Über diesen Blog – die Mitmachdoku!

Eigentlich ist die Sache ziemlich klar: die Kirchen sind leer, die Fußballstadien voll. Genau so wie die Clubs, die Bars, die Yogaklassen. Aber heißt das – aus vorbei, der Mensch hat aufgehört zu glauben? Wir glauben nein. Auch die Wissenschaft sagt: Zumindest ein kleines Eckchen unseres chronisch vernünftigen Kopfs glaubt an etwas – ob nun bewusst oder unbewusst. Irgendetwas hat jeder in seinem Leben, das Halt gibt, Sinn stiftet. Nur – was ist das? Woran glauben wir? Gott, das Higgs-Teilchen, die Liebe?

Diese Frage wollen wir mit euch erst diskutieren und dann daraus einen Film machen. Eine Fernseh-Dokumentation mit eurem Input: Ob Kommentare, persönliche Geschichten, Fotos oder Videos – wir sind die Sammler, ihr die Regisseure und Autoren. Ob ihr Eure Namen dabei preisgeben wollt oder nicht – das entscheidet jeder selbst. Am Ende entsteht ein Film mit und über Euch und ihr könnt euer Werk im Fernsehen sehen. Sendeplatz: Bayerisches Fernsehen.

Über das Team

Christiane, Eva und Leonie

Christiane, Eva und Leonie

Vorweg: Wir wollen weder christianisieren noch aus dem Paradies entführen. Christiane und Eva sind einfach zwei junge Journalisten um die 30, die sich Gedanken machen. Packt man unsere geballte Erfahrung zusammen, dann haben wir Politikwissenschaften, Philosophie und Geschichte studiert. Wir mögen Fußball genau so wie Kaffeetrinken in der Sonne oder auch Momente der Stille und Einkehr. Wir freuen uns, Euch zuzuhören, mit Euch zu diskutieren, Euch zu antworten.

178 Kommentare

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    Luciano Remmets 2. November 2014 at 22:41 .

    05.04.2009 @ 12:11:27 von ludwig-muc
    Tags: leben [X],
    Erinnerungen eines Unbedeutenden
    Leben nach dem Tode:
    Ein Gespräch mit Heinz Flügel, evangelischer Schriftsteller und Tagungsleiter in der Evangelischen Akademie Tutzing
    Seit unserer gemeinsamen Reise 1967 nach Israel kurz nach dem Sechstagekrieg galt ich als der „Flügeladjutant“, als sein Kofferträger und bekam den Nik-name: Moshe (Diener des Herrn)
    Von da an schätzte er offensichtlich meinen unverbildeten Geist und meine oft recht eigenwilligen Schlußfolgerungen.
    So saßen wir einmal auf der Terrasse seines Hauses in der Traubingerstr. in Tutzing und er fragte mich unerwartet:
    „Moshe glaubst du an ein Weiterleben nach dem Tode, oder was hältst du davon? Du bist doch Katholik!“
    Eigentlich wollte ich antworten: Heinz, morgen erhältst Du von mir eine schlagfertige Antwort, aber das Thema schien mir nicht für einen Slapstick geeignet.
    Ich meinte daher: Heinz dazu habe ich zwei Überlegungen – „und die wären?“ – im Glaubensbekenntnis bekennen wir unter anderem die Auferstehung des Fleisches. Andererseits zeigt mir die Wissenschaft, soweit ich sie verstehe, daß die Zeit des Kosmos in dem wir leben zwar endlich sein wird, aber wann ist das? In Hundertmillionen Jahren oder Milliarden Jahren? Wir sprechen vom Diesseits und vom Jenseits. Was ist der Unterschied? – „ Ja, dazu will ich Deine Meinung wissen.“ – Nun, Heinz, ich erkenne das Diesseits in Raum und Zeit, Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Also ist für mich das Jenseits ausserhalb von Raum und Zeit, vielleicht, oder sogar wahrscheinlich, ohne Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Aber, wenn alle Zukunft von der Gegenwart zur Vergangenheit zermalmt wird, wo ist sie dann? Zumindest solange es noch eine kosmische Zukunft gibt, existiert auch die Vergangenheit, meine ich.
    „und wo befindet sich dann unser Leben nach dem Tode, deiner Meinung nach?“
    In der Vergangenheit! Alle unsere Vergangenheit geht mit uns, aber wohin? Ist es die Ewigkeit in die wir gehen? Ist es das, was wir mit Ewigkeit meinen?
    „Du meinst, wir sind nur mit unserer Vergangenheit im Jenseits?“
    Nein Heinz, nur in der Ewigkeit und das ohne Zukunft!
    „Ist das etwa was anderes als das Jenseits?“
    Ich meine ja.
    „Dann wäre es dann fürchterlich, auf alle Ewigkeit mit seiner Vergangenheit konfrontiert zu sein und damit in ihr leben zu müssen? Wo bleibt dann die Erlösung, die uns verheißen wurde?“
    Du meinst die Befreiung von Schuld usw.? Eingehen in das Paradies?
    „Ja, so ähnlich“
    Heinz, als meine Frau Annemarie verstorben und ich bei Ihrem Sterben zugegen war, fragte mich die Astrid (Kramer, war damals Sekretärin vom Freundeskreis) Moshe glaubst Du, das da noch was ist, nach ihrem Tod?
    Über m eine kurze Antwort: Nein!, war sie erschrocken und meinte: auch Du! bist dieser Meinung.
    Weißt Du Heinz, wenn man, wie ich und viele andere auch, erstmals einen für das Zusammenleben wichtigen Menschen sieht, wie er vom Tod ermordet wird, das war kein Sterben wie auf der Bühne, dann wirkt es wie Blasphemie: wen Gott liebt, den straft er!
    Aber zurück zum Leben nach dem Tode. Durch die Aneignung von Wissen oder Kenntnisse verliert man leicht die Simplizität des Glaubens und sucht seinen eigenen Weg zurück zu IHM von dem man gekommen ist, mit all der eigenen Vergangenheit. Die Hoffnung auf irgendeine Erlösung davon, ist das einzig und Unfassbare, was mir bleibt. Und das Paradies? Wo soll es sein – Milliarden Lichtjahre braucht das Licht von einem Ende zum anderen Ende des Kosmos und unsere Seele erst? Gibt es etwa innerhalb des Kosmos einen„exterritorialen Platz“ oder ist es in dem von mir gemeinten Jenseits und wann?
    „Und die Auferstehung etwa auch im Fleische?“
    Für mich unfaßbar, aber die Hoffnung auf Erlösung im christlichen Sinn, die bleibt mir noch. Ich weiß zwar nicht, wie sie aussieht aber warten wir es ab, wie alle, die uns vorausgegangen sind.
    Heinz Flügel suchte damals wohl das Gespräch, nachdem er den Tod schon in sich fühlte. Ob es allerdings für ihn ein Trost oder etwas anders war, habe ich von ihm nie erfahren.

  2. avatar
    K.-H. Heidenreich 28. Oktober 2014 at 13:01 .

    Hallo Julia
    Du kannst nur denken durch den Mittler Sprache,
    nur mit dem Sinne schauen die Natur. Adelbert von Chamisso

    Ich bin Wortgläubiger . Hier meine Beschreibung der Suche nach der Wahrheit.
    Die Menschen der Urzeit entfernten sich vom geheiligten Weg der Evolution.
    Sie nahmen Rauschmittel zu sich, zerstörten damit ihr Bewusstsein.
    Sie machten aus der Evolution eine Revolution, lat. Umkehr, das griechische
    Wort hierfür lautet Katastrophe.
    Sie entwickelten sich zurück in die Zeit von Gier und Gewalt.
    Aus dem Milden in ihrem Wesen wurde wieder das Wilde.
    Der Schöpfer war traurig und zornig über den Undank der Frevler und er zerstörte den Speicher des Ahnens mit den ganzen Erkenntnissen und Erfahrungen der Menschheit. Sie verloren das Wissen vom Plan der Welt, genauso wie den Sinn der Buchstaben und Worte

    Genesis 6,7
    Der Herr sprach :“Ich will den Menschen, den ich geschaffen, vom
    Erdboden vertilgen, vom Menschen bis zum Vieh und zum Kriechtier
    und zu den Himmelsvögeln. Denn es reut mich, sie gemacht zu haben.“

    Da sprach Jesus: „Siehe her Vater! Diese Sucht nach Bösem auf der Erde
    entfernt sich von deinem Geiste. Sie aber sucht dem bittern Chaos zu entfliehen und weiß nicht, wie sie hindurchkommen soll.
    Deshalb sende mich, Vater! Mit den Siegeln in der Hand will ich hinabsteigen,
    alle Äonen will ich durchwandern, alle Mysterien will ich erschließen,
    die Gestalten der Gestirne will ich zeigen, und den verborgenen heiligen Weg der Gnosis.

    Der Sohn brachte die Versöhnung. Ich glaube an das geschützte Wort Versöhnung- (das Wort Vertöchterung ist undenkbar).
    Mitleid, Sanftmut und Nächstenliebe waren Attribute welche nicht mehr im
    Erbgut der Menschheit enthalten waren. Bis einer der bereits in die Totalität
    In die Ewigkeit des Lichtes, eingeboren war, zurückkehrte in die Welt des
    Werdenden. Allein mit der Sehnsucht nach der Wahrheit im Herzen, aber
    dem Risiko des Scheiterns beladen, schuf AMNOS, das Lamm, den Weg von
    der AMNESIE, durch Erinnerung, MNEME, zur AMNESTIE und damit zur
    Reevolution, der allmählichen Wiederkehr der geistigen Funktionen.

    Johannes 1,14
    Und der Logos wurde Fleisch und wohnte unter uns,
    und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit
    als des Eingeborenen vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

  3. avatar
    K.-H. Heidenreich 27. Oktober 2014 at 20:21 .

    Hallo Julia

    O ihr, an so viel ›letztem Wissen‹ Leidenden,
    wie seid ihr oft instinktlos im Entscheidenden!
    Christian Morgenstern

    Meine Bewertung für Instinkt hat eine höhere Stufe und ist dann besser begreifbar wenn man Menschen als instinktlos bezeichnet. Im übrigen besteht das Wesentliche der menschlichen Seele aus dem letzten Unteilbaren der Tierseele. Der Eigentümlichkeit. Lateinisch bedeutet, animus = Seele und animal = Tier.
    Tiere wissen dass. Meine Katze weiß durch ihre Erfahrung dass es nach einem Blitz donnert, und ist zu dem Zeitpunk bereits unterm Sofa. Für mich schlägt sie den amerikanischen Wissenschaftler, der die Entstehung der Welt mit -Urknall- bezeichnete, um Längen. Erst Urblitz, dann Urknall. (Vielleicht fürchtete er die Nähe zu dem Satz der den Anfang der Welt beschreibt –
    „Es werde Licht“. Tiere wissen dass, wir können wissen warum.

    O Mensch, du bist des Tieres höher Wesen
    gewalt’gen Willens, überreich an List
    in seinem Auge aber magst du lesen
    ob du ihm Gott, ob du ihm Teufel bist.
    Emil Gött

    1. avatar
      Julia R. 27. Oktober 2014 at 20:30 .

      Hallo H.-K. H.
      hmmm, ich würde Dir gern besser folgen können. Du scheibst so kryptisch. Aber den Satz von Morgenstern finde ich gut 🙂 Mich würde total interessieren, wie sich für Dich ganz persönlich Glaube zeigt. So ganz banal im Alltag. Magst was davon erzählen?
      Lg, Julia

  4. avatar
    K.-H. Heidenreich 27. Oktober 2014 at 10:17 .

    hallo Alex
    Deine Gedanken zur Evolution entsprechen
    auch meinen die ich in Reime fasste.
    anima – animus
    instinktiv – distinktiv
    Ein jedes Tier strebt im Leben
    zum Vorbild, durch die Art gegeben.
    Es fehlt im Wille zu gestalten
    Instinkt und Trieb bestimmen das Verhalten.
    Ob Böse, ob Gut , der Mensch nur erkennt.
    Der Wesenheit Vielfalt, durch sein Urteil, getrennt.
    Sorge um Nachzucht findet er klug.
    Die List des Kuckuck`s nennt er Betrug.
    Freiheit zu entscheiden bringt Last ihm und Gnaden
    Die Arche der Seele wird durch den Willen beladen.
    Sie birgt wie du willst, die Sanftmut der Taube
    Oder Kühnheit des Falken beim zielsicheren Raube.
    Der Seele Vielfalt bringen die Sterne
    dem Mensch wie dem Tier,
    versuch gut zu wollen,
    so wird sie dir Zier.
    K.-H. H.

    1. avatar
      Julia R. 27. Oktober 2014 at 11:14 .

      Hallo K.-H.H.

      Du kannst schön schreiben, gefällt mir! Zum Inhalt: Aber wer von uns weiß denn wirklich, ob nur wir Menschen so vernunftbegabt sind? Zum Tier schreibst Du: „Instinkt und Trieb bestimmen sein Verhalten…“ Das bezweifle ich sehr stark! Mir fällt auf, dass gerade in religiös, gläubigen Kreisen diese Meinung sehr stark vertreten wird. Klar, man redet uns ein, wir seien die Krönung der Schöpfung. Und wenn man dann die Gräueltaten der Menschheit dem tierischen Verhalten gegenüberstellt, wird mit dem Argument des „freien Willens“ zugeschlagen. Ich habe mich viele Jahre mir der Psyche des Tieres, insbesondere der Pferde beschäftigt. Und ich kann nur sagen, sie ist der unseren nicht all zu fern. Wenn man es wissenschaftlich betrachtet, so ist z.B. das Limbische System im Gehirn, in welchem sich unsere gesamte Gefühlswelt abspielt, bei jedem Säugetier gleich gut ausgebildet. Das heißt, dass auch eine Maus in der Lage ist, die selben Gefühle zu empfinden wie ein Mensch. Ich finde es arrogant, dass sich der Mensch als so „Out Standing“ betrachtet. Das ist mitunter ein Grund, warum ich die Religionen samt deren Inhalte insgesamt ablehne. Man könnte auch sagen, nur wir Menschen sind so „dumm“ und glauben an von Menschen selbst gemachte Religionen und deren Götter. Das Tier ist da schon viel weiter, es kümmert sich darum nicht. Aber wie auch immer es sein mag, mich persönlich stört dieser Erhabenheitsanspruch der Menschheit sehr. Alles ist immer eine Sache des Blickwinkels. Man kann den Menschen auch aus einem Blickwinkel betrachten, aus dem er dem Tier in vieler Hinsicht unterlegen ist. Und mal ehrlich, evolutionär gesehen sind wir nun mal auch nichts anders als ein Tier. Ein Raubtier…..

      1. avatar
        Wanda 29. Oktober 2014 at 17:56 .

        Julia R. 11:14
        – teile Ihre Meinung über die Tiere.
        Wenn ich mit meinen inzwischen reichlich angesammelten Jahren die (von Kind an) Begleiter meines Lebens Revue passieren lasse, dann kann ich nur berichten, dass sie allesamt ihren ganz eigenen unverwechselbaren Charakter hatten, z.T. ausgeprägter als so mancher stromlinienförmige Mensch.
        Wer erlebt hat, wie z.B. ein Hund um seinen Halter trauert und mitleidet, wie er versucht ihn aufzumuntern und zu animieren, wie das Tier ganz eindeutig ein schlechtes Gewissen zeigt, wie es Freundschaften unter seinesgleichen eingeht, Sympathien und Antipathien verteilt, wie es sich auf die Suche nach seinem Halter macht, den es vermisst ungeachtet einer guten Versorgung, der kann diese plakative „Instinkt und Trieb“ Klassifizierung nur nachsichtig belächeln.
        Letztere entspringt einer ganz simplen Unkenntnis und dem religiös bedingten arroganten Anspruch „Krone der Schöpfung“ zu sein, und auch in der unseligen Forderung begründet ist, „sich die Erde untertan zu machen“.
        Ethisches und humanes Handeln beweist sich übrigens auch im Umgang mit der Kreatur…

  5. avatar
    K.-H. Heidenreich 25. Oktober 2014 at 11:50 .

    Es gibt drei Dinge im Kosmos

    ER = den Geist der Ewigkeit
    SIE = die Materie
    ES = Wesen aus Geist und Materie

    AMEN = so sei ES
    ES ist vollbracht – die letzten Worte des Gekreuzigten.

    „Wer nun meint, die wunderbare Ordnung und unglaubliche Beständigkeit des Himmlischen, aus der alle Aufrechterhaltung und alles Leben aller Dinge herrührt, sei ohne Geist, der ist selbst für geistlos zu halten.“ – Cicero

    vergleiche mit dem Alphabet der Vatersprache in meiner website, vatersprache.info

    1. avatar
      Wanda 25. Oktober 2014 at 16:36 .

      K.-H. Heidenreich 11:50
      – die Materie ist unzweifelbar existent. Den Geist und das Mischwesen aus diesen Beiden müsste man noch nachweisen.
      Bis dahin bleibt es ein Gedankenkonstrukt, d.h. reine Spekulation oder auch Glaube genannt, einverstanden ?

  6. avatar
    rainer 24. Oktober 2014 at 20:52 .

    Wanda 28.08.2014 19:43

    Hallo Wanda,
    Ihr Beitrag ist schon etwas älter, dennoch habe ich mir ihn mal genauer angeschaut.
    Eine gewisse Arroganz ist Ihnen nicht abzusprechen.
    Sie bezeichnen sich zu recht als einzigartiges Individuum, das sind wir Alle.
    Sie WISSEN also, dass Sie nach Ihrem Ableben wieder Teil des Ganzen werden.
    Ihrer Philosophie folgend, kann es ein GANZES nicht geben, denn dieses Ganze wäre GOTT, oder wie immer Sie es bezeichnen wollen, und diesen verneinen Sie.
    Sie WISSEN! Andere stellen sie in die Ecke der Ahnungslosen und Phantasten.
    Sie wissen auch, dass mit dem Tode alles vorbei ist. Woher?
    Viele Menschen haben nicht Angst, wenn alles vorbei ist, sie haben Angst vor dem was folgt, hervor gerufen durch die Doktrin, und das desktrukive Verhalten der Religionen. Hierin gebe ich Ihnen recht.
    Nocheinmal! Sie glauben an keinen Gott, oder ähnliche Wesenheiten.
    Nocheinmal! Ich glaube unverrückbar an Gott.
    Das Zitat von Kant, welches Sie anführen, kann auch das Gegenteil, von dem was Sie erreichen möchten, bewirken.
    Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie die Welt und das Leben „funktionieren“, und wer das iniziiert hat.
    Nur bloßer Zufall?
    Viele Naturwissenschaftler geben mittlerweile zu, und ziehen in Erwägung, dass es ETWAS geben muß, was all das steuert.
    Es liegt mir fern, Sie zu missionieren oder zu bekehren, werden Sie in Ihrem Glauben glücklich, doch hören Sie auf andersdenkende zu verunglimpfen.

    1. avatar
      Alex Anders 24. Oktober 2014 at 21:30 .

      hm – ja …
      Als es vor 26 Millionen Jahren auftauchte und die vielen Feinde um sich sah dachte das Chamäleon
      “ werde meine Äusseres ändern, mich meiner jeweiligen Umgebung anpassen und kann somit nicht erkannt werden “
      und es ging in sein Laboratorium und entwickelte die Dinge
      Es konnte nicht denken und es hatte auch kein Laboratorium ? Hm …
      Ah ja, die Evolution war es, sie konnte denken und hatte ein …
      Nein, sie hat auch kein Laboratorium und kann auch nicht denken ? Hm …
      Der Zufall ware es dann eben, nein – hat ebenso kein Hirn und kein … Hm …

      Aber der Raubfisch, welcher am Meeresboden lauert
      Ein Stab auf dem Maul oben angewachsen, am Ende als eine Art Wurm geformt, mit welcher er wedelt und andere Fische anlockt und die meinen dann und nähern sich – und Schnapp, das wars
      Er dachte sich das aus und montierte diesen Stab mit Wurmart ?
      Wohl nicht mit seinem Raubfischhirn

      und Fisch, der Liebestolle, ist da noch
      Fischin braucht er, lieben will er
      Düster die Meerestiefe, beginnt er farbig zu leuchten, ähnlich einer Discokugel, strahlt er in sämtlichen bunten Farben und Fischin sieht und kann nicht widerstehen und …es ist vollbracht
      Wer erdachte diese sinnvollen Konstruktion, entwickelte die chemisch, elektronischen Eigenschaft,
      der Fisch … ? Hm …

      Büsche gäbe es da noch, welche, zu dicht beieinander stehend, sich selbst entzünden um den Samen Platz zu machen, damit sich neue Büsche bilden können
      Ein Busch denkt ?

      und der Mensch, wir
      wurden wir entwickelt, erfunden oder entdeckt ?
      Egal wer oder was es war und wie man ES nennt
      Um zu entwickeln, erfinden oder zu entdecken, denken ist dazu notwendig um Dinge zu gestalten, zu formen und den Impuls zu geben, zu leben
      doch egal wer oder was es war, es hat uns entwickelt, erschaffen, ES kann denken
      und täglich fordert es uns, es ihm gleich zu tun – zu denken
      um endlich zu verstehen – versteht ihr … ?

    2. avatar
      Wanda 24. Oktober 2014 at 22:18 .

      Rainer 20:52
      – verstehe nicht ganz was Sie wollen.
      Vorab: in meine Äusserungen habe ich „meine“ Überzeugung dargestellt und das „Ganze“ ist für mich das was existiert, meinetwegen das Universum, aber keineswegs ein wie auch immer gearteter Gott.
      Dass Sie unverrückbar an Gott glauben ist Ihre ureigenste Sache. Wer sollte etwas dagegen haben ?
      Fühlen Sie sich etwa deswegen verunglimpft weil ich nicht glaube sondern für mich das Wort „wissen“ in Anspruch nehme?
      Möchte wiederholen: solange nicht das Gegenteil bewiesen wird, gehe ich davon aus, dass im Universum alles mit rechten Dingen zugeht und weder ein Gott noch Dämonen, weder Hexen noch Geister in den Ablauf der Dinge und die Naturgesetze eingreifen.
      Und meine Ausführungen im Detail kennen Sie ja…
      Noch etwas: man muss das Wissen und Erkenntnisse beseite schieben oder ganz ausser Acht lassen um damit Platz für den Glauben zu schaffen…

  7. avatar
    Veronika 12. Oktober 2014 at 16:28 .

    Lassen Sie mich ergänzen: Bei der heutigen Ausgabe von „dorfgeschichten“ über das Klosterdorf Speinshart hätte man ruhig im Bericht noch ergänzen können, dass diese „Initiative“ auf den MdB a. D. (CSU) Georg Girisch, sowie den MdL Ernst Michl + ?) (CSU) – einen Verwandten des leitenden Abtes Hermann Kugler aus Windberg zurückgeht. Diese haben wie die Europaabgeordnete Monika Hohlmeier (Verwandte der dortigen Äbtissin Lätitia Fech) und noch weitere, gut und finanzbezogen mit Staatsmitteln mitgeholfen, dass die oberpfälzer Klöster Speinshart, Ensdorf und nicht zu vergessen Waldsassen mit insgesamt sicher über 200 Mio Euro. wahre Kleinodien werden konnten. Das ehem. Kloster Tepla (CZ bei Eger) wie auch das Kloster Kladruby (CZ) wird es aber kaum zusätzlich zur Gesamtmissionierungsabsicht geben. 😉

  8. avatar
    Veronika 12. Oktober 2014 at 16:20 .

    @AHB-Bloger: So gehts ja wohl nicht. Hier einfach einen Link einbringen, und sich das Kommentieren sparen! 😉
    Nicht böse sein, aber ich sehe die Unternehmungen des BR, die seit einigen Jahren ausschliesslich auf „christlich“ und „christliche Heimat“ laufen, durchaus sehr kritisch. Auch im Format „stationen“ berichten ausschliesslich die sog. „Großkirchen“ über andere Weltanschauungen. Nennen wir es nicht „Christianisierung“, nennen wir es aber trotzdem „Missionierung“ oder „Neuevangelisierung“. Alternative Lebensentwürfe sind hier nur als Gruselberichte zur seligmachenden Kath. Kirche zu erleben. Wenn Bayern auf diese Weise zukunftsweisend werden will? Gerne, aber bitte bedenken, dass Tschechien laiizistisch verfasst ist, und sich dann möglicherweise von Bayern abwenden wird.

    1. avatar
      Wanda 12. Oktober 2014 at 17:39 .

      Veronika 16:20
      – bin der gleichen Meinung: dem Sender mangelt es an Neutralität. Leider muss man feststellen, dass nicht nur in Bayern sondern generell in Deutschland die vollständige Trennung von Staat und Kirche eine Illusion ist.
      Vor diesem Hintergrund sollte man sich deshalb hüten, voreilig mit dem Finger auf jene Religionsgemeinschaften zu zeigen, für die Staat und Religion eine Einheit bilden sondern erst einmal im eigenen Hause die Trennung vollziehen (siehe Kirchensteuer, siehe Bezahlung des Klerus etc.) …

  9. avatar
    K.-H. Heidenreich 8. Oktober 2014 at 15:14 .

    rainer 8.10.2014

    Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumen lässt. William Shakespeares – Hamlet,

    Wenn die Seele nicht schön ist, kann sie das Schöne nicht sehen. Plotin

  10. avatar
    rainer 7. Oktober 2014 at 14:09 .

    Glaube hängt von der perönlichen Einstellung ab. Die Frage ob es einen Gott gibt, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Den Gott, den die Katholische Kirche propagiert, existiert so nicht. Er ist kein alter Mann mit weissem Rauschebart. Gott ist Alles das Ist. Alles!! Gott liebt alle Menschen, auch die, die ihn infrage stellen
    Nach Ansicht der Kirche ist Gott strafend, rachsüchtig, fordernd und selbstherrlich. Die Kirche maßt sich an, unfehlbar zu sein. Die Geschichte zeichnet hier ein anderes Bild.
    Gott hat uns Menschen den freien Willen gegeben, wir können daher agieren wie es uns beliebt, gleichgültig was wir anstellen, Gott wird uns dafür nicht bestrafen. Das erledigen weltliche Gerichte. (Die nötig sind um ein einigermaßen funktionierendes Zusammenleben zu gewährleisten).
    Würde Gott uns, ob des Ausübens des freien Willens bestrafen, würde er sich selbst in Frage stellen. Der freie Wille ist unumstößlich!
    Was mich so sicher macht, dass es einen Gott gibt? Ich war schon drüben, ich habe ihn erlebt!!!!

    1. avatar
      Julia R. 7. Oktober 2014 at 20:21 .

      Hallo Rainer,
      interessant was Du erlebt hast! Und interessant, WIE unterschiedlich doch Wahrnehmungen und Erlebnisse und „Wahrheiten“ sein können! Ich war auch „drüben“, schon öfter, aber Gott oder ähnlichem bin ich nicht begegnet. Es waren zwar immer wieder interessante Nahtoderlebnisse, aber ich gehe davon aus, dass es ein medizinisches Phänomen ist. Das was man „glaubt“ oder sich unbewusst wünscht, erlebt man vielleicht dann „drüben“. Aber mal ehrlich, ist es eigentlich so wichtig ob es Gott gibt und in welcher Form? Leben wir doch einfach so, wie es uns unser Verstand, unsere Sozialisierung und unser Anspruch an die Humanität vorgibt und behandeln wir unsere Mitwelt so, wie wir selbst gern behandelt werden würden. Benutzen wir unsere Möglichkeit zur Empathie und öffnen unser Herz füreinander. Dann könnten wir gelassen ableben, unsere Vergänglichkeit akzeptieren und uns überraschen lassen 🙂

      1. avatar
        Herbert Turetschek 7. Oktober 2014 at 22:12 .

        Ich sehe es ähnlich so wie Rainer: Gott ist es völlig egal, ob einer glaubt oder nicht, ob jemand frei entscheiden kann, das weiß ich nicht, aber die Hoffnung in diesem Punkt, dass der Mensch es kann, die stirbt zuletzt!

      2. avatar
        rainer 8. Oktober 2014 at 14:26 .

        Hallo Julia,
        Du hast mit Deiner schönen und treffenden Aussage den Kern getroffen.
        Jeder sollte dem Nächsten den Raum lassen, den er selbst für sich in Anspruch nimmt. Damit wäre bereits ein Grundübel, auf dieser Welt, beseitigt.
        Dass Nahtoderfahrungen ein medizinisches Phänomen sind, glaube ich nicht.
        Diese Thematik muss man, davon bin ich überzeugt, höher ansiedeln.

    2. avatar
      Wanda 7. Oktober 2014 at 23:36 .

      Rainer 14:08
      – die plakative Behauptung, dass der besagte Gott alle Menschen liebt, sollten Sie den ausgerechnet von seinen Verkündern missbrauchten Kindern und Schutzbefohlenen verständlich machen. Dürfte schwer werden… Von all den anderen unschuldig leidenden Menschen und Opfern auf unserem Planeten ganz zu schweigen. Da wird dann auch der in Aussicht gestellte jenseitige Lohn absurd…
      – Für Nahtoderfahrungen gibt es durchaus Erklärungsansätze und zwar, dass der versiegende Input von aussen das Hirn nochmals kurz zu Höchstleistungen aufläuft. Wissenschaftler vergleichen das mit einem Motor, der im Leerlauf wesentlich höher dreht als unter Belastung.
      – Eine weitere plausible These: das Gehirn wird mit den nachlassenden Körperfunktionen von Atmung und Kreislauf weniger durchblutet, ergo weniger sauerstoffversorgt, und das ruft bekanntlich rauschähnliche Zustände hervor…

      1. avatar
        rainer 8. Oktober 2014 at 14:15 .

        Hallo Wanda,
        Dass Gott alle Menschen liebt, heißt nicht, dass Er alle Leiden von den Menschen fernhält. Gott kann nicht für alle Übel dieser Welt verantwortlich gemacht werden. Das Elend, welches Sie ansprechen, ist Menschen gemacht.
        Sie versuchen das Phänomen „Nahtoderfahrung“ auf die wissentschaftliche Ebene zu heben.
        Die Wissenschaft nähert sich diesem Thema sehr zögerlich, hat bestenfalls rationale Erklärungen parat. Nahtoderfahrungen gehen darüber hinaus.

        1. avatar
          Wanda 8. Oktober 2014 at 18:13 .

          Rainer 14:15
          – nun, man kann nicht ein positives Erlebnis als sozusagen Beweis für die Existenz eines liebenden Gottes in die Diskussion einbringen.
          Dann müssten im Umkehrschluss die unzähligen Fälle von unschuldigen Opfern und unverschuldetem Elend der Millionen von Menschen auch als Gegenbeweis für dessen Existenz gelten dürfen, oder ?
          Wie hätten Sie es denn nun gern ?

          1. avatar
            rainer 8. Oktober 2014 at 20:17 .

            Wande 18:13
            – wenn ich richtig verstanden habe, geht es bei diesem Blog um – woran glauben Sie –
            Ich glaube an die Existenz eines liebenden Gottes, und Sie an Seine Nichtexistenz. So einfach ist das.
            Lassen Sie mir meinen Glauben, und Sie gehen ihrem nach.
            Es liegt mir fern, Sie , oder Andere von der Existenz eines Gottes oder einer anderen höheren Instanz zu überzeugen, auch möchte ich niemanden missionieren.
            Um zu verstehen, weshalb wir hier sind, bedarf eines tiefgreifenderes Verstehens, ansonsten bleiben einem die Hintergründe relativ verschlossen.

            Nochmals! Für das Elend, das Unrecht und den Zustand in dem sich unsere Erde befindet, sind wir Menschen verantwortlich.
            Das Leben, so wie es sich darstellt, muss jeder für sich meistern. Einer hat mehr, der Andere weniger Glück, das gehört zum Geschick des Lebens. Man kann sich nicht hinstellen und sagen: „Nun lieber Gott mach mal für mich“

            Wenn Sie etwas tiefer in diese Materie einsteigen möchten, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

          2. avatar
            Julia R. 8. Oktober 2014 at 21:36 .

            Rainer 20.17 Uhr

            Danke Rainer! Finde ich gut was Du sagst! Es geht in diesem Projekt um „Woran Glauben“ und nicht „Wer hat Recht“! Daran sollten wir uns immer wieder erinnern und uns bemühen, dass der Austausch hier nicht zum Streiten wird. Ich finde es total interessant und bereichernd, wie unterschiedlich Menschen glauben, denken und sich Lebensenergie holen. Und wenn Du, Rainer, bei Deinem Nahtoderlebnis Gott erfahren hast, ist das Dein Erlebnis, welches DICH total geprägt hat. Wenn ich bei meinen Nahtoderlebnissen Gott nicht begegnet bin und ich es (einstweilen) medizinisch begründe, ist das eben meine Erfahrung. Und wer weiß schon, was er morgen denkt?? Ich würde mir mehr gegenseitiges Interesse wünschen. Offene Ohren für das zu haben, was der andere glaubt, auch wenn es bei einem selbst ein Haarsträuben verursacht. Ich packe mich an der eigenen Nase, das ist gar nicht so leicht 🙂

        2. avatar
          Herbert Turetschek 10. Oktober 2014 at 15:02 .

          Wenn ich auch ein Nahtoderlebnis schildern darf (ich wäre als Kind fast ertrunken): Es war schön, leicht, überhaupt nicht erschreckend, angenehm…

    3. avatar
      Ernst 10. Oktober 2014 at 14:36 .

      Lieber Rainer,
      mir gefällt Dein Beitrag. Ich liebe Deinen Mut, zu sagen, dass Du weißt dass es einen Gott gibt. Ich wusste es schon mein Leben lang. Obwohl mein Vater extremer Atheist war. Auch stimme ich Dir zu, dass es Gott egal ist, ob wir glauben oder nicht (siehe das Gleichnis vom barmherzigen Samariter). Was Gott lediglich von uns möchte, ist dass wir dieses Leben (i.e. ich, andere und Gott) ein wenig verschönern. Das wir uns so sehen wie Gott uns sieht – als schöne Menschen.

      1. avatar
        rainer 10. Oktober 2014 at 15:49 .

        Lieber Ernst,
        ich danke Dir für Deine Zustimmung. Es hat weniger mit Mut zu tun, als mit Überzeugung. Zu meiner Nahtoderfahrung (als Kind) möchte ich hier und jetzt nicht näher eingehen, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt. Nur soviel, ich weiß seit meinem 4. Lebensjahr, dass ich eine Seele besitze.
        Möglicherweise hängt dies mit meiner NT-erfahrung zusammen?
        Seit dieser Zeit sind mir auch die Lehren der Kirche, insbesondere der Katkolischen, suspekt. Aber das ist ein Thema für sich.

  11. avatar
    Rolf 5. Oktober 2014 at 18:22 .

    Matthäus 6,26 ff
    Seht die Vögel unter dem Himmel an, sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.

      1. avatar
        Herbert Turetschek 5. Oktober 2014 at 18:58 .

        …und jetzt hat Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg auch bald keinen Pfarrer mehr: Sollte das nicht Anlass zum Nachdenken geben? Wie lange möchte die katholische Kirche denn noch mit der Taktik „Augen zu und durch“ weitermachen. Ist es nicht endlich Zeit über das Zölibat und diese Dinge nachzudenken, denn wie hat mir ein Freund aus Indien erzählt: Ein Mensch in Indien, der zur Ehe einen Rat erteilen würde und der nicht selbst verheiratet ist, der wird dort nicht ernst genommen!

      2. avatar
        Wanda 5. Oktober 2014 at 20:57 .

        Rolf 18:24
        – ein eigener Beitrag mit eigenen Gedanken ist gefordert. Was hat der Querverweis auf das Erntedankfest mit diesem Blog zu tun ?

    1. avatar
      Wanda 5. Oktober 2014 at 20:53 .

      Rolf 18:22
      Eine Variante:
      – Sehet die Kindlein und Schutzbefohlenen in den Händen der Nachfolger und Vertreter des Herrn. Sie sind werden unschuldig missbraucht und der Herr beschützt sie doch (nicht)…

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    zack 24. September 2014 at 20:09 .

    Dinge für die man keine Erklärung hat offenzuhalten fällt schwer. Einfach mal abwarten. Schnell etwas aus dem Hut zu ziehen was dem eigenen Wunschdenken entspricht ist einfach. Ich habe oft erfahren, dass bestimmte TM Gurus, Priester etc. ihr „Fachgebiet“ zu einem exklusiven Club machen wollen. Meist mit finanziellen oder machtpolitischen Hintergrund. Kann man eine höhere Autorität als „Gott“ anführen um bestimmte Ziele zu legitimieren? Ich wurde katholisch erzogen und da gibt es immer noch ein paar Fragen auf die ich immer noch keine Antwort habe: 1.) Warum braucht mein Gott mein Gebet oder meine Verehrung? 2.) Wieso werde ich für Nichtglauben bestraft, ich bin doch die Schöpfung Gottes (Wusste er nicht was er tut?)? 3.) Soll mein Nichtglauben die wahren Gläubigen prüfen (Ich bin also Kanonenfutte/Prüfstein für den wahren Gläubigen)? Ganz ehrlich, meiner Meinung nach fehlt einfach der Mut zu erkennen, dass man sich was vormacht. Wenn man damit besser durchs Leben kommt ok, aber andersdenkende zu terrorisieren im Name Gottes geht zu weit.
    Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, man kann fast nichts Schlimmeres anstellen als die Weltanschauung eines anderen Menschen zu kritisieren.

    1. avatar
      Alex Anders 24. September 2014 at 22:46 .

      katholisch erzogen bedeutet, im Glauben dieser Kirche, ihren Regeln und Gesetzen,
      kath. Kirche ca 1,10 Milliarden Mitglieder hat sie
      gibts noch
      Islam – ca 1,57 Milliarden
      Hinduismus – ca 900 Millionen
      Protestanten – ca 400 Millionen
      Mormonen – ca 13 Millionen
      Zeugen Jehovas – ca 7,66 Millionen
      und viele mehr
      und jede nutzt den Glauben auf ihre Art, durch ihre Regeln und Gesetz
      was hat das mit Gott zu tun ?

    2. avatar
      Wanda 24. September 2014 at 23:55 .

      Zack 20:09 und Alex Anders 22:46
      – bingo !

      1. avatar
        Herbert Turetschek 25. September 2014 at 08:13 .

        Hab es mal versucht in Reime zu fassen:
        Strebet nach der Liebe weiter
        Weissagt, bildet euch im Herrn
        Wer in Zungen redet, spricht im
        Geist das aus, was man hört gern
        Tröstet und erbaut mit Worten
        Die Gemeinde ist stets froh
        Weissagt allen Menschen, deutet
        Viele machen es dann so
        Dinge, die da tönen und doch
        Kann man niemals sie verstehn
        Helfen nichts, denn man wird dann nur
        Klar im Ton zum Kampfe (gemeint ist der Lebenskampf) gehn
        Sing die Psalmen froh, verständlich
        Wenn du lobpreist, sag (sing) es klar
        Ehrbar sei und unbescholten
        Und sprich immer stets nur wahr

  13. avatar
    K.-H. Heidenreich 24. September 2014 at 13:06 .

    Herbert Turetschek 24.09.2014
    „Die Menschen sind füreinander da. Also belehre oder dulde sie.“
    Mark Aurel

    Macht euch die Erde untertan, werdet sesshaft pflüget, säet und erntet.
    Denn die Altzeit* des Altruismus ist zu Ende in der euch die Natur ernährte
    gleich den Vögel des Himmels.

    *Die Menschen der Altzeit, es war die Zeit des Altruismus, wanderten über
    die ganze Erde, kein Zaun, keine Grenze, kein Feind der sie aufhielt, deshalb
    waren sie angstfrei und im Einklang mit der Natur und mit allen Lebewesen.
    Selbst vor dem Tod, der das organische Leben beendet, hatten sie keine
    Angst, da sie ja die Gewissheit von der Unzerstörbarkeit ihrer Seele hatten.
    Siehe meine Website: vatersprache.info K.-H.-Heidenreich

    1. avatar
      Herbert Turetschek 24. September 2014 at 13:17 .

      Ich sehe das ganz unaufgeregt: Wenn ich nichts tue, dann geht die Welt zu Grunde. Also trage ich meinen Teil dazu bei.

  14. avatar
    K.-H. Heidenreich 22. September 2014 at 13:04 .

    Wanda 21.9. 2014

    „Geist“ ist das Begreifende und das Begriffene;
    er hat „den Begriff zu seinem Dasein“
    G.W.F. Hegel

    Der Begriff Consens steht für Übereinstimmung und im religiösen Sinne
    für Übereinstimmung mit der Wahrheit die dem Plan der Welt als Theorie,
    (v. gr. Theos), zugrunde liegt. Der Begriff –Individuum- entstammt dem
    lat. individere was unteilbar bedeutet. Erkenntnis der seienden Wahrheit
    verbindet uns unteilbar mit ihr.

    Korinther 2,14
    Der sinnenhafte Mensch aber fasst nicht, was des Geistes Gottes ist
    denn Torheit ist es ihm, und er kann es nicht begreifen,
    da es im Geiste zu verstehen ist.
    Der Geisterfüllte versteht alles,
    doch er selbst wird von Niemandem verstanden.

    K.-H. Heidenreich

    1. avatar
      Herbert Turetschek 22. September 2014 at 15:47 .

      22. September 2014 K.-H. Heidenreich und Wanda 21.9. 2014

      Was bleibt uns anderes übrig, als nach der Liebe zu streben?

      Herbert Turetschek

    2. avatar
      Wanda 23. September 2014 at 01:38 .

      K.-H. Heidenreich 13:04
      Du liebe Güte:
      – Consens als Begriff der für Übereinstimmung im religiösen Sinne mit der Wahrheit ? Welche Wahrheit ist gemeint ? Jede Religion, besonders die abrahamitischen, tritt was die Wahrheit angeht mit einem totalen, nicht diskutierbaren Ausschliesslichkeitsanspruch auf, was ja dann auch viel zu oft Anlass zu gewaltsamen Auseinandersetzungen sogar zwischen den eigenen Konfessionen war und noch ist…
      – Und Geist ? Der Begriff gehört doch wohl in den Bereich der metaphysischen Theorien und damit überschreiten wir die Grenzen des Erkennbaren oder der menschlichen Vernunft – ein sinnvolles Ergebnis ist somit unmöglich. Es bleibt allenfalls die Spekulation übrig.
      Man kann es allerdings auch sanfter ausdrücken: in der Metaphysik ist das Wissen aufzuheben um dem Glauben Platz zu machen…

      1. avatar
        Herbert Turetschek 23. September 2014 at 10:39 .

        Wenn wir nichts wissen (scio nescio), wenn wir dennoch forschen sollen (Macht euch die Erde untertan) und wenn wir, durch eine Erkenntnis erleuchtet, doch nicht verstanden werden, dann bleibt nur die Liebe (Liebe deinen Nächsten wie dich selbt).

        1. avatar
          Wanda 23. September 2014 at 20:53 .

          H. Turetschek 10:39
          – generell einverstanden.
          Allerdings, „forschen um sich die Erde untertan zu machen“, halte ich für verhängnisvoll. Das wird leider eben auch als Aufforderung zur grenzenlosen Ausbeutung unseres Planeten verstanden. Die Verfasser dieser dümmlichen Zeilen des AT hätten sinnvoller gehandelt, wenn sie den Menschen verpflichtet hätten), sich als nur ein Teil des nicht unerschöpflichen Ganzen zu begreifen, der sich (vernunftbegabt wie er angeblich ist) seiner Verantwortung stellen muss…

          1. avatar
            Julia R. 23. September 2014 at 21:27 .

            Ja, das sehe ich auch so. Eines der verhängnisvollsten Aufforderungen der Menschheit. Damit wird leider von vielen Menschen, besonders Christen, vieles gerechtfertigt. Vor allem das Leid der Tiere…

        2. avatar
          Alex Anders 24. September 2014 at 00:12 .

          doch schon geschehen und vorbei

          “ macht euch die Erde untertan “ der Spruch am Anfang des Erwachens
          wurde wohl mißverstanden
          ein paar wenig grabschten sich die Erde, jene 5 % der Menschen, welchen durch die Ausbeutung der Erde sowie der Menschen 80% unseres Planeten besitzen

          und Liebe ? hm …
          sie glaubt alles,sie erhofft alles, sie erduldet alles
          anders interpretiert:
          “ sei dumm, brav und laß alles über dich ergehen “
          und du wirst im Land der Glückseeligkeit landen
          oder auch Paradies, wie es diese Kirche nennt

          das Ende des Erwachens, wird wohl noch etwas dauern

          1. avatar
            Herbert Turetschek 24. September 2014 at 09:12 .

            Das sehe ich auch so wie ihr, nur gehe ich in andere Länder und betreibe dort Nichtarbeit, denn mit dem Unterrichten und Spaß haben und Dankbarkeit und Freude haben und Geschenke bekommen und strahlende Augen zu sehen, damit ist mehr getan als mit Arbeit. So komisch das klingt, das ist Freizeit für mich und erfüllt zugleich einen guten Zweck. Stellt euch doch mal vor, Tausende würden das nachmachen, dann könnten doch die Menschenhändler und Schinder so viel reden wie sie wollten, sie würden doch nur zur Antwort bekommen, wir lassen uns nicht ausbeuten, wir sind 12 Jahre in die Schule gegangen und sind schlau!

    3. avatar
      Julia R. 23. September 2014 at 11:19 .

      Wo sind auf diesem Blogg und dieser Diskussion eigentlich all die, die an den Islam glauben??? Gerade da müsste doch in diesen Zeiten der Diskussionsbedarf groß sein!?

      1. avatar
        Wanda 23. September 2014 at 18:06 .

        Julia R. 23 September 11: 19
        – vermute, die entsetzlichen Vorgänge im Irak und Syrien hat Sie zu dieser Frage gebracht ? Stelle die folgenden göttlichen Anweisungen zur Diskussion, die glatt den Befehlen der IS-Kämpfer entnommen sein könnten:
        – (5. Mos.20,10) „…wenn du dich einer Stadt näherst wider sie zu streiten, so sollst du ihr Frieden anbieten (unter der Bedingung, dass) alles Volk, das sich darin befindet dir Sklavendienste leistet. Wenn nicht, sollst du die Stadt belagern und gibt Gott sie in deine Hand, so erschlage alle Männer mit dem Schwert. Doch die Weiber und Kinder und das Vieh und alles was in der Stadt sein wird, die gesamte Beute, sollst du für dich rauben….. so sollst du mit allen Städten verfahren, die von dir sehr entfernt sind…. jedoch von den Städten, die ich dir als Erbteil gebe sollst du nichts leben lassen, was Atem hat, du sollst sie gänzlich ausrotten…“
        – (1.Sam 15.2) „…so spricht Jahwe Zebaoth: …töte alles vom Manne bis zum Weibe, vom Kinde bis zum Säugling, vom Rinde bis zum Kleinvieh, vom Kamel bis zum Esel…“
        – Es handelt sich um nichts anderes als die fragwürdige Rechtfertigung exzessiver Gewalt bei der Eroberung von städtischen Hochkulturen des gelobten Landes durch das „auserwählte“ Nomadenvolk Israel.
        Wie sich die Motive gleichen…

  15. avatar
    K.-H. Heidenreich 15. September 2014 at 12:26 .

    Betrifft: Suche nach der Wahrheit.

    Consensus
    lat. Übereinstimmung.
    Die dauernde und allgemeine Übereinstimmung der Menschen,
    (consensus omnium), in Ideen und Urteilen, die im sozialen moralischen
    und religiösen Leben mit der Existenz eines höheren Wesens verknüpft sind.
    Ein solcher naturhafter Consens kann nur aus der Vernünftigkeit des Strebens
    der menschlichen Natur nach solchen Erkenntnissen erklärt werden
    und wäre damit der Beweis der Wahrheit.
    Aristoteles

    Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen,
    Wenn es nicht aus der Seele dringt
    Und mit urkräftigem Behagen
    Die Herzen aller Hörer zwingt.
    J.W.v. Goethe

    Das eigene Ideal

    Allen gehört, was du denkst; dein eigen ist nur, was du fühlest.
    Soll er dein Eigentum sei, fühle den Gott, den du denkst.
    J. C. Friedrich Schiller

    PS. Meine persönlichen Erkenntnisse findet man auf meiner
    Website – vatersprache.info

    K.-H. Heidenreich

    1. avatar
      Wanda 21. September 2014 at 19:02 .

      K.-H. Heidenreich 15. September 12:26
      Ihre Suche nach der Wahrheit und Aristoteles in allen Ehren, aber:
      – Erkenntnis ? Man kann Gott allenfalls denken aber nicht erkennen, d.h. die Existenz eines nur gedachten Wesens (Gott) kann man weder beweisen noch (als logischer Umkehrschluss) widerlegen…
      – Vernunft? Ist Streben nach fundierten, mit unseren Sinnen wahrnehmbaren Erkenntnissen. In dem Moment wo wir versuchen das Unbedingte oder Absolute (Gott) zu erkennen, begeben wir uns in den Bereich der Spekulation.
      Fazit: die Begriffe Erkenntnis und Vernunft schliessen Gott (Spekulation) aus.
      – Nichts für Ungut…

  16. avatar
    Alex Anders 14. September 2014 at 10:55 .

    Guten Morgen
    Gut – schon spät am Morgen ist es, doch – es ist nie zu spät …

    “ Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun “
    sagte einst jener, welcher am Kreuz festgenagelt und zu seinem Vater im Himmel nach oben sah

    “ sag einem Dummen das er dumm ist, er wird es nicht verstehen – weil er dumm ist “ ?
    fasste ich es einst mit meinen Worten zusammen

    “ Herr, schicke wat Du willt ein Gutes oder … “
    Auf der Tafel stand es geschrieben und einer jener üblichen Schultage begann und wie üblich mit einem Gebet
    Wir sahen uns an, aufmunternd die Blicke an mich gerichtet
    “ sag es ihm, frag ihn … “
    “ Herr Lehrer, heißt es nicht “ was Du willst “ ?
    Von einer falschen Schreibweise, einem Fehler, wagte ich nicht zu sprechen, war er doch der, unser Lehrer
    “ Nein, es gehört so geschrieben und betet jetzt mit mir “
    “ aber Herr Lehrer …. “
    und er bekam, wieder einmal wie fast immer, diesen roten Kopf, diesen seltsamen wütenden Gesichtsausdruck bei welchem die Schläfen zu pochen begannen und sich die Zunge zwischen den Zähnen nach vorne wölbte und er kam auf mich zugestampft
    “ NEIN – es ist richtig geschrieben, so gehört es, so habt ihr es zu beten, denn so steht es geschrieben … “
    wir beteten es dann …
    Ob er irgendwann erkannt hat, das er es in einem Buch gelesen hat, in welchem es einfach falsch geschrieben stand – ich weiß es nicht ich weiß nur, Bücher, werden von Menschen geschrieben, welche eben Fehler machen
    und Lehrer, sind auch nur Menschen und doch, vielmehr – aber …
    Was hat er uns sonst noch beigebracht, wo wir nicht erkannt haben – falsch oder richtig
    und die anderen “ Wissenden “ welche später unser Leben, die Gesellschaft, die Menschen, und deren Belange lenkten und steuerten, beeinflussten und oft über Gut oder Böse, falsch oder richtig, Tod oder Leben, entscheiden …

    “ Fürchte Dich nicht, ich bin bei Dir “
    vernahm jener, welcher am Kreuz festgenagelt und zu seinem Vater im Himmel nach oben sah dessen Gedanken
    “ und glaube nicht an jene, welche nur glauben zu wissen, denn vieles steht geschrieben … “
    vernahm er auch noch, doch ich glaube, das wurde nicht überliefert …

    Guten Morgen – es ist nie zu spät …
    —————————————————————————————–
    “ und der Wille des Tages geschehe … ” nein – lass den Tag nicht geschehen, lenke ihn

    schönen Tag wünsch ich euch
    ein fragender Alex

  17. avatar
    Ambros Joseph 11. September 2014 at 15:20 .

    Hallo zusammen ,
    Was bedeutet „Gott“ ? Ist das nicht unser Streben nach einem Vorbild für unser Handeln und unseren Wünschen? Wurde nicht die Bibel von Menschen geschrieben und somit gleichzeitig das Denken dieser Menschen weiter gegeben? Hat also der Verfasser dieser Zeilen sein eigenes Denken und seine Vorstellungen weiter gegeben? Wie real ist das Wort der Bibel?
    Haben doch erst die zehn Gebote den Menschen eine moralische Grundlage gegeben und somit ein vernünftiges Leben miteinander möglich gemacht und dies auch erstrebenswert gemacht?
    Tausend Fragen und Gedanken sind zu diesem Thema möglich.
    Vielleicht ist jemand unter den Lesern dieser Zeilen, der mir darauf einige Antworten geben kann oder noch mehr Fragen in dieser Form hat?
    Isny, 11.09.2014

    1. avatar
      Wanda 12. September 2014 at 17:33 .

      Ambros Joseph, 11. September 15:20
      – kann nur meine eigenen Einsichten von mir geben, zu denen ich gelangt bin als ich (fast schon erwachsen) an Kant geriet: „bediene Dich Deines eigenen Verstandes“ (auf Basis der eigenen Wahrnehmung) und ziehe dann Deine eigenen Schlüsse.
      Begegne allen vorgegebenen feststehenden (dogmatischen) Lehren mit Skepsis und lasse sie ausser Acht. Deren eigene Historie wird Dich zur Feststellung gelangen lassen, dass sie untauglich waren/sind.
      – Ich habe es in dieser Mitmach-Doku schon einmal von mir gegeben: ich glaube nicht sondern habe die unwiderlegbare Gewissheit, dass meine Zeit als unverwechselbares, einzigartiges und bewusst lebendes Individuum irgendwann endet und das was mich ausgemacht hat über die Zeit als kleinste Substanzen wieder im Ganzen aufgeht – ohne all unsere menschlichen Befindlichkeiten und Sehnsüchte wieder Teil des Universums wird. Dieses Wissen ist mir genug. Es gibt mir Ruhe und Befriedigung und nimmt mir jede Art absurder Besorgnis, was kommt danach/wie mag es weitergehen ?
      – Keine unsterbliche Seele, kein wie auch immer versprochenes Weiterleben nach dem Tode (in sich ein Widerspruch), welches die Religionen selbstredend nur gegen Wohlverhalten auf Erden in Ausssicht stellen.
      – P.S. ethisches Verhalten, Moral, sogenannte ewige Werte waren im Bewusstsein des Menschen schon immer schon existent (ob praktiziert ist eine andere Sache). Sie sind keine Erfindung und schon gar nicht Monopol der Religionen. Man lese z.B. nur die besorgten väterlichen Ratschläge gefunden in Sumer und dem alten Ägypten, lange vor der Bibel…

      1. avatar
        Rolf 13. September 2014 at 22:39 .

        Hallo Wanda,
        viele Ideen und Gedanken zur Seele, Weiterleben, Moral.
        Habe ich richtig verstanden, Du denkst das Menschen auch Moral als von Natur aus Mitbekommen haben? Dann ist die Moral doch nur teil der Evolution, weil es sich für den Menschen als nützlich erwiesen hat seinen nächsten nicht zu Bestehlen, zu Morden?
        Was ist dann mit den Menschen die die allgemeine Norm an die Moral nicht erfüllen, ein evolutionärer irrweg?
        Gruss Rolf

        1. avatar
          Julia R. 14. September 2014 at 10:45 .

          Hallo Rolf, Hallo Wanda, Hallo Alle,

          Erst mal finde ich es abermals klasse, dass wir hier in diesem Land, auf dieser Plattform über „Gott und das „Weltliche“ diskutieren können/dürfen. Leider (man schaue nur Nachrichten) ist das auf dieser Welt nicht selbstverständlich.
          Was mir hier immer wieder auffällt, Ihr seid alle so sicher in Eurem Denken.

          Wanda:
          „ich glaube nicht sondern habe die unwiderlegbare Gewissheit, dass meine Zeit als unverwechselbares, einzigartiges und bewusst lebendes Individuum irgendwann endet…“
          „Es gibt mir Ruhe und Befriedigung und nimmt mir jede Art absurder Besorgnis, was kommt danach/wie mag es weitergehen?“

          Ich bin im Prinzip genau Wandas Meinung, und ich beneide Dich ein wenig um Deine Sicherheit. Aber mir ist auch bewusst geworden, dass unser ganzes Denken und unsere ach so, durch Bildung und Erkenntnis erworbene Überzeugung, auf sehr wackeligen Beinen steht. Ich bin schwer krank. Wenn ich mal wieder eine Phase habe, in der ich um mein Leben kämpfen muss, das kann oft ganz schnell gehen, wenn mein Herz aus tickt, erlebe ich „seltsame“ Dinge. In der absoluten Not, in Todesangst stellen sich gern alle Überzeugungen auf den Kopf. Und selbst ich, als überzeugte Atheistin und vor allem Religionsablehnende, ertappe mich dabei nach Gott zu rufen. Ich will hier nicht weg und es wäre doch sooo schön wenn da Hilfe von „oben“ käme. Ja, so tickt wohl der Mensch?! Er will hier nicht weg, kann seine Vergänglichkeit nicht ertragen. Und genau da greift die Religion und vereinnahmt den Menschen, nutzt seine Angst, um Macht auszuüben. Auf der anderen Seite ist es natürlich für viele sehr hilfreich und tröstlich, genau in dieser Todesangst, und ich kann nur aus Erfahrung sagen, da geht’s ans Eingemachte, da erlebt man sich pur, Trost zu erfahren.
          Als Ex-Nonne habe ich mal die Erfahrung gemacht, genau in so einer gesundheitlichen Krise, keinerlei menschliche Zuwendung zu bekommen, sondern immer nur die Ansage: „Oh, wie wunderbar, Du darfst so früh schon zu Gott…“ oder, „Wir beten alle für Dich…“ oder, auf meinen Zweifel an Gott: „Oh, das ist jetzt eine Attacke des bösen Geistes….“ und sie schickten mir einen Priester zur letzten Ölung. Menschliche Zuwendung, Mitgefühl, echtes Da-Sein, Fehlanzeige! Tja, was soll man da sagen? Aus meiner heutigen Sicht genau das Gegenteil von dem, was uns das Christentum vermitteln will – es ist Unmenschlichkeit. Aber es spiegelt den wahren Geist einer Religion. Es geht nicht um den Menschen, des Menschen willen, sondern es ist eine Art Dissoziieren, Abspalten, um sich nicht wirklich mit dem Menschen und sein Leid beschäftigen zu müssen.
          Heute denke ich, wir alle wissen letztlich nichts. Und um mit Wandas Worten zu sprechen, ist es für mich dieses Nicht-Wissen, welches mir die Sicherheit und Fähigkeit gibt, loslassen und mich mit dem Endlich-Sein abfinden zu können. Jedenfalls, um auf Rolf zu kommen, glaube ich nicht, dass uns die Religionen und der Glaube die Moral gibt. Der Mensch kann sich entscheiden, ob er mordet oder mitfühlt. Wir sind alle Empathie fähig und es liegt in unserer Sozialisation und der Vorstellung, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen, ob wir Moral besitzen und wie wir sie leben. Ich liebe meinen Nächsten, wie mich selbst. Meinen Nächsten, des Nächsten willen und nicht um Gott zu gefallen. Und mich selbst, weil ich mich selbst wertschätze und achtsam mit mir umgehe. Nur dann kann ich mein Herz für andere öffnen. Ich glaube an das Leben VOR dem Tod! Nur da kann ich das bewirken, was ich bewirken möchte. Einen Beitrag zur Evolution leisten, ohne der Absicht auf ein persönliches ewiges Leben und eine Belohnung im Jenseits….

          1. avatar
            Herbert Turetschek 14. September 2014 at 19:12 .

            „Und genau da greift die Religion und vereinnahmt den Menschen, nutzt seine Angst, um Macht auszuüben“, das genau passiert zur Zeit mit mir – wieder – denn sie versuchen genau in die Kerbe reinzuschlagen, du bist schuldig und jetzt sei doch mal klein, aber ich bin nicht das, was sie denken, nämlich der kleine Junge von damals. Wenn sie immer noch nicht verstanden haben, dass sie sich entschuldigen müssen, dann sind sie klein, denn es bedeutet einiges an Kraft, wenn man Fehler zugeben kann, aber das können sie nicht!

          2. avatar
            Alex Anders 14. September 2014 at 19:34 .

            @Herbert Turetschek
            “Und genau da greift die Religion und vereinnahmt den Menschen, nutzt seine Angst, um Macht auszuüben “
            Nein – ein ewiger Denkfehler wohl
            Weder die Religion, noch die Politik oder irgendein sonstiges System oder sonstige Institution ist es, denn dahinter stehen Menschen, einzelne Menschen, welche diese Dinge be-treiben und einen Namen haben
            Nenne sie beim Namen, enthülle, entzaubere sie und ihre Macht hinter welcher sie sich verbergen und Du wirst sehen, in ihren Reihen gibt es auch andere und manche davon sind wohl nicht einverstanden mit dem, was jene treiben und sie werden Dir zur Seite stehen

          3. avatar
            Wanda 14. September 2014 at 19:40 .

            Hallo Julia (10:45),
            meine Ablehnung der Existenz eines vernunftbegabten allmächtigen Wesens habe ich mir erarbeiten müssen, denn ich war von klein auf wie viele von uns in bestimmtem religiösen Sinne erzogen und geprägt. Mit dem Heranwachsen kamen die Zweifel und ich hatte das Glück einen guten, wirklich humanistisch ausgerichteten Lehrer zu haben, der uns ermunterte immer alles erst einmal skeptisch zu betrachten und in Zweifel zu ziehen “ was spricht dafür und was dagegen“. Ein guter Mann, der unter Seinesgleichen im Lehrerkollegium einen schweren Stand hatte. Das ist uns aber erst später aufgegangen.
            – Du stellst mit voller Berechtigung die Entscheidungsfreiheit des Menschen heraus und ich stimme Dir absolut zu. Ein Geschenk ohne Frage, aber gleichzeitig auch eine Bürde weil sie uns in die Pflicht nimmt. Man muss es annehmen und damit umgehen, was bleibt uns übrig ?
            – Mir hat kürzlich die Reaktion eines Philosophen sehr gefallen, der auf den Vorwurf er sei Atheist augenzwinkernd konterte, er betrachte sich eher als evolutionärer Humanist, der bis zum Beweis des Gegenteils davon ausgehe, dass es im Universum mit rechten Dingen zugeht. Also weder Götter noch Teufel, weder Dämonen noch Hexen oder Kobolde ins Geschehen und die Naturgesetze eingreifen…
            – P.S. Kant wird so oft von Gottgläubigen (negativ) als der Zertrümmerer bezeichnet. Ein Unsinn: er war kein Gott verneinender Atheist sondern vertrat die fundierte Ansicht, dass es unmöglich ist einen Gottesbeweis zu führen. Und im Umkehrschluss dass es eben auch keinen Gegenbeweis geben kann. Mit seinen Worten „die Existenz eines nur gedachten Wesens/Objektes ist nicht beweisbar. Man kann Gott denken, aber nicht erkennen“. Und in seiner transzendentalen Dialektik sagt er „die endlosen Streitigkeiten in der Metaphysik führen in allen 3 Fragen (Unsterblichkeit/Seele, Freiheit/Kosmos und Unendlichkeit/Gott) zu keinem sinnvollen Ergebnis, weil sie die Grenzen der menschlichen Vernunft übersteigen…
            Das übersehen die gottgläubigen Kant-Kritiker geflissentlich…

          4. avatar
            Herbert Turetschek 15. September 2014 at 11:08 .

            @Alex Anders
            Das deckt sich genau mit dem, was ich in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung geschrieben habe: „Wir brauchen eine neue Kultur in Deutschland. Kann sich noch jemand erinnern, denn die Mächtigen hatten einmal so viel Macht, dass sie einem Arbeiter nichts geben mussten, wenn er in ihren Fabriken zu Schaden kam: “…schämst du dich nicht – ?” Heute ist es doch genau so, denn wir bauen unseren Wohlstand auf, auf den Schwachen und Armen – das wird sich rächen, denn die Geschichte ist nicht zurückzudrehen und die Täter werden bestraft!“
            Sie werden damit nicht durchkommen, denn spätestens die nächste Generation Überlebender wird sich nicht mehr mit einem „…daran mitwirken, dass Opfer sexueller Gewalt in der katholischen Kirche Verständnis, Abbitte, Gerechtigkeit und konkrete Hilfe finden…“ zufrieden geben; sie wollen Taten sehen und nicht nur Worte hören, denn wie heißt es doch so schön: An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! Ähnlich wie Julia habe ich es auch erlebt: Menschliche Zuwendung, Mitgefühl, echtes Da-Sein, Fehlanzeige!

        2. avatar
          Wanda 14. September 2014 at 17:41 .

          Rolf 22:39
          – aber sicher, der Mensch weiss um die sogenannten „ewigen“ Werte. Ob er sie lebt oder sich danach ausrichtet, ist eine andere Frage, die mit seiner ganz persönlichen Entscheidung zu tun hat (siehe auch Julia 10:45).
          – Eines steht für mich ausser Zweifel: Moral und ethische Werte sind nicht an irgendwelche feststehenden (dogmatischen) Lehren gebunden oder gar von ihnen erfunden. Sie sind ebenso im menschlichen Bewusstsein verankert wie auch das was gemeinhin als „verwerflich oder böse“ angesehen wird.
          Diese beiden Kategorien unterliegen meiner Meinung nach keiner Evolution. Sie sind einfach da, wobei die Grauzonen individuell sicherlich variieren.
          – Die Schlussfolgerung, dass die Moral dann ja auch nur Teil der Evolution wäre weil sie sich für den Menschen als nützlich erwiesen hat, kann ich wegen der angeführten Beispiele nur verneinen. Denn eher das Gegenteil wäre von Nutzen: Diebstahl oder gar Mord am Nächsten würde ja meistens eher aus dem Motiv eines erhofften wenn auch nur kurzfristigen, (meist materiellen) Vorteils begangen, oder?
          – Moral und ethische Werte sind paradoxerweise eher „alltagsuntauglich“ weil im praktischen Sinne gewinnfeindlich oder zumindest hinderlich. Aber: sie sind Balsam für das Befinden und geben ein gutes Gefühl obwohl sich danach auszurichten sehr unbequem ist und uns viel abverlangt. Das liegt nun mal in der Natur der Sache. Einfach wird es uns nicht gemacht. Aber wer behauptet denn, dass es einfach sein muss?

          1. avatar
            Julia R. 14. September 2014 at 19:16 .

            Wanda!
            „sie sind Balsam für das Befinden und geben ein gutes Gefühl obwohl sich danach auszurichten sehr unbequem ist und uns viel abverlangt. Das liegt nun mal in der Natur der Sache. Einfach wird es uns nicht gemacht. Aber wer behauptet denn, dass es einfach sein muss?“

            Find ich toll ausgedrückt! Danke!

      2. avatar
        Julia R. 14. September 2014 at 21:54 .

        Hallo Wanda, 19.40 Uhr

        gefällt mir, was Du schreibst! Danke! Ja, das ist toll, wenn man in so jungen Jahren einen Lehrer hat, der mit Wissen und Weisheit etwas mitgeben kann!

        Mich würde interessieren, wie Du über die Sehnsucht des Menschen nach Transzendenz denkst. Dr. Viktor E. Frankl, den ich sehr schätze, (sein Buch „Trotzdem ja zum Leben sagen“ kann ich sehr empfehlen) zitiert einmal: „Durst ist ein Indiz für die Existenz von Wasser. Ist die Sehnsucht nach Transzendenz ein Indiz für die Existenz etwas „Höherem“?“ Ich selbst kenne diese Sehnsucht durchaus, bin aber einstweilen von der Nichtexistenz eines „Höheren“ überzeugt. Ich hatte schon sehr interessante Nahtoderfahrungen. Menschen, denen ich davon erzählt habe, sind schnell geneigt darin ein Zeichen zu deuten. Ich würde es eher als ein Phänomen des O2 – Mangels im Gehirn sehen. Unser Gehirn gaukelt uns so einiges vor. Aber unser Gehirn ist auch genial. Wir können es nutzen, tun es aber doch gerne eher weniger – leider. Ich sehe die Sehnsucht nach Transzendenz eher als einen Wunsch, das unerreichbare zu erreichen. Wir sind in der Lage, in schwierigen Situationen über uns hinauszuwachsen. Ja, wir sind sogar fähig, völlig altruistisch zu handeln. Dies setzt allerdings eine absolute Selbstliebe und Selbstannahme voraus. Diese Fähigkeit ist in uns angelegt, wir brauchen dazu nichts „Höheres“ und schon gar keine Religion, die uns Regeln aufgibt. Und wie Du sagst, dies ist eine tägliche Herausforderung. Übrigens, was oben Axel Anders sagt, finde ich wichtig zu betonen. Es ist nicht die Institution, es sind immer die Menschen, die dahinter stehen. Gott und Religionen sind ausschließlich von Menschen gemacht.

        1. avatar
          Wanda 18. September 2014 at 21:02 .

          Julia 14. September 21:54
          – wie ich über Transdendenz denke? Kenne deren Definition, kann aber eigentlich mit diesem Begriff (wie auch den der Metaphysik) nicht viel anfangen, da für mich kaum von Bedeutung. Das erkärt sich ja schon aus meinen vorherigen Stellungnahmen.
          Natürlich heisst das nicht, dass mir die ewigen Sinnfragen fremd sind: warum existiert die Welt? – warum ist sie so wie sie ist? – existiert der freie Wille ? – was hält sie im Innersten zusammen(Goethe)? usw., usw… Im Gegenteil, diese Fragen sind höchst interessant, es lohnt sich darüber nachzudenken oder sie mit Anderen fernab jeder religiösen Tendenz zu erörtern.
          – Die Sehnsucht nach Transzendenz ergibt sich meiner Meinung nach aus dem gleichen Grunde, aus dem sich der Mensch die unsterbliche Seele (manche sogar umhüllt von einem Astral-Leib) und das sogenannte ewige Leben wünschen: dem Menschen fällt es schwer sich damit abzufinden, dass seine individuelle Existenz begrenzt ist und endet, während das Leben in seiner vielfältigen Form ohne ihn weitergeht und die Existenz dessen was ist andauert. Diese persönliche definitive Endlichkeit ist offenbar für Viele eine Horrorvorstellung; sie flüchten sich deswegen (gefördert durch religiöse Lehren) in die für sie angenehmere Wunschvorstellung einer wie auch immer gearteten Existenz nach dem Tode. Da kann man nichts machen, eine urpersönliche Angelegenheit, die zu respektieren ist…
          – Mir ist trotz meiner reservierten Haltung zur Transzendenz das Staunen und die tiefe Erfurcht vor unserer Existenz, der Natur und dem Universum, d.h. Allem was ist, absolut nicht abhanden gekommen. Ich (seit -zig Jahren in Lateinamerika) stehe immer wieder fassungslos und aufs Neue überwältigt vor diesen „Wundern“, die auch den Mikrokosmos einschliessen.
          Die schöpferische Fähigkeit von Menschen, die in ihrer Genialität zu unglaublichen Werken fähig sind, nötigen mir den gleichen Respekt ab…
          – Obwohl wir Menschen unser Wissen ständig erweitern und fortlaufend neue Erkenntnisse und Einsichten gewinnen, werden sich immer wieder neue Fragen auftun und das endlos. Ein beruhigender Gedanke, denn damit bleibt der „vernunftbegabte Aufrechtgehende“ des Staunens fähig und das ist gut so. Ein Grund zur Bescheidenheit…
          – Ein bewusst handelndes, in die Geschicke und den Verlauf der Dinge eingreifendes Wesen (als letzte Konsequenz Gott) ist mir trotzdem und absolut nicht erkennbar.
          Wer ihn jedoch als Erklärung braucht, verlässt den Boden der fundierten, d.h. mit den Sinnen wahrnehmbaren Erkenntnis und begibt sich in das Reich der Spekulation…

          1. avatar
            Julia R. 18. September 2014 at 21:32 .

            Hallo Wanda!

            Danke! Gefällt mir sehr was Du schreibst! Ich finde Dich sehr interessant! Ja, für mich ist es eine besondere Wertschätzung des Lebens und unserer Existenz, wenn sie ohne die Aussicht auf ein persönliches Weiterleben nach dem Tod stattfindet. Ohne Erlösungsgedanke und ohne „Belohnung“.
            Viele Grüße nach Lateinamerika?! Wow!

          2. avatar
            Herbert Turetschek 19. September 2014 at 05:53 .

            Kann man nicht einfach denken: Aus mir wächst einmal eine wunderschöne Blume; ein Gedanke, den ich schon vor vielen, vielen Jahren mit anderen Menschen diskutierte. Was meint Ihr?

  18. avatar
    Heidenreich 28. August 2014 at 14:48 .

    Das andere Ich
    alter ego

    Leben durch Zeugung, das Werdende, entsteht aus der Natur und ernährt sich durch die Natur. Leben durch Überzeugung, das Seiende, entsteht durch Bewusstsein, es ernährt sich von der Erkenntnis des Wahren.

    Es gibt zwei Ewigkeiten

    Die erste, die seiende Ewigkeit ist die der Vollkommenheit, der Totalität.
    Sie ist, und zwar durch das Licht der Ewigkeit. In die Seiende Ewigkeit wird man eingeboren. Das Licht der Entwicklung zur Ewigkeit bewirkt unsere physische Existenz, und enthält die Möglichkeit für den Weg des Menschen vom Dasein zum Sein.
    Die werdende Ewigkeit hat durch den Zyklus von Entstehung und Zerfall der Materie Bestand.
    Die seiende Ewigkeit bedeutet Heimkehr, die Werdende – Wiederkehr.
    In ihr vollzieht sich der Kreislauf der Wiedergeburten der Welten und der Seelen
    hier und jetzt im Dasein. Für die Seelen ist der Kreislauf endlich, durch ihre Entwicklung
    zur Vollkommenheit. Integral,(ein Ganzes ausmachend),
    Der Niedergang von Kulturen erklärt sich aus der Tatsache, dass Individuen nach der Vollendung ihres Wesens den Zyklus des Werdens verlassen. Ihre Weisheit und ihr Vorbild fehlen der Nachwelt. Im Zyklus des Werdens wiedergeborene Unvollständige bewirken Stillstand oder Rückgang, selten Aufstieg.
    Zu schön der Gedanke, Bewusstsein existiere einfach. Aber, Unrechtsbewusstsein,
    Sozialbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein, Pflichtbewusstsein, Umweltbewusstsein,
    Selbstbewusstsein und Gottesbewusstsein entstehen erst durch unseren, Erfahrungsschatz
    -Wortschatz, das Erinnerungsvermögen, – Urteilsvermögen, – Konzentrationsvermögen,
    -Empfindungsvermögen und – alle anderen Reichtümer die zur Weisheit führen.
    Alle zusammen bilden das Integral,(ein Ganzes ausmachend), welches das Individuum (lat von individere unteilbar) mit der seienden Ewigkeit verbindet.

    Alternativ „aus dem anderen geboren“ aus alternus und nascere.

    Das alter ego, das andere ich, ist die Kopie ( lat. Reichtum ) des Ich’s, sie muss aber vom
    Individuum erzeugt werden. Nach seiner Vollendung findet der Übergang vom Werden zum Sein statt.
    Anfang der Vollendung ist Erkenntnis, sie ist das Visum (lat. das Gesehene ) zur Ewigkeit.
    Die Kopie (von lat. opus-das Werk ) besteht aus dem Fühlen, Denken und Wollen,
    welches dem Willen entstammt.
    K.-H. Heidenreich

    1. avatar
      David 29. August 2014 at 17:41 .

      Genauso wie Julius Cäsar, ist auch Jesus eine historisch nachgewiesene Person. Die Frage ist, was man mit Jesus verbindet. In unserer heutigen Zeit gibt es immer noch viele Wunder: Das Grabtuch von Turin, das Bild von Guadalupe oder etliche eucharistische Wunder.
      (zum Beispiel: http://www.augsburger-allgemeine.de/community/profile/mariat/Neues-eucharistisches-Wunder-warum-spricht-Papst-Franziskus-nicht-darueber-id26799341.html)
      Natürlich sind solche Wunder eine Hilfe für den Glauben, sollten aber nicht der Hauptgrund sein, warum man an Gott glaubt. Für mich ist eine persönliche Beziehung mit ihm wichtig, ich weiß, dass er mich liebt. Ein weiteres Wunder/Zeugnis für mich ist, dass bis heute, also 2000 Jahre lang, Menschen für den christlichen Glauben ihr Leben geben und als Märtyrer sterben. Das zeigt, so denke ich, dass die Auferstehung und die Aussage, dass Jesus der Sohn Gottes ist, keine Erfindung ist.

      1. avatar
        Jürgen Friedrich 29. August 2014 at 19:30 .

        Mit einer Kleinigkeit fange ich an : Am Schluss spricht (schreibt !) David von der „Auferstehung“ Jesu. Für mich ist das überwunden. Ich fühle mich wohler, seit ich es ersetzte durch die „Wieder-Auferstehung“. Damit wird mein eigenes Leben aufgewertet zur „Auferstehung“ — aus toten Atomen. Ein totales Wunder !

        Noch großartiger finde ich Davids Bemerkungen zu den Wundern um Jesus.

        Das gibt mir die Freiheit, ein besonders bewundernswertes Wunder zur Diskussion zu stellen, bedeutsamer als das Grabtuch von Turin, meine ich.
        Berühmt ist das Gebet, dass „der Herr uns selbst gelehrt hat“. So wird es 1000-fach in deutschen Landen sonntäglich behauptet, wenn anschließend das VATERUNSER gebetet wird, wie es Matthäus in „seiner“ Bergpredigt (Kapitel 5-7) vermittelt.

        Ich bin überzeugt, es ist um Nuancen verkehrt übermittelt….aber genau das macht den Kohl fett ! Bzw. das Wunder komplett, dass die wundersame Friedensbotschaft einfach nicht voran kommt.

        Ich empfinde das Gebet wie folgt :

        Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name,
        dann kommt dein Reich + dein Wille geschieht auf Erden
        wie im Himmel,
        dann bekommt jeder sein täglich Brot und du vergibst
        jedem seine Schuld, weil auch wir vergeben unseren Schuldnern,
        du führst uns (dann) auch nicht mehr in Versuchung
        und erlöst uns vom Bösen,
        denn WIR sind dein Reich und die Kraft und die Herrlichkeit.
        AMEN

        Völlig klar, dass „meine Version“ keinen größeren Anspruch auf Authentizität erhebt als die Version von Matthäus. Aber auch keinen geringeren. . . .

      2. avatar
        Alex Anders 29. August 2014 at 20:59 .

        “ dass bis heute, also 2000 Jahre lang, “

        Es ist ein Unglück, so weit gekommen zu sein, daß als der beste Prüfstein der Wahrheit die Menge der
        Gläubigen gilt, in einem Gewimmel, in dem die Zahl der Narren die der Weisen um ein so Vielfaches
        übertrifft.
        meint – Montaigne Essais

        Nur wenn alle es glauben muß es die Wahrheit sein –
        erkannte der Papst den Irrtum als er die sich leerende Kirche sah ?
        … denn die Narren wurden weise … ?

        erlaube ich mir aktuell zu ergänzen

        1. avatar
          Alex Anders 29. August 2014 at 21:31 .

          ich rede von den Kirchen und den Kirchenfürsten, welche sie lenken, nicht von Gott und Jesus
          Jene, welche den Glauben für ihre Interessen mißbrauchen und die Menschen so manipulieren, das sie für diesen “ christlichen Glauben “ ihr Leben geben und als Märtyrer sterben
          wollte ich noch erwähnen

      3. avatar
        Wanda 10. September 2014 at 22:38 .

        – das Grabtuch von Turin ? Wohl nicht mehr auf dem neuesten Stand…

  19. avatar
    Konrad Bütow 23. Juni 2014 at 17:43 .

    Glaube schenkt Hoffnung,
    Hoffnung macht das Leben reich und sinnvoll

    Glaube ist nichts Statisches, sondern dynamisch, d.h., er entwickelt sich weiter, wenn man etwas dafür tut – oder er verkümmert, wenn man ihn vernachlässigt. Das ist genauso wie mit Muskeln, die nicht trainiert werden, oder wie mit Pflanzen, die nicht gedüngt und gegossen werden. Firmung setzt einerseits den Glauben voraus, andererseits aber soll sie diesen auch stärken. Firmung ist die Kraft des Heiligen Geistes, um die ein Leben lang gebetet, ja gerungen werden muss, gelingt also schwerlich ohne unser aktives Mittun, was manchmal durchaus anstrengend sein kann. Wer sich aber anstrengt, der wird auch belohnt und gewinnt daraus Freude, die über momentane Glücksgefühle hinausgeht. Der Landmann kennt das aus Erfahrung: Nur wer sät und pflegt, der wird auch ernten.
    Kommt, lasst uns gemeinsam beten:
    Vater im Himmel, verstärke und vertiefe in uns durch die Kraft des Heiligen Geistes, der wir uns in der Firmung öffnen wollten, alle guten Fähigkeiten, auch die Fähigkeit des Hoffens und Glaubens! Heiliger Geist, entzünde auch in uns das Feuer Deiner Liebe, damit wir selbst daraus Zufriedenheit und Glück schöpfen und von diesem Glück an andere auszuteilen vermögen. Wir wollen doch die Einladung Deiner Menschenfreundlichkeit nicht ausschlagen und uns ganz bewusst unserer Taufe und unseres Firmtages erinnern und mit den daraus fließenden Geistesgaben, zu denen auch unser Hoffen und Glauben zählt, unser Leben gestalten. So sollte es sein (=Amen)!
    Konrad Bütow

  20. avatar
    Karl-W. E. 12. Juni 2014 at 22:19 .

    Meine persönliche Geschichte
    Ich bin in Bayern geboren – sechs Tage vor dem Waffenstillstand zu W II – und aufgewachsen auf dem Lande. Und in der Natur habe ich, wenn sie so wollen, schon immer Gott gesehen, ganz selbstverständlich. Und eine der ersten Fragen war, warum steht im Vater Unser, daß wir als Kinder lernen mussten, daß Gott uns nicht in Versuchung führen soll, wenn er uns doch davor beschützt?- Angeblich! Dann: Dein Reich komme – ja woher und wohin, bzw. wer wohin? Und wie. – siehe gleich Korinther 1,Kap. 15 Vers 35ff. Sein Reich – ist nicht von dieser Welt. Also braucht er, auch wenn er über uns wacht, was viele bezweifeln, eigentlich gar nicht einzugreifen, denn es betrifft ja sein Reicht nicht. Grausam, aber logisch. Noch etwas zum Reich mit größerem Bogen. Im dunklen Zeitalter der Geschichte, genau 1260 Jahre lang, hat die kath. Kirche uns nicht nur die Bibel vorenthalten, sondern nur einige Propheten im Text belassen – von sehr wichtigen Neuoffenbarungen ist gar nicht die Rede. (Tolle Idee, vorallem der Kath. Kirche, er hat nur damals Propheten eingesetzt, heute hat er ja die Kirche.) Und außerdem viele Texte (Exegese) geändert und/oder falsch ausgelegt. Nur zwei Bespiele: Der ägyptische Prophet Hennoch steht nicht in der Bibel, doch da gibt es ein wichtiges Kapitel. Ebenso das Judasevangelium (da gab es eine Doku bei ZDFinfo). Und da deckt sich eine Aussage mit dem Bericht von Hennoch. Kein Plan, aber ich muss sie nicht nur aus dramaturgischen Gründen auf später vertrösten, denn es wird zu unübersichtlich. Es hat aber mit Satan- ehemals Luzifer zu tun. Es gehört zu den entscheidendsten Schlüsselaussagen überhaupt. Jetzt aber noch etwas, was sich auf den Tatort im BR vom 10.06.2014 bezieht, wenn‘s auch eine Wiederholung war. Judentum und Christentum haben denselben Gott, aber bei Jesus scheiden sich die Geister, für die Juden kommt er noch. Warum? Belastet sie die Tatsache, daß sie ihn an die Römer verraten haben so sehr, daß sie nicht nur dieses leugnen, sondern auch, daß sie den Satz negieren: Das Wort aber muss erfüllt werden. Aber wenn das so ist, warum tun sie sich bei der Exegese so schwer. Bestraft sie Gott dafür, daß sie sein Wort erfüllt haben. Ein schäbiger Gott wäre das, haben sie sich doch an alles gehalten was er ihnen aufgetragen hat. Ist es nicht eher so, daß sie eben diese Exegese falsch betreiben und wie bei einer falschen ärztlichen Behandlung nicht gesunden? Gott wird wohl kaum so grausam sein, sich die Pogrome etc. auszudenken und zuzulassen. Außerdem steht geschrieben, daß Verfehlungen nur bis ins dritte oder vierte Glied verfolgt werden. Nein, nein, nein, daß hat alles eine andere Kausalität. Und noch etwas zum wahren und einzigen Gott, den jede Religion für sich beansprucht. Gott ist logisch, sonst würde die gesamte Physik etc. nicht funktionieren, Daß wir nicht bei allem durchblicken, ist direkt nicht Gottes schuld, eher sein Wille, wie er uns auch unseren Willen lässt. Eine erst mal einfache Überlegung in Richtung: Glauben wir an denselben Gott?(das Buch gibt’s übrigens). Islam contra Christentum/Judentum etc. Ein universeller Gott – also ein Universum, zwei universelle Gottheiten (nicht altgriechische oder römische Götter) – also zwei Universen etc. Hallo SF- Freunde freut euch, da habt ihr eure Paralleluniversen. Aber Islam etc. wir leben nicht nur im selben Universum sondern auf demselben – unbedeutenden(?) Planeten. Und nach etwas stimmt nicht. Paralleluniversum und unendliches Universum, also für eins muss man sich entscheiden, denn das ist ein Widerspruch und das gibt es nicht bei Gott – soll ich jetzt sagen, bei welchen ist egal?
    Ende des ersten Teils
    Gez.:
    Karl-W. Euler

    1. avatar
      Alex Anders 16. Juni 2014 at 17:07 .

      ja – gut gedacht und geschrieben

      “ Es steht geschrieben .. “ steht irgendwo geschrieben
      “ es wurde erdacht “ steht nirgends geschrieben
      Was und wo und vor allem – von wem, ist die Frage
      “ Was “ – Dinge welche dem “ Erdenker “ nutzen
      “ Wo “ – in Büchern und Schriften
      “ von wem “ welche des “ Erdenkers “ Gedanken wiedergeben
      Nicht das erschöpfende Wesen um uns, Menschen schrieben die Dinge

      Nicht das Volk der Juden war es ja, sondern nur einer aus ihrer Mitte
      Judas war es, welcher Jesus verriet
      Heutzeit eigentlich wie immer
      es sind nur wenige zur Gewalt bereite, doch jene fallen auf und berühren die Gedanken der Menschen
      kurzsichtig sind sie – eigentlich wie immer
      “ Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun “
      erkannte er schon damals
      und sie wissen immer noch nicht was sie tun – eigentlich wie immer

      “ wie immer “ ob es sich je ändert .. ?

  21. „Kann ein Mörder Pfarrer werden“, natürlich kann er! Ich glaube, dass ein Mensch böse wird, tritt man ihn ständig und missachtet man die Menschenrechte: Dann tritt genau das ein, wovor wir immer warnen, nämlich, dass es zu Übergriffen kommt.

    1. avatar
      Franz 9. Juni 2014 at 17:55 .

      Wie kommt man zu solcheinen Gedanken? Ich glaube nicht an den Pfarrer sondern an Gottvater seinem Sohn Jesus und an den Hl. Geist.
      Ein Pfarrer ist ein Mensch und ich kenne keinen Menschen der keine Fehler hat.
      Auch der Pfarrer macht alle Fehler die Menschen machen können.
      Was soll diese Frage die schon selber beantwortet wird.
      Menschen die keinen Glauben haben, haben es natürlich sehr schwer wenn man sie missachtet, oder sie hilflos sind wenn Menschenrechte missachtet werden.
      Von diesen Amokläufen wurde schon oft berichtet.

      1. avatar

        @Franz: Ich wollte damit nur ausdrücken, dass manchmal die Situationen durch Mobbing so aufgeheizt sein können, dass die Reaktionen schwer zu kontrollieren sind. Missbrauch mit dem Missbrauch sozusagen. Es gibt für mich nicht den „Schuldigen“ bei einer Trennung oder die „Bösen“. Ändern kann ich mich und mein Verhalten.

  22. avatar
    Lukasz Szafera, Pfarrer 27. Mai 2014 at 23:05 .

    Glaube ist für mich verbunden mit der Hoffnung und der Liebe.

    Die Bibel und die Tradition der Kirche gibt mir große Hilfe im Glauben.

    Wie Philosophie der Theologie dienen kann, so die Weltliteratur – der Bibel.

    Als Christ fühle ich mich sehr wohl.
    Als Priester – berufen.
    Im Gebet – verbunden.

    Ps. Wann wird der Film fertig?..

    Kleine Form der Kurzfilme über meinen Glauben und darüber hinaus finden Sie bei mir auf YouTube-Kanal: „Lukasz Szafera“

    1. avatar
      Bernhard 27. Mai 2014 at 23:52 .

      Zitat: ( Jesus / Bibel )“ Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen“.

      In diesen so bekannten Satz findet man nicht das Wort “ Glaube „, hingegen die Worte Wahrheit und erkennen und frei machen.

      Frei machen von was ? Davon das der Glaube etwas bewirken könnte ?
      Die befreiende Erkenntnis dessen was wirklich ist, die den “ Glaube “ verunmöglicht.

      Der „Glaube“ an “ Gott “ geht jedoch von mindestens 2 aus, „Gott“ und „Mensch“. Wohlmöglich noch so ein Bärtiger auf einer Wolke 🙂

      Wenn man den abgegriffenen Begriff “ Gott “ durch Synonyme für Gott ersetzt wie, Liebe, Wahrheit, Leben Intelligenz, Substanz, und dann noch von einem Prinzip und dem Mensch der dieses Prinzip widerspiegelt ausgeht und nicht von “ Gott “ und “ Mensch “ ausgeht, dann wird aus einem „Glaube“ an etwas das Verständnis von allem.

      Ständiges „Gebet“ , ist dann ständiges Bewusstsein dessen, was wirklich ist.

      Jesus predigte nicht, er tauschte sich nur mit Gelehrten und Interressierten in der Synagoge aus, aber nicht nur dort.

      Wollte uns der Meister diese Erkenntnis geben und uns dadurch ermutigen die gleichen Werke zu tun und noch viel größere ?

  23. avatar
    Gerlinde 27. Mai 2014 at 22:21 .

    Ich fühle tiefe Wahrheit und Weisheit im Satz Karl Rahners:

    Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein…

    1. avatar
      jürgen friedrich 30. August 2014 at 07:41 .

      Dem Rahner-Satz von Gerlinde stimme ich zu. Der Mystiker in mir stellt sich vor, indem ich Teil bin jener Dreifaltigkeit, die das Christentum in der Trinitätslehre “erfunden“ hat und trotzdem erfolgreich “den Monotheismus“ verteidigt (?).
      Biblisch korrekt ist dieser mein persönlich empfundener Mystizismus gemäß der von Johannes dem Jesus in den Mund gelegten Absicht, in uns zu sein (sh. Schluss von Kap.17).
      Biologisch korrekt ist derselbe Umstand belegt durch die heute gültige Auffassung von den Genen, deren Entstehungsgeschichte zurück reicht bis zur “Erfindung“ des Lebens überhaupt.
      Jesu Anspruch, er selbst sei LEBEN, WEG + WAHRHEIT, wird zur Leitlinie für unser privates Gewissen, ob wir es “so“ empfinden oder nicht. Empfinden wir es aber so, dann wird unser Leben zu einem bewussten Akt zur Verherrlichung Gottes, genau wie Johannes es in Kap.17 betete.

  24. Hochmut kommt vor den Fall: Da ist einer, der schon jahrelang nicht mehr mit seiner Frau spricht und nur noch mit Zetteln mit ihr verkehrt; da ist eine, die von Missbrauch weiß und sich nicht traut ihn anzuprangern bzw. die Wahrheit zu sprechen – kann das gut gehen auf Dauer?

    1. avatar
      Maria Soulaiman 23. Mai 2014 at 16:25 .

      Hab heute einen schönen Liedtext gehört…ich dachte, der passt vielleicht hierher…
      (nach Samuel Harfst: Anders als du denkst)
      Ich bin die Wahrheit
      Du kannst die dir verdrehen
      Ich bin der Weg, das Leben
      Du musst nicht auf mir gehen
      Ich bin das Licht der Welt
      Du darfst die Augen schließen
      Bin eine offene Tür
      Du kannst dich mir verschließen

      Kannst gehen wohin du willst
      Darfst dich vor mir verstecken
      Doch ich hab große Pläne
      Will sie mit dir aushecken
      Du darfst dich selbst zerstören
      Bist Hüter deiner Zeit
      Ich akzeptiere auch ein Nein
      Für alle Ewigkeit

      Ich bin anders als du denkst
      Näher als du glaubst
      Bin der Wind in deinen Segeln
      Wenn du Luft zum Atmen brauchst
      Ich weiß wovon du redest
      Bin wo du jetzt bist
      Ging für dich zu Boden
      Durch die Hölle und zurück

      1. avatar
        Alex Anders 10. Juni 2014 at 19:42 .

        bin ich Raum bin ich Zeit
        bin ich Sonne bin ich Stern
        bin ich Baum

        seine Wurzel seine Krone
        welche sich in mir wiegt
        bin ich Wind

        bin ich Wasser bin ich Luft
        welche du atmest
        bin ich in Dir

        bin ich Friede bin ich Krieg
        bin ich Freund bin ich Feind
        bin ich Freude bin ich Leid
        bin ich in Dir

        bin ich hier bin ich da
        bin ich über bin ich unter Dir
        bin ich vor bin ich hinter
        Deinen Seiten

        bin ich Mann bin ich Frau …
        bin ich Kind …
        bin ich in Dir

        bin ich die Welt
        bin ich die Säulen sie zu halten
        bin ich Gott ? …..
        bin ich Allah ?
        gabt ihr mir viele – derer Namen

        vereint in mir ALLES
        bin ich – Natur … mein Name ….

        denn die Kraft
        schöpft ihr aus mir
        sie in euch zu tragen ..

        und nicht Götter sind es
        welche euch ver-führen
        denn nur Menschen
        habe ich erschaffen. …

        denn die Führern sind es
        welche ihr Volk
        mit Absicht
        in Glaubenskriege führen

        Religionen und Glaubensgemeinschaften

        Katholische Kirche – ca 1,10 Milliarden
        Islam – ca 1,57 Milliarden
        Hinduismus – ca 900 Millionen
        Protestanten – ca 400 Millionen
        Mormonen – ca 13 Millionen
        Zeugen Jehovas – ca 7,66 Millionen

        und jeder – glaubt seinen Glauben ..

  25. avatar
    spaß 9. Mai 2014 at 00:32 .

    Hallo!
    Also ich hab in Reli (kath) Abitur gemacht, gehe aus Prinzip nicht zur Christmette an Weihnachten, schließlich bin nicht scheinheilig, aber zugegebenermaßen bete ich selten (und impliziere dabei viel, wie „Hellsehen“ – wenn ich bete, wird es so wie ich denke…)
    aber ich bin auch Naturwissenschaftler (Bio und Chemie).
    das führt zu folgenden Ansichten:
    Religion und Glaube sind auch Evolution: auch Tiere empfinden wahrscheinlich Transzendenz – manche Arten (zum Bsp Elefanten) trauern, hab ein Video gesehen von einer Elefantenkuh die ein Bild malt, viele Art haben ein Gerechtigkeits-/Moralempfinden – auch: Affen und Elefanten.

    Transzendenz ist also auch was biologisches – religiöse Erfahrungen gehen mit der Durchblutung von Gehirnbereichen einher, man kann Glaube trainieren (Meditation), aber auch Gene beeinflussen was man denkt und glaubt.

    Glaube hat also einen biologischen „Sinn“, irgendeinen Vorteil sonst gäbe es sie nicht.

    UND:
    vieles ist Ansichtssache –
    (auch Schimpansen führen Krieg…)

    AUßERDEM:
    Neugier ist auch etwas natürliches.
    Wahr ist etwas nur zu 99%, ein % ist sozusagen „Glaube“.
    Als Mensch sitzen wir im Glashaus – wir können nur nach draußen schauen – aber eben verfälscht durch die Scheibe, die wir nicht loskriegen.
    Zwar hat mein Religions- (und Mathelehrer) gesagt, dass man Gott nicht einfach als Erklärung für was man nicht versteht, hernehmen soll – dann ist er nur Lückenbüser.

    aber naja:
    pi hat kein Ende, so ist das nun mal

    1. avatar
      Anja 9. Mai 2014 at 11:50 .
    2. avatar
      Maria Soulaiman 21. Mai 2014 at 10:11 .

      Hallo ihr Lieben, die ihr auch auf diesem Blog unterwegs seid =)
      ich habe hier ja noch gar nichts gepostet, daher hier ein paar Gedanken über meinen Glauben…
      Gott ist für mich der Sinn meines Lebens. Ich glaube aus tiefstem Herzen, dass dieser Gott ein liebender ist, einer der sich uns zuwendet und immer für uns erreichbar ist. Ich kann mir nichts schöneres vorstellen, als eine echte Beziehung zu diesem Gott aufbauen zu dürfen. Und obwohl ich auch hin und wieder Zweifel habe, so überwiegen doch die Erlebnisse die ich in meinem Leben mit Gott hatte und führen mich immer wieder zu dem Schluss, dass es ihn einfach geben muss!! Auch bin ich mit der kirchlichen Auslegung oft nicht so ganz zufrieden und mit den Gottesdiensten und Predigten, die uns oft genug nicht wirklich erreichen, aber an meinem persönlichen Glauben, meinen Erfahrungen mit Gott, an diesem Bewusstsein ändert sich nichts. Auch würde ich sagen, ich glaube an den christlichen Gott, an Jesus Christus, auch wenn ich nicht allen Dogmen der Kirche bedingungslos zustimme. Ich finde man muss sich auch kritisch äußern dürfen, den Glauben prüfen, sich eine eigene Meinung bilden und mit Vernunft den Glauben begründen. Es geht nicht um einen Kinderglauben, der keine Zweifel kennt und alles hinnimmt ohne zu hinterfragen. Vielmehr ist der Glaube wirklich erfahrbar, Gott ist spürbar in meinem Leben, er ist aktiv beteiligt und ich darf mich auch mit ihm streiten/auseinandersetzen und manchmal auch zweifeln. Doch letztendlich ist es für mich eine rein logische Sache, dass es ihn gibt. Ohne Gott hätte das Leben keinen Sinn-jedenfalls für mich nicht. Liebe Grüße Maria =)

  26. avatar
    Alex Anders 22. April 2014 at 16:01 .

    kann den Sünde Liebe sein

    “ kann den Liebe Sünde sein “
    fragte Zarah Leander einst
    und oft und tief liebte sie

    “ wo bist Du “
    rief ich einst Nachts, nach oben in den Himmel
    “ hier – im Paradies “
    vernahm ich sie, mir lächelnd zuwinken

    im Paradies – kennt man wohl keine Sünden …

  27. avatar
    Anja 22. April 2014 at 06:26 .

    Das Schlimmste für einen Narzissten?
    Zu merken, dass es einen gibt, der weiter ist.
    Gott ist weiter.
    Und Hochmut kommt vor dem Fall.

    Wer ist eigentlich Gabriel?
    Wer ist eigentlich Fatima Bint Muhammad?
    Und wer war der Mahdi?

    Allahu akbar.

    1. avatar
      Anja 22. April 2014 at 14:00 .

      Inni chayyartuki fa-chtari!

      Kann denn Leere Sünde sein?
      Kann denn Lehre Lüge sein?
      Kann denn Leere Sühne sein?

      LA tudschadu mintaqatun wusta ma baina al-dschannati wa-n-nar.

      Allahu akbar.
      Inni muslima.
      Allahu akbar.

      La tudschadu mintaqatun wusta ma baina al-dschannati wa-n-nar.

      1. avatar
        Alex Anders 22. April 2014 at 15:55 .

        kann den Sünde Liebe sein

        “ kann den Liebe Sünde sein “
        fragte Zarah Leander einst
        und oft und tief liebte sie

        “ wo bist Du “
        rief ich einst Nachts, nach oben in den Himmel
        “ hier – im Paradies “
        vernahm ich sie, mir lächelnd zuwinken

        im Paradies – kennt man wohl keine Sünden …

  28. avatar
    Anja 21. April 2014 at 11:55 .

    Heute ist Montag, der 21. April 2014.
    Rita hatte gestern Geburtstag.
    Hitler auch.
    Ist Monotheismus eine Verheissung?
    Ist Monotheismus eine Verblendung?
    Ist Monotheismus eine Religion?

    Ist Monotheismus GUT?

  29. avatar
    Peter 20. April 2014 at 16:48 .

    Ich glaube nicht, dass es irgend ein höheres Wesen gibt.
    Ich bin sozusagen gottlos glücklich.
    Ich suche auch nicht nach dem Sinn des Lebens.
    Warum muß denn das Leben unbedingt einen Sinn haben ?

    Die Geschichte von Gottvater und Jesus in Kurzform:
    Der Vater läßt seinen Sohn brutal ermorden, damit er diejenigen, die ihn ermordet haben, nicht bestrafen muss.

    Und das glauben nun Millionen Menschen auf der ganzen Welt.
    Irgendwie bin ich im falschen Film.
    Wenn Gottvater den Sündern verzeihen will, weshalb muß er dann seinen Sohn umbringen lassen ?

    1. avatar
      Anja 20. April 2014 at 18:50 .

      Hi Peter,

      Jesus war auch im falschen Film.

      Seine letzten Worte, bevor er starb, waren: „Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“

      Es war der Moment, in dem er begriff.

      Dass er jemandem auf den Leim gegangen war.

      Dem eigenen Ego.

      1. avatar
        Anja 20. April 2014 at 21:30 .

        Heute ist Ostersonntag.
        Ich trauere um Jesus.
        Jesus hat gelebt und wurde getötet.
        Er verkörperte Liebe, Gnade, Barmherzigkeit.
        Für die Einen war er der Messias, für die Anderen ein Prophet.
        Zum Christus wurde er für die, die an ihn glaubten.

        Der Glaube des Herzens versetzt Berge.
        Ich glaube an Jesus.
        Ob er der Sohn Gottes war, weiss ich nicht.
        Der Sohn Marias war er bestimmt.

        1. avatar
          Hanan 21. April 2014 at 16:20 .

          Ja, er war der Sohn Marias. Allah hat ihr im Koran eine ganze Sure gewidmet. Wir trauern aber nicht um Jesus, denn wir wissen, dass Allah ihn vor der Kreuzigung gerettet und zu sich geholt hat. Und vor dem Ende aller Tage wird Er ihn wieder zu uns zurückschicken.
          Aber wir trauern wegen der Menschen, die es wieder geschafft haben, seine Botschaft zu verfälschen. Nämlich, dass Gott unser Schöpfer ist und wir nur Ihm dienen sollen und Er der Barmherzige und Vergebende ist. Lest die vier Evangelisten, nichts anderes hat Jesus gesagt. Wie sollte Gott in Seiner Allmacht einen Opfertod von irgendjemanden brauchen?

          1. avatar
            Anja 22. April 2014 at 03:59 .

            Wie sollte Gott in Seiner Allmacht einen Opfertod von irgendjemandem brauchen?

            Den Hundertsten Namen Allahs aber kennt nur das Kamel.

            Der Wert einer Kultur misst sich daran, wie sie Tiere behandelt.

          2. avatar
            Anja 22. April 2014 at 04:01 .

            P.S.: Gott schläft im Stein, er atmet in der Pflanze, er träumt im Tier, doch er erwacht im Menschen.

          3. avatar
            Anja 22. April 2014 at 06:22 .

            P.P.S.: Wa-l-qird bi ‚aini ummihi razal.

            Arabisch ist eine wundervolle Sprache.

          4. avatar
            jürgen friedrich 29. August 2014 at 01:00 .

            Anja schrieb vor Monaten, den 100. Namen Gottes kennt nur das Kamel.
            Ich habe eine Liste von 99 Namen, über setzt aus dem Arabischen als Namen für Allah.
            Der Name “Herr“ ist dort nicht enthalten. So aber bezeichnet sich lt. Bibel Gott in einem Dialog mit einem seiner Propheten.
            Bin ich deswegen ein Kamel ?

      2. avatar
        Alex Anders 22. April 2014 at 16:03 .

        Jesus … ?

        Vater, womit hab ich denn das nur verdient ?
        Nichts, aber auch gar nichts haben sie verstanden
        Sie laufen mir nach und wissen nicht wohin sie wollen
        Sie hören mir zu, aber verstehen mich nicht
        Ich rede von Liebe und sie haben Angst davor
        Ich sage Ihnen, dass ich bin wie sie, und sie machten aus mir einem Gott
        Ich rede von Nächstenliebe und sie erschlugen ihren Nächsten
        Ich rede von einem geistigen Gott und sie stellten ein goldenes Kalb auf den Sockel
        Ich erkläre ihnen, dass Gott in ihren Herzen wohnt, und sie errichteten Kirchen aus kaltem Stein
        Ich lehre sie das Heilen und sie erschaffen die Pharmaindustrie
        Ich erkläre ihnen, dass sie Eins sind und sie zogen in den Krieg
        Ich spreche zu ihren Herzen und sie verschlossen diese
        Ich gebe ihnen Mut und sie schmiedeten Schwerter
        Ich weise sie zum Licht hin und sie schlossen ihre Augen
        Ich wanderte mit ihnen über Blumenwiesen und sie bauten Autobahnen
        Ich schenke ihnen meine Liebe, aber sie töteten mich mit ihren Religionen
        Vater, vergib ihnen, denn auch nach 2000 Jahren wissen sie immer noch nicht, was sie sind

        Quelle: Bertrand Cézoé

      3. avatar
        Markus Lippert 24. Mai 2014 at 01:12 .

        Das Wort Gottes ist für Menschen gemacht, die sich retten lassen wollen, nicht für jene, die ihre eigene Philosophie unter die Leute bringen. Wenn Jesus am Kreuz ausruft „Mein Gott warum hast Du mich verlassen“ dann kann man das nur aus dem Glauben heraus verstehen. Die Frage wer hier wem auf „den Leim“ gegangen ist“ wird sich für jeden spätestens in 100 Jahren heraus stellen. Am Kreuz war Jesu für eine Zeit so verlassen, weil er deine und meine Schuld trug und deine und meine Freiheit erkaufte. Den Gutschein, bekräftigt durch die Auferstehung, einlösen, heisst den Worten Jesu vertrauen und nichts, aber absoluts nichts dazu zu dichten.

      4. avatar
        jürgen friedrich 29. August 2014 at 01:14 .

        Der “Schrei am Kreuz“ ist zwar gängige Lehrmeinung, aber nach Auffassung eines Altsprachlers (Prof.Purucker, USA) eine Falschmeldung, zitiert aus Psalm 22.
        Richtig sei “Mein Gott, wie hast du mich verherrlicht“.
        Für mich, der ich zu entscheiden habe, was “ich lieber glauben will“, macht die Purucker-Version mehr Sinn. 1. hat Jesus vorher gewusst, was ihm bevor stan (einschließlich Wiederauferstehung). 2. korrespondiert das hervorragend mit Joh.17 und 3. ist die gängige Lehrmeinung nicht kompatibel mit meiner Vorstellung von einem liebenden Schöpfer-Vater.

    2. avatar
      Alex Anders 20. April 2014 at 21:45 .

      denk denk – dachte das Chamäleon …

      als es vor 26 Millionen Jahren auftauchte und die vielen Feinde um sich sah
      und dachte “ werde meine Äusseres ändern, damit ich mich jedesmal meiner jeweiligen Umgebung anpassen und somit nicht erkannt werden kann “
      und ging in sein Laboratorium und entwickelte die Dinge
      Es konnte nicht denken und es hatte auch kein Laboratorium ? Hm …
      Ah ja, die Evolution war es. sie konnte denken und hatte ein Laboratorium …
      “ Nein, die Evolution kann nicht denken “
      “ und Zufall “ hat ebenso kein Hirn
      Merkt man, wenn man jemanden zufälligerweise traf und die Atemlosigkeit stammelte
      “ ohh – das ist es, das Wesen meiner Träume, nur mit ihm werd ich glücklich .. “
      um später nachdenklich, ähnlich verloren und verlassen, darüber nachzurätseln
      “ was ist Liebe … “

      Ein Raubfisch – nein, nicht Jener oder Jene, sonder der, welcher am Meeresboden lauert
      Eine Antenne auf dem Maul oben angewachsen, am Ende als eine Art Wurm geformt mit welcher er wedelt und andere Fische anlockt
      Sie meinen – und nähern sich – das wars
      Schnapp – und verschlungen hat er sie

      und Fisch, der Liebestolle
      Fischin braucht er, lieben will er
      Düster die Meerestiefe, beginnt er farbig zu leuchten, ähnlich einer Discokugel strahlt er in sämtlichen bunten Farben
      und Fischin sieht und kann nicht widerstehen und …
      es ist vollbracht – wer hat gedacht
      Wer erdachte diese sinnvollen Konstruktion – der Fisch … ? Hm …

      Büsche gäbe es da noch, welche, zu dicht beieinander stehend, sich selbst entzünden um den Samen Platz zu machen, damit sich neue Büsche bilden können
      Ein Busch denkt ?

      und der Mensch, wir
      wurden wir entwickelt, erfunden oder entdeckt ?
      Egal wer oder was es war und wie man ES nennt
      Um zu entwickeln, erfinden oder zu entdecken, denken ist dazu notwendig
      um Dinge zu gestalten, zu formen und den Impuls zu geben, zu leben

      doch egal wer oder was es war
      hätte es uns entdeckt, uns zugesehen, unser Treiben beobachtet
      kurz nur, und es hätte den Deckel wieder geschlossen und vorsichtshalber, den größte Stein welchen es damals gab – es hätte ihn auf den Deckel gelegt – glaube ich … ?

      Nein, Es hat uns entwickelt, erschaffen, ES kann denken
      und täglich fordert es uns, es ihm gleich zu tun – zu denken
      um endlich zu verstehen … ?

      1. avatar
        Peter 21. April 2014 at 17:12 .

        @ Alex Anders
        Wie ist das Leben entstanden?
        Wir wissen es nicht.
        Was beweist das ?
        Es beweist nur, dass wir es nicht wissen und sonst nichts.
        Dieser Satz ist mir so wichtig, dass ich ihn einfach wiederholen muß:

        Wenn wir nicht wissen wie das Leben entstanden ist, dann beweist das nur, dass wir es nicht wissen und sonst nichts.

        Es beweist keineswegs, dass es ein höheres Wesen geben muß.
        Außerdem wäre das ja nicht die Lösung des Problems, denn wenn es einen Gott gäbe, wer hat den dann erschaffen ?

        „…denken ist dazu notwendig um Dinge zu gestalten, zu formen…“
        Das ist meiner Ansicht nach falsch. Die Evolution ist sehr wohl in der Lage Dinge, auch Lebewesen, zu gestalten und zu formen (siehe Darwin) und sie denkt nicht.

        Zum Beispiel hat man festgestellt, dass bei der Giraffe die Nervenverbindung zwischen Gehirn und Schilddrüse erst den ganzen langen Hals runter geht und dann wieder rauf zur Schilddrüse.
        So ein Stümper, der sich das ausgedacht hat!
        Na ja, es war halt die Evolution und die denkt eben nicht.

        1. avatar
          Anja 21. April 2014 at 18:35 .

          @Peter:

          Das Wunderbare an Gott ist, dass es ihn schon immer gab.
          Das Wunderbare an Göttin ist, dass es sie schon immer gab.
          Zusammen sind sie ES, in göttlicher tantrischer Einheit geborgen,
          Shiva und Shakti, Yin und Yang.
          Das Wunderbare an Yin und Yang ist, dass man sie nicht voneinander trennen kann. Sie gehören zusammen, für immer und ewig.

          @Evolution:

          Wie hat die Evolution es nur geschafft, den Sprung vom Affen zum Menschen zu vollziehen?
          Affen und Menschen sind sich ähnlich, keine Frage.
          Brauchen Affen ein Gewissen?
          Nein. Affen brauchen kein Gewissen, weil Affen nicht dazu imstande sind, eine Atombombe zu basteln. Affen sind zwar dazu imstande, andere Affen zu töten, doch sie sind nicht dazu imstande, andere Affen zu foltern oder gar zu kreuzigen.
          Der Mensch also braucht ein Gewissen, weil das Böse in ihm wohnt. Von Natur aus?
          Wie kam das Böse in die Welt? Durch den Menschen, nicht durch den Affen.
          Der Mensch ist in unserer Schöpfung also ein besonderes Wesen, und sein Bewusstsein für Gut und Böse lässt sich evolutionär nicht erklären.
          Wenn wir der Sache wirklich auf den Grund gehen wollen, müssen wir uns also fragen:
          Wie kam das Böse in die Welt? Wann kam das Böse in die Welt?
          Das Alte Testament lehrt uns, es war der Sündenfall (Eva, das kleine Luder, Du weisst schon…).
          Der Hinduismus lehrt uns, Gut und Böse seien Folge unseres Karmas und damit von Anfang an da.
          Im Anfang war das Wort.
          Es gibt Gut und Böse, und ich habe beide erfahren.
          Das Wort war der Anfang allen Übels.
          Was können wir also tun, wenn wir uns der Gefahr entziehen wollen?
          Wir können „OM“ sagen, einfach nur OM.

          Und jetzt zur Gnosis:
          Gnostiker sind die, die erkannt haben, dass es nicht nur EINEN Gott gibt. Für sie gibt es zwei. Den Schöpfergott, der Himmel und Erde erschaffen hat, Schweigen und Reden, Silber und Gold.
          Und den, der einfach nur da ist, ohne zu schöpfen. Das höchste Bewusstsein, universell und unauslöschlich, Brahman und Atman.
          Das höchste Bewusstsein ist weder gut noch böse. Es ist, was ES ist.

          Und deshalb gibt es Menschen, die gerne meditieren. Dann sind sie weder gut, noch sind sie schlecht, sie SIND einfach nur.

          Meditieren und OM sagen ist ein guter Weg.
          Um sich vom Affen zu unterscheiden.

  30. avatar
    Anja 18. April 2014 at 09:21 .

    Heute ist Karfreitag.

    Ich glaube an Jesus.
    Doch ich glaube nicht daran, dass er für mich gestorben ist.
    Jesus wollte erlösen.
    Mich aber hat er nicht erlöst.

    Jesus tröstet.
    Er tröstet in Stunden der Not, der Bedrängnis, des Unverstandenseins, des Ausgestossenseins.
    Wenn ich leide, wenn ich mich gedemütigt und erniedrigt fühle, kann ich mich mit ihm identifizieren. IHM ging es genau so. ER weiss um meinen Schmerz.
    Und doch…

    … erlösen kann er mich dadurch nicht.

    Was kann mich erlösen?

    Es kann mir helfen, zu wissen, wie mein Schmerz entstanden ist.
    Es kann mir helfen, zu sehen, dass Schmerz zum Leben dazugehört.
    Es kann mir helfen, zu glauben, dass mein Schmerz vergehen wird.

    Trösten kann mich in manchen Momenten doch nur eines:
    Zu spüren, dass mein Schmerz gesehen wird.
    Zu spüren, dass es Menschen gibt, die mit liebenden Augen auf mich schauen.
    Und die mir wünschen, dass es mir bald besser gehen möge.

    Diese Menschen gibt es überall. Auf der ganzen Welt.
    Es sind Menschen aller Religionen, aller Hautfarben, aller Sprachen.

    Das Einzige, was sie brauchen, um mich zu sehen?

    Ein Herz.

    Ich glaube an Jesus.

    ER hatte ein Herz.

    1. avatar
      Anja 19. April 2014 at 07:37 .

      Heute ist Karsamstag.

      Ich glaube an Doktor Buddhike.

      Er ist ein guter Arzt.

      1. avatar
        Anja 19. April 2014 at 07:39 .

        „My children habe their own Karma.“

        Thank you, doctor Buddhike.

        1. avatar
          Anja 20. April 2014 at 00:30 .

          Heute ist Ostersonntag.

          Ich habe einen Fehler gemacht. Ich war unachtsam, denn ich schrieb:
          „My children habe their own Karma.“
          Eigentlich wollte ich schreiben: „My children have their own Karma.“

          Wen stört es, dass ich einen Fehler gemacht habe?
          Macht es etwas aus, dass ich einen Fehler gemacht habe?
          Habe ich jemandem dadurch geschadet, dass ich einen Fehler gemacht habe?
          Ich weiss es nicht.
          Das einzige, was ich weiss, ist: Es stört mich, dass ich einen Fehler gemacht habe.
          Ich kann mich bei niemandem dafür entschuldigen. Und niemand kann mir deswegen verzeihen.
          Also muss ich mir selbst verzeihen.
          Die Frage aber ist: Kann ich mir selbst verzeihen? Darf ich mir selbst verzeihen?

          Momentan kann ich die Frage nicht beantworten. Das einzige, was ich momentan kann, ist, mir etwas vorzunehmen.
          Ich nehme mir vor, ab jetzt wieder achtsamer zu sein! Ich nehme mir vor, mich in Zukunft von der Zeit nicht unter Druck setzen zu lassen.
          Ob ich es schaffe, weiss ich nicht. Ich kann es nur hoffen.

          „Al-adschala min asch-schaitan, wat-ta’anni min ar-Rachman.“
          Das ist Arabisch und bedeutet: Die Eile ist des Teufels, doch die Ruhe ist mit Gott.
          Ich glaube an die Ruhe.
          Ich glaube an die Liebe.
          Ich glaube an die Hoffnung.

          Fröhliche Ostern, liebe Redaktion!
          Fröhliche Ostern, liebe Leser!

          Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.
          Das weiss ich.
          Ganz gewiss.

  31. avatar
    Anja 17. April 2014 at 11:31 .

    Heute ist Gründonnerstag.

    Ich glaube an Jesus.
    Ich glaube daran, dass er erlösen wollte.
    Wen wollte er erlösen?
    Er wollte diejenigen erlösen, die der Verblendung anheim gefallen waren.

    Was ist Verblendung?

    Verblendung ist es, zu glauben, auserwählt zu sein.
    Verblendung ist es, zu glauben, einem Menschen dadurch Erlösung zuteil werden zu lassen, dass man sich für ihn opfert.
    Verblendung ist es, zu glauben, sich selbst dadurch Erlösung zuteil
    werden zu lassen, dass man (sich) für Gott opfert.

    Wer sich selbst opfert, bestraft sich selbst.
    Wer sich selbst bestraft, handelt aus Schuldgefühl.
    Gib dem Mensch ein Schuldgefühl und er ist versklavt.

    Gott als höchstes Bewusstsein braucht keine Opfer.
    Auch verlangt er sie nicht.
    Sie sind ihm egal.

    Ich glaube an Jesus.
    Ich glaube daran, dass er erlösen wollte.
    Doch ich frage mich:

    WEN hat er erlöst?

    „Entsagung ist nicht die Entscheidung,
    sich dem Handeln zu verweigern.
    Entsagung ist eine Entscheidung, sich dem Bedürfnis
    nach einem bestimmten Resultat zu verweigern.“

    (Neale Donald Walsch: Gespräche mit Gott, Band 1)

    1. avatar
      Markus Lippert 17. April 2014 at 23:06 .

      Kleine Korrektur aus Sicht der Bibel:

      Ich glaube an Jesus.
      Ich glaube daran, dass er für alle Menschen gestorben ist.
      Wen wollte er erlösen?
      Er wollte diejenigen erlösen, die mühselig und beladen sind und an IHN glauben.
      Was ist Verblendung?
      Verblendung ist es, zu glauben, es gäbe eine Rettung ohne den Sohn.
      Verblendung ist es, zu glauben, einem Menschen dadurch Erlösung zuteil werden zu lassen, dass er durch seine Werke gerettet würde.
      Verblendung ist es, zu glauben, sich selbst Erlösung zuteil
      werden zu lassen.

      Wer sein Leben hingibt für andere, wird es erhalten.
      Wer sich selbst bestraft, kennt Gottes Liebe nicht.
      Gib dem Mensch ein Schuldgefühl und er wird an Gottes Gnade zweifeln.

      Gott als höchstes Wesen brachte sich selbst als Opfer.
      Auch verlangt er es nicht sondern Nachfolge.
      Menschen sind ihm nicht egal.

      Ich glaube an Jesus.
      Ich glaube daran, dass er am Kreuz für mich gestorben ist.
      Doch ich frage mich:

      Kann ich es annehmen?

      “Entsagung ist nicht die Entscheidung,
      sich der Rettung zu verweigern.
      Entsagung ist eine Entscheidung, sich dem Bedürfnis
      der Welt nicht auszuliefern.

      1. avatar
        Anja 18. April 2014 at 07:05 .

        „Verblendung ist es, zu glauben, es gäbe eine Rettung ohne den Sohn.“

        Verblendung ist es, zu glauben, es gäbe eine Rettung ohne Gnade, ohne Barmherzigkeit, ohne Liebe.

        Danke, Markus.

  32. avatar
    Roland Gewinner 14. April 2014 at 18:27 .

    Ich bin christlich getauft und konfirmiert. Aus Glaubenskrise dann mit 17 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Mit 23 hatte ich ein sogenanntes „Gott-Erlebnis“. Danach habe ich die Bibel gelesen und begonnen täglich meine Gebete zu sprechen. Ich „versuche“ nach den 10 Geboten zu leben und glaube fest daran, dass es der Welt um ein Vielfaches besser gehen würde, wenn alle Menschen versuchen würden, die Gebote zu halten. Mit der Institution Kirche habe ich mich dennoch nicht mehr anfreunden können. Ich lasse sie beim beten meines Glaubensbekenntnisses auch bewusst aus. Ich verabscheue Prunk, Protz und Personenkult in JEDER Form und lebe ein einfaches, bescheidenes Leben in Armut. Die Kirche hat damit ja absolut nichts mehr im Sinn. Prunk und Protz wohin man auch schaut. Und ständig das gejammere um das Geld. Liebe Kirche – euer himmlischer Vater weiß, wessen alles ihr bedürft. Das habt ihr wohl vergessen. Aber niemand ist perfekt. Ich bin auch schwach, voller Vorurteile und oft voller Wut. Ich glaube an den Heiligen Geist. Eine geistige Kraft. Eine Aura des Guten. Ich bete für die Menschheit – habe aber leider sehr wenig Zuversicht dass es mit den Menschen noch mal was wird. Gott segne euch Alle!

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    ElisabethAnna 10. April 2014 at 22:09 .

    Der Prediger Urlich Parzany hat einmal gesagt „Warum fragen die Menschen erst nach Gott wenn es Ihnen schlecht geht, wenn eine schweres Schicksal das Leben verändert? Warum fragen wir nicht wer Gott ist, warum und wieso Gott uns erschaffen hat wenn es uns gut geht?“ Das ist eine wichtige Frage und ich will nie meinen Alltag leben oder am Ende meines Lebens immer noch offene Fragen haben wer und was Gott ist. Ob er existiert, was seine Liebe bedeutet und wieso er seinen Sohn Jesus ans Kreuz geschickt hat will ich verstehen. Die Bibel ist da für mich ein tolles Hilfsmittel. Ich habe zu Gott gebetet und ihn all meine unmöglichen Fragen gestellt: Was bedeutet Liebe wenn ich sie in meinem Elternhaus nicht erlebt habe, wie liebt Gott mich? Was bedeutet Gott der Vater, wenn meiner bereits verstorben ist? Was soll ich machen wenn ich an meiner Einsamkeit zu Grunde gehe und wie überlebe ich lebensbedrohliche Depression die es mir nicht erlaubt zu arbeiten, zu essen, klar zu denken? Diese Fragen haben mich geplagt und keiner hatte eine Antwort für mich. Weder Ärzte, Lehrer, Pastoren, noch Familie, oder Ex-Partner. Für alle meine Fragen hatte nur ein einziger eine Antwort. Gott, Jesus er war immer an meiner Seite wo keiner da war, er hat sich nicht von mir gewendet wenn ich ihn angeschrien habe, wenn ich erschütternde Dinge anderen Menschen angetan habe aus Verzweiflung. Als ich meine Fehlgeburt hatte, als ich mein Leben beenden wollte. Gott hat mich immer mit großer Wärme im Herzen erfüllt und mir zugehört in den Stunden in der Nacht wo nur Tränen da waren. In der Bibel durfte ich nachlesen das Menschen wie ich das gleiche und noch schlimmeres erlebt haben aber unglaublich geliebt und nie von Gott verlassen waren. Jonah, David, Josef, der verlorene Sohn das sind Menschen die ebenfalls Tod, Depression, Ungerechtigkeit, Krankheit und Einsamkeit erlebt haben. Gott hat mich reich beschenkt mit einem tollen Freund letztes Jahr und einem tollen Freundeskreis. Ohne all meine Tiefen hätte ich Gottes Nähe niemals verstanden. Ich bin dankbar für alles was ich in meinemLeben erlebt habe weil es mir die Möglichkeit gegeben hat mich selbst zu verstehen und zu lieben und zu wissen was meine Identität und Sinn hier auf der Erde ist. Es gibt Länder da wird die Bibel geschmuggelt weil sie einen so hohen Wert hat, ich wünsche mir von ganzem Herzen das wir in der westlichen Kultur es nicht verpassen uns Gott zu nähern und auch wenn es uncool oder langweilig scheint wenigstens einmal in die Bibel einen Blick zu werfen.

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    Markus Lippert 22. Februar 2014 at 12:17 .

    Ich wollte mal darauf hinweisen, dass es Glaubensgrundkurse in vielen Gemeinden gibt. Dort kann man auf bequeme und kostenlose Art und Weise erfahren, was Wissensstand seit 2000 Jahren in Europa ist. Ein Mathematiker hat mal die Wahrscheinlichkeit errechnet, dass eine biblische Prophezeiung nicht in Erfüllung gehen würde und ist dabei auf eine astronomische Zahl der Unwahrscheinlichkeit gekommen. (Nur überprüft an Zeugenaussagen, geschichtlichen und geografisch Fakten.) Mir scheinen Diskussionen ziemlich mühselig zu sein, wenn man immer wieder bei „Adam und Eva“ anfangen muss und erfährt, dass viele eine Religion zusammen basteln obwohl schon das Wesentlichste gesagt ist und von Millionen Menschen bezeugt wurde. Der meistgesehenste Film der Geschichte ist „ER“ , eine sachliche Verfilmung des Lukas Evangeliums. Und auch Einstein war überzeugt: „Als Gott das Universum schuf, war seine geringste Sorge, dass wir es verstehen“ (Albert Einstein)

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    Erika 22. Februar 2014 at 10:24 .

    Christian Boltanski sagte einmal: „Mensch ist wer eine Utopie hat“. Wir können nicht ohne. Und jeder, der sagt, er glaube an nichts, der meint „Religion“. Diese ist aber nur eine von vielen Utopien. Ich für meinen Teil glaube fest daran, dass wir dank unseres Selbsterhaltungstriebes zu verhindern wissen, uns gegenseitig völlig auszulöschen; dass wir dank unserer sozialen Grundhaltung immer ein harmonisches Miteinander anstreben; dass wir dank unserer fünf Sinne einen Zugang zu Schönheit und Ästhetik haben und deshalb dafür sorgen werden, dass diese Welt schön und lebenswert bleibt; dass wir dank unseres Ideenreichtums immer einen Grund finden werden, warum es sich zu leben lohnt.

    1. avatar
      Alex Anders 22. Februar 2014 at 18:58 .

      “ Mensch kann nicht ohne Utopie “
      Bin ich dann kein Mensch
      so wie jene alle, welche nicht daran glauben, das es je Gerechtigkeit für alle Menschen gibt
      Wäre auch utopisch zu glauben, das Kirche ihre ( durch Menschen geprägte ) Grundsätze aufgibt
      Gelenkt und beherrscht wird die Welt von Goldmann Sachs, den Rockefellers und sonstigen Macht und
      Gier Besessenen
      und man geht immer von sich aus, so auch Du wenn Du meinst
      “ Selbsterhaltungstriebe verhindern, uns gegenseitig auzulöschen “
      Wie viele “ Selbstmordattentäter “ gab es, gibt es und wird es noch geben – welche so anders als wir
      denken
      So viele, wie ihre Glaubensführer bestimmt, denke ich ?
      Von “ unseren “ Dingen schreibst Du – Deine Dinge der Wünsche sind es, die Dinge Deiner Utopien ?
      Schön wäre es wenn es so würde wie Du es Dir vorstellst – aber sieh die Welt …

  36. avatar
    Thomas Jakob 20. Februar 2014 at 13:51 .

    Spannendes Projekt. Glauben ist nichts Festgelegtes, Erzwingbares. Glauben wandelt sich mit der persönlichen Lebenszeit. Ich habe lange gebraucht, um das ganze tote Holz aus meinem Glaubensbaum auszulichten. Seit gut zwei Jahren sehe ich wieder neue Triebe wachsen und bin dem einfachen christlichen Glauben näher als je zuvor.

    Ich glaube, dass man rein wissenschaftlich analytisch nur eine unvollständige Sicht der Welt erreicht. Man kann die Entstehung des Lebens aus Aminosäuren herleiten und mit Hilfe von Evolution weiter beschreiben. Das ist wundervoll und respekteinflößend. Die Grundsätze der Thermodynamik sagen mir, dass das Universum stetig der maximalen Unordnung und dem Kältetod entgegenstrebt. Ich staune darüber, dass es dennoch Teilsysteme gibt, wo die Ordnung zunimmt und Leben entsteht. Ich denke dann, dass es eine synthetische Kraft gibt, die der Mensch noch nicht verstanden hat und vielleicht niemals verstehen wird. Ich verwende Gott, den Schöpfer, als Chiffre für diese Kraft.

    Wichtig im Leben sind Menschen. Alle Philosophie und Naturwissenschaft hilft nicht weiter, wenn man den Weg zu seinen Mitmenschen nicht findet. Dabei können einem viele Hindernisse entgegenstehen. Ängste, Macht, Hartherzigkeit, vorgefasste Meinungen, eingefahrene Strukturen, wirtschaftliche Verhältnisse und vieles mehr. Es geht darum, mit sich selbst im Reinen und für andere Menschen da zu sein, und zwar sehr konkret und direkt unter Überwindung künstlicher Hindernisse. Das ist für mich der Kern der Lehre und des Lebens Jesu.

    Es ist wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass man nicht allein ist. Dass es eine Gemeinschaft der Guten gibt, dass das Gute und Positive nicht machtlos ist, dass auch kleine Schritte etwas bewirken können und dass Gutes auch auf eine Art passieren kann, die wir uns so nicht vorstellen können oder die allen Wahrscheinlichkeiten widerspricht. So verstehe ich den Heiligen Geist.

  37. avatar
    Der Prediger 14. Februar 2014 at 16:14 .

    Ich glaube wenig. Weil ich im Grunde sehr skeptisch bin. Dennoch vertraue/glaube ich an das Gute im Menschen. Trotz verschiedener Schatten, die in uns lauern.
    Ich glaube z.B., dass es gut und göttlich ist, dass dieser Blog entstanden ist. Ich glaube auch das der Film „Der Prediger“ zum Nachdenken anregt über unser Verhalten gegenüber Menschen, die eine negative Vergangenheit als Bürde auf sich geladen haben. Ich bin der Prediger. Und mein GLAUBE bezieht sich auf ein paar Einzelheiten, die nicht so wichtig sind: Ich glaube zum Beispiel, dass Gott tatsächlich eine dreieinige Wesensart hat, obwohl ich dieses absolut unwichtig empfinde. Ich glaube, dass es gut ist Menschen zu taufen, obwohl Gott auch ein Kieselstein taufen könnte. Ich glaube, dass es gut ist zur Kirche zu gehen, obwohl Gott alle Menschen über alles liebt. Aber all das ist für mich nicht so wichtig. Wichtig für mich ist mein Wissen. Meine Erfahrung. Ich weiß, dass Gott uns liebt. Über alles. Ich weiß es, nicht weil ich studiert habe oder ähnliches. Doch weil Gott mir 1975 gezeigt hat, wer er wirklich ist: ein Bündel von heiliger Liebe und Vergebung.
    Konkret nochmal: Mein Glaube über Gott ist klein und unwichtig. Meine Erkenntnis über Gott ist einzigartig schön: er liebt uns.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Prediger

  38. avatar
    Markus Lippert 9. Februar 2014 at 17:36 .

    Liebe Christiane, liebe Eva,
    ich wünsche für das Vorhaben alles Gute. Eure Fragen werden immer in einem Punkt zusammentreffen. Gibt es einen Gott und was hat er uns zu sagen. Soweit es Jesus Christus anbelangt, wird es keine Erkenntnis und keine Rettung (Jesus bedeutet Retter) geben ohne sich auf ihn einzulassen. Eine unverbindliche Testversion gibt es nicht. „Offb 3,20: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ Wir merken, es geht hier nicht um eine theologische, weltanschauliche Auseinandersetzung sondern um eine Beziehung zwischen Mensch und Gott. Nun verbindet sich in Christiane und Eva Altes und Neues Testament. Eva, die erste Frau, bedeutet die Lebenspendende und Christiane, heisst einfach Christin, die die dem Christus gehört. Beste Voraussetzungen um auf Klopfzeichen zu achten.

  39. avatar
    Sepp 7. Februar 2014 at 10:42 .

    Hallo Ihr beiden Journaliszinnen, Eva und Christiana:
    Ziel für uns Menschen soll sein, so viel wie möglich zu wissen und damit so wenig wie möglich glauben zu müssen, obwohl das die Kirchen anders sehen und ständig progagieren: Glauben ist gut.
    Ein Sinn im Leben zu suchen außer das Leben selbst gibt es m. E. nicht. Man/frau kann seinem Leben nur selbst einen Sinn geben. Einen weiteren Sinn dauernd zu suchen, ist sinnlos.

  40. avatar
    Johannes Großmannn 6. Februar 2014 at 01:04 .

    „Eigentlich ist die Sache ziemlich klar: die Kirchen sind leer, die Fußballstadien voll. Genau so wie die Clubs, die Bars, die Yogaklassen.“ ….Eine Zustandsbeschreibung, die eine Frage anstoßen soll. Dabei liegt die Antwort doch auf der Hand: Fußball, Clubbing, Yoga, ja sogar saufen ist sinnvoller, als in die Kirche zu gehen. Ein imaginärer Schöpfer, der sich trotz der nahezu unendlichen Größe des Universums ausgerechnet uns ‚ausgewählt‘ hat und sich für unsere persönlichen Leiden und Gedanken interessiert? Unwahrscheinlicher gehts kaum! Nur weil viele Menschen daran glauben, wird es nicht zur Wahrheit‘. Ich lass mich aber überzeugen, wenn mir eine Frage beantwortet wird: wenn Gott uns und das Leben anfänglich erschuf…von wem wurde dann Gott erschaffen?

  41. avatar
    Bernhard Habisreutinger 31. Januar 2014 at 22:34 .

    Ich wurde zwar religiös erzogen und ging des öfteren auch in die Kirche, aber gestärkt im Glauben wurde ich vor allem durch ein Ereignis, das mir vor vielen Jahren auf der Autobahn
    passierte, auf der ich als Filialleiter zusammen mit drei anderen Berufskollegen zu einer
    Fachmesse nach München fuhr. Es war schönes Winterwetter und die Autobahn macht eine
    Linkskurve, die zuvor nicht einzusehen war. Plötzlich sah ich wie vor mir ein großer LKW
    mit Anhänger durch herab gefallenden Rauhreif, den auf abschüssiger Strecke fahrend,
    mit dem Anhänger ins schlingern geriet. In großer Panik wollte ich eine Vollbremsung
    machen, doch dann wären wir vermutlich mit voller Wucht gegen den Lastwagen gekracht
    und auf Grund der hohen Geschwindigkeit vermutlich schwerstens, wenn nicht tödlich
    verunglückt. Da ich damals noch kein ABS hatte rief ich laut und deutlich: „Lieber Gott hilf“.
    Dann geschah etwas, das ich nie vergessen werde. Ich wurde innerlich total ruhig und hörte
    eine innere Stimme, die mir sagte, ich solle Gas geben. Objektiv gesehen war dies ja genau
    das Falsche. Doch wie in Trance befolgte ich diesen Befehl und wollte links an dem LKW
    vorbeifahren, obwohl dieser noch teilweise auf der linken Fahrbahnseite hin und her schlingerte. Als ich auf der Höhe des LKWs war, wich der Anhäger wie durch ein Wunder
    wieder auf die rechte Fahrbahnseite, dass ich messerscharf an ihm vorbeifahren konnte. Meine Mitfahrer und ich feierten so eine Art zweite Geburt und wir mussten dieses Ereignis
    zuerst an einem Autobahn-Rastplatz verdauen. Heut weiß ich, dass Gott mir in dieser
    großen Bedrängnis geholfen hatte, weil ich ihm vertraut hatte. Dieses und noch weitere
    Ereignisse haben meinen Glauben sehr gestärkt, denn er ist ein Gott, der uns bedingungslos
    liebt und dies auch zeigt, wenn wir ihm vertrauen.

    Bernhard

    1. avatar
      Wanda 6. Februar 2014 at 00:25 .

      Bernhard, 31 Januar 22:34
      – aha, Gott hat Dir also in der Bedraengnis geholfen. Und was ist mit dem kleinen missbrauchten Maedchen ?
      Wir als unvollkomene Menschen haben uns ein Gesetz geschaffen, welches uns zur Hilfe in Notlagen zwingend verpflichtet. Kommen wir dem nicht nach, muessen wir vor Gericht wegen unterlassener Hilfeleistung und erhaelten evtl. bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe. Niemand wird den Sinn dieses Gesetzes anzweifeln. So weit so gut.
      Wie stehts mit Gott, der Christen zufolge alles sieht, allwissend und vor allem allmaechtig ist? Diesen ihm zugeschriebenen Eigenschaften zufolge ist er Zeuge oa. Missbrauchs an einem Kind, schreitet aber trotz seiner Allmaechtigkeit nicht ein…
      Frage: unterlassene Hilfeleistung oder nicht ? Sind wir Menschen mit unserer gesetzlichen Verpflichtung weiter als Gott ? Wir werden zur Rechenschaft gezogen – Gott auch ?

      1. avatar
        Hanan 6. Februar 2014 at 16:24 .

        Die Frage, die Du stellst, Wanda, ist sicherlich die wichtigste Frage, die Menschen an Religion und Gott zweifeln lässt.
        Wir Muslime glauben nicht, wie die Christen, an eine Erbsünde. Gott hat jeden Menschen in völliger Freiheit geschaffen, uns aber seine Rechtleitung in klaren Worten – dem Koran – zukommen lassen. Und jeder Mensch muss sich nach einer – relativ kurzen – Zeitspanne persönlich vor Gott für alles, was er getan hat, verantworten. Erlösen können ihn/sie nur die eigenen Taten und Gottes Barmherzigkeit.
        Es ist diese Dimension des Jenseits, die dem modernen Menschen so völlig abhanden gekommen ist – genauso wenig wissenschaftlich nachweisbar, wie Gott selbst, den Menschen aber Jahrtausende lang eine Selbstverständlichkeit. Aber ohne sie, macht das ganze Leben keinen Sinn. Was ist die Zeitspanne unseres Lebens im Vergleich zur Ewigkeit ? Damit verschieben sich die Dimensionen völlig. Ich will damit nicht sagen, dass unser diesseitiges Leben unwichtig und bedeutungslos wäre, ganz und gar nicht. Wir haben nur dieses eine und Gott hat uns auch mit erheblichem Lebenswillen erschaffen.
        Aber es sind eben genau diese Fragen: was ist mit dem missbrauchten Mädchen oder Jungen, der sein ganzes Leben unter diesem Verbrechen leidet. Und was ist mit dem Kind, dass mit 2 Jahren an Hunger stirbt. Und mit dem Flüchtling, der Krieg und Folter überlebt hat, nach Gefahren und Strapazen ohne Ende endlich im „sicheren Hafen“ Deutschland angekommen ist, um sich dann nach 5 Jahren Flüchtlingslager im nächsten Fluss zu ertränken?
        Aber all diese Beispiele zeigen auch eines: alle diese Menschen können ihr Leben nicht wirklich leben auf Grund von Verbrechen und Fehlverhalten von Menschen. Ein Mensch, der das Gericht Gottes wirklich fürchtet, kann kein Kind missbrauchen. Eine Menschheit, die alle Menschen als gleichwertige Geschöpfe Gottes ansehen – und das nicht nur proklamieren – können weder ertragen, dass Menschen verhungern, während es genug Nahrungsmittel giebt, noch würde sie Menschen in Not an ihren Grenzen krepieren lassen.
        Gott fordert all das von den Menschen und Er hat uns die Handlungsanleitung mitgegeben. Er hat uns die Freiheit gegeben, uns für das richtige Handeln zu entscheiden, Verantwortung zu übernehmen. Wir sind keine Marionetten. Dieses Konzept müsste den Menschen im Westen eigentlich einleuchten und entgegenkommen. Und es gibt Konsequenzen. Und die letzte und endgültige Konsequenz zieht Gott im Jenseits. Dann wird das missbrauchte Kind in Ewigkeit ein friedvolles, glückliches Leben haben. Und sein Peiniger eben nicht.

        Gott ist für mich eine Tatsache. Und Er hat uns seine Barmherzigkeit und Gerechtigkeit versprochen. Aber eben nicht allein im diesseitigen Leben. Diesseits und Jenseits gehören zusammen und sind eine Einheit. Alles andere macht keinen Sinn.

        1. avatar
          Wanda 6. Februar 2014 at 18:07 .

          Hanan, 06.Februar 16:24
          – tut mir leid, Deine Ausfuehrungen sind nicht dazu geschaffen,dem Glauben an einen Gott eine logische Basis zu geben. Er oder Sie (was ist er denn nun?) existiert einfach nicht. Jeder Glaeubige behauptet das zwar, bleibt den Beweis aber schuldig und noch nie ist jemand aus dem Jenseits wiedergekommen um uns zu sagen, was Sache ist.
          Wenn das Paradies so erstrebenswert ist, warum will niemand freiwillig dorthin (ausser den Selbstmoerdern, doch die haben meist andere Motive) ?
          – Und ob Westen oder Osten, Sueden oder Norden, Religionen haben nur Unheil ueber die Menschen gebracht. man nehme nur die Konflikte zwischen den monotheisten Dreien, welche die gleichen Wurzeln haben. Oder noch schlimmer: deren verschiedene Konfessionen, die sich bis heute aufs Blut bekaempfen (z.B. Sunniten gegen Schiiten, Wahabiten gegen die beiden Vorgenannten, usw. usw…). Von den Splittergruppen ganz zu schweigen…
          – Religionen mit ihrem unbedingten Glauben an einen Gott, ein Vorbild fuer die Menschheit ?
          Mitnichten, die Voelker taeten gut daran, ihnen nicht zu folgen !
          Nicht, dass es deswegen keine Konflikte mehr zwischen den Voelkern gaebe, aber zumindest haetten diese ein Motiv weniger fuer Kriege oder Krisen…

          1. avatar
            Hanan 7. Februar 2014 at 00:36 .

            Ich dachte, soweit waren wir schon in der Diskussion, dass man Gott auf wissenschaftlichem Wege nicht beweisen kann. Alle Gläubigen spüren Sein Wirken in sich selbst, sonst wären sie nicht gläubig.
            Nun, wenn ich mir die Geschichte des Kommunismus anschaue, so war dessen nichtreligiöser, bzw. Religions-feindlicher Versuch, Frieden und Gerechtigkeit unter die Menschheit zu bringen, nicht sonderlich erfolgreich.
            Natürlich stürzen sich nicht sämtliche Gläubige ins Meer, um dem Paradies näher zu kommen. Dann wäre die Schöpfung des Menschen auf Erden ziemlich sinnlos. Die Liebe zu seinem Leben und die Furcht vor dem Tod – als dem großen Unbekannten – gehören zum Menschsein dazu.
            Und die, die das Jüngste Gericht ernst nehmen, sind sich nicht sicher, zu denen zu gehören, die dort hinkommen,
            Glaube mir, das Wissen darum, dass Menschen Menschen töten im Namen des Wertvollsten, das es in meinem Leben gibt, außer meiner Familie, tut mir sicher mehr weh, als Dir. Aber ich sehe es als Verfehlung der Menschen, nicht der Religion. Ich finde im Islam keine Rechtfertigung für solche Taten. Es gibt das Recht auf Selbstverteidigung – das finde ich realistischer als „die andere Wange hinhalten“, was die Christenheit noch nie geschafft hat – und ansonsten ist bei Gott jeder, der unrechtmäßig einen Menschen getötet hat, wie einer, der die gesamte Menschheit getötet hat.. Und jeder, der einen Menschen das Leben gerettet hat, wie einer, der die gesamte Menschheit gerettet hat..

          2. avatar
            Johannes Großmannn 7. Februar 2014 at 09:51 .

            Hanan, deinen Glauben in Ehren, aber ist es nicht ein bischen schwach, dass man nur aus Angst vor der Straße Gottes versucht ein guter Mensch zu sein? Das ist ja dann ein toller Gott, wenn er die Menschen erschafft, ihnen einen freien Willen gibt und sie dann dafür bestraft. Sorry, bitte komm jetzt nicht mit dem Koran. Da stehen zwar gute Sachen drin, aber auch Dinge, die homophob und zutiefst unmoralisch sind, bzw. so ausgelegt werden könnten. Genauso in der Bibel. Außerdem, woher nimmst du diese an Arroganz grenzende Gewissheit, dass genau Dein Glaube richtig ist und nicht etwa der Glaube an Krishna, Cthulhu oder Zeus? Die sind objektiv gesehen doch genauso real oder irreal wie Gott, Jahwe oder Allah, oder?

          3. avatar
            Johannes Großmannn 7. Februar 2014 at 09:55 .

            *Strafe Gottes* … nicht Straße. Sorry, hab mich verschrieben 😉

        2. avatar
          Alex Anders 6. Februar 2014 at 21:33 .

          wenn es Gott gibt …

          Warum erschuf er den Menschen, die Tiere
          Um zu sehen, wie sie gedeihen, welche Dinge sie tun, gute oder böse ?
          Warum ? Er der “ Allwissende “ weiß es ja ohnehin, sinnlos wäre es für ihn somit
          Um die Guten aufzunehmen in seinem Bereich, wozu braucht er sie, langweilt er sich ?
          Um die Bösen zu bestrafen, sie im Nichts leiden zu lassen, braucht er das Leid der anderen um zufrieden
          zu sein ?
          Menschen denken und handeln, fügen anderen Leid zu und töten andere
          Gott wird sie bestrafen ?
          Tiere denken beschränkt und handeln instinktiv – fügen anderen Leid zu und töten andere
          Gott wird sie bestrafen ?
          Nein – in beiden Fällen
          Er hätte sie so erschaffen, wie sie für ihn am “ zweckmässigsten “ wären, alles andere wäre ein Spiel
          Ist er ein Spieler ?
          Nein – die Kirchen machen ihn dazu, denn sie nutzen ihn für ihre Belange
          Angst zu erzeugen – denn nur durch Angst hält man sie fest
          Du kommst in den Himmel – in die Hölle …

          schreibe etwas über Deinen Gott – was Du denkst – wer er ist was er tut
          schreibe etwas über Deinen Glauben – was Du denkst – was er ist was er bewirkt
          schreibe etwas über Dich – warum Du so denkst

          Du weißt oder Du glaubst – war die Frage …
          an Dinge, welche Menschen schrieben, verbreiteten, provozierten – warum

          oder … ?
          https://www.facebook.com/photo.php?fbid=195951283915964&set=a.195951257249300.1073741829.1614296907
          01457&type=1&theater

          1. avatar
            Wanda 7. Februar 2014 at 04:33 .

            Alex Anders, 21:30
            – bingo !

          2. avatar
            kamakatt 13. April 2014 at 15:43 .

            Lieber Alex Anders,
            ich kann das was Du geschrieben hast nur mit meinem Blut unterzeichnen. Welch ein böser Gott (absolut kein Gott der Liebe) kann soviel Unrecht zulassen, wie dieser. Täglich sterben 19.000 Kinder weltweit nur an Hunger und Durst im Alter von 1- 5 Jahren. Die Kriege die es in seinem Namen gab, erzeugten soviel Blut, dass man den Atlantik leicht auffüllen könnte. Die Stellvertreter Gottes auf Erden, seine Arbeiter im Weinberg, das ist ein Haufen machtgieriger, geldeintreibender Schurken, die es wert wären samt und sonders auf den Scheiterhaufen zu landen, so wie sie es mit den Hunderttausenden von armen Frauen und Mädchen gemacht haben. Ich erspare mir weitere Sauereien die ein Gott einfach hinnimmt und mit der Drohung im Himmel würden dafür alle bestraft. Ich kotze gleich. Dort wo es niemand mehr sieht kann dies leicht behauptet werden. Bringt endlich Fackten auf den Tisch, die man auch nachvollziehen kann. Und wenn dieser ach so gerechte Gott einer wäre, dann würde es ihm schon anstehen, sich in dieser Welt zu zeigen, das verlange ich einfach von ihm. Auch wenn ich nur ein kleiner Scheiß-Wurm bin, aber auch ein sogenannter von ihm geschaffener!
            Alle Religionen der Welt sind glatter Betrug, ein Betrug an der Menschheit. Ich kann es nicht oft genug sagen: Wo bleibt den ein Funken einfachste Denkweise dieser Verwirrten? An den Taten sollte man sie erkennen. Und 2000 Jahre sind doch lange genug um den Schmarrn zu identifizieren, oder?

        3. avatar
          Hanan 8. Februar 2014 at 01:40 .

          Hallo Johannes, ich hab es umgekehrt gesagt, dass jemand, der vor Gottes Strafe Angst hat, kein Kinderschänder sein wird.
          Aber was ist so falsch daran, etwas aus Angst vor Gottes Strafe zu tun oder zu lassen? Warum haben so viele Leute hier ein Problem damit, Gott Gehorsam zu sein? Weil Gehorsamkeit nicht mehr zeitgemäß ist? Hey, das ist dein Schöpfer, der dich besser kennt, als du selber!
          Und bestrafen tut er dich nicht für deinen freien Willen, sondern für die wirklich üblen Entscheidungen, die Du triffst. Was ist daran „toll“. Für jede deiner Entscheidungen musst du auf die eine oder andere Art Konsequenzen tragen. Und Gott hat uns wissen lassen, was richtig und was falsch ist, und die Konsequenzen für unsere Entscheidungen. Und da gibt es einen sehr großen Spielraum.
          Witzig ist, wenn ich „dir nicht mit dem Koran kommen soll“, und du gleichzeitig frägst, woher ich meine Gewissheit nehme. Nun, aus dem Koran!
          Und Gott ist immer nur der Eine. Auch arabische Juden und Christen nennen Ihn Allah. Er ist der eine, ewige Gott, der den Menschen seit Anbeginn seine Propheten mit der Botschaft von Seiner Einheit geschickt hat. Die Menschen haben seine Botschaft immer wieder verändert und verfälscht, aber Er ist immer der gleiche.
          Das ist, was ich glaube. Du magst das arrogant nennen. Für mich macht nur das Sinn. Und unmoralisch ist im Koran gar nichts.

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    Antonymus 25. Dezember 2013 at 18:31 .

    Ein schönes Projekt. Ich sandte auch einen Text ein und sehe jetzt erst, um was es hier geht. Lustig. Um zum Thema zurück zu kehren: vielleicht brauchen wir Gläubige ja keine Kirchen und Päpste mehr? Vielleicht können wir das WORAN streichen, und lediglich GLAUBEN? Und dies ist durchaus auch im Fußballstadien möglich, wobei ich dort eher Ribery beim zaubern beobachte, was zuweilen sogar ziemlich göttlich ist.

    Ihnen allen frohe und gesegnete Festtage,
    Antonymus

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    Hanan 25. Dezember 2013 at 00:20 .

    Ich möchte etwas zum Thema „Glauben-Wissen“ beitragen.

    Im Koran steht, dass Gott jedem Menschen die Fähigkeit mitgegeben hat, Ihn zu erkennen. Als eine Form inneren Wissens, sozusagen. Und genauso war es bei mir als Kind. Ohne religiöse Erziehung habe ich immer gespürt, dass Gott da ist, und auch in mein Leben eingreift.
    Ich habe einmal etwas gelesen, das mich sehr angesprochen hat. Es war ein muslimischer Autor (wer, weiß ich nicht mehr), der die Begriffe von Glauben und Wissen umgedreht hat. Er sagte, wenn man nicht selber gerade Wissenschaftler oder Mediziner oder ähnliches ist, kann man die Ergebnisse der Naturwissenschaften nur glauben. Man kann sie meistens weder nachvollziehen, geschweige denn selber nachweisen. Man muss sie den Wissenschaftlern „glauben“. Dass es Gott gibt, das „weiß“ man in sich selbst, das hat man erfahren, das muss man niemandem “ glauben“.
    Genauso war es bei mir.

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    Alexandra 24. Dezember 2013 at 11:40 .

    Weihnachten:
    ich finde total wahnsinnig und faszinierend die Vorstellung, dass sich Gott- selbst Raum und Zeit nicht unterworfen- hineinbegibt in seine eigene Schöpfung mit allen Konsequenzen. Ich will daran glauben- es ist so ein wunderbares Zeichen unendlicher Liebe zu uns seinen Geschöpfen- und damit auch zur ganzen Schöpfung- so dass wir uns nicht verloren fühlen müssen in der unendlichen Endlichkeit des Raumes Angesicht des sicheren Todes und unserer Gebrechlichkeit, aller Unglücke und Katastrophen sondern gehalten und letztlich aufgefangen in der Unendlichkeit der Liebe. Warum es überhaupt Leid gibt weiß ich nicht und weiß wohl niemand, doch das Weihnachtsgeheimnis verspricht: Gott ist mit uns.

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    Alex Anders 11. Dezember 2013 at 20:13 .

    oder ja …?
    Es ist ein Unglück, so weit gekommen zu sein, daß als der beste Prüfstein der Wahrheit die Menge der Gläubigen gilt, in einem Gewimmel, in dem die Zahl der Narren die der Weisen um ein so Vielfaches übertrifft.
    meint – Montaigne Essais

    Nur wenn alle es glauben muß es die Wahrheit sein –
    erkannte der Papst den Irrtum als er die sich leerende Kirche sah ?
    … denn die Narren wurden weise … ?

    erlaube ich mir aktuell zu ergänzen

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    Alexandra 10. Dezember 2013 at 11:47 .

    Jetzt wollte ich mal testen, an was ich noch so glaube, aber leider funktioniert der Link zum CRED-O-MAT nicht 🙁

    http://blog.br.de/woran-glauben/2013/12/06/woran-glaubst-du-wirklich-mach-den-cred-o-mat/

    Überprüft ihr das mal, bitte?

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      Redaktion 10. Dezember 2013 at 13:23 .
      1. avatar
        tina_1945@web.de 11. Dezember 2013 at 14:32 .

        Nein, tut sie nicht. 404-Fehlermeldung

        1. avatar
          Redaktion 11. Dezember 2013 at 15:29 .

          Liebe Alexandra, leider hat sich erneut die URL geändert, bei dieser sollte es dann aber auch bleiben 🙂 http://blog.br.de/woran-glauben/2013/12/11/woran-glaubst-du-wirklich-mach-den-cred-o-mat/ Sorry und vielen Dank für Dein Verständnis!

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    katarina 3. November 2013 at 15:44 .

    Auf meinem Weg durchs Leben habe ich den Glauben gelebt, aber auch für fast 20 Jahren abgelegt – ich war alles …Agnostikerin, Naturalistin, Nihilistin… bis ich mich wieder im Prozess des Suchens für die Möglichkeit des gottlichen Schöpfers entschied. Und weil sich der Schöpfer den Menschen in der langen Geschichte vor allem durch Jesus offenbart hatte, dann wäre es unvernünftig – diese, mit Vorurteilen der Skeptikern belasteten, Offenbarungen einfach zu ignorieren. Es ist auf jeden Fall besser, sich ernsthaft mit dieser Gestalt und seiner Botschaft auseinanderzusetzen. Schlagwort: Das Neue Testament – gründlich, ohne voreingenommen zu sein, lesen.
    Warum glauben Christen an Gott ? weil sie an Jesus glauben.
    Warum glauben sie 2000 Jahren nach seinem Tod noch immer an ihn? Weil es sozusagen vererbt wird, wir sind die Erben der Zeitgenossen von Jesus. Diese ersten Augenzeugen von ihm waren Menschen wie wir, die ihren Lehrer gefunden haben und an ihn als Gottes Sohn geglaubt haben. Was aber passiert mit normalen Menschen, wenn ihr Held als Staatsfeind verurteilt und hingerichtet wird? Man kriegt Angst davor, denunziert zu werden, weiters, Angst davor, ebenso qualvoll zu enden, man versteckt sich, man zweifelt und zittert. Diese ersten Jünger Jesu waren genauso verängstigt und total am Boden zerstört, ihr Traum ist verflossen… dann passierte aber, dass dieser Jesus, dessen Tod spätestens nach dem Lanzenstoß eines römischen Soldats in sein Herz einegetreten ist, ihnen erschien , mit ihnen aß und noch zeitlang mit ihnen, bis sie ihn zum Himmel aufsteigen sahen, verweilte. (wie und wasimmer dann auch mag sein). Das entscheidende dabei ist, dass dieses Ereignis ihnen all Angst und Zweifel genommen hat, das war also die Bestätigung der Wahrheit Jesus Worte, und sie war so stark und wunderbar, dass sie seitdem bis aufs letzte für diese Wahrheit bereit waren zu sterben. Und deswegen glaubt man auch heute noch an ihn – denn welcher von allen möglichen Gurus, Prädiger, charismatischen Führer und Lehrer ist von den Toten aufgrund seiner Macht auferstanden? Kein einziger…Jesus selber hat zu Thomas (prototyp eines ungläubigen menschen) gesagt: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“
    Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?

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      katarina 30. November 2013 at 11:41 .

      ich bin auf höchst interessanten vortrag von prof. Gitt gestoßen:
      http://www.youtube.com/watch?v=ErsTXA8e1YA

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    Florian 18. Oktober 2013 at 14:26 .

    Die Frage nach dem Glauben setzt wohl in unserem Kulturkreis sehr viel tiefer an.
    „Glaube“ ist doch – so habe ich es immer verstanden – einhergehend mit einem gewissen moralischen und ethischen Wertekonstrukt. Eine Gesellschaft wie unsere, die sich zivilisiert wähnt, auf andere, vermeintlich Unzivilisierte hinunterblickt, hat sich wohl in einer Phase des zunehmenden Materialismus/Reduktionismus der letzten 200 Jahre so sehr in das Greifbare verrannt, dass schon alleine die Bedeutung „Glaube“ zu etwas sehr Abstraktem werden musste. Wieviel von Werten, von moralischem und ethischem Verhalten noch übrig bliebe, wenn man Gesetze und Gebote aus der Gesellschaft nähme, möchte ich mir nicht vorstellen. Der Mensch wäre wohl orientierungslos.
    Eine also Jahrhunderte lange Übung im Fokussieren auf das ausserhalb des Menschen Liegende, hat den Menschen möglicherweise schwach werden lassen im Erkennen, Fassen und Begreifen seiner Innerwelten.
    Glaube, woran also? An mich? Oftmals in unserem Kulturkreis gemessen an wirtschaftlichen Parametern.
    Glaube? An das Göttliche? Es ist in unserer Gesellschaft gestattet, an Gott zu glauben, die Begegnung mit „ihm“, sei es im inneren Dialog, in der Meditation, etc. ist nicht gestattet und schließt denjenigen aus der Gesellschaft aus, bzw. drängt ihn an den Pranger quietschbunter Esoterik.
    Es ist schwierig geworen in unserer „hochzivilisierten“ Gesellschaft, aufrichtig zu glauben, Glaube zu leben; es sei denn er geschieht in einem säkularen Sonntags-Stelldichein mit anschließendem Traditions-Stammtisch der jungen Union irgendwo im Freistaat 🙂
    Glaube ich trotzdem? Ja, in einem geschützen, intimen Bereich in mir.

    1. avatar
      Franz 18. Oktober 2013 at 23:41 .

      Hallo Florian,
      Du beschreibst genau die christliche Gesellschaft in Deutschland. Ich frage mich oft warum ist das so. Die Islam Gläubigen haben dieses Problem nicht. Die fordern ihre Rechte um ihren Glauben zu pflegen und zu leben ein. Die Christen fordern ihre Glaubensgrundlagen in der Gesellschaft nicht ein.
      Meine Eltern und Großeltern waren für mich Vorbilder im Glauben. Heute sind nur wenige Eltern Vorbilder im christlichen Glauben. Das Verhalten der Menschen lässt den christlichen Glauben nicht erkennen. Wir haben keine Vorbilder in der Politik, im Sport und Medien. Da ist der Sonntag nicht mehr der Tag des Glauben. Veranstaltungen, Sport und Geldverdienen stehen auch an einem Sonntag an 1. Stelle.
      Selbst die Parteien mit dem „C“ halten den Sonntag nicht mehr als Tag des Herrn.
      Wenn die großen und bekannten Menschen ihren Glauben in der Öffentlichkeit bekennen, da traut sich der „kleine Mann“ sich erst mal recht nicht sich in der Öffentlichkeit zum Glauben zu bekennen. Da zu kommt noch,dass sich viele Christen für das Verhalten der Amtskirche schämen. Der Papst Franziskus gibt mir Hoffnung. Er wird es aber nicht leicht haben mit seinen Vorstellungen. Wir sollten aber nicht auf die Veränderungen der Amtskirche warten, sondern in den Gemeinden mit der Bescheidenheit und Nächstenliebe selber anfangen.
      Ich vertraue auf Gott der zur rechten Zeit durch sein wirken die Aufmerksamkeit wieder auf sich zieht. Die Welt hat sich nur durch Katastrophen entwickelt. Not und Kriege haben den Glauben gefördert. Auch das Wetter macht nicht der Wetterdienst sonder nur Gott. Das haben die Menschen vergessen. Wir beuten die Welt und damit die Natur aus und wundern uns wenn Gott uns die Fehler vor Augen führt.
      Gott erhält uns wie es uns gefällt. Wir entscheiden uns dafür oder dagegen und geben Gott die Schuld wenn es daneben geht.
      Wenn man seinen Glauben vertiefen will, sollte man die Natur betrachten. In der Natur läuft alles so, wie es Gott vorgesehen hat, wenn der Mensch nicht die Natur ausbeutet.
      Trage Deinen Glauben nicht nur in deinem Herzen sondern trage in mit Deinen Mund und Händen in die Öffentlichkeit. Ich wünsche Dir den Mut dazu. Vertraue auf Gott, er wird dir zur rechten Zeit die richtigen Worte geben. Ich bete immer um die richtigen Worte, weil ich oft falsch verstanden werde.

      1. avatar
        Christiane 19. Oktober 2013 at 01:12 .

        Lieber Franz,

        ich finde es schön, wie Du Dein Vertrauen in Gott beschreibst. Ich würde mich sehr freuen noch etwas genauer zu hören wie sich das für Dich genau anfühlt – woran Du glaubst. Für alle die dieses Gefühl nicht kennen .

        Viele Grüße
        Christiane

        1. avatar
          Franz 20. Oktober 2013 at 13:30 .

          Liebe Christiane,
          danke für deine Mail. Ich glaube schon das Du auch als Atheistin ein moralischer Mensch sein kannst.
          Der Saat hat in seinen Gesetzen ja auch Moral verpackt. Wenn Du dich an den Gesetzen hältst dann bist Du schon eine „moralische“ Person.
          Wenn man glaubt ist der Glaube auch noch keine Garantie das man moralisch einwandfreier Mensch ist. Selbst wenn man es seien möchte.
          Der Mensch ist nicht fehlerfrei. Egoismus, unsere Trieb und auch der Neid verursacht unmoralisches Verhalten.
          Zu meiner Einschätzung bin ich das Verhalten der Politiker und den Berichten in allen Medien gekommen.
          Die Gier ist in allen Bevölkerungsschichten gewachsen. Die Lieblosigkeit in vielen Familien. Die Verantwortungslosigkeit im Umgang mit der Sexualität sind für Mich Zeichen die nur aus dem Unglauben entstehen können.
          Im Christlichen Glauben ist der Nächte wichtig. Die Fortpflanzungsorgane werden zu Spielzeuge degradiert und ohne Verantwortung gerade in der Jugend benutzt.
          Die Verantwortung für das Leben das man zeugen kann ist oft nicht vorhanden und wird selbst in den Schulen nicht gelehrt.
          Wir sind ein reiches Land und viele glauben sie können sich Kinder nicht erlauben. Ich glaube man will nur nichtmehr mit den eigenen Fleisch und Blut nicht teilen.
          Meine Eltern waren gläubig. Ich wurde in Kriegszeiten geboren und meine Eltern haben sich gefreut und keine Angst gehabt vor der zukünftigen Belastung.
          Wir waren arm aber glücklich, weil die Liebe und der Glaube vorhanden waren. Meine Eltern und Großeltern haben mein Leben und Glauben sehr geprägt.
          Mein eigener Glaube hat mir in meinem Leben sehr geholfen. Ich habe 3 Kinder und 8 Enkelkinder. Da ich keine Angst hatte und auf Gott vertraute hatte ich auch immer alles zur rechte Zeit.
          Wenn man nicht an Gottes Hilfe glaubt und nur auf sich baut, dann kann die Angst vor der Zukunft schnell das Leben bestimmen.
          Das eigene Leben ist ein Geschenk, die Gesundheit ist ein Geschenk und auch die Liebe ist ein Geschenk. Darum habe ich Leben geschenkt und meine Kinder haben auch keine Ängste gehabt und wieder Leben geschenkt. Und aus den vielen kleinen Wundern in meinem Leben schöpfe ich meinen Glauben. Menschen die keinen Glauben haben und die Zufälle als kleine Wunder nicht erkennen, haben es schwerer im Leben, glaube ich.
          Auch Atheisten suchen nach dem Sin des Lebens. Die Freuden über Materielle Dinge sind nur kurz. Wenn man es endlich hat brauch man neue Wünsche die einen wenn man sie hat wieder glücklich machen.
          Mein Wissen, dass man auch glücklich sein kann wenn man arm ist, stärkt auch meinen Glauben.
          Ich wünsche Ihnen liebe Christiane Erlebnisse, mit denen Sie an Gott und die unsichtbaren Dinge glauben können.
          Herzliche Grüße
          Franz
          Die Idee der Mitmachdoku finde ich toll

    2. avatar
      Christiane 19. Oktober 2013 at 01:09 .

      Lieber Florian,

      das stimmt – wer über Glaube spricht wird entweder in die Esoterik-Ecke gesteckt oder gilt als biederer Bibelkreis-Anhänger. Über Glaube wird selten offen gesprochen und wenn dann in klaren Fronten als Diskussion zwischen Gläubigen und so genannten Ungläubigen. Aber es gibt so viele Menschen wie Dich, die glauben – aber wie es für mich aus Deinen Worten heraus klingt – auf ihre eigene Art. Ich würde mich sehr freuen, mehr darüber zu hören.

      Viele Grüße
      Christiane

      1. avatar
        Hanan 24. Dezember 2013 at 23:35 .

        Liebe Christiane,

        erst einmal: vielen Dank für diesen Blog ! Glaube und Religion ist ein ganz wichtiges Thema in meinem Leben, da ich aber einer Religionsgemeinschaft angehöre – ich bin Muslima-, findet mein Austausch hauptsächlich dort, sowie mit meiner besten-katholischen-Freundin statt. Was sich in der Gesellschaft bezüglich Glauben so tut, bekomme ich höchstens ab und zu über die Medien mit. Ihr habt da eine ganz tolle Plattform für den Austausch geschaffen!
        Es überrascht mich ein wenig, was Florian und Du da beschreiben. Ich dachte, dass man sich heutzutage auch hier wieder offen zu seinem auch kirchlich gebundenen Christentum bekennen kann, ohne milde belächelt zu werden. Ich bin vor 24 Jahren zum Islam übergetreten, und was unter anderem anfangs mein Interesse geweckt hatte, war das Selbstbewusstsein junger Muslime in Deutschland ihrer gelebten Gläubigkeit gegenüber. Praktizierende Katholiken (wie meine Freundin) hatten sich eher versteckt. Ich habe 12 Jahre in Ägypten gelebt und bin seit 2009 wieder in Deutschland, und ich erlebe schon einen Unterschied. Vorher war Glauben in den Medien überhaupt kein Thema, geschweige denn, dass JournalistInnen zugegeben hätten gläubig zu sein. Das ist heute anders.
        Ich dachte, dass wäre auch für „Florian-Normalchrist“ innerhalb der deutschen Gesellschaft so. Natürlich, als Katholik seinen Glauben kompromisslos pabsttreu zu leben, eckt auch innerhalb der Kirche an, das weiß ich von meiner Freundin. Aber wenn man sich die Kirchentage anschaut, sind die Straßen doch voll mit sichtbaren Christen. Oder hat das eher Volksfestcharakter ?
        Was das Selbstbewusstsein der Muslime betrifft, so stimmt das. Für die Meisten ist der Glaube etwas so Selbstverständliches und integral zu ihnen gehörendes, dass es da keiner Rechtfertigung bedarf. Das Problem für uns ist es aber, dass der Islam nur als Politikum (genauer als Bedrohung) wahr genommen wird, nicht als Glaube. Es wäre schön, wenn Christen und Muslime sich hier im Westen nicht nur als Konkurrenz wahr nehmen würden. Der Austausch würde beiden Gemeinschaften und bestimmt auch der gesamten Gesellschaft gut tun.

        1. avatar
          Christiane 25. Dezember 2013 at 15:58 .

          Liebe Hanan,

          es freut mich sehr, dass Du auf unseren Blog gefunden hast und dass Du uns auch schreibst. Wie Dir sicherlich aufgefallen ist, gab es bisher nur wenige Muslime, die mit uns über Ihren Glauben diskutiert haben. Ich finde das aber wie Du sehr wichtig – gerade über den Islam als Glauben zu sprechen. Und da gibt es in Deutschland besonders viele Missverständnisse und Nachholbedarf. Wenn ich in den kommenden Tagen etwas mehr Zeit habe, werde ich Dir auch auf Deine anderen Kommentare und Deine Fragen antworten. In der Kürze aber schon eine Frage zurück an Dich – wie würdest Du Deinen Glauben beschreiben für jemanden, der den Islam gar nicht kennt? Und: Welche Rolle spielen für Dich die Institutionen des Islams? Gibt es einen Imam, der für Dich besonders wichtig ist? Welcher Form des Islams fühlst Du Dich zugehörig?

          Herzliche Grüße
          Christiane

          1. avatar
            Hanan 28. Dezember 2013 at 11:52 .

            Liebe Christiane,

            danke für Deine Rückmeldung. Ich hab erst gestern in irgendeiner Sendung von B2 (Notizbuch?) über Euren Blog gehört. Das Thema ist für viele Menschen (wieder) wichtig, und es ist gut, in einem Rahmen darüber diskutieren zu können, der „Mobber“ ausschließt. Ich muss Dich nur warnen, mein größtes Problem ist, mich nicht kurz fassen zu können.

            Wie beschreibe ich meinen Glauben für jemanden, der den Islam nicht kennt?
            Wir Muslime glauben an den einen einzigen Schöpfergott, der uns geschaffen hat, um Ihm zu dienen. Das Wort Islam kommt von „Salam“, Frieden. So bedeutet Islam Frieden machen mit dem Schöpfer, sich selber und allen Geschöpfen durch die Umsetzung von Gottes Willen in unserem Leben und Alltag. Um zu wissen, was Sein Wille ist, hat er Sein Buch, den Koran, durch den Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammad in arabischer Sprache übermittelt. Auf Arabisch heiß Gott „Allah““, und so wird er auch von arabischen Christen und Juden genannt. Seine Botschaft (von Seiner Einheit und Einzigkeit) ist nicht neu, Er hat seit Anbeginn der Menschheit Propheten zu den Menschen gesandt, von Adam über Ibrahim, Moses, Jesus und noch viele,viele andere. Die Menschen haben Seine Botschaft aber immer wieder verfälscht und verändert.Deshalb hat der letzte Prophet Mohammad die Botschaft in Form des Koran aufschreiben lassen, damit die Menschen nie wieder etwas verändern können.
            Zu unserem Gottesdienst gehören die 5 Säulen des Islam:
            das Glaubensbekenntnis („es gibt keinen Gott außer Gott und Mohammad ist Sein Prophet“),
            die 5 täglichen Gebete,
            das Fasten im Monat Ramadan,
            das Bezahlen der Armensteuer Zakat
            und die Pilgerfahrt nach Mekka einmal im Leben.

            Die 6 Glaubensgrundsätze des Islam sind:

            Die 6 Glaubensgrundsätze des Islam sind:
            Glaube an Allah
            Glaube an die Engel
            Glaube an die Offenbarungsbücher (Koran, Evangelium, Thora, Psalter)
            Glaube an die Propheten (z.B.: Muhammed, Jesus, Moses, Abraham, Noah, Johannes der Täufer, Salamon, Jonas, uvm)
            Der Glaube an das Jenseits
            Der Glaube an die Vorhersehung Gottes

            Im Islam gibt es ein strenges Bilderverbot. Damit wir Gott aber in unseren menschlichen Grenzen erfassen können, hat er sich im Koran mit 99 Namen, die 99 Eigenschaften entsprechen, beschrieben. Die ersten beiden sind „Der sich Erbarmende“ und „Der Barmherzige“. Wir Muslime glauben nicht an eine Erbsünde. Jeder Mensch sündigt, aber jeder Mensch wird nur für seine eigenen Sünden zur Rechenschaft gezogen. Man betet direkt zu Gott und bittet Ihn um Vergebung. Es gibt keine Mittler zwischen Ihm und dem Menschen. Und Er vergibt jede Sünde, außer wenn man Ihm Mitgötter beigesellt.

            Kürzer gings nicht.

            Hanan

          2. avatar
            Hanan 28. Dezember 2013 at 11:53 .

            Liebe Christiane,

            Du hast mich nach islamischen Institutionen gefragt. Das war ein wesentlicher Punkt für mich, der mich zum Islam hingezogen hat, dass es keine verbindlichen Institutionen gibt, wie im Christentum. Ich bin Sunnitin, bekenne mich also zum Vorbild des Propheten Mohammads mit seinem Leben und seinen Aussprüchen, und das im Gegensatz zu den Shiiten. Ansonsten folge ich keinem bestimmten Imam, also auch keiner Rechtsschule. Gott befiehlt den Menschen im Koran an unzählig vielen Stellen, dass sie nachdenken sollen. Natürlich informiere ich mich bei bestimmten Fragestellungen darüber, was gelehrte Muslime, Imame und Rechtsgelehrte dazu gesagt haben. Annehmen tue ich dann, was ich mit meinem verstand vereinbaren kann.
            Unheimlich interessant finde ich, was sich bei europäisch geprägten muslimischen Gelehrten zur Zeit tut (ich bin selber „Bio-Deutsche“). Aber auch in den islamisch geprägten Ländern ist die Starre der jüngeren Vergangenheit überwunden und überall entstehen neue Diskussionen und Denkansätze.

            Um das Bild von mir ein wenig zu vervollständigen, ich bin durchaus konservativ (allerdings nicht im politischen Bereich), trage Kopftuch aus Überzeugung, praktiziere im privaten Bereich Geschlechtertrennung und Familie ist für mich das Wichtigste überhaupt (bin verheiratet und habe vier Kinder),bin aber auch berufstätig im Bereich der Migrantenhilfe.
            Ich setze aber nichts absolut, außer Gottes Einheit, und glaube nicht an Denkverbote. Deshalb gefällt mir Euer Blog.

            Liebe Grüße
            Hanan

    3. avatar
      CFM 19. Oktober 2013 at 20:52 .

      Lieber Florian,

      ich antworte einfach auch mal, weil ich Deinen Beitrag interessant finde :-).

      Deine Beobachtung, es sei schwierig, Glauben heute (bei uns) „aufrichtig“ zu leben, habe ich so nicht gemacht. Wobei es da regionale und milieuspezifische Unterschiede geben dürfte…Auf dem unterfränkischen „Land“, wo ich herkomme, existiert jedenfalls noch sehr viel von dem, was man als „Volksfrömmigkeit“ bezeichnen könnte. Die Frauen sind im kirchlichen Frauenkreis, man geht zur Wallfahrt. Religiös zu sein, ist immer noch „normal“, wer konfessionsfrei ist, fällt immer noch auf. Und in München, wo ich heute lebe, herrscht diesbezüglich m.E. eine Haltung des „leben und leben lassen“, wobei selbst die Akademiker zu gefühlt 80% religiös sind, wenn auch meist nicht unbedingt traditionell christlich. Religiosität (und ihr Fehlen) ist in diesem Umfeld eine Privatsache, über die eigentlich gar nicht diskutiert wird, es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu geben, dass die Diskussion darüber außerhalb des engsten Freundeskreises tabuisiert, nach dem Motto: Ob Reiki oder Rosenkranz, ob Anthroposophie oder Atheismus, muss jeder selber wissen – und andere damit nicht behelligen. Vielleicht ist es dieses Tabu, dass Deiner Beobachtung zu Grunde liegt?
      Mich würde interessieren, woran Du Deine Einschätzung fest machst, was für Erfahrungen dem zu Grunde liegen – falls das nicht zu privat ist.

      Was mich ebenfalls interessieren würde ist, wie Du zu der Einschätzung kommst, dass Materialismus und das klare „Bekenntnis“ zu ethischem Handeln und Werten sich ausschließen. So verstehe ich Dich zumindest. Das ist auch eine ganz persönliche Frage, weil ich als Atheistin (und Materialistin) leider immer wieder mit Menschen konfrontiert bin, die in Frage stellen, dass ich eine „moralische“ Person sein könnte bzw. das eine Gesellschaft ohne „Glauben“ im religiösen Sinne auch eine „moralische“ sein kann. Mich verwundert das einfach, und ich fände es spannend, die Gründe für diese Vermutung zu erfahren.

      Beste Grüße

      Christiane (nicht die Blogautorin :-))

      1. avatar
        Florian 20. Oktober 2013 at 08:47 .

        Liebe Christiane,

        ich finde es dennoch interessant, dass Du Dich als Atheistin hierher verlaufen hast 🙂
        Um zu beschreiben, was ich meine, muss ich ein wenig ausholen. Unsere Gesellschaft, so sehe ich es, braucht „Vorleber“ und „Vordenker“ – so war das schon immer. Auch Du könntest nicht an „nichts“ glauben, hätte es Dir nicht jemand für Dich nachvollziehbar vorgelebt. WIr sind eben die Summe unserer Erfahrungen.
        War es jahrhunderte lang die Kirche – und ich spreche jetzt einfach mal für Deutschland, dieses Prinzip lässt sich auf andere Erdteile/Kulturkreise ebenso anwenden – so wurde es nach und nach eine mehr oder weniger dogmatische Wissenschaft, die das Zepter in die Hand nahm.
        Die Wissenschaft wurde immer kleinteiliger, hat die Dinge wie Krankheiten, Materie, etc. immer weiter zerlegt, um an den Kern zu kommen.
        Wir sind auf dem besten Wege, beispielsweise dieses große Gefühl der Liebe in ein Beziehungssystem zu pressen, das eben auf der der Ausschüttung oder Nichtausschüttung von Hormonen, der Aktivität oder Nichtaktivität von Neurotransmittern, beruht. Wir übergießen KInder mit Ritalin, weil wir endlich ein Etikett „ADHS“ gefunden haben. Entschuldige, ich höre schon wieder auf und grüße an dieser Stelle die Empiristenpolizei der Wissenschaft 🙂

        Was ich damit sagen will, wir sollten nicht nur mündige Patienten, sondern auch mündige Gläubige werden. Die Vordenker brauchen wir wohl immer noch; ob unsere jetzigen, die oftmals eitlen Populärdenker aus Zeitschrift und TV die richtigen sind, wage ich zu bezweifeln.
        Wir sollten auch ihnen und ihren Aussagen gegenüber eine gesunde Skepsis aufbringen!
        Materie und Materialismus habe ihre Berechtigung. Ich möchte meine Sichtweise dazu gerne anbieten :
        Jedes Spiel braucht Regeln, um überhaupt gespielt werden zu können. Materie und Physik sind für uns ein exzellentes Regelwerk.
        Kein Fußballprofi käme aber auf die Idee, das Regelwerk seines Spiels unter die Lupe zu nehmen, um dem Wesen auf den Grund zu kommen.
        Das genau ist es aber, was unsere Wissenschaft tut. Sie untersucht das Regelwerk, nicht (zu wenig) das Spiel selbst.

        In den letzten Jahren habe ich viel Zeit mit Menschen verbracht, die eine Nahtoderfahrung gemacht haben. Diese Gespräche habe ich gesucht und etwas entdeckt, das für mich wie ein großer Schatz ist. Diese Menschen haben mich nicht gelehrt, wie das Leben nach dem Tod ist, sie haben mir ein paar wenige und wertvolle Hinweise gegeben, was in unserer Welt wirklich wichtig ist. Sie konnten mich das lehren, weil ich ihnen GEGLAUBT habe. Ja, ich habe ihnen geglaubt! Ich habe aber nicht geglaubt, WAS sie gesagt haben, ich habe ihnen geglaubt, WIE sie es gesagt haben. Übrigens waren darunter auch einige, die früher Atheisten WAREN 🙂
        Ich hoffe, ich habe jetzt einigermaßen nachvollziehbar geschrieben – es schaut ein bisserl wirr aus 🙂 Ich hoffe, ich habe Dir dennoch auf Deine Fragen geantwortet.

        liebe Grüße

    4. avatar
      Victoria 20. Oktober 2013 at 15:19 .

      Lieber Florian,

      Ich finde es sehr bemerkenswert, dass nicht nur du, sondern auch andere Menschen immer wieder sagen, sie sorgen sich um die Vorstellung einer gesellschaftlichen Regelung ohne religiöse Gebote und Regeln. Das wundert mich.
      Denn das ist schon lange in Deutschland so und ich glaube, dass das sehr richtig und wichtig ist.
      Ich glaube, die zehn Gebote und alle anderen Jahrtausende alten Gesetze sind völlig ungeeignet, um unsere Gesellschaft zu regeln. Sie sind oft sogar schwer mit unseren ethischen und moralischen Vorstellungen kompatibel, weil sie aus längst vergangenen Epochen stammen.
      Viele Menschen haben das erkannt und darum haben wir etwas geändert und unter anderem das Grundgesetz und die Charta der Menschenrechte entwickelt und an deren Stelle gesetzt.
      Das finde ich sehr viel schlauer.
      Denn ich meine, dass das nichts mit Schnelllebigkeit, Materialismus oder gar Gedankenlosigkeit zu tun hat, sondern – im Gegensatz- mit Überdenken.
      Ich glaube, genau diese Entwicklung macht die Welt, an den Stellen, an denen es diese Entwicklung gibt, zu einem besseren Ort.
      Ein Ort, an dem kritisch und demokratisch ein Wertesystem geprägt wird, von Menschen, die sich für mündig genug halten, selbst zu entscheiden, was richtig und was falsch ist, ohne dafür einen Gott zu brauchen.
      Diese Vorstellung gibt mir und vielen anderen Menschen Mut und Sicherheit.
      In einer Demokratie werden aus der Moralvorstellung des Volkes Gesetze, das finde ich auch gut so. Darum müssen alle Gemeinschaften damit leben, gleich behandelt und mit anderen gleichgesetzt zu werden, und sei es mit der jungen Union.
      So wie du das Wort „säkularisiert“ benutzt, scheint mir, als stündest du dem skeptisch gegenüber.
      Ich finde Säkularisierung enorm richtig und wichtig, denn es bedeutet für mich, dass alle Menschen mit ihren Vorstellungen ernst genommen und gleich behandelt werden, auch, wenn sie sich „Religion“ nennen.

      Darum bin ich super froh, dass ich Sonntags arbeiten darf und mein Freund Steven mit seinem Partner eine Familie gründen darf und dass es niemanden etwas angeht, ob mein Freund und ich zusammenziehen, auch wenn wir nicht verheiratet sind, und dass man andere Menschen nicht ungestraft verheiraten oder schlagen darf, denn zum Glück haben wir die religiösen Gebote und Moralvorstellungen durch unsere eigenen ersetzt und ich hoffe, dass das in Zukunft noch viel mehr so sein wird und die Menschen das verstehen.

      1. avatar
        Florian 21. Oktober 2013 at 12:00 .

        Hallo Viktoria,
        ich glaube, da haben wir uns an einigen Stellen missverstanden. Das ist wohl das große Problem rein digitaler Kommunikation ohne weitere Ebenen des Austauschs.
        Solche Foren, solche Diskussionen wie hier sollte es im „wirklichen“ Leben öfter geben.
        Ich würde mich freuen, würde mich rege daran beteiligen.

        liebe Grüße
        vom Florian

  49. avatar
    Daniel 9. Oktober 2013 at 11:21 .

    Hallo Team,

    faszinierende Idee, da liefere ich auch gerne einen kleinen Beitrag.

    „Glauben heißt: nicht wissen“ – diesen Satz hat vermutlich jeder schon einmal gehört – oder auch selbst so gedacht. Nun kann ein Agnostiker oder Atheist aus seiner Sicht mit Fug und Recht sagen dass die Existenz Gottes nicht objektiv beweisbar, echtes „Wissen“ im wissenschaftlichen Sinne also ausgeschlossen ist. Auf diesen Punkt will ich gar nicht eingehen, das tun hier schon andere. Mir geht es um das Wort „glauben“ an sich.

    Sprachwissenschaftlich und theologisch betrachtet ist dieses deutsche Wort als Übersetzung eine unglückliche Wahl. Warum? Weil es nicht das zum Ausdruck bringt, was die biblischen Autoren sagen wollten. Schaut man sich die hebräischen oder griechischen Vokabeln an, dann müsste man „glauben“ eher so übersetzen: „vertrauen“, „sein Herz an etwas festmachen“, „treu zu etwas stehen“. Dies wird dem Charakter des „Glaubens“ viel eher gerecht – und es passt auch besser zu Eurem Thema „Sinn stiften“.

    Man kann den unterschiedlichen Gebrauch des Wörtchens „glauben“ an folgenden zwei Beispielen darstellen: „Ich glaube, dass es in drei Tagen regnet.“ Das ist „glauben“ im Sinne von „vermuten“ oder „Nicht-Wissen“. Aber es gibt auch diese Variante: Ein guter Freund erzählt mir eine Geschichte und ich „glaube“ ihm, ich „vertraue“, dass es stimmt. Einen objektiven „Beweis“ habe ich im zweiten Fall auch nicht, aber hier meint „glauben“ auch etwas anderes.

    „Glauben“ ist ein Abenteuer, man muss sich mit Vertrauen auf etwas einlassen. Langweilig? Nie. Das Gehirn muss dafür deaktiviert werden? Auch nicht. Professor Harald Lesch, Astrophysiker und Philosoph, hat einmal auf die klassische These, Naturwissenschaft und Glaube schlössen sich aus, mit dem Satz reagiert: „Du hast keine Ahnung von Naturwissenschaft“

    Beste Grüße
    Daniel

    1. avatar
      Christiane 9. Oktober 2013 at 12:02 .

      Lieber Daniel,

      danke für deine interessanten Gedanken. Woran glaubst Du denn? Und was sagst Du zu Aussagen wie „Die Reaktion der Gläubigen auf die Realität verdeutlich mir immer wieder, wie schlecht es ist, sein Weltbild auf unbewiesene oder sogar widersprüchliche Annahmen aufzubauen. Das ist genau das, was für mich „Glauben“ ausmacht. Deshalb will ich auch gar nicht glauben und lehne Glauben ab“ – aus dem aktuellen Artikel „Woran glauben Ungläubige“. Würde mich freuen, wenn Du Deine Gedanken dazu unter diesem Artikel mit uns teilst.

      Viele Grüße

      Christiane

    2. avatar
      Christiane 10. Oktober 2013 at 15:05 .

      Lieber Daniel,

      ja genau wie Du das beschreibst – so definieren wir auch Glaube. Als ein Vertrauben haben in etwas, Halt finden in etwas. Jetzt würde ich natürlich sehr gerne von Dir erfahren, woran Du glaubst?

      Herzliche Grüße
      Christiane

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    Franz 11. September 2013 at 22:42 .

    Woran glaube ich? Ich glaube an Gott! Warum glaube ich? Ich wurde getauft und christlich erzogen. Vorbilder in meinem Leben waren meine Eltern und Großeltern, auch im Glauben. Meinen Erwachsenenglauben habe ich in der Natur gefunden. Auch alle Urvölker glaubten aus der Natur heraus. Das war nicht Dummheit. Die Harmonie in der Natur ist kein Zufall.
    Einer braucht den Anderen. Wissenschaft fängt nach dem Urknall an. Wissenschaft versucht zu erklären, kann nicht alles beweisen. Es entstehen Theorien. Die kann man glauben oder nicht. An Gott kann man auch glauben oder nicht.
    Menschen glauben oft nur was bewiesen ist. Dass ist kein Glaube das weis man ja.
    Ich stelle mir Gott in drei Einheiten vor. Wie auch der Mensch geschaffen ist. Der Mensch ist Masse, Energie und Geist. Gott ist oder beherrscht Masse, Energie und ist Geist.
    Die Lebensbedingungen auf unsere Erde sind kein Zufall. Die ersten Menschen hatten ein Wissen über das wir uns wundern. In Urschriften wir auch immer von dem Zugang zur geistigen Welt berichtet. Die Vertreibung aus dem Paradies ist nur eine Trennung zur geistigen Welt, glaube ich.
    Wenn wie im christlichen Glauben der Nächste der Wichtigste wäre, dann hätten wir schon wieder ein halbes Paradies.
    Unsere menschlichen Schwächen wie Egoismus, Neid und Fanatismus beherrschen die Welt, leider. Auch die Gottlosigkeit macht blind für die kleinen Wunder in dieser Welt.
    Wir Menschen leben wider der Natur und damit auch wider Gott. Ich erkenne meine Schwächen und kann nicht immer gegen den Strom schwimmen. Ich bitte Gott um Kraft, um meine Schwächen und auch die Verführung zu überwinden. Danken kann ich für alles was mir in meinem Leben zuteil wurde.
    Auch wenn man nicht glauben kann muss man nicht verzweifeln. Man sollte aber immer Suchender bleiben. Das wünsche ich den Menschen die nicht glauben können.
    Gruß Franz

    1. avatar
      Michael Blume 12. September 2013 at 11:03 .

      Dieses sehr persönliche und durchdachte „Glaubensbekenntnis“ finde ich sehr eindrucksvoll, @Franz! Danke dafür.

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    Reni 9. September 2013 at 11:23 .

    Ich gehe regelmäßig immer wieder in Euren Blog und nach anfänglicher Neutralität bin ich zunehmend begeistert. Die Texte sind flott geschrieben, mit viel Engagement und guten Inhalten. Die Videos sind aussagekräftig und machen mich – ebenso wie die Texte manchmal sehr betroffen – z.B. das Thema Kirche und Homosexualität und die Erfahrungen des katholischen Seelsorgers Herrn Kammerer. Vor allem fühle ich mich angesprochen von der Breite der Themen, die Ihr nicht so oberflächlich behandelt, wie es manchmal halt bei kurzen Dokus im TV nicht anders geht. Ihr regt wirklich zu einem konstruktiven Nachdenken an zu einem so wichtigen Thema – v.a. weil man Zeit hat, sich die Texte und Videos noch einmal anzuschauen. Und man muss sie sich nicht mühsam aus irgendeiner Videothek herunterladen. Auch die Diskussionen mit Freunden gewinnen an Tiefe und Lebendigkeit, wenn ich vom Blog berichte. Und wir gehören nun nicht mehr zu den Jungen – sondern überwiegend zur Generation 60+. Auch bewundere ich Euren Mut, im eher konservativ-katholischen und heimatverbundenen BR (so ist halt das Image) so kritische Themen anzuschneiden und Euch damit zu positionieren und zur Diskussion aufzurufen. Nur so kann es auch in Glaubensfragen zu einer wirklichen Demokratisierung kommen, denn Glaube ist meiner Meinung nach etwas ganz Persönliches und Intimes – und kann nicht von oben her diktiert werden. Also bitte weiter so. Ich hoffe, Ihr bringt noch viele weitere spannende Themen – auch über andere Religionen wie den Buddhismus, Islam und Hinduismus. Aber bitte auch da kritisch – auch der Buddhismus ist nicht so friedliebend, wie man im Westen meint. So haben viele Zen-Klöster in Japan im zweiten Weltkrieg aktiv den Nationalsozialismus und den Krieg unterstützt .…!
    Also herzlichen Dank für die vielen Anregungen zum Nachdenken und Neu-Überdenken – es ist inzwischen für mich eine Bereicherung geworden, in Euren Blog hineinzuschauen!

  52. avatar
    AHB-Bloger 14. August 2013 at 21:27 .

    Ich hoffe ihr nehmt auch kritische Gedanken mit auf. Gerne verlinke ich bevor ich viele Worte hier einbringe:
    (Leider mussten wir den Link aufgrund unserer Nutzungsbedingungen entfernen)

    1. avatar
      Christiane 14. August 2013 at 23:20 .

      Lieber AHB-Bloger,

      Natürlich nehmen wir auch kritische Gedanken mit auf – solange sie niemanden beleidigen. Allerdings müsstest Du Dir schon die Zeit nehmen, diese Gedanken für uns zusammen zu fassen und nicht nur auf Deine Texte zu verlinken.

      Viele Grüße
      Christiane

  53. avatar
    Michael Lehmann 10. August 2013 at 13:42 .

    Ich freue mich auf die Meinungsbilder

  54. avatar
    Michael Lehmann 10. August 2013 at 13:27 .

    Ich glaube an Gott

  55. avatar
    Karl-Max 1. August 2013 at 11:44 .

    Soso. Glauben ist also etwas „das Halt gibt, Sinn stiftet.“ Daraus schließen die „drei junge Journalisten um die 30, die sich Gedanken machen“ blitzscharf zurück: Dann muss es sich also bei allem was Sinn stiftet um Glauben handeln. Dabei bleibt zwar jegliche Logik auf der Strecke, aber sei’s drum. Und dann kann man auch mal eben schnell den Glauben an Gott neben einen Glauben an ein Higgs-Teilchen stellen. Warum das UNREDLICH ist: An letzteres glaubt man gar nicht, KANN man gar nicht glauben, weil man von ihm WEIß. Aber Wissen interessiert ja hier nicht. Hier ist man ja mit der Sinnsuche beschäftigt.

    1. avatar
      vera 1. August 2013 at 13:50 .

      Hallo Karl-Max,

      für Sie ist die „Sinnsuche“ offensichtlich etwas ganz ganz Furchtbares. Und Sie suchen nach nichts, weil Sie ja alles erklären können, nicht wahr?
      Aber ich frage mich doch, weshalb Sie dann überhaupt auf diesen Blog aufmerksam geworden sind 🙂
      Könnte es vielleicht sein (das ist von mir jetzt nur so eine klitzekleine Vermutung – also verbessern Sie mich bitte, wenn’s nicht stimmen sollte), dass Sie, ein durch und durch rationaler Mensch, auch nach etwas suchen?

      Viele Grüße 🙂

      1. avatar
        Karl-Max 1. August 2013 at 14:43 .

        Hallo Vera!
        Etwas suchen ist nicht verkehrt. Wenn man eine Sache nicht versteht, dann sucht man nach ihrer Erklärung.
        Leute, die Sinn suchen, machen allerdings etwas anderes. Sie erklären sich nicht eine Sache, also warum sie so ist wie sie ist, was das für Gründe hat, sondern suchen nach ihrem Sinn. Sie suchen nach einem GUTEN Grund, warum eine Sache so ist wie sie ist. Anders formuliert: Nach einem Grund, warum es gut ist, dass eine Sache so ist wie sie ist, warum sie nicht anders sein kann und soll. Sinnsuche ist eine Rechtfertigungstechnik.
        Und das ist schädlich für einen, deshalb sollte man dass besser bleiben lassen.

        Schöne Grüße

        1. avatar
          vera 1. August 2013 at 19:38 .

          Ich habe Sie leider nicht ein Fünkchen verstanden. Wie definieren Sie etwa „Rechtfertigungstechnik“? Und wieso soll das alles „schädlich“ sein? Glauben Sie, dass man dann durchdreht oder krank wird? Wie, aber ganz konkret, wirkt sich Sinnsuche aus? Haben Sie irgendwelche näheren Bekannten oder Verwandten wo sich Sinnsuche oder Glaube schädlich ausgewirkt hätte? Wenn ja, dann wäre es sehr interessant, hier darüber mehr zu erfahren.

          Viele Grüße

    2. avatar
      Christiane 13. August 2013 at 19:08 .

      Lieber Karl-Marx,

      rein nach der Begriffsdefinition hat Glauben nichts mit Wissen zu tun – da stimme ich zu.

      Nur gibt es in dieser komplexen Welt immer Aspekte, die wir nicht wissen können, somit kann auch die Wissenschaft uns keine letztendliche Sicherheit geben. Sie bleibt ein Denksystem, an das wir glauben müssen. Und vielleicht sehen wir in 100 Jahren alles ganz anders und lachen darüber, was wir im Jahr 2013 alles meinten zu wissen? Bevor Max Planck die Quantentheorie entwickelte, da dachte man, die Naturwissenschaften könnten alles ganz genau berechnen. Heute wissen wir, wie viel wir nicht wissen und die Quantentheorie hat nicht nur die klassische Wissenschaft auf den Kopf gestellt sondern auch der Philosophie neues Futter gegeben. Was ist Zeit? Was ist Materie?
      Ähnliches gilt für das von Dir angesprochene Higgs-Teilchen. Es ist zwar gelungen in mehreren Versuchen, den wissenschaftlichen Verdacht zu erhärten, dass es dieses Teilchen gibt (http://press.web.cern.ch/press-releases/2013/03/new-results-indicate-particle-discovered-cern-higgs-boson). Aber von umfassenden Wissen darüber sind wir noch sehr weit entfernt. Was bedeutet diese Entdeckung genau? Oder wie der CERN Sprecher Joe Incandela in der Pressemitteilung schreibt: „Wir müssen noch einen langen Weg gehen, um heraus zu finden was für eine Art Higgs Teilchen es ist“.

      Zurück zur eigentlichen Frage: Wir definieren auf diesem Blog Glaube als ein sinnstiftendes Vertrauen in eine Überzeugung und somit etwas, dass Sinn und Halt gibt. Dies kann auch der Glaube an die Wissenschaft und, um ein Detail aufzugreifen, der Glaube an das Higgs-Teilchen sein. Es kann genau so gut der Glaube an Gott oder der Glaube an die Liebe sein. Was es konkret ist, muss jeder für sich heraus finden. Wir freuen uns, wenn diese Entdeckung mit uns geteilt wird. Woran glaubst Du?

      Viele Grüße
      Christiane

  56. avatar
    Marcus 31. Juli 2013 at 10:38 .

    Ich glaube auch. Aber für mich ist das eine Fähigkeit und AN was ich denn dann glaube ist dabei sekundär. Wenn ich „Glauben kann“, dann kann ich damit ziemlich viel erreichen.

  57. avatar
    Alex 23. Juli 2013 at 17:44 .

    Ich glaube an Gott. Ich wurde evangelisch erzogen. Meine Mutter brachte mir bei, dass man dinge herbeibitten kann. Ausserdem legte Sie auch Tarot, hatte also eine sehr spirituelle Seite. Meine Tochter kam selbst mit besonderen Fähigkeiten auf die Welt. Sie öffnete Türen mit Ihrer Gedankenkraft z.B. Ich selbst war lange ein Channelmedium für Meister- und Engelenergien. Musste aber auch immer wieder in Zeiten der Erdung, das auch mal links liegen lassen, weil die Welt hier Ihr Tribut forderte… Themen wie Unterhaltsforderungen, Anwaltskämpfe mit dem Ex usw… Wenn es mir schlecht geht bete ich sofort zum lieben Gott persönlich. Ich habe auch die freien Evangelen kennengelernt, die mich im Chiemgau mit Ihrer Lebensweise sehr beeindruckt haben. Und neulich war ich auf einer katholischen Taufe und war begeistert von dem Pfarrer weil er sehr spirituell viele Facetten vereinigte. Er hantierte mit dem heiligen Tauföl wie ein erfahrener Schamane, und ermahnte zum Zusammenhalt in der christlichen Gemeinde und Familie. Ich habe eine sehr offene und liberale Einstellung. Derzeit bemühe ich mich um ein Eintreten in eine spirituelle aber auch bodenständige Gemeinschaft. Dort findest man Halt, Geborgenheit, etwas was jeder in seinem Leben braucht. Das Konzept von „Vater, Mutter, Kind“ hat in meinen Augen ausgedient. Wir müssen grösser denken.

    Herzliche Grüsse aus Grünwald

  58. avatar
    BlaiseCendrars 18. Juli 2013 at 13:50 .

    Ich glaube an allgemein ethische Grundsätze und vertrete die Ansicht, dass ich keinen Gott und keine Religion brauche, um ein guter, moralischer Mensch zu sein. Moral setzt sich aus den einzelnen Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens zusammen.
    Religion an sich hat schon – früher wie heute – viele negative Auswirkungen gezeitigt, zu viele für meinen Geschmack.
    Ich bezeichne mich als Atheistin und lebe gut damit, interessiere mich jedoch für den Glauben anderer Leute und allg. Religionswissenschaft, da ich noch nicht ganz verstanden habe, warum so viele Menschen überhaupt die Notwendigkeit verspüren, (an) etwas glauben zu wollen. Traditionalismus und Fundamentalismus sind mir unbegreiflich und ich lehne sie ab.
    Da ich aber als Kind christlich (katholisch) erzogen wurde, stelle ich doch in vielen Situationen fest, dass ich von dieser KULTUR geprägt bin und ordne mich in einen allgemeinen KULTURELLEN christlichen/abendländischen Hintergrund ein.

  59. avatar
    Renate 18. Juli 2013 at 08:30 .

    Ich fühle mich sehr angesprochen, gerade weil ich Yoga übe und meditiere…
    Ob ich an Gott glaube oder an Engel ? Eher nicht. Aber wenn es brenzlig wird, ist Atheismus nicht sinnvoll.

  60. avatar
    Coc 17. Juli 2013 at 18:59 .

    Toll!!! Super Thema, und inspirierende Aufforderung…. Ich freue mich auf die Meinungsbilder & Diskussionen! Ist es nicht genau der Glaube eines jeden einzelnen von uns, der unser leben färbt, formt & gestaltet? Um so spannender zu sehen, was hier in den nächsten Monaten alles entstehen wird!!!!

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