Franziska – die Spirituelle

Franziska aus Schlehdorf glaubt nur einen Glauben, den sie auch erlebt. An die Seelen ihrer verstorbenen Mutter und ihres verstorbenen Bruders beispielsweise. Die sind da, wenn man nur genau genug hinhört und alle Kanäle aufmacht, meint Franziska. Diskutiert mit uns über die vierte Protagonistin unserer Dokumentation: Franziska.

11 Kommentare

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    K.-H.Heidenreich 6. November 2014 at 10:29 .

    Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
    Werner Heisenberg (1901-1976)

    Ein Atheist ist für mich ein Egozentriker K.-H.H.
    Gerd W. Heyse über
    Egozentriker „In jeder seiner kleinen grauen Zellen sitzt er lebenslänglich ein“.

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      Warmduscher 6. November 2014 at 12:25 .

      Oh, Physiker zitieren kann ich auch:
      „Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber reichlich primitiver Legenden.[…] Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens.“
      Albert Einstein (1879-1955)

      Eigentlich sollten sie nach der Lektüre dieses Blogs langsam gelernt haben, das Atheismus nichts weiter als das Ablehnen einer unbewiesenen Gotteshypothese ist.

      Oder unterstellen sie einem Afeeisten auch Egozentrismus, weil er nicht an Feen glaubt?

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      Julia 6. November 2014 at 13:48 .

      Also da muss ich „Warmduscher“ recht geben! Ich finde es schon sehr anmaßend, wie sich H. Heidenreich über Menschen äußert, die nicht an Gott oder die Bibel glauben. Werte wie Nächstenliebe, Verantwortung für die Natur und unsere Gesellschaft, soziales Engagement und Empathie für schlechter gestellte, muss nun wirklich nicht religiös motiviert sein um „wertvoll“ zu sein! Im Gegenteil, mir persönlich sind Menschen lieber, bei denen ich weiß, sie engagieren sich für die Sache selbst und nicht um einen guten Stand im „Himmel“ zu erreichen. Es mangelt manchen hier schon sehr an Respekt für das Leben anderer und Toleranz für dessen Lebenseinstellung. Das Forum hier soll doch konstruktiver Austausch sein und nicht ein sich Prügeln, wer den richtigen Glauben hat! Das passiert doch in der Welt schon genug!
      Und zu Franziska möchte ich sagen: Wenn sie nach diesen schweren Schicksalsschlägen einen Weg findet, damit klar zu kommen, warum sollte sie sich dann auf ihren Geisteszustand untersuche lassen müssen? Es ist IHR Erleben und IHRE Art. Sie tut keinem damit weh! Warum muss ich das in Frage stellen? Ich kann Franziska gut verstehen, auch wenn ich persönlich ganz anders denke und erlebe. Jeder macht seine Entwicklung. Ich bin heute sehr froh, dass ich keiner Kirche oder Glaubensgemeinschaft mehr angehöre, früher wollte ich als Nonne leben. So kann’s gehen…. Und die Wahrheit an sich kennt eh keiner. Ich glaube im Hier und Jetzt nur das was ich sehe und erlebe, halte mich lieber an die Naturwissenschaft. Ich bin auch ohne Gott und Jenseitsaussicht sehr glücklich über jeden Tag, den ich hier erleben darf! Aber das kann für jeden anders sein.

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      Wanda 6. November 2014 at 14:07 .

      K.-H. Heidenreich 10:29
      – jeder hat so seine Ansichten, bei den meisten sind sie mehr oder weniger hart erarbeitet. Nur ganz selten dürften es zu Erleuchtungen gekommen sein.
      Bei Ihnenbin ich mir nicht ganz sicher: gibt´s auch mal eigene Gedankengänge anstatt nur zitieren und/oder esoterisch verworrene Verse ?

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    K.-H. Heidenreich 5. November 2014 at 12:54 .

    Im Griechischen gibt es vier Arten der Liebe.
    Agape = bedingungslose Liebe.
    Philia = beiderseitige Anerkennung.
    Storge = Zuneigung von Eltern zu Kindern und umgekehrt.
    Eros = Jene aufwärts strebende Kraft die zwischen der Sinnenwelt
    und den Ideen, das göttliche Schöne sucht. Platon, Sym.199c

    Der neue Bund,
    ist ein Vertrag, der durch das ertragene Leid des Sohnes
    die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen brachte.
    Im Paradies war es die Nächstenliebe – (Altruismus),
    der neue Vertrag will dass sich die Menschen wenigstens vertragen.
    In der Nachfolge unseres Erlösers, im Denken, Fühlen und Wollen
    sichern wir unseren Ertrag für die Ewigkeit.
    Wenn des Dasein’s Pflicht erfüllt,
    ist die Seele lichterfüllt.
    lateinisch restaurare ‚wiederherstellen‘)
    griechisch staurós „Kreuz“,

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      Wanda 6. November 2014 at 00:14 .

      – K.-H. Heidenreich
      Vielleicht sollten Sie Ihren religionsunterricht-artigen und sprach-belehrenden Beitrag noch einmal selbst überprüfen:
      – Im Paradies war es also Nächstenliebe zwischen den beiden einzigen Menschen Adam und Eva ? Das wollen die Christen doch wohl nicht hoffen: es sollte sich doch wohl um die spezielle, gefühlsbetonte und heterosexuelle Liebe zwischen Mann und Frau gehandelt haben, oder ?
      Man stelle sich vor, die Gefühle zwischen den beiden wären nur reiner Altruismus gewesen…

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    Elvenpath 4. November 2014 at 19:45 .

    Leute, die meinen tote Menschen zu hören, oder zu sehen, sollten sich auf ihren Geisteszustand hin untersuchen lassen.

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      Franziska 4. November 2014 at 22:07 .

      Hallo Elvenpath,
      ich höre und sehe sie nicht etwa so wie ich z.B. dich hören und sehen könnte, wenn wir uns unterhalten würden.
      Du beziehst dich auf die Stelle, an der ich sage, dass sie da waren und mich gehalten haben.
      Das war nicht sichtbar oder hörbar, dafür umso spürbarer!

      Beste Grüße von Franziska (die sich abgesehen von ein bisschen Husten bester physischer und psychischer Gesundheit erfreut 🙂

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        Warmduscher 5. November 2014 at 23:11 .

        Hallo Franziska,
        schön das es dir gut geht. Der Husten geht bestimmt auch bald weg 🙂

        Deine Antwort an Elvenpath ist irgendwie typisch für viele Menschen mit religiösen Hintergrund oder spirituellen Erlebnissen oder Erfahrungen. Keiner will was auditiv gehört haben, keiner sieht was visuell, keiner riecht was olfaktorisch, keiner merkt was haptisch, aber trotzdem ist da irgendwas.
        Sobald man dann nachfragt was es denn nun ist, bekommt man in der Regel gesagt das da ein Gefühl sei.
        Das Problem ist, jeder hat Gefühle, die einen mehr, die anderen weniger. Allein durch unseren Hormonhaushalt ist z.B. die Gefühlswelt von Männern und Frauen sehr unterschiedlich. Frag mal einen Mann, der eine Östrogenbehandlung hinter sich hat 😉
        Nur ist es nicht völlig unlogisch und abstrus von den eigenen Gefühlen und Wahrnehmungen auf die Existenz von Seelen, Geistern und Göttern zu schließen, gerade auch weil die Neurowissenschaft und Psychologie schon recht viel über die Funktionsweise des Gehirns und das Zusammenspiel von Biochemie und Emotionen weiß?
        Hast du mal an das naheliegendste gedacht, das deine emotionalen Erlebnisse mit deinen Erinnerungen und deiner Trauerbewältigung ein ganz normales psychologisches Phänomen ist, was in deinem Kopf stattfindet?

        Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute!

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    Herbert Turetschek 31. Oktober 2014 at 20:03 .

    Ich fühle mich bei dem Ergebnis nur teilweise wahrgenommen. Die “Liebe” verbindet uns doch alle. “Der Freude des Lebens sich nicht entsagen” – dem kann ich nur voll zustimmen! Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

    Liebe Grüße
    Herbert

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    Julia R. 31. Oktober 2014 at 16:30 .

    Liebe Franziska,
    Euren Clip finde ich total schön! Und egal an was oder wen man glaubt, die „Liebe“ verbindet uns doch alle. „Die Freude des Lebens sich nicht entsagen“ Ja, das würde ich gerade den Weltreligionen sehr wünschen! Wer das kann, der liebt auch und wer liebt, lebt. Sehr schön! Tut gut Euch zuzusehen! Ich wünsche Euch weiterhin ein harmonisches Zusammensein!
    Gruß Julia

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