .

          Glaub es, oder nicht, ich weiß es aber. Und zwar nicht, weil ich glaube, was mir jemand erzählt hat, sondern ich weiß es in meinem Herzen und meiner Seele. Und das, seit ich ein kleines Kind bin. Ohne religiöse Erziehung. Ich fände es sehr unvernünftig, dieses mein Wissen zu ignorieren. Beweise hab ich keine für Dich. Du kannst mir aber auch nicht das Gegenteil beweisen.

          1. avatar
            Lamarck 22. Januar 2014 at 11:42 .

            Das nennt sich Selbstimmunisierung: Sich nicht auf Argumente einzulassen.

            Das, was Du aus Deinem ‚Herzen‘ und Deiner ‚Seele‘ ‚weißt‘ , ist tatsächlich ein Kleinkind-Gefühl: Das Kind ist auf das Vertrauen in seine Eltern angewiesen; es kommt alleine nicht in der Welt zurecht. Es hat somit einen bestimmten Bedarf an eine besondere Form der Geborgenheit.

            Der erwachsene und psychisch/physisch gesunde Mensch benötigt dies nicht.

          2. avatar
            Hanan 22. Januar 2014 at 14:18 .

            Was weißt Du von mir, dass Du behauptest, ich lasse mich nicht auf Argumente ein?

            „ist tatsächlich ein Kleinkind-Gefühl“
            Naja, so gesehen ist dann der größte Teil der Menschheit in irgendeiner Form im Kleinkind-Stadium stecken geblieben. Ein etwas arroganter Erklärungsansatz, findest Du nicht?

            „Der erwachsene und psychisch/physisch gesunde Mensch benötigt dies nicht.“
            Das heißt, alle anderen sind für Dich weniger zurechnungsfähig oder vernunftbefähigt?

            Und wie würdest Du auf eine Diagnose Krebs oder MS reagieren? Oder auf ein behindertes Kind?
            Rückzug ins Kleinkindstadium oder hast Du eine andere Strategie? Oder denkst Du nicht nach über Umstände, die Dich nicht betreffen?

          3. avatar
            mk 22. Januar 2014 at 15:43 .

            @hanan: stimm dir da voellig zu, ich glaube seit meiner fruehen Jugend, seitdem ich denken, oder mich daran erinnern kann; an die winzig kleine Teekanne die wuerde-wie sinnvoll den Mars umkreist, der Trick ist das man sie nur „erfuehlen“, also mit dem Fuehlen „sehen“ kann , das ist die Magie der winzigen Teekanne, man muss nur ganz in sich gehen, ganz fest dran glauben, sie zutiefst in sein herz einbetten und behueten, dann wird ihr Geheimniss jeden Menschkind offenbar, sollte dies nicht gleich geschehen, dann ist Vertrauen angesagt, tiefstes Vertrauen, unendliches Vertrauen und Hingabe, eines Tages wird das geschehen, die winzige Teekanne wird sich, in all ihrer unermesslich-unverstaendlichen Schoenheit offenbaren und allen denen da duerstete mit ihrem koestlichen Tee versoehnen und begluecken! Ganz bestimmt – ich bin ja das beste Beispiel und ganz allein drauf gekommen!

          4. avatar
            F.G. 22. Januar 2014 at 17:27 .

            @ mk ..Anlässlich der Vereidigung der Bundesregierung hat einer von Euch emsigen „Aufklärern“ andernorts gepostet:
            „Was wohl geschehen würde, wenn jemand bei der Vereidigung sagte: „So wahr mir das Fliegende Spaghettimonster helfe.“ oder „So wahr mir Russells Teekanne helfe.“ ..
            Ich habe darauf geantwortet: „Was da geschehen würde? 99% der Menschheit wäre sofort klar, dass da etwas geschehen muss… Nur Ihr verträumten Neu-Atheisten würdet sagen: „Was solls, vor vier Jahren hat sie mit „so wahr mir Gott helfe“ beeidet, dieses Jahr ist es das Pastafari-Monster .. Auch nicht irrationaler..“
            Wenn tatsächlich ernsthaft irgendsoein Teekannen-Kult aufkäme, würden sich Eure „Vordenker“ bestimmt auch hinsetzen und dicke Bücher schrteiben, um die Existenz der Teekanne ad absurdum zu führen.. Und Leute wie du würden viel Zeit opfern, um diese „Werke“ zu lesen..

          5. avatar
            Hanan 22. Januar 2014 at 17:41 .

            @mk
            Sarkasmus würde ich jetzt nicht gerade für ein Argument halten. Auf jeden Fall beendet er die Möglichkeit zur Diskussion

          6. avatar
            Lamarck 23. Januar 2014 at 14:49 .

            Hi Christiane!

            „an dieser Stelle möchte ich mich gerne als Blogautorin in die Diskussion einmischen und die Frage stellen: Bist du tatsächlich der Auffassung, dass man als erwachsener Mensch kein Vertrauen mehr haben soll? Dass jedes Vertrauen sozusagen “kindisch” ist?“

            Im Englischen findet sich zwar der schöne Begriff ‚Faith‘ – geradezu eine metaphorische Trutzburg der Selbstimmunisierung. Jedoch: ‚Vertrauen‘ ist nicht ‚Glaube‘ im religiösen Kontext und dieser ‚Glaube‘ ist etwas anderes als ‚glauben‘ im Sinne von Vermutung.

            Ein „Ich glaub‘, ich muss aufs Klo“ wird wohl kaum im Zusammenhang mit ‚Vertrauen‘ konnotiert werden. Andererseits ergibt sich im Bezug zum sozialen Zusammenhalt die Instanz des Vertrauens schon fast automatisch – es sei auf die Evolutionäre Spieltheorie hingewiesen (Vgl. bsw. Wikipedia, Lemma „Tit for Tat“ ).

            „Wenn das Deine Lebenseinstellung ist ‘nichts und niemandem zu vertrauen’, dann finde ich das vollkommen in Ordnung – ich würde Dich jedoch darum bitten, andere Bologneser wie zum Beispiel Hanan in ihrem Vertrauen zu akzeptieren und nicht zu bewerten.“

            Holla, die Waldfee! Dergleichen nennt sich normatives Argument – ein Fehlschluss, der über das Soziale rekurriert.

            Was genau soll das heißen, „Vertrauen zu akzeptieren und nicht zu bewerten“? 😉

            Cheers,

            Lamarck

          7. avatar
            Lamarck 23. Januar 2014 at 15:46 .

            Hi Hanan!

            Ich weiß, dass jemand der sagt, „Was weißt Du von mir, dass Du behauptest, ich lasse mich nicht auf Argumente ein?“ sich nicht auf Argumente einlässt … .

            Ich weiß, dass jemand der sagt, aus meinem ‘Herzen’ und meiner ‘Seele’ heraus, weiß ich, die Erde ist eine Scheibe, sich nicht auf Argumente einlässt … .

            “Naja, so gesehen ist dann der größte Teil der Menschheit in irgendeiner Form im Kleinkind-Stadium stecken geblieben. Ein etwas arroganter Erklärungsansatz, findest Du nicht?“

            Und ‚Bild‘ ist deswegen, weil es die weitverbreiteste deutsche Zeitung ist, die qualitätsjournalistische Offenbarung? Millionen von Fliegen können nicht lügen … ? Arroganz ist übrigens eine rhetorische Schwäche, die Du dann ausnutzen könntest – berührt aber keineswegs zutreffende Sachverhalte. Was also ist schlecht an Arroganz? 😉

            Gleichwohl: Nein, nur die wenigsten Menschen ‚wissen‘ etwas aus ihrem Innersten heraus oder leiden gar an Halluzinationen. Wenn jemand beim Urlaub in tropischen Gefilden den Weihnachtsbaum samt Schnee vermisst, dann hat dies was mit Kulturtradition zu tun. Heimweh ist jedoch ziemlich nahe mit ‚Glaube‘ verwandt.

            „Das heißt, alle anderen sind für Dich weniger zurechnungsfähig oder vernunftbefähigt?“

            Richtig. Es gibt keine Schnittmenge zwischen ‚Glaube‘ und Vernunft, obgleich dies die Gläubigen nicht wahrhaben wollen.

            „Und wie würdest Du auf eine Diagnose Krebs oder MS reagieren? Oder auf ein behindertes Kind? Rückzug ins Kleinkindstadium oder hast Du eine andere Strategie? Oder denkst Du nicht nach über Umstände, die Dich nicht betreffen?“

            Es heißt ja so schön: „Im Schützengraben gibt es keine Atheisten!“ Ich bin gewiss nicht davor gefeit, wie alle Anderen in Extremsituationen den Verstand zu verlieren. Habe ich aber keinen Verstand mehr, werde ich zwangsläufig ‚gläubig‘ … .

            Cheers,

            Lamarck

          8. avatar
            Hanan 23. Januar 2014 at 16:14 .

            @Lamarck:
            „Es gibt keine Schnittmenge zwischen ‘Glaube’ und Vernunft, obgleich dies die Gläubigen nicht wahrhaben wollen.“
            Tja, wir Gläubigen sehen das genau umgekehrt.

            Du redest immer von Argumenten. „Nichts gegen Arroganz“ und wir sind alle nicht zurechnungsfähig. Überzeugende Argumente bisher.
            Ich hab keine Zeit für so eine Art Diskussion. Und kranke und behinderte Menschen alle als potentielle „Verstandverlorene“ zu bezeichnen nehme ich persönlich. Ich hab letztes Jahr so eine Freundin beerdigt und die hatte alles andere verloren, aber sicher nicht ihren Verstand.
            Und tschüss!!

          9. avatar
            Lamarck 23. Januar 2014 at 17:43 .

            Hi Hanan!

            „Es gibt keine Schnittmenge zwischen ‘Glaube’ und Vernunft, obgleich dies die Gläubigen nicht wahrhaben wollen.”
            Tja, wir Gläubigen sehen das genau umgekehrt.“

            Etwas unrund formuliert, aber ich verstehe, was Du meinst. Kleiner Test: Was ist für Dich wichtiger – ‘Glaube’ oder Vernunft?

            „Du redest immer von Argumenten.“

            Stimmt. Kommt Dir das denn seltsam vor?

            “Nichts gegen Arroganz”

            Du hast mir „Arroganz” vorgeworfen, weil ich nicht Deiner Meinung bin, Du aber nichts Substanzielles dagegen vorzubringen weißt. Um die Schwere des Vorwurfs zu prüfen, habe ich Dich gefragt, was denn nun schlecht an Arroganz ist – abgesehen davon, dass dergleichen für einen Opponenten, der dies zu nutzen weiß, rhetorisch von Vorteil ist. Es ist eine Frage, kein Argument, dass sich auf das bezieht, was Du mir vorwirfst. Ich bin deswegen nicht einmal beleidigt. Deshalb einmal mehr: Was ist schlecht an Arroganz?

            „[…] und wir sind alle nicht zurechnungsfähig. Überzeugende Argumente bisher.“

            Nicht auch noch einen Red Herring … .

            Zurechnungsfähigkeit bezeichnet schuldunfähige Personen – mithin also Menschen, die situativ aufgrund mangelnder temporärer oder permanenter Verstandesbeeinträchtigung Schonung erfahren müssen.

            „Ich hab keine Zeit für so eine Art Diskussion. Und kranke und behinderte Menschen alle als potentielle “Verstandverlorene” zu bezeichnen nehme ich persönlich. Ich hab letztes Jahr so eine Freundin beerdigt und die hatte alles andere verloren, aber sicher nicht ihren Verstand.“

            Hier betreibst Du argumentativen Suizid. Ich verstehe, dass dies eine schmerzliche Erfahrung darstellt, die Deine Gedanken trübt. Vielleicht würde es auch mir in ähnlicher Situation genauso ergehen – wenn ich auch vermute, es würde meinen Unglauben nur noch bestärken. Mag sein, dass Du der Ansicht bist, der ‚Glaube‘ habe Deiner Freundin geholfen und Dir so den Lebensmut bewahrt. Mit dem Verstand betrachtet, ist das, was Du hier tust, allerdings nichts weiter, als Leid zu instrumentalisieren, um ‚Glaube‘ zu rechtfertigen. Solche Schilderungen sollten mich eigentlich wütend machen, aber ich habe wohl genug Vertrauen in die Menschen – die Welt ist so, wie sie eben ist.

            Cheers,

            Lamarck

          10. avatar
            F.G. 23. Januar 2014 at 19:00 .

            @ Lamarck … Du redest eben wie der (Geburts-)Blinde von der Farbe. Der kann sich noch so viel Mühe geben, zu verstehen, was die Leute wohl meinen, wenn sie sagen: Wow ist der Himmel heute blau..Er hat zum Verständnis dessen keinen Zugriff.. Oder ist es auch ein bisschen wie beim Fuchs, der sich die Trauben sauer redet?
            Ich kann nicht für Hanan reden, aber Glauben in der Bibel meint Gewissheit – Wissen in Bezug auf Gott. Gewissheit Seiner Existenz, Gewissheit seiner Gnade… Ein rationales Fürwahrhalten, nur weil andere es sagen, nur weil es geschrieben steht, oder im Sinne eines „Vielleicht ist es so“ – also alles was du meinst, dass es „Glauben“ im christlichen Sinne ausmacht, wird geradezu als Irrweg verworfen.. Man findet nicht zu Gott, indem man Vernunft und kritisches Denken abdreht, sondern inden man sie aufdreht.. Da wir alle mehr oder weniger durchs Leben dösen, sind wir auch darin auf Gott angewiesen.. Atheisten hinterfragen und zweifel nicht zuviel, sondern viel zu wenig..

          11. avatar
            Lamarck 23. Januar 2014 at 20:48 .

            Hi Hi F.G.!

            „Du redest eben wie der (Geburts-)Blinde von der Farbe. Der kann sich noch so viel Mühe geben, zu verstehen, was die Leute wohl meinen, wenn sie sagen: Wow ist der Himmel heute blau..Er hat zum Verständnis dessen keinen Zugriff..“

            Du hast versäumt, darzulegen, woran Du festmachst, dass ich in diesem Fall der Blinde bin und nicht Du.

            „Oder ist es auch ein bisschen wie beim Fuchs, der sich die Trauben sauer redet?“

            Nein. Wie sieht es diesbezüglich mit Dir aus? Und würdest Du diesem Satz zustimmen, „‚Glauben‘ vermag auch der Dümmste, aber dem Dummen fällt das Denken schwer“?

            „Ich kann nicht für Hanan reden, aber Glauben in der Bibel meint Gewissheit – Wissen in Bezug auf Gott. Gewissheit Seiner Existenz, Gewissheit seiner Gnade…“

            Ich bin bibelfest. Und das ist ein Ausspruch von mir: Wenn Du die Bibel verstehen willst, frage einen Atheisten. Überraschenderweise kennen die meisten Bibelgläubigen die Schrift gar nicht. Es wird hierzu gerne etwas Blaues vom Himmel [sic!] herbeigeredet, etwas von einem Blinden mit der Farbe gemurmelt und so getan, als gäbe es der Herr den Seinen im Schlaf und es ist für den Gläubigen gar nicht nötig, sich der anstrengenden Tätigkeit des Lesens zu bedienen. In diesem Sinne: Bitte Deine Angaben belegen (Du wirst entweder einen mehrfach verschachtelten Zirkelschluss oder die Aussage, es handelt sich beim Glaube um Wunschdenken, auftun).

            „Ein rationales Fürwahrhalten, nur weil andere es sagen, nur weil es geschrieben steht, oder im Sinne eines “Vielleicht ist es so” – also alles was du meinst, dass es “Glauben” im christlichen Sinne ausmacht, wird geradezu als Irrweg verworfen.. “

            Du weißt doch: „Der Narr spricht: Es ist kein Gott.“ Du musst dem Narren doch einfach nur das Entsprechende überzeugend darlegen. Das solche Sätze wie die oben gehaltvoll sind, dass glaubst [sic1] du doch selber nicht … .

            „Man findet nicht zu Gott, indem man Vernunft und kritisches Denken abdreht, sondern inden man sie aufdreht.. Da wir alle mehr oder weniger durchs Leben dösen, sind wir auch darin auf Gott angewiesen.. Atheisten hinterfragen und zweifel nicht zuviel, sondern viel zu wenig..“

            Mit Vernunft zu Gott? Du überhebst Dich. Solcherlei Aussagen lassen darauf schließen, dass Du in der theologischen Diskussion ungeübt bist und äußerst naiv an die Sache herangehst. Aber bitte, tue Dir nur keinen Zwang an … .

            Cheers,

            Lamarck

          12. avatar
            F.G. 23. Januar 2014 at 23:37 .

            Lamarck, die Frage ist doch, was du hier mit deiner Diskussion erreichen möchtest.. Möchtest du darlegen, woran du glaubst oder nicht glaubst, was deinem atheistischen Leben Sinn gibt, woraus du Werte beziehst? Nur zu, dazu bist du doch eingeladen.. Möchtest du denen, die Gott in ihrem Leben gefunden haben, beweisen, dass sie sich nur etwas einreden? Das wäre ein nicht sehr rationales Unterfangen, meinst du nicht?
            Aus meiner Sicht liegt ein Muslim oder Hindu in Bezug auf Gott auch nicht ganz richtig. Aber ich käme auf die Idee gar nicht, ihm das belegen zu wollen. Eben so wenig käme ich auf die Idee, einem Atheisten belegen zu wollen, dass er falsch liegt. Man kann ein bisschen intellektuellen Schutt beiseite räumen ja. Und da gibt es insbesondere bei Euch 120%igen ja so einiges zu tun..Die skurrilen Geschichtstheorien, die bei Euch kursieren, Eure Hobbyexegese mit der Ihr Euch sogar noch „bibelfest“ wähnt.. u.v.a.m. Man kann es aber im Grunde auch an dieser Stelle kurz machen. Ich sage immer: Lies mal wieder etwas anderes als deine Propaganda-Autoren.. Halte in Bezug auf diese Themen an die gängige, seriöse Fachliteratur.. – Letzten Endes wird man in Bezug auf Gott im Rahmen der eigenen Ratio immer ein „Glaubender“ bleiben.. Je nach Religion oder Nicht-Religion glaubt man, dass Gott so oder so oder eben gar nicht ist. Du wirst mir zustimmen, dass es nur einen Weg geben kann, in dieser Sache vom Glauben zum Wissen durchzudringen: Indem man Gott tatsächlich erfährt.. Das ist es, wozu ich in solchen Diskussionen sehr gerne ermutige, für diese Erfahrung wirklich aufrichtig offen zu sein.. Es geht um das Beste, was man im Leben entdecken kann..

          13. avatar
            Lamarck 24. Januar 2014 at 12:56 .

            Hi F.G.!

            „Lamarck, die Frage ist doch, was du hier mit deiner Diskussion erreichen möchtest..“

            Nichts, ich habe einfach Spaß daran. Der Berg ist halt da. Dein Berg mag das Briefmarkensammeln sein.

            „Möchtest du darlegen, woran du glaubst oder nicht glaubst, was deinem atheistischen Leben Sinn gibt, woraus du Werte beziehst? Nur zu, dazu bist du doch eingeladen..“

            Vielen Dank. Aber dies dürfte doch klar sein. ‚Sinn‘ ist ein anthropozentrisches Konstrukt in Bezug zu einem Nützlichkeitsaspekt – d. h., wer nach einem Sinn fragt, unterstellt damit einen willentlichen Akteur: Sich selbst oder andere. Diesen Animismus siehst Du leicht beim Kleinkind: „Der Stuhl hat mir wehgetan!“ Dies wiederum ist als Verallgemeinerung Projektion – bsw.: „Es macht [sic!] für mich Sinn, morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, damit ich meine Kinder versorgen kann.“

            *** Hat das Leben einen Sinn? – Nein, aber wenn ich schon mal hier bin … . ***

            „Möchtest du denen, die Gott in ihrem Leben gefunden haben, beweisen, dass sie sich nur etwas einreden? Das wäre ein nicht sehr rationales Unterfangen, meinst du nicht?“

            Es ist sogar ein sehr rationales Unterfangen, jemanden anderen zu ermuntern, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Warum fürchtest Du Dich vor Erkenntnis und steckst den Kopf in den Sand?

            „Aus meiner Sicht liegt ein Muslim oder Hindu in Bezug auf Gott auch nicht ganz richtig. Aber ich käme auf die Idee gar nicht, ihm das belegen zu wollen.“

            Auf die Idee bist Du schon gekommen, wie der erste Teil Deines Satzes belegt. Du hast nur Angst vor Deinen eigenen Rückfragen: „Alle anderen Religionen liegen falsch, aber ich unterziehe mir nicht die Mühe, dies zu prüfen.“ Und da Du offensichtlich die Schrift nicht kennst: Diese Haltung ist auch nicht bibelgemäß … .

            „Eben so wenig käme ich auf die Idee, einem Atheisten belegen zu wollen, dass er falsch liegt.“

            Das ist offenbar so zu verstehen: „Ich könnte schon, wenn ich nur wollte, aber ich will nicht, ich bin zu bequem.“

            „Man kann ein bisschen intellektuellen Schutt beiseite räumen ja.“

            Kann man?! Kann denn auch F.G.?

            „Und da gibt es insbesondere bei Euch 120%igen ja so einiges zu tun..Die skurrilen Geschichtstheorien, die bei Euch kursieren, Eure Hobbyexegese mit der Ihr Euch sogar noch “bibelfest” wähnt.. u.v.a.m.“

            Hic Rhodus, hic salta!

            „Man kann es aber im Grunde auch an dieser Stelle kurz machen. Ich sage immer: Lies mal wieder etwas anderes als deine Propaganda-Autoren.. Halte in Bezug auf diese Themen an die gängige, seriöse Fachliteratur.. – Letzten Endes wird man in Bezug auf Gott im Rahmen der eigenen Ratio immer ein “Glaubender” bleiben..“

            Deine Vorstellungswelten sind zwar arg überschaubar, auch nicht gerade selten, aber gleichwohl interessant. Dies betrifft die immer gleiche Diskussionskultur von Gläubigen. Das wirst Du sofort an meine hieran anknüpfende Frage sehen: Was kennst Du denn an ‚Propaganda-Autoren‘ und ‚gängiger, seriöser Fachliteratur‘? Ich greife der Antwort vor – liege ich also damit richtig: Du kennst nichts davon, bestenfalls von Gerücht und Hörensagen. Weil Du nichts kennst, unterstellst Du dies projektiv auf andere und hältst dies für ein Argument, weil Du hoffend ‚glaubst‘, die Inhalte würden schon in Deinem Sinne sein. – Dies ist in der Tat ‚religiöser Glaube‘ … .

            „Je nach Religion oder Nicht-Religion glaubt man, dass Gott so oder so oder eben gar nicht ist. “

            Es spielt keine Rolle, wie die Götter sind: Ich widerlege Dir jeglichen Gott, an dem tatsächlich ‚geglaubt wird‘ – hierzu genügt nur das Wörtchen ‚glauben‘ (Wie ‚glaubst‘ Du, ist der Weihnachtsmann?) … .

            „Du wirst mir zustimmen, dass es nur einen Weg geben kann, in dieser Sache vom Glauben zum Wissen durchzudringen:“

            Wenn Du von den Göttern weißt, ist es falsch, an Götter zu glauben, weil ‚Glaube‘ nicht Wissen ist.
            Wenn Du nichts von den Göttern weißt, ist es falsch, an Götter zu glauben, weil ‚Glaube‘ nicht Wissen ist.

            „Indem man Gott tatsächlich erfährt.. Das ist es, wozu ich in solchen Diskussionen sehr gerne ermutige, für diese Erfahrung wirklich aufrichtig offen zu sein..“

            Und wenn ich Dich frage, wie Götter zu erfahren sind, kommst Du gewiss mit einem Beispiel von anekdotischer Evidenz, nicht? 😉

            „Es geht um das Beste, was man im Leben entdecken kann..“

            Die bislang höchste Kulturleistung der Menschheit bildet der Atheismus – er hat Götter, Drachen und Dämonen überwunden. Kultureller Analphabetismus kann dann wohl kaum das Beste sein … .

            Cheers,

            Lamarck

          14. avatar
            F.G. 24. Januar 2014 at 17:09 .

            Lieber Lamarck, da hast du dir wieder viel Mühe gegeben.. Doch woher weißt du denn, wie gut oder schlecht ich mich im Bereich Religion auskenne, was ich über atheistische Propaganda-Literatur und Fachliteratur zu den angesprochenen Themen weiß? Was weißt du über meine „Vorstellungswelten“? Woher weißt du, das Gott nicht existent ist? Hast du Anhaltspunkte für all das, oder glaubst du nur ganz fest daran? – Mit deinen Aufklärern kennst du dich ja schon mal nicht sonderlich gut aus.. Willst uns gar den Kant zum Atheisten machen 😉
            Zum Thema Glauben in der Bibel: Zunächst steht da in den ältesten zugänglichen Texten natürlich nirgends „Glauben“.. Ethymologisches Einmaleins würde dir bei deinen Reflexionen zum Thema Glauben/Wissen sicher helfen. „Glauben“ ist eigentlich nur an einer Stelle definiert, in Hebr. 11, 1. Dort ist die Rede vom „Überführtsein durch unsichtbare Dinge“. Um es (sinngem.) mit Kierkegaard zu sagen: Glauben im christlichen Sinne bewirkt der Einbruch der Transzendenz in die Immanenz. – Dass es nicht um ein bloßes „Fürwahrhalten“ geht, siehst du bspw. in Jak. 2, 19. In Röm. 8, 16 sagt Paulus: Gottes Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind. – Das ganze NT ist im Prinzip voll davon.. Es geht darum Gott zu ERKENNEN, nicht darum, irgendetwas wider alle Erfahrung für wahr zu halten. Lies es halt mal gründlich. Dieses ERKENNEN wiederum ist Werk Gottes im Menschen (bspw. Joh. 3, 5, Röm. 9, Epheser 1, 15 ff.). Ein bloßes „Dranglauben“ verändert niemanden. Dem NT geht es darum, die zerstörte Beziehung zu Gott wieder herzustellen. Die ERKENNTNIS Seiner Gnade bewirkt, dass Menschen zu einer völlig neuen, nie geahnten inneren Freiheit und Lebensqualität finden. Ein bloßes „Fürwahrhalten“, „Kirchgängertum“ usw. bewirkt das ganz sicher nicht…
            Das ist ein ganz zentrales christliches Thema. In der Kirchengeschichte streckenweise recht verdunkelt, ja. Das liegt aber – wie sich jedermann leicht überzeugen kann, nicht am NT. Die Reformation drehte sich genau um diesen Fragenkomplex. Lies das hier zum Einstieg: http://www.reformatorischeschriften.de/Vorrede/roemer.html – Inzwischen ist auch die RKK in dieser Hinsicht bei Luther, bzw. wieder beim NT angekommen. Dass dir das alles „böhmische Dörfer“ sind, zeigt doch nur, wie wenig du mit dem vertraut bist, gegen das du da Sturm rennst..
            Auch davon, dass Gott in der Bibel Verkörperung des LOGOS ist, kannst du dich durch eigenständige Lektüre (bspw. Joh. 1) überzeugen. „Sapere Aude“ heißt eben nicht, die kirchliche Dogmatik durch eine naturalistische zu ersetzen. Es ging darum, das Denken zu öffnen, aber auch die Reichweite der Vernunft auszuloten und Wege zu finden, wie eine Gesellschaft mit dem sich aus der Begrenztheit der Ratio ergebendem Pluralismus konstruktiv umgehen kann. Den meisten Aufklärern erschien jedenfalls vor diesem Hintergrund der Glaube an Gott als ein Gebot der Vernunft. Für Voltaire war Atheismus gar „die größte Verirrung der Vernunft“. Und dein Freund Kant verwies nicht nur immer wieder auf das gesellschaftliche Stabilisierungspotenzial der Gottesidee, sondern auf das „Evangelium, diesen unvergänglichen Leitfaden wahrer Weisheit, mit welchem nicht alleine eine ihre Spekulation vollendende Vernunft zusammentrifft, sondern daher sie auch ein neues Licht in Ansehung dessen bekommt, was, wenn sie gleich ihr ganzes Feld durchmessen hat, ihr noch immer dunkel bleibt, und wovon sie doch der Belehrung bedarf.“

          15. avatar
            Lamarck 25. Januar 2014 at 12:33 .

            Hi F.G.!

            „Doch woher weißt du denn, wie gut oder schlecht ich mich im Bereich Religion auskenne, was ich über atheistische Propaganda-Literatur und Fachliteratur zu den angesprochenen Themen weiß?“

            Heilige Einfalt! Dir fehlt es sowohl an Lesekompetenz als auch das Vermögen, die von Dir getätigten Aussagen auch zu belegen. Dieser „Woher weißt Du denn, was ich weiß?“ ist Loser-Rhetorik. Einmal mehr: Warum redest zu zum einen von atheistischer ‚Propaganda‘-Literatur, zum anderen von ’seriöser‘ Fachliteratur und was kennst Du davon tatsächlich?

            „Was weißt du über meine “Vorstellungswelten”?“

            Qualitativ reichlich, aber quantitativ sehr eng geführt … .

            „Woher weißt du, das Gott nicht existent ist? Hast du Anhaltspunkte für all das, oder glaubst du nur ganz fest daran?“

            Es ist ganz leicht, Götter zu widerlegen: Du musst mir nur sagen, wie Dein Gott aussieht. …
            😉

            „– Mit deinen Aufklärern kennst du dich ja schon mal nicht sonderlich gut aus.. Willst uns gar den Kant zum Atheisten machen 😉 “

            Na, immerhin hast Du herausbekommen, woher das [i]sapere aude[/i] kommt. Schwieriger wird es für Dich wohl werden, herauszufinden, was dies nun bedeutet. Und wenn Du meinst, Erklärungen darüber abgeben zu können, wie es Kant mit seiner Weltanschauung gehalten hat: Nur frisch ans Werk und her damit.

            „Zum Thema Glauben in der Bibel: Zunächst steht da in den ältesten zugänglichen Texten natürlich nirgends “Glauben”.. Ethymologisches Einmaleins würde dir bei deinen Reflexionen zum Thema Glauben/Wissen sicher helfen.“

            Da kann ich mich wohl glücklich preisen, wenn mir mit Dir offensichtlich eine Konifere der Etymologie gegenübersteht. Du darfst deshalb gerne nochmals eifrig oben nachlesen, worum es hier ging und was Du hierzu behauptet hast … .

            „“Glauben” ist eigentlich nur an einer Stelle definiert, in Hebr. 11, 1. Dort ist die Rede vom “Überführtsein durch unsichtbare Dinge”. Um es (sinngem.) mit Kierkegaard zu sagen: Glauben im christlichen Sinne bewirkt der Einbruch der Transzendenz in die Immanenz. –“

            Na endlich, es kommt ja doch noch was. Deshalb Beifall von mir in Deinem Sinne. Denn Applaus ist das Echo einer Plattitüde … .

            Der Begriff „Überführtsein“ findet sich übrigens nur in der NEÜ. Dagegen Hebr. 11, 1 LUT: > Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht. < In der Sprache von heute bezeichnet diesen Inhalt ein einziges Wort: WUNSCHDENKEN (s. o.).

            Und genau so auch bei Kierkegaard: Wenn Du Dir also nur ganz, ganz fest wünscht, von draußen, vom Walde der Transzendenz kommt der Weihnachtsmann in Deine gute Stube der Immanenz und transpiriert gar sehr, dann wird das Universum Dir sicherlich diesen Wunsch erfüllen, nicht … ?

            "Dass es nicht um ein bloßes “Fürwahrhalten” geht, siehst du bspw. in Jak. 2, 19."

            In Jak. 2, 19 NEÜ ist das 'Fürwahrhalten' des 'Fürwahrhalten' der Dämonen letztlich doch nur ein 'Fürwahrhalten'. Vielleicht legt Osterhasi Eier, aber doch deshalb nicht auch Du?

            "In Röm. 8, 16 sagt Paulus: Gottes Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind. – Das ganze NT ist im Prinzip voll davon..

            Stimmt: Eine der vielen Stellen, die auf einen ZIRKELSCHLUSS (s. o.) rekurrieren. Wäre dies kein Zirkelschluss, wäre es ein 'Gottesbeweis'. Meine obige Behauptung war: 'Glaube' wird in der Bibel entweder als Wunschdenken definiert oder es handelt sich um einen Zirkelschluss
            .

            "Es geht darum Gott zu ERKENNEN, nicht darum, irgendetwas wider alle Erfahrung für wahr zu halten. Lies es halt mal gründlich. Dieses ERKENNEN wiederum ist Werk Gottes im Menschen (bspw. Joh. 3, 5, Röm. 9, Epheser 1, 15 ff.). Ein bloßes “Dranglauben” verändert niemanden."

            Wie Du es selbst aufs Glänzende dargelegt hast: Es wird versprochen, aber nicht gehalten. Der Vollständigkeit halber: Joh. 3, 5 NEÜ = doppelte zirkuläre Logik, Was soll hier Röm. 9 bedeuten?, Eph. 1, 17-20 NEÜ = mehrfach breitgetretene zirkuläre Logik.

            "Dem NT geht es darum, die zerstörte Beziehung zu Gott wieder herzustellen. Die ERKENNTNIS Seiner Gnade bewirkt, dass Menschen zu einer völlig neuen, nie geahnten inneren Freiheit und Lebensqualität finden. Ein bloßes “Fürwahrhalten”, “Kirchgängertum” usw. bewirkt das ganz sicher nicht…"

            Vermutlich bemerkst Du schon gar nicht mehr die logische Fragwürdigkeit des obigen Konstrukts: "Lieber Gott, mach' mich fromm, dass ich in den Himmel komm'"

            "Das ist ein ganz zentrales christliches Thema. In der Kirchengeschichte streckenweise recht verdunkelt, ja. Das liegt aber – wie sich jedermann leicht überzeugen kann, nicht am NT."

            Ich werde hier ganz gewisslich nicht die Katholen vor den Lutherböckchen verteidigen – schließlich bin ich als Atheist der einzig seriöse hier … . 🙂

            "Dass dir das alles “böhmische Dörfer” sind, zeigt doch nur, wie wenig du mit dem vertraut bist, gegen das du da Sturm rennst.."

            Wenn hierin Etwas doch nur etwas zeigt, dann solltest Du vorher zeigen, dass dies auch zutrifft. Oder ist es in Deinem Club neuerdings erlaubt, falsch Zeugnis abzulegen? Vielleicht sollte ich aber erst auch mal Splitter & Balken erwähnen?

            "Auch davon, dass Gott in der Bibel Verkörperung des LOGOS ist, kannst du dich durch eigenständige Lektüre (bspw. Joh. 1) überzeugen."

            Gewiss. Aber was, um alles in der Welt, willst Du mir damit sagen?!

            BTW: Die Bibel hält keineswegs die Urheberschaft auf 'Logos' … .

            "“Sapere Aude” heißt eben nicht, die kirchliche Dogmatik durch eine naturalistische zu ersetzen."

            Sapere aude heißt aber eben auch nicht, unbedingt die kirchliche [sic!] Dogmatik beizubehalten … .

            Dogmatik ist übrigens nur etwas für diejenigen, die zu recht befürchten, (etwas) zu verlieren; Wissen bzw. Wissenschaft beruht auf Axiomatik. Dogmatik hingegen ist ein Synonym für Unmündigkeit … .

            "Es ging darum, das Denken zu öffnen, aber auch die Reichweite der Vernunft auszuloten und Wege zu finden, wie eine Gesellschaft mit dem sich aus der Begrenztheit der Ratio ergebendem Pluralismus konstruktiv umgehen kann."

            Es mag sein, dass Dir die Begrenztheit der Ratio zu eigen ist, aber Du solltest da nicht von Dir auf andere schließen. Warum sollte man von der 'Begrenztheit der Ratio' sprechen, wenn man nicht gleichzeitig dogmatische Interessen verfolgt (argumentum ad ignorantiam)?!

            "Für Voltaire war Atheismus gar “die größte Verirrung der Vernunft”. Und dein Freund Kant verwies nicht nur immer wieder auf das gesellschaftliche Stabilisierungspotenzial der Gottesidee, sondern auf das “Evangelium, […]”

            Du siehst, (der spätere) Voltaire, Kant und Gysi weisen hier gewisse Gemeinsamkeiten auf. Deswegen muss dies allerdings noch lange nicht richtig sein, findest Du nicht? Mithin wohl nicht wirklich ein Grund, das sapere aude zu unterlassen … .

            Cheers,

            Lamarck

          16. avatar
            F.G. 25. Januar 2014 at 18:59 .

            Lieber Lamarck, dein pseudo-intellektueller Veitstanz ist ja ganz originell und macht Lust darauf, dich hier noch ein paar Mal aufspielen zu lassen.. Inhaltlich ist das was du bringst allerdings nicht sehr originell.. Du liest die Bibel unter der Prämisse, dass Gott ganz sicher nicht existent ist, und rufst dann Heureka, wenn du findest, was du selbst voraus gesetzt hast. Das ist in etwa so, als würdest du das Photonenexperiment mit nur einem Spalt durchführen, weil deine so grenzenlose Ratio dir sagt, dass Photonen logischerweise nicht Teilchen- UND Wellencharakter haben können..
            Ich wusste auch gar nicht das „Traite de metaphysique“ vom „späten Voltaire“ geschrieben wurde oder Kant seine eigene Version eines „ontologischen Gottesbeweises“ im fortgeschrittenen Alter vorlegte..Beide waren da noch gut 40 Jahre von ihrem Ableben entfernt..
            Dass du beweisen kannst, dass es Gott nicht gibt, macht dich unter den streng atheistischen Zeitgenossen noch mal zu einer echten Ausnahmeerscheinung.. Ich sag mal so: Damit könntest du dir bei den Brights im Haus „Weitblick“ bestimmt so manchen Freund machen.. Denen ist es mittlerweile ja fast peinlich, als „Atheist“ bezeichnet zu werden und sie bestehen drauf, Agnostiker zu sein, weil man es ja letztlich nicht mit letzter Sicherheit wissen könne..

          17. avatar
            Lamarck 26. Januar 2014 at 11:14 .

            Hi F.G!

            „Lieber Lamarck, dein pseudo-intellektueller Veitstanz ist ja ganz originell und macht Lust darauf, dich hier noch ein paar Mal aufspielen zu lassen..“

            So soll es hier auch sein, mein lieber fidei defensor … .

            Und darf ich – mit Verweis auf das Publikum – höflichst nachfragen, ob Du Dir da wirklich ganz, ganz sicher bist, wer hier einen pseudo-intellektueller Veitstanz aufführt?

            „Inhaltlich ist das was du bringst allerdings nicht sehr originell..“

            Dafür aber gut. Bei Dir verhält sich die Sachlage allerdings genau umgekehrt … .

            „Du liest die Bibel unter der Prämisse, dass Gott ganz sicher nicht existent ist, und rufst dann
            Heureka, wenn du findest, was du selbst voraus gesetzt hast.“

            Vielleicht erzähle ich Dir, wenn Du groß bist, was vom Hypothetiko-Deduktivismus. Um die Zeit bis dahin abzukürzen, beschäftige Dich noch ein wenig mit der logischen Struktur Deines Satzes, den ich zwecks Veranschaulichung ein klein wenig modifiziere:

            „Du gehst davon aus, dass Amerika ganz sicher nicht existent ist, und rufst dann
            Heureka, wenn du findest (???), was du selbst voraus gesetzt hast.“

            „Das ist in etwa so, als würdest du das Photonenexperiment mit nur einem Spalt durchführen, weil deine so grenzenlose Ratio dir sagt, dass Photonen logischerweise nicht Teilchen- UND Wellencharakter haben können..“

            Ich als Naturwissenschaftler habe immer Freude daran, wenn ein ‚Gläubiger‘ in der Lage ist, mir etwas von Naturwissenschaften zu erzählen. Mit Spannung bitte ich daher, näher auszuführen, WARUM – gar auch noch logischerweise – Photonen ’nicht Teilchen- UND Wellencharakter‘ aufweisen können … .

            „Ich wusste auch gar nicht das “Traite de metaphysique” vom “späten Voltaire” geschrieben wurde oder Kant seine eigene Version eines “ontologischen Gottesbeweises” im fortgeschrittenen Alter vorlegte..Beide waren da noch gut 40 Jahre von ihrem Ableben entfernt..“

            Der ‚frühe‘ Voltaire hat Kirchens so einige Nettigkeiten zukommen lassen, die nicht so ganz auf den ’späteren‘ Voltaire und dem genannten Zitat passen wollen. Der ‚Alleszertrümmerer von Königsberg‘ hat natürlich keinen ontologischen Gottesbeweis vorgelegt, sondern eine Kritik hierzu … .

            „Dass du beweisen kannst, dass es Gott nicht gibt, […]“

            Wohlgemerkt: Jeglichen Gott, an dem tatsächlich geglaubt wird. Mit Göttern, die kein Mensch interessiert, lohnt es sich nicht, sich zu beschäftigen … .

            „[…] macht dich unter den streng atheistischen Zeitgenossen noch mal zu einer echten Ausnahmeerscheinung..“

            Merke: Goldmedaille und Erkenntnis werden nicht nach Häufigkeitsverteilung ausgedeutet.

            „Ich sag mal so: Damit könntest du dir bei den Brights im Haus „Weitblick“ bestimmt so manchen Freund machen.. Denen ist es mittlerweile ja fast peinlich, als „Atheist“ bezeichnet zu werden und sie bestehen drauf, Agnostiker zu sein, weil man es ja letztlich nicht mit letzter Sicherheit wissen könne..

            Der Anteil der Atheisten im strengen Sinne dürfte bei den Brights so um die 20 % liegen – der Rest ist zumindest – wie jeder Agnostiker – praktischer Atheist. Aber bemühe Dich mal so langsam, endlich aus der Falle des Ignoranzarguments herauszukommen … .

            Cheers,

            Lamarck

        2. avatar
          Lamarck 23. Januar 2014 at 15:09 .

          Hi F.G.!

          Die Eidesformel mit Gottesbezug ist eine Bestätigung der Ernsthaftigkeit. Eine ironisch gemeintes “So wahr mir das Fliegende Spaghettimonster helfe!” impliziert zwar prinzipiell einen Meineid. Aber wie wäre dies denn feststellbar? – Richtig: Gar nicht! Und daraus folgt nun in Verallgemeinerung, dass der Gottesbezug unsinnig ist. Eine Eidesformel mit unsinnigen Bezug ist doch ein wenig seltsam, findest Du nicht?

          Und dabei hat nicht der „verträumten Neu-Atheist“ Götter ad absurdum geführt, der Verdienst gebührt dem Fliegenden Spaghettimonster. Asterix würde daron ausrufen: „Beim Teutates!“

          Cheers,

          Lamarck

          1. avatar
            F.G. 23. Januar 2014 at 19:04 .

            Ich sag in solchen Diskussionen immer: Wenn ich dich nicht ausdrücklich lobe, hast du Humbug geschrieben bzw. gar nicht erfasst, was gemeint war.. 😉 I.d.S. – denk einfach noch mal drüber nach..

          2. avatar
            Lamarck 23. Januar 2014 at 20:50 .

            Hi F.G.!

            „Ich sag in solchen Diskussionen immer: Wenn ich dich nicht ausdrücklich lobe, hast du Humbug geschrieben bzw. gar nicht erfasst, was gemeint war.. 😉 I.d.S. – denk einfach noch mal drüber nach..“

            Nur frohen Mutes frischauf ans Werk: Wenn Du Dich nicht verstanden fühlst, erkläre Dich. Ich wäre doch zu neugierig, zu erfahren, was mich da um mein verdientes Lob gebracht hat. Ansonsten ließe sich leicht auf den unverfrorenen Gedanken kommen, hier ist nichts weiter dahinter, oder?

            Cheers,

            Lamarck

          3. avatar
            F.G. 23. Januar 2014 at 23:46 .

            Lieber Lamarck, ich hätte es sicher noch einmal in einfachen Worten erklärt, wenn ich den Eindruck hätte, du bist nicht intelligent genug, es so zu erfassen..Mein Tipp für solche Fälle: frage jemandem aus dem Bekanntenkreis, von dem du dir auch sonst gern mal was sagen lässt, und der dem Thema Religion etwas entspannter gegenüber steht als du.. Der wird sofort erkennen, was gemeint war..

          4. avatar
            Lamarck 24. Januar 2014 at 13:12 .

            Hi F.G.!

            „Lieber Lamarck, ich hätte es sicher noch einmal in einfachen Worten erklärt, wenn ich den Eindruck hätte, du bist nicht intelligent genug, es so zu erfassen..“

            Du darfst es auch gerne komplex erklären, wenn die Inhalte semantisch nicht zu Kritik Anlass geben. Aber gewiss darfst Du Dich der Schrift gemäß auch unwahrhaftig verhalten, wenn es der guten Sache dienlich ist?

            „Mein Tipp für solche Fälle: frage jemandem aus dem Bekanntenkreis, von dem du dir auch sonst gern mal was sagen lässt, und der dem Thema Religion etwas entspannter gegenüber steht als du.. Der wird sofort erkennen, was gemeint war..“

            Ich bin beim Thema Religion entspannt wie nur was. Etwa so, wie Du Dir afrikanische Fruchtbarkeitstänze auf Arte ansiehst. Das mit dem Bekanntenkreis solltest Du wohl besser für Deine entsprechenden ‚Erklärungen‘ vorhalten, findest Du nicht auch?

            Cheers,

            Lamarck

          5. avatar
            F.G. 24. Januar 2014 at 17:14 .

            Von welcher „Schrift“ redest du denn da? Von Eurem „Manifest des evolutionären Humanismus“, nachdem Ihr „lügen, betrügen, stehlen, töten“ dürft, wenn Ihr Eure „Ideale“ nicht anders durchsetzen könnt? ..
            Und nun sag doch einfach mal..Würden Harris, Dennett, Dawkins und wie sie alle heißen dicke Bücher schreiben, um die Existenz einer im All kreisenden Teekanne ad absurdum zu führen? Würdest du hier deine Zeit opfern um mit Leuten zu diskutieren, die einem Teekannenkult anhängen? Zuzutrauen wärs Euch ja! 😉

          6. avatar
            Hanan 25. Januar 2014 at 01:29 .

            Allah sagt im Koran genau, worum es beim Glauben geht:
            „Und auf der Erde gibt es für diejenigen, die überzeugt sind, Zeichen (von Allah),
            und in euch selber. Wollt ihr denn nicht sehen?“
            (Sure 51 Vers 20-21)
            Es geht also um Erkennen, Erkenntnis und Gewißheit.
            Allah ist absolut transzendent; nichts ist IHM auch nur ähnlich. Jedem Menschen hat Allah die Fähigkeit mitgegeben IHN zu erkennen. Jeder denkende Menschen findet in der Natur und in sich selbst viele Zeichen, welche die Existenz Gottes beweisen.

            Und im Islam gibt es auch kein Glaubensdogma, wie im Christentum, das man mit dem Verstand nicht fassen kann.
            Allah ist der eine, einzige, ewige Schöpfergott, dem wir alle ohne Mittler gegenüberstehen. Wir haben alle die Fähigkeit, Gutes oder Schlechtes zu tun und die Freiheit, uns zwischen beidem zu entscheiden. Wir haben jederzeit die Möglichkeit zur Reue und Umkehr, und Gott wird sich uns immer barmherzig zuwenden. Jeder Mensch ist nur für seine eigenen Sünden verantwortlich. Es gibt keine Erbsünde und deshalb auch nicht die Notwendigkeit des Menschenopfers für unser aller Erlösung. (Ein Konzept und ein Gottesbild, das ich als überaus grausam empfinde – dazu passend die Statuen des Gekreuzigten in der gesamten christlichen
            Welt).
            Es gibt auch keinen übermächtigen Klerus, dem man zu gehorchen hat. Es gibt islamische Rechtsgelehrte, die nach ihrem besten Verständnis und Gewissen die Quellen auslegen.
            Wem ich dann folge, entscheide ich selbst nach bestem Wissen und Gewissen.
            Und kein Mensch kann unfehlbar sein, nicht einmal der Prophet Mohammad. Der hat seine Gefährten angewiesen, ihm nur in religiösen Dingen zu folgen. Ratschläge von seiner Seite,
            ganz normale Alltagsdinge betreffend, konnte man annehmen oder nicht, da er sich irren konnte, wie jeder andere Mensch auch.

            Für uns Muslime gibt es keinen Widerspruch zwischen Glaube, Religiösität und Vernunft und Wissenschaft. Im Gegenteil, Allahs ständige Aufrufe im Koren, Seine Zeichen zu erkennen, haben blühende Wissenschaften hervorgebracht.

          7. avatar
            Lamarck 25. Januar 2014 at 12:54 .

            Hi F.G.!

            „Von welcher “Schrift” redest du denn da?“

            ‚Schrift‘ = ‚heilige Schrift‘ = ‚Bibel‘

            „Von Eurem “Manifest des evolutionären Humanismus”, nachdem Ihr “lügen, betrügen, stehlen, töten” dürft, wenn Ihr Eure “Ideale” nicht anders durchsetzen könnt? ..“

            Deine Darstellung ist demagogisch. Ich nehme an, Du sprichst von der Schrift? 😉

            „Und nun sag doch einfach mal..Würden Harris, Dennett, Dawkins und wie sie alle heißen dicke Bücher schreiben, um die Existenz einer im All kreisenden Teekanne ad absurdum zu führen? Würdest du hier deine Zeit opfern um mit Leuten zu diskutieren, die einem Teekannenkult anhängen? Zuzutrauen wärs Euch ja!“

            Schaue erst mal bei Wikipedia beim Lemma ‚Russells Teekanne‘ nach und stelle hernach mir Deine Frage … .

            Cheers,

            Lamarck

          8. avatar
            F.G. 25. Januar 2014 at 18:55 .

            Hanan, als ich als Atheist anfing, mich mit dem Thema Religion zu befassen und mir etwas oberflächlich Bibel und Koran vornahm, erschien mir der Koran zunächst auch weit klarer und verständlicher. Später wurde mir klar, woran das liegt: das NT bezieht beständig eine völlig andere Dimension mit ein und die Rede davon versucht man – wenn man zu ihr noch keinen Zugang gefunden hat – natürlich ständig zu übersetzen in das, was man kennt. Der „Heilige Geist“ wird dann zum „Geist der Vernunft“, „Heiligung“ übersetzt man mit „moralischem Lebenswandel“ usw.
            Damit verkehrt man das Ganze oft geradezu ins Gegenteil des Gemeinten.. „Erbsünde“ als Begriff gibt es ja in der Bibel nicht, aber dass der Mensch ein moralisch höchst defizitäres Wesen ist, das das Gute zwar erkennt, in der Umsetzung aber permanent scheitert, war gerade eines der Dinge, die ich sofort überzeugend fand.. Passend zu Freuds „Destrudo“ oder „Tanatos“ und weit realistischer als das rosarote humanistische Menschenbild, dem ich damals noch anhing. Dass ein gerechter Gott angesichts menschlicher Verfehlungen nicht einfach sagen kann: Schwamm drüber!, ohne die eigenen universellen Ordnungen zu unterlaufen, leuchtet mir auch ein. Atheisten gehen ja an dieser Stelle im allgem. noch viel weiter und fragen, warum Gott denn nun nicht mal richtig dazwischen haut… Dass es eine völlig andere Qualität des Menschseins bedeuten könnte, aus einer echten Gemeinschaft mit Gott heraus zu leben, leuchtete mir ebenso ein, als ich zum ersten Mal mit wirklich authentischen Christen zu tun bekam. Denn aus meiner Sicht suggerierten die sich ja nur etwas und schon allein das hatte die Wirkung, dass ich da eine Vitalität, Lebensfreude, intellektuelle Tiefe, Herzlichkeit, innere Freiheit, Großzügigkeit und Intensität des Engagements erlebte, die ich in dieser Kombination nie für möglich gehalten hätte. Sehr attraktiv, zweifellos.. Weshalb sich auch schwer erkrankte Parteigenossen wie ich einer war komischerweise geradezu darum rissen, in dieser Einrichtung behandelt zu werden…
            Wenn der Richter nun die Strafe nicht erlassen kann, dem Delinquenten aber doch einen Neuanfang ermöglichen möchte, bleibt nichts anderes als die Strafe selbst zu übernehmen. Das tat gem. NT Gott in Jesus Christus am Kreuz von Golgatha. Im Gebet und in der Weigerung, sich auch nur gegen einen Menschen zu wenden – stellt sich Jesus hier noch hinter den letzten seiner Feinde. Ob man das nun glaubt oder nicht, eins wird niemand bestreiten können: Nie in der Menschheitsgeschichte wurde Gott mit einer tieferen Liebe zu seinen menschlichen Geschöpfen und nie ein Mensch – wenn man so will – in tieferer Menschlichkeit und Größe dargestellt.
            Daraus folgt, dass die Barriere zwischen Gott und Menschen beseitigt ist, und das ist eben die Frohe Botschaft und für mich das alles entscheidende. Von „Zeichen“, wie sie der Koran schildert redet Paulus in Röm. 1 auch. Auch er sagt, dass diese jedem Menschen erkennbar sind und deshalb niemand eine Entschuldigung hat. Aber ich muss zugeben, dass mir das zu wenig gewesen wäre, um mein Leben von Atheismus auf Theismus zu switchen. Für mich war klar, dass ich niemals über eine Art „Wahrscheinlichkeitsglauben“ hinaus kommen würde, wenn ich Gott nicht tatsächlich so erfahren würde, dass es meine sehr tief sitzenden Zweifel überwindet. Und genau diese Unmittelbarkeit zu Gott, sehe ich in keiner anderen Religion. Und dann erlebst du es auf einmal genau so, wie das NT es schildert. Und du brauchst keine Rechtsgelehrten mehr und keine Moralprediger. Du bist auf einmal verblüfft, dass du bestimmte Verhaltensweisen, die du vorher einfach nicht ablegen konntest (gute Vorsätze!), ganz von selbst lässt, Ängste, Zweifel, Sinnfragen sich verflüchtigen, deine Batterien geladen sind, wie nie zuvor. Und du spürst, dass andere dir ganz anders entgegentreten, mit sehr viel mehr Vertrauen.. Man sucht deine Nähe.. Man will hören, wie du denkst.. Man will wissen, was dich so verändert hat..
            Das Thema islamische Wissenschaft ist übrigens auch so eine Sache.. Es stimmt schon, da gab es ein echtes Erblühen unter den Abbasiden oder im maurischen Spanien.. Aber wenn du genau hinschaust, hat man damals den Koran in seinen Aufrufen, Wissen zu erwerben nicht unbedingt im Sinne wissenschaftlicher Erkenntnis verstanden. Am Auftakt stand in Al Andalus wie in Bagdad vielmehr das Interesse an den astrologischen Künsten, was islamische Gelehrte gerade als widergöttlich verwarfen. Mit der Astrologie war aber auch die Mathematik und Philosophie eng verwoben und so kam eins zum anderen. Getragen war das Ganze zudem sehr weitgehend von Juden, nichtislam. Persern und nestorian. Christen…

          9. avatar
            F.G. 25. Januar 2014 at 18:56 .

            Lamarck.. du weichst aus! War doch eine einfache Frage..Gäbe es einen sakralen Teekannenkult, wie Russel fantasiert, dessen Gegner sich der Feindseligkeit seiner Anhänger ausgesetzt sehen, würdet Ihr philosophische Werke verfassen und studieren, um die Existenz der Teekanne ad absurdum zu führen?
            Hast du Schmidt-Salomons Buch denn gelesen? Habe ich ihn falsch wiedergegeben? Oder schreibt er tatsächlich, dass man seiner Ansicht nach notfalls auch lügen, stehlen, betrügen und töten darf, um das was er da als „Ideale“ bezeichnet, durchzusetzen?
            Und – Was ich beim letzten Mal ganz vergaß: Welche herausragenden Kulturleistungen schreibst du denn Atheisten zu?

          10. avatar
            Lamarck 26. Januar 2014 at 08:56 .

            Hi F.G.!

            […] als ich als Atheist anfing, […]

            Das interessiert mich! Ich kenne erstaunlich viele ‚Zeugen‘, die in der DDR sozialisiert wurden und behaupten, sie wären Atheisten gewesen. Mir sind auch einige atheistische Persönlichkeiten bekannt, die im Alter dummes Zeug schwatzen. Aber bislang habe ich noch keine Kenntnis von einem ‚Gläubigen‘, der zuvor bewusst Atheist gewesen ist und die Konversion rational vollzogen hat. In welcher Form warst Du also ungläubig – Atheist im starken Sinne? Antitheist? Agnostiker? – Oben schreibst Du ja was von ‚Parteigenossen‘ …

            “ „Erbsünde“ als Begriff gibt es ja in der Bibel nicht, aber dass der Mensch ein moralisch höchst defizitäres Wesen ist, das das Gute zwar erkennt, in der Umsetzung aber permanent scheitert, […]“

            ‚Erbsünde‘ beschreibt das Gegebene allerdings recht gut: Sippenhaft für eine Verfehlung des Gewissens, für die Adam & Eva nicht verantwortlich sind, weil sie dieses Gewissen erst durch die Verfehlung erhalten haben … .

            Diese Sippenhaft, die im AT mehrfach mit göttlichem Bezug zum Ausdruck kommt, beruht auf archaische Strafnormen – damit ist sichergestellt, dass die Verwandtschaft nicht in der Lage ist, dies zu sanktionieren . Du bist mithin lt. der Schrift deshalb sterblich, damit Du an dem biblischen Gott keine Rache nehmen kannst.

            Bezüglich des ‚moralisch höchst defizitären Wesens‘: ‚Was soll ich tun?‘ ist eine klassische Frage der praktischen Philosophie (Ethik) und ist eben nicht grundsätzlich beantwortbar. Dies wird durch das Gefangenendilemma deutlich. Um es mit Jean-Paul Sartre zu sagen: „Soll ich bei meiner kranken Mutter bleiben und ihr beistehen oder sie verlassen und mich der Résistance anschließen? Was soll allgemeines Gesetz werden?“

            „Dass ein gerechter Gott angesichts menschlicher Verfehlungen nicht einfach sagen kann: Schwamm drüber!, ohne die eigenen universellen Ordnungen zu unterlaufen, leuchtet mir auch ein.“

            Schon wieder ein performativer Selbstwiderspruch: ‚Eigene universelle Ordnungen‘. Entweder ist diese Ordnung ‚eigen‘ oder eben ‚universell‘. Übrigens eine klassische Falsifikation des moralischen Gottesbeweises, da hier die Ethik notwendig über Gott steht … .

            „Wenn der Richter nun die Strafe nicht erlassen kann, dem Delinquenten aber doch einen Neuanfang ermöglichen möchte, bleibt nichts anderes als die Strafe selbst zu übernehmen.“

            Was ist dies nur für eine ethische Verstocktheit? Daran ändert sich auch nichts, wenn dergleichen seit Jahrhunderten so ‚begründet‘ wird:

            Der göttliche Richter verhängt also Strafen gegenüber einem Delinquenten, für eine Tat, die keine war und die dieser auch nicht getan hat und übernimmt die Verantwortung [sic!] selbst durch seinen Avatar – also doch nicht so richtig -, um einer bestimmten Auswahl – der Ausschuss schmort gottesfern ohne Geruchsbelästigung in der transzendenten Heizungsanlage – einen ‚Neuanfang‘ zu ermöglichen und für diese Neuanfänger dann letztlich der Biss von der Frucht des Baumes der Erkenntnis schließlich folgenlos geblieben ist … .

            „Nie in der Menschheitsgeschichte wurde Gott mit einer tieferen Liebe zu seinen menschlichen Geschöpfen und nie ein Mensch – wenn man so will – in tieferer Menschlichkeit und Größe dargestellt.“

            Die Schrift ist voller ‚Verbrechen gegen die Menschlichkeit: ‚“Wer sich nicht über die Bibel empört, der kennt sie nicht!“ (Franz Buggle)

            „Für mich war klar, dass ich niemals über eine Art „Wahrscheinlichkeitsglauben“ hinaus kommen würde, wenn ich Gott nicht tatsächlich so erfahren würde, dass es meine sehr tief sitzenden Zweifel überwindet.“

            ‚Wahrscheinlichkeitsglaube‘ ist gut. Deine nachfolgende Schilderung der Überwindung des Zweifels durch Zweifel am Zweifel erinnert mich an Berichten von Junkies, die sich einen Schuss setzen … . Der Junkie kann nicht anders. Kannst Du anders?

            Cheers,

            Lamarck

          11. avatar
            Lamarck 26. Januar 2014 at 10:11 .

            Hi F.G.!

            „Lamarck.. du weichst aus! War doch eine einfache Frage..“

            Ich nehme an, Du hast oben das Wörtchen ‚zuvor‘ bemerkt und ich nehme weiter an, es hat nichts genutzt … .

            „Gäbe es einen sakralen Teekannenkult, wie Russel fantasiert, […]

            Russel ‚fantasiert‘ nicht, dergleichen nennt sich Gedankenexperiment.

            „[…] dessen Gegner sich der Feindseligkeit seiner Anhänger ausgesetzt sehen, […]“

            Und warum genau sollten Teekannenkult-Anhänger denn feindselig sein? 😉

            „[…] würdet Ihr philosophische Werke verfassen und studieren, um die Existenz der Teekanne ad absurdum zu führen?“

            Gewiss, die von Dir genannte Gegnerschaft muss ja begründet werden – d.h. rational sein.

            „Hast du Schmidt-Salomons Buch denn gelesen?“

            Ja.

            „Habe ich ihn falsch wiedergegeben?“

            Ja.

            „Oder schreibt er tatsächlich, dass man seiner Ansicht nach notfalls auch lügen, stehlen, betrügen und töten darf, um das was er da als “Ideale” bezeichnet, durchzusetzen?“

            Ich hole ein wenig aus: Der ‚ideale‘ Begriff ist hier nicht ‚Ideal‘, sondern ‚Konvention‘. Ethik & Moral sind grundsätzlich Menschenwerk, die ihre Wurzeln in biologischen Grundlagen haben. D. h. ethisch-moralische Vorstellungen werden grundsätzlich von einer Autorität kanalisiert. Diese gesellschaftliche Legitimation mündet in Ideologien wie Diktatur, Demokratie etc. Gottesstaaten sind notwendig eine Form von feudalistisch aufgebauten Diktaturen, bei der die Begründung externalisiert wird („Vor Gottes Gnaden“).

            Was meinst du also, wie die ‚idealen‘ Konventionen ihren Ausdruck finden? Sollten Menschenaffen Menschenrechte ‚verliehen‘ [sic!] werden? Sind Tötungen, wie Todesstrafe, Todesfolge durch Notwehr oder Tötung im Krieg legitim? Was ist mit den ‚Mauerschützen‘? Ist Abtreibung Mord?

            Wie Du an diesen gern kontrovers diskutierten Beispielen siehst: Jede Gesellschaft ist darauf angewiesen, ihre ethisch-moralischen Konventionen durchzusetzen. Auch wenn es für Ethik grundsätzlich kein Absolutum geben kann, so gibt es doch ein besser oder schlechter. Spieltheoretisch steht dabei der säkulare Humanismus offensichtlich bislang an der Spitze, findest Du nicht?

            „Und – Was ich beim letzten Mal ganz vergaß: Welche herausragenden Kulturleistungen schreibst du denn Atheisten zu?“

            Ich sagte es schon: Den Atheismus selbst. Oder, wenn es Dir so besser gefällt: Die Durchsetzung der Vernunft. Wo Drachen, Götter und Dämonen in den Weltbildern hausen, gibt es sie nicht … .

            Cheers,

            Lamarck

  48. avatar
    Ismael 13. Januar 2014 at 12:28 .

    Ein sehr problematisches Testverfahren. Zum Teil mit sehr engen Begriffen (Engel, Amulette, Talismane als Indikatoren für „Übernatürliches“, die Wirkmacht des Heiligen Geistes bzw. Gottes selbst wird aber nicht explizit abgefragt). Andererseits mit sehr diffusen Begriffen wie „höhere Mächte“, ohne das bestimmt wird, ob das Gott selbst mit einschließt oder ob wegen des Plurals der Gott monotheistischer Religionen *nicht* gemeint ist.
    „Absolute“ Formulierungen wie „immer“ oder „in jedem Fall“ (aus dem Kopf zitiert) irritieren ebenfalls und machen eine nuancierte Antwort schwer.
    Mit der Auswahl der Fragen sagt der Test mehr über die Macher der Befragung als dass die Antworten etwas über den Glauben der Probanden hergeben.
    Alles in allem ganz nett, aber nicht wissenschaftlich.

  49. avatar
    Silke 12. Januar 2014 at 11:37 .

    Liebe Ersteller,
    geschlossene Fragen ohne die Möglichkeit, nicht zu antworten, setzen mehr Präzision voraus, als hier abgebildet ist. So erhaltet Ihr lauter Antworten, die falsch sind. Dass es rein deskriptive Ergebnisse erzeugen soll, ist ja kommuniziert worden – wozu die Visualisierung. Was man geantwortet hat, weiß man ja selbst.
    Was z.B. versteht denn der Mensch im allgemeinen unter „Gott“ ? Jachwe, Christus, Allah, die Quantenphysik ? Ich habe ja dann in den Kommentaren die Definition gefunden. Bisschen weit unten, um es zu berücksichtigen. Ich habe es anders verstanden. Ich sehe den Sinn dieser Momentaufnahme nicht: Für eine Erfassung des Wertesystems der (deutschen ?) Gesellschaft ist es zu unvollständig, und welchen Glaubensrichtungen die Leute angehören (Esoterik, Buddhismus, Christentum, Islam usw.) wird man mit den wenigen Angaben wohl auch nicht rausfinden. Also: So what?
    Scheint aber ja ganz gut anzukommen.

  50. avatar
    Paul K. 9. Januar 2014 at 17:51 .

    Hiho, hab von dem Cred-o-Mat über das Radio gehört und wollt mal vorbeischauen. Ich hab mich aber eher aus Interesse an der kommende Doku durchgeklickert und euch ein wenig zu unterstützen. Andererseits interessiert mich die Thematik auch persönlich sehr. Die Auswertung war lediglich eine Zusammfassung von dem, was ich bin und denke. Mehr wurde ja aber auch nicht versprochen. Ich wünsche euch noch viel Erfolg bei eurem Projekt.
    Vielleicht trag ich später noch etwas zu den Geschichten hinzu.

    Gruß Paul

  51. avatar
    fbn c 5. Januar 2014 at 22:33 .

    Was für ein unglaublicher Schwachsinn!

  52. avatar
    Wolfgang 5. Januar 2014 at 09:10 .

    Ich fürchte keinen Gott, Teufel oder Heiligen. Ich fürchte die Menschen, die an so etwas glauben,
    denn die sind zu allem fähig.

    1. avatar
      Hanan 5. Januar 2014 at 23:06 .

      Ja, wieviele solche Menschen kennst Du denn?
      Es gibt auch die Ansicht: „wenn es Gott nicht giebt, ist alles erlaubt“.

      1. avatar
        Lamarck 22. Januar 2014 at 00:41 .

        „Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt.“ Da ist Dostojewski recht zu geben. Deshalb ist nach humanistischen Vorstellungen der Mensch allein verantwortlich; deshalb lässt sich mit Kant und der Aufklärung sagen: Sapere aude!

        Das Zitat von Dostojewski bildet natürlich einen einen ungeheuren performativen Selbstwiderspruch: Demnach hat nur ein Atheist eine Ethik, der ‚Gläubige‘ muss sie durch Angst ersetzen … . Wer braucht solche armseligen Götter?!

        Cheers,

        Lamarck

        1. avatar
          mk 22. Januar 2014 at 15:18 .

          @ lamarck: DIe, die selbst nicht laufen, sehen, denken, sprechen koennen oder wollen, brauchen diesen Gott, einen „allmaechtigen Vater“, seine Goetter, die genau fuer sie, von ihresgleichen erschaffen wurden! Wer selbststaendig denken darf und das tut, der wird nicht lange auf die Erkenntniss wartenm muessen!

  53. avatar
    achim_1945 3. Januar 2014 at 17:20 .

    Glauben heißt nichts wissen. Götter und Religionen sind Erfindungen von klugen Menschen um dumme Menschen besser manipulieren zu können. Wohin Religionen und die durch sie geschürten Aggressionen führen zeigt die Weltgeschichte seit der Bronzezeit als die ersten Götter erfunden wurden.

    1. avatar
      Jay Edwards 6. Januar 2014 at 01:12 .

      …man merkt, dass die Entwerfer des Tests sehr von Stereotypen bestimmt sind..Schon beim Test selbst kommt der Verdacht auf, dass hier ein recht albernes Schema F im Hintergrund steht.. Nach dem Motto: Wer an Gott glaubt, klammert sich an Traditionen und starre Regeln, wer nicht ist kreativ, verantwortungsbewusst und zupackend, wer sich naturverbunden und ins große Ganze eingebettet fühlt, ist esoterisch drauf, und der arme depressive Sinnsucher ist nichts von alle dem.. Im Ergebnis bestätigt sich das – das reinste Kuddelmuddel.. Leider recht weltfremder, am grünen Tisch zusammengebastelter Murgs…

      1. avatar
        Hanan 6. Januar 2014 at 21:28 .

        Ich finde das gar nicht, und ich konnte mich auch selber in den Ergebnissen wiederfinden.

  54. avatar
    jacque français 24. Dezember 2013 at 11:57 .

    Die Auswertung trifft zu. Allerdings wusste ich schon alles was im Testergebnis stand. Sonst aber Daumen hoch :=)

  55. avatar
    Kind 20. Dezember 2013 at 09:17 .

    habe es grade durchgezockt!!! Gehe lieber zu einem welverein und mache longshottore.

  56. avatar
    Horst 20. Dezember 2013 at 01:09 .

    cred-o-mat sucks!

  57. avatar
    bajo 19. Dezember 2013 at 17:57 .

    Hallo,
    ja, die Auswertung stimmt für mich. die Selbstverantwortlichkeit und das Erkennen der Verantwortlichkeit der Welt gegenüber. Ich nehme Einfluß auf die Welt, sobald ich hier bin.
    Ich mag kein Fanatismus, weil es in meinen Augen Kriege entfacht. Ich mag das Leben als was besonderes, wunderbares, einmaliges begreifen. Ich und du sind nur kurz hier. Man kann die Kugel Erde von Aussen betrachten, wunderbar blau und einmalig. Ja, ich glaube an die Einmaligkeit des Lebens und Kosmos.

  58. avatar
    sigman 19. Dezember 2013 at 14:17 .

    Wir sollten uns vor Augen halten, dass in den Religionen Menschen versuchen die Welt zu erklären, welche an ein unsichtbares Wesen mit magischen Kraeften glauben.
    Hallo!!!

  59. avatar
    Martin S 19. Dezember 2013 at 14:06 .

    euer credomat wirft die für mich wichtigen fragen auf, schon das allein zählt für mich in der glaubenfrage…danke euch dafür! denn meiner meinung nach, ist die fragestellung und auseinandersetzung mit „glaubensfragen“ DER entscheidend schritt zu uns/mir selbst.
    das haben nicht nur schon die alten yogis 2500 b.c. geschätzt und als „zufriedenheitselixir“ hervorgehoben, sondern dieses „meetings mit sich selbst“ werden meiner meinung nach auch unser gesundheitssystem völlig neue impulse geben.
    ich bin mir ganz sicher: spirituelle menschen leben gesünder, länger und glücklicher! daran glaub ich ganz fest ! (anscheinend auch viele fussballer wenn sie nach dem torerfolg nach oben schaun:) in diesem sinn, schöne weihnachten ! martin:o)

  60. avatar
    Johannes Heichler 19. Dezember 2013 at 13:59 .

    Sehr geehrtes Team,

    Ich bin von Beruf Naturwissenschaftler (Dipl.-Ing. (TU) Nachrichtentechnik) und daher eigentlich für eine rein sachliche Sicht der Welt prädestiniert.
    Allerdings ist mir immer eine Diskrepanz aufgefallen: Es gibt nicht nur die physikalischen Naturgesetze, sondern ebenso die Phänomene ‚Seele und Bewusstsein‘.
    Das ist so bemerkenswert, dass das für mich ein extra Thema des Denkens ist:
    Könnte es sein, dass Seele und Bewusstsein so etwas sind wie ‚Content‘, d.h. ein Musikstück, ein Film oder ein Text?
    Den können wir mit unseren Messmethoden nicht entdecken, wir können ihn nur ‚wiedererkennen‘. Allerdings streiten wir Menschen uns sehr um das Urheberrecht: Es ist uns wertvoll! Dazu müssen wir aber selbst wieder eine Seele und ein Bewusstsein haben! Man nennt das wiederum ‚Korrelation‘ (=Zusammenhängende Beziehung!). Die Konsequenz ist für mich folgenschwer: Dadurch, dass wir Bewusstsein haben, folgt für mich, dass Bewusstsein das ‚Wiedererkennen‘ Gottes ist, weil sein Ebenbild (s. Bibel) in uns gewissermaßen ‚gespeichert‘ ist und damit jede Sekunde ‚korreliert‘ wird.
    Aber keine Angst: Das ist kein Gottesbeweis, weil wir auch ‚Bewusstsein‘ und ‚Seele‘ nie naturwissenschaftlich beweisen können!! Seele und Bewusstsein kann man nur ‚erleben‘, sie entziehen sich der Messtechnik, da es keinen Parameter gibt, den man messen könnte!
    Es gibt den ‚Turing Test‘ des Krytologie – Pioniers Alan Turing, der aber nur ‚Intelligenz‘ im Sinne von Input/Output und Verstehen abprüfen kann, aber niemals Bewusstsein!
    In diesem Sinne gesegnete Festtage und alles Gute!

    Herzliche Grüße
    Ihr
    Johannes Heichler

    1. avatar
      Lamarck 22. Januar 2014 at 12:00 .

      Nachrichtentechnik? – Da könntest Du das, was Du gelernt hast, auch mal auf „Seele und Bewusstsein“ ansetzen … .

      Und schaue mal nach, was genau der Unterschied zwischen ‚Korrelation‘ und ‚Koinzidenz‘ ist („Dort, wo es viele Störche gibt, gibt es auch viele Babys“).

      Das mit der Allausage, etwas ließe sich nie naturwissenschaftlich belegen, musst Du mir erst einmal zeigen … .

      Wenn Du für Dich in Anspruch nimmst, über Bewusstsein zu verfügen, es aber nicht zeigen kannst, wie kommst Du dann zu der Vermutung, dass Du selbst über Bewusstsein verfügst?! 😉

      Cheers,

      Lamarck

  61. avatar
    Andreas B 17. Dezember 2013 at 18:46 .

    Der Dingsda-Mat (ich hatte keine Lust noch mal bis ganz oben zu scrollen um den Namen nachzulesen :-)) hat mir gut gefallen.
    Ich habe mich darin wiedererkannt.
    Gleichwohl glaube ich nicht wirklich, nicht zutiefst, nicht im absoluten Vertrauen in das Leben.
    Ich bin auf der Suche nach meinem persönlichen Glauben, meinem eigenen Vertrauen in die unendliche universelle Kraft.
    Ich suche den Glauben in mir.
    Wie das geht?
    Verdammt ich hab keine Ahnung, ich suche.

    LG
    A

  62. avatar
    Annafreda 16. Dezember 2013 at 16:33 .

    Ich glaube an keine Götter, Teufel, Dämonen, Engel, Feen, Heinzelmännchen und was es an übernatürlichen Wesen/Objekten sonst noch gibt. Ich glaube nicht an Seelen oder ein Leben nach dem Tod.
    Ich habe keinen Grund an etwas Derartiges zu glauben, solange es keine Beweise für deren Existenz oder zumindest starke Wahrscheinlichkeiten dafür gibt.
    Dennoch liebe ich die Natur und trete dafür ein, sie zu erhalten. Ich liebe meine Mitmenschen (schon unterschiedlich stark, ja) bin mit mir und meinem Leben zufrieden und freue mich über Schönes und Lustiges.
    Ich habe auch keine Probleme mit Menschen, die an Irgendetwas glauben, solange sie nicht versuchen mich zu missionieren oder mein Geld wollen (Kirchen).

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    alpha7 14. Dezember 2013 at 06:12 .

    Ich habe ein Problem mit dem Ausdruck „eine höhere Macht“ in dem Test gehabt – ich wusste nie, wie er gemeint war und habe so jedes Mal anderes reagiert.

    Sind Teufel, Gott und Engel „eine höhere Macht“ oder bezieht sich das „nur“ auf
    (ZITAT)… eine höhere Macht
    Wenn Du an eines nicht glauben kannst, dann dass es Dinge gibt, die sich nicht mit Mitteln der Vernunft erklären lassen. Du glaubst nicht an übernatürliche Phänomene, sondern ganz einfach an die Naturgesetze. Und warum auch sollten Engel die Schwerkraft ausschalten können und Glücksbringer die Wahrscheinlichkeitsrechnung? Du denkst wohl: Was soll der ganze esoterische Quatsch?(ZITAT ENDE)

    Zumal gerade der obere Satz auf mich nicht zutrifft – ich bin doch mehr so „Es gibt mehr Ding auf Erden, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt“

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    Salpeter 13. Dezember 2013 at 23:00 .

    Das Wesen Gottes ist die Liebe, manifestiert in den drei göttlichen Personen des christlichen Credos. Natürlich ist der dreifaltige Gott für die menschliche Vernunft nicht fassbar, aber doch erfahrbar, wenn man sich an den Gesetze der göttlichen Liebe orientiert. (1Kor 13, Johannesbriefe, Bergpredigt…) Im Prinzip gar nicht so schwer (Mein Joch ist leicht)
    Die sog. „moderne“ Welt mit ihren Glücksversprechungen macht den Menschen nur unglücklich.
    Ich persönlich orientiere mich am alten, vorkonziliaren römisch katholischen Glauben.

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    Hannah 13. Dezember 2013 at 15:38 .

    Ich mag’s. Schön, wenn Glaube einmal anders gedacht wird….

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      Eva-Blogautorin 13. Dezember 2013 at 18:40 .

      Liebe Hannah,

      genau darum geht es uns auch. Glaube findet ja nicht nur im Umfeld von Religionen statt, sondern auch als etwas, das Sinn und Halt gibt, im Alltag Sinn stiften kann… Woran glaubst du denn Hannah? Und – hast du in dem Test Neues über dich erfahren?

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    oldman 13. Dezember 2013 at 15:38 .

    Liebe Christiane,
    ich war nie Mitglied in der kathol. Kirche. Meine Eltern haben mir die Gelegenheit gegeben zu entscheiden ob ich mich evang. taufen lassen will. Nein! Ich bin bis heute kein Anhänger irgendeiner Glaubensrichtung! Und mit meinem Alter von 78 Jahren habe ich im Rückblick erkennen müssen, daß ich alles, aber auch wirklich alles richtig gemacht habe! Abschliessend danke ich für Ihre Aufmerksamkeit!

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    oldman 13. Dezember 2013 at 15:06 .

    Nachdem ich viele Kommentare gelesen habe, habe ich den Eindruck, daß nur Gotteszustimmungskommentare wohlwollend beantwortet werden. Leider wird auf Greueltaten die im Namen Gottes durch die kathl. KIrche begangen wurden, schweigend hinweggesehen.
    Christianisierung eroberter Länder im Mittelalter,
    Inquisition anders Denkender, Folter, Tod durch Brennen, Ersäufen usw.
    aber sich Dank des Konkordats die Gehälter auch und gerade von Nichtchristen und auch Andersgläubigen (durch staatl. Steuern) zu lassen! Dieser Cred-o-mat ist nicht empfehlenswert. Tut mir Leid, aber es ist so!!!

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      Jonas 13. Dezember 2013 at 23:07 .

      Man darf Christentum leider nicht per se mit der katholischen Kirche gleichsetzen. Heiligen- und Marienverehrung sind von der Bibel meilenweit weg. Auch die Organisationsweise der Kirche ist in vielen Punkten zu dogmatisch; man orientiert sich viel am bloßen Wortlaut der Bibel ohne den Sinn dahinter zu verstehen.
      Meiner Meinung nach macht die Mitgliedschaft in einer Kirche überdies nicht automatisch einen Menschen zum Christen. Christ ist, wer an Gott und die Bibel glaubt.
      Abgesehen davon finde ich es aber ziemlich ungerecht, heutige Christen an historischen Taten der katholischen (und evangelischen) Kirche zu messen. Ebensowenig, wie meine Generation etwas für den Holocaust kann, kann ich als Christ etwas für Inquisition, Kreuzzüge und Ablasshandel.

      Liebe Grüße
      Jonas

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    NeNe 13. Dezember 2013 at 14:27 .

    Sorry, völlig unnötig und suggestiv. Keinerlei Basis zu erkennen und nichts anderes als sich von einem Asrologen oder Wahrsager beraten zu lassen. Falls die kommerziellen Ziele nicht im Vordergrund stehen, würde ich empfehlen das Ding offline zu nehmen.

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    Friedhelm 13. Dezember 2013 at 12:42 .

    Der Cred-o-Mat fragt, wie ich mir Gott vorstelle.
    Ich bin mir in einem sicher: falsch.
    Ich brauche aber Bilder von ihm und liebe diejenigen, die ich in der Bibel finde:
    Gott, der mit den Menschen im Garten spazieren geht
    Gott, der seine Hütte in der Nähe der Menschen aufschlägt
    Der herabgekommene Gott in Bethlehem und Golgatha
    Ich kann Gottes Bild sehen in allen Menschen.

    Leider habe ich keine Auswertungs-Grafik bekommen.
    Viele Fragen fand ich nicht so passend, hätte ich lieber diskutiert, habe sie aber beantwortet.

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    ggB 13. Dezember 2013 at 12:01 .

    Bevor ich anfing zu schreiben, habe ich mal kurz die Einträge überflogen und habe festgestellt, dass einige meiner Kritik zu sitmmen, wenn ich sage, dass der Test nicht allzuviel neues bringt. Wenn ich angebe, dass Harmonie mir nicht so viel bedeutet und im Detail dann gesagt wird, dass Harmonie nur auf 2-3 steht, dann bin ich verständlicherweise nicht all zu überrascht..
    Nun bin ich selber Geisteswissenschaftler und weiss, dass solche Tests nicht so einfach zu erstellen sind.
    Und auch die beiden großen Ergebnisse sollten einen nicht zu sehr überraschen. Wenn bei du glaubst an… etwas steht, was man für total absurd hält, dann hat man entweder den Test falsch ausgefüllt (kann ja vorkommen) oder irgendetwas stimmt mit einem nicht.

    Der Wert des Testes liegt, meiner Meinung, eher darin, dass er einen hinterfragt. Du glaubst an Gott. Stimmt es dass Gott dir wichtiger ist, als Harmonie und Zufriedenheit oder andere Menschen? Wenn ja warum? Was bedeutet Gott für dich?
    Du glaubst nicht an Genuß. Ist das richtig? Kann man nicht auch das diesseits genießen? Mir persönlich ist es immer wichtig mich hinterfragen zu lassen, das kann mir nur weiter helfen.

    Und nun zu Gott: (Im Ergebnisstext stand die Frage, was Gott für mich bedeutet.)
    Diese Frage ist aber wohl nicht so einfach zu beantworten. Wenn wir uns von den antiken Göttermythen verabschieden, dann ist Gott wohl nicht mehr in dem Sinne persönlich zu verstehen, dass er in einem Wagen umher fährt und dies oder jenes tut.
    Persönlich wird Gott, meiner Meinung nach, durch eine persönliche Beziehung zu einem Menschen. Also für mich wird Gott persönlich, in dem ich eine persönliche Beziehung zu ihm aufbaue: Und so erzählt die Bibel auch von Menschen (einzelne Menschen und größere Gruppen von Menschen) die eine persönliche Beziehung zu Gott aufgebaut haben.
    Worte die man über Gott macht erstarren unwillkürlich zu abstrakten Begriffen. Da Gott zu groß ist um ihn mit menschlicher Vorstellung einzufangen.

    Und zum Schluss sei mir noch ein Wort zu mein Du glaubst weniger an… Thema erlaubt.
    Ich glaube weniger an Genuß und Wohlgefühl. Ja das ist richtig. Es gibt wohl nichts woran ich weniger glaube. Daraufhin wurde ich mit folgendem Text hinterfragt:
    „So wirklich leicht machst Du es Dir in Deinem Leben nicht – denn ob es Dir selber gut geht oder nicht, ist Dir einfach nicht wichtig. Muße oder Entspannung sind ein Fremdwort für Dich. Schon mal darüber nachgedacht, dass auch das Diesseits schon ein Paradies sein könnte? Es hat nur einen Haken: Du musst es zulassen. “
    Natürlich kenn auch ich Muße und Entspannung und ich weiss auch, dass das Diesseits ein Paradies sein kann. (Immerhin bin ich ein weißer Deutscher aus der oberen Mittelschicht.) Die Sache mit dem Paradies im Diesseits hat nur einen Haken, man muss das Glück haben auf der Paradiesseite geboren zu sein. Eine beträchtliche Menge an Menschen haben, leider schon bei der Geburt den Paradies Zugang verspielt und so werde ich meine eigene Zugangskarte so lange nur verächtlich ansehen, bis diese Ungerechtigkeit der Vergangenheit angehört.

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    oldman 13. Dezember 2013 at 11:30 .

    Ich bin preussisch erzogen, nach Friedrich dem Großen, der sagte: In meinem Staat kann Jeder nach seiner Fasson selig werden! An Gott glaube ich nicht, angesicht’s der großen Ungerechtigkeiten auf dieser Welt, und was alles im Namen Gottes schon geschehen ist: 1. Weltkrieg 1914-1918. deutsche und französische Geistliche segnen jeweils auf Ihrer Seite Waffen und Soldaten bevor die Schlacht beginnt: Mittelalter: Inquisition, Folterung, Hinrichtung Andersdenkender im Namen Gottes!! Man könnte diese Beispiele bis in die Unendlichkeit fortführen!

    1. avatar
      Grand.Masta.MIR 13. Dezember 2013 at 11:33 .

      Lieber Grand.Masta.Mir – dieser Kommentar geht uns zu weit. Da überschreitest Du was wir in unseren Kommentarrichtlinien erlauben.

      1. avatar
        Grand.Masta.MIR 13. Dezember 2013 at 13:45 .

        WIE BITTE? ICH HABE NUR HISTORISCHE WAHRHEITEN ÜBER ALDOLF HITLER UND SEINEN GLAUBEN GEPOSTET! ICH KANN JA NIX DAFÜR, DASS HILTER EIN MESSIAS SEIN WOLLTE!

        WO SIND WIR DENN HIER???

    2. avatar
      Hanan 24. Dezember 2013 at 21:49 .

      Hallo oldman,
      die Schrecklichkeiten,die Du anführst, sprechen für mich gegen die Gläubigen und nicht gegen den Glauben, geschweige denn gegen Gott. Gott hat den Menschen in völliger Freiheit erschaffen; dieser hat zwischen Gut und Böse eine unendliche Bandbreite an Wahlmöglichkeiten für sein Verhalten. Und Gott hat uns auf vielfältige Weise überliefert, welche Wahl für uns, als Seine Geschöpfe, die beste ist. Für mich als Muslima ist es natürlich der Islam. Aber wenn es um unser Verhalten den Mitmenschen gegenüber geht, ist der Verhaltenskodex bezüglich Barmherzigkeit und Mitmenschlichkeit in fast allen Religionen sehr ähnlich. Es ist unsere Wahl, die den Unterschied macht zwischen Gandhi und Mandela und dem Prophet Mohammad und Jesus, oder Hitler und Pol Pot. Wir können nicht Gottes Gebote über den Haufen werfen und dann Ihn dafür verantwortlich machen.
      Und was die Gläubigen betrifft, ist die größte Gefahr die Überheblichkeit über andere Menschen und daraus resultierende Selbstgerechtigkeit und Verurteilung Andersdenkender innerhalb und außerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft. Davor warnt Gott im Koran (das heißt „Takabbur“). Also auch das ein Fehler der Gläubigen, nicht des Glaubens oder gar Gottes.

  72. avatar
    Jan-Klaus Haan 13. Dezember 2013 at 10:10 .

    Durch meinen Fehler habe ich ein Spiegelbild von dem gegeben, was ich zum Ausdruck bringen wollte! Was ich mit einer eins bewertet habe, muss statt dessen mit sechs bewertet sein!

    So habe ich ein völlig falsches Bild von mir gegeben… 🙁 🙁

    Dadurch, dass nur eine Bewertung zulässig ist, konnte ich meinen Fehler leider nicht berichtigen.

    Schade…

  73. avatar
    Holunder 13. Dezember 2013 at 10:01 .

    Ihr konntet mein Testergebnis nicht einordnen? Das hätte ich fast erwartet. Ich gehöre keiner offiziellen Religion, schon gar nicht dem Christentum. Ich folge dem Alten Weg, also eine Heidin (das ist etwas ganz anderes als Atheist), an die Göttlichkeit der Natur. Und ich glaube an Naturgeister (also eigentlich nicht an Engel im christlichem Sinne)
    Aus der Kirche bin ich schon vor Jahren ausgetreten weil ich den eindruck habe, dass sie sich mehr für soziale Belange und Psychologie interessiert, aber eben nicht für meine Verbindung mit dem Höheren und mit den Wesen der anderen Welt.
    Und, passend zur Jahreszeit, ich werde in ein paar Tagen nicht Weihnachten, die Geburt Jesu feiern sondern die Wintersonnenwende, die Wiedergeburt des Lichts.

  74. avatar
    Andreas 13. Dezember 2013 at 01:54 .

    Das Testergebnis hat mit mir nicht sonderlich viel zu tun, sondern eher mit dem Vorverständnis der Verfasser des Tests, wie mir scheint – keine wirklich überzeugende oder sinnvolle Arbeit.

  75. avatar
    mk 12. Dezember 2013 at 23:05 .

    Weder noch – was es zu erfassen, zu begreifen gibt, ist Alles schon da, immer und seit „Menschengedenken“ der Weg ist zu realisieren wer oder was „Mensch“ ist! Drum immer wider fragen: “ wer oder was bin/ist „Ich“?! Dann, mit etwas tiefer, weitgehenmder Uebung dieser Aufgabe wird sich Alles Weitere eruebrigen! Nur mweiter ueben, praktizieren und unerlaesslich fragen!

    1. avatar
      mb 12. Dezember 2013 at 23:31 .

      Bei mir kam gerade raus, dass ich nicht besonders an Engel glauben würde. Das ist falsch! Ich hänge nur dem esoterischen Engelglauben nicht an, sondern der katholischen Variante. Das scheint der Test aber nicht zu erfassen. Der deutsche Katholizismus hat aus seinem neuen Gotteslob gerade das alte Speelied zum Erzengel Michael „Unüberwindlich starker Held“ getilgt. Schade, dass der katholische Glaube an die Engel verloren geht oder zumindest im Land des Erzengels Michael, dem Schutzpatron der Deutschen, zu einen statistisch nicht mehr zu erfassenden Wert herabsinkt. Im Sinne dieser Minderheit deswegen dieser post: uns gibt es noch!

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    nanunana 12. Dezember 2013 at 22:34 .

    hmm… ganz netter test sehr unterhaltsam und in manchen Sachen auch aufschlussreich aber wenn ich mir die Kommentare von manchen durchlese fange ich ernsthaft an am menschlichen verstand zu zweifeln bri so aussagen wie ohne Gott gäbe es keine Menschen etc… da muss man sich doch schon mal fragen ob da alles klar ist… ich bin der Meinung das es keine höhere Gewalt/macht/ person oder so gibt ich denke das ist indoptrinierter humbug denn wenn man mal ehrlich ist alles was man tut man hat immer ein gutes oder ein schlechtes Gefühl wenn man etwas tut und wenn man auf sein Gefühl hört dann weis man was richtig ist denn es fühlt sich gut an das richtig zu tun nur sind die meisten Menschen heutzutage so verblendet das sie sich nicht trauen auf ihre innere Stimme zu hören denn es wurde Ihnen von kindheitsbeinen an erzählt das es falsch wäre mann soll nur tun was gott einem sagt und im Einklang mit Gott und seinen Gesetzen und dann werden hier so schwachsinnige texte mit fischen zitiert due einer vor x hoch hundert Jahren mal aufgeschrieben hat als ob die damals schlauer waren wie wir heute. .. ich denke die Leute sollten mal ihr ach so entwickeltes Gehirn einschalten bevor sie so nen zeug verzapfen ich denke das jeder Zufriedenheit Glückseligkeit und sein ganz persönliches Paradies in sich trägt und wenn die Leute mehr mit sich im Einklang wären dann müssten sie nicht einen gott oder höhere Macht erfinden…. denn in meinen Augen sindReligion und Geld die zwei Gründe für den Weltuntergang und die immer zu Ignoranz und leid andersdenkender geführt haben denn krin Mensch auf diesem Planeten weder gestern noch heute noch sonst irgendwann kennt die einzig wahre Wahrheit und das is es was uns jede religion weismachen möchte!!! glaubt an euch und an eure innere Stimme und tut das richtige und jeder wird Glückseligkeit im hoer und jetzt finden….

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      Hans Dieter 13. Dezember 2013 at 08:20 .

      Ach so, da weis also jemand ganz genau, dass es keinen Gott gibt und möchte anderen verbieten, ihren Glauben zu folgen. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Sie können glauben, was Sie wollen, aber alle anderen auch!

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    Arthur Dent 12. Dezember 2013 at 18:42 .

    Toll…. Fragen mit einem * dahinter und nirgends wird erklärt was es mit diesem Stern auf sich hat. Vertrag ohne Klauselerklärung würd ich als Abzocke in die braune runde Ablage unter den Tisch ablegen…. 😉 Denkt mal drüber nach was ihr hier macht…..

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    Herbert 12. Dezember 2013 at 17:45 .

    Liebe Freunde, die Auswertung ergab:
    Gott ist in Deinem Leben der Held. Er gibt Dir Kraft, wenn es Dir schlecht geht, an ihn wendest Du Dich mit Deinen Fragen. Und – Du richtest auch einen Teil Deines Lebens nach ihm aus. Aber wie genau stellst Du ihn Dir vor? Das können wir mit diesem Test nicht erfassen, das musst Du uns selbst verraten. Deshalb: Schreib uns einen Kommentar!
    Mein Kommentar dazu:
    Gott ist nicht nur mein Held, sondern mein Leben, denn Gott ist nach meiner Auffassung Leben, Liebe, Wahrheit, Prinzip, Geist, Gemüt, Seele und wird in vielen Sprachen als das absolut Gute bezeichnet.
    Dazu eine kleine Geschichte: Die Fische eines Flusses sprachen zueinander. „Man behauptet, dass unser Leben vom Wasser abhängt. Aber wir haben noch niemals Wasser gesehen. Wir wissen nicht, was Wasser ist.

    Da sagten einige, die klüger waren als die anderen: „Wir haben gehört, dass im Meer ein gelehrter Fisch lebt, der alle Dinge kennt. Wir wollen zu ihm gehen und ihn bitten, uns das Wasser zu zeigen.“

    So machten sich einige auf und kamen auch endlich in das Meer und fragten den Fisch.
    Als der Fisch sie angehört hatte, sagte er: „ Oh, ihr dummen Fische! Im Wasser lebt und bewegt ihr euch. Aus dem Wasser seid ihr gekommen, zum Wasser kehrt ihr wieder zurück. Ihr lebt im Wasser, aber ihr wisst es nicht.“
    So lebt der Mensch in Gott. Gott ist in allen Dingen, und alle Dinge sind in Gott. Und doch fragt der Mensch: „Kann es Gott geben? Was ist Gott?“

    Aus einer alten Klosterschrift

    Dazu Apostelgeschichte: 17: 27,28 Fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.
    Viele Grüße
    HS

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    Jemima 12. Dezember 2013 at 15:59 .

    Ich hab erst nach der Diskussion mit einigen anderen Leuten, die den Test gemacht haben, die Interpretation meiner Aussagen gefunden. Als erstes erschien bei mir auf dem Bildschirm nur die Grafik, die höchstens mal mehrere Fragen zum gleichen Kontext zusammengefasst hat. und das ging nicht nur mir so. Deshalb: Bitte die Interpretation so setzen, dass man sie leichter findet!

    Und dann musste ich beim Ergebnis erst mal herzhaft lachen: Ich glaube also an einen persönlichen Gott, habe eine Beziehung zu ihm (was ich ja genau so angegeben hatte).
    Und dann lese ich zu mir: „Wenn Du an eines nicht glauben kannst, dann dass es Dinge gibt, die sich nicht mit Mitteln der Vernunft erklären lassen. Du glaubst nicht an übernatürliche Phänomene, sondern ganz einfach an die Naturgesetze. “
    Dabei ist es doch gerade „Gott“, der sich nicht mit Mitteln der menschlichen Vernunft erklären lässt, und der übernatürlich handeln kann…

    Es stimmt, dass ich nicht an esoterisches Zeugs glaube.
    Aber ich bin überzeugt davon, dass der Gott, an den ich glaube, Wunder tun kann, vom gut gelenkten Zusammentreffen mehrerer Umstände bis hin zur Heilung von Krebs im Endstadium (habe ich schon direkt mitgekriegt) und der Auferweckung von Toten (auf der Auferstehung Jeszu Christi beruht sogar mein gesamter Glaube).
    An dem Punkt ist die Interpretation also nicht ganz durchdacht.

    1. avatar
      wiebke 12. Dezember 2013 at 23:48 .

      Sehe ich genau so !

  80. avatar
    Lamarck 12. Dezember 2013 at 15:45 .

    @ Christiane – Blogautorin (12. Dezember 2013 at 14:59)

    „Warum stülpen wir Ihnen unsere Weltsicht über? Wir arbeiten konsequent mit einem bestimmten Glaubensbegriff – Glaube ist Vertrauen in ein sinnstiftendes Prinzip. “

    ‚Glaube (Religion)‘ := Vertrauen in ein sinnstiftendes Prinzip := Wunschdenken(Animismus)

  81. avatar
    Lamarck 12. Dezember 2013 at 15:37 .

    Ah, ja: „Die These dahinter: Jeder Mensch glaubt.“ So also die Einleitung. Deshalb wohl auch die interessegeleitete Kategorisierung „Du glaubst an …“/ „Du glaubst weniger an …“ in der ‚Auswertung‘.

    Ein Atheist im strengen Sinne, wie ich es einer bin, ‚glaubt‘ aber tatsächlich ‚an‘ gar nichts – weder an den Weihnachtsmann, noch an die Zahnfee, auch nicht an die Naturgesetze, an ‚die Liebe‘ und erst recht nicht hat er es nötig, an sich selbst zu ‚glauben‘ (Bei letzterem Teil ist der ontologische Status eben nicht fragwürdig). Mal sehen, ob in der avisierten Fernseh-Doku ausnahmsweise der Unterschied zwischen ‚Glaube (Religion)‘ und ‚Glaube (Vermutung)‘ Herausarbeitung findet. Ich ‚glaube‘ [sic!] jedoch, es wird bei dem üblichen (intendierten) Zirkelschluss zum credo, quia absurdum bleiben …

    „Woran ABERglauben in einer Zeit, in der die Kirchen leer, die Clubs, Bars und Yogaklassen aber voll sind“? – Was wird wohl ein Gott auf die Frage antworten, woran er ‚glaubt‘? – Na, eben!

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    Klaus 12. Dezember 2013 at 14:07 .

    Alles klar

  83. avatar
    Peter Schaefer 12. Dezember 2013 at 13:38 .

    Das ist sicherlich ein netter Versuch, aber leider sind die Ergebnisse wenig aussagekräftig und die Interpretationen suggestiv.
    Wenn Sie schon so etwas veranstalten, dann bleiben Sie zumindest klientenzentriert und stülpen Sie nicht ihre eigene Sicht der Dinge darüber.

    Es mag also durchaus sein, daß Sie z.B. ein Paradies schon auf Erden wähnen, wenn man es denn zulassen möchte – nur zeigt Ihnen ein offener Blick über die Grenzen Ihres kleinen Idylls, daß es an anderen Stellen der Welt wenig zu lachen gibt und letzten Endes das Leben keine Garantie auf geistige und körperliche Unversehrtheit bietet.

    Schauen Sie also vielleicht dem Leben erst mal offen ins Gesicht und dann fangen Sie erst an sich Gedanken dazu zu machen, wie Menschen dies meistern, bestehen oder auch einfach nur erleiden.

    mit freundlichen Grüßen
    Peter Schaefer

  84. avatar
    Samuel 12. Dezember 2013 at 12:02 .

    Gott ist eine Persönlichkeit und nicht einfach nur irgendeine höhere Macht. Wenn wir Menschen als höchstentwickeltste Wesen der Welt Personen sind, wie kann dann Gott „weniger“ Person sein. Er muss vielmehr „mehr“ Person sein.
    Deshalb kann er auch mein Freund sein und ich kann eine persönliche Beziehung zu Ihm haben.

    1. avatar
      Thomas 12. Dezember 2013 at 12:16 .

      Guter Gedankengang 🙂

  85. avatar
    Blattlaus 12. Dezember 2013 at 11:35 .

    Ist das nicht widersprüchlich:

    1. Wenn Du an eines nicht glauben kannst, dann dass es Dinge gibt, die sich nicht mit Mitteln der Vernunft erklären lassen.
    2. Du glaubst an … … Gott

    Hätte man das nicht etwas miteinander kombiniert auswerten müssen?

    1. avatar
      Thomas 12. Dezember 2013 at 11:46 .

      Papst Benedikt hat das immer wieder sehr gut formuliert.
      Kann das leider nicht so schön, aber sinngemäß hat er gesagt, dass sich Gott und Vernunft nicht trennen lassen. Denn Gott ist der absolut gute, logische, gerechte, barmherzige, usw.

      1. avatar
        Grand.Masta.MIR 12. Dezember 2013 at 12:18 .

        Und was isr dann die Bibel und de rKoran?

        Mit vernunft haben diese beiden Werke wohl nix zu tun, oder?

        1. avatar
          Thomas 12. Dezember 2013 at 13:31 .

          Nun, dann machen wir ein kleines Gedankenexperiment.
          Stellen Sie sich vor, Sie müssten über die Relativitätstheorie schreiben und zwar ohne in Büchern, Internet, etc. nachzuschauen, also nur mit logischem Denken.
          Sie können sich vorstellen wie unwissenschaftlich das wäre, was da zustande kommt.
          Aber dass es möglich ist hat ein genie wie Gauss vorgemacht.

          1. avatar
            Grand.Masta.MIR 12. Dezember 2013 at 14:02 .

            ich verstehe kein Wort.

      2. avatar
        vindex sine nomine 12. Dezember 2013 at 14:18 .

        Götter, ja man nehme die Mehrzahl, die Monotheisten mögen sich an die Spitze der Religionen gemordet und zwangsbekehrt haben, das macht ihren Gott aber nicht größer oder wahrer als die der anderen, sind der Versuch Dinge zu erklären, die einst von Menschen nicht erklärt werden konnten. Sie sind aber nur eine Variante davon, immerhin gibt es Religionen, die Ahnen, Geister, keine Gespenster, sondern Naturgeister, oder gar kein höheres Wesen, nennt sich Buddhismus, der ist irgendwo zwischen Atheismus und Agostizismus einzuordnen, verehren. Zudem möchte der Mensch die Welt ordnen und in Schubladen einsortieren, in einer primitiven Kultur, wozu selbst menschliche Hochkulturen zählen, ist die Religion da sehr hilfreich, denn sie gibt dem Gläubigen die Illusion, daß es eine Ordnung und Regeln gibt, in einer solchen Kultur meint man durch das Bauen von Kirchen, Tempeln und Denkmälern oder Spenden und Weihegeschenke Seuchen und Naturkatastrophen verhindern zu können oder preist gar sein Überleben in einem Unglück als Wunder, während neben einen die Leichen derer gestapelt werden, die zur falschen Zeit im ungünstigen Teil des Zugs saßen, in einer entwickelten Kultur verbleibt da nur die Wissenschaft, die zwar Regeln bietet, aber den Menschen dazu zwingt selbst Sinn zu schaffen und zu suchen, einzustehen, daß die Natur nicht käuflich ist, sondern ohne jeden Willen, ohne jede gute oder böse Absicht und ohne jede Form von Ich, und so weiter, was weite Teile der Menschheit mit ihren schlichten Herdentiergehabe, klingt böse, es gibt aber noch viel bösere Formulierungen, überfordert. Sie sind zu faul und zu träge Mensch zu sein, möchten die Wahrheit meiden und lieber in Lügen leben. Hat sicher etwas für sich, aber es bedeutet eben nur im biologischen Sinne Mensch zu sein und nicht im geistigen.

      3. avatar
        vindex sine nomine 12. Dezember 2013 at 14:22 .

        Als Atheist, Humanist und Anhänger des linke Libertarismus ist er in den Test gegangen und als solcher wieder herausgekommen.

  86. avatar
    Thomas 12. Dezember 2013 at 11:33 .

    Am Anfang des Glaubens steht die Frage nach der sichtbaren Welt.
    Sie ist real und lässt sich unmöglich weginterpretieren.
    Für die einen ist es die Schöpfung, für die anderen Zufall.
    Alle weiteren Fragen bauen darauf auf.

    Die Zufallstheorie erschließt sich meiner Logik nicht.
    Alles was mich umgibt ist von jemandem geschaffen, Tisch, Computer, Wohnung, …
    Folglich ist es für mich logisch, dass alles was ist, geschaffen ist.

  87. avatar
    Renate 12. Dezember 2013 at 11:11 .

    Frage 44 ist schwierig zu beantworten, weil der Nichtglaube an Gott mit dem Glauben an mysteriöse Mächte verknüpft wird. Wenn ich nun aber an Gott glaube, jedoch nicht an diese seltsamen Mächte, was für eine Antwort gebe ich dann? Diese Frage sollte aus der Untersuchung herausgenommen werden, weil jeder, der den Bogen ausfüllt, da eine eigene Deutung verwenden wird.

    1. avatar
      Thomas 12. Dezember 2013 at 11:37 .

      Hallo Renate,
      ja die Fragen im Kontext von „höheren Mächten“ hab ich alle mit „nicht zutreffend“ beantwortet, da ich an „den einen Gott“ glaube.
      Man hätte hier konkreter nach der Realexistenz des Teufels fragen können.

  88. avatar
    jk 12. Dezember 2013 at 10:53 .

    Bin ein realistischer Mensch, mich interessiert die Wirklichkeit, nicht was sein könnte oder sollte. Wenn es je einen Gott gäbe dann macht er viele Fehler, siehe den jetzigen Zustand der Welt! Es ist mir nicht damit getan das gute Leben im Jenseits zu haben, es ist noch niemand zurückgekommen und hat Erlebnisbericht erstattet!

    1. avatar
      Ladysunshine 12. Dezember 2013 at 11:19 .

      Ich kann jk verstehen, doch einem Messer-Hersteller kann man nicht die Schuld geben, wenn jemand einen anderen mit dem Küchenmesser ersticht. Bei soviel Missbrauch, wie heute mit der Natur und den Menschen getrieben wird ist es kein Wunder, das es heute so aussieht. Um das zu verstehen, muss man IHM aber die Gelegenheit geben ihn besser kennen- und damit auch verstehen zu lernen. Das ist es wert für ein Leben hier und nicht im Jenseits.

    2. avatar
      Miss Sippi 13. Dezember 2013 at 16:40 .

      Warum soll GOTT für den Zustand der Welt verantwortlich sein? Ich denke, die Misere können wir uns ruhig auf die eigenen Fahnen schreiben… Ein bisschen Selbstkritik täte uns gut in dieser Frage.
      ____________________________
      Noch einige verschiedene Gedankensplitter zum Test:

      Wie einige andere auch habe ich eine persönliche Beziehung zu GOTT meinem Schöpfer, himmlischen Papa und Freund. Das kam auch beim Test als Erstes raus.

      Ich glaube auch an Engel, würde diese aber jetzt nicht in einem Atemzug mit Edelsteinen und Talismanen nennen. Für mich sind Engel auch nicht die niedlichen halbnackten, gelockten Kinderchen in Nachthemden mit Flügelchen, eher mächtige Krieger.

      Meiner Meinung nach ist das Leben ein Geschenk, das wir genießen dürfen ohne die Verantwortung für unsere Mitmenschen, die nächste Generation oder unsere Umwelt aus den Augen zu verlieren. Ein hoher Anspruch, dem wir aus eigener Kraft nie entsprechen können.

      Wie gut, dass GOTT persönlich daran interessiert ist, dass unser Leben gelingt und uns und anderen Freude macht.

      Den Test finde ich gut, einfach (für uns Anwender) und ziemlich aussagekräftig für so ein individuelles und komplexes Thema. Mutig, so etwas Persönliches zu fragen! Die Reaktionen sind ja auch entsprechend heißblütig 😉 Respekt und vielen Dank!!

  89. avatar
    Ladysunshine 12. Dezember 2013 at 10:12 .

    Für mich ist ein persönliches Verhältnis zu Gott das Wichtigste in meinem Lebens. Ohne ihn gäbe es uns gar nicht und ohne ihn gäbe es uns auch nicht mehr lange. Wer heute mit offenen Augen durchs Leben geht wird das nur bestätigen. 🙂 Ein Bibeltext drückt das sehr schöne aus. Römer 1, Vers 20 : “ Seine unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, je seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so dass sie unentschuldbar sind.“ In unserer Natur steckt so viel Liebe im Detail, soviel Fantasie und so ausgeklügelte Systeme – der Zufall hat nichts von diesen Eigenschaften! Das ist es in jedem Fall wert mehr darüber nachzudenken. <3

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    Simon 12. Dezember 2013 at 09:20 .

    Vielleicht wurde/wird die Frage irgendwo auf der Seite beantwortet. Ich habe es zumindest nicht gefunden.

    Mich verwirrt die Vermischung von Fragen nach dem Glauben (z.B. „Glauben sie an die Wirkung von Glücksbringern“) und den Fragen nach der praktischen Lebensführung („Halten Sie sich an Regeln und Vorschriften?“). Es wird ja suggeriert der Frage nach zu gehen „Woran glaubst du wirklich?“, aber „glauben“ und „handeln“ müssen ja keineswegs im Einklag stehen z.B. „Glaube“ ich das Regeln und Vorschriften absolut notwendig sind, dennoch „handle“ ich nicht immer danach.

    Mich würde interessieren, ob und inwieweit diese Fragen der praktischen Lebensführung (von denen es ja sehr viele gibt) in dem Text dann auf das Ergebnis einfluss haben.

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      Thomas Müller 12. Dezember 2013 at 09:51 .

      Haha, da hatten wohl zwei Menschen gleichzeitig einen Gedanken! (siehe unten) 😉

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    Thomas Müller 12. Dezember 2013 at 09:19 .

    Meiner Meinung nach wird nicht klar zwischen Glauben und danach Handeln unterschieden. Das war mir besonders am Beispiel „Verantwortung für die eigene Gesundheit“ bewusst, wo ich stark daran glaube, aber sehr inkonsequent danach handle. Wo ich vielleicht sogar „zu negativ“ bewertet habe, weil ich mehr danach handeln will. Diese beiden Ebenen „an etwas glauben“ und „danach handeln“ sollten meiner Meinung nach klarer unterschieden werden.

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    Jac 12. Dezember 2013 at 08:20 .

    Passt sehr gut ! Wenn man Lust auf einen Überblick seiner Einstellung zum Leben haben möchte, lohnt sich der Zeitaufwand um die Fragen zu beantworten. Aber man sollte ehrlich sein, dann bekommt man auch ein zutreffendes Ergebnis !!
    Danke !!

  93. avatar
    Jac 12. Dezember 2013 at 08:20 .

    Passt sehr gut ! Wenn man Lust auf einen Überblick seiner Einstellung zum Leben haben möchte, lohnt sich der Zeitaufwand um die Fragen zu beantworten. Aber man sollte ehrlich sein, dann bekommt man auch ein zutreffendes Ergebnis !!
    Danke !!

  94. avatar
    emma 12. Dezember 2013 at 08:07 .

    hallo,
    ich gehe von der existenz einer schöpferkraft aus, das gibt mir die logik vor. diese könnte man, wenn man will „gott“ nennen. an den katholischen gott glaube ich schon lange nicht mehr, auch wenn ich bei gebeten in uralter gewohnheit mein wort an ihn richte. mich zieht es innerlich sicherlich eher zu den asiatischen glaubens-konstrukten, die mir auf einer intuitiven ebene das gefühl von „heimat“ vermitteln und deren theorie mir einleuchtet. aber da geht es ja auch um einen „gott“. die suche nach dem sinn des lebens ist sicherlich eines meiner hauptthemen 🙂 und hat mich immer schon interessiert und auch getrieben. aber ich bin da sehr anspruchsvoll und kritisch. mitglied der kath. kirche kann ich aus vielen gründen nicht sein, einer davon ist: wer den zeigefinger hebt, muss es selbst gut machen, ansonsten hat er jegliches recht auf moralische ermahnung verwirkt! soviel in kürze, herzliche grüße von emma

    1. avatar
      Thomas 12. Dezember 2013 at 09:49 .

      „ich gehe von der existenz einer schöpferkraft aus, das gibt mir die logik vor.“

      Das ist spannend. Ich glaube, dass die Art, wie der menschliche Geist funktioniert, bis zu einem gewissen Wissenstand eine Schöpferkraft ausspucken muss, unabhängig davon, ob sie existiert oder nicht.
      Wir suchen Ursachen und Erklärungen. Am Anfang gab es davon wenige. Warum blitzt es? Wenn man den heutigen wissenschaftlichen Stand nicht kennt, ist es doch das einzig logische, dass da oben jemand sitzt und die Blitze herablässt. Es ist die einfachste Erklärung.
      Unser Kopf tut sich auch mit dem Zufall schwer. Schicksalschläge, die einen komplett willkürlich treffen, sind extrem schwer zu ertragen – so schwer, dass sich dann manche Menschen lieber selbst die Schuld geben. Oder man sagt, dass es von einer höheren Macht gesteuert wird.

      Die Annahme, dass der menschliche Geist aufgrund der Art, wie er funktioniert, den Glauben an eine höhere Macht „so oder so“ wahrscheinlich machen würde, widerlegt natürlich nicht die Existenz einer höheren Macht. Es macht es nur für mich schwer, daran zu glauben.

      So, nachdem ich jetzt ungefragt meine Meinung hier ausgebreitet habe, wäre ich eigentlich neugierig, warum deiner Meinung nach die Logik einen Gott vorgibt? Ich will dann auch gar nicht mehr groß dagegen argumentieren (mein Pulver habe ich hier schon verschossen), sondern will eher schauen, ob meine Meinung durch einen anderen Aspekt bereichert werden kann.

      1. avatar
        Thomas 12. Dezember 2013 at 11:53 .

        Die Entscheidung, ob Du den Zufall oder die Schöpfungs-tat für logisch hälst ist Deine ganz persönliche, nur ehrlich solltest Du bei der Antwort Dir selbst sein.

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    molosovsky 12. Dezember 2013 at 03:45 .

    Meiner Einschätzung nach, trifft die Analyse mich nur SEHR grob.
    Atheisten wie ich, die das Irrationale und Unfassbare achten (unser Bewußtsein arbeitet oftmals vollautomatisch mit mächtigen Komplexitätsreduzierungsinstrumenten) und entsprechend neugierig und (erstmal) respektvoll gegenüber den Leistungen der Phantasie sind (zu denen im weiteren Sinne auch die kreativen, reflektierten Zeugnisse der erwähnten Echtweltkomplexitätsvermittlung gehören, wie unter anderem Wissenschafts-, Erkenntnis- & Erfahrungsvermittlung, Philosophie, Religion gehören) können von den bisherigen Fragen wohl nicht wirklich gefasst und abgebildet werden.
    Fragen zum Tod und zum Leid fehlen völlig, was mich überrascht. Immerhin sind dies wichtige Ausgangspunkte für tieferschürfende Gedanken zum Leben und dem, was man gemeinhin ›Sinn‹ nennt.
    Fragen zum Mitleid, heftigen Gefühlen (angenehmen wie unangenehmen) gibt es ein paar, die sich jedoch hauptsächlich um ›Sinn‹ und Harmonie drehen, bzw. mit Fragen Pflicht, Disziplin, Leistung und Unterordnung Gegengewichte haben. Was bei diesem Komplex fehlt, sind Fragen nach Toleranzvermögen.

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    Lykos-Phi 12. Dezember 2013 at 02:02 .

    Ein schwieriger Fall wird mit dem Cred-O-Maten sicher immer schwer abdeckbar sein:
    Der Fall, wo seriöse Naturwissenschaftler persönlich religiös fundiert sind, auch da sie philosophisch klar trennen können zwischen der naturwissenschaftlichen Ebene der Beschreibung von reinen Wirk-Mechanismen, die keine Sinn-Aussagen machen kann per Definitionen, und der Sinn-Ebene, die teils durch Philosophie und vor allem durch Religion/Glaube abgedeckt wird.

    Denn das Problem ist, dass zu viele Menschen nicht den Unterschied kennen und wahrhaben wollen, den Unterschied dieser „im philosophischen Raum“ de facto zueinander parallelen Ebenen von naturwissenschaftlicher Betrachtung und Sinn-Betrachtung.

    1. avatar
      Grand.Masta.MIR 12. Dezember 2013 at 08:53 .

      Lykos-Phi, der seriöse Naturwissenschaftler kann sehr wohl glauben. Er kann Pastafari sein und an das allgütige FSM glauben.

      Pastafarianismus ist, meines Wissens, die _einzige_ Religion, welche in dem Sinne VALIDE ist, dass sie bekannte naturwiss. Fakten nicht negiert! Sie ist eine falsifizierbare Religion.

      Was will man mehr?

      Ramen!

      1. avatar
        Thomas 12. Dezember 2013 at 12:07 .

        Der jüdisch-christliche Glaube unterstützt geradezu naturwissenschaftliche Erkenntnisse.
        Papst Benedikt hat darauf immer wieder hingewiesen.
        Aber der Glaube gibt sich nicht jeder Modeströmung hin.
        Also erstmal den Standpunkt einnehmen „Das ist aktueller Stand der Wissenschaft, alles weitere warten wir mal ab“. Man kann auch Geduld dazu sagen.
        Denn so sicher die Wissenschaft zu wahren Erkenntnissen gelangt, so sicher hat sie sich auch immer wieder geirrt.

        1. avatar
          Grand.Masta.MIR 12. Dezember 2013 at 12:21 .

          und was ist mit dem islam. glauben?

          ist Darwinismus und Urknalltheorie eine Modeströmung?

          Sind Menschenrechte eine Modeströumg?

          Dürfen Frauen selbständig und frei sein, weil es modern ist?

          1. avatar
            Thomas 12. Dezember 2013 at 16:01 .

            – Der Islam ist kein Glaube in christlichem Sinn, da er Staat und Kirche nicht trennt.
            – Die Evolutionstheorie von Darwin ist lückenhaft und kommt ohne den „glücklichen Zufall“ nicht aus.
            – Die Urknalltheorie ist nach wie vor eine Theorie und nicht bewiesen, somit vorläufiger Stand der Wissenschaft.
            – Die Menschenrechte sind seit es Menschen gibt gültig und darum keine Modeströmung. Es gibt aber unterschiedliche philosophische Ansätze zum guten Ergebnis zu kommen.
            – Das selbe gilt für die Gleichberechtigung der Frau („Gott schuf den Menschen als Mann und Frau“), die ist keine Modeströmung, wohl aber Feminismus/Genderismus/ …

          2. avatar
            Grand.Masta.MIR 13. Dezember 2013 at 08:56 .

            – Der Islam ist kein Glaube in christlichem Sinn, da er Staat und Kirche nicht trennt.
            HA, laut gelacht. Den Feinden der Christen/Kirchen ist es zu verdanken, dass die Christen nicht mehr auf diese Weise islamisch sind.

            – Die Evolutionstheorie von Darwin ist lückenhaft und kommt ohne den “glücklichen Zufall” nicht aus.
            Kreationist?

            – Die Urknalltheorie ist nach wie vor eine Theorie und nicht bewiesen, somit vorläufiger Stand der Wissenschaft.
            Alles an der Wissenschaft ist vorläufiger Stand der Wissneschaft. Jede Theorie, solange sie nicht widerlegt ist, ist vorläufig bewiesen. Sie wissen einfach nicht, WAS eine Theorie ist! PS: Es gibt nichts praktischeres als eine gute Theorie 🙂

            – „Die Menschenrechte sind seit es Menschen gibt gültig“
            WIE BITTE???

            – Das selbe gilt für die Gleichberechtigung der Frau
            Aber weder im AT, NT, noch im Koran!

            Ramen.

        2. avatar
          Grand.Masta.MIR 12. Dezember 2013 at 12:23 .

          „Denn so sicher die Wissenschaft zu wahren Erkenntnissen gelangt, so sicher hat sie sich auch immer wieder geirrt.“

          WIR IRREN UNS EMPOR!

          1. avatar
            Thomas 12. Dezember 2013 at 16:04 .

            Nein, wir wachsen in der Erkenntnis. Drei Schritte vor und zwei zurück.
            Wäre der Irrtum die treibende Kraft würden wir noch auf den Bäumen sitzen.

    2. avatar
      Lamarck 13. Dezember 2013 at 13:14 .

      Ein schwieriger Fall wird mit dem Cred-O-Maten sicher immer schwer abdeckbar sein:
      „Der Fall, wo seriöse Naturwissenschaftler persönlich religiös fundiert sind, auch da sie philosophisch klar trennen können zwischen der naturwissenschaftlichen Ebene der Beschreibung von reinen Wirk-Mechanismen, die keine Sinn-Aussagen machen kann per Definitionen, und der Sinn-Ebene, die teils durch Philosophie und vor allem durch Religion/Glaube abgedeckt wird.“

      Es gibt keine religiöse Fundierung, außer in kultureller Tradition. Selbstverständlich ist Deskription und Normation nicht deckungsgleich, dies wäre ansonsten der Sein-Sollen-Fehlschluss.

      Die Sinnfrage hingegen ist Anthropozentrismus in Reinform – Sinn wird gemacht. Es gibt keine Sinnebene – nur das Feuern von Spiegelneuronen zur vorsorglichen Vermenschlichung (nicht unbedingt ‚Personalisierung‘) der Natur. Welchen Sinn ‚geben sich‘ Götter für ihre Existenz?!

      „Denn das Problem ist, dass zu viele Menschen nicht den Unterschied kennen und wahrhaben wollen, den Unterschied dieser “im philosophischen Raum” de facto zueinander parallelen Ebenen von naturwissenschaftlicher Betrachtung und Sinn-Betrachtung.“

      Wozu auch? „Sinn-Betrachtung“ ist letztlich nur das Kosten-Nutzen-Kalkül des reflektierenden Individuums, stufenlos ableitbar aus der organismischen Selbsterhaltung (‚Selbsterhaltungstrieb‘). Macht es ‚Sinn‘, die Jungfrau zu opfern, um den Donnergott zu besänftigen oder macht es ‚Sinn‘, einen Blitzableiter auf das Dach zu stellen? 😉

  97. avatar
    Veritator 11. Dezember 2013 at 23:18 .

    Wäre schön, wenn ich das Ergebnis irgendwie abspeichern könnte. War schließlich ein Stück Arbeit! Vor Jahren habe ich mal einen Persönlichkeitstest bei den Scientologen gemacht. Noch mehr Fragen, ein ganz zackiges Profil. Das Verfahren scheint aber ähnlich vertrauenswürdig. Ach ja, ich glaube „an“ gar nichts, obwohl das Testergebnis einen Glauben „an“ etwas auswirft. Ich vertraue allenfalls.

  98. avatar
    Joshua 11. Dezember 2013 at 23:17 .

    uhm…ich dachte mir wird gesagt was ich glaube^^ das ergebnis war in keiner weise überraschend, das wußte ich vorher auch schon. so ganz durchdacht ist die verarbeitung der daten „nicht“ 😉

  99. avatar
    Sven 11. Dezember 2013 at 22:43 .

    Hallo allerseits, im großen und ganzen stimme ich den Ergbenissen des Tests zu. Sie sind allerdings aus meinen Antworten auch nicht sehr schwer abzuleiten. Es gibt jedoch eine Schlussfolgerung die ich häufig höre, wenn ich sage, dass ich nicht an Gott oder „höhere Mächte“ glaube: „Wenn Du an eines nicht glauben kannst, dann dass es Dinge gibt, die sich nicht mit Mitteln der Vernunft erklären lassen.“ Dieser Aussage stimme ich auch so nicht zu. Auch wenn ich nicht an Gott oder „höhere Mächte“ glaube, so erkenne ich dennoch, dass auch die menschliche Vernunft Grenzen aufweist. Das Bestreben der Wissenschaft besteht darin, diese Grenzen immer weiter zu ziehen, aber dennoch ist es für mich außer Frage, dass es viele Effekte gibt, die entweder noch nicht mit Vernunft zu fassen sind und andere, die es nie sein werden. Nur stimme ich der Schlussfolgerung nicht zu, dass aus der Begrenztheit der menschlichen Vernunft auf eine Existenz Gottes oder anderer höherer Mächte geschlossen wird.

  100. avatar
    mk 11. Dezember 2013 at 22:33 .

    Ich finde diesen Test ganz gut und bin zufrieden mit dem Ergebniss, wahrscheinlich oder eher sicher, weil ich ein zufriedener Mensch bin der in der zufriedenen Bescheidenheit sein groesstest Glueck gefunden hat!

  101. avatar
    stef 11. Dezember 2013 at 22:03 .

    Hallo,
    ich ging mit einer positiven Einstellung in den Test, da er ja vom Br auch mitstammt…
    Die oberflächlichen Fragen erschienen mir merkwürdig, das Ergebnis war dementsprechend total anders als ich oder Freunde mich einstufen… Echt schade um die Zeit…
    Und Worte wie HOffnung oder Glauben sind einfach viel zu allgemein, um daraus was ableiten zu können… V.a. waren die Kontrollfragen auch nicht wirklich gut gestellt…
    Schade!

  102. avatar
    Regina 11. Dezember 2013 at 21:30 .

    Ich habe mir wesentlich mehr von dem Test erhofft. Ich finde ihn oberflächlich. So, wie mir das Ergebnis präsentiert wurde, kann ich es auch nicht unterschreiben. Meine Top 3 sind „Gerechtigkeit“, „Wissen“ und „Liebe“. Nun, an Gerechtigkeit glaube ich nicht, ich finde die Welt und das Leben sind nicht gerecht. Gerechtigkeit ist eine menschliche Idealvorstellung, die aber so nicht extistiert. Ich kann für Gerechtigkeit kämpfen, aber an etwas glauben, dafür brauche ich ewas unabhängig von meinen eigenen Moralvorstellungen existierendes. „Wissen“ an sich existiert zwar, aber wie sagte Sokrates so schön „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ und an Wissen zu glauben, ist das nicht ein Paradoxon? Glauben kann man doch nur, wenn man es nicht sicher wissen kann. das impliziert doch der Begriff. An Liebe glaube ich leider auch nicht, bzw. hab davon keine konkrete Vorstellung, setzte es fast mit dem Gottesbegriff gleich.
    Wie man sieht, kann man die Begriffe sehr speziell auslegen. Mir hätte es eher gefallen, bestimmte Aussagen aus verschiedenen Religionen, sowie philosophische Richtungen mit und ohne Gottesglauben zu nehmen, auch zu gewichten, wie beim Wahl-o-mat und dann zu sehen, wo man die höchsten Übereinstimmungen hat. Der Test hier ist eher was für die Bravo.
    Ach ja- wozu die statistischen Fragen? Mich interessiert die Auswertung. Kann man die irgendwann irgendwo einsehen? Bitte um eine Antwortemail. Danke.

  103. avatar
    Macs 11. Dezember 2013 at 21:09 .

    Ich wurde christlich erzogen. Wir gehen jeden Sonntag in die Kirche… JEDEN!! Und ich will endlich mein eigenes Leben führen, mich selbst entscheiden woran oder an was ich glaube und wie ich mein Leben führen will. Das Ergebnis ist sehr gut und trifft (meistens) genau das was ich denke. Eine detailliertere Auswertung hätte ich mir allerdings schon gewünscht, vielleicht auch mehr fragen um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Ich will herausfinden, wer ich eigentlich bin. Dieser Test hat mir dabei geholfen zumindest einmal konkret zu sehen woran ich mit mir selber bin und auch, was ich verbessern kann.

  104. avatar
    Hrerbert 11. Dezember 2013 at 20:33 .

    Mir wird geraten, eine neue Religion zu gründen und als deren Oberhaupt die Massen zu führen. Guter Vorschlag! Ich mache mich gleich ans Werk!

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    nina 11. Dezember 2013 at 19:33 .

    Liebe Cred-o-mat-Menschen,
    Ich finde die Fragen größtenteils gut gestellt und auch recht abwechslungsreich. Die Auflösung hat mich jedoch leider eher an einen Bravo-Psychotest als an den Wahl-o-maten denken lassen. Den Sinn der Grafik erschließt sich mir nicht und ich hätte eine echte „Auflösung“ spannend gefunden, d.h. wie ich beim Wahl-o-maten Parteien genannt bekomme, deren Programmen ich mehr oder weniger zustimme, hätte ich mir hier eine Zuordnung (bspw. „lutherisch“, „salafistisch“, „deistisch“ …) gewünscht. Ich weiß, dass dies bei den meisten Konfessionen nicht leicht ist, aber das hatte ich mir durch den Titel erhofft.
    Trotz allem eine schöne Idee!
    Beste Grüße, nina

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    Christian 11. Dezember 2013 at 19:33 .

    Der Begriff „Glauben“ wird im Cred-o-mat sehr weit gefasst. Und wieso hat man sich Gott irgendwie vorzustellen, wo er sich doch offenbart hat? Wer an einen „allgemeinen“ Gott oder an eine eigene Gottesvorstellung glaubt, glaubt gar nicht. Deshalb finde ich die Aufforderung am Ende des Tests, zu schreiben, wie ich mir Gott vorstelle, äußerst grenzwertig.

  107. avatar
    Georg 11. Dezember 2013 at 19:14 .

    Also, bei mir ist ein ganz falscher Punkt herausgekommen. Es besteht kein Gegensatz zwischen diesseitigem Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung und der Hoffnung auf ein ewiges Leben nach dem Tod.
    Meine Hoffnung und meine Zukunft liegen in dieser Zukunft, und gleichzeitig lebe ich noch in dieser Welt und will sie gut mitgestalten.

  108. avatar
    Annabelle 11. Dezember 2013 at 19:04 .

    Nun, es stimmt total überraschend ist das Ergebnis nicht. Aber muss es das? Ich finde vor allem die Grafik interessant und dass ich so ein viel klareres Bild von mir selbst bekomme. Aber ich glaube wer diesen Test macht, muss ein großes Interesse für sich selbst mitbringen. Dann ist es aber echt super zum drüber nachdenken.

  109. avatar
    Uli 11. Dezember 2013 at 18:46 .

    Der Test ist mir zu allgemein gehalten. Viele individuelle Aspekte fallen raus. Ich bin wohl sehr Speziell unterwegs und passe in keine Schublade. Das Ergebnis spiegelt meine Antworten wieder ohne mir neue Erkenntnisse zu eröffnen. Das Ego mag sich bestätigt sehen. Zum wachsen und selbst erkennen kein Potenzial. Ist aber auch von einem für die breite Masse konzipierten Programm nicht zu erwarten.

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    Peterg 11. Dezember 2013 at 18:06 .

    Mir gefällts. Trifft verdammt gut. Würde mir eigentlich noch eine detailliertere Auswertung wünschen – und natürlich das Endergebnis!

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    kucaf 11. Dezember 2013 at 18:04 .

    Net die Frage, woran glaubst Du? Die Alternative des Tests, glaubst Du oder glaubst Du! Dabei wusste ich bis jetzt nicht, dass ich meine „persönliche Transzendenz“ suche, also die weltliche Erfahrungswelt übersteigen möchte. Aber was soll es, so glaube ich, das ich glaube, wenn ich glaube, nur was glaube ich, wenn ich glaube und warum glaube ich wenn ich glaube?
    So habe ich die Fragen beantwortet und erfahren, dass ich glaube, dass ich nicht glaube! Was den nun, glaube ich, oder glaube ich nicht, oder glaube ich nur das ich glaube?
    Ich glaube das ich nicht glaube, wenn ich glaube … oder glaube ich das ich glaube, wenn ich nicht glaube? Nur bei allem Glauben, möge Glaube zwar auch für Vertrauen stehen, steht es doch in erster Linie für nicht Wissen! Kömmt er dann noch religiös daher, steht er für Dogma und blindes Vertrauen!
    Glaube: 1. umgangssprachlich eine geistige Haltung, die ein berechtigtes Erwarten, Hoffen oder Vermuten von Tatbeständen oder Ereignissen bzw. das Vertrauen zu anderen Menschen zum Ausdruck bringt; 2. als religiöser Glaube eine idealistische, im Gegensatz zum Wissen stehende unbedingte Zustimmung zu angeblich unbezweifelbaren, durch Gott (Jahve, Allah, Buddha) geoffenbarte Glaubenswahrheiten. Zugleich ist Glaube eine Verhaltensweise, die uneingeschränktes Vertrauen in die Erfüllung der religiösen Erwartung setzt. Dem religiösen Glauben liegt die Auffassung von der Existenz Gottes (bzw. mehrerer Götter) und seiner Offenbarung bzw. von der Existenz und Wirkung übernatürlicher Kräfte und Mächte zugrunde. Seinem Wesen nach ist der Glaube stets subjektives, illusionäres Fürwahrhalten.
    Glaube ist grundsätzlich unbeweisbar und lässt daher, wie die Vielzahl der Religionen beweist, der Phantasie uneingeschränkten Lauf.

  112. avatar
    Gerd 11. Dezember 2013 at 16:44 .

    Humbug. Hoffe der Quatsch wurde nicht durch Steuermittel finan…

    Oh wait… m(

  113. avatar
    JH 11. Dezember 2013 at 16:01 .

    Die Itembatterie erscheint mir sehr willkürlich und unsystematisch. Viele Items umfassen sicherlich die selbe Eigenschaft oder Dimension. Es wäre sinnvoll, eine Cluster- oder Faktorenanalyse drüber laufen zu lassen und zu schauen, welche Faktoren sich zeigen und ob und welche Persönlichkeitstypen es gibt. Wenn Sie Interviews haben und die Soziodemografie eine Gewichtung zuläßt, kann man sogar Aussagen zur Verteilung in der Bevölkerung machen. Dann wäre die individuelle Auswertung auch interessanter.

  114. avatar
    Jule 11. Dezember 2013 at 15:56 .

    Der Test gibt mein Gottesbild einigermaßen korrekt wieder. Allerdings ist mein Engagement nicht wirklich niedrig, wie hier suggeriert wird. Ich bin seit zehn Jahren ziemlich aktiv in der Pfadfinderarbeit tätig. Ich glaube, der Fehler liegt daran, dass nicht konkret einfach gefragt wurde: „Wie stark bist du engagiert?“. Die Fragen waren zu konkret. Denn für manche Sachen engagiere ich mich eben nicht und die Beweggründe waren zu einseitig. Hier gibt’s Verbesserungsbedarf.

  115. avatar
    zaza loop 11. Dezember 2013 at 15:27 .

    Nach diesem Test weiß ich jetzt an was ich NICHT glaube. Leider hat er nicht ausgespuckt an was ich denn glaube.
    Natürlich weiß ich das schon selber. Wäre aber interessant gewesen, ob das auch bei diesem Test raus kommt…
    Die Grafik hilft dabei auch nicht wirklich, denn dort wird ja nur wiedergegeben, was man vorher selber eingegeben hat.

  116. avatar
    Bene 11. Dezember 2013 at 15:21 .

    Schöner Test, gefällt mir. Allerdings ist mir aufgefallen das einige Dinge vielleicht einer genaueren Definition bedürfen was die Autoren des cred-o-mat genau damit meinen. Am Beispiel der Engel: Engel im Sinne der Esoterik lehne ich ab; Engel im Sinne von „Boten eines persönlichen Gottes“ stimme ich zu.
    Ich stimme auch dem Ergebnis zu das ich nicht an eine höhere Macht glaube, ich glaube schließlich an den einen, persönlichen Gott. Das schließt für mich allerdings nicht Wunder oder „über die Naturgesetze gehende Ereignisse“ aus – im Test wird das aber so dargestellt als Ergebnis bei mir. Insofern halte ich den Test dort für falsch in der Hinsicht was ich glaube.

  117. avatar
    Simon 11. Dezember 2013 at 15:17 .

    Habe im Test angegeben das ich mich keinesfalls als „Teil eines größeren Ganzen“ sehe.

    Zitat Auswertung:
    „Du siehst Dein Leben in einem größeren Zusammenhang, fühlst Dich Teil eines größeren Ganzen…“

    Genauso schlecht wie Persönlichkeitstests aus Bravo und Co, hört auf mir der pseudowissenschaftlichen Interaktivitätsscheiße.

  118. avatar
    Ehle 11. Dezember 2013 at 15:12 .

    ein bisschen lang vielleicht… 😉

  119. avatar
    Ehle 11. Dezember 2013 at 15:10 .

    Guter Test … Stimmt eigentlich auch alles …

  120. avatar
    Martin 11. Dezember 2013 at 15:06 .

    Passt wie Popes auf Eimer! Ich finde den Test gut gelungen und er hat meinen Nachmittag versüßt 🙂

  121. avatar
    artytert 11. Dezember 2013 at 15:02 .

    Ich fand den Test gut auf so ein breites Publikum zugeschnitten und auch informativ – nur da ich in meinem Leben und Glauben schon einigermaßen reflektiert bin, war mir das meiste schon bekannt. Also, im Großen und Ganzen stimmt der Test mit dem überein, was ich sowieso schon wusste 🙂 .

  122. avatar
    Doc 11. Dezember 2013 at 15:01 .

    Dem Testergebnis fehlt schlichtweg die Typenbildung, durch die erst der Aha-Effekt entsteht. Das Testergebnis stellt so, wie es ist, überhaupt nicht zufrieden. Man hätte, ohne in die Intimsphäre des Befragten einzugreifen, eine sehr viel detailliertere Auswertung vornehmen können, wie das VAAs bspw. tun. Denkbar wäre zum Beispiel eine Kategorisierung anhand von Dimensionen gewesen, also bspw. Monotheismus vis. Polytheismus, Deismus vs. Offenbarungsreligion sowie Kategorien zu Lebensführung und Menschenbild. Es ist aufgrund der Testergebnisse bspw. denkbar, dass jemand an einen Offenbarungsgott glaubt, aber dennoch eine eher negative Weltsicht hat. Das wäre ein interessanter Befund.

  123. avatar
    meerjungfrau 11. Dezember 2013 at 14:37 .

    ja,wirklich überraschend ist das ergebnis ja nicht…wenn ich ankreuze, dass es mir wichtig ist, für andere etwas zu tun, dann beeindruckt mit das nicht, wenn das dann genauso in der auswertung steht….sorry, ein wirklich interessanter test – aber das ergebnis hat für mich nicht viel psychologische tiefe…

  124. avatar
    ath-berlin 11. Dezember 2013 at 14:25 .

    Ich habe bei der Auswahl der Konfession den Atheismus vermisst:
    ist der immer noch nicht gleich gestellt mit den ganzen anderen Sekten…?
    Und: gerne hätte ich am Schluss eine Empfehlung, welche Sekte zu mir am besten passt.
    Hindu, Moslem, Atheist, … oder was?

  125. avatar
    Dennis 11. Dezember 2013 at 13:53 .

    Toll, bei mir steht nur dran, an was ich nicht glaube. Das wusst ich auch schon vorher.

  126. avatar
    Matt 11. Dezember 2013 at 13:53 .

    Die sprachliche Zusammenfassung des Tests zu Beginn der Auswertung finde ich ganz gut. Die Grafik ist ganz nett, um nochmals zu sehen, was man vor zwei Minuten angeklickt hat, für mehr taugt jene leider nicht. So muss ich sagen, dass ich die Auswertung für befriedigend halte.

  127. avatar
    Albin Ott 11. Dezember 2013 at 13:43 .

    Ich glaube zwar nicht an den Gott oder Götter der Bibel oder sonstigen, aber ich WEIß, dass es eine höhere Macht gibt.

  128. avatar
    Dave 11. Dezember 2013 at 13:40 .

    Ich finde die Auswertung leider auch etwas mau. Diese blose Zusammenfassung von mehr-oder-weniger Dem, was man angeklickt hat, in dem Diagramm, ist nicht sehr vielsagend. (Noch dazu fühle ich mich da an einigen Stellen „falsch verstanden“)
    Diese „Du glaubst an…“, „Weinger an…“ und „Kraft der Gemeinschaftfelder“ sind leider auch nicht sehr vielsagend. Ich hätte mir hier eher einen tatsächlichen Wegweiser oder Angaben zur Überenstimmung des Glaubens mit verschiedenen Religionen oder phliosophischen Strömungen interessiert.

  129. avatar
    Roland 11. Dezember 2013 at 13:29 .

    Ich bin weder ein religiöser noch ein esoterischer, sondern ein spiritueller Mensch. Dafür waren mir die Fragen teilweise etwas zu undifferenziert, speziell wenn es um Gott geht. Das Ergebnis las sich dann leider als einfache Zusammenfassung meiner Kreuzchen, formuliert in ganzen Sätzen, und traf – was mein Glaubensbild angeht – leider in meinem Fall nicht den Punkt.
    Trotzdem war es sehr interessant – vor allem das Ausfüllen des Tests. Bei einigen Fragen bedarf es durchaus etwas an Nachdenkens.

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    heidi 11. Dezember 2013 at 13:29 .

    bei manchen Fragen ist unklar, ob man sich das wünscht, oder ob das für einen Realität ist. Beispiel: Hast du Gott erfahren? Eventuell ja, womöglich negativ? Weiß ich nicht? Wie erkenne ich das?
    Oder: Die Liebe zu einem Menschen steht bei mir im Vordergrund: Ist hier mein Wunsch gefragt, meine grundsätzliche Einstellung, oder ein Ist-Zustand? Bei der unterschiedlichen Beantwortung dieser Fragen wird das Ergebnis sehr stark verändert…
    Die Ergebnisleiste an sich bringt keine neue Erkenntnis. Die Tendenz erfahre ich ja bereits, indem ich die Fragen oben beantworte.
    Mir hat auch nicht gefallen, dass man gewisse sehr persönliche Angaben machen muss, um sich das Ergebnis ansehen zu können.
    Im Vorfeld habe ich eine Ausfüllhilfe vermisst, und eine Aussicht, was einen in und nach dem Test erwartet.

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    Colin Tipping 11. Dezember 2013 at 13:27 .

    Ich find den Test ganz gut, wenn man schon mehr über sich im Klaren ist und sich mit Spiritualität auseinander gesetzt hat. Dann weiß man um die kleinen Fehler und Missverständnisse besser bescheid und bekommt dann auch ein ehrlicheres Feedback,
    als wenn man die Fragen vielleicht nicht genau beantworten kann oder ich sag mal in die „Fettnäpfchen tritt“, die natürlich trotzdem zum Test gehören.
    Ich vermisse die Fragen:
    Fühlst du dich von Gott getrennt?
    Fühlst du dich mit wiederkehrenden Problemen konfrontiert?
    Fühlst du dich als Opfer?

    Ich hab gelernt, mit mir im Reinen zu sein,
    Allein sein = All-eins-sein 😉
    Naja ich sag nur „RADIKALE VERGEBUNG“ 😉
    Good day!

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    Andrea 11. Dezember 2013 at 13:24 .

    Interessanter Test. Das Ergebnis trifft es für mich relativ gut, auch wenn ich im direkten Gespräch mit jemanden doch eher was andres sagen würde. „An die Natur“ zu glauben ist auch etwas ungünstig formuliert; klingt so nach Kräutertee, Kastanienwickel und Kamillenbad und meint dann doch nur, dass man eben gerne in der Natur unterwegs ist.
    Warte schon interessiert auf eure Auswertung, den Kommentaren nach hier scheint ja es doch verschiedene Ergebnisse zu geben.

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    Anonym 11. Dezember 2013 at 13:22 .

    Item 44 ist nicht gut gestellt!
    Es fragt eigentlich zwei Aspekte ab!
    Wenn man „trifft nicht zu“ angibt ist unklar ob man einen Aspekt ablehnt oder gar beide!

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    so 11. Dezember 2013 at 13:22 .

    Naja, einmal abgesehen von der eher mäßigen Auswertung hat der Fragesteller vermutlich nun jede Menge an Daten von den Befragten. Ich hoffe, dass Ihr nicht alle persönlichen Fragen wahrheitsgemäß beantwortet habt.

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    Grand.Masta.MIR 11. Dezember 2013 at 13:14 .

    Ramen, Schwestern und Brüder!

    Der Credomat ist gut, hat aber 3 wesentliche Fehler:

    1) Es wird in manchen Fragen auf „Gott“ eingegangen, als ob es nur „einen Gott“ gäbe. Vermutlich ist damit auch noch der sexistische Bibel/Koran-Gott gemeint! Dadurch hat der Credomat einen Designbias in Richtung der sexistischen monotheistischen Offenbarungs- und Weltuntergangsreligionen (Judentum, Christentum, Islam).

    2) Es werden auch Polytheisten prinzipiell benachteiligt! Bitte lassen Sie in den Fragetexten offen, WIEVIELE GÖTTER es wirklich gibt!

    3) Bitte die neue Weltfortführungsreligion Pastafarianismus nicht unter „Sonstiges“ listen!

    Lob & Dank & Ramen

    MIR

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    Lavina 11. Dezember 2013 at 13:13 .

    Ich finde die „Interpretation“ der Angaben vollkommen unzutreffend. Und dass ich an Gott glaube, weiß ich selber.

    Davon abgesehen sagt mir der Auswertungstext, es sei mir nicht

    „wichtig, Verantwortung für etwas zu übernehmen, das über (m)ein persönliches Leben hinausgeht. Wenn es Dich nicht direkt betrifft, engagierst Du Dich eher selten. Du fragst: Wozu auch? Und für wen?“

    Das ist vollkommen falsch und wird durch die Antworten überhaupt nicht gesagt. Ich interessiere mich sehr für das, was um mich herum geschieht, nur glaube ich nicht, dass mein „Seelenheil“ bzw. mein Lebenssinn darin liegt. Ich finde diesen Test höchst ärgerlich und die Auslegung in etwa so wertvoll wie Tarotkarten. Und wie meine Meinung dazu ist, könnt ihr ja dem Test entnehmen.

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    Gaby 11. Dezember 2013 at 13:13 .

    Ich weiß ja, woran ich glaube bzw. woran nicht 🙂

    Von demher sehe ich die Wertigkeit meiner Angaben hier grafisch dargestellt, sehe also das, was ich eingegeben habe, in einer anderen Form zusammengefasst.

    Für mich kein Erkenntnisgewinn. Meine ich nicht überheblich.

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    3rr0r333 11. Dezember 2013 at 13:10 .

    Cooler Test 🙂 Hat Spass gemacht!

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    Ich 11. Dezember 2013 at 13:05 .

    Ich fand das jetzt alles recht kurzweilig, aber etwas Neues habe ich über mich nun auch nicht erfahren. War mir vorher auch alles klar 😉

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    Karsten 11. Dezember 2013 at 12:41 .

    Leider richtig schlecht. Weder wissenschaftlich noch geistlich irgendwie brauchbar. Zum großen Teil wurde dies schon beim Lesen und Beantworten der Fragen klar, aber so ist es dann eben. Hatte vielleicht auch andere Erwartungen aufgrund eines Berichtes, den ich dazu gelesen habe. Nichts für ungut. Alles Gute und Gottes Segen euch 🙂

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    Ralph-Bodo 11. Dezember 2013 at 12:33 .

    …da finde ich mich nicht wirklich wieder. Aber ein Holzschnitt ist ja auch keine Photographie!
    Aber unterhaltsam wars allemal…

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    Loewe 11. Dezember 2013 at 11:18 .

    Ich finde die Auswertung super billig. Das spiegelt weder sprachlich noch inhaltlich die Mühe, die man sich für den Test macht.

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    anni 11. Dezember 2013 at 09:15 .

    Ich sehe keine Sinn und kein Ergebnis in dem Test.

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    Renate 11. Dezember 2013 at 09:10 .

    Interessant, was man über sich erfahren kann durch solch einen gut gemachten Test. Das muss ich noch öfter drüber nachdenken.

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    Katrin 11. Dezember 2013 at 09:06 .

    Toller Test! man erfährt wirklich einiges über sich und sieht auf einmal größere Zusammenhänge zwischen Dingen, die einem wichtig sind. Besonders interessiert mich natürlich, an was die deutsche Bevölkerung insgesamt so glaubt. Ich warte gespannt auf die Ergebnisse!

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    Eva Stutt 11. Dezember 2013 at 08:48 .

    Der Test gefällt mir. Auch ich habe mich dadurch nochmal „von außen“ gesehen und werde weiter darüber nachdenken…Stimmt: Talismane und Engel würde ich nicht „in einen Topf werfen! Ich glaube z.B. an Engel, aber nicht an Talismane!

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    Johannes 11. Dezember 2013 at 08:29 .

    Schade, dass Engel und Talismane in einen Topf geworden werden. Laut dem Ergebnis glaube ich auch an Gott, aber nicht an eine höhere Macht. Das widerspricht sich doch ein wenig? 😉 Die Grafik finde ich aber wieder sehr schön.

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    Hugo 11. Dezember 2013 at 08:25 .

    Sehr geniales Teil, insbes. die Fragen zur sozialen Einstellung im Kontext zur Religion finde ich interessant. Da bin ich neugierig auf die Ergebnisse, die hoffentlich hier veröffentlicht werden!
    Der Fragebogen ist super schön gebaut, so dass man bei so vielen Fragen nicht die Gedult verliert.

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    Josef 11. Dezember 2013 at 08:22 .

    Echt tolle Idee! Da erfährt man Dinge über sich, die einem selbst noch nicht bewusst waren.

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    stefan 11. Dezember 2013 at 08:16 .

    leider musste ich feststellen dass sich in die felder 83 und 84 nichts eintragen lässt, es deshalb nicht weiter ging, und somit das ausfüllen des ganzen hier völlig umsonst war weil deshalb auch kein ergebnis angezeigt wurde. schade

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    Franz 11. Dezember 2013 at 08:00 .

    Der Test hat mich nachdenklich gemacht. Was soll der Test mir sagen? Meinen Glauben hat der Test nicht beeinflusst. Wer verschafft sich da einen Überblick? Der NSA wird sich freuen. Um mich über die Tiefe oder Richtigkeit meinen Glauben zu informieren brauche ich einen Gesprächspartner.

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    sillykohn 10. Dezember 2013 at 23:31 .

    Der Sinn bzw. der Erkenntnisgewinn des Tests sei mal dahingestellt, aber bei der Auswertungsgrafik sollte „Du glaubst an“ und „Du glaubst nicht an“ schon auf der richtigen Seite stehen und sich nicht mit dem Erklärungstext darüber widersprechen. Rechts sollte „Du glaubst an“ stehen, links „Du glaubst nicht an“, nicht vertauscht. Sonst zweifelt man wie ich daran, die Fragen vielleicht doch genau falsch beantwortet zu haben, wenn man den Text nur überfliegt.

    1. avatar
      Sonja 11. Dezember 2013 at 13:35 .

      mir hat sich da nix erschlossen, das „Ergebnis“ ist für mich in keine Weise interessant.

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