15 Kommentare

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    Tristesse 6. November 2014 at 09:05 .

    In was für einer Zeit, in was für einem Land lebe ich denn?…..

    „Zukunft der Frauen“? – Unsere Welt in Zukunft (…aktuell lief die Sendung cc Wirtschaft mit Miegel http://www.phoenix.de/thema_unsere_welt_in_zukunft_technik_stadt_wirtschaft_krieg/886424.htm)

    …..wo ALLES KAPUTT gewirtschaftet worden ist: Bildung („Kita“, Schule, Hochschule), Familie, Umwelt, Soziales, Rente, Gesundheitswesen, Arbeit, Die Bahn, die Altenpflege, „Lebens“mittel. Wo Medien (und Rapper, Retter, Rattenfänger ) lügen, dass die Schwarte kracht, wo die kollektive Verblödung mit jeder Sekunde voran schreitet, dank Internet oder „Formaten“ bei RTL und Sat1…
    wo TISA,CETA TTIP einziehen…

    ….wo die alten Männer, die Entscheider (von gestern) um die 70, die für diese Strukturen verantwortlich sind (die selbst noch immer Spaß am MACHEN haben) wie jüngst bei Anne Will aufgereiht, sich dafür rühmen, was für eine leistungswilige Wachstumsgesellschaft sie doch aufgebaut hätten!

    Stinkefinger!

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      Herbert Turetschek 6. November 2014 at 10:33 .

      @Tristesse: …andererseits müssen es die Alten (und Mächtigen) richten! Ich kann es nicht, denn ich bin ein kleines Würstchen! Sie haben die Möglichkeiten, uns von Extremisten zu befreien, die uns bedrohen, ich sehe das auch so, wie oben beschrieben.
      „Goebbels hatte fünf Kinder. Auch manche KZ-Aufseher waren „treusorgende Familienväter“. Und so mancher anderer Serienmörder ging daneben einer „bürgerlichen Beschäftigung“ nach. Das wirkliche Grauen hat weder Hörner, noch Schweif, noch Pferdefuß. Das sind nur dumme Geschichten für noch dümmere Menschen. Das Böse kommt nicht aus der Hölle, sondern es ist immer da. Es ist in uns, in uns allen!
      Wir entscheiden, ob wir es zum Vorschein kommen lassen oder ob es verborgen bleibt. Verborgen in den Tiefen unserer Seele, wo es keinen Schaden anrichten kann. Wir haben es in der Hand, wir sind die Entscheider. Trotz schlechter Kindheit mit Missbrauch, trotz schlechter Vorbilder an Lehrern und Priestern. Trotz schlechter Umfelder und ärmlichem Zuhause. Wir sind verantwortlich, jeder für sich allein“ – stammt leider nicht von mir!

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    tschüss Zampano 4. November 2014 at 13:23 .

    Ich verstehe mich eher als ein spätes Beispiel einer Frau, die gegen alle Selbstbehauptung von dieser patriarchalischen Überstülp-Mann-Gott-Religion letztlich doch überwältigt worden ist. Weil die Verhältnisse überwiegend noch so sind. Und immer noch so bleiben. Auch geht “Beides” eben nicht.Wie auch? Entweder, oder. Wer die A-Karte hat, muß nicht betont werden.

    Ich frage mich, was aus mir gewoden wäre, wenn ich nicht auf die christliche “Taleban-“Spur geraten wäre
    oder wenn ich dort geblieben wäre, wo der Gemahl mich einst hin verfrachtet-kommandiert-gelockt-gelotst-verschleppt? hatte?
    Wo ich heute lebe, habe ich kaum Kontakte. Aber an jenem “gottgewollten” Bestimmungsort hatte ich und hätte ich heute ÜBERHAUPT keine Kontakte. Im Nachhinein ist das Schlimmste, was mir in und aus jener Epoche passieren konnte, der Abbau von sozialer Integration!

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      Wanda 4. November 2014 at 18:30 .

      – ohne Kommentar zur Diskussion…
      1. Verfasser: Thomas von Aquin, Kirchenlehrer und Heiliger:
      – Die Frau ist ein Missgriff der Natur. Mit ihrem Feuchtigkeitsüberschuss und ihrer Untertemperatur ist sie körperlich und geistig minderwertiger. Sie ist eine Art verstümmelter, verfehlter, misslungener Mann.
      Ein männlicher Fötus wird (bereits) nach 40 Tagen-, ein weiblicher erst nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde…
      2. Verfasser: Papst Johannes Paul II (kürzlich zum Heiligen erhoben):
      – Aus der Natur des Sexualaktes ergibt sich, dass der Mann die aktive Rolle spielt während die Frau eher eine passive Rolle hat; sie nimmt hin und erlebt.
      Dass sie sich passiv verhält und nicht abweist, genügt schon, um den Sexualakt mit ihr zu vollziehen. Dieser kann auch ohne Beteiligung ihres Willens stattfinden und sogar, wenn sie in völlig bewusstlosem Zustand ist, z.B. während des Schlafes, während einer Ohnmacht usw…

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    Helga Rode 8. Juli 2014 at 09:18 .

    Dankenswerterweise schreibt Frau Schrupp, daß die katholische Sexualmoral (Sex nur in der Ehe) dem Schutz von Frauen und Kindern galt. Das galt auch für alle Zeiten vorher, als es noch nicht die Pille gab, mit der es einfach wurde zu verhüten. Daß Frauen „diskriminiert“ wurden ist ja noch nicht lange her. Erst im Laufe des 20. Jahrhundert wurde es normal , daß Frauen studieren dürfen. Noch heute gibt es Gesellschaften, in denen Mädchen nicht zur Schule gehen dürfen. Der Grund dafür muß nicht religiös sein sondern ist auch darin begründet, daß Frauen viele Kinder haben und mit der Betreuung der Familie voll ausgelastet sind. Da finden die Männer, Bildung für Mädchen sei eine überflüssige Investition. – In der Entwicklung der Menschheit galt stets „das Recht des Stärkeren“ – deshalb kommen wir erst in der heutigen Zeit
    über den demokratisch-rechtlichen Anspruch zur Gleichberechtigung. Die Kirche braucht Zeit, gesellschaftliche Veränderungen zu akzeptieren und ihre
    Haltung dazu anzupassen.

    Schriften über weibliche Glaubenszeugnisse findet man auch, wenn man über
    das Leben weiblicher „Heilige“ liest. Da sind erstaunliche Lebens- und Glaubenszeugnisse von Frauen vorhanden und wurden in Klöstern aufbewahrt.

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      Erwin Scherer 8. Juli 2014 at 12:29 .

      ..tut mir leid, aber „Pressesprecher-Niveau“ in einer Laiendiskussion find ich echt unpassend.

      Die Kunst-Bibelreligionen geben dem Mann, als Träger der Gesellschaftlichen Macht, Pfründe, teils aus Kalkül und Teils aus Vorurteil gegen über Weiblicher Erotik…und ihre mehr oder weniger intelligente Faszination auf die Männer.

      Sie müßten mir sonst erklären, warum in einer auseinander brechenden Indischen Gesellschaft das Bestrafen einer unehelichen Jugendlichenbeziehung mit Massenvergewaltigung, angeordnet durch den Ältestenrat des Dorfes irgend wo Sinn machen soll, ausser, geilen Böcken durchs Eingangstor „Arbeit macht frei“ ihre Triebe und Dumpfsinn ausleben zu lassen.
      Das findet man noch viel krasser in Afrikanisch-Muslemischen Ländern, fallen die Gesetzesschranken haben die Idioten-mit-erregiertem-Penis nur noch dies im Sinn: Massenvergewaltigung!

      In meinem Heidnischen Forum schrieb ich aus dem Bauchgefühl heraus: Teenager, die unvernünftige „eheähnliche Beziehungen“ pflegten wurden zu unserer Ahnenzeit (vor dem heuchlerichen Christentum) mit 3 Monate Windelwaschen der ganzen Dorf-Kita-Haushalte (wirklich) bestraft! Übrigens: Das Verhüten von Schwangerschaften mittels pflanzlicher Präparate ist uraltes Schamanenwissen.

      Man möge mich daher mit Moral-Ethik von verklemmten Spinnern bewahren. Danke.

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        Kim 21. Juli 2014 at 10:09 .

        “ fallen die Gesetzesschranken haben die Idioten-mit-erregiertem-Penis nur noch dies im Sinn: Massenvergewaltigung!“

        „Man möge mich daher mit Moral-Ethik von verklemmten Spinnern bewahren. Danke.“

        Ja wat denn nun?

        Ihnen ist schon klar, dass den Gesetzesschranken implizit eine moralische Sexualethik zugrunde liegt, die Vergewaltigung als „böse“ verurteilt? Ohne Moral auch keine Schranken.

        Die Erfahrungen der 68er Generation, der „freien Liebe“-Ideologie zeigen im übrigens, dass gerade dieses Gedankengut ein sehr männliches Konstrukt gewesen ist, das insbesondere männliche Sexphantasien (Idioten mit errigiertem Penis) zugute kam und ihnen Rechtfertigung gab. Weibliches Empfinden, das wesentlich beziehungsorienterter ist, kam dagegen zu kurz.

        Sexualstudien zeigen auch, dass sich weibliche Erotik eben nicht bei ständig wechselnden Partnern am besten entfalten kann, sondern in glücklichen (!) Partnerschaften am zufriedenstellendsten sind.

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    Erwin Scherer 26. Juni 2014 at 21:22 .

    Monotheistische Religionen sind alle samt Kunstgebilde. Dieser Unfug, nichts anderes ist das, war nur in naturreligiösen Gesellschaften verankerbar, das man dem Mann, der die dickeren Muskeln und den Wehrstand (Gesellschaftliche Macht nach Aussen) überproportional repräsentierte Privilegien verschaffte, die den Preis: “ Ich glaube an den Ein-Gott-Glauben“ als Preis hatte.

    Die Hexenverbrennung war das Beseitigen geistigen Wissens um Gott und Göttin in der Naturreligion, also viele Gottheiten beiderlei Geschlechts. Da hat dann die Drückerkolonne der Super-Juden, also Juden, die den Messias der Juden in Jesus erkannt haben wollen (= Christentum), sich mit diesem Frevel nur etablieren können, dort, wo sie nie hingehörten…ausserhalb des Judentums! Moslems haben die gleiche Logik angewandt, sexuelle Unterdrückung und gesellschaftliche Unwichtigkeit der Frau als Mittel zur Wahl für diesen Unfug an zu bieten.

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    ursula baatz 26. Juni 2014 at 00:37 .

    Patriarchal sind alle Religionen: in den Hindu-Traditionen heißt es u.a., dass eine Frau immer der Autorität eines Mannes zu gehorchen hat – zuerst dem Vater, dann dem Ehemann, dann dem Sohn. Im Buddhismus gilt die Geburt als Frau nicht wünschenswert, und auch Buddha = Erwacht kann eine Frau nach einer weit verbreiteten traditionellen Sicht nicht werden, da ein Buddha männliche Merkmale hat. Die älteste Nonne ist dem jüngsten Novizen untergeordnet, usw. Die Beispiele aus den asiatischen Religionen lassen sich unschwer vermehren. Die religiösen Überlieferungen sind alle patriarchal.

    Und noch eine Frage: wo bleiben denn die weiblichen Gottesbilder, die sich in der hebräischen Bibel finden? Gott wurde auch weiblich imaginiert, wenngleich nicht dominant.

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    Antje Schrupp 25. Juni 2014 at 13:53 .

    @Simone – Zur Männlichkeit des Gottesbildes darf ich vielleicht auf meinen Artikel kürzlich genau zu diesem Problem hinweisen: http://www.freitag.de/autoren/antjeschrupp/mutter-unser

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      Schöne Königin 4. November 2014 at 14:37 .

      Ehrlich gesagt, wüßte ich nicht, wo ich als mehrfache Mutter in der feministischen Theologie der letzten Jahre willkommen gewesen oder repräsentiert worden wäre! Es dominierten die durchgegenderten Lesben!
      Ich stehe nicht zu diesem Mainstream und einem „Familienbild“ bis hin zur EKD auf Kosten von Kind, Frau (und auch Mann). Ja, vielleicht fänden sich Brücken von einer „schönen Königin“ wie Birgit Kelle mit einem „neuen Feminismus“ der „New Women For Europe“ zu einer Schnittstelle der FT? Ist aber gar nicht nötig! Denn Selbst geworden, läßt es sich besser ohne jede Religion leben!
      Zu erwarten -soziale und gravierende, gerechte Veränderung – ist von Gott Politik jedenfalls nichts- nicht von dem einen, nicht von dem anderen Grüppchen-Clübchen. Beispiel: Armut imAlter. Das ist „christliche“ Hierarchie!
      http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/jetztmalehrlich/jetztmalehrlich-sendungsseite-100.html

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    Simone Wachter 25. Juni 2014 at 13:20 .

    Ein sehr guter Text. Antje Schrupp spricht wichtige Punkte an. Dass Männer in allen Religionen bis heute das Heft in der Hand halten, ist aber auch teilweise die Schuld der Frauen selbst, da sie dieses arrogante Gebaren leider zu oft tolerieren. Auch heute noch. Speziell heute noch.

    Was ich traurig finde: Dass in allen Monotheismen Gott stets per se als männlich imaginiert wird. Da sehnt man sich als Frau beinahe antike Zeiten zurück, in denen es noch Götter und Göttinnen gab. Selbst wenn man sich natürlich darüber im Klaren sein muss, dass Frauen auch in der polytheistischen Antike trotz all dieser weiblichen Gottheiten in einer patriarchalen Gesellschaft leben mussten. Aber das Göttliche hatte dennoch auch ein weibliches Gesicht.

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    Herbert Turetschek 25. Juni 2014 at 11:59 .

    …und nicht zu vergessen: Die Hexenverbrennungen – ein Thema, das bis heute nicht aufgearbeitet ist.

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      Herbert Turetschek 25. Juni 2014 at 20:16 .

      Jetzt mach ich doch ein bisschen Werbung für mich: In meinem Büchlein „Herbert Turetschek: Knabenchor – Terror, Horror, Missbrauch. Am Beispiel der Regensburger Domspatzen“ ist auch ein Kapitel der Hexenverbrennung gewidmet. Zu beziehen ist das Buch über mich, siehe Linke oben (Herbert Turetschek)!

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