4 Kommentare

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    Erwin Scherer 20. Juni 2014 at 20:46 .

    ..ich habe mir das Filmchen nicht mal angetan. Jetzt wird’s hart aber direkt:

    Die Mission durch die Apostel und deren Nachfolger war wohl auf dem Planeten die erfolgreichste Drückerkolonne aller Zeiten.

    Drückerkolonnen arbeiten mit Suggestiv-Vorwürfe und dergleichen. Es gibt in keiner Religion dieser Welt zur Stunde „Apostel empfangen (angeblich) den Heiligen Geist“ auch nur eine Naturreligion, und nur solche gab es, die dieses Konglomerat von Schwarz-Weißdenken nötig gehabt haben sollen. Für meine germanischen Ahnen gilt: Jesus ist gegen den lichten Gott Baldr ein richtiger Rüppel. Jesus hat keine Existenzberechtigung in keiner Religion, seine Anhänger waren nur lauter, hinterhältiger (Chlodwig war so ein elender Hund) und aggressiver im „Zeitungsverkaufen“. Man sollte daher, wenn man universelle Begriffe Nächstenliebe und menschliches Miteinander mal grundsätzlich klären, wieso diese Drückertruppe darauf ein Patent haben soll??? Es ist sehr beleidigend, ältere echte Religionen als monströsse Gebilde hinzustellen.
    Es gibt das Christentum an sich nicht. Es ist eine Illusion von Menschen, die ihre eigentliche Umwelt verbiegen und verleugnen und bebetteln, wenn sie mit etwas nicht klar kommen.

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    Julia R. 16. Mai 2014 at 21:41 .

    Liebe Maria,

    schöner Clip mit Dir, sehr stimmungsvoll und ehrlich gesprochen! Kommt authentisch rüber!
    Dein letzter Satz: „Ich möchte mir nicht mehr überstülpen lassen was ich glauben oder tun muss, um ein richtiger Christ zu sein….“
    Mir stellt sich die Frage, warum muss man ein Christ und gläubig im religiösen Sinne sein, um „christliche Werte“ zu leben? Nächstenliebe, aufrichtig leben, für andere da sein, authentisch sein…. warum kann man das nicht einfach so, um des Menschen willen. Warum über den „Umweg“ Religion? Warum an etwas „glauben“ wenn nicht wissen? Um vor Gott gut da zu stehen? Um einen guten Platz im Jenseits zu haben? Warum braucht’s eine höhere Instanz um ein guter Mensch zu sein? Warum braucht man die Aussicht auf Auferstehung und ein Leben nach dem Tod? Ich weiß es nicht, vielleicht weil der Mensch sich seine eigene Nichtexistenz nicht vorstellen mag?
    Ich persönlich brauche die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod nicht. Ich stelle mir die Frage nach Gott und dem Leben nach dem Tod nicht mehr. Vielmehr wünsche ich mir, mein Leben gut und sinnvoll leben und damit ein kleiner Teil des Ganzen sein zu können, welcher zur Weiterentwicklung beiträgt. Der Gedanke nach dem Tod in eine absolute Nichtexistenz zu verschwinden ist nicht gerade schön, aber für mich ok. Wenn es dann nach dem Tod tatsächlich eine „Auferstehung“, die große Erkenntnis oder das ewige Leben gibt – schön! Ich fühle mich einstweilen jedenfalls sehr geborgen im Gedanken, dass ich mich darum im Hier und Jetzt nicht kümmern muss…..
    Mit lieben Grüßen
    Julia R.

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      Maria Soulaiman 17. Mai 2014 at 11:37 .

      Liebe Julia,
      danke für deinen ehrlichen Kommentar. Viele deiner Fragen/ Gedanken kann ich gut nachvollziehen, habe mich selbiges auch oft gefragt. Doch heute denke ich anders darüber…
      Ist es nicht vielmehr ein Trugschluss zu glauben, dass es ohne Gott geht? Zu glauben, Religion sei ein Umweg? Religion versucht Antworten zu geben auf diejenigen Fragen unseres Lebens auf die es schlechterdings keine befriedigende Antwort gibt. (Tod, Leid, Schmerz, Jenseits, Gerechtigkeit,Glück…) Und ich finde es ist ein schöner und notwendiger Gedanke, dass es einen Gott gibt, der einmal die Antwort auf all das geben wird.
      Ich finde deinen Gedanken sehr schön, dass wir auch ohne Gott miteinander wertschätzend umgehen sollten. Doch funktioniert das so leicht? Kann ich wirklich immer aus eigener Kraft meinen Nächsten oder sogar meinen Feind lieben? Kann ich wirklich Schlimmes verzeihen ohne Gottes Kraft und Beistand? Aus reinem Humanismus? Das wage ich zu bezweifeln. Und: Kann ich wirklich sinnvoll mein Leben gestalten ohne einen wirklichen Sinn dahinter? Ist es nicht unheimlich trostlos zu glauben, dass wir irgendwann in ein dunkles Grab gelegt werden und dann einfach nichts mehr ist? Was war der Sinn dieser flüchtigen Existenz hier auf Erden? Und hat nicht jeder von uns im Innersten ein Bewusstsein von Gott?
      Liebe Grüße Maria =)

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    Julia 16. Mai 2014 at 18:22 .

    „Religion und Glaube, das sind zwei paar Schuhe“. Grundsätzlich ist das eine schöne Idee. Nur, kann man Christ sein und nicht an die Kirche glauben und nicht in die Kirche gehen? Was ist man denn dann: individueller oder unabhängiger Christ? Ganz kann man das Christsein meiner Meinung nach nicht von der Religion trennen.

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